Montag, 15. August 2016
Benedikt XVI : letzte Predigt zu Mariae Himmelfahrt
am 15. August 2012 zu großen Teilen frei gehalten in der Pfarrkirche San Tommaso di Villanova in Castelgandolfo. Hier geht´s zu deutschen Gesamttext klicken
...."Was soll man sagen? Ein großes Herz, die Gegenwart Gottes in der Welt, der Raum Gottes in uns und der Raum Gottes für uns, Hoffnung, Erwartetsein: Das ist die Symphonie dieses Festes, der Hinweis, den die Betrachtung dieses Hochfestes uns schenkt. Maria ist Morgenröte und Glanz der triumphierenden Kirche; dem pilgernden Volk ist sie ein Zeichen der Hoffnung und eine Quelle des Trostes, wie es in der heutigen Präfation heißt. Vertrauen wir uns ihrer mütterlichen Fürsprache an, auf daß sie uns vom Herrn erlange, unseren Glauben an das ewige Leben zu stärken; sie möge uns helfen, die Zeit, die Gott uns schenkt, gut und mit Hoffnung zu leben – einer christlichen Hoffnung, die nicht nur Sehnsucht nach dem Himmel ist, sondern das lebendige und aufrichtige Verlangen nach Gott hier in der Welt, das Verlangen nach Gott, das uns zu unermüdlichen Pilgern macht und in uns den Mut und die Kraft des Glaubens nährt, die gleichzeitig Mut und Kraft der Liebe sind. Amen."
Castelgandolfo, am 15. 8. 2011 geht Papst Benedikt XVI vom Apostolischen Palast zur Pfarrkirche San Tommaso - um der erst neuerdings unterbrochenen Tradition gemäß- die Hl. Messe zur Aufnahme der Hl. Jungfrau in den Himmel zu zelebrieren.
Quelle: BenoîtXVI-et-moi, raffaellablogspot, La Santa Sede, LEV
Sonntag, 14. August 2016
Kardinal Burke fordert die Gläubigen zu einem Gebet des Hl. Rosenkranzes auf- zur Sühne für die Schwarze Messe in Oklahoma City.
Messa in Latino veröffentlicht einen Gebetsaufruf von Kardinal Burke zur Sühne für eine für den 15. August geplante blasphemische Schwarze Messe. Er bittet alle Katholiken aus diesem Grund, morgen einen Hl. Rosenkranz zu beten. Hier geht´s zum Original: klicken
Kardinal Burke: Sühnegebete für das satanische Sakrileg in Oklahoma City zum Fest Mariae Himmelfahrt sind dringend erforderlich.
"Nimmt man dem Katéchon die Mittel weg, ist es normal, daß die Satanisten sich zeigen.
Viele Priester, die sich dezidiert und unermüdlich dem Dienst des Exorzismus widmen, haben schon vor einem Jahr Alarm geschlagen.
In der Stadt Oklahoma City in den USA, haben die Satanisten, geführt von Adam Daniels aus der Gruppe die sich nach Ahriman benennt, einen satanischen Ritus speziell für den 15. August, Mariae Himmelfahrt, organisiert- unter dem Titel " Die Konsumierung Mariens".
Im vergangenen Jahr nach einem ähnlichen im Oklahoma City Center "autorisierten" satanischen Akt hatte Erzbischof Paul Stagg Oakley das gesamte Gebäude exorzieren müssen- unter Anwendung des antiken Rituals der Kirche.
Die Reaktion der katholischen Gläubigen bei dieser Gelegenheit war prompt und massiv:"man schätzt, daß 1200 Katholiken während des Exorzismusgebetes in der Kirche anwesend waren und mehr als 400 außerhalb der Kirche.
Viele andere hatten sich um das City-Center versammelt. Diverse Katholische Gruppen aus dem ganzen Land zeigten sich.
Erheben wir unsere Sühnegebete zum Allmächtigen Herrn, auch für jene Christlichen Gemeinschaften, die so viele aus antichristlichem Hass zerstörte Kirchen zu beklagen haben, sowohl im Orient als auch im Westen.
Vergessen wir nicht, für jene Schlechten zu beten, die am Tag der Himmelfahrt der Allerheiligsten Maria synkretistische, katho-muslimische Zeremonien organisieren,
Von der wohlrenommierten Seite Scuola Ecclesia Mater entnehmen wir, daß Kardinal Raymond Burke allen Katholiken empfohlen hat, am Tag Mariae Himmelfahrt sofort Sühnegebete zu beten.
Kardinal Burke wörtlich:
"Meine lieben Brüder und Schwestern in Christo. Ich bin wütend und zutiefst traurig über die Neuigkeit, daß am 15. August,dem Fest Mariae Himmelfahrt, in Oklahoma City eine sakrilegische Schwarze Messe stattfinden wird.
Ich wurde auch informiert, daß es nach dem schrecklichen Sakrileg der Schwarzen Messe eine weitere Blasphemie gegen die Selige Jungfrau geben wird. Und die mit der offiziellen Billigung der legitimierten Autoritäten.
Aus diesem Grund, laßt uns zur Fürsprache der Hl.Jungfrau durch das Beten des Heiligen Rosenkranzes zurückkehren, den Himmel mit unseren Gebeten stürmen, um diese Sünden und Blasphemien zu sühnen, die Gottes gerechten Zorn noch weiter auf unsere geliebte Nation herabrufen.
Es ist die fundamentale Pflicht jedes gläubigen Katholiken zu Ehren und zum Ruhme Gottes und zu Ehren der Mutter Gottes aufzustehen.
In dieser kritischen Stunde dürfen wir nicht darin versagen, unsere Pflicht zur Liebe und Hingabe an unseren Herrn und Seine Himmliche Mutter zu erfüllen.
Ich bitte und fordere jeden von Ihnen auf, sich mit mir an diesem Tag zu vereinen, wenn ich die Hl.Messe aufopfere und als Sühne den Hl. Rosenkranz zum Hl. Herzen Jesu und dem Reinen Herzen Marias zu beten.
Laßt uns auch für die armen Seelen jener beten, die diese Blasphemien verüben.
Ich fordere Sie dringend auf, auch Ihre Familienmitglieder, Freunde und Mitkatholiken zu diesem Sühneakt einzuladen.
Ihr dem Hl. Herzen Jesu und dem Reinen Herzen Marias ergebener Raymond Leo Kardinal Burke."
"Daß Gott Erbarmen habe mit den Teilnehmern an diesem Ritus und jenen, die ihn erlaubt haben. Daß er Erbarmen habe mit den USA und der ganzen Welt, wissend, daß Jesus, als liebender Sohn nicht bereit ist, die zu tolerieren, die seine Liebenswürdigste Mutter beleidigen.
Wie könnte man vergessen, woran der Verehrungswürdige Pius XII erinnerte: "Wenn der Herr als gerechter Richter die Sünden des Einzelnen erst nach dem Tod bestraft, schlägt er die Regierenden und die Völker für ihre Ungerechtigkeiten selbst auch in diesem Leben, wie die Geschichte uns lehrt."
Kardinal Burke: Sühnegebete für das satanische Sakrileg in Oklahoma City zum Fest Mariae Himmelfahrt sind dringend erforderlich.
"Nimmt man dem Katéchon die Mittel weg, ist es normal, daß die Satanisten sich zeigen.
Viele Priester, die sich dezidiert und unermüdlich dem Dienst des Exorzismus widmen, haben schon vor einem Jahr Alarm geschlagen.
In der Stadt Oklahoma City in den USA, haben die Satanisten, geführt von Adam Daniels aus der Gruppe die sich nach Ahriman benennt, einen satanischen Ritus speziell für den 15. August, Mariae Himmelfahrt, organisiert- unter dem Titel " Die Konsumierung Mariens".
Im vergangenen Jahr nach einem ähnlichen im Oklahoma City Center "autorisierten" satanischen Akt hatte Erzbischof Paul Stagg Oakley das gesamte Gebäude exorzieren müssen- unter Anwendung des antiken Rituals der Kirche.
Die Reaktion der katholischen Gläubigen bei dieser Gelegenheit war prompt und massiv:"man schätzt, daß 1200 Katholiken während des Exorzismusgebetes in der Kirche anwesend waren und mehr als 400 außerhalb der Kirche.
Viele andere hatten sich um das City-Center versammelt. Diverse Katholische Gruppen aus dem ganzen Land zeigten sich.
Erheben wir unsere Sühnegebete zum Allmächtigen Herrn, auch für jene Christlichen Gemeinschaften, die so viele aus antichristlichem Hass zerstörte Kirchen zu beklagen haben, sowohl im Orient als auch im Westen.
Vergessen wir nicht, für jene Schlechten zu beten, die am Tag der Himmelfahrt der Allerheiligsten Maria synkretistische, katho-muslimische Zeremonien organisieren,
Von der wohlrenommierten Seite Scuola Ecclesia Mater entnehmen wir, daß Kardinal Raymond Burke allen Katholiken empfohlen hat, am Tag Mariae Himmelfahrt sofort Sühnegebete zu beten.
Kardinal Burke wörtlich:
"Meine lieben Brüder und Schwestern in Christo. Ich bin wütend und zutiefst traurig über die Neuigkeit, daß am 15. August,dem Fest Mariae Himmelfahrt, in Oklahoma City eine sakrilegische Schwarze Messe stattfinden wird.
Ich wurde auch informiert, daß es nach dem schrecklichen Sakrileg der Schwarzen Messe eine weitere Blasphemie gegen die Selige Jungfrau geben wird. Und die mit der offiziellen Billigung der legitimierten Autoritäten.
Aus diesem Grund, laßt uns zur Fürsprache der Hl.Jungfrau durch das Beten des Heiligen Rosenkranzes zurückkehren, den Himmel mit unseren Gebeten stürmen, um diese Sünden und Blasphemien zu sühnen, die Gottes gerechten Zorn noch weiter auf unsere geliebte Nation herabrufen.
Es ist die fundamentale Pflicht jedes gläubigen Katholiken zu Ehren und zum Ruhme Gottes und zu Ehren der Mutter Gottes aufzustehen.
In dieser kritischen Stunde dürfen wir nicht darin versagen, unsere Pflicht zur Liebe und Hingabe an unseren Herrn und Seine Himmliche Mutter zu erfüllen.
Ich bitte und fordere jeden von Ihnen auf, sich mit mir an diesem Tag zu vereinen, wenn ich die Hl.Messe aufopfere und als Sühne den Hl. Rosenkranz zum Hl. Herzen Jesu und dem Reinen Herzen Marias zu beten.
Laßt uns auch für die armen Seelen jener beten, die diese Blasphemien verüben.
Ich fordere Sie dringend auf, auch Ihre Familienmitglieder, Freunde und Mitkatholiken zu diesem Sühneakt einzuladen.
Ihr dem Hl. Herzen Jesu und dem Reinen Herzen Marias ergebener Raymond Leo Kardinal Burke."
"Daß Gott Erbarmen habe mit den Teilnehmern an diesem Ritus und jenen, die ihn erlaubt haben. Daß er Erbarmen habe mit den USA und der ganzen Welt, wissend, daß Jesus, als liebender Sohn nicht bereit ist, die zu tolerieren, die seine Liebenswürdigste Mutter beleidigen.
Wie könnte man vergessen, woran der Verehrungswürdige Pius XII erinnerte: "Wenn der Herr als gerechter Richter die Sünden des Einzelnen erst nach dem Tod bestraft, schlägt er die Regierenden und die Völker für ihre Ungerechtigkeiten selbst auch in diesem Leben, wie die Geschichte uns lehrt."
Quelle: Messa in Latino, Kardinal R. Burke
Als die Päpste noch Ferien machten....
Papst Benedikt XVI beim Angelus am 19. Juli 2009 - anläßlich seines sonntäglichen Besuches (mit gebrochenem Arm) in Romano Canavese.
Hier geht´s zum Text: klicken
(....) "Wie der Herr die Jünger einlädt, sich an einen einsamen Ort zu begeben, um ihm in Zurückgezogenheit zuzuhören, so möchte auch ich bei euch sein und daran erinnern, daß gerade das Hören und die Annahme des Evangeliums eurer Stadtgemeinde, deren Name an die zweitausend Jahre alten Verbindungen der Region Canavese mit Rom erinnert, Leben verliehen haben. Euer Land ist, wie euer Bischof gesagt hat, bereits sehr früh mit dem Blut der Märtyrer getränkt worden, unter ihnen der hl. Solutor – ich muß gestehen, daß ich seinen Namen bisher nicht kannte, aber ich bin immer dankbar, wenn ich neue Heilige und Fürsprecher kennenlerne. Zusammen mit dem heiligen Apostel Petrus ist er der Patron eurer Kirche. Ein aufschlußreiches Zeugnis einer langen Glaubens..." (....)
Der Hl. Solitor gehört zu den Heiligen der Thebäischen Legion, einer aus Ägypten stammenden christlichen Legion des römischen Imperiums. Anläßlich eines Feldzugs gegen aufständische Sklaven in Gallien eingesetzt, weigerten sich die gesamte Legion vor der Schlacht, die vorgeschriebenen Opfer für den Kaiser Maximianus darzubringen und an Christenverfolgungen teilzunehmen, konnten auch die drastischen Strafen- wie die Hinrichtung jedes zehnten Soldaten der Legion- sie nicht zum Nachgeben bewegen und so starben sie alle, einschließlich ihres Tribuns Mauritius - um das Jahr 300 herum- den Märtyrertod.
Der Heilige Solitor ist u.a. auch Schutzpatron von Romano Canavese im der Region Aosta.
Quelle. LEV, La Santa Sede, raffaellablogspot, Ökum. Heiligenlexikon
Hier geht´s zum Text: klicken
(....) "Wie der Herr die Jünger einlädt, sich an einen einsamen Ort zu begeben, um ihm in Zurückgezogenheit zuzuhören, so möchte auch ich bei euch sein und daran erinnern, daß gerade das Hören und die Annahme des Evangeliums eurer Stadtgemeinde, deren Name an die zweitausend Jahre alten Verbindungen der Region Canavese mit Rom erinnert, Leben verliehen haben. Euer Land ist, wie euer Bischof gesagt hat, bereits sehr früh mit dem Blut der Märtyrer getränkt worden, unter ihnen der hl. Solutor – ich muß gestehen, daß ich seinen Namen bisher nicht kannte, aber ich bin immer dankbar, wenn ich neue Heilige und Fürsprecher kennenlerne. Zusammen mit dem heiligen Apostel Petrus ist er der Patron eurer Kirche. Ein aufschlußreiches Zeugnis einer langen Glaubens..." (....)
Der Hl. Solitor gehört zu den Heiligen der Thebäischen Legion, einer aus Ägypten stammenden christlichen Legion des römischen Imperiums. Anläßlich eines Feldzugs gegen aufständische Sklaven in Gallien eingesetzt, weigerten sich die gesamte Legion vor der Schlacht, die vorgeschriebenen Opfer für den Kaiser Maximianus darzubringen und an Christenverfolgungen teilzunehmen, konnten auch die drastischen Strafen- wie die Hinrichtung jedes zehnten Soldaten der Legion- sie nicht zum Nachgeben bewegen und so starben sie alle, einschließlich ihres Tribuns Mauritius - um das Jahr 300 herum- den Märtyrertod.
Der Heilige Solitor ist u.a. auch Schutzpatron von Romano Canavese im der Region Aosta.
Quelle. LEV, La Santa Sede, raffaellablogspot, Ökum. Heiligenlexikon
Samstag, 13. August 2016
Benedikt XVI, Afrika & die Medien
Nico Spuntoni zeigt auf lintelletualedissidente noch einmal das vollständige Versagen der westlichen Medien bezüglich des Pontifikates Benedikts XVI im Allgemeinen und seiner Beziehung zu Afrika im Besonderen auf. Wahre Worte. Wir haben den Beitrag bei BenoîtXVI-et-moi gefunden. Merci!
Hier geht´s zum Original: klicken
"DAS AFRIKA DES EUROPÄERS BENEDIKT"
"Unter den ungerechten Kritiken an Benedikt XVI ist eine der gängigsten die, ein eurozentristischer Papst gewesen zu sein.
Andererseits kann man nicht leugnen, daß Ratzinger mit seinen Appellen an die christlichen Wurzeln und sein Bestehen auf dessen Rolle als Wiege des Katholizismus eine besondere Vorliebe für den Alten Kontinent gezeigt hat. Aber ein Gefühl voller Liebe, das selbe wie das eines Vaters, für seinen ältesten Sohn, der den falschen Weg gewählt hat.
Im Verlauf seines Pontifikates hat dieser väterliche Blick auf Europa nicht die Wichtigkeit des Restes der Welt verringert, im Gegensatz zu diesen Kritikern die, indem sie ihn beschuldigten, die "peripheren" Kontinente zu vernachlässigen, ihre eigene, stark eurozentristische Logik unterstrichen haben.
Während er hartnäckig damit beschäftigt war, den Herauswurf des Katholizismus aus dem, was einmal sein ältestes Haus war, zu verhindern, war sich Ratzinger der Hauptrolle, die den anderen Kontinenten in der zukünftigen Geschichte der Kirche zukommt, immer bewußt. Das beweist die Aufmerksamkeit, die er in den 8 Jahren seines Pontifikates Afrika geschenkt hat.
Die symbolstarke Definition als "große spirituelle Lunge" (Eröffnung der Afrikasynode, 2009) bildete perfekt eine von Zahlen bestätigte Wirklichkeit ab: zwischen 1979 und 2013 ist die Zahl der afrikanischen Katholiken von 55 auf 206 Millionen angestiegen, in einem schnelleren Rhythmus als das Bevölkerungswachstum selbst.
Als Benedikt XVI 2007 den Jahrestag von "Fidei Donum", der Enzyklika von 1957 feierte, mit der Papst Pius XII die europäischen Diözesen einlud, Missionare in die an Priestern noch arme afrikanischen Kirchen zu schicken, und den Erfolg dieses Experimentes, stellte er fest, wie sich die Situation zu der von vor 40 Jahren jetzt umgekehrt hat: Afrika verkörpert die Lokomotive, die den Katholizismus zieht, der im Gegenteil in seinem alten Lehen unaufhörlich zurückweicht.
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"DAS AFRIKA DES EUROPÄERS BENEDIKT"
"Unter den ungerechten Kritiken an Benedikt XVI ist eine der gängigsten die, ein eurozentristischer Papst gewesen zu sein.
Andererseits kann man nicht leugnen, daß Ratzinger mit seinen Appellen an die christlichen Wurzeln und sein Bestehen auf dessen Rolle als Wiege des Katholizismus eine besondere Vorliebe für den Alten Kontinent gezeigt hat. Aber ein Gefühl voller Liebe, das selbe wie das eines Vaters, für seinen ältesten Sohn, der den falschen Weg gewählt hat.
Im Verlauf seines Pontifikates hat dieser väterliche Blick auf Europa nicht die Wichtigkeit des Restes der Welt verringert, im Gegensatz zu diesen Kritikern die, indem sie ihn beschuldigten, die "peripheren" Kontinente zu vernachlässigen, ihre eigene, stark eurozentristische Logik unterstrichen haben.
Während er hartnäckig damit beschäftigt war, den Herauswurf des Katholizismus aus dem, was einmal sein ältestes Haus war, zu verhindern, war sich Ratzinger der Hauptrolle, die den anderen Kontinenten in der zukünftigen Geschichte der Kirche zukommt, immer bewußt. Das beweist die Aufmerksamkeit, die er in den 8 Jahren seines Pontifikates Afrika geschenkt hat.
Die symbolstarke Definition als "große spirituelle Lunge" (Eröffnung der Afrikasynode, 2009) bildete perfekt eine von Zahlen bestätigte Wirklichkeit ab: zwischen 1979 und 2013 ist die Zahl der afrikanischen Katholiken von 55 auf 206 Millionen angestiegen, in einem schnelleren Rhythmus als das Bevölkerungswachstum selbst.
Als Benedikt XVI 2007 den Jahrestag von "Fidei Donum", der Enzyklika von 1957 feierte, mit der Papst Pius XII die europäischen Diözesen einlud, Missionare in die an Priestern noch arme afrikanischen Kirchen zu schicken, und den Erfolg dieses Experimentes, stellte er fest, wie sich die Situation zu der von vor 40 Jahren jetzt umgekehrt hat: Afrika verkörpert die Lokomotive, die den Katholizismus zieht, der im Gegenteil in seinem alten Lehen unaufhörlich zurückweicht.
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Freitag, 12. August 2016
Robert Spaemann: Das größte Problem ist die Ausrichtung des Altars
Die website "La paix liturgique" hat ein Interview von Pater Claude Barthe mit Prof. Robert Spaemann über Probleme der Liturgie geführt, Rorate Caeli hat es ins Englische übersetzt und ebenfalls veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original: klicken
"SPAEMANN: "DAS GRÖSSTE LITURGISCHE PROBLEM IST DIE ZELEBRATIONSRICHUNG "
Spaemann "Das größte Problem ist die Ausrichtung des Altars."
Der in Berlin geborene Professor emeritus für Philosophie der Universität München, Robert Spaemann ist Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben. Spezialist für das Denken von Fénelon und Autor sowohl einer wohlbekannten Kritik der politischen Utopie als auch zahlreicher moralischer Werke, er ist ein guter Freund von Papst Emeritus Benedikt XVI.
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"SPAEMANN: "DAS GRÖSSTE LITURGISCHE PROBLEM IST DIE ZELEBRATIONSRICHUNG "
Spaemann "Das größte Problem ist die Ausrichtung des Altars."
Der in Berlin geborene Professor emeritus für Philosophie der Universität München, Robert Spaemann ist Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben. Spezialist für das Denken von Fénelon und Autor sowohl einer wohlbekannten Kritik der politischen Utopie als auch zahlreicher moralischer Werke, er ist ein guter Freund von Papst Emeritus Benedikt XVI.
Ihm ist vor Kurzem wegen einiger sehr kritischen Kommentare zu Amoris Laetitia viel Aufmerksamkeit zuteil geworden.
Wir nutzen die Ferienzeit, um Ihnen seine Überlegungen zur Liturgie zu präsentieren, die er gegenüber Père Claude Barthe für das Buch "Reconstruire la liturgie" formulierte, das 1997 bei Francois-Xavier de Guibert veröffentlicht wurde, also 10 Jahre vor dem Motu Proprio Summorum Pontificum.
Hier befaßt er sich mit der Zelebrationsrichtung, einer Frage, die vor kurzem Thema einer klaren und starken Aussage von Kardinal Sarah war, der von Papst Franziskus zum Präfekten der Liturgiekongregation ernannt wurde, auf die wir zurück kommen werden.
Pater Claude Barthe:
"Sie haben oft die tiefe Unzufriedenheit von Katholiken wiedergegeben, die mit der neuen Form der ....unglücklich sind, Sie haben für viele von ihnen entscheidend dazu beigetragen, Liturgiepraxis in Deutschland heute wieder zu entdecken."
Robert Spaemann:
"Ich habe festgestellt, daß viele von denen, die mit der Situation unglücklich sind, der sie in ihren Pfarrgemeinden begegnen, mit gemischten Gefühlen reagieren,wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, an der Traditionellen Messe teilzunehmen,
Man kann unter ihnen zwei Kategorien ausmachen: die dieser Messe zum ersten mal in ihrem Leben teilnehmen und die die sie von Kindheit an kennen.
Die ersteren müssen mehrere male wiederkommen, um sich an die traditionelle Messe zu gewöhnen, weil sie ihnen zuerst wirklich merkwürdig vorkommte
, z.B.wegen des Lateins oder des leise rezitierten Kanons, aber wenn sie ausdauernd sind, finden sie heraus, daß sie nicht länger ohne sie auskommen, Ich hatte bei der Neuen Messe folgendes Erlebnis: sie schockierte mich nicht sonderlich, aber als die Jahre vergingen, wurde ich immer unzufriedener.
Bei der traditionellen Messe ist es genau umgekehrt.
Was ich aber noch viel beachtenswerter finde, sind die Reaktionen der älteren Menschen, die eine art Nostalgie nach der Alten Messe haben
, z.B.wegen des Lateins oder des leise rezitierten Kanons, aber wenn sie ausdauernd sind, finden sie heraus, daß sie nicht länger ohne sie auskommen, Ich hatte bei der Neuen Messe folgendes Erlebnis: sie schockierte mich nicht sonderlich, aber als die Jahre vergingen, wurde ich immer unzufriedener.
Bei der traditionellen Messe ist es genau umgekehrt.
Was ich aber noch viel beachtenswerter finde, sind die Reaktionen der älteren Menschen, die eine art Nostalgie nach der Alten Messe haben
Wenn sie eine Kirche betreten, in der die Alte Messe gefeiert wird, reagieren sie auf zwei Arten . Einige sind wie gebannt und weinen vor Freude, während die anderen sich unwohl fühlen und sagen; Nein! Es ist nicht länger möglich, das zu tun,[....] Ihre Reaktion ist, sich selbst zu sagen:"Wie kann es sein, daß diese Leute fortfahren die traditionelle Messe zu feiern, während wir so einen Preis bezahlen mußten? Das war alles umsonst, wir hätten genau so gut so weitermachen können, wie sie es tun."
Und das wollen sie nicht akzeptieren. Weil sie den Preis bezahlen mußten, wollen sie, daß die Dinge sich für alle verändern.
Und das wollen sie nicht akzeptieren. Weil sie den Preis bezahlen mußten, wollen sie, daß die Dinge sich für alle verändern.
Auf dem Weg zu einem neuen Missale?
Father Ray Blake macht sich Gedanken bei marymagdalenblog zur Liturgie, der Möglichkeit eines neuen Missale und einer Reform der Reform.
Hier geht´s zum Original: klicken
"AUF DEM WEG ZU EINER VIERTEN AUSGABE"
"Ich bin von Joseph Ratzingers Liturgischen Schriften fasziniert, er sagt, daß Bugnini die nachkonziliärer Liturgie "ex nihil" geschaffen hat und dennoch bemüht er sich sehr, ihr Wurzeln zu verschaffen. Ratzingers Lebenswerk war es, die Kirche in der Hermeneutik der Kontinuität zu sehen, einfach weil-obwohl es möglich wäre es als aggiornamento zu betrachten, es unmöglich ist, sie im Sinne eines Bruchs zu sehen.
Bruch ist einfach nicht katholisch.
Ratzinger hat die Idee befördert, das Konzil als Kontinuität zu allem, was vorher passiert war, zu verstehen aber er sprach nicht ganz direkt- über Liturgie, Quelle und Ursprung des Lebens und der Theologie der Kirche -in diesen Worten.
Dennoch spricht sein liturgischer Stil, seine Wahl der liturgischen Ornamente für Kontiunität, aber der größte Akt der Kontinuität war natürlich die Anerkennung dessen, was Gelehrte seit Jahrzehnten gesagt haben: daß das Alte, was für die vergangenen Generationen gut war, immer noch gut ist
und auch heute noch Wert hat.
Etwas was der Rücktritt Ratzingers uns brachte, ist das Verstummen der Gerüchte über eine vierte Ausgabe hatten Vorrang, so daß es wohl auf andere Zeiten wartet,
Es ist augenscheinlich lange -von dem, was die Italienischen Vaticanisti "den verborgenen Vatican" nennen, vorbereitet worden, jenen Akademikern und Experten, die ihre Arbeit machen, ganz gleich wer auf dem Apostolischen Thron sitzt. Als richtige Akademiker machen sie sich Sorgen über die Wahrheit und die Akademische Geradlinigkeit und darum offensichtliche Zweideutigkeiten zu beseitigen,
Die letzten drei Präfekten der Glaubenskongregation haben auf den Inhalt eines solchen Missale hingewiesen und suggeriert, daß die neue Ausgabe des Missale mehr Latein enthalten und vielleicht sogar zweisprachig sein könne und zunehmend die Optionen angedeutet, daß viele der Gebete des Missale von 1962 enthalten sein könnten, sogar die vorbereitenden Gebete am Fuß des Altars.
Kardinal Sarahs kürzlich gegebenes Interview über die Ausrichtung der Zelebration der Messe steht augenscheinlich sehr im Einklang mit dem Denken, das hinter einem solchen Missale steht. Seine Idee, die Liturgie des Wortes versus populum zu zelebrieren, die Liturgie der Eucharistie dagegen zur Apsis hin, scheint eine sehr vernünftige Implementierung von Ratzingers "gegenseitiger Bereicherung" zu sein.
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"AUF DEM WEG ZU EINER VIERTEN AUSGABE"
"Ich bin von Joseph Ratzingers Liturgischen Schriften fasziniert, er sagt, daß Bugnini die nachkonziliärer Liturgie "ex nihil" geschaffen hat und dennoch bemüht er sich sehr, ihr Wurzeln zu verschaffen. Ratzingers Lebenswerk war es, die Kirche in der Hermeneutik der Kontinuität zu sehen, einfach weil-obwohl es möglich wäre es als aggiornamento zu betrachten, es unmöglich ist, sie im Sinne eines Bruchs zu sehen.
Bruch ist einfach nicht katholisch.
Ratzinger hat die Idee befördert, das Konzil als Kontinuität zu allem, was vorher passiert war, zu verstehen aber er sprach nicht ganz direkt- über Liturgie, Quelle und Ursprung des Lebens und der Theologie der Kirche -in diesen Worten.
Dennoch spricht sein liturgischer Stil, seine Wahl der liturgischen Ornamente für Kontiunität, aber der größte Akt der Kontinuität war natürlich die Anerkennung dessen, was Gelehrte seit Jahrzehnten gesagt haben: daß das Alte, was für die vergangenen Generationen gut war, immer noch gut ist
und auch heute noch Wert hat.
Etwas was der Rücktritt Ratzingers uns brachte, ist das Verstummen der Gerüchte über eine vierte Ausgabe hatten Vorrang, so daß es wohl auf andere Zeiten wartet,
Es ist augenscheinlich lange -von dem, was die Italienischen Vaticanisti "den verborgenen Vatican" nennen, vorbereitet worden, jenen Akademikern und Experten, die ihre Arbeit machen, ganz gleich wer auf dem Apostolischen Thron sitzt. Als richtige Akademiker machen sie sich Sorgen über die Wahrheit und die Akademische Geradlinigkeit und darum offensichtliche Zweideutigkeiten zu beseitigen,
Die letzten drei Präfekten der Glaubenskongregation haben auf den Inhalt eines solchen Missale hingewiesen und suggeriert, daß die neue Ausgabe des Missale mehr Latein enthalten und vielleicht sogar zweisprachig sein könne und zunehmend die Optionen angedeutet, daß viele der Gebete des Missale von 1962 enthalten sein könnten, sogar die vorbereitenden Gebete am Fuß des Altars.
Kardinal Sarahs kürzlich gegebenes Interview über die Ausrichtung der Zelebration der Messe steht augenscheinlich sehr im Einklang mit dem Denken, das hinter einem solchen Missale steht. Seine Idee, die Liturgie des Wortes versus populum zu zelebrieren, die Liturgie der Eucharistie dagegen zur Apsis hin, scheint eine sehr vernünftige Implementierung von Ratzingers "gegenseitiger Bereicherung" zu sein.
Gehört Assisi auf der päpstlichen Landkarte nicht zu Italien?
Mit dieser interessanten Frage setzt sich Sandro Magister auf Settimo Cielo auseinander. (Wir erinnern uns allerdings der persönlichen Animosität des Pontifex gegen den Erzbischof von Mailand, der gewagt hatte, als Favorit ins Konklave mit den meisten Stimmen aus dem ersten Wahlgang hervorzugehen und zudem noch Anhänger der Benedetto-Theologie zu sein. und die den Papst sicher an seiner geplanten Reise nach Mailand hinderte)
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"NACH MAILAND UND GENUA NICHT. NACH ASSISI ZWEIMAL : HATTE ER DIE REISEN INNERHALB ITALIENS NICHT ABGESAGT?"
"Für Papst Franziskus ist es ein besonderer Ort, sein ganz besonderer Ort auch aus geographischer Sicht, Am 10.Dezember 2015, im Verlauf einer Pressekonferenz in Mailand gab Kardinal Angelo Bagnasco bekannt, aus dem Staatssekretariat die Nachricht erhalten zu haben, daß der H.Vater beabsichtige das Engagement für das Jubiläumsjahr zu verstärken und die Patoralbesuche in Italien aufzugeben..
Alle haben sich diesem Plan gebeugt, beginnend mit Kardinal Scola,der die Absage des bereits offiziell für den 7.Mai 2016 angekündigten und mit einem Programm versehenen Besuch des Papstes hinnehmen mußte.
Dann, am vergangenen 4. August hat Franziskus hat Franziskus sich nach Assisi begeben, das aber auch in Italien ist. Und auf diesen Widerruf wird presto ein zweiter folgen, am 19. September.
Es war der Imam von Perugia, der diesen zweiten Ausflug Jorge Mario Bergoglios in Italien in einem Interview mit TV 2000 ankündigte. Abdel Qader Moh´d hatte anläßlich des kürzlichen Papstbesuches in der Stadt des Hl. Franziskus die Gelegenheit, mit ihm einige Worte zu wechseln.
Der neuerliche Besuch in Assisi wird mit einem Zusammentreffen der Vertreter der in Sant´ Egidio organisierten Religionen, um den 30.Jahrestag des ersten dieser, von Johannes Paul II geförderten Treffen zu feiern.
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"NACH MAILAND UND GENUA NICHT. NACH ASSISI ZWEIMAL : HATTE ER DIE REISEN INNERHALB ITALIENS NICHT ABGESAGT?"
"Für Papst Franziskus ist es ein besonderer Ort, sein ganz besonderer Ort auch aus geographischer Sicht, Am 10.Dezember 2015, im Verlauf einer Pressekonferenz in Mailand gab Kardinal Angelo Bagnasco bekannt, aus dem Staatssekretariat die Nachricht erhalten zu haben, daß der H.Vater beabsichtige das Engagement für das Jubiläumsjahr zu verstärken und die Patoralbesuche in Italien aufzugeben..
Dann, am vergangenen 4. August hat Franziskus hat Franziskus sich nach Assisi begeben, das aber auch in Italien ist. Und auf diesen Widerruf wird presto ein zweiter folgen, am 19. September.
Es war der Imam von Perugia, der diesen zweiten Ausflug Jorge Mario Bergoglios in Italien in einem Interview mit TV 2000 ankündigte. Abdel Qader Moh´d hatte anläßlich des kürzlichen Papstbesuches in der Stadt des Hl. Franziskus die Gelegenheit, mit ihm einige Worte zu wechseln.
Der neuerliche Besuch in Assisi wird mit einem Zusammentreffen der Vertreter der in Sant´ Egidio organisierten Religionen, um den 30.Jahrestag des ersten dieser, von Johannes Paul II geförderten Treffen zu feiern.
Donnerstag, 11. August 2016
Heute vor 300 Jahren : Juditha triumphans oder der Abzug der Türken nach der gescheiterten Belagerung Korfus
Der Historiker Marco Gallina beschreibt den unerwarteten Sieg der Venezianer über ein vielfach überlegenes Heer der Osmanen auf Korfu- von wo die gescheiterten Belagerer am 11. August 1716 in Richtung Bosporus abzogen. Die Serenissima wußte ihren Sieg eindrucksvoll zu inszenieren. Dazu gehörte auch das christliche Kriegsoratorium "Juditha triumphans" von Antonio Vivaldi.
Wir haben diesen sehr lesenswerten und auch hörenswerten Artikel bei cathwalk gefunden und danken dafür!
Hier kann man ihn lesen! : klicken
"VERMÄCHTNIS DES VENEZIANISCHEN SIEGES VOR 300 JAHREN GEGEN DIE TÜRKEN BEI KORFU"
"Schauplatz des Geschehens war die Morea, die Halbinsel, die in der Antike und dann wieder in der Neuzeit Peleponnes hieß und wo zu Beginn des 18. Jahrhunderts die Machtbereiche der Republik Venedig und des Osmanischen Reiches aneinander stießen.
1715 griff das Osmanische Reich an, 50.000 Mann marschieren auf den Isthmus von Korinth zu um die Schmach des Großen Türkenkrieges zu tilgen, ihnen stehen nur 8000 über die ganze Peleponnes verteilte venezianische Verteidiger gegenüber.
Innerhalb von 100 Tagen fallen die großen Festungen in türkische Hand, aber das genügt dem Sultan nicht, er will die Serenissima auf ganzer Breite zu Wasser und zu Lande angreifen.
1716 beginnen die Truppen unter dem Halbmond mit der Belagerung Korfus, dasseit JAhrhunderten unter dem Banner des Markuslöwen die Einfahrt zur Adria bewachte.
Wieder Erwarten gelingt es dem von Venedig beauftragten Feldherrn Matthias von der Schulenburg dem türkischen Angriff standzuhalten, weil durch Stürme der Nachschub der Osmanen ausbleibt ziehen sie schließlich ab, Korfu bleibt der einzige Teil Griechenlands, der nicht unter den Halbmond fällt. ......
Zur Feier des Sieges komponierte Antonio Vivaldi das Oratorium: Juditha triumphans, dem er den alttestamentarischen Stoff von Judith und Holofernes zugrunde legte.
Der vollständige Titel des Oratoriums lautet."Juditha thriumphans devicta Holofernes barbareie" und der Untertitel: "Sacrum militare oratorium" - ein Oratorium des Hl. Krieges."
Freuen auch wir uns über diesen Sieg und Vivaldis
Quelle: cathwalk, Marco Gallina
Wir haben diesen sehr lesenswerten und auch hörenswerten Artikel bei cathwalk gefunden und danken dafür!
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"VERMÄCHTNIS DES VENEZIANISCHEN SIEGES VOR 300 JAHREN GEGEN DIE TÜRKEN BEI KORFU"
"Schauplatz des Geschehens war die Morea, die Halbinsel, die in der Antike und dann wieder in der Neuzeit Peleponnes hieß und wo zu Beginn des 18. Jahrhunderts die Machtbereiche der Republik Venedig und des Osmanischen Reiches aneinander stießen.
1715 griff das Osmanische Reich an, 50.000 Mann marschieren auf den Isthmus von Korinth zu um die Schmach des Großen Türkenkrieges zu tilgen, ihnen stehen nur 8000 über die ganze Peleponnes verteilte venezianische Verteidiger gegenüber.
Innerhalb von 100 Tagen fallen die großen Festungen in türkische Hand, aber das genügt dem Sultan nicht, er will die Serenissima auf ganzer Breite zu Wasser und zu Lande angreifen.
1716 beginnen die Truppen unter dem Halbmond mit der Belagerung Korfus, dasseit JAhrhunderten unter dem Banner des Markuslöwen die Einfahrt zur Adria bewachte.
Der vollständige Titel des Oratoriums lautet."Juditha thriumphans devicta Holofernes barbareie" und der Untertitel: "Sacrum militare oratorium" - ein Oratorium des Hl. Krieges."
Freuen auch wir uns über diesen Sieg und Vivaldis
Quelle: cathwalk, Marco Gallina
Sandro Magister: Papst Franziskus & China.
Sandro Magister setzt sich bei www.chiesa mit den Entscheidungen des Papstes zu den Bischofsernennungen in der Volksrepublik China auseinander, die die Frage aufwerfen, ob der Pontifex die Geschichte und den Ausgang des Investiturstreites nicht kennt, oder ihn aus welchen Gründen auch immer rückgängig machen möchte. Und diese Entscheidungen zeigen die inzwischen schon gewohnte Ambivalenz in der Ungleichbehandlung Chinas und Kubas. Die Neigung Kommunistischen Regimen Sympathie zu bezeugen und entgegenzukommen, kommt dazu. Jedenfalls sind ihm weder Papst Gregor VII noch Johannes Paul II und sein Standpunkt gegenüber den Kommunistischen Regimes des Ostblocks ein Vorbild.
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"BEI DER ERNENNUNG VON BISCHÖFEN BEUGT DER PAPST SICH PEKING"
"Das heißt den kommunistischen Autoritäten das Privileg zu gewähren, Kandidaten zu wählen. Und er exiliert-entgegen dem Abkommen- einen der höchstrangigen Chinesischen Erzbischöfe der Kurie auf eine Insel im Pazifik. Aber in China hat Kardinal Zen bereits die Führung einer Rebellion übernommen."
In China sind unter den 109 Katholischen Bischöfen acht, die auf Betreiben der kommunistischen Autoritäten geweiht worden sind, die niemals die Anerkennung des Papstes bekommen haben und deshalb der Exkommunizierung unterworfen sind- einige von ihnen haben Geliebte und Kinder.
Aber für keine anderen als diese 8 ist Papst Franziskus am Ende des Sommers oder spätestens am Ende des Jubiläumsjahres bereit, eine spektakuläre Geste zu machen: Vergebung.
Eine andere verblüffende Geste hat Franziskus am 26. September des vergangenen Jahres während seiner Reise nach Kuba und in die USA um Haaresbreite versäumt.
An diesem Tag- traf auf dem Weg nach Philadelphia seine Landung in New York zufällig mit der des Chinesischen Präsidenten Xi Jinping, der bei den UN erwartet wurde, zusammen.
Alles war für diese "zufällige" Begegnung und einen Austausch von Grüßen am Flughafen geplant worden. Xi war sich des brennenden Wunsches des Papstes bewußt, aber am Ende ließ er den Plan fallen und das Treffen fand nicht statt.
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"BEI DER ERNENNUNG VON BISCHÖFEN BEUGT DER PAPST SICH PEKING"
"Das heißt den kommunistischen Autoritäten das Privileg zu gewähren, Kandidaten zu wählen. Und er exiliert-entgegen dem Abkommen- einen der höchstrangigen Chinesischen Erzbischöfe der Kurie auf eine Insel im Pazifik. Aber in China hat Kardinal Zen bereits die Führung einer Rebellion übernommen."
Aber für keine anderen als diese 8 ist Papst Franziskus am Ende des Sommers oder spätestens am Ende des Jubiläumsjahres bereit, eine spektakuläre Geste zu machen: Vergebung.
Eine andere verblüffende Geste hat Franziskus am 26. September des vergangenen Jahres während seiner Reise nach Kuba und in die USA um Haaresbreite versäumt.
An diesem Tag- traf auf dem Weg nach Philadelphia seine Landung in New York zufällig mit der des Chinesischen Präsidenten Xi Jinping, der bei den UN erwartet wurde, zusammen.
Alles war für diese "zufällige" Begegnung und einen Austausch von Grüßen am Flughafen geplant worden. Xi war sich des brennenden Wunsches des Papstes bewußt, aber am Ende ließ er den Plan fallen und das Treffen fand nicht statt.
Mittwoch, 10. August 2016
Msgr. Antonio Livi: Die Eucharistie empfängt man mit dem Mund, kniend
Einige interessante liturgisch-sakramentale Beobachtungen von Msgr. Antonio Livi. Wir haben sie bei Messa in Latina gefunden.
"La Fede Quotidiana" hat am 2.8.16 ein Interview mit dem renommierten Theologieprofessor, Priester und Ideengeber der wichtigen website "Fides et Ratio" geführt und mit ihm über das gesamte Gebiet der Liturgie und über Äußerungen von Papst Franziskus gesprochen.
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MSGR ANTONIO LIVI: "DIE KOMMUNION EMPFÄNGT MAN IM MUND UND KNIEND"
LFQ:
"Msgr. Livi, bei der Rückkehr von der Apostolischen Reise nach Armenien hat Papst Franziskus bei der traditionellen Pressekonferenz gesagt, daß unter den verschiedenen Kategorien, deretwegen die Kirche um Vergebung bitten müsse, auch die Homosexuellen seien. Was ist Ihre Meinung dazu?"
Die traditionelle Doktrin der Kirche (das Dogma und die daraus folgenden moralischen Normen) kann heute von jedem Gläubigen bei der Lektüre des von Papst Johannes Paul II gewollten Katechismus der Katholischen Kirche nachgelesen werden.
Auch was das Urteil der Kirche über die Homosexuellen angeht, denke ich nicht, daß dem, was man im Katechismus liest, der eine sichere, definitive Doktrin enthält, viel hinzuzufügen ist.
Die Kirche hat immer jene, die von ihr die von Gott offenbarte Wahrheit über das freiwilligen homosexuellen Handlungen innewohnenden Schlechte erfahren möchten, vor den Sünden wider die Natur gewarnt, die zu den abscheulichen Sünden gehören, die "aus der Sicht Gottes nach Rache schreien."
Es ist also nicht möglich, daß der Papst durch zwei Bemerkungen während des Fluges die ganze Tradition der Kirche und die geltenden Normen des Kodex des Kanonischen Rechtes widerruft. Eher denke ich, daß -wie es meistens ist,- der Papst eine Botschaft an die Kultur richten wollte, die in unserer westlichen Welt zweifelsohne dominierend ist, eine Kultur die durch die absurde Behauptung der Legitimation -auch durch die öffentlichen Beispiele homosexuellen Verhaltens -charakterisiert wird, einschließlich der Nachahmung der wahren natürlichen Ehe, die sie in ganz Italien heuchlerischerweise "zivile Ehe" nennen.
"La Fede Quotidiana" hat am 2.8.16 ein Interview mit dem renommierten Theologieprofessor, Priester und Ideengeber der wichtigen website "Fides et Ratio" geführt und mit ihm über das gesamte Gebiet der Liturgie und über Äußerungen von Papst Franziskus gesprochen.
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MSGR ANTONIO LIVI: "DIE KOMMUNION EMPFÄNGT MAN IM MUND UND KNIEND"
LFQ:
"Msgr. Livi, bei der Rückkehr von der Apostolischen Reise nach Armenien hat Papst Franziskus bei der traditionellen Pressekonferenz gesagt, daß unter den verschiedenen Kategorien, deretwegen die Kirche um Vergebung bitten müsse, auch die Homosexuellen seien. Was ist Ihre Meinung dazu?"
Msgr. Livi
"Ich denke, daß es zu diesem Punkt der Rede von Papst Franziskus zu viele verschiedene Interpretationen auf pastoraler Ebene und auf doktrinalem Gebiet gibt. Im Übrigen ist das, was Bergoglio in einem Schwätzchen mit den Journalisten während eines Rückfluges von einer Apostolischen Reise sagt -ja- interessant und auch wichtig-, aber sicher kann man dem nicht den Wert einer lehramtlichen Äußerung zuerkennen, umso weniger kann es den wahren und eigenen Dokumenten des Lehramtes entgegen gestellt werden. Die katholische Kirche hat- wenn sie offiziell zu diesem Thema Stellung beziehen will, immer eine kohärente Möglichkeit, vom Wort Gottes und der traditionellen Lehre der Kirche inspiriert, unfehlbar dieses Wort zu interpretieren.Die traditionelle Doktrin der Kirche (das Dogma und die daraus folgenden moralischen Normen) kann heute von jedem Gläubigen bei der Lektüre des von Papst Johannes Paul II gewollten Katechismus der Katholischen Kirche nachgelesen werden.
Auch was das Urteil der Kirche über die Homosexuellen angeht, denke ich nicht, daß dem, was man im Katechismus liest, der eine sichere, definitive Doktrin enthält, viel hinzuzufügen ist.
Die Kirche hat immer jene, die von ihr die von Gott offenbarte Wahrheit über das freiwilligen homosexuellen Handlungen innewohnenden Schlechte erfahren möchten, vor den Sünden wider die Natur gewarnt, die zu den abscheulichen Sünden gehören, die "aus der Sicht Gottes nach Rache schreien."
Es ist also nicht möglich, daß der Papst durch zwei Bemerkungen während des Fluges die ganze Tradition der Kirche und die geltenden Normen des Kodex des Kanonischen Rechtes widerruft. Eher denke ich, daß -wie es meistens ist,- der Papst eine Botschaft an die Kultur richten wollte, die in unserer westlichen Welt zweifelsohne dominierend ist, eine Kultur die durch die absurde Behauptung der Legitimation -auch durch die öffentlichen Beispiele homosexuellen Verhaltens -charakterisiert wird, einschließlich der Nachahmung der wahren natürlichen Ehe, die sie in ganz Italien heuchlerischerweise "zivile Ehe" nennen.
Sandro Magister: Arme Priester....
Sandro Magister wundert sich über die nicht enden wollenden theologischen Kommentare zu Amoris Laetitia und zitiert bei www. chiesa einige aus besonders berufenen Federn,
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"ARME PRIESTER. WER HAT RECHT BEI DER INTERPRETATION VON "AMORIS LAETITIA"?"
"Die Historische Zeitschrift "Rivista del Clero Italiano" bietet jeden Monat durchdachte Artikel zum pastoralen Aggiornamento für "Bischöfe, Priester und interessierte Laien" an, also für alle, die eine Führungsrolle in der Kirche haben. Sie wird von der Katholischen Universität von Mailand herausgegeben und von 3 Bischöfen ersten Ranges geleitet: Franco Giuliano Brambilla, Gianni Ambrosio und Claudio Giuliodon.
Ersterer schon früher Dozent an der theologischen Fakultät Mailands, ist seit 2011 Bischof von Novara. Der zweite, Spezialist für Religionssoziologie, ist Bischof von Piazenza. Und der Dritte ist aktuell Generalseelsorger der Katholischen Universität.
Brambilla ist auch der wahrscheinlichste Kandidat für den Präsidentenposten der Italienischen Bischofskonferenz, den Posten Kardinal Angelo Bagnascos, der 2017 vakant werden wird.
Verantwortlicher Direktor der Zeitschrift ist der Biblist Bruno Maggioni. Exekutiv-Koordinator ist Aurelio Mottzola. Und im Komitee der Redaktion sind hervorragende Persönlichkeiten der Theologie und der katholischen Kultur vertreten, wie Pier Angelo Sequeri, Mauro Magatti , Armando Matteo, Massimo Naro, Giovanni Cesare Pagazzi, Gian Luca Potesta, Saverio Xeres, Giuliano Zanchi.
Das bedeutet, daß das, was die Zeitschrift des Italienischen Klerus veröffentlicht, offensichtlich Gewicht hat. Und wem hat sie in der Juli-August-Ausgabe das Wort erteilt, um "Amoris Laetitia" zu erklären? Aristide Fumagalli, auch er Mitglied des Redaktionskomitees, Dozent für Moraltheologie an der Theologischen Fakultät von Mailand, Autor von Texten, die die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen unterstützen,auch schon lange vor den beiden Familiensynoden.
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"ARME PRIESTER. WER HAT RECHT BEI DER INTERPRETATION VON "AMORIS LAETITIA"?"
"Die Historische Zeitschrift "Rivista del Clero Italiano" bietet jeden Monat durchdachte Artikel zum pastoralen Aggiornamento für "Bischöfe, Priester und interessierte Laien" an, also für alle, die eine Führungsrolle in der Kirche haben. Sie wird von der Katholischen Universität von Mailand herausgegeben und von 3 Bischöfen ersten Ranges geleitet: Franco Giuliano Brambilla, Gianni Ambrosio und Claudio Giuliodon.
Ersterer schon früher Dozent an der theologischen Fakultät Mailands, ist seit 2011 Bischof von Novara. Der zweite, Spezialist für Religionssoziologie, ist Bischof von Piazenza. Und der Dritte ist aktuell Generalseelsorger der Katholischen Universität.
Brambilla ist auch der wahrscheinlichste Kandidat für den Präsidentenposten der Italienischen Bischofskonferenz, den Posten Kardinal Angelo Bagnascos, der 2017 vakant werden wird.
Das bedeutet, daß das, was die Zeitschrift des Italienischen Klerus veröffentlicht, offensichtlich Gewicht hat. Und wem hat sie in der Juli-August-Ausgabe das Wort erteilt, um "Amoris Laetitia" zu erklären? Aristide Fumagalli, auch er Mitglied des Redaktionskomitees, Dozent für Moraltheologie an der Theologischen Fakultät von Mailand, Autor von Texten, die die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen unterstützen,auch schon lange vor den beiden Familiensynoden.
Der Artikel konzentriert sich ganz auf das achte Kapitel der postsynodalen Exhortation. Und er geht, ohne zu zögern zum Wesentlichen über.
Dienstag, 9. August 2016
Sainte Rita: Pater Guilleaume de Tanouarn spricht
Matthew Karmel hat für "onePeterfive" Abbé Guilleaume Tanouarn, den aus der zum Abbruch vorgesehenen Kirche Sainte Rita geschleiften Priester interviewt.Auperdem werden einige falsche Behauptungen der frühen Berichte über die beteiligte Gemeinde berichtigt.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DER VON DER PARISER POLIZEI VOM ALTAR ENTFERNTE PARISER PRIESTER SPRICHT"
Während der letzte Woche aus Sainte Rita entfernte Reverend Abbé Guilleaume de Tanoûarn am vergangenen Sonntag, 7. August die Hl. Messe vor der geschlossenen Kirche zelebriert, schaut die Compagnies Republicaines de Sécurité zu. Père de Tanoûarn erhebt den Kelch vor einer gesprayten Warnung "In Frankreich töten wir Priester".
Während der letzten 10 Jahre hat Abbé Guilleaume de Tanoûarn die Hl. Messe im dichtbesiedelten Viertel mit den winzigen Läden in engen Straßen im Herzen von Paris gefeiert. In der Rue Saint-Joseph wird das eher unauffällige Gebäude auf der einen Seite von einigen Massagesalons fraglicher Reputation und auf der anderen Seite von einem auf billige Afrikaflüge spezialisierten Reisebüro flankiert. Im Erdgeschoss befindet sich das Centre Saint Paul, das kulturelle und spirituelle Konferenzen anbietet, Katechismus-Klassen, Kurse für alte Sprachen und Theologie.
Die Kapelle im zweiten Stock wird über eine Wendeltreppe erreicht und bietet am Tag zwei und an Sonntagen fünf Messen an. Von den wenigen Orten in Paris, die die traditionelle Lateinische Messe anbieten, ist das der kleinste. Aber vielleicht auch der beliebteste.Von Leuten zu hören, die von der traditionellen Lateinischen Messe wegen der Schönheit der Liturgie angezogen werden, ist ein derartiger Allgemeinplatz, daß er schon an ein Klischee grenzt, es gibt wenig diesseits des Himmels, das schöner ist als die Lateinische Messe, besonders wenn sie in der richtigen architektonischen Umgebung zelebriert und von einer gut erprobten Schola begleitet wird.
Viel weniger bekannt aber ist es, von Menschen zn hören, die zur Alten Messe hingezogen werden, wegen der pastoralen Betreuung, die sie vom zelebrierenden Priester empfangen.
Für die Gläubigen die um den Abbé versammelt sind, die auf den sehenswerten Anblick und die Klänge in der neogotischen Ste. Eugéne und Ste. Cécile verzichten, wo die traditionelle Liturgie jeden Tag angeboten wird und dann statt dessen in die Rue Joseph, in die vergleichsweise bescheidene Saint-Paul-Kapelle, knapp eine halbe Meile entfernt- gehen, kann es nicht an der ästhetischen Schönheit des Ortes liegen, sondern an etwas Tieferem.
Mittwoch, am 3. August, entfaltete sich in Paris eine Szene, die die Phantasie der Katholischen Welt im Bann hält. Eine Gruppe Gläubiger hatte sich versammelt, um gemeinsam die traditionelle Katholische Messe in der Kirche Sainte Rita zu feiern, einer in Privatbesitz befindlichen, 1900 gebauten Kapelle, die zum Abbruch bestimmt war, um einem Parkplatz zu weichen.
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"DER VON DER PARISER POLIZEI VOM ALTAR ENTFERNTE PARISER PRIESTER SPRICHT"
Während der letzte Woche aus Sainte Rita entfernte Reverend Abbé Guilleaume de Tanoûarn am vergangenen Sonntag, 7. August die Hl. Messe vor der geschlossenen Kirche zelebriert, schaut die Compagnies Republicaines de Sécurité zu. Père de Tanoûarn erhebt den Kelch vor einer gesprayten Warnung "In Frankreich töten wir Priester".
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| Bildquelle: Screenshot aus dem Blog 1Peter5 zum zugehörigen Artikel |
Während der letzten 10 Jahre hat Abbé Guilleaume de Tanoûarn die Hl. Messe im dichtbesiedelten Viertel mit den winzigen Läden in engen Straßen im Herzen von Paris gefeiert. In der Rue Saint-Joseph wird das eher unauffällige Gebäude auf der einen Seite von einigen Massagesalons fraglicher Reputation und auf der anderen Seite von einem auf billige Afrikaflüge spezialisierten Reisebüro flankiert. Im Erdgeschoss befindet sich das Centre Saint Paul, das kulturelle und spirituelle Konferenzen anbietet, Katechismus-Klassen, Kurse für alte Sprachen und Theologie.
Die Kapelle im zweiten Stock wird über eine Wendeltreppe erreicht und bietet am Tag zwei und an Sonntagen fünf Messen an. Von den wenigen Orten in Paris, die die traditionelle Lateinische Messe anbieten, ist das der kleinste. Aber vielleicht auch der beliebteste.Von Leuten zu hören, die von der traditionellen Lateinischen Messe wegen der Schönheit der Liturgie angezogen werden, ist ein derartiger Allgemeinplatz, daß er schon an ein Klischee grenzt, es gibt wenig diesseits des Himmels, das schöner ist als die Lateinische Messe, besonders wenn sie in der richtigen architektonischen Umgebung zelebriert und von einer gut erprobten Schola begleitet wird.
Viel weniger bekannt aber ist es, von Menschen zn hören, die zur Alten Messe hingezogen werden, wegen der pastoralen Betreuung, die sie vom zelebrierenden Priester empfangen.
Für die Gläubigen die um den Abbé versammelt sind, die auf den sehenswerten Anblick und die Klänge in der neogotischen Ste. Eugéne und Ste. Cécile verzichten, wo die traditionelle Liturgie jeden Tag angeboten wird und dann statt dessen in die Rue Joseph, in die vergleichsweise bescheidene Saint-Paul-Kapelle, knapp eine halbe Meile entfernt- gehen, kann es nicht an der ästhetischen Schönheit des Ortes liegen, sondern an etwas Tieferem.
Mittwoch, am 3. August, entfaltete sich in Paris eine Szene, die die Phantasie der Katholischen Welt im Bann hält. Eine Gruppe Gläubiger hatte sich versammelt, um gemeinsam die traditionelle Katholische Messe in der Kirche Sainte Rita zu feiern, einer in Privatbesitz befindlichen, 1900 gebauten Kapelle, die zum Abbruch bestimmt war, um einem Parkplatz zu weichen.
Heute vor 843 Jahren
am 9. August 1173 wurde mit dem Bau des Campanile der Kathedrale Santa Maria Assunta von Pisa begonnen. den alle als den "Schiefen Turm" kennen.
Als der Bau Meister Bonnanos die dritte Etage erreicht hatte, bemerkte man die Neigung und unterbrach die Bauarbeiten für mehr als 100 Jahre. Mit einem geringeren Neigungswinkel wurde der Bau der oberen 4 Stockwerke dann 1372 beendet.
Beiboot Petri
Foto wikicommons
der Eingang zum Turm
Quelle: wikipedia
Als der Bau Meister Bonnanos die dritte Etage erreicht hatte, bemerkte man die Neigung und unterbrach die Bauarbeiten für mehr als 100 Jahre. Mit einem geringeren Neigungswinkel wurde der Bau der oberen 4 Stockwerke dann 1372 beendet.
Foto wikicommons
der Eingang zum Turm
Quelle: wikipedia
Soumission
Giulio Meotti kommentiert für das Gatestone Institute die Reaktion Europas auf die Ermordung von Père Hamel und die jüngsten islamistischen Terrorakte und stellt sich einige Fragen.
Hier geht´s zum Text : klicken
..." Die einzige Hoffnung kommt heute von einem 85-jährigen französischen Priester, der von Islamisten ermordet wurde nach einer einfachen, noble Geste: Er weigerte sich, vor ihnen zu knien. Wird das gedemütigte und träge Europa das Gleiche tun?...."
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..." Die einzige Hoffnung kommt heute von einem 85-jährigen französischen Priester, der von Islamisten ermordet wurde nach einer einfachen, noble Geste: Er weigerte sich, vor ihnen zu knien. Wird das gedemütigte und träge Europa das Gleiche tun?...."
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