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Herr Präsident,
verehrte Autoritäten und Mitglieder des Diplomatischen Korps,
meine Damen und Herren,
es ist mir eine große Freude, heute unter Ihnen zu sein. Ich bin Ihnen, Herr Präsident, insbesondere dankbar für die herzliche Einladung zu diesem Besuch in Frankreich und ich danke Ihnen für die Begrüßungsworte, die Sie soeben an mich gerichtet haben. Mit Ihnen grüße ich auch alle, die in diesem Land mit seinem reichen kulturellen und religiösen Erbe leben. Gemeinsam bilden sie ein Volk, in dem die Vielfalt der Herkünfte dazu beiträgt, das Zusammenleben und die Demokratie zu beleben und zu bereichern. Ich möchte Ihnen, Herr Präsident, meine Damen und Herren, ebenfalls versichern, dass Frankreich im Gebet des Papstes, der seine familiären Wurzeln in der Normandie und im Béarn nicht vergisst, sehr oft einen zentralen Platz einnimmt.
Kultureller, künstlerischer und geistiger Leuchtturm
Meine Reise nach Frankreich beginnt in der Hauptstadt Ihres Landes, Paris, die oft als die Ville lumière bezeichnet wird. Seit Jahrhunderten erstrahlt Frankreich als kultureller, künstlerischer und geistiger Leuchtturm, nicht nur in Europa, sondern weltweit. Mit seinen Kathedralschulen, Universitäten und Akademien – wichtigen Stätten der Wahrheitssuche – hat Frankreich stark dazu beigetragen, die Geistesbildung der Völker weit über seine Grenzen hinaus zu prägen. Die Geistesgröße außergewöhnlicher französischer Persönlichkeiten, die zugleich große Katholiken waren, macht deutlich, welche Bedeutung die Wissenschaften, die Künste, die Literatur und die Philosophie für das Wohl der Menschheit haben können, sofern sie auf die Suche nach dem Schönen, dem Guten und dem Wahren ausgerichtet sind, damit die Welt das Leben hat.
Das französische savoir-faire steht in vielen Bereichen für Exzellenz. Dies hat sich insbesondere bei den umfangreichen Restaurierungsarbeiten an der Kathedrale Notre-Dame de Paris auf bemerkenswerte Weise gezeigt, an denen von Beginn an zahlreiche private wie auch öffentliche Institutionen beteiligt waren und denen Sie, Herr Präsident, besondere Aufmerksamkeit geschenkt haben, wofür ich Ihnen danke. Mit Dankbarkeit grüße ich alle Handwerker und Gewerke, die daran mitgewirkt haben. Die kürzlich erfolgte Wiedereröffnung der Kathedrale für den Gottesdienst wie auch für die Besucher aus aller Welt ist nicht nur die Krönung einer technischen Leistung, sondern auch ein Sinnbild für eine wiedergewonnene Hoffnung, der Beweis dafür, dass das, was man für immer zerstört glaubte, dank der Zusammenarbeit aller wiedererstehen kann, und ein Zeugnis für die Einheit, die durch das gemeinsame Streben entstanden ist. Eine so großartige Leistung dürfte alle Akteure des politischen, gesellschaftlichen und religiösen Lebens des Landes neu anspornen, in einem Geist der Einheit und mit der Kraft einer lebendigen Hoffnung unermüdlich weiterzumachen.
Tiefe christliche Wurzeln
Frankreich ist auch ein Land mit tiefen christlichen Wurzeln. Seit dem heiligen Irenäus und der Taufe Chlodwigs hat sich die Seele Ihres Vaterlandes entfaltet, indem sie aus dem Christentum eine spirituelle, kulturelle, intellektuelle, künstlerische und missionarische Kraft schöpfte, die heute in der ganzen Welt ihren Widerschein findet. So blühte im Frankreich des 16. Jahrhunderts der Humanismus auf, der versuchte, das griechisch-römische Erbe und den christlichen Glauben zu verbinden. Auf die berühmten Denker der Renaissance und später des Grand Siècle folgten jene der Aufklärung, und Frankreich bescherte der Welt damals wahre Errungenschaften; darunter die Anerkennung der Menschenrechte, die in der Natur des Menschen verankert sind, insbesondere die Religionsfreiheit. Diese beständige Achtung der jedem Menschen innewohnenden Würde findet ihren Widerhall in Ihrem nationalen Wahlspruch. Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sind nicht bloß Worte, die auf den Giebeln Ihrer öffentlichen Gebäude zu lesen sind, sondern verweisen auf allgemeine ethische Ansprüche, die auch in der Botschaft des Evangeliums eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration und Erfüllung finden.
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die in dieser Stadt Paris verkündet wurde – und an deren Ausarbeitung der französische Jurist und Friedensnobelpreisträger René Cassin maßgeblich beteiligt war –, hatte zum Ziel, ein allgemeines Bewusstsein für die unveräußerliche Würde des Menschen zu schaffen. Der heilige Johannes Paul II., der dieses Dokument als »wahren Meilenstein auf dem Weg des moralischen Fortschritts der Menschheit« ansah, war sich bewusst, dass »jede Bedrohung der Menschenrechte, sei es im Bereich der materiellen, sei es im Bereich der geistigen Werte, gleich gefährlich für den Frieden ist, weil dieser sich immer auf den Menschen in seiner Ganzheit bezieht«.
Menschenrechte und Menschenwürde
Die Frage nach der Achtung der Menschenwürde und der Grundrechte und -freiheiten, die sich aus der menschlichen Natur ergeben, stellt sich zu jeder Zeit und muss die Entwicklung der Gesellschaft und den technischen Fortschritt begleiten. Denn »die technische Entwicklung hat im Laufe der Jahrhunderte zu einer erheblichen Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschheit beigetragen; zugleich hat jede Phase des Fortschritts auch die Ambivalenz von Werkzeugen offenbart, die in der Lage sind, Schaden anzurichten, wenn sie nicht auf das Gute ausgerichtet sind« (Magnifica humanitas, 4). Schon zu seiner Zeit erkannte Georges Bernanos die Gefahr, dass blinder Gehorsam und Verantwortungslosigkeit zu Herrschern eines „Maschinenparadieses“ werden könnten. Er betonte, dass die französische Zivilisation, um dem zu entgehen, jedoch jahrhundertelang darum bemüht war, freie Menschen heranzubilden, die voll und ganz für ihre Handlungen verantwortlich sind.
Freie Gesellschaft schützt Vielfalt der Gewissen
Aus diesem Grund erschien es mir notwendig, in meiner ersten Enzyklika das Thema der Künstlichen Intelligenz anzugehen, um den Menschen wieder in das Zentrum allen Denkens zu rücken. Um unser Menschsein inmitten des „Maschinenparadieses“, das unseren Alltag zunehmend bestimmt und beeinflusst, nicht zu verlieren, ist es dringend erforderlich, den Geist zu einer ethischen Urteilsfähigkeit zu erziehen, die in der Lage ist, das moralisch Gute zu erkennen. Diese Notwendigkeit ist grundlegend für die Erkenntnis des wahrhaft Guten, das den Menschen gemäß seiner ursprünglichen Berufung wachsen lässt, unter bedingungsloser Achtung seiner inneren Freiheit und seiner heiligen Würde. In diesem Zusammenhang möchte ich daran erinnern, dass »eine wirklich freie Gesellschaft keine Einheitlichkeit auferlegt, sondern die Vielfalt der Gewissen schützt, autoritären Auswüchsen vorbeugt und einen ethischen Dialog fördert, der das soziale Gefüge bereichert« (Ansprache vor dem Diplomatischen Korps, 9. Januar 2026). Dieser Dialog ist im heutigen Frankreich umso dringlicher, als Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Herkunft gefordert sind, zusammenzuleben und ihren jeweiligen Beitrag zum Aufbau der Gesellschaft zu leisten.
Gerade dank des Reichtums seines sozialen Gefüges zeichnet sich Frankreich seit Jahrhunderten durch seine Aufmerksamkeit für Vielfalt und einen starken Wunsch nach Solidarität aus. Durch das herausragende Wirken von Männern und Frauen, die ihrer Menschlichkeit und den Werten des Evangeliums treu geblieben sind, hat sich die katholische Kirche in Frankreich unaufhörlich für das Wohl der Bedürftigsten eingesetzt und wurde so zum lebendigen Abbild der Zärtlichkeit und des Erbarmens Gottes. Denken wir an das Wirken des heiligen Vinzenz von Paul, an die karitative Erneuerungsbewegung des 17. Jahrhunderts und an die zahlreichen katholischen Einrichtungen, in denen bis heute Pflegekräfte unsere vom Leid geschwächten Brüder und Schwestern begleiten. Ihre Zeugnisse der Fürsorge und des Dienstes sind eine wahre Schule der Menschlichkeit, die die Bedeutung der Fürsorge verdeutlicht, und sie sind eine eindringliche Erinnerung an den einzigartigen und unersetzlichen Wert jedes einzelnen Menschen. Sie sind zugleich eine Einladung zu einer neuen Brüderlichkeit, die erfordert, dass man lernt, das Leben bedingungslos anzunehmen, das Schwache liebevoll zu unterstützen, jede Lebensphase mit Achtung und gegenseitigem Vertrauen zu begleiten und sich mit Mut und Mitgefühl für diejenigen einzusetzen, die keine Stimme haben oder sich nicht ausreichend unterstützt fühlen. Deshalb betone ich nachdrücklich, »dass der Schutz des Rechts auf Leben die unverzichtbare Grundlage für alle anderen Menschenrechte bildet« (Ansprache vor dem Diplomatischen Corps, 9. Januar 2026).
Lösungen und Trost?
Heute besteht die Versuchung, sich von der Wissenschaft eine Lösung und einen Trost für all unser Leid zu erwarten. Dabei besteht oft die Gefahr, dass man einer Illusion erliegt. Wenn Wissenschaft und Technik nicht vom Gewissen geleitet werden, können sie unmittelbare Lösungen anbieten, die den Wünschen und Leiden der Menschen scheinbar gerecht werden, die sie jedoch in Wirklichkeit ernsthaft von dem Guten abbringen können, nach dem sie sich tief im Innersten sehnen. Mit Besorgnis stelle ich bisweilen fest, wie Gesellschaften derzeit in die falsche Richtung abdriften und Gefahr laufen, Wissenschaft und Technik in gewinnorientierte Unternehmungen zu verwandeln, die genetische Manipulationen, Leihmutterschaft, den Handel mit Organen oder das Angebot eines geplanten Todes fördern. Vergessen wir nicht, dass die gegenseitige Achtung und der Schutz des Lebens aller Menschen in der Verantwortung jedes Einzelnen und aller gemeinsam liegen; dies beginnt mit einer Bekehrung des Verstandes und des Herzens und erfordert ein echtes und selbstloses Engagement gegenüber unseren Brüdern und Schwestern.
Wie könnte man in einem solchen Engagement nicht auch den Ausdruck einer rechten Laizität der irdischen Stadt sehen? Der Christ, der sich im öffentlichen Leben engagiert und im Lichte seines vom Glauben erleuchteten Gewissens handelt, kann nicht als „Proselytenmacher“ oder als Bedrohung für die Einheit des Vaterlandes angesehen werden. Denn »wahre Laizität schließt die religiöse Dimension nicht aus, sondern versteht es im Gegenteil, sie als pädagogische Ressource zu nutzen« (Ansprache an die Teilnehmer der nationalen Tagung der katholischen Religionslehrer, 25. April 2026).
Dialog zwischen Staat und religiösen Institutionen
Genau aus diesem Grund nimmt die katholische Schule einen festen Platz in der Bildungslandschaft eines Landes wie Frankreich ein. »Dies ist im Übrigen Teil einer umfassenderen Haltung, die für jeden Dialog unerlässlich ist, sowohl in der Schule als auch in der Gesellschaft: zu wissen und zu schätzen, wer und was man ist, um dem anderen mit Respekt und Aufgeschlossenheit begegnen zu können« (ebd.).
Eine rechte Laizität besteht also nicht darin, die Religion aus dem öffentlichen Raum oder aus dem Bildungswesen auszuschließen, sondern darin, darauf hinzuwirken, dass der Staat und die religiösen Institutionen miteinander in Dialog treten und ihre Kräfte im Dienste des Wahren, des Guten und des Schönen bündeln, damit die Welt das Leben hat. In diesem Zusammenhang begrüße ich die Arbeit, die im Rahmen des Dialogs zwischen dem Heiligen Stuhl, der katholischen Kirche in Frankreich und der französischen Regierung geleistet wird. Tatsächlich ist das unermüdliche Wirken der katholischen Kirche durch den Reichtum ihrer Ausdrucksformen und Institutionen zweifellos wertvoll und lobenswert für das Wohlergehen der gesamten Gesellschaft. Ein solcher Austausch veranschaulicht auf sehr erfreuliche Weise jene gesunde Komplementarität, die beim Zweiten Vatikanischen Konzil bekräftigt wurde, und zwar in dem Sinne, dass beide, die politische Gemeinschaft und die Kirche, »wenn auch in verschiedener Begründung, der persönlichen und gesellschaftlichen Berufung der gleichen Menschen [dienen]. Diesen Dienst können beide zum Wohl aller umso wirksamer leisten, je mehr und besser sie rechtes Zusammenwirken miteinander pflegen« (Zweites Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes, 76).
Ich stelle zudem mit Freude fest, dass eben dieser Wille, gemeinsam allen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft zu dienen, seit Jahrhunderten die Zusammenarbeit zwischen Frankreich und der katholischen Kirche im Dienst der Christen im Orient prägt. Die bildungsbezogenen, sozialen, kulturellen und humanitären Maßnahmen, die in den Ländern des Nahen Ostens in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen wie Aide à l’Église en Détresse oder Œuvre d’Orient durchgeführt werden, leisten einen wertvollen Beitrag zum Dialog zwischen den Völkern und zur Wahrung der Rechte aller Menschen.
An Zivilisation der Liebe arbeiten
Dies ist ein beredtes Zeugnis, in dem Kultur und Glaube als Säulen fungieren, die die Harmonie zwischen verschiedenen Völkern und Religionen im Dienste des Friedens und der Vermittlung zwischen den Menschen fördern. Auch hier stellt die Bildung eine besonders wichtige Herausforderung dar. Sie bleibt in der Tat einer der wichtigsten Bereiche der Zusammenarbeit und findet insbesondere durch den Fonds pour les écoles d’Orient einen konkreten und fruchtbaren Ausdruck. In diesem Zusammenhang möchte ich all jenen meine Dankbarkeit aussprechen, die sich für dieses Projekt engagieren und die es seit seiner Gründung im Jahr 2021 ermöglicht haben, mehr als zweihundertsechzig Bildungseinrichtungen im Nahen Osten zu unterstützen, darunter sieben Universitäten im Libanon und die Universität von Betlehem.
Doch wie könnte man von dieser Region der Welt sprechen, in der vor zweitausend Jahren der Friedensfürst geboren wurde, ohne dabei auch an all jene Menschen zu denken, die von den Folgen der Konflikte betroffen sind, und an all jene, die unter der Geißel des Krieges leiden? Wir dürfen angesichts solchen Leids, das die Menschenwürde verletzt und zu Gott um Gerechtigkeit schreit, nicht gleichgültig bleiben. Der Ernst dieser Situationen muss uns aufrütteln und jeden Einzelnen, da wo er sich befindet, zu einer echten Bekehrung des Herzens und zu einer Änderung der Haltung aufrufen. Indem wir demütig anerkennen, wie sehr wir einander brauchen, können wir gemeinsam verstärkt am Aufbau der Zivilisation der Liebe arbeiten, inmitten unserer Welt, in der alles so komplex und interdependent geworden ist (vgl. Enzyklika Magnifica humanitas, 182). Gleichzeitig erfordern, wie es bereits mein heiliger Vorgänger Johannes XXIII. zu seiner Zeit bekräftigte, »Gerechtigkeit, gesunde Vernunft und Rücksicht auf die Menschenwürde dringend, dass der allgemeine Rüstungswettlauf aufhört; dass ferner die in verschiedenen Staaten bereits zur Verfügung stehenden Waffen auf beiden Seiten und gleichzeitig vermindert werden; dass Atomwaffen verboten werden; und dass endlich alle auf Grund von Vereinbarungen zu einer entsprechenden Abrüstung mit wirksamer gegenseitiger Kontrolle gelangen« (Hl. Johannes XXIII., Enzyklika Pacem in terris, 60). Tatsächlich verbreitet sich zunehmend die irrige Überzeugung, der Besitz von Atomwaffen sei ein Garant für Sicherheit, was zu einem neuen, kaum kontrollierbaren Wettrüsten führt (vgl. Enzyklika Magnifica humanitas, 194). Friede ist jedoch kein Kräftegleichgewicht, sondern wird jeden Tag durch Dialog und Gerechtigkeit geschaffen.
Krieg keine Option
Ich ermutige Sie daher eindringlich, sich niemals mit der Option des Krieges abzufinden und diese für „unvermeidlich“ zu halten, sondern unermüdlich den Dialog und die Diplomatie zu pflegen, um friedliche Gesellschaften zu bewahren, in denen die Würde und die Rechte des Einzelnen und der Völker geachtet werden. Angesichts des Kriegsgetöns und der vielfältigen Krisen, die unsere Welt erschüttern, hat Frankreich die Berufung, ein unermüdlicher Verfechter des Friedens und des Multilateralismus zu bleiben, insbesondere innerhalb unseres teuren Europas. Möge Frankreich, seinen Werten treu bleibend, den Weg für einen unbewaffneten und entwaffnenden Frieden ebnen und verantwortungsbewusst seinen unersetzlichen Beitrag zum Frieden leisten. Möge Ihre Freiheit im Streben nach dem Gemeinwohl unaufhörlich weiterwachsen. Möge Ihre Brüderlichkeit die gesamte Menschheit umfassen. Und möge die Gleichheit, nach der Sie streben, stets auf dem Fundament der Gerechtigkeit und der Liebe gründen, ohne dass die Unterschiede zwischen den Menschen beseitigt werden, sondern vielmehr harmonisch zum Wohle der gesamten Gesellschaft fruchtbar gemacht werden.
Herr Präsident, meine Damen und Herren, ich möchte Ihnen erneut meinen Dank für diese Begegnung aussprechen, die – um die für alle bedeutsamen Worte aufzugreifen, welche Eure Exzellenz im Jahr 2018 an die Bischöfe von Frankreich gerichtet hat – deutlich macht, dass »eine Kirche, die beabsichtigt, sich für zeitliche Angelegenheiten nicht zu interessieren, ihre Berufung nicht erfüllen würde; und ein Staatspräsident, der sich für die Kirche und die Katholiken nicht interessieren will, würde seine Pflicht nicht erfüllen«. Seien Sie meines innigen Gebets für Ihre schöne Nation versichert.
Möge Gott ihr Frieden, Einheit und Wohlstand gewähren, damit die Welt das Leben hat. Ich vertraue diese Wünsche der mütterlichen Fürsprache der seligen Jungfrau Maria, der Hauptpatronin Frankreichs, an.
Gott segne Frankreich und alle Franzosen!
Quelle: vaticannews
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