Mittwoch, 19. Juli 2017

Marco Tosatti: Zufall oder nicht?

Nicht nur Marco Tosatti ist das "zufällige?" Zusammentreffen der von einigen päpstlichen Speichelleckern ausgesprochen feindlich aufgenommenen Worte des Pontifex emeritus und - nach 7 Jahren Untersuchungszeit der Übergriffe bei den Regensburger Domspatzen - mit der Veröffentlichung des Untersuchungsberichtes aufgefallen.
Darüber macht er sich bei LaNuovaBussolaQuotidiana Gedanken.
Gedanken, die wir teilen, zumal wir uns noch gut an die Versuche von vor 7 Jahren erinnern, im Annus horribilis 2010 auf Biegen und Brechen einen Zusammenhang zu Papst Benedikt zu konstruieren - und wenn das trotz des Einsatzes von Geldmitteln nicht gelänge - wenigsten zu Georg Ratzinger, als auf die ein oder andere Weise des Mißbrauchs schuldig herzustellen - um indirekt den Bruder mit hineinzuziehen. Alles im Rahmen einer konzertierten Medienkampagne, die die Vorwürfe körperlicher Gewalt und des Mißbrauchs bedenkenlos instrumentalisiert hat.
Jetzt könnte man an ein déja vu glauben.
Für die deutsche Kirche findet Tosatti ironische Worte.
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"SEXUELLER MISSBRAUCH: WELCH EIN ZUFALL BEI DER UNTERSUCHUNG DES CHORES"
Tja, wie Carlotta, die Pasionaria - Tochter Guareschis sagen würde - wir glauben an Zufälle.
Um so mehr, wenn sie aus in einem bestimmten Land kommen, das über jeden Verdacht erhaben ist - wie Deutschland. So als ich las, daß "endlich" der Bericht über Gewaltübergriffe an den Spatzen des Regensburger Domchores veröffentlicht wurde.

Wahr ist, daß wir von 547 Vorfällen sprechen, geschehen in einem Zeitraum von ungefähr einem halben Jahrhundert, von denen- glücklicherweise oder Gott sei Dank - je nachdem - nur 67 sexuellen Mißbrauch betrafen.
Die anderen beziehen sich auf eine Pädagogik, die heute schockieren und das "Blaue Telefon" blockieren würde; aber damals war sie verbreitet.
Einem Dummkopf oder einem sehr undisziplinierten Schüler eine Ohrfeige zu geben, war normal; und kein Elternteil hätte wegen einer Ohrfeige protestiert.
Ich erinnere mich - im Turin der 50-er Jahre - in der Grundschule Federico Sclopis, Via del Carmine, zur Strafe hinter die Tafel gestellt worden zu sein - für welches Vergehen weiß ich nicht mehr - und einige Ohrfeigen bekommen zu haben.


Dienstag, 18. Juli 2017

EIne "alla breve"-Anekdote aus Santa Marta

BenoîtXVI-et-moi teilt heute eine Anekdote aus Santa Marta mit ihren Lesern. Sie verbürgt sich für die absolute Zuverlässigkeit ihrer klerikalen Quelle, der aus gutem Grund-wie wir mittlerweile wissen- nicht namentlich genannt werden möchte.
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                                          "KURZNOTIZ AUS SANTA MARTA"
"Eine der weniger verstörenden, die mir ein mitlesender Priester schickte....Die Geschichte passierte vor einigen Tagen." (....)
                 "DIE LETZTE GESCHICHTE AUS SANTA MARTA"
Eine Gruppe junger Priester aus der selben Diözese, die gerade geweiht wurde, hat gemeinsam eine Pilgerfahrt nach Rom gemacht. Sie sind keine Traditionalisten sondern junge Priester von heute, mit weißem Hemd mit Priesterkragen, klassisch, fromm, normal , sehr glücklich über das Geschenk Christi, daß sie gerade empfangen haben. Sie haben natürlich darum gebeten -und es wurde ihnen gewährt- in Santa Marta frühstücken zu dürfen und dem Papst vorgestellt zu werden und auch darum mit ihm bei der Morgenmesse konzelebrieren zu dürfen.
Sie erscheinen also zur vereinbarten Stunde in Santa Marta und setzen sich auf den ihnen zugewiesenen Platz. Ein Sekretär weist den Papst aus sie hin, der dann auf sie zugeht.
Der Papst: "Woher kommt ihr?" 
Sie- ganz stolz- "Aus der Diözese X" 
Er- mit dem Gesichtsausdruck der schlechten Tage:" Ah, in X gibt es noch viele Priester. Das bedeutet, daß es dort ein Problem gibt, das Problem der Differenzierung," und setzt seinen Weg fort.
Die jungen Priester sehen sich entgeistert gegenseitig an, beraten sich und gehen, ohne gegessen zu haben. Und lassen sich für den nächsten Tag von der Konzelebration in Santa Marta  befreien."

Quelle:benoîtXVI-et-moi.

George Neumayer : "Die Kirche in jesuitischer Gefangenschaft"

George Neumayer faßt im American Spectator die einzelnen Ernennungen von Jesuiten auf strategisch wichtige Posten in Kirche und Kurie als Ausdruck einer "liberalen jesuitischen Gefangenschaft" der Kirche zusammen. Und wir?
An den Wassern zu Rom sitzen wir und weinen, wenn wir an die Kirche denken...
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"PAPST FRANZISKUS ARBEITET MIT GLEICHGESINNTEN LIBERALEN JESUITEN ZUSAMMEN UM DIE KIRCHE ZU DEMOLIEREN"

Jorge Bergoglio ist der erste Jesuit, der Papst wurde und wird vielleicht auch der letzte Jesuit sein, der Papst ist- im Licht des Chaos gesehen, das er in der Kirche anrichtet. Aber wer weiß?
Immerhin baut er das Kardinalskollegium mit liberalen Ernennungen auf, in der Hoffnung, daß sie im nächsten Konklave einen modernistischen Klon wählen werden.

Auf jeden Fall war es außerordentlich kühn, daß die Kardinäle in dem Moment einen Jesuiten wählten, als dieser religiöse Orden am korruptesten und theologisch brüchigsten war, um die Kirche zu leiten.
Diese Tatsache allein wird Gibbonianischen Historikern in Zukunft Stoff für Untersuchungen über Niedergang und Fall der modernen Katholischen Kirche geben.

Bergoglio ist um die Zeit des revolutionären Fermentes des Geistes des II.Vaticanums eingetreten,in den Jesuiten-Orden eingetreten , genau weil er eine liberale Revolution in der Kirche vorantreiben wollte. Als linker Polit-Aktivist, mit einem paraguayanischen Kommunisten als Mentor, neigte Bergoglio natürlich zu den Jesuiten, weil sie die Orthodoxie zugunsten "sozialer Gerechtigkeit" (was aber just die Fördderung des Kommunismus bedeutete) und trendigem Psychogeschwätz aufgaben.
Es sollte niemanden überraschen, daß der Slogan dieses Pontifikates "who am I to judge"  und "Ungleichheit ist die Wurzel allen Übels" von einem lateinamerikanischen in den Liberalismus der 60-er Jahre eingetauchten Jesuiten kommt.



Kardinal Duka würdigt Kardinal Meisner....


Kardinal Duka würdigt Kardinal Meisner
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"Er war für mich ein Ratgeber": Kardinal Duka über sein Verhältnis zu Kardinal Meisner"


"Wir haben Abschied genommen von einem echten Kölner Erzbischof", sagte Kardinal Duka, und zwar im Sinne der mittelalterlichen Sitte, Köln als Roma Cisalpina zu bezeichnen: Ein Rom diesseits der Alpen. Denn Kardinal Meisner sei "ein Unterstützer und geistlicher Führer der Kirche in vielen kommunistischen Ländern" Osteuropas gewesen. " (....)


Auch der Domdechant des Kölner Domes äußert sich nach der Totenmesse für Kardinal Meisner über seine Erinnerungen
 
      

Quelle: CNA, ewtn



Montag, 17. Juli 2017

Einbruch im Kölner Dom

Wie domradio. de meldet, ist in der Nacht von Sonntag auf Montag im Besucherzugangsbereich zur Turmbesteigung des Kölner Domes eingebrochen worden. Von dort wurde Einbruchsalarm ausgelöst. Die auf dem Überwachungsvideo sichtbaren beiden Männer gelangten nicht ins Innere der Kirche.
Gestohlen haben sie Werkzeuge und Funkgeräte der Dombauhütte.
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Quelle: domradio.de

Tweet des Tages

Mißbrauchsvorwürfe, das probateste Mittel der Medien gegen mißliebige- weil konservative- Kirchenmänner

A. Gagliarducci beleuchtet in Monday in the Vatican die Medienkampagnen gegen die Kardinäle Barbarin und Pell-stellvertretend für die Kirche-und die Instrumentalisierung angeblicher sexueller Mißbrauchsfälle zu diesem Zweck. Er gebraucht dabei den Terminus: Hexenjagd.
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"MEDIEN VERSUS KIRCHE: VON KARDINAL BARBARIN ZU KARDINAL PELL"

"Keine der wichtigsten Medienausgaben hat die Nachricht gebracht, daß die Untersuchung gegen Kardinal Barbarin, der angeblich den sexuellen Mißbrauch an Minderjährigen gedeckt haben soll, endgültig eingestellt worden ist. Die Anschuldigungen gegen den Erzbischof von Lyon waren substanzlos,

Als die Vorwürfe publik gemacht wurden, haben die Medien den Kardinal heftig angegriffen und der Französische Premierminister Manuel Valls forderte ihn auf "die Verantwortung zu übernehmen. Ich erwarte keine Worte sondern Taten." Die Medien verbreiteten das Gerücht von einer gewissen Betroffenheit innerhalb der Französischen Bischofskonferenz."

Die Medienkampagne hat ihre Existenzgrundlage verloren. Der Lyoner Staatsanwalt verkündete am 11. Dezember die Entscheidung, den Fall zu  den Akten zu legen. Die Erzdiözese wurde darüber vergangene Woche informiert. In der Entscheidung wird betont, daß bei der Untersuchung "keinerlei
kriminelles Vergehen gefunden wurde".

Die Anschuldigung war niederträchtig. In einer Verlautbarung gab die Erzdiözese bekannt, daß Kardinal Barbarin beschuldigt wurde "in Bezug auf den beschuldigten Pater Jerome Billioud in den Jahren 1990 und 1992 einen sexuellen Übergriff nicht angezeigt und einer gefährdeten Person nicht geholfen zu haben."

Nach Angaben des Staatsanwaltes von Lyon gab es "keinen Verstoß", weil der Kläger - damals 17 und 20 Jahre alt war, als der Übergriff stattfand und weil Kardinal Barbarin ihm riet, Anzeige zu erstatten, was er auch tat.

Der Fall läßt zwei Fragen offen.

Die erste ist: "Wer wird Ehre und Ruf von Kardinal Barbarin wieder herstellen?"
Er ist nicht das erste Kirchenmitglied im Scheinwerferlicht falscher Anschuldigungen. Er wird nicht der Letzte sein. Die Medien füttern sich selbst mit Übertreibungen und Anspielungen.
Im Fall Kardinal Barbarins - wie in vielen anderen Fällen - gab es nie eine Unschuldsvermutung. Aber eine Beschuldigung bedeutet nicht, daß eine Person eines Verbechens schuldig oder mitschuldig ist.


A. Socci zu Benedikts XVI Abschiedsworten für Kardinal Meisner

Auch A. Socci setzt sich auf Il Straniero mit den hysterisch-paranoiden Reaktionen der näheren und ferneren Entourage des regierenden Pontifex auf die Abschiedsworte des Papa emeritus, eines Freundes an einen Freund auseinander.
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      "DAS SCHIFFLEIN PETRI DROHT ZU KENTERN. WORTE BENEDIKTS XVI"

                     


"Was denkt Benedik XVI? Was sagt Benedikt XVI? Stimmt er mehr oder weniger mit Bergoglio überein? Was denkt er über die Dubia der 4 Kardinäle?
Diese Fragem konnte man bis jetzt nur vage beantworten.
Einige, Fans des neuen Kurses, haben auf die Korrektheit hingewiesen, die Benedikt XVI gegenüber seines Nachfolgers zeigt: nie eine Kritik- was deshalb Zustimmung bedeute.
Andere, kritisch gegenüber vielen Entscheidungen Franziskus´, erkennen einige Fakten, die eher das Gegenteil bedeuten.
Wie z.B. Benedettos Vorwort für Kardinal Robert Sarahs Buch, das sicher nicht auf der liturgischen und doktrinalen Linie von Franziskus liegt.

Und die Dubia? Daß Benedikt XVI mit den 4 Kardinälen einig sei, ließe an viele Dinge denken : sein vergangenes Lehramt, seine enge Freundschaft mit allen vier, 2 davon Deutsche wie er:
Die Erklärung seines Sekretärs Georg Gänswein, der bei einer Gelegenheit in Bezug auf Amoris Laetitia öffentlich mitgeteilt hatte, daß sich die Doktrin nicht mit einer Fußnote ändern läßt, während er bei einer anderen Gelegenheit berichtete, daß Benedikt die Debatte über die Dubia aufmerksam verfolgt (ein Ausdruck der eher auf darauf hinzuweisen scheint, daß er sie interessant findet,- sicher nicht unbegründet.)

Heute ist es schwer-nachdem was Benedikt über den Tod seines Freundes, des Kölner Kardinals Joachim Meisner, geschrieben hat-so zu tun, als verstehe man nicht.


Verschwörungstheorien um die Abschiedworte des Papa emeritus für Kardinal Meisner

Lorenzo Bertocchi  kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana die teilweise merkwürdigen bis paranoiden Reaktionen auf die Abschiedsworte des Papa Emeritus für seinen verstorbenen Freund Kardinal Meisner.
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"JENE, DIE AUCH RATZINGER NIEDERBRÜLLEN: DAS GEDENKEN FÜR DEN FREUND MEISNER WIRD VORWAND  ZUR VERSCHWÖRUNG"                                               
            
"Als ich vergangenen Mittwoch durch ein Telefonat den Tod von Kardinal Meisner erfuhr, wollte ich es zunächst nicht glauben. Am Tag zuvor hatten wir noch über das Telefon miteinander gesprochen. Aus seiner Stimme klang die Dankbarkeit dafür, dass er nun im Urlaub angelangt war..."

Sie telefonierten wie zwei alte Freunde - Benedikt XVI und der emeritierte Kardinal von Köln, der vergangene Woche unerwartet im Schlaf verstarb ... während er seine Ferien in Bad Füssing verbrachte. Er starb friedlich mit dem Brevier in der Hand.

DIE BOTSCHAFT BENEDIKTS XVI
Vorigen Samstag während der Beerdigung Kardinal Meisners (1943- 2017) - zelebriert im Kölner Dom - hat Msgr. Georg Gänswein, der Präfekt des Päpstlichen Hauses und Privatsekretär des Papa emeritus eine lange Botschaft vorgelesen, die Benedikt XVI geschrieben hatte, um seines Freundes zu gedenken.

"Wir wissen daß es ihm, dem leidenschaftlichen Hirte und Seelsorger" hat Ratzinger geschrieben "
schwerfiel, sein Amt zu lassen, und dies gerade in einer Zeit, in der die Kirche besonders dringend überzeugender Hirten bedarf, die der Diktatur des Zeitgeistes widerstehen und ganz entschieden aus dem Glauben leben und denken.
Aber umso mehr hat es mich bewegt, dass er in dieser letzten Periode seines Lebens loszulassen gelernt hat und immer mehr aus der tiefen Gewissheit lebte, dass der Herr seine Kirche nicht verlässt, auch wenn manchmal das Boot schon fast zum Kentern angefüllt ist."

Die Auslegung dieser Worte ist nicht besonders schwer, auch wenn sehr viele Experten sich darauf stürzten, um diese Zeilen zu interpretieren - darunter sogar der eifrige Professor Alberto Melloni - um am Ende zu bezweifeln, daß diese Worte von Ratzinger selber geschrieben worden seien.

TELEFONGESPRÄCHE ZWISCHEN FREUNDEN
Es ist schön, daß zwei alte Freunde wie Benedikt XVI und Meisner fortfahren miteinander zu telefonieren. Einfach ein Abbild des realen Lebens.
Betrachten wir den Fall - am gleichen Tag, an dem er Ratzinger anrief, bekam Meisner auch einen Anruf von einem anderen deutschen Prälaten, vom Ex-Präfekten der Glaubenskongregation Kardinal Gerhard L. Müller.
Von diesem Telefonat wissen wir aus der expliziten Aussage vor der Passauer Neuen Presse etwas mehr. Die beiden haben über die am 2. Juli genau am Tag, an dem seine 5-jährige Amtszeit auslief verweigerte Bestätigung im Amt gesprochen. Meisner war "tief betrübt und betroffen", wer weiß ob er das auch seinem guten alten Freund gesagt hat.


Sonntag, 16. Juli 2017

Der Hl. Bonaventura bitte für uns !

In Zeiten theologischer Magerkost, greifen wir auf das zurück, was wir haben....


         
         Hier geht´s zum deutscchen Text der Katechese über den hl. Bonaventura, dessen Feiertag die              Kirche gestern gefeiert hat:     klicken

       "Nehmen wir das Erbe dieses heiligen Kirchenlehrers auf, der uns an den Sinn unseres Lebens           mit den folgenden Worten erinnert: »Auf Erden … können wir die unermeßliche göttliche                 Größe durch die Vernunft und die Bewunderung betrachten; in der himmlischen Heimat                   hingegen werden wir durch die Schau, wenn wir Gott ähnlich sein werden, und durch die                 Ekstase … in die Freude Gottes eintreten« (Quaestiones disputatae de scientia Christi, q. 6,             conclusio, in: Opere di San Bonaventura. Opuscoli Teologici/1, Rom 1993, S. 187).
          
     

         

          hier der Gesamttexte:   klicken

     "  Wir sehen also, daß für den hl. Bonaventura die Leitung nicht bloßes Tun war, sondern vor              allem Denken und Beten. An der Basis seiner Leitung finden wir immer das Gebet und das                Denken; alle seine Entscheidungen ergeben sich aus der Reflexion, aus dem vom Gebet                  erleuchteten Denken. Sein inniger Kontakt mit Christus hat seine Arbeit als Generalminister              immer begleitet, und daher hat er eine Reihe theologisch-mystischer Schriften verfaßt, die                den Geist seiner Führung zum Ausdruck bringen und die Absicht bekunden, den Orden                    innerlich zu führen, das heißt nicht allein durch Befehle und Strukturen zu regieren, sondern            indem er die Seelen leitete und erleuchtete und sie auf Christus ausrichtete."


                              HEILIGER BONAVENTURA BITTE FÜR UNS!


           Quelle: La Santa Sede, LEV  

Noch eine Reminiszenz - Paul Baddes Interview mit Kardinal Meisner zu Wendezeiten....

CNA hat heute aus gegebenem Anlass die Erinnerungen Paul Baddes an sein erstes, nie veröffentlichtes Interview mit dem Erzbischof von Köln, dem verstorbenen Kardinal Joachim Meisner - zu Zeiten der Wende veröffentlicht- unter dem Titel:

"Vom Feuer der Liebe und der Glut des Geistes. Kardinal Joachim Meisner im Gespräch"
und die sind sehr lesenswert....
Veröffentlicht wurde das für das FAZ-Magazin gemachte Interview übrigens nicht, weil es unmöglich sei,  "dieses Gespräch zu publizieren, weil Kardinal Meisner ihren wörtlichen Angaben zufolge hier dazu aufrief, in Deutschland "wieder Scheiterhaufen zu errichten".
Das konnten sie dem guten Ruf des Hauses nicht zumuten. Dieser Schaden müsse unbedingt verhindert werden. Solchem Ungeist dürfe in dem konservativen Flaggschiff der freiheitlichen Bundesrepublik kein Forum geboten werden. Was ich hier erzähle, sind keine alten Fake-News. So war " (....)
27 Jahre später, das FAZ-Magazin gibt es schon lange nicht mehr- wird es jetzt doch publiziert.Hier geht´s zum Original bei CNA de. : klicken

Quelle: Paul Badde, CNA.de

Der Tweet zum Tage

kommt von Kardinal Sarah. Man kann nur hoffen. daß die Prätorianergarde in Rom ihn das nicht büßen läßt.

Quod erat expectandum...oder die Paranoia bei den Höflingen des Papstes greift um sich.....

Marco Tosatti sah sich angesichts der verzweifelten Fragen einiger schockierter Bergoglianer, wer wohl den Text der Benedetto-Rede wirklich geschrieben habe-  gezwungen, zu gestehen, daß er es war. (cave Satire)

Hier geht´s zum Original bei Stilum Curiae:  klicken

"PUNTA DI STILUM .
ICH GESTEHE: ICH WAR ES, ICH HABE RATZINGERS REDE FÜR DIE EXEQUIEN FÜR KARDINAL MEISNER GESCHRIEBEN "

Ich gestehe es. Ich war es. Ich habe die Botschaft von Benedikt XVI geschrieben, die während der Exequien für Kardinal Joachim Meisner vorgelesen wurde.

Warum ich gestehe? Weil ich bei Twitter die Frage gesehen habe, die sich zwei hervorragende Männer der Kirche und des Denkens - und nicht nur: wie Marcus Antonius so richtig bei seiner Rede vor der Leiche Cäsars sagt, ich würde sogar sagen, ehrenwerte Männer - stellen.

Alberto Melloni: "Es gibt einen Proto-Ratzinger und einen Deutero-Ratzinger und jetzt auch einen Pseudo-Ratzinger, der auf negative Weise auf den regierenden Papst anspielt"


"Massimo Faggioli: "Es wäre schön, zu wissen, wer die Botschaft Josephs Ratzingers  bei der Beerdigung Kardinal Meisners geschrieben hat"

                                   


Und es sind besonders meine angeklagten Sätze, die der, der Augen hat zu sehen und Ohren zu hören hier lesen kann:

  1. eine verzweifelt machende Feststellung zum Zustand der Kirche
  2. eine verschleierte, aber dennoch Kritik an vielen Hirten von heute, die - um mit dem Oberhirten zu beginnen - der dominierenden Kultur und ihren Gesetze die Haare glätten zu wollen scheinen.

Für die Zerstreuten erinnere ich daran:

 "Wir wissen, dass es ihm, dem leidenschaftlichen Hirten und Seelsorger, schwerfiel, sein Amt zu lassen, und dies gerade in einer Zeit, in der die Kirche besonders dringend überzeugender Hirten bedarf, die der Diktatur des Zeitgeistes widerstehen und ganz entschieden aus dem Glauben leben und denken.
Aber umso mehr hat es mich bewegt, dass er in dieser letzten Periode seines Lebens loszulassen gelernt hat und immer mehr aus der tiefen Gewissheit lebte, dass der Herr seine Kirche nicht verlässt, auch wenn manchmal das Boot schon fast zum Kentern angefüllt ist. "

Ich gestehe also, im Vertrauen auf die herrschende Barmherzigkeit, die in der aktuellen Kirche mehrmals demonstriert worden ist. Aber fragen Sie mich nicht nach den Namen meiner Komplizen.
Umso mehr, als Sie sie schon kennen.... als aufmerksam Beobachtende.

Quelle: stilum curiae, Marco Tosatti  

Erzbischof Gänswein und Kardinal Müller sprechen über ihre Eindrücke von der Totenmesse für Kardinal Meisner und Paul Badde schreibt noch einmal eine Hommage an den heimgegangenen Alterzbischof von Köln

Erzbischof Georg Gänswein hat ewtn ein Interview gegeben und seine Eindrücke geschildert


           



ebenso Kardinal Müller

       
           


und hier geht´s zur Hommage von Paul Badde an den verstorbenen Alterzbischof von Köln, den er für CNA geschrieben hat:     klicken

Hier ein Ausschnitt daraus:

(....) "Im Sommer darauf schickte Kardinal Meisner  – wenn ich mich in dem Datum nicht irre – die halbe deutsche Bischofskonferenz mit einem Bus von Rom in die Abruzzen zu dem Schweißtuch Christi, deren Mitglieder zwar alle den Bischofsstab mit ihm teilten, doch nicht unbedingt seinen festen Glauben an jedes Wort des rundum unglaublichen christlichen Credos. Er  hat es ganz und gar geglaubt, weshalb er auch von vielen Mitbrüdern wegen seines Kinderglaubens auch oft und immer wieder belächelt wurde, die ihn insgeheim als einen unterbelichteten Oberhirten aus der DDR schmähten, dem die neuesten Erkenntnisse des westlichen Theologie noch nicht richtig aufgegangen seien. Da war etwas dran. Er stand nie skeptisch klügelnd über der heiligen Schrift. Er lebte in ihr, und in der Welt des Heiligen und der Heiligen, besonders in der Welt der von ihm so geliebten Muttergottes." (....)

Quelle: CNA de., Paul Badde


Samstag, 15. Juli 2017

Fundstück des Tages

David Berger hat sich in "philosophia perennis" der merkwürdigen Philippika gegen die in enger Ökumene mit evangelikalen Presbyterianern in einen Topf geworfenen, konservativen amerikanischen Katholiken in der Civiltá Cattolica angenommen.  Msgr. Spadaro, dem von Wohlmeinenden zugute gehalten wurde, er habe den Artikel wohlmöglich nicht gesehen, hat inzwischen das Gegenteil versichert- und damit seine Zustimmung zum dubiösen Inhalt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Hier ein Ausschnitt:

"Zornausbruch im Vatikan: US-Katholiken deckten die Verwicklung des Papstes in das Soros-Netzwerk auf"

(.....) Der konkrete Anlass für diese Kampagne des Vatikan gegen Christen in den USA dürfte ein durch Wikileaks bekannt gewordener, besorgter Brief zahlreicher prominenter US-Katholiken an Donald Trump vom Januar dieses Jahres sein

Darin erheben sie schwere Vorwürfe gegen Barack Obamas und Hillary Clintons Einmischung in innerkatholische Angelegenheiten: mit Rückendeckung durch George Soros sollen sie einen Putsch im Vatikan initiiert haben, um den konservativen Papst Benedikt zu stürzen und ihn durch den radikal linken Papst Franziskus zu ersetzen.

Dabei phantasieren die Verfasser und Mitunterzeichner des Schreibens nicht, sondern können sich auf verschiedene Quellen, insbesondere auf WikiLeaks-E-Mails berufen." (......)

Quelle:  philosophia perennis, D.Berger