Dienstag, 29. August 2023

Dazu paßt,

was Rorate Caeli zum selben Thema veröffentlicht.... Hier geht´s zum Original:  klicken

"FRANZISKUS´ GESCHICHTSVERSTÄNDNIS:  RUSSISCHE KATHOLIKENMÖRDER - GUT; AMERIKANISCHE VERTEIDIGER DES KATHOLIZISMUS - SCHLECHT."

Ja, im kleinen Kopf von Jorge Mario Bergoglio geht der Kalte Krieg immer noch weiter. Und -wie in seiner Jugend- spielen das KGB-Regime und das Imperiale Rußland die Rolle des Guten, während das Böse Amerika die böse Rolle spielt.

Zwei Beispiele - zuerst ein Statement, das bei den gläubigen Katholiken in Polen, Litauen, Belarus und der Ukraine und anderen Ländern, in denen russische Verfolgung zu tausenden Märtyrern führte, einen riesigen Skandal ausgelöst hat. Aus dem Wall Street Journal:

     Freitag sprach Franziskus in einem Video zu einer Versammlung junger katholischer Russen ind             St.Petersburg und forderte sie auf, dem Weg Peters des großen und Katharina der großen zu folgen,         die er Herrscher eines "großen, erleuchteten Reiches von großer Kultur und großer Menschlichkeit         nannte."

Die Kommentare zu Peter und Katharina am Ende der Papst-Rede, waren nicht im offiziellen, vom Vatican veröffentlichten Transskript,  wurden von der Moskauer Diözese und später vom Sibirisch-Katholischen-Fernsehen, einer kirchlichen Agentur, veröffentlicht. 

Putin hat Peter zitiert, der das russische Staatsgebiet erweiterte und die Autonomie der Ukraine beschnitt, um die aktuelle Invasion zu rechtfertigen. Putin benutzte den Terminus Novorossiya, oder Neues Rußland für die von Rußland besetzte südliche Ukraine- und benutze somit einen Ausdruck, der auf die Russische Eroberung der südlichen Ukraine 1764, durch Katharina die Große. 

Katharina hatte auch den Jesuiten-Orden, dessen Mitglied Papst Franziskus ist, während der Unterdrückung durch Rom im späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts aufgenommen. 

Die Ukrainische Regierung weigerte sich, das zu kommentieren, aber die Bemerkungen des Papstes löste wütenden Reaktionen in den Sozialen Medien aus- speziell in Ländern in der Nähe von Russland. Der frühere Präsident Estlands Toomas Hendrik Ilves nannte die Kommentare "wirklich abscheulich", bei X, früher bekannt als Twitter hat Nexta, eine von Warschau aus operierendes belarussisches Medium "Übrigens haben sich die Katholiken Polens, Litauens und von Belarus sich dreimal gegen dieses "aufgeklärte Imperium" erhoben" gepostet.

Oops- man kann seinem mentalen Gefängnis nicht entkommen. Der selbe Mann, der die Zaren preist, die tausende von Katholiken umgebracht haben... kritisiert zur gleichen Zeit ernsthafte Amerikanische Katholiken. Katholiken, die zufällig Amerikaner sind, deren einziger Fehler ist, den Katholischen Glauben aller Zeiten zu verrteidigen. "Reaktionäre", so nennt er sie:

     Papst Franziskus hat diejenigen, die er als Gruppe von "sehr reaktionäre"Gruppe" amerikanische             Katholiken bezeichnet, warnt davor, "Rückwärtsgewandte" zu werden, die sich Veränderungen in           der Katholischen Kirche entgegenstellen. 

    "Die Situation in der USA ist nicht einfach:  da gibt es eine sehr starke, reaktionäre Haltung. Die ist          organisiert und formt die Art der LEute, die dazu gehören,sogar emotional"sagte der Papst."Ich                wollte diese Leute daran erinnern, daß Rückwärtsgewandtheit nutzlos ist und es ist nötig, zu                    verstehen, daß es eine korrekte Evolution im Verständnis von Glauben und Moral gibt" (Quelle)

Also -eine Zusammenfassung von Franziskus´  Geschichtsverständnisses:  Russische Mörder von Katholiken -gut; Amerikanische Verteidiger des Katholizismus - schlecht. Seltsam genug. REAKTIONÄRE-  war genau die Invektive, die die russischen Kommunisten früher gern gegenüber Amerikanern, Westlichen Regierungen im allgemeinen verwandten-  plus ça change, hm? Les Marxistes ne changent jamais... (...Marxisten ändern sich nie.) "

Quelle: Rorate Caeli

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