Sonntag, 24. April 2022

Unvergessen: 107 Jahre Völkermord an den Armeniern

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae den Aufruf einer Italienisch-armenischen Vereinigung zum 107. Jahrestag des Beginns der Völkermordes an den Armeniern am 24. April 1915.
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"VÖLKERMORD. VOR 107 JAHREN, ABER DAS TÜRKISCHE LEUGNEN GEHT WEITER"


Liebe StilumCuriale, 107 Jahre sind vergangen seit dem 24. April 1915, als der erste Völkermord des zwanzigsten Jahrhunderts in Konstantinopel-Istanbul-Bolis begann, der an den Armeniern, gefolgt von dem an den anderen christlichen Minderheiten des Osmanischen Reiches: Griechen und Assyrer. Ein Massaker, das zu einer Inspiration für die Vernichtung der Juden während des Zweiten Weltkriegs durch das Nazi-Regime werden sollte. 107 Jahre später und trotz der überwältigenden historischen Beweise setzt die Regierung in Ankara eine leugnerische Propaganda fort, die umso unhaltbarer ist, als sie von Historikern widerlegt wird. Und die liefert Waffen und diplomatische Unterstützung für die Aggression der Aserbaidschaner gegen die armenische Realität der Artsah, wo die Besatzer von Baku, wie es in der Tat auch ihre türkischen "Herren" taten, einen kulturellen Völkermord mit der Annullierung der christlichen und armenischen Geschichte in den besetzten Ländern durchführen. Wir müssen uns weiterhin daran erinnern, nicht nur als Pflicht zum Gedenken an die anderthalb Millionen unschuldigen Opfer, die in den Wüsten Syriens ausgerottet wurden, sondern auch um zu wissen, daß die Mörder immer noch am Werk sind.

Nicht vergessen: der 24. April.  

Auch in diesem Jahr erinnern wir Italiener armenischer Herkunft und Armenier in Italien am 24. April vereint in einer Stimme mit den Organisationen, die uns vertreten, an den Völkermord, den die Armenier 1915 durch das Osmanische Reich erlitten haben.

In einem internationalen Kontext wie dem gegenwärtigen, der so von Instabilität und Unsicherheit geprägt ist, wenden wir uns an die Bürger, die Medien und die Institutionen, die die Pflicht zu einem erneuerten Engagement verspüren: nicht nur, indem wir an die Tragödie erinnern, mit der das Schicksal das armenische Volk vor 107 Jahren überwältigt hat, sondern auch zwingend an die Dringlichkeit und die Herausforderungen der Gegenwart, an die ich mich erinnere und die immer noch von zu vielen ignoriert wird.

Es ist in erster Linie eine Herausforderung des Wissens, nicht bei einem rhetorischen Gebrauch der Erinnerung stehen zu bleiben. Stattdessen ist es notwendig, sich in die Komplexität der Vergangenheit zu vertiefen, um zu verstehen, daß die Vernichtung eines Volkes und seiner Identität ein Drama ist, das uns alle wirklich betrifft und uns gleichzeitig dazu bringt, den Reichtum, den die armenische Kultur noch zu bieten hat, wiederzuentdecken.

Es ist eine Herausforderung des Mutes, die Konflikte der Gegenwart zu lesen und sich ihnen ohne Angst zu stellen, mit Blick auf die dramatische Lektion der Vergangenheit, im Bewusstsein, daß es um unsere Zukunft geht, mit ihren Werten der Integration und Verteidigung der eigenen Identität. Für uns, die wir auch stolze italienische Bürger sind, sind sie das wahre Erbe, das von denen kommt, die uns vorausgegangen sind, und können zu einem Erbe werden, das mit der Nation, in der wir leben wollen, geteilt werden kann.

Es ist eine Verpflichtung gegen den Druck, der die Erinnerung an die Tatsachen zu überwältigen und zu beseitigen droht, die noch heute auftauchen und die Existenz der armenischen Nation bedrohen, insbesondere nach der militärischen Aggression Aserbaidschans gegen die Republik Arzach/Berg-Karabach vor anderthalb Jahren, dem ohrenbetäubenden Schweigen der internationalen Gemeinschaft, das den kriminellen Versuchen folgte, alle Spuren der armenischen Kultur in den besetzten Gebieten zu löschen. und den jüngsten schweren Verletzungen des Waffenstillstands gegen die Armenier, die den dramatischen anhaltenden Konflikt in der Ukraine ausnutzen.

Es ist die wahre Lektion der Erinnerung, diejenige, die uns aus der Vergangenheit heraus die Augen für die Gegenwart öffnet, uns hilft, für unsere Zukunft verantwortlich zu sein, und vor allem wachsam gegenüber den Gefahren zu sein , denen Einzelpersonen und Gemeinschaften ausgesetzt sind, wenn ihre Grundrechte nicht anerkannt werden.

Das ist also unsere Aufgabe als europäische Bürger: nicht von der Last unserer Ängste, Gleichgültigkeiten, Apathie und Desillusionierung erdrückt zu bleiben, sondern glaubwürdige und konkrete Bezugspunkte zu werden, die neuen Hass verhindern und mit den Waffen des Wissens und der Wahrheit die hartnäckigen Versuche, die Geschichte zu entfernen und zu manipulieren, bekämpfen."

Unione Armeni d'Italia Associazione Assoarmeni (Roma) Associazione Casa di Cristallo (Padua)
Associazione Italiarmenia (Padua)
AGBU Mailand Casa Armena – Hay Dun (Mailand

Quelle: M.Tosatti, Stilum Curiae,  Armenische Vereinigung der Assyro-Armenier etc. 

Samstag, 23. April 2022

Christliche Kunst

                                                HEILIGER GEORG BITTE FÜR UNS! 

"Dann werden die Gerechten mit großer große Standhaftigkeit gegen jene bestehen, die sie heimgesucht haben.“

Fundstück

Mit den Worten: "Wir sind als Christen heute zurecht erschüttert über die infame Interpretation des Angriffskrieges gegen die Ukraine als Verteidigung der russischen Orthodoxie gegen westliche Dekadenz.“ Von Gerhard Card. Müller 
dokumentiert kathnet -mit Erlaubnis des Autors- die Vorlage für die Lectio magistralis die Kardinal Müller anläßlich der Verleihung des Bonifatius-Preises in Anagni /Italien hält.

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PAPST FRANZISKUS BEHÄLT MIT SEINER WARNUNG AN RUSSLAND VOR VERNICHTUNGSKRIEG GEGEN UKRAINE RECHT"

und in der Mitte des Textes der lectio magistralis findet sich das ZITAT

..." Und auch Papst Franziskus behält jetzt mit seiner Warnung an Russland vor dem Vernichtungskrieg gegen die Ukraine Recht. Abgesehen von der Rechtfertigung der Kriegsverbrechen mit dem verlogenen Anspruch, das Nachbarland von Nazis und mafiosen Oligarchen zu befreien, bestätigt der Verlust an Menschenleben und der Schaden für das eigene Land und aller Völker Europas und der Welt nur das Wort Jesu, daß „alle, die zum Schwert greifen durch das Schwert umkommen.“ (Mt 26, 52)." (...)

Quelle: Kard. G.Müller, kathnet


Fr. Hunwicke spricht...

heute wieder über eine weiter Lektion des Kanonikers Couratin, die elfte, bei der es um Moses´ Tod und seine letzte Mahnung an Israel geht.
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                            "KANONIKER COURATIN (11)"

Lektion XI. Die letzen Worte von Moses ( Deut. 31: 22-30) 

1. Moses richtet bevor er stirbt einen letzten Apell an das Alte Israel, dem Gesetz Gottes treu zu bleiben, Er hat sie 40 Jahre durch die Wildnis geführt und sie sind zu den Wassern des Jordans gekommen und er kennt ihre Schwäche und Unbeständigkeit. Er ist dabei, sie zu verlassen und warnt sie, daß wenn sie sich- wenn sie abfallen- das göttliche Gericht zuziehen.

2. Die Kirche mach sich diese Warnung zu eigen, indem sie den Katechumenen sagt, daß die drei Jahre des Katechumenats und die 40 Tage der unmittelbaren Vorbereitung jetzt vorbei sind und sie an die Wasser der Taufe gekommen sind. Und sie spricht die mit gleicher Angemessenheit auch zu allen Getauften.

3. Zu allen Zeiten mußte alle Christen immer daran erinnert werden, daß nicht jeder der zu Christus "Herr, Herr" sagt (sei es in der Tauf-Beichte oder bei der regulären Messe in der Kirche) in das Königreich des Himmels eintritt; sondern nur der, der den Willen des Vaters Christi im Himmel tut.  Es sind nicht jene, die in der Taufe einen guten Anfang machen oder sich jährlich bei den Exerzitien der Karwoche bemühen, die gerettet werden, sondern jene, die bis zum Ende aushalten."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

 

Wie die Chinesische Regierung gegen die Christen vorgeht, um keine Märtyrer zu schaffen...

Rorate Caeli gibt den Bericht von Fr. Vincent Woo über die Verfolgung der Kirche in China wieder, der zuerst in der katholischen Zeitung The Wanderer am 10. März veröffentlicht wurde. 
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"EIN KATHOLISCHER PRIESTER AUS HONGKONG SPRICHT ZUM ERSTEN MAL ÖFFENTLICH ÜBER DIE VERFOLGUNG DER KIRCHE IN CHINA"

1917 erschien die Hl. Jungfrau in Fatima und warnte uns, daß wenn wir unsere Sünden nicht bereuten, sich die Irrtümer Rußlands ausbreiten würden. Wie wahr das angesichts dessen ist, was in den letzten Tagen in der Ukraine passiert. Dennoch sind die Fehler Rußlands auch in anderen Teilen der Welt gegenwärtig, wie in China. Die Chinesische Kommunistische Partei ist berüchtigt für ihren vollkommenen Mangel an Respekt vor der Menschenwürde. Ein Beispiel ist die Einschränkung der Religionsfreiheit. Anstatt die frühen Christen zu ermorden, wie es die Römer taten, greift die CCP zu einer anderen Strategie, um keine Märtyrer zu schaffen. Sie hat eine vom Staat geleitete, von Rom unabhängige Kirche -namens Patriotische Vereinigung- geschaffen, und wünscht von ihr, den Glauben von innen zu zerstören. Die CCP wollte wirklich, daß Kardinal Kung- der damalige Bischof von Shanghai - diese Nationalkirche, die eine Allianz mit dem Staat versprach, leiten sollte. Kardinal Kung blieb eisern dabei, daß er seinen Glauben niemals verraten werde. Die CCP verhaftete ihn 1955 zusammen mit Hunderten von Priestern, Nonnen und Mönchen und katholischen Laien aus Shanghai. Kardinal Kung blieb - zusammen mit vielen dieser Helden des Glaubens- 33 Jahre in Gefangenschaft.

Deshalb sind wie heute hier aus drei Gründen versammelt. Erstens um für die Seele von Kardinal Kung zu beten. Zweitens um für die verfolgten Christen der Gegenwart und für ihre Verfolger zu beten. Drittens um die wahre Geschichte der Untergrundkirche in China zu bewahren.

Erstens beten wir für Kardinal Kung und jene, die wegen der religiösen Verfolgung in China gestorben sind. Eine klare Eigenschaft der Katholischen Theologie ist, daß wir nicht annehmen, daß die Toten sofort in den Himmel gehen. Wir sind der Gerechtigkeit wegen verpflichtet, für jene zu beten, die gestorben sind, damit sie von ihren Sünden gereinigt werden können und so schnell wie möglich in den Himmel gelangen können. Für jede Sünde, die wir begehen. müssen wir entweder in diesem Leben Wiedergutmachung leisten oder im Fegefeuer-bevor wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen können.

Die Kirche in voller Krise

Sandro Magister kommentiert in Settimo Cielo  die Stimmung der Kardinäle im Hinblick auf die derzeitige Situation der Kirche und das kommende Konklave und veröffentlicht den Essay des Historikers Roberto Pertici über Perioden des Niedergangs und des Wiedererstehens der Kirche in den letzten 500 Jahren. 
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"DIE KIRCHE IST IN VOLLER KRISE, KANN ABER SELBST IN DER DUNKELSTEN STUNDE WIEDER ERSTEHEN. DIE LEHRE AUS DER GESCHICHTE"

Bei den Überlegungen über das kommende Konklave - ein Thema, das in den Überlegungen der Kardinäle zunehmend größeren Raum einnimmt, wie Settimo Cielo dokumentiert, stellt man die drängende Notwendigkeit fest, die fundamentalen Fragen über Gott und den Menschen wieder in den Mittelpunkt zu stellen, jene mit denen die Kirche steht oder fällt, nicht nur um den langsamen Verfall der gegenwärtigen Kirche zu verlangsamen, den alle sehen können, sondern um im Gegenteil um auf eine Wiedergeburt der christlichen Lebenskraft -auch in eine weitgehenden indifferenten oder feindlichen Welt zu vertrauen. 

Auch in anderen Zeiten in der Vergangenheit ist die Kirche durch Perioden des Niedergangs gegangen. Die derzeitige Entchristlichung ist eine von ihnen, Aber nichts sagt, daß das irreversibel oder unwiderstehlich sein muß- so wie es auch keiner der vergangenen Niedergänge  gewesen ist. 

Weil es in der Kirchengeschichte auch Zeiten der religiösen Erneuerung gegeben hat. Nicht immer von den kirchlichen Hierarchien gefördert und angeführt. Tatsächlich  wurden sie nicht selten selbständig von Männern der Kultur, christlichen Intellektuellen ins Leben gerufen, die fähig waren, sogar substantielle Massenbewegungen zu interpretieren und zu inspirieren. 

Die Betrachtung des Wechsels dieser Zeiten ist deshalb für jene, die über die Kirche von heute nachdenken lehrreicher denn je. Und das ist es, was Roberto Pertici, Professor für Gegenwartsgeschichte an der Universität von Bergamo, in diesem Essay tut, den er für Settimo Cielo geschrieben hat. 

Es gibt mindestens drei religiöse Erneuerungen, die Pertici in den letzten 500 Jahren feststellt. Die erste wurde durch das Konzil von Trient ermutigt, hat ihre Wurzeln aber im 14. Jahrhundert und nahm vor allem im Frankreich der 17. Jahrhunderts Gestalt an, dem Jahrhundert Pascals und von "Port-Royal"- das mit dem Beginn der Aufklärung zu Ende ging. 

Die zweite (Erneuerung) erblühte nach der Französischen Revolution und Napoleon, im Klima der Romantik und neuer Freiheiten. Sie war gleichzeitig kulturell und politisch, reichte von Chateaubriand bis zu Rosmini, vom "Genius des Christentum" bis zu den "Fünf Wunden der Hl. Kirche". Sie wurde  durch die antiliberale Erstarrung der Kirchenhierarchie und die Zustimmung zum wissenschaftlichen Positivismus ausgelöscht. 

Freitag, 22. April 2022

Besuch in Mater Ecclesiae

Wie katholisch. de und KNA berichten, haben vier bayrische Gebirgsschützen Papst Benedikt XVI einen nachträglichen Geburtstagsbesuch abgestattet. 
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Unter dem Titel:

"NACHTRÄGLICHE GEBURTSTAGSWÜNSCHE FÜR DEN EMERITIERTEN PAPST"

BLITZBESUCH BAYRISCHER GEBIRGSSCHÜTZEN BEI BENEDIKT XVI

beginnt der Bericht so- ZITAT

"VATIKANSTADT ‐ Benedikt XVI. ist seit langem Ehrenmitglied der Gebirgsschützen. Eine Delegation stattete dem emeritierten Papst kurzfristig einen nachträglichen Geburtstagsbesuch ab. Die Zeit mit ihm sei "lustig" gewesen, so der stellvertretende Landeshauptmann.

Vier bayerische Gebirgsschützen haben dem emeritierten Papst Benedikt XVI. einen Blitzbesuch abgestattet. Die Visite im Nachgang zu dessen 95. Geburtstag am 16. April kam "kurzfristig" zustande, wie der stellvertretende Landeshauptmann Hans Baur aus Wallgau dem "Münchner Merkur" (Wochenende) berichtete. Am Mittwoch nach Ostern seien sie empfangen worden. Benedikt habe sich sehr gefreut und sei geistig fit gewesen. "Er ist halt körperlich schwach, kann nicht mehr gescheit gehen. Manchmal ist ihm die Stimme versagt, da hat er sich räuspern müssen. Dann wurde sie wieder fester. " (...)

Quelle: katholisch.de, KNA


noch ein Hunwicke...

- heute mit der 10. Lektion des Kanonikers Couratin.
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                         "KANONIKER COURATIN (10)"

Lektion X, Jonas Mission in Niniveh (Jona 3:1-10)

1. Jona ist der Prophet des Alten Testamentes der von Gott gesandt wird, um den Heiden Reue zu predigen. Trotz seiner ursprünglichen Weigerung und seiner folgenden Ungeduld, gelingt es ihm, das Bereuen des Volkes von Niniveh zu erreichen und rettet so die Stadt und ihre Einwohner vor der Zerstörung, die ihnen droht.

2. Das ist deshalb ein passendes Beispiel auch für das Volk des Neuen Testaments, besonders in der Zeit, in der sie sich auf die Taufe als ihren Eingang in die Kirche vorbereiten. Weil das Israel, zu dem sie zugelassen werden, eine Apostolische Kirche ist- betraut mit der Pflicht alle Nationen der Welt zur Reue und zum Glauben zu bekehren oder wieder zu bekehren.

3. Aber Jona ist auch enger mit der Passion und der Auferstehung verbunden, weil unser Herr die Geschichte von Jona und dem Wal als Gleichnis für sein eigenes Sterben und Auferstehen benutzt. Die Geschichte wurde ursprünglich erzählt, um das Wiedererstehen Israels als Nation zu illustrieren, nachdem es in die Gefangenschaft verschleppt und offensichtlich zerstört worden war. Unser Herr benutzt die Geschichte, um die Auferstehung Israels in seiner eigenen messianischen Person zu illustrieren, nachdem die gesamte Nation sich selbst zerstört hatte, indem sie den Messias Gottes ablehnte."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke, 

Fundstück

R. Gehrig berichtet für CNA über ein Interview das der Erzbischof von Stockholm Kardinal Anders Arborelius Vatican News über die Ausschreitungen militanter Muslime in Schweden gegeben hat, ein Problem, das sich nicht auf Schweden beschränkt.
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unter dem Titel

"KARDINAL ARBORELIUS ÜBER AUSSCHREITUNGEN, INTEGRATION UND RELIGION IN SCHWEDEN"

beginnt der Beitrag so-  ZITAT

"Kardinal Anders Arborelius von Stockholm hat über die schweren Ausschreitungen von Muslimen in Schweden während der Ostertage gesprochen. In einem Interview mit "Vatican News" konstatierte der Kardinal, dass es – neben der islamischen Gewalt – auch "antireligiöse Gefühle in der schwedischen Bevölkerung" gebe und sprach zudem über die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs.

Der schwedische Polizeichef Anders Thornberg sagte laut BBC nach den Zusammenstößen am Oster-Sonntag in Norrkoping, das etwa 160 km südwestlich von Stockholm liegt, und im nahe gelegenen Linkoping, er habe noch nie so gewalttätige Ausschreitungen gesehen.
In diesen beiden Städten war es am Karfreitag ebenfalls zu Ausschreitungen gekommen, ebenso wie im Stockholmer Vorort Rinkeby und in der westlichen Stadt Orebro. Am Samstag kam es zu Ausschreitungen in der südlichen Stadt Malmö, so die BBC weiter.
Am Ostermontag teilte die Polizei mit, dass bei den Ausschreitungen 26 Polizeibeamte und 14 Bürger verletzt und mehr als 20 Fahrzeuge beschädigt oder völlig zerstört worden seien. Hunderte Personen beteiligten sich an den Aktionen, die nach Einschätzungen der Behörden durch kriminelle Gangs organisiert oder zumindest unterstützt wurden."  (...)

Quelle: R. Gehrig, CNA 

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über Joseph Ratzinger und bezieht sich dabei auf diesen Artikel von Peter Kwasniewski im NewLiturgicalMovement- blog. 
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                                                     "RATZINGER"

Der NLM -blog hat am vergangenen Dienstag eine Reihe von Zitaten von Kardinal Ratzinger veröffentlicht. Sie gehen auf seine langen Jahre und Jahrzehnte zurück. Sie zeigen, daß der Usus Deterior oder die Ordentliche Form oder wie sie es nennen wollen nicht das ist, was das II.Vaticanische Konzil wollte und anordnete: und daß sie das Gegenteil von den nahezu zwei Christlichen Jahrtausenden ist, die ihm vorausgingen... sowohl in Worten von Gesetz als auch liturgischer Gebräuche.

Dann stellt sich die Frage nach den Zielen des Souveränen Pontifex Benedikts XVI als er sein eigenes Summorum Pontificum formulierte. 

Zur Zeit werden über alle Dinge, die damit zusammenhängen, VON SEHR WICHTIGEN LEUTEN
massenweise SEHR GROSSE LÜGEN erzählt (und es wird nach ihnen gehandelt) VON SEHR WICHTIGEN LEUTEN.

Wir brauchen Fakten. 

Wir stehen in Peter Kwasniewskis Schuld (wie so oft), der diese sehr wichtigen Zitate unter unserer Fingerspitzen richtig sind."

                                                               *   *   *   *   *

und hier- als Nachtrag- noch der gestrige Beitrag 

KANON COURATIN (9)

Lektion IX. Das Osterlamm (Ex. 12:1-11)

1. Es war durch das Fleisch und Blut des Pascha-Lammes, durch das das Alte Israel aus den Fesseln Ägyptens entkam. Das Blut wurde auf die Türpfosten gestrichen und wandte den Todesengel von Gottes Zorn ab und das Fleisch wurde vom Volk Gottes gemäß seinem Gebot gegessen.

2. Durch das Fleisch und Blut Christi entkommt das Neue Israel den Fesseln der Sünde und des Todes. Die Passion und die Auferstehung des Herrn ist das christliche Pascha. Christus ist das Pascha-Lamm, das stirbt, um seinem Volk sein lebensspendendes Fleisch und Blut zu gewähren. Aber Christus ist auch das Neue Israel, das in seinem Tod und seiner Auferstehung aus der Bindung an diese böse Welt in die Freiheit  der kommenden Welt aufbricht.

3. Jeder Christ nimmt durch die Österlichen Sakramente am Christliche  Pessach teil. In der Taufe wird der Christ im Blut Christi gewaschen, das den Todesengel von seiner Seele abweist und in als geliebten Sohn anerkennt. In der Taufe bricht der Christ aus der Fesselung durch diese böse Welt in die glorreiche Freiheit der Kinder Gottes auf. Und in der Eucharistie tritt es in den Himmel ein, schmeckt die Macht der kommenden Welt und nährt sich vom Fleisch  und Blut des Lammes Gottes. " 

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Wie es in West- und Mitteleuropa zur Festlegung eines einheitlichen Ostertermins kam...

das hat - wie kathnet heute veröffentlicht- der Wiener Historiker Christian Gastgeber- in der Mailänder Biblioteca Ambrosiana herausgefunden. 
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Unter dem Titel: 

"WIEN: MISSING LINK IN DER GESCHICHTE DES OSTERTERMINS ENTDECKT" 

beginnt der Artikel so: ZITAT

" ...  Der Wiener Historiker Christian Gastgeber von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften hat in der italienischen Biblioteca Ambrosiana (Mailand) ein Dokument aufgespürt, das erstmals belegt, wie sich das für Ostern zentrale Berechnungsmodell der astronomisch fortgeschrittenen Ägypter in Mittel- und Westeuropa durchgesetzt hat. Damit hat er auch ein Missing Link in der Geschichte des Ostertermins entdeckt. Der Fund gelang dem Experten freilich nicht vor Ort in der Bibliothek in Mailand, sondern in der Wiener U-Bahn beim digitalen Surfen durch die Bestände der Bibliothek."  (...)

Quelle: kath.net

Donnerstag, 21. April 2022

Fundstück

Armin Schwibach hat bei kathnet einen Beitrag zum heutigen Festtag des Hl. Anselm von Canterbury verfaßt und ihm die Katechese von Papst Benedikt XVI über den Heiligen angehängt. 
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Unter dem Titel:

"ANSELM VON CANTERBURY:  DOCTOR MAGNIFICUS - DEUS EST ID QUO MAIOR COGIITARI NEQUIT"

beginnt der Beitrag so - ZITAT

"Benedikt XVI. – Licht des Glaubens: ich wünsche nur, einigermaßen deine Wahrheit zu begreifen, die mein Herz glaubt und liebt. Denn ich suche nicht zu begreifen, um zu glauben, sondern ich glaube, um zu begreifen.  (...)

Anselm von Aosta, auch bekannt als Anselm von Canterbury oder Anselm von Le Bec (Aosta, 1033 oder 1034 – Canterbury, 21. April 1109), war ein französischer Theologe, Philosoph und Erzbischof, der als einer der größten Vertreter des christlichen Denkens im Mittelalter gilt. Er stammte aus einer adligen Familie in Aosta und verließ die Stadt mit Anfang zwanzig, um seiner Berufung zu folgen. Er wurde Mönch in der Abtei Notre-Dame du Bec und wurde dank seiner Qualitäten als gläubiger und intellektueller Mensch bald Prior und dann Abt."  (...)


Quelle: A. Schwibach, kathnet

Noch ein Geburtstag...

heute, am 21. April feiert Rom Geburtstag, Gründungsjahr war 753 v.Chr.  Wir gratulieren ! Ad multos annos (nach 2775 Jahren)  Roma ! 

Fr. Hunwicke spricht..

bei liturgicalnotes heute mit nur wenigen Worten über die Hl. Maria Magdalena. 
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                                     "DIE HL. MARIA VON MAGDALA" 

Als ich Guerangers Text für den heutigen Tag las, war ich über die Tatsache verblüfft, daß er uns den "feministischen" Topos vermittelt, daß sie die "Apostelin* der Apostel" ist. In der Tat macht Dom G aus dem heutigen Tag eine Art Tag der Magdalena.

Man muß sich nicht von jedem Modetrend blenden lassen...

Ich frage mich allerdings, ob die Verehrung dieser interessanten Frau zugenommen oder abgenommen hat, seit sie in den 1960-ern so umfassend revidiert worden ist. "

* oder Apostel der Apostel? 

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Aus der Kirchengeschichte

Heute vor 65 Jahren, am 21. April 1957 wurde die Enzyklika Fidei Donum  zur katholischen Mission besonders in Afrika von Papst Pius XII veröffentlicht. 
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Fidei Donum beginnt so: ZITAT

"Die Gabe des Glaubens, die durch die Güte Gottes von unvergleichlichem Überfluss an Segen für die Seele des gläubigen Christen, erfordert ganz klar die unaufhörliche Ehrerweisung eines dankbaren Herzns an den göttlichen Urheber dieses Geschenkes." (...)

Quelle: Papst Pius XII, LEV, La Santa Sede

Und heute vor 144 Jahren, am 21. April 1878  hat Papst Leo XIII seine Antrittsenzyklika "Inscrutablili Dei Consilio" -über das "Böse in der Gesellschaft" veröffentlicht.

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Quelle: Papst Leo XIII, LEV, La Santa Sede