Samstag, 13. Juni 2015

Eine gute Nachricht aus Krakau

Aus Krakau geht -via Twitter-die Meldung um die Welt, daß Papa emeritus Benedikt XVI am 3. Juli  in Castel Gandolfo die Ehrendoktorwürde zweier Krakauer Universitäten überreicht werden soll.

" 
Benedict XVI to receive honorary doctorate from 2 Kraków universities July 3, Castel Gandolfo "

Freitag, 12. Juni 2015

Synode : Kardinal Antonellis doppelter Alarmruf wider die Kasper-Pläne

Während Kardinal W.Kasper sich jetzt darauf verlegt, ob des massiven Widerspruchs, den er aus allen Himmelsrichtungen zu seinem auf der Abschaffung des 6. Gebotes ( und wie es den Anschein hat, auch des 8., wenn man den Wahrheitsgehalt vieler seiner Interviewäußerungen zum Maßstab nimmt) beruhenden Angriff auf die Lehre und Tradition der Kirche-per Aushebelung des Ehe-und des Bußsakramentes erntet, vor Pressevertretern herumzujammern, und sich als armes Opfer böswilliger Mitbrüder zu inszenieren, erheben andere Kardinäle ihre Stimme, um vor den Konsequenzen eben dieser Umsturzpläne zu warnen.
So auch Kardinal Ennio Antonelli.
Dazu schreibt Sandro Magister heute bei www.chiesa Folgendes- hier geht´s zum Original: klicken


              "SYNODE. KARDINAL ANTONELLIS DOPPELTER ALARMRUF"

"5 Jahre lange saß er dem Päpstlichen Rat für die Familie vor. Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen, warnt er, würde nicht nur der Eucharistie den Boden entziehen, sondern auch das Ende des Ehe-Sakramentes bedeuten.

Kardinal Ennio Antonelli, 76, ist Experte in dieser Sache. 5 Jahre lang war er Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie und organisierte die beiden weltweiten Treffen- 2009 in Mexico City und 2012 in Mailand, die dem nächsten, das in Philadelphia stattfinden soll, vorausgingen.
Er hat auch substantielle Erfahrung in der Pastoral erworben. Er war Erzbischof von Perugia, dann in Florenz, und zusätzlich 6 Jahre lang Sekretär der CEI. Er gehört der Focolare-Bewegung an.

Kardinal Antonelli hat an der ersten, letztjährigen Sitzung der Familiensynode nicht teilgenommen, beteiligt sich aber aktiv an der fortdauernden Diskussion- wie das Buch zeigt, das er in den letzten Tagen veröffentlichte:

E.Antonelli: "Krise der Ehe und die Eucharistie"     Edit. Ares, Mailand 2015

Das ist ein besonderes Buch, brüsk und kurz, es kann in einer Sitzung durchgelesen werden. Die Einleitung hat ein anderer Kardinal geschrieben, der ebenfalls Experte auf dem Gebiet ist, Elio Screccai, der frühere Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben.
Die web-site des Päpstlichen Rates für die Familie hat es in seinem Gesamttext und in 3 Sprachen online gestellt.  (Hier die englische Fassung: klicken )

Donnerstag, 11. Juni 2015

Offener Brief eines italienischen Gelehrten über den Ausgang der kommenden Synode.

Sandro Magister veröffentlicht im L´Epsresso den Brief , den ihm Francesco Arzillo, Direktor der ISC-Akademie für Philosophie und Recht und Verwaltungsrichter in Rom zum Thema Synode geschrieben hat.
Hier geht´s zum Original:   klicken

"WAS WIRD PAPST FRANZISKUS NACH DER SYNODE BESCHLIESSEN?  EINE DURCHDACHTE VORHERSAGE."

"Lieber Magister,
wenn man in die öffentliche Diskussion zum Thema wiederverheiratete Geschiedene eintritt, zeigt sich immer mehr, wie verworren der Weg ist, der zu der erhofften ( von einigen) oder gefürchteten ( von den anderen) Neuerung der geltenden Disziplin führen soll.
Diese Diskussion hat die ablehnende Haltung eines wichtigen Teils des Katholiken deutlich werden lassen.

Die Tatsache, daß die höchste Kirchenautorität sich anschickt, eine neues, bedeutsames und bindendes Wort zu diesem Thema zu sagen, bringt mit sich, daß die Position der örtlichen Kirchen im Hinblick auf die neue Lehramtsentscheidung-wie auch immer sie ausfällt- geklärt werden muß.
Das ist auf jeden Fall ein positiver Effekt.
Es ist offensichtlich daß, sollte der Papst die traditionelle Position in ihrem Inhalt bestätigen, damit gleichzeitig die Unzulässigkeit der abweichenden Praxis mit allen Konsequenzen festgestellt wird, auch auf der disziplinarischen und kanonischen Ebene-in Sinne eines falsch verstandenen klerikalen Pluralismus´.

Ich wage nicht, mir vorzustellen, was im Falle einer-ziemlich hypothetischen- wirklich innovativen substantiellen Entscheidung  passieren würde.
Es würde sich um eine bisher noch nie dagewesene Situation handeln,die man sich nur sehr schwer sowohl in ihrer konkreten Ausformulierung als auch in ihrem technischen Inhalt vorstellen kann: auch in der Kirche gibt es in den wichtigsten und feierlichsten Augenblicken. etwas  " schwarz auf weiß" festhalten, besonders wenn es so anspruchsvoll ist und so viel Umsicht erfordert.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Bavaria-, Idyllo-, Xenophobie, die Ängste der Frau Fahimi

Disneyland Bayern (Watzmann)
Bildquelle Marco Tesch
via Wikimedia-Commons
Yasmin Fahimi, Vorturnerin der Toleranz für alles und alle ( z.B. der Ehe für alle, damit endlich auch die vielen schwer verliebten SPD-Mitglieder ihre Partei heiraten können) hat einen blinden Fleck auf ihrer sonst so für alles offenen Netzhaut. Sie spricht für ganz Deutschland. Ganz Deutschland?
Nein, ein gar nicht mal so kleines Bundesland hat sie ausgeschlossen aus ihrem sozialistischen Herzen.
Bayern.
Disneyland Bayern (Dirndl)
Bildquelle: Florian Schrott
via Wikimedia commons
mit Genehmigung der abgebildeten Personen
Das ist ein Land, das sie nach der prägenden Lektüre von Goscinny und Uderzo und mangels anderer Vergleichsmöglichkeitgen, an Gallien und ein kleines gallisches Dorf, die Heimat von Asterix und Obelix erinnert, weil es sich standhaft weigert, sich ihrem Prekariatsstandard- (eher von den schwarzen Blocks der Bundeshauptstadt repräsentiert) zu beugen.

Seine sturen Bewohner legen die Trachten nicht ab, obwohl unsere Yasmin die als "Autobahn" klassifiziert hat, auch weigern sie sich, auf die ebenso eingestuften Traditionen und Landesbräuche zu verzichten- und der Gipfel ( im wahrsten Sinne des Wortes) sind dann auch noch diese Berge, diese Panoramen, diese sauberen Dörfer (sicher erwägt unsere Kämpferin für´s Häßliche schon eine obligatorische Schmutzquote für dieses Ansiedlungen)!

Vor der Entscheidung zu Medjugorje

rorate caeli  berichtet, hier geht´s zum Original:    klicken  

 "PAPST FRANZISKUS SCHEINT SICH VOR DER ANKÜNDIGUNG  ÜBER DIE SEHER VON MEDJUGORJE LUSTIG ZU MACHEN"

Franziskus scheint sich zu einem größeren Schritt in der Sache entschlossen zu haben.

"Nachdem er den Reportern diese Woche -so wie er es nur kann-erzählt hatte, dass eine Entscheidung zu Medjugorje bevorsteht, schien er sich über die sogenannten "Seher" von Medjugorje bei seiner Morgenpredigt lustig zu machen. (abc-news berichteten: klicken )

Franziskus geißelte diejenigen, " die für ihre chrisltliche Identität immer etwas Neues brauchen,... aber wo sind diese Seher, die uns heute etwas über den Brief erzählen, den die Madonna morgen nachmittag um 16:00 schicken wird?"
"Das ist nicht christliche Identität..... Gottes letztes Wort heißt Jesus und nichts weiter."

Während wirklich traditionelle Christen nicht von der hochproblematischen  Natur und den falschen Behauptungen von Medjugorje überzeugt zu werden brauchen, und daß viele der "Botschaften" in diesen angenommenen Visionen nicht mit dem Katholizismus im Einklang stehen, wollen wir den Videobeweis, daß die Seher nicht authentisch sind, nicht vergessen."
Video von  Seherin "Vicka"  Titel:  "Medjugorje ohne Maske"


           

"Seherin" Vicka erklärt, warum sie während ihrer Ekstase zurückzuckte, als sich die Finger einer anwesenden Person auf ihre Augen richteten, obwohl die Seher immer beteuern, während ihrer Ekstase nichts zu hören und zu sehen, " sie habe verhindern wollen, daß die Hl. Jungfrau Maria das Jesuskind fallen lasse."
Quelle: rorate caeli


Blick von außen: "Teilnehmer der Schattensynode wird Erzbischof von Berlin".

Der Blick von außen -in diesem Fall von rorate caeli- auf die Besetzung des Berliner Bischofsstuhles und die Lage in der Berliner Kirche.
Hier geht´s zum Original:   klicken

"SCHATTENSYNODENTEILNEHMER WIRD NEUER ERZBISCHOF VON BERLIN"
Der Hl. Stuhl hat die Ernennung des 61-jährigen Bischofs Heiner Koch von Dresden-Meißen zum Erzbbischof von Berlin bekannt gegeben. Die Ernennung folgt seiner Wahl durch das Berliner Domkapitel, wie es das Konkordat vorsieht, dessen komplexe Bestimmungen das Verhältnis zwischen Kirche und Staat regelt, vorsieht.

Dennoch liegt die letzte Anerkennung einer solchen Wahl beim Papst. Berlin ist für deutsche Verhältnisse eine kleine Diözese, aber angesichts seiner großen sozialen und politischen Wichtigkeit für ganz Europa, sind 6 von 7 Amtsträgern zwischen 1935 und 2014 während ihrer Amtszeit in den Kardinalsrang erhoben worden.

Der gewählte Erzbischof leitet die Kommission für Ehe und Familie der deutschen Bischofskonferenz und ist einer der 3 deutschen Delegierten für die Synode 2015- zusammen mit Kardinal R. Marx von München, und Bischof F.-J. Bode von Osnabrück.
Trotz einiger konservativ klingender Äußerungen während des Pontifikates Benedikts XVI ( wie z.B sein Statement über die Sinnlosigkeit, Dinge zu diskutieren, die das Lehramt bereits abgeschlossen hat) ist er jetzt ohne Frage dem "progressistischen" Lager zuzurechnen
Alle 3 deutschen Delegierten zur Synode 2015 haben sich öffentlich zugunsten der Kasper-These ausgesprochen und alle 3 haben an der berüchtigten "Schattensynode" vom 25. Mai im Gregorianum in Rom teilgenommen..

Der gewählte Erzbischof Koch folgt Kardinal Rainer Woelki,58, der von 2011 an Erzbischof von Berlin war, bis ihn 2014 Papst Franziskus in die größte und reichste Erzdiözese Deutschlands -Köln- versetzte.
Kardinal Woelki wurde während der Jahre Benedikts XVI weithin als konservativ angesehen- obwohl es einige Hinweise auf das Gegenteil gab, hat aber im laufenden Pontifikat offener seine Neigung zum Progressismus gezeigt: er favorisiert Kaspers Vorschläge und war die führende Persönlichkeit bei der Entscheidung der DBK das kirchliche Arbeitrecht zu ändern- und so den Weg für fast uneingeschränkte Beschäftigung von Personen in HS-Ehen u.a. frei zu machen und jede Möglichkeit, sie zu entlassen, zu beenden.
Die Erdiözese Berlin befindet sich in einer tiefen Krise, die bereits den damaligen Amtsinhaber Kardinal Woelki zwang, im Januar 2013 bekannt zu geben, daß die 105 Pfarrgemeinden der Erzdiözese bis 2020 auf 30 reduziert werden müßten. ( Nur 6 Jahre vorher hatte der inzwischen verstorbene Kardinal Sterzinsky bereits die Zahl der Pfarrgemeinden der Erzdiözese halbiert).Die Neuernennung gibt keinen Anlass zu großen Hoffnungen auf wenigstens eine moderate Kehrtwende.

Trotz eindrucksvoller Zahlen von Gläubigen und Geistlichen auf dem Papier ( 407.000 Katholiken, 421 Priester und 668 Ordensleute) ergibt sich die Notwendigkeit, die Pfarreien auf so drastische Weise zu reduzieren aus der Tatsache, daß die große Mehrheit des Berliner Klerus sehr alt ist und entweder bereits unfähig, noch länger Dienst zu tun oder es sehr bald sein wird.


Quelle: rortae caeli

Montag, 8. Juni 2015

Roma locuta, causa non finita

Sandro Magister: befaßt sich auf www.chiesa erneut mit dem ewigen Thema der wiederverheirateten Geschiedenen, daß die innerkirchlichen Umstürzler zu ihrem Rammbock gegen die Doktrin und Tradition der Kirche ausersehen haben. Wir geben Ausschnitte aus seinem Artikel wieder.
Hier geht´s zum  Original  klicken  mit dem Titel:

"ROM HAT GESPROCHEN, ABER DIE SACHE IST NOCH NICHT BEENDET."

Magister erinnert zunächst an die verschiedenen Kontroversen der jüngsten Vergangenheit zwischen Theologen, Dominikanern und Jesuiten zum Thema Ehe und Familie ( ) um dann zu bemerken:

"Interessant ist, daß eben dieser "spezielle" Fall, der jetzt von La Civilta Cattolica illustriert wurde, schon einmal vom Lehramt der Kirche geprüft und negativ beschieden wurde- im "Brief zur Eucharistischen Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen", der 1994 von der Glaubenskongregation veröffentlicht wurde. ( hier abgehandelt - klicken -Synode: Jesuiten in ritterlichem Zweikampf, Dominikaner, die sich duellieren )

Die Kongregation hat ihn 1998 in einem Buch- mit einer Einleitung des Kardinalpräfekten Ratzinger und Kommentaren der Kardinäle Tettamanzi und Pompedda ein zweites mal veröffentlicht.

Kardinal Pompedda, ein berühmter Kanonist, der sich sogar der Wertschätzung der Führunsgspitze des Progressivismus (sorry DBK) der Schule von Bologna, erfreute, hat darin herausgestellt, daß das kanonischen Recht in der juristischen Praxis der Kirche nicht erlaubt, das innere Forum dem äußeren gegenüber zu stellen , daß es aber die aus ihrem Gewissen kommenden Überzeugungen der Gläubigen nicht vernachlässigt, und sogar soweit geht, zu akzeptieren, wenn sie die Beweise der Nichtigkeit einer Ehe für bewiesen und für wahr halten.

Von Sarajewo nach Loreto: " Wer bin ich, mich zu beklagen?"

Christliche Zeugnisse, die den lamentierenden, nörgelnden, dauerfordernden Christen der besonderen Gruppierungen ( ZdK, Wisiki, etc)  aber auch dem einen oder anderen Würdenträger  in unserem Land die Schamesröte ins Gesischt treiben sollten. Und bevor Mißverständnisse entstehen:  das "wer bin ich" bezieht sich nicht auf das sattsam bekannte Papstzitat, sondern stammt aus der Aussage eines der verfolgten Priester.

Unter dem Titel: "Wer bin ich, mich zu beklagen?" kommentiert Riccardo Cascioli 
heute in La Nuova  Bussola Quotidiana  die Zeugnisse während des Balkankrieges und jetzt in Mittleren Osten verfolgter Christen.  Hier geht´s zum Original:   klicken

  "VON SARAJEWO NACH LORETO "WER BIN ICH, MICH ZU BEKLAGEN?"
"Es gibt einen Augenblick vom Besuch des Papstes in Sarajewo, den im Gedächtnis zu behalten, sich lohnt. Es sind die Zeugnisse eines Priesters, einer Nonne und eines Mönches, die von ihren eigenen entsetzlichen Erfahrungen während des Balkankrieges von 1992- 1995 berichteten.
Berichte, die jener auch anläßlich dieser Reise des Papstes wieder erhobenen Forderung "Nie wieder Krieg" ein anderes Gewicht gegeben haben. Ein anderes Gewicht für dieses Friedensengagement von Papst Franziskus.
                                         
                                     
"Am Palmsonntag, am 12. April 1992 nach der Messe haben die Soldaten mich gefangen genommen und in die Stadt Knin im nahen Kroatien gebracht. Sie haben mehrmals auf mich eingeprügelt,- bis ich wegen der Schmerzen fast das Bewußtsein verlor. Sie haben versucht, mich dazu zu bringen, öffentlich im Fernsehen zu sagen, daß ich ein Kriegsverbrecher sei, daß die Priester Kriminelle sind, die Kriminelle erziehen.Als sie begriffen, daß ich eher sterben wollte, als diese Lügen auszusprechen, haben sie mich zum Militärkommandanten gebracht. Der Weg dorthin war sehr anstrengend. Sie hatten meine Hände so eng gefesselt, daß ich heute noch Narben davon habe. Dem Kommandanten war klar, dass ich nicht mehr lange durchhalten würde. Deshalb haben sie mich zum Sterben ins Krankenhaus gebracht. Ich habe oft das Bewußtsein verloren (....) Auf Grund dieser Erfahrungen leide ich bis heute an vielfachen Versteifungen, das ist eine Sache für das ganze Leben.(...)
Aber ich verzeihe alle denen, die mir Schmerzen zugefügt haben von Herzen und bete für sie, daß der barmherzige Gott ihnen vergibt und sie sich zu einem guten Weg bekehren." ( Zvonimir Matijevic)


Sonntag, 7. Juni 2015

Diplomatischer Schlamassel oder die "reproduktive" Gesundheit, Konsequenzen der Kultur des Todes

Sandro Magister hält uns im L´Espresso über die Entwicklung der Fehde zwischen Msgr.Sánchez Sorondo und Stefano Gennarini über die katholischen Grundwerte des Lebens auf dem Laufenden:
hier geht´s zum Original:   klicken

         "SÁNCHEZ SORONDO UND DIE "REPRODUKTIVE GESUNDHEIT"

"Es ist ganz und gar falsch, daß die Kirche sich erlaubt, den Wortschatz der UNO zu verwenden.Wir haben ein eigenes Vokabular, um auszudrücken, was wir glauben."

Diese Äußerung Kardinal Sarahs paßt perfekt zu dem Wortgefecht, das zwichen dem argentinischen Bischof Marcelo Sánchez Sorondo, Kanzler der päpstlichen Akademien für die Wisenschaften und für die Sozialwissenschaft und seinem Kritiker jenseits des Atlantiks, Stefano Gennarini , ausgetragen wird, bezüglich des dem Wirtschftwissenschaftler Jeffrey Sachs und UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon vom Vatican für den nächsten Monat vorgeschlagenen Runden Tisches.
Beides engagierte Vertreter der Reduzierung der Geburtenrate-besonders in den armen Ländern- durch Empfängnisverhütung und Abtreibung, die sie auf breiter Basis propagieren.

Dieser Streit -der auf der kommenden "ökologischen" Enzyklika von Papst Franziskus basiert, hatte einen noch flammenderen zu Folge: besonders weil Gennarini auf die Erwiderungen von Sánchez Sorondo auf seine Kritiker geantwortet hat und zwar bei "First Things" einer der angesehnsten konservativen Plattformen des US-amerikanischen Katholizismus. Gennarinis Replik trug den Titel" Der falsche Weg Kritikern zu antworten" hier geht´s zum Original : klicken

Heimatliche Musik in Mater Ecclesiae

wenn auch nicht aus Bayern sondern aus dem benachbarten Österreich, genauer gesagt aus Schörfling am Attersee. Die dortige Marktmusik war in den Vatican gereist, um die Fronleichnamsprozession innerhalb der vaticanischen Gärten zu begleiten.
Zu seiner Freude brachten die Musiker aus dem Oberösterreichischen auch dem Emeritus ein Ständchen.
Christliches Kulturgut werde auch durch Musik weitergegeben, sagte der Emeritus u.a.




 

Samstag, 6. Juni 2015

Auf Friedensmission

Papst Franziskus in Bosnien-Herzigowina und in Sarajewo



Quelle: Radio Vaticana It.
Wir notieren: Der Papst fährt im Papamobil durch Sarajewo, tadellose Manschetten, dafür war bei der Ferula handwerkliches Geschick gefragt, die auf dem Weg zur Messe durchgebrochen war.....

Fundstück II



Besuch aus Österreich: "Benedetto XVI con un canonico regolare agostiniano austriaco (Juni 2015)"

Fundtsück I

Im Cicero-Magazin schreibt Alexander Grau einen Kommentar zum Evangelischen Kirchentag.
Titel:              
                     "WER SUBSTANZ SUCHT, FINDET REALSATIRE"   
"In Stuttgart findet dieses Mal das alljährliche Schauspiel des Evangelischen Kirchentags statt. Und auch dieses Jahr wird die Chance vergeben, etwas theologisch Substantielles zu ergründen und mit politischen Palaver ersetzt. Das wird bereits beim Motto der Großveranstaltung deutlich."

Wie es weitergeht kann man hier lesen: klicken
Quelle: Cicero, Grauzonen, A.Grau

Freitag, 5. Juni 2015

Corpus Domini in Liège- dem Entstehungsort des Festes

Belgicatho hat einen schönen Bericht über das strahlende Gottesfest in Lüttich veröffentlicht.
Hier  geht´s zum Original- mit mehr Fotos:     klicken

"Die Basilika von Sankt Martin,  Wiege des Fronleichnamsfestes, war an diesem sonnenreichen Tag voller Menschen. Das gute Lütticher Volk scheint glücklich zu sein, mit diesem Fest,das zu erneuern, was einmal die große Zeit der Volksfrömmigkeit in der Ardennenstadt gewesen war.
Msgr. Léonard, der Erzbischof von Malines-Brüssel, Msgr. Harpigny der Bischof von Tournai und Msgr. Kockerols , Erzbischof von Brüssel hatten sich ihrem Mitbruder von Liège, Msgr. Delville, Weihbischof von Brüssel, angeschlossen um diese feierliche Messe zu zelebrieren.
In seiner Predigt hat der Bischof von Lüttich die Umstände noch einmal nachgezeichnet, die zur Einrichtung dieses Festes zur Feier der Hl. Eucharistie führten, und dabei die Rolle die die Selige Eva von St. Martin, wo sie i  Klausur lebte,  Freundin und Vertraute der Hl Julienne de Cornillon, spielte, betont.
Am Ende dieser  Messe ist die Gemeinde als Eskorte des Hl. Sakramentes, das abwechselnd von den anwesenden Bischöfen getragen wurde, durch die Stadt gezogen bis zur Kathedrale.
Eine Delegation aus Maestricht trug dabei stolz die Reliquiarbüste des Hl. Lambert, Bischof und Märtyrer aus den Anfängen dieser Stadt.




Wie sich ISIS die Welt und das Kalifat vorstellt

Auch wenn es in letzter Zeit medial etwas stiller geworden ist um die Krieger des Kalifates, ihr Morden, Brandschatzen, Plündern, Foltern und Zerstören geht unverändert und unvermindert weiter.

So stellt man sich in ISIS-Kreisen das Kalifat unter der schwarzen Fahne vor......

Marta Petrosillo hat dazu in La Nuova Bussola Quotidiana einen Beitrag verfaßt:    klicken,   

    "ISIS IST EIN KREBSGESCHWÜR, DEM EIN ENDE GEMACHT WERDEN MUSS":
"Von den Christen wurde verlangt, zwischen Konversion, der Zahlung der Jizya  oder der Emigration zu wählen. Es gab keine vierte Wahlmöglichkeit. Es ist klar, daß wir uns einer Verfolgung gegenüber sehen," das erklärte der chaldäische Erzbischof von Erbil, Msgr. Bashar Matti Warda, in einer Rede, die er gestern bei einer vom Päpstlichen Rat "Hilfe für die Kirche in Not" veranstaltete Konferenz hielt.

Seit Beginn des Vormarsches des Islamischen Staates sind in der Diözese von Msgr. Warda in Kurdistan cirka 120.000 christliche Flüchtlinge angekommen, zwischen Erbil und Duhok, einer Stadt, die 40 km nördlich von Mossul liegt. Der größte Teil der Christen kam im August 2014, nach der Eroberung der Ebene von Ninive durch die IS-Legionäre. Außer ihnen kamen auch Yeziden und Muslime. Im Inneren des Irak werden mehr als  2 Millionen Vertriebene gezählt, und viele von ihnen haben es vorgezogen, in Kurdistan Zuflucht zu suchen.
Msgr. Warda erinnert sich an die ersten dramatischen Momente: "Wir hatten nicht die Möglichkeit Tausenden von Familien Unterkunft zu geben, aber glücklicherweise haben wir es geschafft- Dank der Hilfe von Einrichtungen wie Hilfe für die Kirche in Not , die 60% der von meiner Diözese empfangenen Hilfe gezahlt hat und der CEI: