Donnerstag, 20. Juni 2013

Heute in Rom

Morgenmesse
In seiner morgendlichen Predigt sprach Papst Franziskus heute über das Beten, wie Jesus es uns lehrt.




Audienz
Vor den Vertretern der FAO sagte der Papst, dem Skandal des Hungers in der Welt müsse sofort ein Ende bereitet werden und die Mitarbeiter der UNO  müßten das Ihre dazu tun.Aber auch jeder Mensch habe die Pflicht gegen den Hunger und für die Menschenwürde zu kämpfen.




Mittwoch, 19. Juni 2013

Die 100 Tage


könnte man unter die Worte, die der Direktor im Vorspiel auf dem Theater in Faust I spricht, stellen:
"Der Worte sind genug gewechselt, laßt uns auch endlich Taten sehn.
Indes Ihr Komplimente drechselt, kann etwas Nützliches geschehn."  J.W.v.Goethe

Ja der Worte sind viele gewechselt worden, klare und unklare, harte und sanfte, verständliche und widersprüchliche. Taten haben wir noch nicht gesehen - die 100 Tage Eingewöhnungszeit die auch dem Pontifex, der vom Ende der Welt auf die Cathedra Petri gewählt wurde, zustehen und gegönnt seien - sind nun vorbei.
Die vor dem Konklave als so dringend dargestellten Probleme - besonders der Kurie - harren ihrer Lösung und Überwindung - darauf hoffen nicht nur die rosenkranzzählenden Pelagianer.
Und zu manchen Problemen - sowohl der Kirche als auch der Welt - müssen nun klare Worte her, kein sowohl als auch oder heute so morgen anders, auch wenn besonders dieses den Zeitgeistkatholiken und so manchem DBK-Repräsentanten besonders gut gefällt, weil es ihrem Denken und Sprechen entspricht.
Blieben wir bei Faust - würden wir nun fragen: Sag, wie hältst du´s mit der Wahrheit?
Gibt es sie oder nicht? Ist der christliche Glaube wahr oder nicht?
Ist er nicht wahr - brauchen wir nicht weiter darüber zusprechen. Ist er aber wahr, warum spricht Kardinal Tauran dann von der Gleichrangigkeit der Religionen?
Sollen wir nur noch vor unsere Haustür gehen, um die Botschaft zu verkünden uns vielleicht nicht mal das (siehe hier seine Rede in Großbritannien) und schon  gar nicht mehr bis ans Ende der Welt?

Generalaudienz

In seiner Katechese bei der heutigen Generalaudienz sagte Papst Franziskus,
"Egoismus und Selbstsucht führen zur Spaltung" . Die Christen sollten aber einig sein, weil die Kirche keine politische Organisation oder kulturelle Einheit ist sondern der Leib Christi .
Eine ausführliche Zusammenfassung der Katechese gibt es hier bei Radio Vatikan




Dienstag, 18. Juni 2013

heute in Rom

Morgenmesse
In seiner morgendlichen Predigt  sagte Papst Franziskus : Christen müssen lernen, ihre Feinde zu lieben und ihnen alles zu vergeben-auch wenn das eine sehr schwierig sei.




Kanonisierung
Wie die Theologenkommission der Heiligenkongregation heute in Rom bekannt gab, ist ein zweites Wunder des seligen Johannes Pauls II anerkannt worden. Damit kann der Heiligsprechungsprozess seinen vorgeschriebenen Gang weitergehen und wird wohl in wenigen Monaten mit der Zustimmung des Papstes  beendet sein.

Der Papst und die Medien....

Wem das Wetter nicht zu schade zum Fernsehen ist:  arte bringt heute einen Themenabend :
"100 Tage Papst"

Hier sind zwei kurze Vorschauen:

wie nicht anders zu erwarten -ist Teil 1 das übliche Danaergeschenk des medialen mainstreams  (so zuverlässige Zeitzeugen wie Signor Nuzzi dürfen da ihre Urteile abgeben), zusammengefaßt also nochmal ein gemeinschaftliches Nachtreten aller notorischen Benedikt-Feinde, die sich durch seinen Rücktritt um ihre Beute und das Ziel ihres Dauerbashings betrogen fühlen. Kurzum dieser Teil ist nicht empfehlenswert.





Die aufmüpfige Marianne und der schläfrige deutsche Michel

was A.Kissler zum Aufstand der Franzosen gegen "le mariage pour tous", die zivilisationsbrechende Lex Toubira, und das deutsche Staunen darüber zu sagen hat.
Im Cicero-Online-Magazin schreibt er unter dem Titel " Frankreichs Protestler schützen die Demokratie"
Hier klicken

"Dafür haben Sie doch gar nicht die Figur "

ein Wahrspruch, der nicht ohne Folgen blieb,
führte er doch dazu, daß die so in ihrer Bewerbung für das Petrusamt von Kardinal Meisner abschlägig Beschiedene, nun die Rolle einer antikatholischen Furie anstrebte und ein Video herstellte, das solchen Ansprüchen Genüge tat.
Das Video wurde nicht gesendet und jetzt ermittelt auch noch die Staatsanwaltschaft, wie über die Nachrichtenticker hereinkam, das führt manchenorts zu heller Aufregung.
So mancher unserer notorisch katholikenfeindlichen Redakteure (t-online-Nachrichtendienst, FR,  TAZ etc) hyperventiliert jetzt (ist übrigens nicht klimafreundlich! CO2!!), weil also bei der Staatsanwaltschaft mehr als 10 Anzeigen gegen die sogenannte Comédienne Kebekus ob ihres schlecht getarnten Christus-bashing-Porno-Videos vorliegen und die Ermittlungen aufgenommen wurden..
Natürlich kann es nicht ausbleiben, daß die Kebekusfans nun Verschwörungstheorien verbreiten, die Pius-Brüder* werden passend ins Spiel gebracht, merkwürdigerweise noch nicht die irre kichernden, mordenden Albinomönche des Opus Dei, aber das kommt sicher noch.

Katholische Kirche in Dubai geweiht, ein Nachtrag

Hier kann man das neue Gotteshaus, ein Bauwerk, dass durchs seine bloße Existenz zu einer Art stupor mundi wurde,- leider noch nicht ganz fertig- im Bild sehen .
Am  14. Juni wurde die Kirche des Hl. Antonius von Padua in der Stadt Ras al Khaimah im Emirat Dubai  von  Fernando Kardinal Filoni, dem Präfekten der Kongregation zur Evangelisierung der Völker,  geweiht.


Montag, 17. Juni 2013

Heute in Rom

Audienz
Papst Franziskus hat den neuen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, den Nachfolger des kürzlich verstorbenen Hugo Chavez, in Audienz empfangen.
Die Atmosphäre des Treffens wird als entspannt beschrieben, Papst Franziskus habe gescherzt und Präsident Maduro sei sehr gesprächig gewesen.
News.va berichtet, worüber gesprochen wurde. Hier klicken





Keine Friseure 
In seiner Katechese in der Aula Paolo VI, vor Zehntausend Gläubigen sagte Papst Franziskus anläßlich der Eröffnung des römischen Diözesankongresses ( dessen Eröffnung vom Pressesaal in der offiziellen Ankündigung fälschlicherweise Papa emeritus Benedetto zugeschrieben worden war ) :
"Ich verstehe nicht, wie christliche Gemeinden in ihren Pfarreien eingeschlossen verharren können. Geht hinaus und verkündet das Evangelium!

Bescheidenheit ist eine Zier....

Mittlerweile ist die Trias Bescheidenheit-Armut-Demut das Markenzeichen des neuen Pontifikates geworden, das auf allen Ebenen von unüberschaubaren Pilgerscharen bis zu Journalen, die es sonst eher mit Protz, Sex & Crime haben, mit Jubelstürmen begleitet wird.
Wie es aussieht, gibt es hier eine tiefe, bisher unerfüllte Sehnsucht. Und mancher -eher Sachfremde was die Römisch Katholische Kirche angeht- sieht schon die unschätzbaren Schätze der Vaticanischen Museen  und die liturgischen Gefäße des Petersdomes auf dem Kunstmark und in den notorischen Auktionshäusern  auftauchen, wo sie zu Phantastilliardensummen, mit denen dann schlagartig allem Elend dieser Welt ein pekuniäres Ende bereitet würde, den Besitzer wechseln. Armut im Vatican-  der Wunschtraum nicht nur eingefleischter Feinde desselben und all jener, besonders in deutschen Landen, die die Kirche in eine rein sozial ausgerichtete NGO umwandeln möchten.
Aber ganz so einfach ist es nicht. Im aktuellen Vatican-Magazin ( 6 /2013) hat Pater Franz S.Nüßlein , OFM, einen Kommentar zu diesem Thema ( Anlass ist eine Karikatur, in der Papst Franziskus Arbeiter bei den Abrißarbeiten im Petersdom überwacht) geschrieben, aus dem ich ein wenig zitieren möchte.

" ..sie ( die Bauern früher im väterlichen Dorf ) lernten, daß man sich nicht nur für seine Angebetete in Schale schmeißt, sondern auch die Ordnung und Höflichkeit achtet, indem man jemandem die Ehre gibt und sich zum Zeichen dafür putzt und schön macht...das ist Ausdruck eines inneren Aufwandes, einer geistigen Hinwendung. Und was schon für Mitmenschen gilt, zählt doch noch viel mehr für die Verehrung Gottes. Für ihn, der unser Schöpfer ist und uns durch sein kostbares Blut erlöst hat, kann wirklich nichts kostbar genug sein. Wir werden nicht nur uns selbst schön kleiden, sondern auch den Raum, in dem wir Gottes Hingabe an uns feiern, aufs Schönste ausstatten.

Sonntag, 16. Juni 2013

Tweet zum Tage

Evangelium Vitae

Heute hat Papst Franziskus mit zahlreichen Gläubigen, die sich auf dem Petersplatz drängten, anläßlich des Tages Evangelium Vitae die Heilige Messe gefeiert.





Der Text der Predigt in voller Länge ( englisch) ist hier zu lesen. klicken

Angelus
Wortlaut der Ansprache und der Grüße hier: klicken

Samstag, 15. Juni 2013

heute in Rom

Audienzen

Papst Franziskus  hat den Präsidenten der Europäischen Kommission  José Manuel Barroso in Audienz  empfangen  und mit ihm über die ökonomische Krise in Europa und Themen wie Religionsfreiheit gesprochen. hier klicken

Ebenso eine Gruppe französischer Parlamentarier, denen er mit auf den Weg gab, nicht zu zögern, ungerechte Gesetze wieder aufzuheben . Er lobte ausdrücklich das Engagement vieler Franzosen gegen "le mariage pour tous " und die Lex Taubira.  Hier klicken
Leider gibt es bisher nur ein italienisches Video





Stellen SIe sich vor, der Vatican wäre in Deutschland....

Sagte der Präfekt der Glaubenskongregation Joseph Kardinal Ratzinger im Gespräch mit Pater John Zuhlsdorf :
" Ich bin froh, daß Petrus hier in Rom geblieben ist und nicht nach Deutschland weitergezogen ist,        
Stellen Sie sich vor,  der Vatican wäre in Deutschland und wir würden unsere Fehler mit der deutschen Gründlichkeit machen!"          

Dafür wird bald Gelegenheit sein, wenn Lutherbewunderer & McKinseyberater Thomas Mischke-Collande sich daran macht, den Kirchenstaat auf deutsches DIN-Format zu bringen.
Father John Zuhlsdorf jedenfalls hat auf seinem blog  Fr. z.´s Blog einen Beitrag mit dem Titel "Schadenfreude and Reform of the Roman Curia" dazu verfaßt, den zu lesen lohnt und in dem das Wort "Schadenfreude" eine wichtige Rolle spielt.

Hier klicken

Freitag, 14. Juni 2013

heute in Rom

Audienz
Der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Justin Welby,  wurde heute von Papst Franziskus in Audienz empfangen.
News. va  berichtet und bringt den vollen Wortlaut beider Ansprachen  hier klicken
In seiner Antwort auf die Begrüßungsworte des Papstes zitierte der Primas der Anglikanischen Kirche aus der Enzyklika "Spe Salvi" aus der Feder von Papa emeritus Benedetto mit folgenden Worten:
"Unser Ziel ist so groß, daß es die Mühen des Weges rechtfertigt."
Am Ende ihres Treffens stand ein gemeinsames Gebet.










Morgenmesse
Bei seiner täglichen Messe in Santa Marta sagte Papst Franziskus heute- um die Frohe Botschaft, das Evangelium verstehen und überzeugend weitergeben zu können, müsse man demütig sein.
"Wir Christen"- sagte er- "haben einen Schatz : Jesus Christus, den Erlöser. Er hat uns nicht mit einer Idee,  einem intellektuellen Programm erlöst sondern konkret mit seinem Fleisch."