Mittwoch, 26. Juli 2017

Wenn Atheisten das Christentum verteidigen.....

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae die heuchlerische Aktion der Polizei während der Gay-Pride-Parade in London.
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"GB. JESUS KANN SCHWUL SEIN, ALLAH NICHT. ABER  PROTESTIERT HAT NUR EIN BERÜHMTER ATHEIST. DIE CHRISTEN? UND IN RIMINI...."

Richard Dawkins hat die Aktionen der Polizei während der Londoner Gay-Pride-Parade zum Lobpreis des homosexuellen Lebensstil und homosexueller Praktiken als heuchlerisch kriitisiert. 
Der hochberühmte Atheist hat die Sicherheitskräfte kritisiert, weil sie dem Rat der Ex-Muslime in Groß-Britannien (CEMB) verboten haben, ihre Spruchband "Allah ist schwul" zu zeigen, aber Plakate, auf denen "Jesus ist schwul" stand, zugelassen.

                             

Der berühmte Evolutionsbiologe hat am vergangenen 23. Juli getwittert: "Gay-Pride-Parade" in London. Die Polizei ist mit den Fahnen "Jesus ist schwul" zufrieden. Aber die Fahne der CEMB "Allah ist schwul" verboten. Heuchelei vom Typ @kpfa."
Kpfa ist ein Radiosender der betont, Akzeptanz, soziale Toleranz und Integration fördern zu wollen.

Die CEMB hat sich dem Protest Dawkins angeschlossen und auf ihrer website 
festgestellt, daß die Parade "voller Plakate war, auf denen stand "Gott ist schwul", "Jesus hatte zwei Väter" und andere, die die Kirche, Priester und den Papst betrafen. Aber als CEMB das Spruchband mit "Allah ist schwul" hochhielt, kam die Polizei sofort, um es zu entfernen, weil es provoziere."
Und CEMB fährt fort: "Der einzige Grund aus dem unsere Spruchbänder als Povokation angesehen werden, ist daß Kritik am Islam als nicht zu dulden betrachtet wird, weil es eine fortwährende Gewaltandrohung seitens der Islamisten gegen Ex-Muslime gibt, aber auch gegen Muslime im Dissenz, um sie
zu zensieren und zum Schweigen zu bringen." 

Sofort nach dem Auftauchen der Sspruchbänder hat die Moschee von Ost-London eine formelle Beschwerde gegen die CEMB  eingereicht und behauptet, "die Gruppe würde Haß gegen die Muslime schüren" .
Und die KPFA, der in Berkeley, Kalifornien stationierte Sender hat ein Programm abgesetzt, bei dem am 9.8. Dawkins anwesend sein sollte, weil der Autor der "Gottesillusion" eine verletzende Sprache gegenüber dem Islam benutzt habe.
Und in einer sich selbst widerspechenden Erklärung: "KPFA lehnt eine Sprache, die verletzen kann, ab. Aber wir unterstützen unermüdlich eine ernsthafte Redefreiheit unterstützen, unterstützen wir keine Beleidigungsreden. Wir entschuldigen uns dafür, nicht schon viel früher Kenntnis von den Ansichten Dawkins gehabt zu haben."




Dawkins hat geantwortet, die "ungeheuere Misogynie und Homophobie" des Islam und die  Ermordung der Apostaten -nur weil sie nicht mehr glauben, kritisiert zu haben. Und "es ist bekannt, daß ich ein häufiger Kritiker des Christentums bin, aber deshalb ist nie auch nur ein Programm abgesetzt woren. Ist es also gut, das Christentum zu kritisieren und den Islam nicht?"

Schon, warum?

Und in dem Augenblick, in dem wir das Thema Angriffe auf das Christentum, Jesus und den Glauben so vieler Menschen, begangen während der Paraden, die Homosexualität und Sodomie besingen, was sollen wir da von Priestern und Bischöfen denken, zuletzt von dem von Rimini-die sich von Sühneprozession -und Gebet von Katholiken wegen dieser Angriffe organisiert- distanzieren?
Passt das , was Dawkins als Heuchelei im Stil von KPFA definierte, auch auf sie?"

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti

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