Sonntag, 20. August 2017

Father Hunwicke spricht....

Auch weil die Bergoglio-Fans unter den Kommentatoren (mangels Gegenargumenten) glaubten Nichols als des kanonischen Rechts Unkundigen persönlich herabsetzen zu müssen, dessen Kritik an Amoris Laetitia deshalb nicht ernstzunehmen sei, haben wir Father Hunwickes Loblied auf den Dominikaner übersetzt.
Hier das Original auf liturgicalnotes:  klicken

           "FATHER AIDAN NICHOLS UND DIE AMORIS LAETITIA KRISE"

Father Aidan Nichols, OP, ist zweifellos der bedeutendste lebende Theologe der englischsprachigen Welt. Für Mitglieder des Ordinariates ist er der große Freund, der uns während der Jahrem als wir das Ordinariat planten und dann aufbauten geholfen und geführt hat. Und als theologischer Schriftsteller ist er so profiliert wie Joseph Ratzinger (über dessen Theologie er einen immer noch normativen Leitfaden geschrieben hat, lange vor der Wahl Benedikts XVI).

Jetzt hat Father Aidan einen charakteristischen Vortrag über die Krise gehalten, die durch Amoris Laetitia ausgelöst wurde. Ich kann den vollen Text nicht finden, aber der Catholic Herald hat berichtet. Und Fr. Zed reproduziert den Bericht des Catholic Heralds. Ich fordere jeden auf, den zu lesen und ihn sehr ernst zu nehmen,

Ich möchte meinerseits zwei Kommentare abgeben.
1.Fr. Aidan hat seinen Vortrag bei einemTreffen der Englischen Ss. Alban und -Sergius-Bruderschaft gehalten, einer überwiegend Anglikanisch-Orthodoxen Vereinigung. War das eine gute Idee?
Unsere schmutzige Wäsche vor Nicht-Katholiken zu waschen?
Es war eine durch und durch brillante Idee. Sehen Sie, es gibt Menschen, die denken, daß Papst Bergoglios Stil irgendwie "ökumenischer" sein könnte als der anderer Päpste. Bergoglio geht herum, küsst Patriarchen und bittet um deren Segen; der Mann der Mitkatholiken so leichter und wiederholter Geläufigkeit beleidigt kann gut nur über Nichtkatholiken sprechen. Es wird berichtet, er habe die"Frage der Anglikanischen Orden" wieder aufgenommen; er hat zweidutig über die Interkommunion mit Lutheranern gesprochen; er hat sich in Lund zum Narren gemacht.

Aber- Sie werden mir verzeihen, daß ich Sie daran erinnere- ich habe oft versucht auf diesem blog zu erklären, daß nachdenkliche Orthodoxe und Anglikaner durch ein Modell des Papsttums, das jeden Bischof von Rom zu einem selbstbesessenen, durch einen ungesunden Personenkult gestützten Tyrannen machen kann, nicht angezogen werden würden; jemanden dessen kleinstes Wort oder kleinste Laune akzeptiert werden müssen; der je nach Laune Lehre, Moral, Liturgie und Recht ändern kann. Ein solches Papsttum ist kein Papsttum, das die aufgeschlosseneren Anglikaner und Orthodoxen jemals erwägen würden. E gibt keinen Grund, zu denken, daß sie es eher akzeptieren würden, wenn es mit einem argentinischen Akzent und Emphase kommt. Sie sollten es auch nicht akzeptieren, weil es nicht das ist, was die Katholische Kirche lehrt.

Father Aidanhat seine Hörer daran erinnert, daß das I. Vaticanische Konzil de facto das Papsttum beschränkt hat; und es vermutete: "daß es sein könnte, daß die gegenwärtige Krise des Römischen Lehramtes von der Vorsehung beabsichtigt ist, um die Aufmerksamkeit auf die Grenzen des Papsttums (was die Lehre betrifft) zu lenken."

2. Natürlich hat es Leute gegeben, die seit Amoris Laetitia ihre Köpfe unter der Brüstung gehalten haben, die durch Angst von den lauten Bully-Boys, ....und Speichelleckern, die den derzeitigen Bischof von Rom umgeben, zur Zustimmung gewzungen wurden. Der Mut und die unzweideutigen Worten von Fr. Aidan Nichols mögen sie dazu inspirieren, die Parrhesia zu zeigen, nach der---zu einem früheren Zeitpunkt seines Pontifikates... Papst Franziskus so laut gerufen hat.
Nur noch ein Stoß. Wenn wir alle unsere Schultern.....könnte das der Anfang vom Ende sein?

Quelle: liturgicalnotes, Fr. Hunwicke

Dan Hitchens vom Catholic Herald hat zu Aidan Nichols Folgendes getwittert:

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