Vaticanist ohne Akkreditierung (wg. Bruchs eines Nichtembargos)
Sandro Magister hat den aus "Cosi fan Tutte" bekannten "arabischen Phoenix" auch im Instrumentum Laboris der kommenden Synode ausgemacht.
Wer oder was ist der "araba fenice" Lorenzos DaPontes und Mozarts? Auf alle Fälle etwas, worüber jeder spricht, das aber keiner kennt- Don Alfonso aber vergleicht die Treue der Frauen mit diesem geheimnisvollen, mythologischen Vogel, den noch nie jemand sah......( ein musikalisches Schmankerl dazu am Ende diese langen Textes)
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"SYNODE. DER ARABISCHE PHOENIX IM INSTRUMENTUM LABORIS"
Jeder sagt, dass es einen gibt, was er ist, weiß niemand. Es ist der "Weg der Buße" hin zur Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen. Der Dominikanertheologe Thomas Michelet legt die Widersprüche bloß.
Aus der Theologischen Fakultät Fribourg,Schweiz, ruft der französische Theologe Thomas Michelet OP, zur Aufmerksamkeit für eine obskure Passage im Instrumentum Laboris für die kommende Familiensynode auf.
Diese obskure Passage findet sich in § 123 des Instrumentum Laboris.
Es fängt damit an, daß als sicher vorausgesetzt wird, dass viele Synodale dem Vorschlag zustimmen werden, daß ein Weg der Versöhnung oder Buße unter Aufsicht des Ortsbischofs von den wiederverheirateten Geschiedenen, der ihnen die Wiederzulassung zur Hl. Kommunion ermöglicht, gegangen werden könne.
Zuerst weist Michelet darauf hin, daß nicht bekannt ist, wie und wann festgestellt wurde, daß viele zustimmen werden.
Dann bemerkt er daß dieser vorausgesetzte Konsens alles andere als eindeutig ist, wenn man sieht, wie das Instrumentum darüber spricht: wie über den Arabischen Phönix in Mozarts Cosi fan Tutte. "Jeder sagt, dasß es ihn gibt, aber was er ist, weiß keiner."
Dieser Mangel an Klarheit -warnt Michelet- würde auch dazu führen, die Schlußvorschläge der Synode zweideutig zu machen und den Weg zu pastoralen Praktiken zu öffnen, die so verschieden sind, daß sie die Einheit der Doktrin bzgl. der Unauflöslichkeit der Ehe unterminieren würden, selbst wenn mit Worten beteuert werde, diese sei unangetastet.
Daraus ergibt sich die Dringlichkeit zu klären, was mit "Weg der Buße" gemeint ist, an dessen Ende der Zugang zur Eucharistie für die wiederverheirateten Geschiedenen wieder eröffnet würde, der ihnen weiterhin verwehrt bleibt.
Im angesehenene Magazin "Nova & Vetera" der Theologischen Fakultät Fribourg war Pater Michelet bereits im vergangenen Frühjahr mit dem Vorschlag hervorgetreten, den antiken Weg des
ordo paenitentium wieder zu beleben-für all jene. die sich in dauerhaftem Zustand des Widerspruchs zum Gesetz Gottes befinden, aber den Weg der Umkehr ernsthaft beschreiten wollen, der viele Jahre dauern kann oder sogar das Leben lang.
Aber jetzt kommt Pater Michelet auf das Thema zurück, indem er ins Dickicht der synodalen Diskussion eindringt. Nach seinem Urteil ist der Vorschlag von Walter Kasper und seinesgleichen, sie zur Kommunio zuzulassen, obwohl sie lebenslang in ihrem Zustand bleiben, nicht die Gwährung der Barmherzigkeit Gittes sondern deren Verweigerung.
Und nicht nur das. Diese Konzession würde eine zweite zivile Ehe zur einzigen Sünde machen, für die man Vergebung erlangen könne, ohne zuvor auf diese Sünde zu verzichten- und sie würde die Wurzeln der wirklichen Bedeutung des Ehesakramentes, der Eucharistie und der Buße untergraben.