Sonntag, 22. November 2015

Konsequenz des Gut-sein-wollens ohne Wahrheit

Eine kritische Betrachtung von Father D. Longenecker bei "patheos-standing-on-my-head"  zur Frage, warum Europa ein so weiches Ziel für den islamischen Terror abgibt, die er noch am Tag der Attentate verfaßt hat. Weil es noch nicht vorbei ist, ist er aktuell geblieben. Hier geht´s zum Original : klicken 

"DIE PARISER ANGRIFFE: KONSEQUENZ VON GUTSEIN OHNE WAHRHEIT"

"Warum sind die sogenannten christlichen Länder so rückgratlos angesichts des Muslim-Terrors?
Weil wir seit über 50 Jahren schrittweise dazu übergegangen sind, Gut-sein ohne Wahrheit zu schätzen.

Was ich damit meine, ist, wir sind in unserem christlichen Glauben selbstgefällig geworden. Wir sind entweder in einen laxen Unglauben, einen hedonistischen Agnostizismus oder am Ende einen richtigen Atheismus abgedriftet.
Indem wir unsere Religion aufgegeben haben, haben wir die Wahrheit aufgegeben und geglaubt, daß es möglich ist, oder vielleicht sogar vorzuziehen, ohne Religion gut zu sein.
Wir haben den Schluss gezogen, daß die schwächste und weichste Art des Gutseins die einzige ist und haben aus dem christlichen Glauben die leichtesten, faulsten und labberigsten Aspekte herausgepickt und den ganzen Rest verworfen.
Wir haben den christlichen Laden zerschlagen und die glitzerndsten und wertlosesten Schmuckstücke genommen, die da angeboten wurden und wir haben uns aus der Beute eine eigene atheistisch-humanistische Religion unserer Wahl gemacht.

Westliche christliche Liberale haben deshalb für etwas geworben, von dem sie dachten, sie hätten es aus dem Christentum gerettet- aber es hat soviel von richtigem Christentum wie eine gefälschter Diamant mit einem echten zu tun hat.
Ihre Religion ist eine kühle Toleranz geworden. Sie verwechseln political correctness mit Barmherzigkeit, lauen Optimismus mit Hoffnung und Ideologie mit Glauben.

Als Ergebnis haben sie ihre Grenzen für jede Art von Horror geöffnet, und weigern sich bis zum Ende, zu glauben, daß so ein aus der Hölle kommender Horror wirklich existiert. Sie haben ihre eigenen Grenzen Islamischen Extremisten geöffnet, die öffentlich geäußert haben, daß sie alles Christliche zerstören wollen und ihre Länder übernehmen wollen, um sie in einen Islamischen Staat zu verwandeln.

Blind wie die Fundamentalisten, die sie beklagen - ist die Ideologie der Liberalen eine gefälschte Form von Glauben, der ihnen verbietet, zu strafen, irgendwen auszuschließen oder auszuweisen und zuzugeben, daß so etwas wie ein Feind existiert.



Ihr schaler Optimismus ist der Ersatz für die Hoffnung und er macht sie blind für die Tatsache, daß ihre Geburtenrate unter der Erhaltungsgrenze liegt, daß ihre Kultur untergegangen ist und ihr Land vor dem Zusammenbruch steht.
Ihre tolerante political correctness ist ihre künstliche Form von Barmherzigkeit, die rückgratlos und schwach ist und außer noch mehr sanfter Toleranz und Akzeptanz für und von allem und jedem, nichts zu bieten hat. Diese Menschen würden wahrscheinlich auch einen Serienkiller tolerieren und ihm Rechte zugestehen, wenn er in ihr Haus käme.
Die Pariser Attacken sollten ein Weckruf sein. Wahres Gutsein kann nie von der Wahrheit getrennt werden und die Christliche Wahrheit nie weich, schwach oder rückgratlos sein.

Um Wahrheit und Gutsein in perfekter Harmonie zu sehen, betrachte man das Leben der Heiligen. Die Heiligen sahen der größtmöglichen Barbarei mit missionarischem Eifer ins Auge, wie z.B. der Hl. Isaac Jogues, der hin ging, um mit den Menschen zusammen zu leben, die ihn foltern und ermorden würden. Er hat unter ihnen ein Haus gebaut und ihnen eine mutige und kraftvolle Liebe gezeigt, die nur übernatürlich sein kann. Die im Film "Von Göttern und Menschen" porträtierten Zisterzienser-Mönche, die trotz der Gewaltandrohung an ihrem Platz blieben, zeigen eine wahre mutige christliche Antwort.
Gewalt oder Frieden? Die Jesuiten im Film "Die Mission" sehen sich demselben Dilemma gegenüber und jeder weiß am Ende, daß der von Jeremy Irons gespielte Priester die richtige Entscheidung trifft.

Christliches Gutsein ist immer mit kompromissloser Wahrheit verbunden. Es ist immer mutig, wahr und kühn. Es beantwortet Gewalt mit Liebe. Es versteht, daß es so etwas gibt, wie das Böse und läßt zu, daß wenn alle anderen Bemühungen um Frieden versagen, irrationale Wut und Gewalt mit rationalen, geplanten und angemessenen Rechtsmitteln beantwortet werden müssen.

Quelle: patheos, standing-on-my-head, F. Longenecker
  

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