Freitag, 2. Oktober 2026

Das Rosenkranzgebet für den Frieden

Silvia Kritzenberger berichtet bei vaticannews über das heutige Rosenkranzgebet des Papstes mit den Kindern in der Lourdes-Grotte in den Vaticanischen Gärten. Hier geht´s zum Original:  klicken

"PAPST BEIM ROSENKRANZ MIT DEN KINDERN: DER FRIEDEN WÄCHST DURCH GUTE TATEN"

Mit einem Rosenkranzgebet mit 700 Kindern hat Leo XIV. am Donnerstagabend die diesjährige weltweite Gebetsaktion „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ eröffnet. Bei der Andacht vor der stimmungsvollen Kulisse der Lourdes-Grotte in den Vatikanischen Gärten erinnerte der Papst besonders an Kinder und Familien in Kriegsgebieten und rief dazu auf, das Gebet mit konkreten Gesten der Liebe zu verbinden.

Vom 1. bis 7. Oktober beten Kinder in Familien, Schulen und Pfarreien für Menschen in den Kriegs- und Krisengebieten der Welt, darunter die Ukraine, der Nahe Osten, Pakistan, der Südsudan sowie Kuba und Venezuela. Angestoßen wurde die Initiative, die dieses Jahr erstmals eine ganze Woche lang im Zeichen des Gebets für Frieden und Einheit steht, von der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“. Das Leitwort der diesjährigen Aktion stammt aus der Botschaft der Marienerscheinungen von Fatima: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.“

           Die Bitte um eine besondere Gabe: Den Frieden für alle Kinder der Welt

Die Andacht mit Papst Leo fand vor der Nachbildung der Lourdesgrotte in den Vatikanischen Gärten statt, gebetet wurde der lichtreiche Rosenkranz. Der Begegnung mit dem Papst war ein buntes Vorprogramm zu den Rosenkranz-Geheimnissen vorausgegangen, das die Kinder auf das Gebet eingestimmt hatte.

„Heute Abend bitten wir um eine besondere Gabe: um Frieden für alle Kinder der Welt, besonders für diejenigen, die leben, wo Krieg herrscht, in so vielen Ländern der Erde“

„Ja, wir haben euch lieb, Jesus und Maria, und heute Abend bitten wir euch um eine besondere Gabe: um Frieden für alle Kinder der Welt, besonders für diejenigen, die leben, wo Krieg herrscht, in so vielen Ländern der Erde,“ wandte sich der Papst an die anwesenden Kinder.

Der Rosenkranz, so erklärte er, sei ein einfaches Gebet, das jeder beten könne. Die einzelnen Gesätze erinnerten an wichtige Stationen im Leben Jesu – von seiner Taufe im Jordan über die Hochzeit zu Kana und die Verklärung auf dem Berg Tabor bis zur Eucharistie beim Letzten Abendmahl.

„Das sind Augenblicke, in denen uns der Herr wunderbare Gaben geschenkt hat, die wir nicht vergessen dürfen. Dafür wollen wir ihm Danke sagen,“ so der Papst wörtlich.

Das Kirchenoberhaupt hob besonders die weltweite Dimension des Gebets hervor, an dem sich rund eine Million Kinder auf der ganzen Welt beteiligten.


Ein einziger riesiger Rosenkranz, der alle Kontinente, Völker und Nationen unseres Planeten umschließt und verbindet

„Auf der ganzen Welt beten eine Million Kinder mit uns. Eine Million! Stellt euch vor: Fünfzig Millionen „Gegrüßet seist du, Maria“ steigen aus allen Teilen der Welt und in allen Sprachen der Erde zum Himmel auf und bitten um Frieden. Sie verbinden sich wie zu einem einzigen, riesigen Rosenkranz, um alle Kontinente, Völker und Nationen unseres Planeten zu umschließen und miteinander zu verbinden.“

Das Gebet verband Papst Leo auch mit einem Aufruf zu konkretem Handeln. Die Kinder sollten sich vornehmen, zu Hause, in der Schule, bei der Katechese und im Umgang mit anderen „gut zu sein“, so sein abschließender Wunsch. „Denn das Gebet muss immer von guten Taten begleitet sein, von Gesten der Liebe. So wächst der Frieden!“

Das Gebet für Kinder und Familien in den Krisen- und Konfliktregionen dieser Welt

Gebetet wurde für Kinder und Familien in den Krisen- und Konfliktregionen dieser Welt. Vor jedem Gesätz erklärten die Kinder in Filmeinspielungen, für welche Menschen und Anliegen sie beten. Im Mittelpunkt standen dabei Krieg und Frieden in der Ukraine, Familien und Geflüchtete im Nahen Osten, verfolgte Christen in Pakistan, Versöhnung und Frieden im Südsudan sowie Hoffnung für Menschen, die unter Armut leiden, in Venezuela und Kuba.

Die einzelnen „Gegrüßet seist du, Maria“ wurden anschließend in verschiedenen Sprachen gebetet: Italienisch, Arabisch, Urdu, Deutsch und Spanisch. Auch die Herkunft der 700 Kinder, die am Donnerstagabend gemeinsam mit dem Papst den Rosenkranz gebetet haben, war international. Vertreten waren die Länder Italien, Pakistan, Syrien, Deutschland, Argentinien, Brasilien und Portugal

                                      Selbst zu kleinen Friedensstiftern werden 

Vor dem Rosenkranzgebet hatte der Schweizer Kardinal Kurt Koch, Präsident von „Kirche in Not“ International und Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen ein kurzes Grußwort an den Papst gerichtet. Dabei betonte er, dass die von „Kirche in Not“ ins Leben gerufene Initiative Kinder einlade „zu entdecken, dass sie gemeinsam mit Maria die Leiden der Welt vor Jesus bringen können.“ Denn so könnten Kinder lernen, Angst und Hass mit Vertrauen, Vergebung und Liebe zu begegnen und selbst zu kleinen Friedensstiftern zu werden.Gemeinsam mit Jesus und Maria

Das freut mich. Vor allem, weil wir heute Abend zusammengekommen sind, um mit den beiden Personen zusammen zu sein, die uns mehr lieben als alle anderen. Wisst ihr, wer sie sind? Der Herr Jesus und seine Mutter Maria. Sie lassen uns niemals allein und sind uns immer nahe.

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                        „Ich habe dich lieb, Jesus! Ich habe dich lieb, Maria!


Auch wir lieben sie, nicht wahr? Wollen wir es ihnen sagen? Versuchen wir es. Sagen wir gemeinsam:


Ja, wir haben euch lieb, Jesus und Maria, und heute Abend bitten wir euch um eine besondere Gabe: um Frieden für alle Kinder der Welt, besonders für diejenigen, die leben, wo Krieg herrscht, in so vielen Ländern der Erde.

                         Gebet um Frieden für alle Kinder

Das tun wir mit dem Gebet des Rosenkranzes. Es ist ein einfaches Gebet, das jeder beten kann. Wir haben bereits Blumen dargebracht, als Zeichen unserer Liebe. Gleich werden wir Lichter entzünden und an Jesus denken – in einigen  wichtigen Momenten seines Lebens, in denen er vielen Menschen Licht und Frieden gebracht hat: als er im Jordan getauft wurde, als er bei der Hochzeit zu Kana Wasser in Wein verwandelte, als er sein Reich verkündete, als er auf dem Berg Tabor seine Herrlichkeit zeigte, und als er uns im Abendmahlssaal beim Letzten Abendmahl die Eucharistie hinterließ. Das sind Augenblicke, in denen er uns wunderbare Gaben geschenkt hat, die wir nicht vergessen dürfen. Dafür wollen wir ihm Danke sagen. Auch das tun wir noch einmal gemeinsam. Sagen wir alle: DANKE, JESUS! Und bitten wir ihn voller Vertrauen, alle gemeinsam: SCHENKE UNS FRIEDEN!

                                     Eine Million beten mit

Ich möchte euch noch etwas sagen: Heute Abend und in diesen Tagen sind wir nicht die Einzigen, die beten. Auf der ganzen Welt beten eine Million Kinder mit uns. Eine Million! Stellt euch vor: Fünfzig Millionen „Gegrüßet seist du, Maria“ steigen aus allen Teilen der Welt und in allen Sprachen der Erde zum Himmel auf und bitten um Frieden. Sie verbinden sich wie zu einem einzigen, riesigen Rosenkranz, um alle Kontinente, Völker und Nationen unseres Planeten zu umschließen und miteinander zu verbinden.


Liebe Kinder, heute beten wir gemeinsam mit all diesen Freunden. Und wenn wir das tun, nehmen wir uns gleichzeitig vor, gut zu sein und uns gut zu verhalten – zu Hause, in der Schule, bei der Katechese, gegenüber unseren Eltern, gegenüber allen, auch wenn wir spielen oder Sport treiben. Denn das Gebet muss immer von guten Taten begleitet sein, von Gesten der Liebe. So wächst der Frieden!


Noch einmal danke euch allen, dass ihr hier seid. Jetzt beten wir."


Quelle: S. Kritzenberger, vaticannews

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