Dienstag, 20. November 2018

Noch ein Fundstück.....

gefunden bei Marco Gallina zum 50. Todestag von Giovannino Guareschi
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Titel:
                    "Der Widergänger des Athanasius"

und hier ein Ausschnitt aus dem Text - Zitat:

"(…) einige Slogans der christdemokratischen Wahlpropaganda stammen aus seiner Feder, darunter der ikonisch gewordene Spruch: „Gott sieht euch in der Wahlkabine – Stalin nicht!“ Ein Spruch, der im Film „Die Große Schlacht des Don Camillo“ wiederholt wird. Der Wahlsieg der antikommunistischen Kräfte ist auch ein Wahlsieg Guareschis. Wenige Jahre später legt er sich mit Staatspräsident Luigi Einaudi und Ministerpräsident Alcide de Gasperi an. Diejenigen, die am meisten von seinem Kampf gegen die Kommunisten profitieren, schicken ihn für 409 Tage ins Gefängnis....


Guareschi stirbt am 22. Juli 1968 in Cervia. Ein bezeichnendes Todesjahr für einen Reaktionär. Er stirbt wie er lebte: als ein Widergänger des Athanasius, der im Widerstand gegen die Welt Bestätigung verspürt. Trotz Liturgiereform ließ er sich nach altem Ritus beerdigen; trotz Republik liegt ein Banner des Königreichs Italien auf seinem Sarg. Selbst Guareschis Tod war Widerstand, im festen Glauben daran, dass die ewigen Geheimnisse über den Zeitgeist triumphieren."

Quelle: M Gallina
Marco Tosatti stellt bei Stilum Curiae das Buch des Kirchenhistorikers José A. Ureta über die 5 Jahre Bergoglio-Pontifikat vor.
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"KONTINUITÄT ODER RUPTUR? DIE 5 JAHRE PONTIFIKAT, URETAS BUCH WURDE IN MEHREREN ITALIENISCHEN STÄDTEN VORGESTELLT."

"Liebe Stilumcurialisten,
vor einiger Zeit haben wir über eins sehr interessantes Buch gesprochen, "Der Paradigmenwechsel von Papst Franziskus. Kontinuität oder Ruptur in der Mission der Kirche?"  herausgegeben vom Institut Plinio Corréa de Oliveira, Rom.

Dieses Werk wird in diesen Tagen in mehreren italienischen Städten vorgestellt, Orte und Daten finden sie im Anhang. Das Kommuniqué das diese Termine ankündigt liest man:

"Die Ausdrücke "Paradigmenwechsel" und "Kulturrevolution", mit denen sich das Pontifikat von Franziskus selbst definiert, weisen auf eine radikale Veränderung hin. Handelt es sich um Kontinuität oder Ruptur in der Mission der Kirche? Und wie sollen die Gläubigen sich zu diesem Panaorama stellen?

Um auf diese und andere Fragen zu antworten, hat die Vereinigung Tradizione Famiglia Proprietà eine Reihe von Konferenzen in 6 Städten organisiert, beginnend am 26. November, bei denen anerkannte Persönlichkeiten der italienischen katholischen Welt. Diese Konferenzen sollen in Mailand, Verona, Florenz, Rom, Neapel und Salerno stattfinden.

Stilum Curiae hat u.a. geschrieben:
" und im Übrigen....in fünf Jahren hat das Maß an vorsätzlicher und geplanter Konfusion in der Kirche bei Bischöfen und Gläubigen ein absolut undenkbares Maß erreicht. Und der Prozess scheint sich nicht zu verlangsamen- deshalb:

Über all das schreibt der Gelehrte José Antonio Ureta, seit Jahrzehnten "naturalisierter" chilenischer Europäer und Spezialist für Kirchengeschichte- speziell was das schwierige Verhältnis zu den antireligiösen Ideologien angeht, die in den letzten Jahrhunderten den Krieg erklärt haben und deren Propaganda im Inneren der Kirche selbst Wurzeln geschlagen hat.

Uretas Buch ist am vergangenen 23. Juni in Rom vorgestellt worden, anläßlich des Kongresses "Alter und neuer Modernismus: Wurzeln der Kirchenkrise" und natürlich entsprach das dem Kontext des Ereignisses.

Fundstück

Ein Artikel von Paul Badde  über die Weihnachtsansprache 2008 von Papst Benedikt XVI - die bei den üblichen Empörten (wir erinnern uns nur zu gut) die übliche Reaktion auslöste und die nach wie vor und in diesem Jahr noch so aktuell ist, wie vor  10 Jahren. Paul Badde bringt es auf den Punkt. Gefunden bei CNA

"Die etwas andere Weihnachtspredigt: Paul Badde über die Ansprache Benedikts im Jahr 2008"

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Es geht schon los...

Was etliche Beobachter der Vorgänge beim Treffen der US-amerikanischen Bischöfe in Baltimore bereits als mögliche juristische Konsequenz angedeutet haben, wird jetzt Realität.
Wie Aldo Maria Valli auf seinem Blog schreibt ,"haben vier us-amerikanische Anwälte, die die Männer vertreten, die behaupten als Minderjährige von Priestern sexuell mißbraucht worden zu sein, eine Sammelklage eingereicht. 
Mit dieser juristischen Gemeinschaftsaktion fordern die Kläger von der Katholischen Kirche Schadensersatz für die erlittenen Schäden, eine öffentliche Absichtserklärung und Initiativen zur Wiedergutmachung im Sinne von Verantwortung und Transparenz. 
Die Klageschrift trägt das Datum vom 13. November und stellt fest, daß der Vatican und die amerikanischen Bischöfe - obwohl sie wußten, was seit Jahren in einigen Diözesen und Pfarrgemeinden fortwährend geschah,- geleugnet haben, daß es Mißbrauch gab, die Fälle versanden ließen und Verantwortliche von einer Gemeinde in die andere versetzten und so die Minderjährigen gefährdet haben." 

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Valli berichtet dann weiter: daß die Klage beim Distriktsgericht von Washington von vier Anwälten eingereicht wurde, die sechs Einzelpersonen vertreten, die zum Zeitpunkt des Mißbrauchs in sechs verschiedenen Bundesstaaten lebten.
Die Anwälte seien alle Experten in der Materie, weil sie bereits ähnliche Fälle sexuellen Mißbrauchs durch Kleriker bearbeitet haben.

Kläger sind- so berichtet Valli- Timothy B. Lennon, Mark S.Belenchia, Alfred L.Antonsen Jr-. Giuseppe Piscitelli, Shaun A. Docherty und Mark Crawford.

Die Klage behauptet, daß die Bischöfe und der Vatican das als RICO bekannte Gesetz- das Bundesgesetz gegen organisierte Kriminalität- verletzt haben, ein Gesetz, das dazu gedacht war, organisierte Kriminalität zu bekämpfen- besonders die mafiösen Typs- ein Gesetz, das 1970 während der Präsidentschaft Richard Nixons erlassen wurde.

Montag, 19. November 2018

Interessante Zeiten, seufz

wir begleiten das vergangene und das aktuelle Pontifikat ja hauptsächlich in der Rolle der Chronisten, und das wir von dem aktuellen Pontifikat nicht gerade amused sind, dürfte klar sein.
Es gibt da noch ein Fass, dass wir besser zulassen, einfach weil, es zumindest mich, immer noch verstört,. nämlich den Rücktritt, dessen Nachricht, immer noch, nach all den Jahren, etwas vom Blitz aus heiterem Himmel., hat, unseres geliebten Benedikts.
.
Es ist sinnlos und müssig sich in Spekulationen über irgendwelche Leute, und deren Intentionen, die man beide nicht wirklich kennt zu ergehen, Fakt ist, aber wir leben wahrhaftig in interessanten Zeiten, und so langsam wird klar, warum "Mögest du in interessanten Zeiten leben!" ein Fluch und kein Segen ist,

Don Nicole Bux, hat sich wie wir hier nachlesen können auf jeden Fall zu Wort gemeldet mit der interessanten These, dass Franziskus vielleicht deshalb kein Papst ist,.weil der Rücktritt Benedikts nicht so ganz freiwillig  war,  oder was meine These war und  ist, er einfach nicht zurücktreten kann.


Auf jeden Fall ist das alles eine recht verwirrende Situation, und bevor wir uns in nutzlose Spekulationen verwirren, wer wen kennt, nicht kennt, wer was denkt, oder gedacht hat, sollten wir das tun, was wir können und das ist zuallererst beten, zuallerzweitens beten zuallerdrittens den Staub von der Schrift blasen und anfangen zu lesen

Welche juristischen Folgen könnte das vaticanische Veto gegen die Abstimmung der us-amerikanischen Bischöfe zu Handhabung und Prävention des sexuellen Mißbrauchs durch Kleriker haben?

Marco Tosatti kommentiert für La Nuova Bussola Quotidiana die möglichen juristischen Konsequenzen, die das Eingreifen des Vaticans in den Verlauf der US-amerikanischen Bischofskonferenz haben könnte.
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MISSBRAUCHSSKANDAL

"DIE ANORDNUNG DES VATICANS FÜR DIE BISCHÖFE DER USA: EIN SCHWERWIEGENDER PRÄZEDENZFALL" 

"Die beispiellose Blockade der Abstimmung der Versammlung der US-amerikanischen Bischofskonferenz in Baltimore über zwei Maßnahmen gegen den sexuellen Mißbrauch durch den Vatican kann einen gefährlichen rechtlichen Präzedenzfall bilden. 
Tatsächlich wurde der Vatican bisher in den Entschädigungsfällen nicht für die Politik  der us.amerikanischen Bischöfe bzgl. des Schutzes von Kindern verantwortlich gemacht. Das könnte jetzt anders werden." 

Die unerwartete und beispiellose Blockade der Abstimmung zu zwei Maßnahmen gegen Mißbrauch durch die Versammlung der US-amerikanischen Bischofskonferenz in Baltimore durch den Vatican könnte in unmittelbrer Zukunft Konsequenzen von größter Tragweite für den Hl. Stuhl haben. 
Das schreibt in einem Kommentar bei "Breitbart" Ben Harnell, Direktor von Dignitatis Humanae Institute, der die Risiken  internationalen Charakters des vaticanischen Eingreifens bei den amerikanishen Bischöfen betont.

Nach Harnell könnte Papst Franziskus-indem er den amerikanischen Bischöfe verbot, über Maßnahmen gegen den sexuellen Mißbrauch durch Kleriker abzustimmen, unbeabsichtigt den folgenreichsten und teuersten Schritt seines Pontifikates gemacht zu haben. Die us-ameriknaische Bischofskonferenz hatte -wie wir wissen- geplant, während ihres jährlichen Herbsttreffens, das am Mittwoch in Baltimore endet, als Antwort auf die sexuelle Mißbrauchskriseüber zwei Maßnahmen abzustimmen.
Eine Intervention der vaticanischen Bischofskongregation in letzter Minute hat angeordnet, daß die Bischöfe auf diese Abstimmung verzichten sollten und statt dessen das Gipfeltreffen aller Bischofskonferenzen der Welt abzuwarten, das Papst Franziskus für den kommenden Februar einberufen hat, um über das Thema des sexuellen Mißbrauchs zu diskutieren.
Die direkte Intervention aus dem Vatican in die Führung der Bischöfe könnte das beschädigen, was bisher der erste Pfeiler der rechtlichen Verteidigung des Hl. Stuhls war, wenn er der Nachlässigkeit bei der Handhabung des sexuellen Mißbrauchs beschuldigt wurde und das ist die Unabhängigkeit der katholischen Diözesen von der Aufsicht durch den Vatican.


Fundstück im November

über Aberglauben rund um den Tod.... gefunden bei domradio.de
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(…) "Warum Tod und Aberglaube eng verbunden sind "Das Gefühl der Machtlosigkeit reduzieren"


Der November steht in der katholischen Kirche wie kein anderer Monat im Zeichen des Totengedenkens. Aber noch bis heute wird der Tod mit Aberglaube in Verbindung gebracht. Was steckt dahinter? Und welche Rolle spielen dabei die Raben?" (…) 

Beten und studieren....

Am 19. November 2009 hat Benedikt XVI Dozenten und Studenten der Päpstlichen Universitäten in Rom und die Teilnehmer der Generalversammlung der Vereinigung Katholischer Universitäten in Audienz empfangen.
Hier geht´s zum deutschen Redetext:  klicken

"(…)  Heute gibt es in der Tat über 1300 katholische Universitäten und etwa 400 kirchliche Fakultäten in allen Kontinenten. Viele von ihnen sind in den letzten Jahrzehnten entstanden, was von einer wachsenden Fürsorge der Teilkirchen für die Ausbildung der Kleriker und Laien im Bereich von Kultur und Forschung zeugt.

Die Apostolische Konstitution "Sapientia christiana" betont von ihren ersten Worten an die noch immer vorhandene Notwendigkeit, die bestehende Kluft zwischen Glauben und Kultur zu überwinden. (…)"


         

Ist das von Wuerl, Cupich und Rom vorgeschlagene "Metropolitanmodell" zur Bewältigung der Mißbrauchskrise eine Falle für die amerikanischen Bischöfe? Fortsetzung....

Fortsetzung

"Der Gedanke, die Politik der US-amerikanischen Bischofskonferenz dahingehend zu ändern, Anklagen gegen einen  Bischof von seinem Metropolitan-Erzbischof behandeln zu lassen, wurde von Wuerl zunächst im August öffentlich vorgeschlagen.

Während Cupich bei den Sitzungen des Bischofstreffens in dieser Sitzung eine aktive Rolle gespielt und einen detaillierten Plan einer Alternative zur Spezialkommission der Konferenz vorgeschlagen hat, hat Wuerl keinerlei öffentlichen Kommentar zu diesem Plan abgegeben, den zumindest einige in Rom als den "seinen" betrachten und daß er den bereits vor 3 Monaten vorgestellt habe.
Quellen, die Informationen über die "backstage" Diskussionen in Baltimore haben, haben CNA berichtete, daß Wuerl beschlossen habe, sich von der Präsentation des Planes zurückzuziehen, aber  für Rat und Beratung zur Verfügung zu stehen, aber keine öffentliche Sichtbarkeit anzustreben. 
Ein Sprecher Wuerls hat sich geweigert, diese Entscheidung zu kommentieren.
Verschiedenen Bischöfe in Baltimore haben CNA berichtet, daß Cupich anscheinend die Rolle eines inoffiziellen politischen aber bei der Konferenz einflußreichen Entscheidungsträgers hatte.
Sein Status wäre bestätigt worden, wenn der von ihm in Baltimore vorgestellte Plan die Unterstützung Roms bekommen hätte - besonders wenn er dem von den Mitarbeitern der Konferenz vorgeschlagenen Plan vorgezogen worden wäre.

Eine mit der Ausarbeitung des Alternativvorschlags vertraute Quelle teilte CNA mit, daß Wuerl nicht an der Art wie der Plan in Baltimore präsentiert wurde beteiligt war und bekräftigt, daß Wuerls einzige Sorge die Entwicklung eines bestmöglichen Plans war, um die sexuelle Mißbrauchskrise  anzugehen und nicht "Politik zu machen."

Sonntag, 18. November 2018

Musik am Abend.....

Mie Miki spielt die Sonata 465 in D-dur von Scarlatti …..

          

Fundstück

Markus Büning, Kirchenrechtler, studierter Theologe und Philosoph hat sich zur Situation der Kirche und zur causa Wucherpfennnig geäußert. 
Hier bei "Tu domine"  geht´s zum Fundstück - und hier bei "katholisches.info" klicken

Büning, der vom Verteidiger des amtierenden Pontifex zu einem Kritiker wurde, beginnt so:

" Aber eines wird für mich immer klarer. Dieses Pontifikat hat über die Kirche in den letzten fünf Jahren folgendes gebracht: Chaos und Verunsicherung! Die bedeutsamen Fragen der Dubia-Kardinäle und die des Erzbischofs Viganò werden vom Papst nicht beantwortetet. Mit dem Fußnotentrick wird die Lehre über Ehe und Familie klammheimlich geändert. " (…) 

Marco Tosatti: Wenn "Psychopathen" und " verrückte Schiffsbrüchige" sich mit der Liturgie befassen.....

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae sehr kritisch die Verlautbarungen einiger Bischöfe bei der Vollversammlung der Italienischen Bischofskonferenz, CEI, zum Motu Proprio Benedikts XVI "Summorum Pontificum", ihre Angriffe auf die alte Liturgie und ihren Willen, Teile des Vater-unser und des Gloria neu und anderes zu übersetzen. Dabei spart er nicht mit Attributen wie "psychopathisch" und "verrückte Schiffsbrüchige". Außerdem widerlegt er ihre eklatant falschen Behauptungen bgzl. der Rechtsgrundlage von Summorum Pontificum. LESEN!
Hier geht´s zum Original: klicken

"DIE CEI HAT ENDLICH DEN GRUND FÜR DIE GLAUBENSKRISE IN ITALIEN HERAUSGEFUNDENS. DIE ERLAUBNIS LATEINISCH ZU ZELEBRIEREN."

"Vom journalistischen Gesichtspunkt aus ist es faszinierend; aus katholischer Sicht ist das anders- wenn man einige Phänomene der Selbstzerstörung einer uralten Institution beobachtet- die der Katholischen Kirche in Italien. Uns sind in den letzten Tagen zwei Notizen unter die Augen gekommen, die uns auf seltsame Weise zusammenzuhängen schei-nen- seitens der Modernisierungsliturgiker -verbunden sowohl mit dem Vater-unser als auch mit dem Gloria.
Die erste Notiz kommt aus Rimini. von "Teleromagna".
Zitat:

" Es fehlen die Gläubigen und die Kurie von Rimini verkauft die Kirchen an die Orthodoxe Gemeinde." 
"Das war eine natürliche Wahl"- so kommentiert Don Danilo Manduchi , Wirtschaftsfachmann der Diözese, auf den Seiten von "Carlino" , "die rumänische Gemeinde brauchte größere Räume."
Wenige Monate nach der Aufgabe der ehemaligen Kirche "Santa Maria Maddalena delle Celle", die jetzt vom Orthodoxen Prälaten Pater Serafino Corallo geleitet wird, wird in kurzer Zeit auch der Verkauf der Kirche Sant´Agnese im historischen Zentrum der Hauptstadt Rimini gelegen, in der schon länger keine Hl.Messe mehr zelebriert wurde, vollendet.
Die Abgänge der Diözese von Rimini sind Teil der Plans zur Neuordnung der Bilanz, die bis heute ein Minus von 22,6 Millionen € aufweist."

Besser das als ein Party-Raum für Halloween, wie es in Neapel passiert ist, oder als eine Moschee. Und dann haben wir bei "Messa in Latino" diese beunruhigende Reportage gelesen: 

"Die Stimmen, die uns erreicht haben, sind zustimmend: in Rom- anläßlich der Versammlung der CEI hat man versucht, das Motu Proprio von Benedikt XVI anzugreifen.  Und damit auch ihn selbst, der diese Reform so liebte, daß er einem erbitterten Widerstand furchtlos die Stirn bot.

Was ist passiert? 


Ist das von Wuerl, Cupich und Rom vorgeschlagene "Metropolitanmodell" zur Bewältigung der Mißbrauchskrise eine Falle für die amerikanischen Bischöfe?

Marco Tosatti gib bei den Stilum Curiae einen ausführlichen Artikel von CNA über das Geschehen und den Eklat um das Abstimmungsverbot bei der diesjährigen Herbstkonferenz der US-amerikanischen Bischöfe (USCCB) wieder.
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"USA , ROM: VON MIR AUS SYNODALITÄT. DIE FALLE FÜR DIE AMERIKANISCHEN BISCHÖFE- VORBEREITET VON WUERL, CUPICH UND VOM VATICAN"

"Liebe Stilumcurialisten,
die französische und die italienische Bischofskonferenz haben in den vergangenen Tagen Maßnahmen zur Prävention von Mißbrauch seitens des Klerus diskutiert, ohne daß der Hl. Stuhl auch nur mit der Wimper zuckte.
Die amerikanische Bischofskonferenz, in Baltimore versammelt, um Richtlinien zum selben Thema zu diskutieren und zu verabschieden und die Gründung eineR unabhängigen Untersuchungskommission zu beschließen, hat dagegen in letzter Minute die außerordentliche und beispiellose Aufforderung der Bischofskongregation (mit offensichtlicher Zustimmung des regierenden Pontifex´) ausgelöst, überhaupt nicht abzustimmen und das für Februar geplante Gipfeltreffen aller Bischofskonferenzen der Welt zum Thema Mißbrauch abzuwarten.
Ein absolut ungewöhnlicher Zug, der alle überrascht hat. Wir möchten, daß Sie die außerordentlich präzise Reportage von CNA lesen.

(…) Wir nehmen hier eine Notiz voraus: Kardinal Wuerl, ist im Grand-Jury-Bericht schwerster Versäumnisse bei der Handhabung der Fälle in Pittsburg beschuldigt worden und von Erzbischof Viganò angeklagt, die von Benedikt XVI gegen McCarrick, seinen Freund und Vorgänger in Washington, verhängten Sanktionen sehr schlecht überwacht zu haben und mußte auf Grund der Reaktionen der Gläubigen zurücktreten. Kardinal Cupich ist ein weiterer Prälat aus der McCarrick-Seilschaft, offen Pro-LGBT. Gute Lektüre!

Samstag, 17. November 2018

Tweet zum Tage

"Benedikt XVI, Pater Federico Lombardi und die Ratzinger-Preisträger 2018 Mario Botta und Marianne Schlosser"


Wie heute eine Ordenberufung leben?

Mir scheint unter dem derzeitigen Pontifikat ist die einzige Möglichkeit eine solche Berufung zu leben, die in keinen Orden einzutreten!

Der heilige Augustinus ist auf seine Idee mit einer Gemeinschaft von Klerikern gekommen, indem ihm von einem Günstling des Kaisers erzählt wurde,  der sei in Trier in einem Hinterhof über drei alte Männer in einer Hütte gestolpert, die dort in aller Einfalt versuchten dem Vorbild des Heiligen Einsiedlers Antonius nachzuleben.

Der Günstling des Kaisers habe sich so in die Lebensbeschreibung des Heiligen Einsiedlers vertieft, dass es ihn so ergriffen habe, dass ihm seine ganze Karriere, der gesamte römische Kasierhofstaat und all die damit verbunden Annehmlichkeiten komplett egal wurden, und er einfach in der Hütte blieb.
(Confessiones des heiligen Augustinus 9. Kapitel).
Es ist also einfach nicht wahr, dass vor dem heiligen Benedikt und außer dem Wüstenvätern es sonst keine Mönche und Nonnen gegeben hätte, das Gegenteil ist wahr, es hat immer wieder Leute gegeben die sich gerufen gefühlt haben, Gott in besonderer Weise zu dienen und es war eigentlich so, dass es viel mehr Ordensgründer gegeben hat, als die, die wir so kennen.

Freitag, 16. November 2018

Tweet zum Tage

Am 16. November 2009 hat Benedikt XVI anläßlich der Eröffnungsitzung des Weltgipfeltreffens zur Ernährungssicherheit den Sitz der FAO in Rom besucht.
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Sandro Magister : Ist der Papst ein absoluter, pontifikaler Monarch?

Sandro Magister analysiert und kommentiert bei Settimo Cielo die Worte und Taten von Papst Franziskus in der China-Politik des Vaticans und im Umgang mit der US-amerikanischen Bischofskonferenz bzgl. des Mißbrauchsskandals und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.
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"DIE SYNODALITÄT GEHT IN RAUCH AUF. ÜBUNGEN IN PONTIFIKALER MONARCHIE IN DEN USA UND CHINA."

"Alles andere als eine synodale Kirche. Nachdem "Synodalität" herausragende Frucht der letzten Bischofssynode im Oktober angepriesen und nachdem den Bischofskonferenzen seit 2013 mehr Autonomie und Macht versprochen wurde, einschließlich einiger "authentischer doktrinaler Autorität!" hat Papst Franziskus die Agenda der Vollversammlung einer der größten Episkopate der Welt- den der USA- der seit vergangenen Montag, 12. November in Baltimore versammelt ist, zerstückelt.

Und zur gleichen Zeit hat er -in China- jene Bischöfe sich selbst überlassen, die nicht Teil des geheimen Abkommens sind, das Ende September zwischen dem Hl. Stuhl und der Regierung in Peking unterzeichnet wurde- also die cirka 30 Bischöfe die "Untergrundbischöfe" oder geheime Bischöfe genannt werden und dem Despotismus des Regimes über die Kirche unerschrocken widerstehen.

Im Vatican leugnen sie, daß das die Absicht des Papstes ist. Aber daß die chinesischen Untergrundbischöfe fühlen, daß er sie verlassen hat, ist eine reale Tatsache, die Kardinal Zen Ze-Kiun sich in einem leidenschaftlichen Brief-Appell auszudrücken bemühte, den er Franziskus an einem Morgen des beginnenden Novembers persönlich übergeben hat.

Fundstück

gefunden im Traunsteiner Tagblatt:  
der Papa Emeritus wird Ehrenbürger der Gemeinde Surberg
Bürgermeister Joseph Wimmer hatte Papst Benedikt XVI vor kurzem in Mater Ecclesiae besucht und ihn gefragt, ob er sich vorstellen könne Ehrenbürger von Surberg zu werden. Der erwiderte, es würde ihn sehr freuen. Die Familie Ratzinger hatte von 1937 bis 1951 in Hufschlag /Traunstein gelebt.
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Quelle: Traunsteiner Tagblatt

Interview zu "Der politische Papst" - 1 Jahr alt, aber immer noch aktuell

Vor einem Jahr hat Dr. Maike Hickson für LifeSiteNews George Neumayer über sein Buch "Der politische Papst" interviewt. Ein Interview, das immer noch aktuell ist.
Deshalb geht´s hier noch einmal zum Original:   klicken

"EIN KOMMUNISTISCHER PAPST? INTERVIEW MIT AUTOR GEORGE NEUMAYER" 

Maike Hickson: "In Ihrem Buch beziehen Sie sich auf die Beziehung von Papst Franziskus zum Kommunismus oder bestimmten Kommunisten im Besonderen. Könnten Sie uns allgemein seine Haltung zum Kommunismus beschreiben?"

George Neumayer: "Er neigt dazu,  mit wohlwollenden Worten über den Kommunismus zu sprechen. Er sagte zur italienischen Presse, daß er nicht verletzt sei, wenn Leute ihn einen Kommunisten nennen, weil "ich in meinem Leben vielen Kommunisten begegnet bin, die gute Leute sind". Ein anderes Mal sagte er: "ich muß sagen, daß die Kommunisten unsere Fahne gestohlen haben" weil die Fahne  der Armen christlich ist."
Frühere Päpste, die die Macht des Kommunismus, die Armen zu versklaven erkannten, würden solche Kommentare sehr rätselhaft gefunden haben."

MH: Sie schreib in Ihrem Buch, daß Papst Franziskus die "radikale politische Agenda der g lobalen Linken unterstützend und mit Sympathie gegenüber steht und nennen ihn ein "kirchliches Äquivalent zu Barack Obama". Welche spezifischen Themen, die Papst Franziskus fördert, erinnern Sie an eine mit dem Kommunismus sympathisierende Weltsicht?"

GN: "Linke Hardliner pflegten zu sagen, daß sie von einer Welt ohne Päpste träumen. Aber jetzt sprudeln sie über Papst Franziskus. Der radikale Akademiker Cornel West hat die Gründe dafür so zusammengefaßt: "Ich liebe,wer er ist, das was er sagt und die Wirkung seiner Worte auf die progressiven Kräfte weltweit."
Mit anderen Worten-Papst Franziskus hat den Vatican in ein Droh-Kanzel für die Lieblingsthemen der Linken verwandelt, einschließlich "offene Grenzen, Waffenkontrolle, Klimawandel-aktivimus, Abschaffung der Todesstrafe und der lebenslänglichen  Gefängnisstrafe und der Sozialismus zentraler Planer.
Deshalb hat der radikale Alt-60-er Tom Hayden gesagt, daß seine Wahl "ein größeres Wunder war als der Aufstieg von Barack Obama."

MH: "Welcher prominente Kommunist hat Papst Franziskus während seines Pontifikates öffentlich gelobt? Können Sie uns Namen und ihre Hintergründe nennen?"

GN: "Wie ich im Buch beschreibe, hat er für Raoul Castro den roten Teppich ausgerollt, was die Kubaner verblüffte, die unter dem Absatz seiner kommunistischen Tyrannei gelitten haben. Castro war von der Unterstützung des Papstes und seinen Tributen an die von der Regierung geführten Volkswirtschaften so begeistert, daß er erklärte: "Wenn Sie so weiter reden ... werde ich zur katholischen Kirche zurückkehren. Ich scherze nicht. Ich kann wieder zum Katholizismus konvertieren. obwohl ich Kommunist bin. "

Donnerstag, 15. November 2018

Wie es in den USA im Mißbrauchsskandal weitergeht.....

Marco Tosatti kommentiert für La Nuova Bussola Quotidiana die aktuelle Entwicklung bei der Vollversammlung der US-amerikanischen Bischöfe in Baltimore nach dem Stop-Signal aus Rom im Mißbrauchsskandal. Hier geht´s zum Original:  klicken

"NACH DEM STOP AUS DEM VATICAN

"MISSBRAUCHSKOMMISSION, DIE BISCHÖFE DER USA MACHEN WEITER"

"Die in Baltimore versammelten Bischöfe der USA haben keineswegs die Absicht gemäß der Forderung der Bischofskongregation aufzuhören und nicht über die beiden Punkte abzustimmen, die die beiden zentralen Punkte der Novemberversammlung bilden: den Verhaltenskodex für Bischöfe in Mißbrauchsfällen und eine von Laien (Präsident und Vizepräsident) geführte Kommission für Untersuchungen über den Mißbrauch. Derweil schrieb Viganò an die versammelten Prälaten: "Seid keine ängstlichen Schafe sondern mutige Hirten."

Die in Baltimore versammelten Bischöfe der USA haben keineswegs die Absicht gemäß der Forderung der Bischofskongregation aufzuhören und nicht über die beiden Punkte abzustimmen, die die beiden zentralen Punkte der Novemberversammlung bilden: den Verhaltenskodex für Bischöfe in Mißbrauchsfällen und eine von Laien (Präsident und Vizepräsident) geführte Kommission für Untersuchungen über den Mißbrauch.
Untersuchen, nicht urteilen, wie es Quellen aus dem Vatican- aus dem auch dieser aufschiebende Zug kam, erfolgreich verbreitet haben, sobald der Vorsitzend der Bischofskonferenz, Daniel Di Nardo, das Nein zur Abstimmung aus Rom verkündet hatte. 
Die Ergebnisse der etwaigen Untersuchung würden dann an die höheren Behörden und insbesondere an den Nuntius übermittelt. Es wäre also nicht - wie die Verteidiger des Vatikans behaupten - ein Angriff auf den Petrinischen Primat oder die päpstlichen Vorrechte gegenüber den Bischöfen. 

Was sicher ist, ist daß die amerikanischen Bischöfe- und mit ihnen ihr Präsident, Kardinal DiNardo gelinde gesagt von der Forderung der Bischofskongregation überrascht  waren, in der u.a.auch die Kardinälre Cupich und Wuerl, die direkt mit der McCarrick-Seilschaft verbunden sind, sitzen.

Weihnachtsüberraschung in Rom


Roberto DeMattei kritisiert den Papst und seine Quasi-Sprachrohre Tornielli und Spadaro

Kirchenhistoriker Roberto De Mattei analysiert und  kommentiert bei corrispondenza romana die  
Angriffe des Quasi-Papstsprechers A. Torniellis auf Erbischof Viganò und seine Dokumentation.
Hier geht´s zum Original: klicken

"DIE CAUSA VIGANÒ UND DIE SACKGASSE VON PAPST FRANZISKUS"

Eine Antwort am Ende ist Amravati. Nicht die vergeblich erwartete Antwort von Papst Franziskus, sondern die, wenn auch bedeutende, von einem der Journalisten, die zu seinem engen Gefolge gehören. Der Autor ist Andrea Tornielli, Vatikanist der Zeitung La Stampa und Leiter der Website "Vatican Insider", die in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Gianni Valente gerade Il Giorno del Giudizio, einen umfassenden Aufsatz zum "Viganò-Fall", veröffentlicht hat. 

Eloquenter Untertitel: "Konflikte, Machtkriege, Missbrauch und Skandale. Was passiert wirklich in der Kirche (Edizioni Piemme, 255 S.)."

Die grundlegende These von Tornielli ist, daß die Aussage von Erzbischof Carlo Maria Viganò über die Skandale in der Kirche ein "Putschversuch" gegen Papst Franziskus ist, der von einem internationalen Netzwerk politischer Medien geschürt wird, das von Teilen der amerikanischen Kirche und sogar in den Gebäuden des Vaticans unterstützt wird "(S.3).

Der Vatikanist von La Stampa interpretiert den andauernden Religionskrieg als Kampf um die Macht und nicht als Kampf der Ideen und scheint zu vergessen, daß dieser Konflikt nicht von denjenigen ausgelöst wurde, die die Tradition der Kirche verteidigen, sondern von denen, die sie stürzen möchten. Es ist nicht klar, warum der Vorwurf des Einsatzes von Medienwaffen nur den Kritikern von Papst Bergoglio und nicht auch seinen "Fans" vorbehalten ist. 

Hat nicht der Vatikan Mc Kinsey beauftragt, die Kommunikationsmittel zu vereinen, indem eine einzigartige digitale Plattform geschaffen wurde, auf der Artikel, Bilder und Podcasts bereitgestellt werden können? 
Es ist Tornielli selbst, der uns darüber in La Stampa vom 22. März 2018 informiert hat. Für den Direktor von La Civiltá Cattolica, Antonio Spadaro, geht die Bedeutung, die Papst Franziskus dem Web und den sozialen Netzwerken beimisst, auf den Tag seiner Wahl zurück.


Mittwoch, 14. November 2018

Was tun? Oder zum Beten braucht man keine Erlaubnis

Nun es häufen sich die Meldungen darüber, dass Klöster geschlossen, Orden lahmgelegt werden und all das, weil die zugehörigen Ordensleute im Ruch stehen, fromm sein zu wollen.
Und dem Herrn sei's geklagt, all das geht nicht von wildgewordenen Kirchenfeinden aus, sondern von den eigenen Leuten.
Man fragt sich von daher, was man einem etwaigen  Menschen raten sollte, der den Wunsch äußert, in einen Orden einzutreten?
Gut, es gibt da und dort noch Klöster, von denen man Gutes hört und da und dort wachsende Gemeinschaften, aber so im Großen und Ganzen scheint der ursprüngliche Sinn der Orden nicht mehr gegeben.
Was ist denn der ursprüngliche Sinn der Orden?
Nun der ist ganz pragmatisch, Leute zu haben, die sich in wirren Zeiten ganz Gott übergeben, in der Stille und dem Gebet leben und zu versuchen, das zu tun, was der normale Mensch nicht tun kann, auf Gott zu hören, weil der Mensch eben nicht vom Brot alleine lebt.
Da aber diejenigen, die alleine aus dem Wort aus Gottes Mund leben, auf dieser Erde nicht anzutreffen sind und selbst Christus, als er noch auf Erden wandelte, Leute hatte, die ihn und seine Jünger materiell unterstützten, dafür sorgten, dass sie was zu essen hatten, war die alte Absprache, dass die Leute eben die Mönche und Nonnen mit Brot versorgten.
Man kann das nun lang und breit untersuchen, wie das im Detail durch die Jahrhunderte hinweg gelaufen ist, aber darum geht es nicht.
Es scheint sowiesot als sei diese Verbindung nicht mehr präsent, man schätzt zwar die stillen Tage im Kloster, mag auch die eine oder andere Ordensschwester in der Klinik, weil man davon ausgeht, dass die einfach mehr Zeit hat, obwohl sie die gleichen Dienste, Schichten und Aufgaben wie die normale Krankenschwester hat, oder man findet es einfach gerecht, dass die Ordensleute sich nicht auf Kosten der normalen Leute einen faulen Lenz in der Kapelle machen, sondern auch was schaffen müssen.....um mal zu versuchen, das. was man so denkt, auf den Punkt zu bringen.
Wobei mir scheint, dass auch die sogenannten tätigen Orden immer weniger werden und auch das keiner besonderes dramatisch zu finden scheint.

Also was schlagen wir nun einem Menschen mit Ordensberufung vor?

Tweet zum Tage

7. und 14. November 2007 - sprach Benedikt XVI bei der Generalaudienz über den Hl.Hieronymus.
Hier der deutsche Text der Katechesen - klicken und klicken

der beginnt am 7.11. so:

"Heute wollen wir unsere Aufmerksamkeit auf den hl. Hieronymus richten, einen Kirchenvater, der die Bibel in den Mittelpunkt seines Lebens gestellt hat: Er hat sie in die lateinische Sprache übersetzt, er hat sie in seinen Werken kommentiert, und er hat sich vor allem bemüht, sie während seines langen Erdendaseins konkret zu leben – trotz seines bekannten schwierigen und temperamentvollen Charakters, den er von der Natur erhalten hatte. " (….) 

und endet am 14.11. so: 

" (….) Der Heilige lädt die Gläubigen ein, mit der Bibel einen vertrauten Umgang zu pflegen. Die Heilige Schrift ist das Instrument, durch das Gott jeden Tag zu uns sprechen will. Allerdings bedarf es des Gebets und der Bitte um den Heiligen Geist, um im Verständnis des Wortes Gottes voranzuschreiten. Auf diesem Weg lernt der Christ auch, seinen Herrn in Werken der Nächstenliebe zu erkennen: Christus in den Armen zu kleiden, in den Leidenden zu begegnen, in den Hungernden zu speisen und in den Heimatlosen zu beherbergen. Die Gläubigen sind zur Vervollkommnung ihres geistlichen Lebens aufgerufen, die durch beständige Wachsamkeit, durch Verzicht, Arbeitseifer und Gehorsam erlangbar ist. Der Kirchenvater Hieronymus weiß und sagt uns: Das Wort Gottes erschließt uns Menschen Wege des Lebens und der Heiligkeit."

Quelle: LaSantaSede, LEV 


Tosatti : wenn die Kirche ihre Morallehre der zeitgenössischen Auffassung anpaßt.

Marco Tosatti überläßt bei Stilum Curiae Romana Vulneratus Curiae das Wort, um mit der Anpassung offizieller Kirchenkreise an die "moderne" zeitgeistliche Sexualmoral abzurechnen.
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"ROMANA VULNERATUS CURIA. WENN AUCH DIE KIRCHE SICH DER KAMPAGNE GEGEN DIE NATÜRLICHE SEXUALITÄT ANSCHLIESST."

"Romana Vulneratus Curia (RVC für Freunde und Feinde) hat nach einer langen Periode des Schweigens ein Lebenszeichen gegeben. Das verdanken wir- so denken wir- dem Unbehagen, daß nicht Wenige empfinden, die machtlos das Gemetzel miterleben, das im Inneren der Katholischen Kirche stattfindet, von dem Stilum Curiae Rechenschaft abzulegen versucht- und- wenn auch nur um das Gewissen zu entlassen- zu sagen: das bißchen, das wir tun konnten- informieren- haben wir getan und tun es . Gegen Wind und Gezeiten, Speichellecker, Koryphanten und (moralische) Zwerge und Ballerinas (letztere jeden Geschlechts). Heute wendet Stilum Curiae seine Aufmerksamkeit der Tendenz zu, die der natürlichen Sexualität zuwiderläuft (Gott schuf sie als Mann und Frau, damit wir uns verstehen), die sich leise in klerikale Wandelgänge und Synoden einschleicht. 
Schaun wir, was er sagt. 

"Lieber Tosatti,
die gegenwärtige, so vehemente Kampagne gegen die natürliche Sexualität beginnt mir Sorgen zu machen, im Gegensatz dazu, daß sie die Führer unser geliebten Kirche nicht beunruhigen zu scheint.

Aber ich bin überzeugt, daß es notwendig ist, für unsere Überzeugungen zu kämpfen, auch wenn sie in der Minderheit sind und von eben diesen moralischen Autoritäten abgelehnt werden.

Wenn heute ein Priester das Leben und die Naturgesetze der Schöpfung verteidigt, wird er bestenfalls von seinen Vorgesetzten getadelt oder zensiert, wenn es ein Laie tut, wird er verspottet.

Das macht dich mißtrauisch, oder? Ja!
Es sollte  mißtrauisch machen, weil das verkündete und gewünschte "Ende der männlichen Herrschaft" über die Frau und die Gesellschaft mit dem Ende der göttlichen Herrschaft zusammenfällt. 
Beide haben bis gestern Geschichte geschrieben. Heute macht die Moral das Gesetz und die Kirche muß darauf achten, sich nicht einzumischen, sonst war es das mit den 0,8%.
Aber die Konsequenzen dieses  Verzichtes werden dramatisch sein.