Dienstag, 12. März 2013

Denn sie wissen nicht (?) , was sie tun oder das Totalversagen der Medien in der Berichterstattung über die Kirche

Gefunden bei JoBo72 weblog. Dank dafür !

In der "Presse" aus Wien hat es endlich einmal einer zusammengefaßt. Unter dem Titel " Denn sie wissen nicht, was sie schreiben sollen"  beschreibt  M. Fleischhauer punktgenau, was wir ( nicht erst jetzt-aber jetzt besonders konzentriert)  erleiden müssen. Lesen !
Die völlige Ahnungslosigkeit, was die Kirche angeht, eigentlich aller Medienvertreter- wird hier drastisch vorgeführt und dokumentiert.
Sie wissen nichts und sie wollen nichts wissen, sie verstehen nichts  und sie wollen nichts verstehen.
Und wenn jetzt ein zaghaftes aber kommt- : ja aber der Herr X oder die Frau Y hat doch das ein oder andere Richtige gesagt: sie sind die kaum zu findenden Ausnahmen, die die Regel bestätigen.
Wer berichtet also über die Ereignisse in Rom?
Katholikenhasser alten ( seit Bismarck nichts Neues in teutschen Landen) und neuen Stils ( D.B: und die wir-wissen-alle-wer-gemeint-ist-Pressuregroups), Atheisten, Neuheiden von baumanbetenden Grünindoktrinierten, fanatischen Anhängern der Klimareligion, pisageschädigten Uralt-68-ern ( das sind leider viel mehr als man denken mag) nebst jüngeren Epigonen bis zu den S&G-Hedonisten, die alles auf ihr Niveau herabnivellieren wollen.
Sie also berichten-cum grano salis ( z.B. löbliche und singuläre Ausnahme der BR) - über die Römische Kirche.
Daß sie als Informanten die sie mit tödlicher Sicherheit in jede -ja jede- Talkshow, Magazin-sendung, Diskussions(?)runde ( wo bitte ist da Diskussion?) oder zum Interview holen, die ewiggleichen Ewiggestrigsten -und nur die- an denen die Zeit seit gut 45 Jahren, ohne daß sie es bemerkt hätten, vorbei gegangen ist, die in einer längst überholten vorgestrigen Moderne festbetoniert sind, wie die Funktionärskatholiken vom ZDK oder Rebellengreise von Wir-sind-Kirche ( möglich, nur welche? die Römisch Katholische sicher nicht) wählen, wundert nicht, sondern paßt zum Gesagten.
Gepflegte, kolportierte und abgekupferte Vorurteile, Lügen, Verleumdungen und Halbwahrheiten - viel mehr ist es nicht, was sie uns bieten.
Wir wissen das einzuordnen -wir wissen uns ohne sie und an ihnen vorbei zu informieren und schütteln den Staub von unseren Schuhen.

Und nun wenden wir uns hoffnungsvoll und mit unverhohlener Freude an der Universalen Kirche den Geschehnissen in Rom zu- jetzt der Missa Pro eligendo Romano Pontifice.  Veni creator spiritus !


Montag, 11. März 2013

National Catholic Register- eine Hommage auf Benedikt XVI


Unter dem Titel  "Das Erbe Benedikts XVI - Wahrheit in der Liebe" hat Peter J. Smith im National Catholic Register eine Homage an den Pontifex emeritus verfaßt , die man hier Link  lesen kann.

und ein noch bißchen was Nostalgisches....bevor es nun morgen ernst wird



Der Dank der jungen Briten an Papst Benedikt XVI

Eine "Generation Benedikt" gibt es auch in Großbritannien- sie haben in der Vorkonklavezeit eine sehr schöne Idee in die Tat umgesetzt- und beschreiben während der 40-tägigen Fastenzeit, täglich außer an den Fastensonntagen wie Papst Benedikt XVI in ihr Leben eingriff und ihren Glauben stärkte.

Letzte Pressekonferenz des Präkonklaves

Heute kurz nach 13:00 begann in der der Sala Stampa das letzte Presse-briefing des Präkonklaves.
Wie Pater Lombardi bekannt gab, nahmen heute 152 Kardinäle an der letzten Generalkongregation teil, es gab 28 Wortmeldungen. ( Insgesamt für alle Kongregationen somit 161)

Heute nachmittag um 17: 30 beginnt die Vereidigung des Hilfspersonals beim Konklave - insgesamt  sind das 90 Personen.
Dazu gehören die Beichtväter, die Ärzte, Küchen-, Reinigungs-und Servicepersonal in Santa Marta, Fahrer und Techniker. Von dieser Zeremonie gibt es keine Übertragung.

Morgen früh um 10:00 feiert das Kardinalskollegium im Petersdom unter der Leitung von Kardinaldekan Sodano die Santa Missa Pro eligendo Romano Pontefice in lateinischer Sprache, die Predigt wird der Kardinal in italienischer Sprache halten.  CTV überträgt

Morgen nachmittag um 16:30 versammeln sich die Kardinäle in der Capella Paolina und formieren sich zur Prozession, die in die Sixtina einzieht. Dazu werden  die Heiligen Litanei und das Veni creator spiritus gesungen.
Vortragekreuz
Kerzenträger
Sänger
Prälaten
Kardinal Grech
die Kardinäle in umgekehrter Reihenfolge, die Jüngsternannten zuerst,  die Ältesten zuletzt
Den Schluß der Prozession bilden-als Ältester- Kardinal Ré, der auch die Vereidigung leitet und Zeremonienmeister Msgr. Marini.




Der Geist weht , wo er will.

Nach den Abschiedworten  und dem "gute Nacht" an die Gläubigen in Castel Gandolfo, dem letzten offiziellen Auftreten als amtierender Pontifex, hat auch der Hl.Geist Papa Benedetto einen Gruß zukommen lassen..
Wie beim Requiem für Johannes Paul II, als der Wind im Evangelium blätterte und es dann zuschlug, hob er jetzt  -nach einem bis dahin ganz windstillen Tag am Albaner See-das Samttuch mit dem Papstwappen wie zu einem Abschiedsgruß an und legte das darunter liegende pontifikale Wappen mit der Tiara frei..
So jedenfalls könnte man das , was viele Anwesende fotografiert und gefilmt haben interpretieren. 


Screenshot aus der Liveübertragung

Hier das Video
Oder aber- dass auch wenn dieser Papst die Bühne der Welt verläßt, um im Stillen für die Kirche zu beten, das Papsttum wie in Stein gemeißelt ewig bleibt.
Man kann es natürlich auch als schönen Zufall betrachten.
 .

Samstag, 9. März 2013

Fundstück des Tages - das Konklave-Bingo

Gefunden bei:  Orbis Catholicus Secundus  -hier klicken



Draufklicken zum Vergrößern
Wer sich angesichts der Warterei auf den neuen Pontifex langweilt und seine Zeit nicht mit den Märchen und den außerordentlich dünnen Gerüchtesüppchen aus den Armenküchen der Medien totschlagen möchte, kann ja am Konklave-Bingo teilnehmen.
Angesichts der wenigen Zutaten die unsere medialen Gerüchteköche kennen und benutzen- ist das Bingo allerdings schon innerhalb kürzester Zeit zu erwarten.
Zum Spielen drauf klicken.

Er ist wieder da....

Der berühmteste Schornstein der Welt, den spätestens ab Mittwoch Millionen Augenpaare vor Ort und auf den Bildschirmen anstarren werden, ist seit heute Vormittag wieder an dem Platz, den er nur intermittierend einnimmt: auf dem Dach der Sixtinischen Kapelle.



Pressekonferenz in der Sala Stampa
und hier ist das Video vom heutigen Presse-briefing durch Pater Lombardi
Er berichtete, daß bei der gestrigen Nachmittagskongregation auf allgemeinen Wunsch der erste Programmpunkt die Abstimmung über das Datum des Konklavebeginns war und daß der erste Vorschlag, der 12.3.- im ersten Wahlgang mit großer Mehrheit ( etwa 10:1) angenommen wurde.
Es habe keinerlei Diskussionen oder Dissenz gegeben-im Gegensatz zu dem, was einige Pressemeldungen behaupteten.



Bei der heutigen Generalkongregation wurden unter den Wählern die Zimmer in der Casa Santa Marta verlost und die Frage diskutiert, wann diese bezogen werden sollten.
Es wurde beschlossen, daß die Kardinäle sich am Dienstag ab 7:00 in den Zimmern einfinden.
Montag wird morgens eine letzte Generalkongregation stattfinden,weil noich einige KArdinäle auf der Rednerliste stehen, die bisher nicht zu Wort kamen.
Nachmittags um 17:30 werden in der Cappella Paolina die "Wahlhelfer" vereidigt ( CTV überträgt live)



Ein Interview mit Kardinal Herranz und die "3 Königsmacher"


Interview
Der 82 jährige Kurienkardinal und Kirchenrechtler  Julian Herranz hat in einem Interview mit Don Mauro Leonardi, einem bloggenden italienischen Priester, berichtet, wie er den Rücktritt Benedikts erlebt hat und wie er ihn bewertet.
Kardinal Herrnanz hat unter 5 Päpsten gedient. Joseph Ratzinger kennt er seit 32 Jahren.
Zuletzt gehörte er dem von Benedikt XVI eingesetzten Kardinalstriumvirat zur Untersuchung der Vatileaksaffäre an.

Frage
"Eminenz, Sie waren beim Konsistorium am 11.2. dabei, als Benedikt XVI seinen Rücktritt ankündigte. Was haben sie gefühlt?"
Herranz
"Zuerst habe ich als Jurist dann als Kardinal reagiert. Als Kirchenrechtler war ich überrascht, mit welcher juristischen Präzision Papst Benedikt diese Ankündigung formuliert hat. Diese seine Geste ist ohne Präzedenz in der Kirchengeschichte."
Frage
"Aber Coelestin V 1294?"
Herranz
"Das kann man nicht mit dem Verzicht Coelestins V vor 7 Jahrhunderten vergleichen, weil sie gänzlich unterschiedliche Personen sind, in jeweils gänzlich unterschiedlichen Situationen.
Ich hatte das Privileg bei einem Ereignis , das in 2000 Jahren Kirchengeschichte einzigartig ist, dabei zu sein-perfekt durchdacht in allen seinen Dimensionen, seien sie theologischer oder rechtlicher Art."
Frage
"Was haben SIe als Kardinal gedacht?"
Herranz:
"Als Kardinal , als Priester, als Glaubender war ich traurig, weil uns ein Mensch verläßt, mit dem ich viele Jahre gearbeitet habe und den ich zutiefst verehre. Gleichzeitig habe ich ein Gefühl innerer Freude empfunden, mich einem Tun gegenüber zu sehen, das eine große Heiligkeit enthüllt."
Frage
"Weshalb?"
Herranz
"Weil es ein Geste heroíscher Demut und  der Liebe zur Kirche und zu Christus war. Eine Geste die perfekt zur Seele eines Heiligen paßt."
Frage: 
"Aus welcher Perspektive sollten die Gläubigen auf den Amtsverzicht schauen?

Freitag, 8. März 2013

Up-date, heute Abend.....

wird voraussichtlich der Termin bekannt gegeben, an dem das Konklave beginnt. Die Kardinäle werden heute bei der nachmittäglichen Kongregation über diesen Termin abstimmen. Kurz nach 19:00 dürfte das Ergebnis bekannt gegeben werden.
Zum heutigen Weltfrauentag gratuliert der Vatican allen Frauen auf der Welt. Denen im Vatican-und auch denen im Pressesaal wurden zu diesem Anlass Blumen überreicht.

Pater Lombardi berichtete, daß bei der Morgenkongregation 18 Kardinäle das Wort ergriffen haben, insgesamt habe es bisher cirka 102 Wortmeldungen gegeben- die Themen waren  u.a. der interreligiöse Dialog, Bioethik, Gerechtigkeit in der Welt, die Kollegialität zwischen den Hirten der universalen Kirche, die Notwendigkeit die Schönheit des Evangeliums zu verkünden,  der heutigen Welt von der Liebe und der Gnade Gottes zu sprechen.
Er erwähnte die "schöne Gebetsinitiative " im Internet, den Aufruf  "Adopt a Cardinal" dem inzwischen 220.000 gefolgt seien.

Im Anschluß an dieses briefing wurde den Anwesenden ein Video der Casa Santa Marta gezeigt- mit allen Räumlichkeiten; dem Atrium, der Kapelle, der Confessio- mit Beichtgelegenheit ( für die auch Priester zur Verfügung stehen) den einzelnen Zimmern und der Suite ( Nr. 201) die normalerweise hochrangigen Gästen -wie kürzlich dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomäus , vorbehalten ist- die nach der Papstwahl aber für einige Tage vom neuen Pontifex bezogen wird- solange das Appartamento noch versiegelt ist und einige wenige Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind.



Auf Nachfrage gab Pater Lombardi bekannt, daß der Schornstein möglicherweise schon heute auf dem Dach der Sixtina montiert würde.
Auf die Frage warum die Zimmer für die Kardinäle verlost würden- ob es da schönere und weniger schöne gäbe antwortete Lombardi, daß alle Zimmer gleich schön sind, aber vermieden werden solle, daß bestimmte Gruppen sich in benachbarten Zimmern zusammentun- die Nachbarschaft soll dem Zufall überlassen bleiben.
Die Zahl von 115 anwesenden Papstwählern wurde bestätigt und die für eine Wahl erforderliche Zweidrittelmehrheit mit 77 angegeben.
Pater Lombardi ließ sich dazu bewegen, die ersten 3 Tage der nächsten Woche als wahrscheinlichen Konklave-beginn zu bestätigen. Alles Weitere heute Abend.

Quelle: Radio Vatican
up-date des Beitrags von 13: 15

Donnerstag, 7. März 2013

Betende Unterstützung

wollten gestern Abend viele Gläubige den Kardinälen in der Petersbasilika geben.
So sieht die Vorbereitung für eine gute Wahl aus- ( das den Erstellern von "Schwarzen Listen" und anderen Phantasten ins Stammbuch)




und heute in Rom
auch bei der Nachmuttagskongregation wurde kein Datum für den Beginn des Konklaves festgelegt- was auch nicht möglich war, weil immer noch einer der Papstwähler fehlt, der vietnamesischen Kardinal.

Pater Lombardi, Presse-briefing zur heutigen Generalkongregation

Um 13:00 Uhr begann die Pressekonferenz in der Sala Stampa.
Die Frage, die alle zur Zeit am meisten interessiert, beantwortete Pater Lombardi schon von sich aus:
es wurde bisher noch kein Termin für den Beginn des Konklaves festgelegt.
Nach der Apostolischen Konstitution sind heute für die nächsten 3 Tage turnusgemäß unter den Kardinälen 3 neue Assistenten für die Kardinäle Sodano und Bertone, die die Kongregationen und Vorbereitungen für das Ksnklave leiten, gewählt worden.
Es sind dies für die Kardinalbischöfe der Maronitische Patriarch Rai, für die Kardinalpriester Kard. Monsengo und für die Kardinaldiakone Kard. DePaolis.
Pater Lombardi teilte den Journalisten mit, daß den Kardinälen von den Verantwortlichen der Kurie ein Abriss über die Finanzen und die Wirtschaftslage des Vaticans gegeben wurde.
Bei der nachmittäglichen Sitzung werde frei gesprochen und diskutiert werden können.
Dann wurde ein Video von den Vorbereitungen in der Sixtina gezeigt, die Montage der beiden Öfen, Ofenrohre und ihrer Stützkonstruktion.



Die Arbeiten in der Sixtina und in den Vaticanischen Gärten, wo das aus Blumen bestehende Wappen Papst Benedikts XVI entfernt, das Beet geharkt und für die Bepflanzung mit dem neuen Wappen vorbereitet wurde, kann man hier sehen ( immer noch nicht ohne Wehmut)



Quelle CTV

Wi-si-Ki allein zu Haus.

Die Wir-sind-(nicht)-Kirchler & ihre Geistesverwandten müssen einem schon fast leid tun.
Hatten sie vielleicht, als sie vom Amtsverzicht Benedikts XVI hörten, in einem ersten Augenblick gehofft, jetzt sei ihre Stunde gekommen, jetzt endlich dürften sie überall ihre Wünsche nach einer von ihnen gelenkten Kirche durchsetzen, die sich aller Traditionen und Überlieferungen ihrer 2000-jährigen Geschichte schlagartig entledigt, alles über Bord wirft, was sie von zeitgeistanbetenden Wir-haben-uns-alle-lieb-Gruppen mit Schrebergartenstatut oder einer politischen Partei unterscheidet, die natürlich gendergerecht und kondomverhüllt dem Egalitarismus huldigt und den lieben Gott einen guten Mann sein läßt, sich aber von Christus distanziert.
Das stellte sich sehr schnell als Irrtum heraus- die Katholiken aller Länder ( ja, auch die deutschen Rebellen nach R.-E. und Dunkelkatholiken ) scharten sich um den Emeritus, bezeugten ihm zu Hunderttausenden ihre Liebe und ihre Dankbarkeit und selbst in der Heimat der Los-von-Rom-Bewegung , die offen eine deutsche Nationalkirche anstrebt, mag keiner außer ihnen selbst mehr die ewige Nörgellitanei, die zwanghaften Wiederholungen ihres kleinkarierten Gekrittels hören.
Inzwischen sind sie schon so verzweifelt, daß sie Hilfe von außen benötigen, da schreiben angebliche Katholiken z.B. im forum von katholisch.de, die angeben, sich seit Jahrzehnten mit der Person Joseph Ratzingers beschäftigt zu haben, in ihrem Beitrag aber beweisen, daß sie aus dem Tal der Ahnungslosen posten, in der Absicht, Papa emeritus Benedetto und sein Pontifikat herabzusetzen, er sei der "Panzergeneral" gewesen.
Der Auftrag derlei Prosa zu schreiben, ereilte sie vielleicht bei der Lektüre liebgewonnener Landserhefte, so daß sie nicht mehr rechtzeitig umschalten konnten, oder es ist ihnen eine Freud´sche Fehlleistung unterlaufen und sie haben uns unterbewußt ihre eigenen geheimen Wünsche enthüllt.
Also Panzergeneral Ratzinger wurde Papst und stand an der Spitze der Vaticanischen Invasionstruppen ......so jedenfalls stellen sich der kleine Wi-si-ki-Moritz oder sein Helfer das vor.

und hier ist der fragliche Beitrag... Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Und hier ist der link zum blog, falls noch jemand seine Meinung  dort kundtun möchte.


Mittwoch, 6. März 2013

Der Hl. Geist und Twitter


Diese schöne Karikatur sah ich auf dem italienischen Blog Cantuale Antonianum, den man hier finden kann.

Der Vatican verbietet  den Gebrauch von Twitter während des Konklaves.....
                   "Laßt mich rein ! Ich bin kein Twitter, ich bin der Hl. Geist!"

Dienstag, 5. März 2013

Das Telegramm der Kardinäle

Inzwischen sind weitere 5 Papstwähler in der Ewigen Stadt eingetroffen- unter ihnen die Kardinäle Meisner und Woelki, und haben ihren Verschwiegenheitseid abgelegt.
Bei der dritten Generalkongregation heute morgen, haben die in der Synodenaula versammelten Kardinäle eine Grußbotschaft an Papa emeritus Benedetto verfaßt, in der sie noch einmal ihre Dankbarkeit bekunden.
Hier der Text:
"Die im Vatikan  zur Generalkongregation in Vorbereitung des bevorstehenden Konklaves versammelten Kardinäle schicken Ihnen einen ergebenen Gruß, als neuerlichen Ausdruck ihrer Dankbarkeit für Ihren erleuchteten Petrusdienst und für das Beispiel des fürsorglichen Guten Hirten für das Wohl der Kirche und der Welt.
Die Dankbarkeit der Kardinäle soll die Anerkennung der ganzen Kirche für Ihre unermüdliche Arbeit im Weinberg des Herrn ausdrücken. Die Mitglieder des Kardinalskollegiums vertrauen sich Ihrem Gebet für sie und die ganze Heilige Kirche an."

Quelle Radio Vatican

p.s.
Dieses Telegramm rief bei den italienischen Bloggern ob seiner Steifigkeit und Kargheit nicht unerheblichen Unmut hervor.

Milvia Monachesi bezeugt, wie Papst em. Benedikt ihr Leben veränderte

Bericht von M.L. Pijola in IlMessagero

In Castel Gandolfo, an der Píazza della Libertà , neben dem Apostolischen Palast, in dem der emeritierte Pontifex in einer Hülle des Schweigens meditiert, betet und spazieren geht, arbeitet eine Frau, in deren Büro eine schöne Schwarzweißfotografie von Enrico Berlinguer ( von 1972-84 Generalsekretär der KPI) hängt.
Sie heißt Milvia Monachesi , ist 56 Jahre alt, geschieden und hat 2 Söhne . Als junge Frau hatte sie als linke Reformerin mit Herz und Verstand für die Veränderung der Welt durch den kommunistischen Klassenkampf gekämpft.
Vor 8 Monaten ist sie nun -als erste Frau - auf der Liste der PD zur Bürgermeisterin des schönen Städtchens Castel Gandolfo gewählt worden.
Am 1. März 2013 aber hat sie zum ersten mal den Tag mit einem Gang in die Kirche begonnen.
Dort hat sie für ihren Nachbarn Joseph Ratzinger gebetet. Für den Mann, vor dem sie am Vortag, wie sie erzählt, geweint und dem sie die Hände geküßt hat, wie sie es sich nie hätte vorstellen können, für den Mann, der ihr Leben tiefgreifend verändert hat.
Selbstverständlich ist, daß sie alles tut, um den Bedürfnissen des ersten emeritierten Papst der Kirchengeschichte während seines 2-vielleicht 3-Monate dauernden Aufenthaltes gerecht zu werden. Für alles soll gesorgt sein, auch wollen die Bürger der Stadt dem Pontifex em. die Ehrenbürgerschaft verleihen, ihm so ihre Liebe, Wertschätzung, Dankbarkeit bezeugen, daß er in diesem schwierigen Moment seines Lebens unter ihnen weilen wollte.
Die Dankbarkeit des Ortes, in dem er "die Berge, den See, das Meer sehen und gute Menschen treffen kann."  Menschen wie Milvia.