Sonntag, 4. April 2021

Kardinal Brandmüller spricht Klartext.

Sein Interview mit dem Messagero ist auch eine kleine Ostergrußbotschaft an den deutschen Episkopat und die Wanderer auf Synodalen Pfaden. 
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"KARDINAL BRANDMÜLLER: "SIE WOLLEN DAS FRAUENPRIESTERTUM: DAS SCHISMA IN DEUTSCHLAND HAT SCHON BEGONNEN" 

"Das Schisma in Deutschland" Das hat de facto schon begonnen. Technisch können wir von einem Schisma sprechen, wenn es einen Prozess gibt, der dazu führt, sich von der gemeinsamen Hierarchie, vom Papst zu distanzieren".

Kardinal Brandmüller, emeritierter Präsident des Päpstlichen Komitées der Geschichtswissenschaften, großer Kenner der Kirchendynamik, hat nur wenige Zweifel, daß "das Schisma der ärmlichen Worte und der Verleugnung der gemeinsamen Hierarchie der Bischöfe oder mit dem Papst vor unseren Augen stattfindet- es genügt, sich die Erklärungen oder Stellungnahmen vieler deutscher Bischöfe anzusehen." 

Seit Zeiten gibt es Forderungen nach substantiellen Reformen, z.B. des priesterlichen Zölibats, der Weihe von Frauen und schließlich der Segnung schwuler Paare....
"Die drängendste Frage dieser Reformen kommt vor allem von Funktionären Katholischer Organisationen, Bewegungen, vom ZDK, die zudem überwiegend Beschäftigte kirchlicher Strukturen sind, weil wir nicht vergessen dürfen, daß die katholische Kirche nach dem Staat in Deutschland der zweitgrößte Arbeitgeber ist. Um zum Schisma zurückzukehren, müssen wir darauf achten, zwei Aspekte nicht zu verwechseln, das Schisma und den Dissens auf der Ebene der Lehre in Bezug auf die Lehre, denn in diesem Fall handelt es sich um eine Frage der Häresie. Im deutschen Fall haben wir beide Aspekte."

Vielleicht ist das nur eine vorübergehende Phase der Krise...
"Die Lage in Deutschland ist meiner Meinung nach gefährlich, weil nicht nur die hierarchische Gemeinschaft geleugnet wird, sondern auch auf der Ebene des Lehramtes. Es gibt  Meinungsverschiedenheiten. Manchmal kann es zu Meinungsverschiedenheiten kommen, die nicht unbedingt ein Schisma implizieren. In diesem  Fall ist dagegen alles neu und meiner Meinung nach besorgniserregend."

Könnte sich die Entfernung zu Rom weiter vergrößern? 
"Wie ich sagte, in diesem Fall haben wir einen Dissenz auf lehramtlicher Ebene über die Glaubenswahrheit. Das beinhaltet das Delikt der Häresie.Was in Deutschland passiert ist dogmnatisch gesehen sowohl ein Schisma als auch Häresie."

Kommt eilet und laufet....

                                                 ER IST AUFERSTANDEN! 

                 

Kommet eilet und laufet, ihr flüchtigen Füsse
erreichet die Höhle. die Jesum bedeckt!
Lachen und Scherzen begleitet die Herzen
denn unser Heiland ist auferweckt! 
 

Kardinal Sarahs Ostergruß

"Christus hat die Dunkelheit besiegt! Friede! Laßt uns die Osterfreude in unseren Herzen lebendig halten, Weichen wir nie der Demagogie, widerstehen wir der Demagogie, laßt uns ideologische Leidenschaften geringschätzen, nehmen wir uns vor aus Hass entstandenen Entscheidungen in acht. Verharren wir staunend vor dem offenen Eingang zu Jesu Grab!"

 

                                       "ET RESURREXIT TERTIE DIE"

               

          ALLEN EIN FROHES UND GESEGNETES OSTERFEST! 

Samstag, 3. April 2021

Tweet zum Tage

 "Karsamstag: Christus liegt in seinem Grab. Abbildung: Der berühmte veschleierte Christus aus Neapel" 

Christliche Wahrheit - ein Fundstück

Peter Hahne fordert in einem Exklusiv-Beitrag für kathnet die Christen auf, die Glaubesngewißheit, das Wissen um die Wahrheit der Evangelien -am Beispield der biblischen Auferstehungsberichte gegen ungläubige Theologen und sich wissend und klug dünkende Wissenschaftsgläubige zu verteidigen.
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Unter dem Titel:

"FAKTEN FAKTEN FAKTEN"  

beginnt der Kommentar so- ZITAT 

"....Wir lasen kurz vor Ostern „De Bello Gallico“, den Bericht des römischen Feldherrn Gaius Iulius Caesar über den Gallischen Krieg (58-50 v. Chr.). Wenn es nicht auf Lateinisch wäre und wir mit Auswendiglernen und Klassenarbeiten darüber traktiert worden wären, es hätte noch spannender sein können. Nun ja, irgendwann ließ unser Pauker so nebenbei fallen, wie „cool“ (würde man heute sagen) doch dieses Kriegstagebuch des großen Feldherren sei gegenüber dem, was uns da in Sachen Auferstehung Jesu Christi in der Bibel geboten wird. Klar: bei Caesar sei Denken, bei Bibel Glaube gefragt, also die klassische Differenz von Verstand und Glauben, von Realität und Fiktion, von Tatsachen und bloßem Fürwahr." (...)

Quelle: P. Hahne, kathnet

 


Freitag, 2. April 2021

 

Die Passion Christi

 


              

Heute vor 16 Jahren

 am 2. April 2005 starb Johannes Paul II  - dessen 100.GEburtstag die Kirche in diesem Jahr gedenkt.

           HEILIGER JOHANNES PAUL BITTE FÜR UNS! 

A.C. Wimmer erinnert bei CNA an diesen denkwürdigen Tag  klicken - 

Der Artikel beginnt so- ZITAT

..."Ein gewaltiger Applaus, der kein Ende nehmen wollte: Das war das Erste, mit dem Zehntausende am Abend des 2. April 2005 auf dem Petersplatz auf die Nachricht vom Tod Johannes Pauls II. reagierten. Seit Tagen hatten sie da dicht an dicht unter seinem Fenster gewartet, wo in diesem Moment plötzlich alle Fenster hoch oben im Apostolischen Palast hell aufleuchteten. Der Sonntag der Barmherzigkeit war angebrochen, den er selbst in den Kalender eingefügt hatte. Ein großer Künstler war gestorben, ein Michelangelo des Gebets, der in den Jahren zuvor die ganze Welt in die Kunst des Sterbens eingeführt hatte, so Paul Badde in seinem Buch "Johannes Paul II. und die Kunst des Sterbens"." (...)

Quelle: A.C.Wimmer, CNA

Donnerstag, 1. April 2021

Christliche Kunst

 "Das Letzte Abendmahl"      1306, Giotto Di Bondone

Interessant...WIedergutmachung?

Wie mehrere Quellen aus Rom berichten, hat Papst Franziskus heute nachmittag  -um 17:30 mit Kardinal Angelo Becciu in dessen Privatkapelle die Hl. Messe "In coena domini" zelebriert.  Klicken

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes heute -anläßlich der Chrisam-Messen- über die Frage der Konzelebration. 
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"LIEBT EURE CHRISAM-MESSE" 

Konzelebration ist ein alter und ehrwürdiger Brauch der Westkirche. Aber die Kultur der Konzelebration, wie wir sie jatzt haben, nicht. Die traditionelle Konzelebration ist ein Ausdruck der Einheit der Priesterschaft mit ihrem Bischof und mittelbar jedes Priesters mit jedem seiner Brüder, die ebenfalls Mitglieder des Presbyteriums dieses Bischofs sind. Sie ist besonders mit den Sakramenten und den sakramentalen Riten verbunden; und sie ist nicht auf die Eucharistie beschränkt. Priester schließen sich ihrem Bischof an, indem sie bei der Weihe neuer Mitglieder der Presbyteriums die Hände auflegen und so in der Lage sind, mit ihrem Bischof etwas zu tun, was sie allein nicht tun könnten. 

Ebenso konzelebrieren sie bei der Weihe des Chrisams; vor dem Konzil - schlossen sich tatsächlich Priester in vollem Ornat dem Pontifex beim Anhauchen an. Dom Gregory Dix schrieb 1936 : "Obwohl der Bischof die Gebete über die Öle allein spricht, konzelebrieren diese Priester wirklich mit ihm...Diese Konzelebration ist einer von mehreren Punkten, in denen die Konsekrierung des Chrisams Elemente der frühesten ("primitivsten") christlichen liturgischen Praxis gewahrt, die die Konsekration der Eucharistie jetzt verloren hat."

Traurigerweise haben die neueren Riten die traditionelle Konzelebration der Konsekrierung des Chrisams jetzt zu einer bloßen Geste der Priesterschaft reduziert, die Hände während eines Teils der Gebets auszustrecken. Aber es ist etwas...und besser als nichts.

Meine Meinung ist, daß wir Priester unter uns uns jedes Jahr auf das Konzelebrieren bei der Chrisam-Messe und das Konsekrieren selbst freuen sollten, in der Karwoche mit ihren Bischöfen- und das mit Freude- statt in der Ecke mit gleichgesinnten Kumpeln darüber herum zu dozieren, wie wir Elite-Kenner es besser wissen. (Nicht, daß ich von diesem Gelaber überzeugt wäre..) 

Zum diesjährigen römischen Kreuzweg- würdigerText oder Delirium?

Marco Tosatii veröffentlicht bei Stilum Curiae den Kommentar von Gian Pietro Caliari zum diesjährigen römischen Kreuzweg-Text, den man nur als vernichtend bezeichnen kann. 
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"CALIARI, KREUZWEG IN SANKT PETER. DIE TEXTE SIND EIN DELIR. UND DIE PASSION?"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Gian Pietro Caliari teilt mit uns diese traurige und ein bißchen verärgerte Überlegung zum Kreuzweg, der Karfreitag auf dem Petersplatz stattfinden wird. gute Lektüre. 

Dulce lignum dulces clavos dulce pondus sustinet 

von Gian Pietro Caliari

“Dolce legno, dolci chiodi che sostenete il dolce peso”,  dieser zarte Ausdruck in Beziehung auf den Baum des Kreuzes  kommt mehrmals in der wunderbaren liturgische Hymne Pange lingua glorissi vom Hl. Venanziano Fortunato, der während der feierlichen Karfreitagsliturgie  in die Antgiphon zu Crux fidelis eingefügt wird. 

Die Zartheit des Textes, er auf das Jahr 570 zurückgeht- ebenso wie die gregorianischen Melodie zu seinem Gesang, verbirgt nicht sondern preist die Karfreitagsliturgie und drückt sie mit poetischer und  klingender Feierlichkeit aus. 

Es handelt sich um eine sanfte Zartheit, die dennoch nie in duftender pietistischer Sentimentalität oder billiger theologischer Armutsbekämpfung versinkt. Im Gegenteil, er bringt die Feierlichkeit des lateinischen Rhythmus des Textes zum Ausdruck und entfaltet das gesamte theologische Verständnis des heiligen und blutigen Opfers Christi am Kreuz

Hoc opus nostre saluti orto depoposcerat, multiformi perditoris ars ut artem facere et medelam ferret inde, hostis unde laeserat”: der Plan zu unserer Erlösung erfordert diesen Schritt, um die List des vielgestaltigen Verderbers listig  aufzuheben und das Heilmittel direkt an die Stelle zu bringen,an der der Feind zugeschlagen hatte. 

Und weiter: "“En acetum, fel, arundo, sputa, clavi, lancea; mite corpus perforatur; sanguis, unda profluit, terra pontus astra mundus quo lavantur flumine –  Und hier sind Essig, Galle, Schilfrohr,  Speichel, Nagel, Speer, der zarte Körper ist durchbohrt und Blut und Wasser fließen aus ihm heraus, und ihr Strom wäscht Erde, Meer, Sterne, die Welt! 

Und schließlich: “Sola digna tu fuisti ferre pretium saeculi atque portum praeparare nauta mundo naufrago, quem sacer cruor perunxit fusus agni corpore” – Nur du warst würdig, das Lösegeld für die Menschehit zu bringen und einen Hafen für die Menschheit- wie für einen gestrandeten Seemann - vorzubereiten, den das aus dem Leib des Lammes geflossene Blut gesalbt hat. 

Mehr als ein Jahrhundert vor dem heiligen Venantius Fortunato hatte der heilige Augustinus in einer Predigt am Karfreitag im Jahr 420 nicht nur angezeigt, wie man den Karfreitag mit Würde feiert, sondern auch den theologischen Inhalt der Feier: "Mit Feierlichkeit lesen wir mit Feierlichkeit feiern wir die Leidenschaft desjenigen, mit dessen Blut unsere Sünden aufgehoben wurden, damit mit der frommen jährlichen Wiederholung die Erinnerung mit mehr Freude erneuert wird und auch wegen des größeren Zustroms von Menschen unser Glaube klarer erleuchtet wird. " (Sermo 218, De Passione Domini in Parasceve)

Ein Reisebericht aus dem Rom des 16. Jahrhunderts

Sandro Magister informiert bei Settimo Cielo seine Leser über die Reise, die Michel de Montaiigne 1581 nach Rom unternahm und dort Zeuge seltsamer Begebenheiten wurde.
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"VOR 5 JAHRHUNDERTEN IN ROM: "ES GAB HOCHZEITEN ZWISCHEN MÄNNERN" WÄHREND DER HEILIGEN WOCHE" 

Ich lese:

"Bei meinem Rückweg von Sankt Peter traf ich jemanden, der mich sehr höflich vor zwei Dingen warnte: daß die Portugiesen ihre Pflicht während der Passionswoche erfüllten, die an diesem Tag war, San Giovanni a Porta Latina zu besuchen, in der vor Jahren einige Portugiesen eine seltsame Bruderschaft gegründet hatten. Während der Messe gab es Trauungen zwischen Männern-mit der selben Zeremonie, die wir für unsere Hochzeiten gebrauchen, sie haben gemeinsam die Kommunion empfangen, das gleiche Hochzeitsevangelium gelesen und dann gingen sie hin und lebten zusammen. Der römische Experte sagte, daß weil die andere Verbindung zwischen Männern und Frauen durch die Ehe legitimiert werde, es diesen guten Leuten schien, daß dieser andere Akt ebenfalls auf die selbe Weise legitim werden würde, wenn die Riten und Mysterien der Kirche sie autorisiert haben. " 

Also haben die Landsknechte der homosexuellen Ehe schon vor der aktuellen Synode in Deutschland Rom erobert, beginnend mit seiner Lusitanischen Kolonie? 

Es scheint tatsächlich so zu sein. Diese guten Leute dachten genau so wie die deutschen und österreichischen Bischöfe von heute, die gleichgeschlechtliche Paare in der Kirche so segnen wollen, wie eine legitime Ehe und Papst Franziskus will auch "Gesten der Liebe" für sie- statt "Verurteilungen", "Legalismen" und "Moralismen". 

Aber dann, eine Zeile drunter, notiert dieser Chronist: "Acht oder neun Portugiesen wurden lebendig verbrannt". Und zu der Zeit dachte niemand daran, das Sant´ Uffizio zu verhöhnen, im Gegensatz zu heute. 

Wir sind im Jahr 1581. Diese Geschichte ist dem "Journal de Voyage en Italie”  von Michel de Montaigne entnommen, das erstmals fast zweihundert Jahre später -1774- veröffentlicht wurde. 

Während des römischen Teils seiner Reise wurde Montaigne auch vom Papst, Gregor XIII; empfangen, dem mit dem Kalender:  "ein alter Mann von mehr als 80 Jahren, ohne Gicht, ohne Kolik, den die Affairen der Welt wenig interessieren."

Bei seiner Ankunft in Rom aber, kümmerten sich die Garden des Papstes sofort gewissenhaft um diesen gelehrten Reisenden. Sie haben sein Gepäck von innen nach außen gekehrt und die beiden Bände der Essays konfisziert, die Montaigne bei sich hatte, sein Meisterwerk. Sie sollten sie ihm ein Jahr später wiedergeben. Zensiert."

Ich verdanke die Entdeckung dieses knackigen Bruchstücks Giuseppe Marcenaro - der im Il Foglio vom Samstag, 27. März sehr schön über Michel de Montaignes "Journal de Voyage" geschrieben hat." 

Quelle: S. Magister, Settimo Cielo, G. Marcenaro

Fundstück

Die Tagespost erinnert an einen Text von Joeph Ratzinger, in dem der sich vor 50 Jahren mit den Herausforderungen und der Zukunft der Kirche auseinandergesetzt hat.
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Unter dem Titel: 

"BENEDIKT XVI:  KIRCHE OHNE GLAUBEN "GANZ ÜBERFLÜSSIG" 

Beginnt der Artikel so - ZITAT

"Bereits vor 50 Jahren sah Joseph Ratzinger große "Erschütterungen" und ein Kleiner-Werden der Kirche Christi hierzulande voraus. Für die Kirche gebe es allerdings immer eine hoffnungsvolle Perspektive.

Während sich die katholische Kirche in Deutschland einer Zerreißprobe zu nähern scheint, lohnt ein Blick auf einen unaufgeregten, prophetischen Text von Joseph Ratzinger. Bereits vor 50 Jahren sah er große "Erschütterungen" und ein Kleiner-Werden der Kirche Christi hierzulande voraus."  (...)

Quelle: Die Tagespost