Sonntag, 24. Juni 2018

Sandro Magister kommentiert die Bedeutung der Freunde und Vertrauten des Papstes in Kurie und Weltkirche

Sandro Magister setzt bei Settimo Cielo seinen Artikel vom 18. Juni (wir haben berichtet) über die engste Entourage des Pontifex und ihren Einfluss fort.
Hier geht´s zum Original: klicken

"GERMÁN ARANA, EPISODE ZWEI. ER WÄHLT DIE ZUKÜNFTIGEN NUNTIEN AUS."

"Der vorige post über den Jesuiten Gemán Arana und seine schlechten Ratschläge für Papst Franziskus hat großen Wirbel verursacht, teilweise, weil nur wenige vom engen Freundschaftsband und Vertrauensverhältnis wußten, das seit langem zwischen ihm und dem Papst bestand.

Bestätigt wird dieses Band durch die sehr heikle Rolle, die Fr. Arana in einer Vatican-Institution spielt, die Franziskus besonders lieb ist: die Päpstliche Kirchen-Akademie, das Bildungsinstitut in der die zukünftigen Apostolischen Nuntien, die Botschafter des Papstes, in anderen Ländern, ausgebildet werden.

Zu dieser Schule der hohen Diplomatie werden jedes Jahr Dutzende von jungen Priestern aus der ganzen Welt zugelassen. Und ihre Auswahl ist sehr streng.

So ist also Fr. Arana Teil der exklusiven Kommission, die die Zulassung jedes Kandidaten akzeptiert oder ablehnt.

Nichts von dem allen erscheint im dennoch voluminösen Pontifikalen Jahrbuch, das jedes Jahr vom Staatssekretariat mit den sehr detaillierten Organisations-Dokumenten der Kurie und der gesamten weltweiten Katholischen Kirche gedruckt wird.
Die letzte Ausgabe ist gerade erschienen und benennt für die Päpstliche Kirchen-Akademie  nur den "Kardinal-Protektor", Pietro Parolin in seiner Eigenschaft als Staatssekretär und den Präsidenten, den Apostolische Nuntius und Erzbischof Giampiero Gloder. Aber die Kommission deren Mitglied Arana ist, existiert und natürlich gehört Gloder auch zu ihr, wie auch der Assessor für allgemeine Angelegenheiten des Staatssekretariates, Msgr. Paolo Borgia.

Aus der Serie: vom Kopf auf die Füße gestellt

Wir sind nicht auf Erden, um im totalen Dienst am Nächsten uns selber zu verlieren,
sondern um uns im totalen Dienst an Gott selber zu finden!

Interkommunion: ein päpstliches Hütchenspiel?

Das jedenfalls hat Steve Skojec, wie er in seinem Kommentar für OnePeterFive schreibt- bei der jüngsten Entwicklung zur Frage der Interkommunion so gesehen.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"DER PAPST ÄNDERT ZUR INTERKOMMUNION DIE RICHTUNG UND SAGT, DIE ORTSBISCHÖFE SOLLEN ENTSCHEIDEN." 

"Ich habe versucht, alle zu warnen.

Wenn es um Papst Franziskus geht, kann man dem, was er sagt, nicht trauen. Dafür gibt es mit der Zeit immer mehr Beweise.
Und natürlich dürfen wir nie die Peron-Regel vergessen.

Was die Interkommunion betrifft, so ist es wahr, daß er die Zurückweisung der Handreichung der deutschen Bischöfe durch die Glaubenskongregation abgesegnet hat.

Katholiken, die das Beste glauben wollten, wurden sofort ganz aufgeregt: "Seht mal! In diesem Fall ist er rechtgläubig!"

Aber jetzt sehen wir, was es war: ein Trick. Ein rhetorische Fälschung, Ein weiteres päpstliches Hütchenspiel.

"Der Papst sagt, die Ortsbischöfe sollen bei der Interkommunion entscheiden" liest sich die neue Schlagzeile bei Crux. Der Papst hat sich beim Thema Interkommunion zurück gedreht und es in eine neue Richtung geschoben. Wenn Sie sehen möchten, was er getan hat, müssen Sie genau aufpassen, wie sich die Hütchen bewegen. Sehen Sie unter welchem die Kugel- die natürlich in unserem kleinen
Gleichnis hie die päpstliche Autorität und Zustimmung darsstellt- liegt, wenn er anfängt? Schauen Sie genau hin- die Betonung stammt von mir:

   Nachdem er einen Tag lang herum....auf welche Weise Christen eine größere Einheit teilen könnten     hat ihn dieses Bemühen Papst Franziskus nicht daran gehindert, dem Vatican-Wachhund für       die Lehre bei seiner Entscheidung auf Vorsicht bzgl, der Vorschläge zur Interkommunion mit             Protestanten Rückendeckung zu geben.


Marco Tosatti stellt unter dem Pseudonym Pezzo Grosso dem Tun des amtierenden Pontifex eine Diagnose.

und die ist ernst und schwerwiegend. Außerdem nicht unüberzeugend.
Hier geht´s zum Original bei Stilum Curiae :   klicken


"DIE AMNESIEN DES PONTIFEX. PEZZO GROSSO HAT EINE FASZINIERENDE HYPOTHESE..."

"Liebe Leser von Stilum Curiae, wir haben eine kurze mail von Pezzo Grosso bekommen. Sie bezieht sich auf das Interview, das der regierende Pontifex der Nachrichtenagentur Reuters gewährt hat und besonders auf den Satz über die Dubia, die vier Kardinäle und den Brief. Pezzo Grosso schlägt eine ganz andere Hypothese vor, die völlig unterschiedlich zu denen auf den anderen web-sites ist; und es ist eine interessante Hypothese-wenn auch nur wegen der Subtilität des Denkens, die sie mit sich bringt, die er auch im Denken des Interviewten voraussetzt. 

"Lieber Tosatti, 
dieses mal nur zwei provokative Zeilen. Ich beziehe mich auf diese Äuerßung Seiner Heiligkeit üvber seine Kenntnisnahme des Briefes mit den Dubia beim Zeitungslesen. Diese Erklärung ist dermaßen leicht widerlegbar (und das ist geschehen) daß sie eher das Ergebnis eines verdrehten sophistischen Denkens zu sein scheint, als einer unüberlegten öffentlichen Beichte. 
Es ist offensichtlich, daß wenn sie wahr wäre, man einige Personen seiner Umgebung entlassen müßte, schuldig, den  Brief verheimlicht zu haben,  aber das tut er nicht, weil das Ziel (fühlbar und ableitbar) ein anderes ist.
Das ist, die Rolle der Pontifex lächerlich zu machen und ihn An Glaubwürdigkeit verlieren zu lassen und ihn als einen x-beliebigen Menschen voller Fehler etc. erkennbar zu machen.
Wenn Sie darüber nachdenken, lieber Tosatti, ist das kohärent mit allem, was seit 5 Jahren passiert ist und passiert.  
Von der Öffnung zu den Lutheranern bis zum ökumenischen Dialog und seiner angekündigten Revolution. 
Wenn der Papst nicht der Felsen ist, auf den Christus seine Kirche gegründet hat, was wird dann aus ihm und der Kirche? Darüber muß man nachdenken. 

Und dann gab es da kein Tonbandgerät, um die Worte Christi auzunehmen, die er zu Petrus sprach, oder? In diesem Zusammenhang nehme ich die Gelegenheit wahr, zu erklären, daß wenn Geschichte nur glaubwürdig ist, wenn sie mit einem Tonbandgerät aufgenommen wurde, die Geschichte der Menschheit erst 1900 beginnt, als dieses- Ende des 19. Jahrhunderts von Edison erfundene Gerät, auf der Weltausstellung präsentiert wurde.... Die Konsequenzen sind auch offensichtlich..." 
Pezzo Grosso

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti


Samstag, 23. Juni 2018

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes angesichts der neuen Turbulenzen um den Wahrheitsgehalt der Aussagen des Papstes, von den Dubia erst nach deren Veröffentlichung aus den Zeitungen erfahren zu haben, darüber, wie das alles einzuschätzen ist und wie dem vielleicht abzuhelfen wäre.
Hier geht´s zum Original: klicken


                               "WAHRHEIT" 

"Während der chilenischen Mißbrauchs-Skandals wurde berichtet, daß Kardinal O´Malley ausführliche Dokumente übergeben wurden, die er an PF weitergab. PF hat dann ärgerlich behauptet, daß ihm niemand von dem Skandal berichtet habe. (Oder das wird berichtet: vide exempli gratia .- Bericht mit Foto in der Irish Times vom 6. Februar 2018)

Und jetzt behauptet eine Nachrichtenagentur namens Reuters, die normalerweise den Ruf hat objektiv und ehrlich zu sein, daß PF sagt, er habe erst aus den Zeitungen von den Dubia erfahren.

Ich denke nicht, daß es richtig oder wirklich respektvoll oder sogar christlich ist, daraus voreilig den Schluss zu ziehen, daß PF ein Lügner ist, Es gibt mindestens zwei andere klare Möglichkeiten:

1) Daß er beginnt, das zu haben, was die Leute "Senioren-Augenblicke" nenne. Wenn es so ist, dann verlangt das nach einer Art kompetenten und taktvollen medizinischen Intervention. Benedikt XVI ist zurückgetreten, weil er fühlte, er könne seine Pflicht nicht mehr angemessen erfüllen. Als ehrenwerter Mann, würde PF sicher wünschen, daß man ihm ehrlich und frank und frei sagt, wenn seine geistigen Fähigkeiten nachlassen.

2)  Dass irgendeine Person, deren Pflicht es war- physisch- wichtige Dokumente in die Hände des Papstes zu legen, das versäumt hat. Angesichts der Geschichten, die über PFs heftige Temperamentsausbrüche zirkulieren, könnte es vielleicht menschlich verständlich sein, wenn einer oder mehrere seiner Mitarbeiter regelmäßig Dokumente verstecken oder zerstören, die ihn zu unmäßiger Wut bringen würden. Aber eine solche Möglichkeit wäre in sich selbst hochgradig besorgniserregend.

Und es wird wahrscheinlich weitere Möglichkeiten geben, die die Leser sich vorstellen können.


Fundstück: heute vor 50 Jahren

wurden in Potsdam die Überreste der Garnisonskirche gesprengt.  Gefunden haben wir den Beitrag dazu bei domradio.de . Hier geht´s zum Original:   klicken
Unter dem Titel:

                 "Es war beeindruckend, wie dieser Turm widerstand"beginnt der Bericht so: 

"Erst die Ruine des Kirchenschiffs, dann der Turm: Vor 50 Jahren wurden in Potsdam die Überreste der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Garnisonkirche gesprengt. Die Gemeinde erhielt damals für den Verlust eine Entschädigung. Nun wird erneut gebaut." 

Warum der Pontifex sich immer wieder selbst widerspricht.

das erklärt Steve Skojec bei OnePeterFive.
Hier geht´s zum Original:  klicken

                      DIE PERON REGEL
"Ich habe das alles schon gesagt, aber jetzt ist der Punkt erreicht, wo ich in anderen Posts darauf bezug nehmen können muss. Also hier noch einmal alles.

                   "DER KIRCHLICHE JUAN PERON" 
Immer wieder schickt mir jemand etwas Orthodoxes ( oder Orthodxie-Ähnliches), das Franziskus gesagt hat und fragt mich, was ich davon halte.

"Aber er hat gesagt, daß die körperliche Auferstehung real ist!"

"Aber er hat gesagt, daß die Messe keine Show ist!"

"Aber er hat gesagt, daß die Eucharistie wirklich der lebende Jesus ist!"

"Aber er hat gesagt, daß es in den Seminaren keine aktiven Homosexuellen geben sollte!"

In diesen Tagen ist meine Antwort: kehren wir zur Weisheit des zuvor erwähnten Henry Sire und seinem Schlüsel-Buch, "Der Diktator Papst" zurück:

"Es wird erzählt, daß Perón in den Tagen seines Ruhms einmal vorschlug, einen Neffen in die Geheimnisse der Politik einzuweihen. Zuerst nahm er den jungen Mann mit, als er eine Abordnung von Kommunstne traf: "Sie haben völlig Recht."



Am nächsten Tag empfing er eine Faschisten-Deputation und antwortete auf ihre Argumente "Sie haben völlig Recht."

Dann fragte er seinen Neffen, was er davon hielte und der junge Mann sagte "Du hast mit zwei Gruppen mit entgegengesetzten Meinungen gesprochen und ihnen gesagt, daß Du ihnen zustimmst.  Das ist völlig inaakzeptabel."

Peron antwortete: "du hast auch Recht."  Eine solche Anekdote ist eine Illustration dafür, warum niemand sich auf Papst Franziskus beziehen kann, wenn er nicht die Tradition argentinischer Politik versteht, ein Phänomen das außerhalb der Erfahrung der restlichen Welt liegt; 

die Kirche ist von Franziskus überrascht worden, weil sie keinen Schüssel zu ihm hatte: er ist Juan Perón in kirchlicher Übersetzung. Jene, die versuchen, ihn anders zu interpretieren, verfehlen das einzig relevante Kriterium.

Vergessen Sie nie, daß wenn ein Mann dafür  bekannt ist, sich zweimal am Tag zu widersprechen, er Ihnen das sagt, was Sie hören wollen.

Quelle: OnePeterFive, Steve Skojec

Roberto de Mattei interpretiert die aktuellen Angriffe auf das Altarsakrament

Bei Corrispondenza Romana schreibt Roberto de Mattei, daß die Realpräsenz Christi in der konsekrierten Hostie seit jeher das Hauptangriffsziel Satans und seiner menschlichen Werkzeuge ist. Hier geht´s zum Original: klicken
"DER ANGRIFF AUF DAS PRIESTERTUM IST EIN ANGRIFF AUF DIE EUCHARISTIE"
"Die Eucharistie war immer die bevorzugte Zielscheibe der Kirchenhasser. Die Eucharistie umfaßt die Kirche. Ein Passionstheologe schreibt: "Sie verkörpert alle geoffenbarten Wahrheiten, die einzige Gnadenquelle, Vorwegnahme der Seligkeit und Zusammenfassung aller Wunder der Allmacht." (Enrico Zoffoli, "Eucaristia o nulla" Edition Segno, Udine 1994)

Die aktuellen Angriffe auf das Altarsakrament sind 1917 in Fatima von der Gottesmutter vorhergesagt worden. In der Cova da Iria forderte die Hl. Jungfrau die drei kleinen Hirtenkinder auf, zu beten: "Jesus Christus, gegenwärtig in allen Tabernakeln der Erde, zur Wiedergutmachung für alle Schmähungen, Sakrilegien und Gleichgültigkeit durch die Er selbst beleidigt wird."

Kardinal Robert Sarah, Präfekt der Liturgiekongregation schreibt im Vorwort zu dem schönen Buch von Don Federico Bartoli: "Die Handkommunion. Eine historische, rechltiche und pastorale Darstellung" (in der Edition Cantagalli, Siena, 2017), daß diese Szene uns zeigt, wie wir den Leib Christi empfangen sollen. Dem Kardinal zufolge handelt es sich bei den Schmähungen, die Jesus in der Hostie erfährt, in erster Linie um die schrecklichen Schändungen, von denen einige bekehrte Satanisten Entsetzliches berichtet haben."
Aber auch um den "sakrilegischen Kommunionsempfang, der nicht im Stand der Gnade erfolgt oder ohne Bekenntnis des Katholischen Glaubens."
 Außerdem auch alles, was das Fruchtbarwerden des Sakramentes verhindern kann, vor allem Irrtümer, die in die Köpfe der Gläubigen ausgestreut wurden, damit sie nicht mehr an die Eucharistie glauben. Der heimtückischste diabolische Angriff ist der Versuch, "den Glauben an die Eucharistie auszulöschen, indem Irrtümer verbreitet und ein nicht angemessener Empfang der Kommunion begünstigt werden. Der Krieg zwischen dem Hl. Michael und seinen Engeln auf der einen Seite und Luzifer an der anderen, wird im Herzen der Gläubigen fortgesetzt. Das Ziel Satans sind das Meßopfer und die Realpräsenz in der konsekrierten Hostie." Dieser Angriff erfolgt zweigleisig."

Freitag, 22. Juni 2018

Tosatti über den in Rom geplanten Studientag: "5 Jahre Pontifikat. Wurzeln der Kirchenkrise"

Marco Tosatti stellt bei Stilum Curiae den für morgen geplanten Studientag zu den fünf Jahren Pontifikat von Papst Franziskus vor.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"FÜNF JAHRE PONTIFIKAT. EIN KONGRESS: WURZELN DER KIRCHENKRISE: SAMSTAG IN ROM." 

"5 Jahre eines umstrittenen Pontifikates und aus vielen Gründen diskutierbar, aber es hat u.a. dazu geführt, Krisenelemente im Kirchenleben ans Licht zu bringen, die dort schon lange anwesend waren und die in der günstigen Atmosphäre, die der regierende Pontifex  geschaffen hat. nicht mehr fürchten, sich zu zeigen und sich darüber hinaus auf Bereiche auszudehnen, in die auch Papst Bergoglio -jedenfalls bis jetzt- sich nicht vorwagen wollte. Zumindest nach den offiziellen Erklärungen.

Die Wahrnehmung dieser Krise- in ihrer ganzen Fülle- hat das Problem der Wiedergeburt der Kirche hervorgebracht und tut es noch. Und das ist das Thema des Studientages , der morgen in Rom im Hotel Massimo D´Azeglio stattfindet "Alter und Neuer Modernismus: Wurzeln der Kirchenkrise".

Dort wird eine Gruppe von Theologen,Philosophen, Historikern und Gelehrten diskutieren. Etliche von ihnen gehören zu den Unterzeichnern der "Correctio Filialis" an Papst Franziskus.
Im Verlauf des Tageswerden sie die epistemologischen, historischemn, philosophischen, theologischen und pastoralen Wurzeln des Krise analysieren, um zu versuchen, zu verstehen, wohin die Kirche geht und zu versuchen Heilmittel zu finden, um Richtung und Bewegung zu korrigieren.

DIe Tagung wird Dr. Joseph Shaw, Präsident der Lateinischen-Messe-Gesellschaft und Sekretär der Internationalen Vereinigung "Una Voce", eröffnet. Dann wird Prof. Roberto de Mattei, Historiker, Direktor von Corrsipondenza Romana und Präsident der Lepanto-Stiftung, die den Kongress veranstaltet,  zum Thema "Der Modernismus : Wurzel und historische Konsequenzen" sprechen.


Fundstück

Paul Badde kommentiert für die Tagespost die Gemengelage zu Interkommunion in Deutschland
Hier geht´s zum Original:   klicken

Titel:   "DIE HORIZONTALE KIRCHENSPALTUNG" 

Und hier ein Ausschnitt daraus:

"500 Jahre nach der Reformation Doktor Luthers könnte man es auch eine neue Kirchenspaltung nennen, die nun Katholiken wie Protestanten in gleicher Weise erfasst hat, jedoch nicht zwischen links und rechts oder liberal und konservativ und auch nicht mit einem vertikalen Verlauf von oben nach unten, sondern als eine Spaltung, die diesmal horizontal verläuft zwischen den Hierarchien der Konfessionen oben und den Kirchenvölkern unten, in der sich die Basis für immer von den verbeamteten traditionellen Eliten trennt, die sich ihrerseits von einer überzeugenden Katechese des wahren Glaubens und seiner allerheiligsten Sakramente längst verabschiedet haben."

Quelle: Tagespost, P. Badde

Päpstliche Gedächtnislücken....

In einem Leitartikel bei La Nuova Bussola Quotidiana befaßt sich auch Riccardo Cascioli mit den auffallenden Gedächntislücken, die Papst Franziskus bzgl. der Dubia im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters an den Tag gelegt hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken


            "DIE SELTSAMEN AMNESIEN DES PAPSTES" 
"In einem Interview mit Reuters hat Papst Franziskus die vier Dubia-Kardinäle angegriffen und sie beschuldigt, den Brief veröffentlicht zu haben, ohne zuvor eine Klarstellung mit ihm versucht zu haben. Aber es war ganz anders und es ist nicht das erstemal, daß das passiert.

Die Interviews mit Papst Franziskus und die Tendenz seiner Interviewer sie auf die Politik zu beziehen werden immer zahlreicher, offensichtlich auf der Suche nach einer "leichten" Schlagzeile. Im Übrigen entzieht sich der Papst dem nicht und neigt dazu, zu allem ein bißchen was zu sagen. Da macht das Interview, das die Agentur Reuters am vergangenen Dienstag veröffentlicht hat, keine Ausnahme und das von vielen Zeitungen quasi ausschließlich wegen seiner Kritik am amerikanischen Präsidenten Trump -sei es wegen der Immigrationspolitik sei es wegen der Pariser Verträge zum Klimawechsel übernommen wurde.
Zu respektierende aber zur selben Zeit diskutierbare politische Ansichten
gemischt mit bizarren wenn nicht sogar fragwürdigen Thesen- wie wenn er von der Einwanderung nach Europa als notwenig spricht, um den Geburtenrückgang auszugleichen (seltsam, das ist die von Emma Bonino verfolgte Politik) oder über Ausbeutung durch den Westen als Hauptursache -wenn nicht sogar einzige Ursache- für die Armut in Afrika (ein Thema, das er gestern Abend auf dem Rückflug von Genf wiederholt wurde).
Auf alle Fälle sind das Kommentare, über die weiter nachzudenken, sich nicht lohnt - weil ihnen das Lehramtliche fehlt.

Im Reuters-Interview gibt es aber auch eine Passage,die nicht unbemerkt bleiben sollte und
das ist die, die sich auf die Dubia bezieht. Nach dem, was von Reuters wiedergegeben wiird,
hat Papst Franziskus gesagt, er habe vom Brief der vier Kardinäle, die ihn kritisiert haben,
"aus den Zeitungen erfahren...eine Art das zu tun- sagen wir mal- die nicht kirchlich ist, aber
wir machen alle Fehler."
Außer daß er sich um eine völlig falsche Rekonstruktion handelt, aus der ein schwerwiegendes
Urteil über die vier Kardinäle Caffarra, Meisner, Burke und Brandmüller hervorgeht.


Magister, der Papst & die Dubia

Auch Sandro Magister, Doyen der Vaticanisti, hat sofort die gerade bekannt gewordene Behauptung des Papstes, er habe erst- nach der Veröffentlichung- aus den Zeitungen von den Dubia erfahren, aufgenommen und korrigiert sie durch Hinweise auf die damalige eigene Berichterstattung.
Zudem war es sein blog www.chiesa bei L´Espresso, der im November 2016, mit Zustimmung der vier Kardinäle die Dubia und den Begleitbrief veröffentlichte.
Dem staunenden Leser bleibt nur abzuwarten, wie das Vaticanische Kommunikationsbüro auf das Aufdecken der päpstlichen Gedächtnislücken durch quasi sämltiche Vaticanisti reagiert.
Hier geht´s zum Original bei Settimo Cielo :  klicken

"ICH HABE ES AUS DEN ZEITUNGEN ERFAHREN." AUCH DAS GEDÄCHTNIS DES PAPSTES ERWECKT ZWEIFEL ("dubia")

Bei seinem Gespräch mit Philip Pullella am 17. Juni, hast Papst Franziskus etwas zu den "Dubia" gesagt, die ihm 2016 von vier Kardinälen übergeben wurden.
Pullella berichtet:

"Franziskus hat gesagt, daß er vom Brief der Kardinäle aus den Zeitungen erfahren habe., die ihn- auf eine Weise  kritisiert haben, die- sagen wir mal-nicht kirchlich ist,  aber wir alle machen Fehler."

Sonst nichts. Aber genug, um eine Antwort des amerikanischen Kardinals Raymond Leo Burke, einem der vier Dubia-Kardinäle zu provozieren, der so auf eine Frage von John-Henry Westen von LifeSiteNews geantwortet hat:

"Die Übermittlung der Dubia an den Hl. Vater ist nach der in der Kirche seit Zeiten gebräuchlichen Art vorgenommen worden, d.h. sie sind dem Hl. Vater übergeben worden, ohne das irgendwie bekannt zu machen- auf eine Weise, daß er zum Wohl der Kirche auf sie hätte antworten können.
Der verstorbene Kardinaö Carlo Caffarra hat am 19. September 2016 den Brief, der die Dubia enthielt, erspönlich in er Residenz des Papstes abgegeben und zur gleichen Zeit bei der Glaubenskongregation, so wie er es auch mit der folgenden Korrespondenz der vier Kardinäle, die die Dubia betraf, getan hat.
Erst als es nach etlichen Wochen keinerlei Anzeichen sei es für eine Zurkenntnisnahme der Dubia sei es für eine Antwort gab und uns Kardinälen zu verstehen gegeben wurde, daß wir keine Antwort auf jene Fragen zu den Sakramenten der Hl. Ehe und der Hl. Kommunion und im Hinblick auf die Fundamente der Morallehre der Kirche bekommen würden, waren die vier Kardinäle, ich eingeschlossen, verpflichtet, die Dubia am 14. November 2016 öffentlich zu machen, auf eine Weise, daß die Gläubigen sich dieser schwerwiegenden Fragen, die das Seelenheil berühren, bewußt werden konnten."

Donnerstag, 21. Juni 2018

Breaking: Kardinal Burke antwortet Papst Franziskus.

John Henr Westen berichtet aktuelle bei LifeSiteNews, daß nach Kardinal Brandmüller auch Kardinal Raymond Burke auf die Behauptung des Papstes, er habe erst nach deren Veröffentlichung von den Dubia erfahren geantwortet hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"BREAKING: KARDINAL BURKE ANTWORTET AUF FRANZISKUS: WIR HABEN DEN DUBIA-BRIEF PERSÖNLICH IN DER RESIDENZ VON PAPST FRANZISKUS ABGEGEBEN."

John Henry Westen schreibt in seinem Artikel bei LifeSiteNews, daß Papst Franziskus in einem gestern erschienenen Gespräch mit Reuters , Kardinal Raymond Burke und drei andere KArdinäle, die mit ihm den Papst um Klarstellung der Schlüsselthemen des Glaubens baten, kritisiert hat.
Die Kardinäle -so Westen weiter- sind der seit langem bestehende kirchliche Praxis bei der Formulierung des Dubia oder den Fragen an den Papst gefolgt. Insgesamt waren es fünf Fragen.
Aber nach Reuters- habe der der Papst gesagt, "daß er von dem Brief, in dem die Kardinäle ihn kritisieren erst"aus den Zeitungen erfahren habe".
Westen: "Der Paspt beschuldigte die Kardinäle, das sei ein "Weg gewesen, die Dinge zu tun, der -sagen wir mal- nicht kirchlich ist, aber wir machen aller Fehler."

Westen weiter:
"Kardinal Burke jedoch berichtete LifeSiteNews, daß der "verstorbene Kardinal Carlo Caffarra am 19. September 2016 den Briefmit den Dubia persönlich in der päsptlichen Residenz und am gleichen Tag bei der Glaubenskongregation abgegeben aht und dann auch die folgende Korrespondenz der vier Kardinäle bzgl. der Dubia."

Burke fügte dann hinzu- wie Westen berichte: : "Während der ganzen Eit der Präentation der Dubia stand nie in Frage, daß die Dubia dem Hl. Vater gemäß der Praxis der Kirche und in vollem Respekt für sein Amt präsentiert wurden."
Kardinal Burke deutet dann an, daß der Papst vielleicht die Frage des Reporters falsch verstanden habe: "Wenn die Frage des Journalisten sich auf die formale Präsentation der Dubia oder Fragen zu Amoris Laetitia durch Kardinal Walter Brandmüller, die verstorbenen Kardinäle Carlo Caffarra und Joachim Meisner und durch mich bezieht, dann kann Papst Franziskus ihn nicht verstanden haben" , sagte er.


Heute vor 55 Jahren

wurde der Mailänder Kardinal Giovanni Battista Montini zum Papst gewählt und nahm den Papstnamen Paul VI an.

Tosatti: Der Papst, Scalfari & die Dubia. Gibt es ein Dementi?

Marco Tosatti kann in seinem Kommentar bei Stilum Curiae zu den päpstlichen Aussagen über den Brief mit den Dubia der vier Kardinäle seine Empörung, die er im Rückgriff auf seine damaligen Aufzeichnungen auch widerlegt, kaum verbergen  und er weist auf die sehr ernsten Konsequenzen dieser "Ungenauigkeit" hin, wie er sie aus Respekt vor dem Amt nennt,
Hier geht´s zum Original: klicken


"DER PAPST, DIE DUBIA, DIE VERLEUMDUNGEN. SPRICH SIE AN,  WENN DU UNGENAUIGKEITEN  WILLST. ODER AUF ANDERE ART...."


"DIE DUBIA UND REFORMEN
Franziskus hat auch über die Dubia bzgl.seiner Lehre gesprochen, die von einigen Kardinälen- darunter dem konservativen amerikanischen Kardinal Leo Burke zu Papier gebracht wurden. Er sagte, daß er erst durch die Zeitungen von dem Brief der Kardinäle gehört habe, die ihn auf eine Art und Weise kritisieren, wie wir es-sagen wir es so- in der Kirche nicht tun, aber wir machen alle Fehler".

Das ist es, was wir in einer Italienischen Zeitung, mit deren Gründer der Papst plaudert, über das Interview gelesen haben, das Reuters gewährt wurde.
Und wir müssen sagen, daß dieser Satz  uns sehr beeindruckt hat.
Ich werde erklären warum.

Der Brief, der die „Dubia“ zu Amoris von Laetitia enthielt, wurde von den vier Kardinal -Burke, Brandmüller, Caffara und Meisner am 19. September 2016 übergeben.
Er war an den Papst und an den Präfekten der Glaubenskongregation, Gerhard Ludwig Müller gerichtet.

Kardinal Brandmüller widerspricht der Behauptung des Papstes über die Dubia

Maike Hickson kommentiert bei OnePeterFive die Behauptung des Pontifex zu den Dubia und die Reaktion von Kardinal Brandmüller.
Hier geht´s zum Original: klicken

"KARDINAL BRANDMÜLLER STELLT DIE BEHAUPTUNG VON PAPST FRANZISKUS IN FRAGE, DIE DUBIA NICHT VOR IHRER VERÖFFENTLICHUNG ERHALTEN ZU HABEN."

"Heute am 20. Juni hat Reuters ein neues Interview mit Papst Franziskus veröffentlicht. Obwohl das Interview wegen der Kritik des Papstes an Präsident Trumps Einwanderungspolitik Schlagzeilen macht, enthält es auch eine andere umstrittene Behauptung: der Papst behauptet jetzt, daß er von den Dubia (zum Dokument "Amoris Laetitia") erst durch die Zeitungen erfahren hat- eine Behauptung, die der Dubia- Kardinal Walter Brandmüller jetzt in Kommentaren gegenüber OnePeterFive in Frage stellt. Aus dem Text des Interviews:

Der Papst hat auch die internen Kritiken seines Pontifikates durch Konservative, die vom Amerikanischen Kardinal Raymond Leo Burke angeführt wurden, kommentiert.

2016 haben Burke und drei andere Kardinäle eine seltene öffentliche Kritik an Franziskus wegen einige seiner Lehren in einem wichtigen Dokument zur Familie formuliert und ihn beschuldigt, Disorientierung und Verwirrung bei wichtigen moralischen Themen zu säen.

Franziskus sagte, er habe vom Brief der Kardinäle, die ihn kritisierten, "aus den Zeitungen erfahren...eine Art etwas zu tun, die- sagen wir- nicht kirchlich ist, aber wir machen alle Fehler."

  Er hat die Analogie eines verstorbenen Italienischen Karidnals ausgeliehen, der die Kirche    mit einem fließenden Strom verglich, mit Raum für verschiedene Ansichten. "Wir müssen      respektvoll und tolerant sein und laßt uns, wenn jemand in dem Fluss ist, voreärts gehen"    sagte er.

Er  behauptet damit, daß die Dubia-Kardinäle nicht die richtigen kirchlichen Prozeduren befolgt haben und das Gesetz der Höflichkeit gegenüber dem Papst verletzt haben, indem sie ihren Text veröffentlicht haben, bevor sie ihm den privat geschickt haben.


Mittwoch, 20. Juni 2018

Bibellesen, Bergpredigt weitergelesen

Heute habe ich was gesucht und fand folgende Passage.

24. Doch wehe euch, ihr Reichen,23 denn ihr habt euern Trost!24 [JSir 31,7, Amos 6,1]
25. Wehe euch, die ihr gesättiget seid;25 denn ihr werdet hungern!26 Wehe euch, die ihr jetzt lachet;27 denn ihr werdet trauern und weinen! [Jes 65,13]
26. Wehe, wenn euch die Menschen lobpreisen! Denn ihre Väter haben ebenso an den falschen Propheten getan.28



Ich erinnere mich dass der hiesige Pfarrer R.I.P, es mal wagte übern den letzten Satz zu predigen.
Auf jeden Fall standen nach der Messe all die, die der Ansicht waren, dass die Kirche doch danach trachten sollte, etwas moderner zu sein, damit die Leute besser von ihr reden täten,  zusammen und regten sich tierisch über die Passage auf, Seltsamerweise nicht über die Predigt, sondern über die Bibelstelle.

Manche Stellen in der Schrift sind wirklich harten Tobak.

Fr. Hunwicke spricht

heute bei liturgicalnotes über die Implementierung des Novus Ordo nach dem II. Vaticanischen Konzil.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"1968-1986: EIN WUNDER AN VERGÄNGLICHKEIT" 

"Ein netter Freund hat mir ein kleines Büchlein von 1968 geschickt, das die Amerikanischen Bischöfe herausgegeben haben, um Priester und Laien auf die neuen Eucharistischen Gebete vorzubereiten, die in jenem Jahr von Rom approbiert wurden. Es scheint eine Übersetzung von etwas zu sein, daß von der Liturgie-Kongregation veröffentlicht worden war.

Es scheint aus einer anderen Welt herabgeflattert zu sein....aus einer Welt, in der angenommen wird, daß das einfache Volk von da an herumgehen und sich auf die Eucharistischen Gebete als "anaphoras" bezeihen wird; in der Pfarrer Katechesen über die verschiedenen Elemente der Eucharistischen Gebete halten werden.
Hier ein heiterer Teil, den Sie alle sehr genießen werden: "Die weltweiten und ökumeniuschen Horizonte des II.Vaticanischen Konzils  und auch der sogenannten Theologie der säkularen Werte wird hier eine diskrete, biblische und wahre Überlegung finden."

Ein faszinierendes Detail besagt: "Das dritte eucharistische Gebet...könnte abwechselnd mit dem Römischen Kanon für den Sonntag benutzt werden...wenn nur....ja wenn nur.....

1968 sollte Enrico Mazza in "Die Eucharistischen Gebete des Römischen Ritus" über den Römischen Kanon schreiben, daß "sein Gebrauch heute so selten ist, daß er statitisch irrelevant ist."

Aber -wenn alles gesagt und getan ist- gab es 1968 ein Gefühl von Aufregung über das Neue, das Ihr jungen Dinger Euch schwer vorstellen könnt.Ich erinnere mich, daß ich mit gespannter Erwartung - nur ein paar Wochen nachdem ich zum Hl. Priestertum geweiht wurde- die erste Vatican-Druckausgabe des Lateinischen Textes des neuen Ordo Missae gekauft habe.

(Ich habe es im guten, alten Newman-Buchladen gegenüber von Christ Church gekauft,  man im Hinterzimmer solche faszinierenden Sachen finden konnte....ich erwarb dort eine zertifizierte  Ausgabe von Knox in drei Sprachen...es gab endlos viele Kopien des Quartalsmagazins der Ostkirche und von Sobornost....Jemand behauptete, daß Timothy Ware dort oft herumsuchte...er erzählte mir, daß es ihm gelungen war, einen komplette Ausgabe des ECQ ("Aus dem Falschen folgt das Falsche") zu bewerkstelligen.
Ich habe mich oft gefragt, was dann mit ihm geschah. Er hat einige Jahre -lange vor mir einiges Kleines und Großes gemacht,
Er muß jetzt ein bißchen weitergekommen sein, denke ich, Ich bin sicher, daß er seine Byzantinische Phase überwunden hat, wie die meisten von uns.)

Aufregende Tage, ja. Heute ist der alte Novus Ordo alles andere als aufregend und neu. Eher arthritisch und mit Atembeschwerden und furchtbar an Krampfadern leidend. Es ist sicher Zeit für Euthanasie, dann die arme alte Nervensäge respektvoll zu begraben und leise zu enteilen und die Finger gekreuzt zu halten, damit niemand sie wieder ausgräbt. Ein Pflock durch das Herz könnte möglicherweise eine weise Vorsichtsmaßnahme sein."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

M.Tosatti sucht die Wurzeln der Migrations-Obsession des Papstea

und das läßt er bei Stilum Curiae Super-Ex in einem Rückgriff auf die 90-er Jahre und die Überzeugungen des früheren Mailänder Erzbischofs Kardinal Carlo M. Martini tun.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"IMMIGRATIONISMUS IST EINE HÄRESIE, SAGT SUPER-EX. UND MARTINI HAT SIE PAPST BERGOGLIO GELEHRT."

"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, heute schreibt Super-Ex Dinge, über die man nachdenken und diskutieren sollte. Weil sein Artikel das anspricht, was wenn nicht ein Geheimnis so doch etwas Absonderliches zu sein scheint: und das ist die Obsession des regierenden Pontifex mit der Migration; 
und wenn man die Quantität der wiederholten Interviews betrachtet, glaube ich, daß man hier den Terminus Obsession wirklich -in immer weniger scherzhafter Weise- benutzen kann. Lesen Sie Super-Ex mit Aufmerksamkeit.

 "Bergoglios Immigrationismus ist eine Häresie, die von Carlo Maria Martini gelehrt wurde." 

Das ist die These. Schauen wir, wie es weitergeht.

Warum handelt es sich dabei um eine Häresie? Weil er nicht - wie man auf den ersten Blick glauben könnte- auf absoluter Unkenntnis und krasser Oberflächlichkeit beruht.

Können wir wirklich glauben, daß Bergoglio nicht weiß, was hinter der heutigen Migration steckt? 
Unmöglich! Die afrikanischen Bischöfe haben es ihm oft erläutert und die Söhne Afrikas eingeladen, ihr Land, ihre Familien, ihre Wurzeln nicht zu verlassen, um in ein säkularisiertes Europa zu gehen, in dem sie sich marginalisiert, ausgebeutet, der Gnade einer materialistischen und nihilistischen Kultur ausgeliefert wiederfinden, die sie Tag und Nacht zu "zellularisierten" Automaten macht.

Es ist unmöglich, daß Bergoglio nicht weiß, daß die minderjährigen Migranten zu großen Teilen sexuell ausgebeutet enden, wie auch 7 oder 8 von 10 Frauen. Unmöglich, daß er nicht weiß, daß der Handel mit menschlichem Fleisch astronomische Gewinne generiert, für die afrikanischen wie die westlichen Händler und daß er von zahllosen Interessen der diversen Mafias unterhalten wird.
Und das lange bevor "Roma capitale" mit Raffaele Cutolo (Gründer der Neuen Camorra-Organisation) das kriminelle Potenzial verstanden hatte, das das unkontrollierte Migrationsphänomen bietet.


Dienstag, 19. Juni 2018

Weltfamilientreffen vs Konferenz Katholischer Familien in Dublin

Kathy Schiffer berichtet für den  New Catholic Register über eine geplante Parallelkonferenz zum Weltfamilientreffen. Geplant sei die Konferenz zur Verteidigung der Sexuallehre der Kirche.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"KRITIKER DES WELT-FAMILIENTREFFENS PLANEN EINE PARALLELKONFERENZ IN DUBLIN." 

Wie Kathy Schiffer berichtet, hat eine Irische Organisation jetzt eine alternative Familienkonferenz angekündigt, die zur selben Zeit stattfinden wird, wie das vom Vatican unterstützte Weltfamilientreffen.
Die zweitägige Alternativkonferenz wird vom Lumen-Fidei-Institut gesponsert-so Schiffer weiter- als Redner sind  u.a. Bischof Athanasius Schneider, Fr. Thomas Weinandy, Dr. R. Royal vorgesehen.
Und wie man in ihrem Beitrag lesen kann, wird sich Kardinal Burke per Video an die Konferenzteilnehmer wenden.
Schiffer dann:

"Zwei Konferenzen-zwei divergierende Themen"
Das Weltfamilientreffen 2018 in Dublin hat als Thema die päpstliche Exhortation "Amoris Laetitia" , dwer Pontifex wird persänlich anwesend sein und sprechen, ebenso Fr. James Martin, SJ, ein Verfechter der Homosexualität innerhalb der Kirche. Titel seines vorgesehenen Konferenzbeitrages:
"Wie Gemeinden jene Familien unterstützen können, die sich als LGBT definieren"  das Dikasterium für Laien, Familie und Leben hat der Präsentation dieser Rede zugestimm.

Im Gegensatz dazu, so Schiffer-, wird sich die Konferenz Katholischer Familien auf die Enzyklika von Pius XI "Casti Connubi" aus dem Jahr 1930  fokussieren, die die Themen Ehe, Procreation, und Empfängnisverhütung anspricht (38 Jahre vor Humanae Vitae)


Tweet zum Tage ... vielleicht sogar zu jedem Tage



Inmitten von Enttäuschungen, Herausforderungen, Versuchungen und Sorgen, die Dir heute begegnen, tritt einen Schritt zurück, Atme, bete und erinnere Dich daran, wie sehr Gott dich liebt.
Bleibe gelassen. Am Ende wird alles okay sein!
Danke dafür Bischof Tobin!

Fundstück

 gefunden bei domradio.de : 

  "Streit zwischen den Patriarchaten von Konstantinopel und Moskau um die Ukraine "

hier geht´s zum Original: klicken

Das Ticona-Problem des Papstes

Maike Hickson kommentiert für OnePeterFive das Geschehen rund um den designierten bolivianischen Kardinal Toribio Ticona und die möglichen Auswirkungen dieses Skandals auf Papst Franziskus und das bevorstehende Konsistorium in Rom.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DAS TICONA-PROBLEM DES PAPSTES: DER DESIGNIERTE BOLIVIANIANISCHE KARDINAL UNTERHÄLT DIE KONTROVERSE WEITERHIN."

"Für Papst Franziskus entwickelt sich ein Skandal weiter, der einen der Männer betrifft, die beim Konsistorium am 29. Juni zum Kardinal machen will. Die Bolivianische Bischofskonferenz  hat sich gerade von einem der ihrigen, Bischof Toribio Ticona Porco , distanziert, der letzten Monat als designierter Kardinal angekündigt wurde.
Die bolivianischen Bischöfe sagen jetzt, daß Ticona nicht in ihrem Namen spricht.

Hintergrund dieses ungewöhnlichen Schrittes der Bischöfe ist, daß Ticona ein Freund des
umstrittenen sozialistischen Bolivianischen Präsidenten Evo Morales ist, der - in Verletzung der Bolivianischen Verfassung- seine Wiederwahl zu einer vierten Amtszeit anzustreben scheint,
ein Schritt, dem die Bolivianische Bischofskonferenz widerspricht.  Ticona ist auch wegen Beschuldigungen angegriffen worden, mit einer Frau im Konkubinat zu leben, mit der er zwei Kinder hat und weil er ihr 2014 ein Grundstück verkauft hat, das zum Bischofssitz von Potosi gehörte.

Streit in der Bolivianischen Bischofskonferenz 
Angesichts der zunehmenden Streitigkeiten der Bischöfe in Bolivien hat die website der Deutschen Bischöfe Katholisch.de am 16. Juni einen Bericht veröffentlicht. Auch die Nachrichtenagentur ACI Prensa hat am 13. Juni zu dem Thema einen Artikel publiziert.

Nach diesen Berichten begann der Konflikt, nachdem der designierte Kardinal Toribio Ticona Porco (81), der emeritierte Boliviaische Bischof von Corocoro, am 6. Juni ein Interview gegeben hatte, in dem er einige ermutigende Bemerkungen über Evo Morales machte und sagte, er hoffe, daß die Kirchenhierarchie Boliviens auf bestimmten Gebieten mit ihm zusammenarbeiten würde.
Morales hatte 2016 versucht- mit Hilfe eines Referendums - von den Bolivianern die Erlaubnis zu erhalten, 2019 als Präsident wiedergewählt zu werden, aber das Volk, hatte seine Idee abgelehnt.
Dennoch hatte Morales kürzlich angedeutet, daß er trotzdem versuchen könnte, ein viertes Mal wiedergewählt zu werden.

Montag, 18. Juni 2018

A. Gagliarducci zum aktuellen Stand der Bergoglio-Kurienreform

In seiner montäglichen Kolumne befaßt sich A. Gagliarducci  bei Monday in the Vatican heute mit dem aktuellen  Stand der Bergoglio-Kurien-Reform.
Hier geht´s zum Original:  klicken


          "PAPST FRANZISKUS, SIND DIE REFORMEN VOLLENDET?"

"Das 25. Treffen des Kardinalsrates endete mit der Veröffentlichung eines "Fortschritt-Berichtes" über die Reformen mit dem Titel einer neuen Apostolischen Konstitution, die die Funktionen und Kompetenzen der Kurienämter regelt. Papst Franziskus kann offensichtlich an diesem Entwurf alle Änderungen vornehmen, die er will. Und am Ende des Prozesses -wenn die neue Konstitution ausgehändigt wird- wird die Kurie ihre endgültige Struktur haben.

Im Fortschritts-Bericht des Kardinalsrates, den das Pessebüro des Hl. Stuhls herausgegeben hat, liest man, daß der "Rat denkt, daß dem vom Papst so oft beschworenen Gradualitätsprinzip folgend,  die Reform schon bei mehr als einer Gelegenheit umgesetzt worden ist."

Diese Passage ist bemerkenswert, weil sie die von Bischof Marcello Semeraro, dem Sekretär des Kardinalsrates, skizzierte "Reform im Gehen" bestätigt, wie sie in zwei verschiedenen Artikeln im italienischen Katholischen Magazin "Il Regno" beschrieben und konkretisiert wird durch die Art, wie diese Veränderungen vorgenommen wurden.

Sicher sieht das Reformprinzip als dynamischer Prozess viele Veränderungen vor und das kann man der Liste von Motu  Proprio und Päpstlichen Unterschriften am Ende des Fortschritts-Berichtes des Kardinalsrates sehen.

Von den 25 Dokumenten, die als Teil der Reform vorgestellt wurden, gehören manche zu einem Reformweg, der unter Benedikt XVI begonnen wurde; andere Dokumente sind Teil des Weges, den Papst Franziskus begonnen und abgebrochen hat, weil die Ergebnisse nicht gut waren;  und andere Dokumente sind Teil konkreter Handlungspläne- namentlich die Schaffung des Wirtschaftssekretariates, des Wirtschaftsrates, des Vaticanischen General-Auditors, des Sekretariates für Kommunikation (jetzt zu einem Dikasterium herabgestuft) und den Dikasterien zur Förderung der Ganzheitlichen Menschlichen Entwicklung und für Laien, Familie und Leben.

Geht man etwas mehr ins Detail, enthält die Liste der Dokumente z.B.  die beiden Handschriften, die die Päpstliche Kommission für die IOR  und die ökonomisch-administrative Organisation des Hl. Stuhls begründet haben. Beide sind aufgelöst worden, als sie nicht mehr gebraucht wurden.


Magister: Schwachpunkt dieses Pontifikates sind seine schlechten Berater

Sandro Magister analysiert und kommentiert bei Settimo Cielo den derzeitigen Stand der Dinge in der causa Barros, Karadima & Arana und der Mißbrauchsfälle in Chile.
Hier geht´s zum Original: klicken


"GERMÁN ARANA, DER JESUIT, DER FRANZISKUS SCHLECHT BERATEN HAT" 

"Der erste Kopf, der beim von Papst Franziskus in Gang gesetzten Wiederaufbau der Katholischen Hierarchie in Chile rollt, ist -sehr vorhersehbar- der von Juan de la Cruz Barros Madrid, der als  Bischof von Osorno entlassen worden ist.

Aber da ist etwas, das nicht zu dieser Operation und ihrer Hintergrundsgeschichte paßt. Das obige Foto (s.Original)  ist ein Schlüssel dazu. Es wurde am 21. März 2015, dem Tag des turbulenten Einzugs von Bischof Barros in die Diözese aufgenommen. Barros war Ziel zahlreicher ernsthafter Beschuldigungen "unpassend" zu sein, wurde aber vom Papst hartnäckig verteidigt.
Und wer steht ihm am nächsten- in liturgischen Gewändern und mit der Ernennungsurkunde in der Hand, während ringsherum die Proteste toben?
Ein Jesuit, der nicht Chilene ist -sondern Spanier- Germán Arana, ein Freund und spiritueller Führer von Barros, aber vor allem einer der engsten Vertrauten Jorge Mario Bergoglios.

Als Mitte Mai Franziskus alle Chilenischen Bischöfe für drei Tage der "Untersuchung" des sexuellen Mißbrauchs, der in den letzten Jahren ans Licht kam, nach Rom berief, kam auch  Barros, aber aus Madrid und mit keinem Geringeren als dem Jesuiten Arana.

Der hatte drei oder vier Jahre zuvor eine entscheidende Rolle bei Barros´ Ernnenung zum Bischof von Osorno gespielt- gemäß dem, was mit Sicherheit im vergangenen Mai auf der paravaticanischen website "Il Simografo" von ihrem Gründer und Direktor, Luis Badilla, einem chilenischen Vaticanista, der in Rom lebt und früherem Journalisen von Radio Vatican  behauptet wurde, nachdem die ersten Leaks über die Rolle des Jesuiten beim spanischen blog "infovaticana" erschienen waren.

Wie wahr, wie wahr

Alle Fehler, die man macht, sind eher zu verzeihen als die Mittel, die man anwendet, um sie zu verbergen. François de La Rochefoucauld 1613-1680


da ich zuwenig Ahnung von französischer Geschichte habe, kann ich was, den Erfinder des Aphorismus angeht, nur auf google verweisen, es muss ein interessanter Typ gewesen sein, und einer der die Wahrheit des Aphorismus wohl sehr gut selber erlebt hat.

Sonntag, 17. Juni 2018

EIn bißchen Renaissance muß sein.....



           

"So ben, mi c´ha bon tempo ...."  von Orazio Vecchi (1550-1605) 
gespielt vom Amaryllis Consort

"Ich kenne einen, dem es gut geht...."

Stilum Curiae : "Nie waren die Hirten so weit von ihrer Herde entfernt wie heute."

Marco Tosatti überläßt es Super-Ex bei Stilum Curiae die aktuelle Lage der römischen Kirche anhand des Verhältnisses des Oberhirten zu seiner Herde und zu weltlichen Fragen zu analysieren und zu kommentieren. Dabei kommt  er auch auf "Avvenire" zu sprechen.
Hier geht´s zum Original: klicken

"SUPER EX: DIE HIRTEN SIND HEUTE VON IHRER HERDE SO WEIT ENTFERNT WIE NOCH NIE. BESONDERS IN DER POLITIK. ÜBERALL."

"Super Ex ( Ex von Avvenire, Ex der Pro-life-Bewegungen,  Ex von anderen Dingen, aber nichr Ex-Katholik) ist überall in allen Angelegenheiten im Geschäft, besonders auf politischem Gebiet und seine Äußerungen sind selten. Und aus diesem Grund noch kostbarer,,, Wie die von heute.

Die Diskrepanz zwischen Eliten und Menschen auf der politischen Ebene hat ein Gegenstück in der Katholischen Kirche:  nie zuvor waren die Hirten so weit von ihrer Herde entfernt, ihren Bedürfnissen und ihren Gefühlen entfremdet.

"Geruch der Schafe" sagte man, aber das ist reine Rhetorik, eine dünne Farbschicht, die die Realität nicht verbergen kann. So weit wie die Demokratische Partei (PD) vom Proletariat entfernt ist, so sind die heutigen Kirchenführer für die einfachen Gläubigen unverständlich und unlesbar.

Kardinal Gianfranco Ravasi,  der die Berühmtheiten der Show-und Modewelt besucht und sich in den großen Zeitungen für die Freimaurerei öffnet ist ein Beweis dafür. Oder Kardinal Pietro Parolin, der von Lilly Gruber ins Bilderberg eingeladen wurde, d.h. zu einer geheimen Versammlung der Mächtigen, die in der Vergangenheit teilnahmen, bevor sie Premierminister wurden, Romano Prodi und Mario Monti

Was hat das Katholische Volk mit den von Ravasi gesegneten Modeschauen von Vanity Fair zu tun und mit dem Bilderberg von Parolin? Nichts.. Das sind Orte, von denen es-zu einem Glück ausgeschlossen ist. Das Volk riecht wenn es nicht nur ein Wort ist, das man in den Mund nimmt.

Es sind nicht nur die Kirchen,  die immer leerer werden, die das Gesagte beweisen sondern vor allem die Leere der katholischen. Bergoglio mit seiner modernen und säkularen Predigt, hat der Kirche ein sehr stark politisches Gesicht aufgezwungen, indem er die progressistische und weltliche Linke als Fall für die Katholiken zeigt.


"Avvernire" im Kampf gegen Kardinal Burke

Riccardo Cascioli hat für La Nuova Bussola Quotidiana einen Leitartikel über gelinde gesagt tendenziöse Artikel der Zeitung der italienischen Bischofskonferenz, Avvenire, über Kardinal Burke verfaßt. Hier geht´s zum Original: klicken

"KARDINAL BURKE UND DAS ELEND VON AVVENIRE"

"Die zigste schwarze Seite bei Avvenire: Nach einem verleumderischen Artikel von Gianni Gennari hat Kardinal Burke an die Zeitung geschrieben und sie aufgefordert, die Wahrheit wiederherzustellen.
Als Antwort darauf bekamen wir weitere Beleidigungen durch Direktor Marco Tarquinio, der noch einmal die Worte des Kardinals manipuliert. Und das soll die Stimme der Italienischen Bischöfe sein!

Ein Kardinal der Heiligen Römischen Kirche deckt auf, daß er von der Tageszeitung der Italienischen  Bischöfe diffamiert und beleidigt wird. Er hat an den Direktor der Zeitung geschrieben, und um eine Erklärung für dieses Verhalten gebeten, sowie eine Richtigstellung der Sätze gefordert, die ihm zugeschrieben wurden- und raten Sie, was passiert?
Wir bekommen eine weitere Serie von Vorwürfen und Beleidigungen. Es könnte wie das Drama eines mittelmäßigen Romans aussehen, aber es ist die unglaubliche Wahrheit.
Hauptdarsteller sind Kardinal Raymond Leo Burke und -offensichtlich- Avvenire.

Kurz die Fakten, die jeder mit dem link prüfen und vertiefen kann. Kardinal Burke gehörte zu den Relatoren bei der Konferenz vom vergangenen 7. April, die vom "Komitee der Freunde Kardinal Caffarras" unter dem Titel "Kirche, wohin gehts du?" organisiert wurde (hier)
Der Purpurträger hat eine Rede über die Macht des Papstes (jedes Papstes) und ihre Grenzen gehalten. Drei Tage später beschrieb ihn Gianni Gennari in seiner Rubrik in Avvenire als "Blinder der die Blinden anführt" und bezog sich dabei auf einen Artikel in Fatto Quotidiano, der in einem Bericht über den Kongress Kardinal Burke die Absicht unterstellte, Papst Franziskus als Antichrist darzustellen (hier).

Der Artikel von Avvenire setzt sich -präzedenzlos-aus einem Geist der Konfrontation mit einem Kardinal zusammen. In Anführungszeichen kann man lesen, daß Gianni Gennari schreibt "Eindruck des Journalisten ist die Feinheit eines Theologen"-so der Direktor von Avvenire, Marco Tarquinio, "der heute den Zensor an jeder noch so kleinen Kritik am aktuellen Pontifikt macht aber auf dem offenen Widerstand gegen das Lehramt seine berufliche Karriere aufgebaut hat.
 Um nicht widerlegt zu werden, gibt es auch eine Interpretation ganz nach dem universalen Urteils des Katechismus (stellen Sie die oben erwähnte Nr. 678 des Katechismus seiner Interpretation gegenüber).

Die Verblüffung und der Ärger von Kardinal Burke sind offensichtlich. Er hat einen langen Brief an den Direktor von Avvenire geschrieben, den der gestern (hier)-ebenso offensichtlich gekürzt (besser gesagt -nach Tradition des Hauses-"gereinigt") veröffentlicht hat, offenbar um mehr Raum für seine Antwort zu haben, die zur Arroganz noch Ignoranz hinzufügt. Praktisch, sagt Tarquinio, hat sich Gennari nicht auf die Rede bei der Konferenz bezogen sondern auf das Interview, das zwei Tage zuvor von einer website online gestellt wurde (er nennt sie nicht, aber es ist La Nuova Bussola Quotidiana und das Interview wurde von mir geführt).


Der Tweet zum Tage:



Übersetzung wird garantiert nicht mitgeliefert.

Samstag, 16. Juni 2018

Das Evangelium von heute, ganz einfach und doch so schwer

das Evangelium von heute, Samstag den 16. Juni ist eigentlich ganz einfach und dennoch das, was so im allgemeinen unter Thoraverschärfung firmiert.

es lautet:

Wiederum habt ihr gehört, dass den Alten gesagt ist: Du sollst nicht falsch schwören, sollst aber dem Herrn halten, was du geschworen hast. [2Mos 20,7 , 3Mos 19,12, 5Mos 5,11].44
34. Ich aber sage euch: Ihr sollet überhaupt nicht schwören,45 weder bei dem Himmel, weil er der Thron Gotte ist,
35. noch bei der Erde weil sie der Schemel seiner Füße ist, noch bei Jerusalem, weil sie die Stadt des großen Königs ist.46 [Jak 5,12].
36. Auch bei deinem Haupte sollst du nicht schwören, 47 weil du nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz machen kannst.
37. Es sei aber eure Rede: Ja, ja; nein, nein! Was aber darüber hinaus geht, ist vom Bösen.48 [Jak 5,12].



was soll man da noch dazu schreiben?

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes über aktuelle Themen im derzeitigen Kirchenstreit zwischen Progressisten und Traditionalisten. Hier geht´s zum Original:  klicken


"EIN PARADIGMENWECHSEL; UND HUMANAE VITAE; UND DIE PRIESTERWEIHE FÜR FRAUEN" 
Eine wunderbare Rede- kürzlich von Fr. John Hemer bei der Bruderschaft katholischer Priester gehalten.

Seine Rede brachte mich dazu, über den wahren Paradigmenwechsel in der Katholischen Lehre während der Ratzinger-Jahre nachzudenken. Nach der furchtbaren Dürre der "Modernen Bibelforschung" -als Katholische Gelehrte nachahmten, was unter den liberalen Protestanten Nordeuropas und Nordamerikas als "Biblische Studien" durchging -hat Professor Ratzinger (der Lehre des Hl. Johannes Paul II folgend, daß die Schrift nicht als Feld für verächtliches "schaut, wie klug ich bin" gesehen werden darf) nicht nur das respektvolle Studieren der Schrift wieder eingeführt sondern in seinem dreibändigen "Jesus von Nazareth" gezeigt, wie das gemacht werden sollte.

Und Benedikt XVI hat die Väter ins Zentrum seiner Predigten und Angelus-Ansprachen gestellt.

Und die Leser müssen nicht an die Wichtigkeit seiner liturgischen Interventionen erinnert werden. Seine Feststellung, daß die alten Riten niemals rechtlich und kanonisch abgeschafft wurden, schuf einen "New Ballpark" (habe ich das richtig wiedergegeben?) und -wichtiger- seine Versicherung-eher theologisch als kanonisch- daß was  heilig war, niemals abgeschafft werden kann, setzt eine wichtige Markierung, falls irgendein zukünftiger Papst versuchen sollte ultra vires die Tradition einzugrenzen.

Fr. Hemers Exegese der Schrift ist Teil dieser höchst willkommenen Revolution. Die Gründung der Bruderschaft Katholischer Priester in anglophonen Ländern ist ein sehr wichtiger Faktor in der Erneuerung des Zeugnissses für die Katholische Wahrheit. Und die Errichtung von Ordinariaten, und damit die Stärkung von J.Henry Newmans  Aneignung des Anglikanismus innerhalb der Katholischen Kirche, ist ein anderes Denkmal für den Paradigmenwechsel Benedikts.

Die jüngste und besondere Frucht dieses Wechsels zeigt sich in der Unterschrift von einigen 500 Priestern unter einem Brief, der die Wahrheit der Lehre von Humanae Vitae bekräftigt (gestern im Catholic Herald). Viele der Unterzeichner waren natürlich Mitglieder der Ordinariate (einschl. des verheirateten Klerus) und der Bruderschaft, obwohl der Brief von keinem der beiden Institutionen organisiert wurde. In einer Zeit. in der es Unbehagen wegen des Risikos gibt, daß das aktuelle Pontifikat versuchen könnte, die Katholische Lehre zu relativieren oder zu verwässern, kann dieses weise, kraftvolle und vernünftige Dokument nur Gutes bewirken.

Vielleicht kommt die Zeit, in der ähnliche Aktionen notwendig werden, um die unfehlbare Lehre der Kirche im Hinblick auf die Weihe von Frauen zum Priesteramt aufrecht zu halten. Es gibt keinen Grund, warum Seine Eminenz, Graf von Schönborn, erlaubt sein sollte, das alles in Gang zu setzen...."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke


  

Marco Tosatti : Papst Franziskus und die Operation "Mare Nostrum"

Bei Stilum Curiae befaßt sich Marco Tosatti heute mit einem Telefonat des amtierenden Pontifex mit dem ehemaligen Premierminister Enrico Letta, das Grundlage für die Operation "Mare Nostrum" mit einer von der afrikanischen Küste ausgehenden Migrationswelle war. Wir erfahren, wem wir die Flüchtlingswelle über das Mittelmeer, die derzeit wieder die Schlagzeilen beherrscht, zu verdanken haben. Hier geht´s zum Original: klicken


"ALS BERGOGLIO MIT ENRICO LETTA TELEFONIERTE, BEGANN DIE OPERATION ´MARE NOSTRUM´. EINE ENTHÜLLUNG."

"Die Operation "Mare Nostrum", die den Beginn der außerordentlichen Migrationswelle (manche sprechen auch von einer Invasion) ausgehend von der afrikanischen Küste und besonders vom durch den Angriff von Engländern, Franzosen und Amerikanern destabilisierten Libyen -markierte, hatte einen außergewöhnlichen Sponsor. Das haben Quellen aus höchsten Ebenen des Innenministeriums Stilum Curiae gegenüber offenbart, die damals im "Raum der Knöpfe" anwesend waren und gearbeitet haben. 
Hier die Enthüllung -die ein heute pensionierter hoher Funktionär des Amtes bezeugt: der Pontifex (der er im Oktober 2013 seit 6 Monaten war) hat mit dem damaligen Premierminister Enrico Letta telefoniert, um ein Eingreifen Italiens zu erbitten. 
Während man von einem späteren Telefonat weiß, als die Regierung Letta Probleme hatte-weiß man von der Unterredung von 2013 nichts. Hier die Wiedergabe, die wir erhalten haben und über die wir berichten, weil wir uns unserer Quelle sicher sind. 

"Wie bekannt ist, hatte der außerordentliche Migrationsdruck, dem sich Europa und besonders Italien gegenüber sieht, seinen Ursprung im Oktober 2013, als Italien in Folge des Schiffbruchs eines Bootes mit Illegalen vor der Küste von Lampedusa einseitig beschloss, die Operation "Mare Nostrum" zu starten, mit dem Ziel auf dem Meer so viele Migranten wie mögliche aufzunehmen, sie nach Italien zu bringen und bei allen die Asylfrage zu stellen, sowohl bei den Illegalen, als auch bei Asylsuchenden und wirklichen Flüchtlingen. 


Bischof Schwarz, Liebesbriefe, ein Ex-Geheimagent...Skandal, Realität oder Seifenoper?


Maike Hickson analysiert und kommentiert bei OnePeterFive die Gerüchte aus der Diözese Klagenfurth, die seit der Ernennung ihres Bischofs Alois Schwarz als Bischof von St, Pölten wieder in den Medien aufgetaucht sind. Diese Gerüchte würden Stoff für eine Seifenoper mit jahrelanger Laufzeit liefern-leider scheinen sie aber eher der Realität nahe zu sein.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"BERICHT: ÖSTERREICHISCHER BISCHOF HAT FREUNDINNEN UND DIE KIRCHENLEITUNG SCHWEIGT."

"Heute, am 15. Juni  wurde in Österreich eine verblüffende Geschichte bekannt. Das Österreichische Magazin "NEWS" hat einen Bericht veröffentlicht, der sich für die österreichische Katholische Kirche als verheerend erweisen könnte, besonders sowohl für ihren Vorsitzenden Kardinal Christoph Schönborn als auch für den Österreichischen Nuntius, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen.
Bischof Alois Schwarz soll eine unangemessene Beziehung mit zwei Frauen gehabt haben; etwas worüber die Kirchenleitung informiert war aber schwieg.

Wie NEWS in Ausgabe 24/2018 berichtet, hat MSgr. Alois Schwarz, der Bischof von Gurk-Klagenfurth (Kärnten) war und am 1. Juli der neue Bischof von St. Pölten werden soll, eine ungewöhnliche Beziehung mit zwei Frauen. Eine von ihnen ist seine Langzeit-Haushälterin, die schon für ihn arbeitete, als er noch Weihbischof von Wien war. Die andere, Frau Andrea E, (ihr Name ist OnePeterFive bekannt) arbeitet jetzt seit Jahren in führenden Positionen in Schwarz´ Diözese. 

Der NEWS-Bericht beschreibt die Beziehung des Bischofs zu seiner Haushälterin als "pathologische Abhängigkeit". Miss E. soll nicht nur über den Haushalt geherrscht, sondern auch Verantwortung für das diözesane Personal gehabt haben. Sie wird als eine Art "Innenminister" beschrieben. 
Beruhend auf den Aussagen vieler Augenzeugen und anonymer Briefe- von denen einige sowohl an die Medien als auch an den Päpstlichen  Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter S. Zurbriggen, geschickt wurden-fährt das Magazin dann fort, die Geschichte zu erzählen, und was passierte, als Bischof Schwarz Andrea E. erlaubte, größeren Einfluss auf ihn zu gewinnen. 
Andrea E. war für die Organisation der Wallfahrten für die Diözese verantwortlich und sie wurde immer mächtiger - und vergrämte so viele Angestellte, daß 2017 sogar die Medien darüber berichteten. 
"Heute gibt es viele Leute, die enttäuscht sind" erklärt der frühere Privatsekretär von Bischof Schwarz zur Atmosphäre in der Diözese. Die Gläubigen der Diözese hätten sich zunehmend "unwohl gefühlt über die öffentliche Zurschaustellung von Nähe" zwischen dem Bischof und Andrea E. -wie NEWS berichtet.
Andrea E. wird von den Angestellten den Diözese auch "Frau Bischof" genannt, weil sie "klar erkennbar der Boss ist". Sie soll den Bischof nicht nur grob behandeln sondern auch die Angestellten, "nur noch brutaler". 2017, als sie Leiterin des diözesanen Stiftes St. Georgen war, haben fast alle Angestellten gekündigt.

Wie NEWS schreibt, ist eine eifersüchtige Beziehung zwischen diesen beiden Frauen entstanden, die dem Bischof nahe stehen und daß die Spannungen sogar zu physischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Frauen führten. 
Leute, die in der Diözese arbeiteten, empfanden es, der einen Quelle zufolge, als "unerträglich"- Zeuge dieser "ménage a trois" zu sein. 


Freitag, 15. Juni 2018

Ist Papst Franziskus ein Reformer oder nicht?

A. Schwibach im Interview für Bonifatius-tv  mit Guido Horst zum Thema "Ist Papst Franziskus ein Reformer?" 
Hier geht´s zum Original-Video:  klicken

R.I.P. Enoch zu Guttenberg

Im Alter von 71 Jahren ist der herausragende Dirigent Enoch zu Guttenberg heute in München gestorben. Requiescat in pace!

         


Und hier ungekürzt das Requiem von Giuseppe Verdi -aufgenommen in der Aula Paolo VI im Vatican -in Anwesenheit von Papst Benedikt XVI .


         

Fundstück

gefunden bei im "Christlichen Forum" unter demTitel "Zermürbungstaktik gegen den Kreuzentscheid" -geschrieben von Prof- Hubert Gindert. Hier geht´s zum Fundstück: klicken

Der Artikel beginnt so:

"Die Medienkampagne gegen den bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder wegen des Kreuzerlasses geht weiter – vermutlich bis zur Landtagswahl im Oktober. 
Es ist deswegen eine Medienkampagne, weil sie mit Wiederholungen zum gleichen Thema, ohne substantiell etwas Neues zu bringen, arbeitet. So erschien beispielsweise am 16.5.18 in der Augsburger Allgemeinen Zeitung (AZ) der Artikel „Bayern gespalten über die Kreuz-Pflicht“.  Im Untertitel hieß es „Jeder Dritte glaubt, dass der Beschluss Söder schaden wird“.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Zum Abschluss des Tages



           

   
gespielt von
Richard Schmoucler, Violine
Bernard Cazauran, Kontrabass
Philippe Berrod, Klarinette
Jurie Morar,  Zimbal
Yann Ollivo, Klavier



Der Filmtipp des Tages ... oder auch nicht.

Ein Fundstück!

Heute ist ja der mit Spannung erwartete Wenders-Film über Papst Franziskus in den Kinos angelaufen. Ich hatte jetzt noch keine Gelegenheit, hier in den umliegenden Kinos mal zu gucken, wie lange die Schlangen, die da vor den Kinokassen warten ... aber ich denke mal, für mich hat sich das Schlangestehen erstmal erledigt.
Heute früh gab's schon ordentlich "Süßes" von Alfred Link, dem Vatikan-Korrespondenten der Bild.

Aber das feine Menue von Alexander Kissler im Cicero ist mehr als ein Sahnestückchen.
Schon die Headline "Monolog für zwei Stimmen" zergeht auf der Zunge.
Und der pure Lesegenuss sind Absätze wie "Die fünf großen Themen des Papstes sind Umweltschutz, Armut, Waffenhandel, Globalisierung und Weltfrieden. Wenden wir die These vom „Mann seines Wortes“ an, heißt das: Bergoglio persönlich verklappt keine Schweröle, bereichert sich nicht, handelt nicht mit Waffen, kauft keine multinationalen Konzerne und tritt keine Kriege los. Das dürfte stimmen." 

Seinen feinen Humor hat Dr. Kissler auch diesmal sehr verschwenderisch eingesetzt, "....und jemand singt „Nature gives us everything“. Ein neues Kapitel der Offenbarung ist aufgeschlagen..."

Eine wirklich lesenswerte Kinokritik, die mit Sicherheit unterhaltsamer ist, als der ganze Film. Und anstatt  Kinokarte gibt's dann ein großes Eis. 

Fundstück

gefunden in der Tagespost unter dem Titel: "Moderne Theologie?" setzt sich Pater Engelbert Recktenwald kritisch mit der Inter-Kommunions-Handreichung der DBK auseinander.
hier geht´s zum Original:   klicken

und hier ein Ausschnitt:

"Während meiner Studienzeit las ich mit großem Genuss und Gewinn Henri de Lubac, obwohl dieser in traditionell eingestellten Kreisen sehr beargwöhnt wurde. Schließlich war er ein Vertreter der Nouvelle Théologie. Lubac zeigte mit einer Fülle von Kirchenväterzeugnissen, wie sehr die hl. Eucharistie als das Sakrament der kirchlichen Einheit angesehen worden war. So wie die Körner sich zu dem einen Laib des Brotes verbinden, so werden wir durch die hl. Kommunion zu dem einen Leib der Kirche, welcher der mystische Leib Christi ist, vereint. Die hl. Kommunion ist das Sakrament der kirchlichen Einheit. Sie kann diese Einheit nur dann zum Ausdruck bringen und vertiefen, wenn kein unüberwindliches Hindernis diese Einheit verhindert. Deshalb kam für die Kirchenväter ein Kommunionempfang durch Christen, die sich von der einen Kirche getrennt hatten, nicht in Frage." 

Quelle. Tagepost, Pater Engelbert Recktenwald

Chartres-Wallfahrt 2018 -

ein Video von der diesjährigen Pfingstwallfahrt -von Nôtre Dame in Paris auf der mittelalterlichen Pilgerroute zur Kirche Nôtre Dame de Chartres. Die Lateinischen Messen während der Wallfahrt zelebrierte Kardinal R. Sarah.

         

Fr. Hunwicke spricht....

über seine Einstellung zum aktuellen Pontifikt und zu Papst Franziskus, den er nur PF nennt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

                           "SCHIEFE EBENEN"

"Ich wußte, daß etwas falsch war, als er das erstemal auf diesen Balkon trat", habe ich einen Priester vor einigen Monaten bei einem Klerikertreffen sagen hören. In der Tat. So war wußte man es instinktiv. Bei mir war es nicht so sehr, daß PF sich weigerte, sich als Bischof von Rom zu kleiden als vielmehr die Wahl dieses bisher nie gehörten Papstnamens. Es war, als fühle er die Notwendigkeit sich selbst von allen seinen Vorgängern auf der Cathedra Petri abzusetzen.....sogar von den anderen "postkonziliaren Päpsten". Mit anderen Worten, es schien mir, daß das mindestens die mögliche Verkündung einer päpstlichen Ruptur war.

Aber wie lange es gedauer hat, bis solch beklommenes Flüstern sich in die katholischen Mainstream-blogs Bahn brach. Sogar als die unattraktive Seite von PFS Charakter -besonders sein Hang, seine Brüder im Klerus bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu beleidigen und zu demütigen- bemerkbar wurde und einige Humoristen beschlossen, eine Sammlung davon zusammenzustellen...blieben die blogger vorsichtig.
Immerhin sagte der Herr selber einige unhöfliche Dinge über die Pharisäer und Pilatus. Wir haben uns zurückgelehnt und das entschuldigt, wenn wir konnten; PFs mehrdeutige Sätze und Aktionen wurden im orthodoxen  Sinn  beschönigt, so gut es die Autoren vermochten.

Erst am 30 Mai 2016 kämpfte ich eine Zeit mit mir, ob ich dieses Pontifikat als dysfunktional beschreiben sollte. Jeder Instinkt warnte und warnt davor, so etwas über den Nachfolger des Hl. Petrus zu schreiben. Man ist an Zuneigung gewöhnt und selbst, wenn die aufgebraucht ist, sagt man zu sich selbst: "Kann es wirklich recht sein, solche Worte zu gebrauchen?"
Oder vielleicht sogar "Diese Sprache könnte mir Schwierigkeiten bereiten". Nach langem Nachdenken und Neuschreiben habe ich an diesem Tag das Statement stehen lassen, daß dieses Pontifikat einige "dysfuntkionale Züge" hat.

Ich denke, daß Sie vielleicht (um nur ein Beispiel zu nennen) die selbe Art Vorsicht bei Fr. Zed entdecken; das selbe lange Zögern, sich zu direkt mit dem anzulegen, was an diesem Pontifikat zwielichtig ist- bis ein solches Engagement unausweichlich wurde.

Auf den verschiedenen Katholischen blogs brach der Unwillen nur schrittweise aus.

Dann- bewegten wir uns natürlich und ebensoviel Widerstreben in die Periode der fünf Dubia und der "Filial Correction". Und nun hat die Welt eine Flut von Büchern von Laien-Historikern über dieses Pontifikat.

PF hat sich wirklich schwer arbeiten müssen, bis die aktuelle Atmosphäre Klartext zu reden entstanden war.

Quelle: Fr. J.Hunwicke, liturgicalnotes

Mittwoch, 13. Juni 2018

Tweet zumTage



Marco Tosatti: "Ordensgründer im Visier der Progressisten"

Marco Tosatti  kommentiert bei Stilum Curiae den Leitartikel der Zeitschrift "Tredimensioni"  zur Causa der FFI, Pater Manellis und anderer in Ungnade gefallenen Ordensneugründungen.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"DIE GRÜNDER IM VISIER. ANGEGRIFFEN VON PROGRESSISTISCHEN STIMMEN AUS DEN ORDEN OHNE BERUFUNGEN."

"Einige Leser haben mir sorgenvoll den Leitartikel von "Tredimensioni" übermittelt, einer Zeitschrift für Ausbilder für das geweihte Leben,  die mit dem Psychologischen Institut der Päpstlichen Gregoriana-Universität- jener der Jesuiten- damit wir uns richtig verstehen- in Verbindung steht.
Der Beitrag mit dem Titel "Wenn das Charisma grillenhaft ist" scheint eine gute Portion Neid und ideologische Feindseligkeit gegenüber den Gründern neuer Gründungen des Ordenlebens zu enthalten, besonders gegen jene, die ein bißchen restauratorisch sind und die viele Berufunge hatten....Wie die FFI oder Das Inkarnierte Wort oder die Bruderschaft der Hl.Apostel oder die Familie Christi?  

Man weiß, daß seit der causa Maciel Degollado fast alle Gründer und Gründerinnen mit der Lupe betrachtet werden- oder besser gesagt- im Visier des Vaticans und der anderen Orden sind, die vielleicht darunter leiden, vielleicht unter den Skandalen- wahr oder falsch- die damit zufrieden sind, Gelegenheit zu haben, einzugreifen und vor allem allen Gründungen, die im Geruch der doktrinalen, liturgischen etc. Restauration stehen, Flügel und Beine auszureißen.

Der Leitartikel von Tredimensioni nennt kein Institut beim Namen, keinen Gründer und macht so den Eindruck, zu verallgemeinern.


Vielleicht wird der Leitartikel nicht zufällig von Pater Lorenzo Prezzi in der Maiausgabe 2018 der Zeitschrift Testimoni unter dem Titel "Gründer und Gründungen, mögliche Unklarheit des Charismas" aufgenommen. Der Direktor von "Testimoni"  steht Gründern wie Pater Stefano Manelli und jenen Brüdern und Schwestern, die ihn verteidigen, bekanntermaßen feindlich gegenüber. 

Einige vorangegangene Artikel von Pater Prezzi greifen auch jene an, die Manelli und die Ordensangehörigen verteidigen, die in ihrem Gewissen die Verpflichtung fühlen, ihn nicht im Stich zu lassen und ihn öffentlich zu unterstützen,  indem sie auf seinen Ruhm und seine Standpunkte hinweisen. 


Fundstück

zum Thema Interkommunion mit dem Titel:

"Trierer Kirchenrechtler ermutigt zum Gehorsam gegenüber der Lehre in der Pastoral"

Gefunden haben wir den Beitrag, in dem der Kirchenrechtler Christoph Ohly zur Handreichung der DBK Stellung bezieht, bei "Die Tagespost".
Hier geht´s zum Fundstück:   klicken

S. Magister über Gnostizismus heute

Nachdem vor einigen Tagen Fr. Hunwicke bei liturgicalnotes auf den Gnostik-Artikel hingewiesen hat, berichtet heute auch Sandro Magister bei Settimo Cielo darüber und kommentiert einleitend den "off-label" Gebrauch, den der amtierende Pontifex von den beiden Begriffen "Gnostik" und "Pelagianismus" macht.
Hier geht´s gum Original:  klicken


"GNOSTIZISMUS, EINE ANTIKE KETZEREI. ABER SO ERSCHEINT ER HEUTE WIEDER."

Die Sprache von Papst Franziskus war bereits Objekt vieler Analysen, die darin übereinstimmen, ihre große Effizienz anzuerkennen. Aber es  gibt zwei Epitheta die er häufig auf seine Gegner innerhalb der Kirche anwendet und die dennoch für die meisten unverständlich sind: "Gnostiker" und "Pelagianer".

Nicht nur das. Sogar die wenigen, die die übliche Bedeutung dieser beiden Attribute kennen, finden, daß Jorge Mario Bergoglio sie häufig gegen ihre Bedeutung anwendet.

Es ist z.B. atemberaubend, daß er -im Interviewbuch mit dem Französischen Soziologen Dominique Wolton- den Terminus "Pelagianer"  auf keinen anderen als den Mathematiker, Philsosophen und Mann des Glaubens des 17. Jahrhunderts Blaise Pascal anwendet, der das absolute Gegenteil davon war und das Meisterwerk "Les Provinciales" genau aus dem Grund schrieb, die Pelagianer- die wirklichen- zu demaskieren: viele Jesuiten seiner Zeit.

In dem Dokument, das die Agenda dieses Pontifikates darstellt, der Exhortation "Evangelii Gaudium" widmet Franziskus einen ganzen Paragraphen, §94, dem, was diese beiden Epithteta für ihn bedeuten.

Aber seither hat er sie so oft abseitig und untereinander austauschbar benutzt, daß er sogar die Glaubenskongregation dazu gebracht hat, in ihrem kürzlich an die Bischöfe verandten Brief "Placuit Deo"  ein  bißchen Ordnung in die Dinge zu bringen und festzustellen, worin diese beiden "Abweichungen" in der heutigen Kirche bestehn, "die bestimmten Aspekten der beiden alten Häresien Pelagiasnismus und Gnostizismus ähneln."

Aber noch einmal ohne daß das irgendeinen Effekt auf Bergoglios Redekunst hat, der die Ziele seiner Beleidigungn niemals benennt, sondern es jedem überläßt, sich vorzustellen, wer es sein könnte- z.B. in der Person von Kardinal Robert Sarah-, der auch vom Papst unterschwellig des "Gnositzismus" und dann wieder des "Pelagianismus" beschuldigt wird- völlig unverdient und unangemessen- wie Pascal.

Der folgende Kommentar ist ein Versuch, Klarheit in den Gebrauch der beiden Begriffe zu bringen. "Gnostizismus" desa amerikanischen Theologen, den viele Leser von Settimo Cielo bereits kennen, die die Gelegenheit hatten, der Offenen Brief zu schätzen, den er im vergangenen Sommer an Papst Franziskus geschrieben hat. Thomas G. Weinandy ist Mitglied der Internationalen Theologen-Kommission, die der Vaticanischen Glaubenskongregation angeschlossen ist.


Dienstag, 12. Juni 2018

Wenn die Statuen der Madonna weinen...

Auf seinem blog "Stilum Curiae" berichtet Marco Tosatti über das Phänomen weinender Statuen der Madonna an insgesamt 11 verschiedenen Orten in Lateinamerika und Spanien.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"COSTARICA, GUATEMALA, SPANIEN: TRÄNEN BEI 11 STATUEN DER MADONNA VON FATIMA UND DER MADONNA DES GUTEN RATES"

"Uns hat eine Nachricht verblüfft,  die wir auf einer Informations-Seite der "Herolde des Evangeliums" gefunden haben. Die Nachricht wurde von den Verantwortlichen der Amerikanischen Zentrale des Religionsinstitutes bestätigt. Was das bedeutet, darüber laufen Untersuchungen, um dem Geschehen eine solide wissenschaftliche Grundlage zu geben, weil es sich um ein Phänomen handelt, das reale Gemeinden betrifft.

Hier die Nachricht-wie sie von Gaudiumpress.org. berichtet wird. Wir veröffentlichen einen Auszug  und empfehlen interessierten Personen, den Originalartikel zu lesen.

"Vor kurzem, am vergangenen 21. April haben eine Dame und junge Gemeindemitglieder, die sich in der Hauptstadt von Costa Rica gegen 11:15 Uhr auf die Heilige Messe vorbereiteten  erstaunt bemerkt, daß aus den jungfräulichen Augen der Pilgerstatue des Unbefleckten Herzens Mariens viele Tränen flossen. Der Junge, der dieses Phänomen zum ersten mal erlebte, hat seinen Ausbilder informiert und ihn darauf hingewiesen, was gerade geschah. Er selber hat dann verkündet, daß auch eine andere Statue in Costa Rica Tränen vergossen hat und daß es auch in Guatemala ein identisches Geschehen gegeben hatte.

Bei der Feststellung der Tatsache haben sie den Jungen gefragt, woher er mit solcher Sicherheit wisse, was da pasierte. Er hat einfach geantwortet, daß ihm das eine sehr gute Frau gesagt habe.

Allein diese Tatsache hätte genügt, um das Herz eines Jungen, der Maria liebt, anzurühren. Aber hier hören die Zeichen des Himmels nicht auf. Am selben Tag hat sich dieses Phänomen bei vier anderen Bildern der Madonna von Fatima der "Herolde des Evangeliums" vor mehreren Zeugen wiederholt und noch ungewöhnlicher- trat es am 22., 24. und 26. Tag später bei der gleichen Statue der Muttergottes des guten Rates wieder auf. Über das alles ist in einem speziellen Bericht  genau berichtet worden.