Dienstag, 31. März 2026

Fundstück

...der wie immer lesenswerte Montagskick von Peter Winnemöller bei kathnet -heute zum Thema "Laienpredigt". Hier geht´s zum Original: klicken   

Unter dem Titel:

                   "BESSER KEINE LAIENPREDIGT"

beginnt der Montagskick so - ZITAT

 " Zahlreiche Kirchenrechtler, Theologen und letztlich auch Bischöfe haben sich in der einen oder anderen Weise über die Laienpredigt geäußert. Worum geht es? Die Deutsche Bischofskonferenz möchte infolge eines Beschlusses des Synodalen Weges erreichen, dass Laien in Deutschland ganz regulär in der Heiligen Messe die Homilie halten dürfen sollen. Es geht also weniger um eine Predigt, Gardinenpredigt, Moralpredigt, politische Predigt, sondern es geht um das, was im Ordo missae nach dem II. Vatikanum im Anschluss an das Evangelium folgt. Dort steht Homilie. Eine Homilie ist eine Auslegung der Heiligen Schrift. Es soll also das Evangelium und die Lesungen (vom Zelebranten) ausgelegt werden. Auch dies war in den Jahren nach der Liturgiereform gar nicht so unbedingt bewusst. So gab es beispielsweise in den 80er Jahren in Osnabrück am Dom einen Predigtdienst von Priestern, bei dem ein Priester in allen, damals fünf, Messen am Sonntag predigte. Eine Gruppe von Domkapitularen, Domvikaren und der Dompfarrer teilten sich den Dienst. Gedacht war das als Entlastung für die am Dom tätigen Geistlichen. Es war nicht uninteressant, sich so eine Predigt zwei- oder dreimal anzuhören, weil sie sich tatsächlich von Samstagabend bis Sonntagabend veränderte. Was gut gedacht war, so zeigte sich später, war nicht im Sinne des Konzils." (...)

Quelle: P. Winnemöller, kathnet

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