kathnet veröffentlicht den wie immer lesenswerten Montagskick von Peter Winnemöller, in dem er sich kritisch mit der Forderung nicht nur des umstrittenen ZdK sondern auch einiger Bischöfe, den Zölibat abzuschaffen. Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel
"DENN SIE WISSEN NICHT, WAS SIE FORDERN"
beginnt der Montagskick so - ZITAT
"Der Zölibat soll weg. Das fordert nicht nur das umstrittene „ZdK“. Auch der neu ernannte Bischof von Eichstätt stellt es zur Disposition. Der Erzbischof von Mechelen-Brüssel, Luc Terlinden, sagt: "Für mich wären verheiratete Priester eine Bereicherung für die Kirche." Bis 2028 will der Antwerpener Bischof Johann Bonny verheiratete Männer zu Priestern weihen, kündigte dieser jüngst an. Und auch ein Kommentar auf dem Nachrichtenportal, das die kna im Auftrag der deutschen Bischöfe betreibt, war die klare Ansage: Das Ding muss weg. Also soll jedenfalls weg in seiner Gestalt als Zwangszölibat. Ganz sicher sitzen Tausende junger Männer heulend und zähneknirschend in Zwangszölibatseinrichtungen und werden brutal am Heiraten gehindert. Das ist natürlich Unsinn. Niemand wird zu diesem Versprechen gezwungen. Und es ist ebenfalls eine urbane Legende, dass diese Pflicht Berufungen verhindert. Der Mangel an evangelischen Pastoren ist noch einmal drastisch höher als bei katholischen Priestern. Aber das ist kein Kriterium. Es ist in dem Zusammenhang wohl auch nur eine Fußnote, dass der evangelische Pastor der Beruf mit der höchsten Scheidungsrate ist. Der verstorbene frühere Osnabrücker Generalvikar Heinrich Heitmeyer pflegte zu sagen, mit Zölibat habe man sich eine Menge eingehandelt. Mit der Abschaffung des Zölibats allerdings würde man diese um den Preis lösen, sich eine weitaus größere Zahl anderer Probleme einzuhandeln." (...)
Quelle: P. Winnemöller, kathnet
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