Sandro Magister veröffentlicht
im
L´Epsresso den Brief , den ihm Francesco Arzillo, Direktor der ISC-Akademie für Philosophie und Recht und Verwaltungsrichter in Rom zum Thema Synode geschrieben hat.
Hier geht
´s zum Original:
klicken
"WAS WIRD PAPST FRANZISKUS NACH DER SYNODE BESCHLIESSEN? EINE DURCHDACHTE VORHERSAGE."
"Lieber Magister,
wenn man in die öffentliche Diskussion zum Thema wiederverheiratete Geschiedene eintritt, zeigt sich immer mehr, wie verworren der Weg ist, der zu der erhofften ( von einigen) oder gefürchteten ( von den anderen) Neuerung der geltenden Disziplin führen soll.
Diese Diskussion hat die ablehnende Haltung eines wichtigen Teils des Katholiken deutlich werden lassen.
Die Tatsache, daß die höchste Kirchenautorität sich anschickt, eine neues, bedeutsames und bindendes Wort zu diesem Thema zu sagen, bringt mit sich, daß die Position der örtlichen Kirchen im Hinblick auf die neue Lehramtsentscheidung-wie auch immer sie ausfällt- geklärt werden muß.
Das ist auf jeden Fall ein positiver Effekt.
Es ist offensichtlich daß, sollte der Papst die traditionelle Position in ihrem Inhalt bestätigen, damit gleichzeitig die Unzulässigkeit der abweichenden Praxis mit allen Konsequenzen festgestellt wird, auch auf der disziplinarischen und kanonischen Ebene-in Sinne eines falsch verstandenen klerikalen Pluralismus´.
Ich wage nicht, mir vorzustellen, was im Falle einer-ziemlich hypothetischen- wirklich innovativen substantiellen Entscheidung passieren würde.
Es würde sich um eine bisher noch nie dagewesene Situation handeln,die man sich nur sehr schwer sowohl in ihrer konkreten Ausformulierung als auch in ihrem technischen Inhalt vorstellen kann: auch in der Kirche gibt es in den wichtigsten und feierlichsten Augenblicken. etwas " schwarz auf weiß" festhalten, besonders wenn es so anspruchsvoll ist und so viel Umsicht erfordert.