auf dem Petersplatz. Mario Galgano und Stefanie Stahlhofen berichten bei vaticannews
Das Kirchenoberhaupt erinnerte an die erlösende Kraft Christi in gesellschaftlichen und persönlichen Krisen.
„In der Knechtschaft ist Christus Befreiung. Unter der Geißel des Krieges ist Christus Hoffnung. In der Stunde der Sünde ist Christus Vergebung. Das ist die wahre Weisheit, d. h. der Weg, den wir als in seinem Namen vereinte Jünger gemeinsam gehen wollen. "
Der Papst betonte, dass die Lehre Jesu sich an diejenigen richte, die mühselig und beladen seien. Der Weg zu Jesus bedeute, auf dessen Liebe zu antworten und das Leben bis zum Kreuz zu teilen:
„Sein Joch hilft uns, nach jedem Sturz wieder aufzustehen“
„Sein Joch hilft uns, nach jedem Sturz wieder aufzustehen. In der Nachfolge Christi ist unser Weg also keine abtötende asketische Übung: Er ist eine Schule der Freiheit, die das Drama der Geschichte ernst nimmt und stets ihren Sinn erhellt, vor allem in den dunkelsten Momenten. Denn nur am Kreuz Jesu wird das Böse erlöst: Nur in seinem Leiden findet unsere Todesmüdigkeit Trost und Erlösung."
Die Last des Kreuzes erweist sich laut dem Papst somit als tragbar, weil der Herr sie als Erster und gemeinsam mit den Menschen trage. Zum Ende seiner Ansprache rief der Papst dazu auf, gemeinsam als Jünger diesen Weg zu gehen, und bat um die Fürsprache Mariens für das Wohl der Kirche und der Welt."
Quelle: M.Galgano, S. Stahlhofen, vaticannews
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