Anne Preckel berichtet bei vaticannews über die heutige Generalaudienz auf dem Petersplatz.
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unter dem Titel:
"PAPST: KIRCHE IST AUFRUF UND ZEICHEN FÜR DIE MENSCHHEIT IM KRIEG"
beginnt der Bericht so- ZITAT
Besonders angesichts der gegenwärtigen Kriege und Konflikte ist die Kirche Aufruf und Zeichen des Friedens im Herzen der Menschheit. Das hat Papst Leo an diesem Mittwoch bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz hervorgehoben.
Leo XIV. schlug mit seiner Katechese ein weiteres Kapitel zur Konzils-Konstitution „Lumen gentium“ auf und ging näher auf die Identität des Gottesvolkes ein. Die Kinder Abrahams schlossen mit Gott einen Bund (vgl. Jes 2,1-5), der sich im Wirken Gottes und im Glauben an ihn konstituierte. Das Volk werde damit zum „Licht für die anderen Völker, wie ein Leuchtturm, der alle Völker, die ganze Menschheit, anzieht“, betonte der Papst.
Was eint
Das Konzil habe bekräftigt, dass dieses Bündnis das „Vorausbild jenes neuen und vollkommenen Bundes in Christus“ gewesen sei, so Leo XIV. Der Papst hob hervor, dass nicht Sprache, Kultur oder Ethnie Christi Volk einigten, sondern allein der Glaube an Gott.
„Das ist die Kirche: das Volk Gottes, das seine Existenz aus dem Leib Christi bezieht und selbst Leib Christi ist.“
„Das ist die Kirche: das Volk Gottes, das seine Existenz aus dem Leib Christi bezieht und selbst Leib Christi ist; kein Volk wie alle anderen, sondern das Volk Gottes, von ihm zusammengerufen und bestehend aus Frauen und Männern aus allen Völkern der Erde. Ihr einigendes Prinzip ist nicht eine Sprache, eine Kultur, eine Ethnie, sondern der Glaube an Christus: Die Kirche ist daher – nach einem schönen Ausdruck des Konzils – ,die Versammlung derer, die zu Christus als dem Urheber des Heils und dem Ursprung der Einheit und des Friedens glaubend aufschauen‘ (LG, 9)
Offen
Der einzige „Ehrentitel“, den Christen anstreben sollten, sei die „Gnade, Kinder Gottes zu sein“, erteilte der Papst dem Streben nach Verdiensten und Titeln eine Absage – diese Gnade zähle mehr als jede Aufgabe oder Funktion. Das Gesetz, das die Beziehungen in der Kirche belebe, sei die Liebe, betonte er weiter. Die Kirche könne „niemals in sich selbst verschlossen sein“, sondern sei „offen für alle und für alle da“, so Leo XIV.
„Das bedeutet, dass in der Kirche Platz für alle ist und sein muss und dass jeder Christ berufen ist, das Evangelium zu verkünden und in jedem Umfeld, in dem er lebt und wirkt, Zeugnis zu geben. Auf diese Weise zeigt dieses Volk seine Katholizität, indem es den Reichtum und die Ressourcen der verschiedenen Kulturen aufnimmt und ihnen gleichzeitig die Neuheit des Evangeliums anbietet, um sie zu reinigen und zu erheben (vgl. LG, 13).“
Was Hoffnung macht
„Sie ist ein Zeichen im Herzen der Menschheit, ein Aufruf und eine Prophezeiung jener Einheit und jenes Friedens, zu denen Gott Vater alle seine Kinder aufruft.“
Vor allem angesichts der gegenwärtigen Kriege und Konflikte sei die Kirche „ein großes Zeichen der Hoffnung“, so der Papst. Es mache Hoffnung, „zu wissen, dass die Kirche ein Volk ist, in dem aufgrund des Glaubens Frauen und Männer unterschiedlicher Nationalität, Sprache oder Kultur zusammenleben: Sie ist ein Zeichen im Herzen der Menschheit, ein Aufruf und eine Prophezeiung jener Einheit und jenes Friedens, zu denen Gott Vater alle seine Kinder aufruft.“
Quelle: A. Preckel, vaticannews
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