Sonntag, 11. Dezember 2016

Nach den 5 dubia jetzt die 8 Irrtümer

Marco Tosatti gibt die Bitten zweier katholischer Gelehrter an den Papst, die in Amoris Laetitia enthaltenen Irrtümer zu berichtigen, auf seinem blog Stilum Curiae wieder.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"AMORIS CONFUSIO. ZWEI GROSSE GELEHRTE LAIEN BITTEN DEN PAPST, ACHT IRRTÜMER ZU BERICHTIGEN"
Nach den fünf Dubia kommen jetzt die acht Irrtümer. Zwei weitere berühmte katholische Gelehrte haben den Pontifex gebeten, sich zu erklären, und das aufzuhalten, was sie als "Mißbrauch von Amoris Laetitia" der nach den beiden Familiensynoden erschienenen apostolischen Exhortation, definieren.
Das ist die bisher letzte Stellungnahme von Persönlichkeiten im Hinblick auf die Katholische Welt-nach den "Supplica Filiale, dem Brief von zig Theologen, Priestern und Bischöfen, der Bitte zu den von den 4 Kardinälen vorgetragenen "dubia"Stellung zu nehmen und nach dem jüngsten Brief von 20 katholischen Persönlichkeiten. 

Es ist offensichtlich, daß - in gutem Frieden mit dem von den Supereifrigen um den Papst geschlossene Kreis-das Problem von Amoris Laetitia nicht durch einige Definitionen von Rigidiät oder pharisäischem Konservativismus aus der Welt geschafft werden kann.
Aber es ist eine Frage, die Gewissen und Logik vieler katholischer Gläubigen ohne spezielles Etikett zerreißt.
In einem an den Pontifex und an "alle Bischöfe, die in Kommunion mit ihm stehen, und an die anderen gläubigen Christen" gerichteten Brief beklagen John Finnis und Germain Grisez, daß die falsche, volkstümliche Interpretation von "Amoris Laetitia" benutzt wird, "um Irrtümer gegen den Katholischen Glauben zu festigen."

So bitten sie den Pontifex diese Irrtümer zurückzuweisen, und fordern "alle Bischöfe auf, sich dieser Bitte anzuschließen, und ihre eigenen Verurteilungen dieser irrigen Positionen, die wir identifizieren, auszusprechen."





Hier die zusammengefaßte Liste der 8 Irrtümer:

- daß die Priester von einer Sünde absolvieren können, auch wenn es keinen Vorsatz, sich zu  korrigieren, gibt.

- daß Personen zu schwach sein können, den Geboten Gottes zu gehorchen

- daß es kein moralisches Gesetz gibt, von dem keine Ausnahme zugestanden werden kann.

- daß die Moralgesetze Ideale sind, und es nicht realistisch ist, zu erwarten, daß sie befolgt    werden können

- daß es unter bestimmten Umständen besser ist, ein Moralgesetz zu brechen

- daß sexuelle Aktivitäten nur dann falsch sind, wenn einer ausgenutzt oder verletzt wird

- daß eine gültige Ehe aufgelöst werden kann

- daß niemand zur Hölle verdammt wird.

Finnis ist Professor em. für Philosophie in Oxford.
Grisez ist Moral-Theologe, der viele Jahr lang in St. Mary gelehrt hat.
Beide gehören zu den angesehensten katholischen Denkern.

Auch "The Remnant" hat die Bitte der beiden Dozenten an den Papst, die von ihnen aufgezählten Irrtümer zu beseitigen, veröffentlicht. Klicken 
Hier das Original des Briefes  klicken
Hier geht´s zur website von Germain Grisez:  klicken

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen