Dienstag, 10. Dezember 2013

Eine gute Nachricht aus Straßburg

Das europäische Parlament hat in einer erneuten-handstreichartig von ihren Unterstützern erzwungenen -Abstimmung- die von Madame Estrela eingebrachte Resolution abgelehnt. Damit ist der Versuch, die Gendermythen in europäisches Recht einzubetten, auch im zweiten Anlauf gescheitert und wir dürfen vorerst aufatmen, auch wenn die Unterlegene es im Straßburger Plenum nach der Abstimmung nicht an wütenden Reaktionen fehlen ließ- und so gleich mal ein sprechendes Bild für das Demokratieverständnis der gesammelten Linken zur Schau stellte, das da lautet: "Meinungsfreiheit ja- aber nur für meine Meinung."
Ein guter Tag für Europa.

Maria Immaculata in Padua

Wie in der Basilica des Hl. Antonius zu Padua das Hochfest der Unbefleckten Empfängnis gefeiert wurde- mit allem, was katholische Tradition aufzubieten hat. Im Video wird die Prozession gezeigt.
Vorsicht:  Protz-Prunk-& Triumphalismusalarm !
  
                    



Fundstück des Tages

Aus dem Hillige Köln: die adventlichen Mitspielkonzerte. Die Höhner singen im Hohen Dom Adventliches. Mit der Billigung und dem Wohlgefallen des Kardinals- (wie belieben ihn die scheuklappentragenden MSM zu betiteln: erzreaktionär?)
Gefunden beim Kreuzknappen- Dank dafür !  klicken und mitsingen


Sonntag, 8. Dezember 2013

Katholischer Nachwuchs


In diesem Video der Schule Sainte Anne, das an Allerheiligen ( ja , wir sind etwas spät dran- ) hergestellt wurde, sehen wir,  der Kirche muß um die Zukunft-wenn auch eine traditionelle oder gar traditionalistische- nicht bange sein. Die kleinen Neopelagianer von morgen so zu sehen, ist einfach nur eine Freude.

                  

Quelle:http://defidecatholica.blogspot.de/

Samstag, 7. Dezember 2013

Lektionen

Wenn man den Artikel "Lessons from the Council of Trent"  klicken  von Stephen Beale zum 450. Jahrestag der Beendigung des Konzils von Trient liest, drängt sich angesichts der Kraft und des Willens, auf die Reformation nicht nur zu reagieren, sondern ihr einen großen, umfassenden Neuaufbruch entgegenzusetzen, die Frage auf, wie das wohl heute aussehen würde. Und man kann nicht umhin, bedauernd zu ahnen- das wäre ganz anders ausgegangen.....

Auch die Schlüsse, die der Autor aus dem historischen Ablauf zieht, kann man nur unterstreichen:

Lektion 1: kompromißlose Verteidigung der Doktrin
Stephen Beale schreibt, daß die Konzilsväter nicht den enteilenden Protestanten hinterherliefen, ihnen auch nicht entgegenkamen, sondern mit großem Nachdruck die entgegengesetzte Richtung einschlugen. Sie bekräftigten und präzisierten die in Frage gestellten Dogmen und Doktrinen

Lektion 2: Die Kunst als Werkzeug der Evangelisierung
Das Barock war Kunstform und Werkzeug der Gegenreformation.
Für die Neuevangelisierung braucht man die Kunst ( die hier als Synonym für Schönheit verstanden werden soll) in Bild, Ton und Architektur. Man kann nicht leugnen, daß daran in der Moderne großer Mangel herrscht ( tamburin-schlagende und blockflötende Selbstverwirklicher-innen um den Altar, Liturgieumbau nach eigenem Gusto, Parkhauskirchen mit IKEA-Altären, Bilder und Skulpturen, die dem Häßlichkeitskult fröhnen)

Das Trienter Konzept war sehr erfolgreich, es gab der Kirche die Kraft, dem blutigen Ansturm der Französischen Revolution, der gewaltsamen Säkularisierung, dem aggressiven Atheismus, dem Kommunismus- um nur einige der Hauptangreifer zu nennen- standzuhalten.
Für die heutige Kirche in ihrer Verteidigungssituation gegen den aggressiven Atheo-"Humanismus", das Neuheidentum, den Kult von Mammon, Sex & Relativismus haben ihre Oberhirten ( jedenfalls viele) das Gegenteil verordnet: Hinterherlaufen, Nachgeben, Selbstrelativierung, Nachahmung der Zeitgeistmoden, Verleugnen oder Herabstufung der Doktrin, der Lehre und Überlieferung ( allesamt als rückwärtsgewandt, neopelagianisch, restaurationistisch etikettiert ) & Populismus bis zur Selbstverleugnung.

http://catholicexchange.com/lessons-trent

Freitag, 6. Dezember 2013

Fundstück

Das muß man gelesen haben, danach zu diesem Thema auch nichts weiteres mehr.
Unter dem Titel "Filosofie der Kircheninitiative"  sagt blogger Bastian alles zur Kölner Initiative, was zu sagen ist.     Klicken

Heiliger Nikolaus bitte für uns

Heute feiern wir das Fest des Heiligen Bischofs von Myra- Schutzpatron der Seeleute und Freund der Kinder. Auf diesem Bild sehen wir ihn allerdings als Hüter des Glaubens, der den Verkünder der Irrlehre, Arius, an den Haaren gepackt hat.

            Klicken und sich erstaunt die Augen reiben

                                                Heiliger Nikolaus bitte für uns !

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Lob aus berufenen Mündern

Gabriel hat sein Wohlgefallen am Diener der Diener Gottes bereits kund getan. Der Hl. Erzengel Gabriel? Nein- so hoch war das Lob dann doch nicht angesiedelt- es handelte sich lediglich um den Parteivorsitzenden einer ehemaligen Volkspartei. Und nicht viel später wollte einer der Exvorsitzenden eben dieser Partei auch nicht länger im linken Abseits stehen, und so meldete sich O. Lafontaine bei den ÖRM zur Intonierung eines öffentlichen Lobliedes auf den Pontifex, der dem Parteiprogramm der Linken sehr nahe stehe, ja fast einer der ihren sei.
Wie lange-so fragen wir- wollen die Grünen noch abseits stehen?

Und aus den berufenen Mündern der Medienecke, die sich bisher durch konsequentes Papst-bashing und Kirchenhassen inszeniert und definiert haben, erklingen Schalmeien-und Harfenklänge onkelhafter Zustimmung: endlich mal ein Papst nach unserem Geschmack, der unseren Wünsche (vor allem weg mit dem Absolutheitsanspruch des Glaubens und der Wahrheit- her mit dem Relativismus) entspricht- der der verstaubten alten römischen Kirche, ihrer Pracht-und Prunkliturgie und der Lepra-Kurie mal zeigt, was ´ne Harke und was Sozialismus ist- so scheinen sie zu denken. Da haben sich Zeit, Spiegel, TAZ, Stern-aber auch ZDF & ARD zu einer zeitgeisthörigen Groupietruppe zusammengetan, die ihresgleichen sucht.
Offen ist noch, ob sie mit ihrer Einschätzung Recht haben.
Als Alliierte dienen sich ihnen die Zombievereine wie Wisiki und ZDK an und versuchen im Kanon des Lobgesangs mitzusingen.
Ach ja einen hatten wir noch vergessen: die Eminenz aus Mainz - er darf den Reigen der Geister eröffnen:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-12/evangelii-gaudium-papst-franziskus

und dann mit gebührendem Abstand die Herren aus der Politik

http://www.zeit.de/news/2013-12/01/d-vatikan-religion-papst-reformen-spd-sigmar-gabriel-wuenscht-sich-papst-franziskus-ins-willy-brandt-haus-01101204

http://www.welt.de/vermischtes/article122566907/Beseelter-Lafontaine-outet-sich-als-Papst-Fan.html

Gut angekommen

Einen Tag früher als gedacht ist der heurige Weihnachtsbaum aus Bayern auf dem Petersplatz eingetroffen.

          

W.A.Mozart

Wir gedenken heute des 222. Todestages von Wolfgang Amadeus Mozart.
Hier zu seinen Ehren sein Requiem, um dessen Entstehung sich so manche Legende rankt, vom unbekannten Auftraggeber über die von Todesahnungen eingebene bange Frage, ob er es nicht für sich selbst komponiere.
Bevor er das Werk vollenden konnte, starb er nach kurzer schwerer Krankheit am 5.12.1791 in Wien.
                                                                                                                                                                          

Dienstag, 3. Dezember 2013

Nostalgie

Vor einer Woche besuchten die Patriarchen der Orientalischen Kirchen Papa Benedetto in Mater Ecclesiae, dazu gibt es einige schöne Fotos   klicken , man kann die einzelnen Bilder durch Draufklicken vergrößern.

Und damit noch nicht genug der Nostalgie -hier eine Collage aus Videos von den 3 Weltjugendtagen während des Benedetto-Pontifikates , die wir raffaella verdanken:

                  

Montag, 2. Dezember 2013

Nun muß sich alles alles wenden

oder so ähnlich. Jedenfalls hoffte das der Dichter Ludwig Uhland.
Auch die DBK wird aktiv und veröffentlicht eine Empfehlung. Zur Neuevangelisierung Deutschlands? Zum couragierteren Auftreten gegenüber den MSM, speziell, wenn diese sich auf fromme Katholiken einschießen, oder die Kirche insgesamt in Bild, Schrift und Ton diffamieren, desavouieren und beleidigen? Zur Ermutigung der Gäubigen in ihrem Kampf gegen ihre aggressiv-atheistischen oder neoheidnischen Zeitgenossen-zum mutigen Vorausgehen der Hirten, wie wir es in anderen Ländern sehen konnten, z.B. wie Kardinal Vingttrois bei la Manif pour tous?
Nein.
Sie haben eine Empfehlung zur Energiewende herausgegeben, deren Notwendigkeit sie betonen und dabei für deren Durchführung gleichzeitig zu Mäßigung und Augenmaß aufrufen.
Ist das ihre Aufgabe? Ist das ihre erste Sorge? Sind sie kompetent und berufen?
Kardinal Marx, als Vorsitzender der Bischöflichen Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen, stellte die Emfehlung vor. Es gehe dabei- so sagte er:

"Belastungen fair zu verteilen, für einkommensschwache Haushalte die Energiekosten auf einem erträglichen Niveau zu halten, langfristig unwirtschaftliche Subventionierungen abzubauen, von Infrastrukturmaßnahmen betroffene Bürger in die öffentliche Planung einzubeziehen und die Energiepolitik in einen europäischen Rahmen einzubinden“....

Das ist natürlich nicht falsch und auch sehr löblich- nur -gibt es in der deutschen Kirche keine eigenen und dringenderen Probleme? Falls jemand sich dafür interessiert, welche Diözese sich berufen fühlte, hier Fakten zu recherchieren, die der Empfehlung zugrunde liegen?  Die Antwort lautet: Freiburg unter der Federführung Weihbischof Uhls.
Warum nur wundert uns das nicht?

Doch nun wollen wir auch das ganze Gedicht lesen.

Kroatisches Modell

 Einen kleinen Gruß an die Gender-Ideologen, HS-Pressure-Groups und andere Durchpeitscher der "Kulturrevolution" : eine große Mehrheit der ( abstimmenden) Kroaten hat sich gegen die Einführung der HS-Ehe ausgesprochen und für die in der Verfassung festzulegende Definition der Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau.
Das Resultat einer solchen Abstimmung wäre in Frankreich ( und wohl auch in den anderen europäischen Ländern) sicher vergleichbar gewesen-weshalb Monsieur Le President eine Volksabstimmung zur Lex Soubira mit allen Mitteln verhindert hat. Der kroatische Regierungschef reagierte auf das Referendum mit wüsten Beschimpfungen und droht nebulös mit irgendwelchen Zwangsmaßnahmen...nicht untypisch für die Vertreter dieser Ideologie.
Dumm gelaufen könnte man sagen, entweder man will Demokratie- dann muß man derlei Ergebnisse akzeptieren- oder man will keine Demokratie, dann kann man nach Gusto alle Gesetze erlassen und Zuwiderhandelnden mit Zwangs-und Umerziehungsmaßnahmen drohen. Daß letzteres der bevorzugte Weg unserer Gender-Ideologen ist, verbergen sie nicht. Ihr Wahlspruch lautet ja nicht umsonst: "Die Biologie muß sich den "Erkenntnissen" der Soziologie unterordnen."
Über das Abstimmungsergebnis kann man in jeder deutschen Zeitung etwas  lesen- daß man nicht amused ist, daß es in Europa noch Regionen gibt, die sich der von EU-Parlament-und Kommission und den einzelnen Regierungen verordneten Gehirnwäsche entzogen haben, verbittert sie zutiefst und man greift auf alte Kulturkampfparolen zurück.
Immerhin hat die Europäische Kommission verlauten lassen, das Abstimmungsergebnis sei eine rein innerkroatische Angelegenheit.

Holländisches Modell?

Aus Verzweiflung über ihren Episkopat haben sich die Holländischen Katholiken- vor dem heutigen Beginn  des Ad-Limina-Besuchs ihrer Bischöfe mit einem Brandbrief, einem Manifest, an den Papst gewandt und den um Hilfe gebeten.
Und dabei geht es ihnen weder um die uralten Reformwünsche oder Anpassung kirchlicher Dogmen an den Zeitgeist, sondern um eine erkennbar katholische Pastoral und ebenso erkennbare katholische Identität.
Die Schillebeeckx-Theologie ( pars pro toto, und ja er war Belgier-aber eben auch Teil einer gleichgesinnten Bischofsgruppe in den Nachbarländern) hat tiefe Spuren hinterlassen, man könnte auch Wunden sagen.
Bei den holländischen Katholiken scheint das Maß jetzt voll zu sein.
Sie beklagen, daß die Bischöfe dem massiven Druck einer "aggressiven Säkularisation" in einer "Kultur der Angst"nachgegeben hätten, und sich vorwiegend mit administrativen Aufgaben beschäftigten, die noch dazu durch Schaffung neuer "Eucharistischer Zentren" gegen den Willen der Gläubigen zu deren Marginalisierung führe. Die Unterzeichner des Manifestes beziehen sich u.a. auf Evangelii Gaudium.

Das Lüftchen der Hermeneutik-der-Spaltung-Nostalgie weht verstärkt auch in Deutschland.  Bei uns hat sich Hansi K. an die Spitze derer gesetzt, -jetzt mit unmaßgeblichen Kommentaren zu Evangelii Gaudium- die vom Pontifex endlich die Durchsetzung aller ihrer Wunschträume einer nicht mehr katholischen Kirche erhoffen-und wir dürfen sicher sein, daß sich hinter ihm die notorischen Männer im Hirtenamt und auf den Lehrstühlen der gleichermaßen notorischen  theologischen Fakultäten ( Promotoren des Großen Häretikums)  versammelt haben-zum vielleicht letzten Gefecht.

Sonntag, 1. Dezember 2013

1. Advent - He´s on His way

                  Allen Lesern einen gesegneten 1. Advent !