Auch bei der Synode 2015 hat es wieder einer aus der deutschen Delegation getan.
Wie Matteo Matzuzzi berichtet hat der Moraltheologe und Marx-Großratgeber Pater Eberhard Schockenhoff gegenüber Il Foglio gefordert: "Die Afrikaner sollen keine Lektionen erteilen, die sie von anderen nicht erhalten möchten"
Es war also Schockenhoff, der sich nicht mehr zurückhalten konnte und sich angesichts der Wortmeldungen und Leviten-Lesungen afrikanischer Bischöfe gezwungen sah, eben diesen das Mundhalten und bescheidene Schweigen anzuempfehlen. Ist das schon ein Vorgeschmack auf die Dezentralisierung, nach der regionale und nationale Bischofskonferenzen sich anfeinden und bekriegen?
Weitere weltbewegende Erkenntnisse aus dem Mund des Freiburger Theologen und Ex-Assistenten von Walter Kasper (mit dem er augenscheinlich eine gewisse Afrika-Phobie teilt) im Tübingen der 80-er Jahre :
"Das Naturrecht ist ein Totem, das der Kirche nichts mehr nützt" und "Lieber von der Liebe sprechen als über Paul VI und Afrika!"
Quelle: Il Foglio, M. Matzuzzi via Twitter, https://twitter.com/matteomatzuzzi
Dienstag, 20. Oktober 2015
Eilmeldung von der Synode
Wie rorate caeli gerade berichtet, scheint es nach übereinstimmenden Meldungen von "La Croix" und "Il Foglio" bei der Synode eine überwältigende Mehrheit gegen die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion zu geben.
Hier geht´s zur Nachricht: klicken hier zum Tweet von Matzuzzi : klicken
Hier geht´s zur Nachricht: klicken hier zum Tweet von Matzuzzi : klicken
Was will Kardinal Kasper wirklich?
"benoît-et-moi" veröffentlicht heute einen Beitrag zur Synode, der so beginnt:
"Indem sie ein einzelnes Dogma leugnen, stellen die Kasperianer die gesamte Offenbarung in Frage."
Ein Satz wie Donnerhall. Und wie es aussieht, tun Kardinal Kasper- der ewig grinsende- und seine bischöflichen Mitstreiter - wohl der Großteil der DBK- das ohne jeden Skrupel oder ohne jeden Zweifel, was denn -zumindest für die Kombattanten- etwas verwundert. Dass der alte Recke längst verloren gegangene theologische Schlachten des vorigen Jahrhunderts doch noch gewinnen möchte, mag der eine oder andere verstehen. Der Autor Francois H. sieht den Grund für die Verbissenheit im Widerspruch gegen die Lehre. Hier geht´s zum Original : klicken
Ich wage hier eine Antwort: es geschieht nicht trotz ihres Widerspruchs zur Lehre der Kirche sondern wegen ihres Widerspruchs- daß diese Thesen der Erneuerer mit soviel Verbissenheit vorgeschlagen und immer wieder vorgeschlagen werden.
"Indem sie ein einzelnes Dogma leugnen, stellen die Kasperianer die gesamte Offenbarung in Frage."
Ein Satz wie Donnerhall. Und wie es aussieht, tun Kardinal Kasper- der ewig grinsende- und seine bischöflichen Mitstreiter - wohl der Großteil der DBK- das ohne jeden Skrupel oder ohne jeden Zweifel, was denn -zumindest für die Kombattanten- etwas verwundert. Dass der alte Recke längst verloren gegangene theologische Schlachten des vorigen Jahrhunderts doch noch gewinnen möchte, mag der eine oder andere verstehen. Der Autor Francois H. sieht den Grund für die Verbissenheit im Widerspruch gegen die Lehre. Hier geht´s zum Original : klicken
"DIE WIEDERVERHEIRATETEN GESCHIEDENEN: WARUM SOVIEL VERBISSENHEIT?"
Wie es unglücklicherweise vorhersehbar war, hat die zweite Familiensynode ihre Aufmerksamkeit auf die Frage der Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Hl. Kommunion focussiert- manchmal hat der Streit bis ins Extreme oder Lächerliche etwas Unwürdiges.
Die Verteidiger der traditionellen Doktrin haben es gesagt, sie haben es in jeder möglichen und vorstellbaren Weise wiederholt, es handelt sich um eine Frage, die das Lehramt in einer unreformierbaren Entscheidung geklärt hat: es hat nichts genützt.
Obwohl also die Vorschläge von Kardinal Kasper - ohne auch nur von den eher karikaturesken eines Msgr- Bonny oder eines Msgr. Vesco (Bischof von Oran) zu sprechen- bereits ihre theologische Inkonsistenz durch dei Abwesenheit jeglicher Schrift- oder Traditionsgrundlagen bewiesen haben, die sie unhaltbar machen, sobald man sich auf den Standpunkt der Offenbarung und des Glaubens stellt, sind diese Vorschläge wieder- gemacht worden- eher mit Konstanz als mit Leidenschaft - die einen nur zutiefst staunen lassen kann.
Eine Frage stellt sich in der Tat: "warum soviel Sturheit, um Vorschläge durchzusetzen, die der Lehre Christi und seiner Kirche widersprechen, obwohl- auch wenn es sicher einiges Leiden gibt- das pastorale Problem, das die Geschiedenen darstellen, eher begrenzt ist?
Ich wage hier eine Antwort: es geschieht nicht trotz ihres Widerspruchs zur Lehre der Kirche sondern wegen ihres Widerspruchs- daß diese Thesen der Erneuerer mit soviel Verbissenheit vorgeschlagen und immer wieder vorgeschlagen werden.
Man hätte Unrecht, die Intelligenz Kardinal Kaspers zu unterschätzen. Er hat die Kirchenlehre studiert. Er kennt die Heilige Schrift, die Konzilsbeschlüsse,die päpstlichen Enzykliken. Daß er sie sicher mit dem voreingenommenen Blick einer bestimmten deutschen Theologie gelesen hat, die seit langem den Kriterien der wissenschaftlichen Theologie die einer durch den historistischen Idealismus gefärbten religiösen Philosophie unterlegt hat, ändert daran gar nichts: Kardinal Kasper kennt diese Texte.
Er kann nicht ignorieren, daß unser Herr, die Unauflöslichkeit der Ehe erklärt hat.
Es ist das, was der Hl. Paulus über die Ehe als Sakrament der Verbindung mit Christus und seiner Kirche lehrt.
Er kann vor allem nicht ignorieren, daß das Konzil von Trient die Unauflöslichkeit der Ehe definiert und sie so zur unreformierbaren Lehre gemacht hat.
Er kann vor allem nicht ignorieren, daß das Konzil von Trient die Unauflöslichkeit der Ehe definiert und sie so zur unreformierbaren Lehre gemacht hat.
Auch nicht auf der anderen Seite, was der Hl. Paulus zum Kommunionssakrileg und was die Kirche über die Notwendikeit lehrt, im Stand der Gnade sein zu müssen, um die Hl. Kommunion zu empfangen.
Man würde ihn beleidigen und jede Form der Wahrscheinlichkeit mißachten.
Warum also müht er sich so ab, eine offen dem katholischen Glauben widersprechende These aufrecht zu erhalten? Genau deshalb: weil sie der katholischen Lehre widerspricht.
Labels:
*keine Kuscheltiere,
Aktuelles,
aus gegebenem Anlass,
Bedenkenswertes,
Bischöfe,
Blick über den Tellerrand,
Kardinäle,
Papst Franziskus,
Synode
Montag, 19. Oktober 2015
A. Socci: Warum der Papst das Papsttum reformieren/demolieren will und der Rauch Satans in die Synode eingedrungen ist.
Antonio Socci ist kein Optimist. Er kommentiert heute in seinem blog die vorgestrige Rede des Papstes als anti-römischen Angriff eines alten Catho-Progressisten, der nicht weniger zur Folge haben könnte, als die Zerstörung der Kirche. Hier geht´s zum Original: klicken
"WARUM BERGOGLIO JETZT DIE REFORM/ DIE DEMOLIERUNG DES PAPSTTUMS ANKÜNDIGT. ERZBISCHOF TOMASZ PETA BEI DER SYNODE: HIER IST DER VON PAUL VI PROPHEZEITE RAUCH SATANS EINGEDRUNGEN"
"Vorgestern hat Papst Bergoglio nicht weniger als eine Reform des Papsttums angekündigt:
"Es ist nicht opportun, daß der Papst die örtlichen Episkopate beim Erkennen der Probleme ersetzt, die sich in ihrem Gebiet zeigen. In diesem Sinne, fühle ich die Notwendigkeit, mit einer gesunden Dezentralisierung fortzufahren."
Auch wenn er einen Satz von Johannes Paul II zitiert, plant Bergoglio in Wahrheit eine Operation, die der alten anti-römischen Idee der Katho-Progressisten folgt und die das Gegenteil von dem ist, was Papst Wojtyla wollte.
Es ist in der Tat kein Zufall, nachdem er es schon in Evangelii Gaudium vorgeschlagen hatte, daß der argentinische Papst heute diese Idee wieder aufgreift- mitten während der Synode, dieser hitzigen Familiendsynode. Der Grund ist klar.
Umzingelte Synode
Vor einigen Monaten - als absehbar war, daß die Kasper-Revolution von der Synode 2014 nicht approbiert worden war, hat der Präsident der DBK, Kardinal R. Marx, arrogant bekräftigt, daß der deutsche Episkopat keine Filiale Roms ist und so die Behauptung aufgestellt, er könne seinen eigenen Weg gehen (das sieht fast wie die Drohung eines Schismas "von links" aus).
Die vorgestern formulierte Idee dient Bergoglio dazu, die Synode zu umdribbeln ( bei der die Mehrheit katholisch bleibt) wie er es auch mit dem Motu Proprio gemacht hat, das die Scheidung in die Kirche einführte.
In der Praxis wird man den Bischofskonferenzen- wie eben der deutschen- die kontroversen Fragen (wiederverheiratete Geschiedene, Zivilehen und Homosexualität) delegieren.
Aber eine solche Wahl macht- anstatt sie zu lösen, die Probleme noch explosiver und schwerwiegender. Weil es bedeutet, die Kirche selbst zu zerstören.
Ende des Katholizismus
Tatsächlich hat Kardinal Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation, im vergangenen März auf Marx geantwortet, daß die Idee, die doktrinalen oder disziplinären Entscheidungen zu Fragen der Ehe und Familie an die nationalen Bischofskonferenzen zu delegieren, absolut antikatholisch ist und die Katholizität der Kirche nicht respektiert.
"WARUM BERGOGLIO JETZT DIE REFORM/ DIE DEMOLIERUNG DES PAPSTTUMS ANKÜNDIGT. ERZBISCHOF TOMASZ PETA BEI DER SYNODE: HIER IST DER VON PAUL VI PROPHEZEITE RAUCH SATANS EINGEDRUNGEN"
"Vorgestern hat Papst Bergoglio nicht weniger als eine Reform des Papsttums angekündigt:
"Es ist nicht opportun, daß der Papst die örtlichen Episkopate beim Erkennen der Probleme ersetzt, die sich in ihrem Gebiet zeigen. In diesem Sinne, fühle ich die Notwendigkeit, mit einer gesunden Dezentralisierung fortzufahren."
Auch wenn er einen Satz von Johannes Paul II zitiert, plant Bergoglio in Wahrheit eine Operation, die der alten anti-römischen Idee der Katho-Progressisten folgt und die das Gegenteil von dem ist, was Papst Wojtyla wollte.
Es ist in der Tat kein Zufall, nachdem er es schon in Evangelii Gaudium vorgeschlagen hatte, daß der argentinische Papst heute diese Idee wieder aufgreift- mitten während der Synode, dieser hitzigen Familiendsynode. Der Grund ist klar.
Umzingelte Synode
Vor einigen Monaten - als absehbar war, daß die Kasper-Revolution von der Synode 2014 nicht approbiert worden war, hat der Präsident der DBK, Kardinal R. Marx, arrogant bekräftigt, daß der deutsche Episkopat keine Filiale Roms ist und so die Behauptung aufgestellt, er könne seinen eigenen Weg gehen (das sieht fast wie die Drohung eines Schismas "von links" aus).
Die vorgestern formulierte Idee dient Bergoglio dazu, die Synode zu umdribbeln ( bei der die Mehrheit katholisch bleibt) wie er es auch mit dem Motu Proprio gemacht hat, das die Scheidung in die Kirche einführte.
In der Praxis wird man den Bischofskonferenzen- wie eben der deutschen- die kontroversen Fragen (wiederverheiratete Geschiedene, Zivilehen und Homosexualität) delegieren.
Aber eine solche Wahl macht- anstatt sie zu lösen, die Probleme noch explosiver und schwerwiegender. Weil es bedeutet, die Kirche selbst zu zerstören.
Ende des Katholizismus
Tatsächlich hat Kardinal Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation, im vergangenen März auf Marx geantwortet, daß die Idee, die doktrinalen oder disziplinären Entscheidungen zu Fragen der Ehe und Familie an die nationalen Bischofskonferenzen zu delegieren, absolut antikatholisch ist und die Katholizität der Kirche nicht respektiert.
Die polnischen Bischöfe: Hoffnung für die Kirche
rorate caeli gibt den polnischen Bischöfen , die zusammen mit den afrikanischen die Hoffnungsträger der Glaubenstreuen sind - und auf deren Wirken die Hoffnungen beruhen, daß die Kirche die Synode so unbeschadet wie möglich überstehen möge, das Wort - auch wenn Kardinal Kasper breit grinsend verkündet, er halte es für möglich daß seine zerstörerischen Uralt-Pläne doch noch eine Synodenmehrheit erlangen könnten.....Hier geht´s zum Original: klicken
"DIE POLNISCHEN BISCHÖFE : DIE LIBERALEN SYNODENVÄTER WOLLEN DIE DOKTRIN ÄNDERN"
Einer der bösartigsten Slogans, die sowohl von den Liberalen bei der Synode als auch von den Synodenapologeten benutzt werden, ist der: "die Doktrin wird nicht geändert, nur die Disziplin".
Es ist ein Slogan, der dazu erdacht wurde, die Katholiken zur Zustimmung einzulullen- "am Ende wird ja die Doktrin nicht geändert, richtig?"
Es ist ein Slogan, ein Gesprächspunkt, der enthüllt, wie gut die Liberalen die moderne Katholische Mentalität verstehen, mit ihrer unverantwortlich scharfen, wenn nicht sogar de facto Trennung zwischen Lehre und Disziplin, zwischen Tradition (großes T) und tradition (kleines t), zwischen dem Buchstaben und dem Geist von Gesetzen und Doktrinen, und zwischen der Essenz der Kirchenlehre und der Sprache, in der sie ausgedrückt wird.
Dankenswerterweise hat Erzbischof Stanislaw Gadecki, Präsident der Polnischen Bischofskonferenz und anerkannter Sprecher der polnischen Hierarchie, am 17. Oktober auf der website der PBK eine kurze Notiz veröffentlicht, in der er diesen Slogan, dieses Mantra ausdrücklich als das, was es ist, entlarvt - als Täuschung oder Lüge. (Hier dankt rorate caeli dem Toronto Catholic Witness für die Übersetzung, wir schließen uns an)
"DIE POLNISCHEN BISCHÖFE : DIE LIBERALEN SYNODENVÄTER WOLLEN DIE DOKTRIN ÄNDERN"
Einer der bösartigsten Slogans, die sowohl von den Liberalen bei der Synode als auch von den Synodenapologeten benutzt werden, ist der: "die Doktrin wird nicht geändert, nur die Disziplin".
Es ist ein Slogan, der dazu erdacht wurde, die Katholiken zur Zustimmung einzulullen- "am Ende wird ja die Doktrin nicht geändert, richtig?"
Es ist ein Slogan, ein Gesprächspunkt, der enthüllt, wie gut die Liberalen die moderne Katholische Mentalität verstehen, mit ihrer unverantwortlich scharfen, wenn nicht sogar de facto Trennung zwischen Lehre und Disziplin, zwischen Tradition (großes T) und tradition (kleines t), zwischen dem Buchstaben und dem Geist von Gesetzen und Doktrinen, und zwischen der Essenz der Kirchenlehre und der Sprache, in der sie ausgedrückt wird.
Dankenswerterweise hat Erzbischof Stanislaw Gadecki, Präsident der Polnischen Bischofskonferenz und anerkannter Sprecher der polnischen Hierarchie, am 17. Oktober auf der website der PBK eine kurze Notiz veröffentlicht, in der er diesen Slogan, dieses Mantra ausdrücklich als das, was es ist, entlarvt - als Täuschung oder Lüge. (Hier dankt rorate caeli dem Toronto Catholic Witness für die Übersetzung, wir schließen uns an)
"Erzbischof Gadecki: sie versuchen, die Änderung der Doktrin zu erzwingen"
"Die von einigen Synodenvätern bezüglich der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen vorgeschlagenen Veränderungen der Disziplin repräsentieren in ihren Aussagen den Versuch Veränderungen in die wahre Lehre der Kirche zu schmuggeln. Das wird von Erzbischof Gadecki angesprochen, der an der Familien-Synode teilnimmt."Sandro Magister porträtiert den "Verschwörer des vollen Tageslichts" - Kardinal Dolan.
Hier geht´s zum Original klicken
"SYNODE. DER VERSCHWÖRER DER ALLES IM LICHT DES TAGES TUT"
"Das ist Timothy Dolan, einer der dreizehn Kardinäle des Briefes an den Papst. Ein lebendes Beispiel für "parrhesia", die von Franziskus so erwünschte Klarheit von Worten und Gedanken.
Als die Autoritäten, die die Vatican-Kommunikation mehr von Santa Marta aus als im Apostolischen Palast managen, mit einem Aufschrei gegen die Veröffentlichung des Briefes der dreizehn Kardinäle reagierten, haben sie nicht so sehr den für die Veröffentlichung Verantwortlichen vehement attackiert als vielmehr die Synodenväter, die ihn unterzeichneten.
Und dennoch sind das Persönlichkeiten aus den höchsten Rängen der Kirchenhierarchie, Erzbischöfe wichtiger Diözesen- wie New York, Utrecht, Bologna, Durban, Nairobi, Caracas. Nicht zu vergessen die drei Säulen der alten und neuen römischen Kurie wie George Pell, Gerhard Müller und Robert Sarah- auch sie in der Vergangenheit Bischöfe von Diözesen wie Sydney, Regensburg und Conakry.
In den Medien war so viel Aggression gegen diese überragenden und eng verbundenen Repräsentanten der weltweiten Hierarchie spürbar - die der Konspiration gegen den Papst beschuldigt wurden - sogar schon bevor der Brief veröffentlicht war - daß das zusätzlich zu den im Brief gestellten Fragen - eine weitere und ungelöste Frage aufwarf, die das Kommunikationsmanagement für die Synode betrifft.
"SYNODE. DER VERSCHWÖRER DER ALLES IM LICHT DES TAGES TUT"
"Das ist Timothy Dolan, einer der dreizehn Kardinäle des Briefes an den Papst. Ein lebendes Beispiel für "parrhesia", die von Franziskus so erwünschte Klarheit von Worten und Gedanken.
Als die Autoritäten, die die Vatican-Kommunikation mehr von Santa Marta aus als im Apostolischen Palast managen, mit einem Aufschrei gegen die Veröffentlichung des Briefes der dreizehn Kardinäle reagierten, haben sie nicht so sehr den für die Veröffentlichung Verantwortlichen vehement attackiert als vielmehr die Synodenväter, die ihn unterzeichneten.
Und dennoch sind das Persönlichkeiten aus den höchsten Rängen der Kirchenhierarchie, Erzbischöfe wichtiger Diözesen- wie New York, Utrecht, Bologna, Durban, Nairobi, Caracas. Nicht zu vergessen die drei Säulen der alten und neuen römischen Kurie wie George Pell, Gerhard Müller und Robert Sarah- auch sie in der Vergangenheit Bischöfe von Diözesen wie Sydney, Regensburg und Conakry.
In den Medien war so viel Aggression gegen diese überragenden und eng verbundenen Repräsentanten der weltweiten Hierarchie spürbar - die der Konspiration gegen den Papst beschuldigt wurden - sogar schon bevor der Brief veröffentlicht war - daß das zusätzlich zu den im Brief gestellten Fragen - eine weitere und ungelöste Frage aufwarf, die das Kommunikationsmanagement für die Synode betrifft.
Sonntag, 18. Oktober 2015
Damian Thompson als "Kriegsberichterstatter" von der Front im Krieg zwischen Papst Franziskus und dem Vatican
Was vor kurzem auch schon der New Yorker
schrieb, daß nicht nur der honeymoon zwischen Papst Franziskus und der Kurie
beendet sei, sondern - im Gegensatz zur immer noch vorhandenen Popularität des
Pontifex bei den Laien - inzwischen ein mehr oder weniger verdeckter Krieg
herrsche (Zitat von einem Kurienkardinal: "in einem heutigen Konklave würde
Bergoglio bestenfalls 10 Stimmen bekommen), thematisiert heute auch Damian
Thompson lesenswert! im newsblog "The Spectator"
Hier geht´s zum Original: klicken
"PAPST FRANZISKUS IST JETZT EFFEKTIV
IM KRIEG MIT DEM VATICAN. WENN ER GEWINNT, KÖNNTE DIE KATHOLISCHE KIRCHE
AUSEINANDER FALLEN"
"Papst Franziskus hat gestern vor der
tief gespaltenen Familien-Synode eine Rede gehalten, in der er seine Pläne zur
Dezentralisierung der Katholischen Kirche
bestätigte, indem den lokalen Bischofskonferenzen mehr Freiheit zugestanden
werden soll, ihre eigenen Lösungen für die Probleme Geschiedene und Homosexuelle
auszuarbeiten.
Das ist der Albtraum der konservativen
Katholischen Kardinäle - einschließlich - was niemanden überrascht - jener im
Vatican.
Sie dachten, daß sie eine ausreichende
Mehrheit bei der Synode hätten, um die Aufhebung der Nichtzulassung der wiederverheirateten
Geschiedenen zur Kommunion, oder jede Aufweichung der Haltung der Kirche zu
gleichgeschlechtlichen Paaren zu blockieren.
Aber in der gestrigen Schlüsselrede, zu
Beginn der letzte Woche der Synode gehalten, sagte Franziskus ihnen, daß die
Dezentralisation von oben durchgesetzt werden wird.
Während er von sich selbst bewußt als
"Bischof von Rom" sprach, um seine Solidarität mit den Ortsbischöfen
in aller Welt (also im Gegensatz zur Römischen Kurie stehend - d.h. dem Vatican)
zu unterstreichen, beschwor er die Macht des Pontifex Maximus, mit der er die
Kardinäle überstimmen kann.
"Die Reise der Synode hat ihren
Höhepunkt darin, dem Bischof von Rom zuzuhören, gerufen um mit der Autorität
des Hirten und Lehrers aller Christen zu sprechen" sagte er.
Das ist eine autoritärere Sprache als
Benedikt XVI sie - meiner Erinnerung nach - je als Papst gebrauchte (der hatte das
nicht nötig).
Das bedeutet: ich sage, was getan wird, am
Ende hört ihr auf mich, nicht umgekehrt.
Ein Statement entsetzte die Konservatuiven
besonders. Franziskus sagte ihnen, daß der "Geist des Glaubens eine starre
Trennung zwischen der lehrenden und der lernenden Kirche verhindert, weil die
Herde ihren eigenen Geist zum Erkennen neuer Wege besitzt, die der Herr der
Kirche offenbart."
Was das heißen soll?
Wir werden warten müssen, bis der Papst
nächstes Jahr seine endgültige Antwort auf die Synode gibt.
Das ist eine so beunruhigende Entwicklung,
daß sie einer eingehenderen Untersuchung nach Beendigung des Synode bedarf. Ich
wollte eigentlich sagen, - wenn sich der Pulverdampf gelegt hat - aber ich
erwarte keinerlei Sich-legen des Pulverdampfes in absehbarer Zukunft,
jedenfalls nicht bis zum nächsten Konklave, das von vielen konservativen
Katholiken so bald wie möglich herbei gesehnt wird.
Hier nun die Gründe, aus denen ich glaube,
daß Franziskus´ Dezentralisierung nicht funktionieren wird:
Labels:
*keine Kuscheltiere,
Aktuelles,
aus gegebenem Anlass,
BIschof von Rom,
Bischöfe,
der tägliche Grusel,
Klartext,
Papst Franziskus,
Päpste,
Synode,
Wahrheiten
Hoffnungslos idiotisch oder vorsätzlich böse?
Rorate caeli befaßt sich heute noch einmal mit dem Brief der 13, den sie das "Manifest der Kardinäle" nennen-und als die bisher schwerwiegendste Herausforderung werten, der sich ein Papst in der jüngeren Vergangenheit gegenüber sah, und mit dem Weg des Liberalen Protestantismus, den die Kasper-Partei und ihre Follower augenscheinlich einschlagen wollen, auf den sich die Titelaussage bezieht.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DAS MANIFEST DER KARDINÄLE - MITTEN IM CHAOS DER VERGANGENEN WOCHE: SEINE IMMENSE HISTORISCHE BEDEUTUNG DARF NICHT VERLOREN GEHEN"
"Der exakte Wortlaut des historischen Manifestes der Kardinäle, oder der "Pell-Müller-Intervention" (nach den Namen seiner wichtigsten Autoren), das einfach als "Brief der 13 Kardinäle" bekannt wurde, ist die schwerwiegendste Herausforderung, der ein Papst sich in der jüngeren Vergangenheit gegenüber sah- und sei es auch im Streit.
Aber es sind nicht die Worte. Besonders die riesige historische Bedeutung eines Dokumentes, das verspricht, für das Papsttum des 21. Jahrhunderts fundamental zu werden, darf nicht verloren gehen.
Und was für ein wunderbares Dokument das ist! Es ist das erste Kapitel einer Bewegung, die sehr viel größere Konsequenzen haben wird, als man im Augenblick wahrnimmt.
Wie die Gregorianische Reform in den Jahrzehnten, die ihr vorausgingen, nicht erkennbar war, so verbirgt sich in diesem Zeitalter von Chaos und Modernistischer Dominanz die Saat von mehr als nur einem Hildebrand, die drauf wartet, die Kirche vor dem Sturz in die satanische Grube der Immoralität zu bewahren, die drauf und dran ist, sie von allen Seiten zu verschlingen.
Ein Punkt in dem Brief, der nicht zu übersehen ist ( wie Antonio Socci betonte) -ist der, dessen sich Konvertiten vom Protestantismus immer bewußt sind: das staunendmachende Verlangen der Reformer, (Kasper - vom Papst selbst untertsützt) dem Weg zu folgen, den der Liberale Protestantismus bereits beschritten hat.
Sogar wenn man die Katholische Kirche auf einfache objektive und materielle Weise als rein menschliche Vereinigung wahrnimmt, an deren Fortbestehen ihr aktueller Verwalter interessiert sein sollte, ist das ein Schritt, der- ohne eine dritte Option - als eine von zwei Möglichkeiten klassifiziert werden kann: entweder als hoffnungslos idiotisch oder als vorsätzlich böse.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DAS MANIFEST DER KARDINÄLE - MITTEN IM CHAOS DER VERGANGENEN WOCHE: SEINE IMMENSE HISTORISCHE BEDEUTUNG DARF NICHT VERLOREN GEHEN"
"Der exakte Wortlaut des historischen Manifestes der Kardinäle, oder der "Pell-Müller-Intervention" (nach den Namen seiner wichtigsten Autoren), das einfach als "Brief der 13 Kardinäle" bekannt wurde, ist die schwerwiegendste Herausforderung, der ein Papst sich in der jüngeren Vergangenheit gegenüber sah- und sei es auch im Streit.
Aber es sind nicht die Worte. Besonders die riesige historische Bedeutung eines Dokumentes, das verspricht, für das Papsttum des 21. Jahrhunderts fundamental zu werden, darf nicht verloren gehen.
Und was für ein wunderbares Dokument das ist! Es ist das erste Kapitel einer Bewegung, die sehr viel größere Konsequenzen haben wird, als man im Augenblick wahrnimmt.
Wie die Gregorianische Reform in den Jahrzehnten, die ihr vorausgingen, nicht erkennbar war, so verbirgt sich in diesem Zeitalter von Chaos und Modernistischer Dominanz die Saat von mehr als nur einem Hildebrand, die drauf wartet, die Kirche vor dem Sturz in die satanische Grube der Immoralität zu bewahren, die drauf und dran ist, sie von allen Seiten zu verschlingen.
Ein Punkt in dem Brief, der nicht zu übersehen ist ( wie Antonio Socci betonte) -ist der, dessen sich Konvertiten vom Protestantismus immer bewußt sind: das staunendmachende Verlangen der Reformer, (Kasper - vom Papst selbst untertsützt) dem Weg zu folgen, den der Liberale Protestantismus bereits beschritten hat.
Sogar wenn man die Katholische Kirche auf einfache objektive und materielle Weise als rein menschliche Vereinigung wahrnimmt, an deren Fortbestehen ihr aktueller Verwalter interessiert sein sollte, ist das ein Schritt, der- ohne eine dritte Option - als eine von zwei Möglichkeiten klassifiziert werden kann: entweder als hoffnungslos idiotisch oder als vorsätzlich böse.
Glaubt die Kirche noch an die Realpräsenz?
Das fragt Riccardo Cascioli bei La Nuova Bussola Quotidiana angesichts des verbalen Schlagabtausches zur Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen bei der Synode und der taktischen Instrumentalisierung einer rührseligen Geschichte um eine Hostie.
Hier geht´szum Original: klicken
"ABER GLAUBT DIE KIRCHE NOCH AN DIE REALPRÄSENZ ?"
"Wenn auch sonst nichts, eines erscheint klar- daß das Problem bei dieser Synode die Eucharistie ist. Und bevor man über den Zugang für die wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion spricht (und warum nicht für alle jene anderen, die in Todsünde leben und sich nicht versöhnt haben?), wäre es vor allem besser zu klären, wer noch an die Realpräsenz Christi in der Eucharistie glaubt.
Die gestrige Zusammenfassung, die Don Manuel Dorantesed, der spanischsprechende Mitarbeiter Pater Federico Lombardis, bei der Pressekonferenz gab, enthielt auch die Erzählung aus der Synodenaula von einem Jungen, der in exemplarischem Vorgehen bei seiner Erstkommunion seinen wiederverheirateten geschiedenen Eltern ein Stück von seiner Hostie abgab.
Angenommen diese Episode ist wahr, sollte nicht so sehr die Geste des Kindes als Skandal gewertet werden, ein "Zwischenfall" der augenscheinlich durch die Liebe des Kindes zu seinen Eltern hervorgerufen wurde- das den Kopf voller Geschwätz vom angenommenen Ausschluß seiner Eltern durch die Kirche hatte.
Man könnte höchstens feststellen, daß man durch die Mundkommunion -anstelle der Handkommunion bestimmte Vorkommnisse vermeiden würde.
Aber das ist nicht der Punkt, der interessiert.
Das wahre Problem ist, daß es einen Priester oder Bischof gibt, der diese Episode erzählt, um seiner Unterstützung für die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen eine positive Konnotation zu geben. Und schlimmer noch- an der Grenze des Glaubwürdigen- daß es einen Synodensprecher gibt, der diese Geschichte als "sehr bewegend" wiedergibt und dadurch zu verstehen gibt, daß eine gute Anzahl von Synodenvätern sich durch das Gehörte "erweichen" ließ. Das Ganze, ohne daß der Sprecher des Vaticans, Pater Federico Lombardi oder irgendein anderer Anwesender etwas dagegen zu sagen gehabt hätte.
Offensichtlich wird die Episode erzählt- und von der Massenpresse maximal verbreitet- als Ausdruck des wahren Christentums, offen und barmherzig, gegen die strengen und finsteren "Doktoren des Gesetzes", die sich wie "Beamte der Einwanderungsbehörde benehmen, die dauernd die Integrität derer kontrollieren müssen, die sich (dem Altar) nähern" -eine andere Äußerung, die ebenfalls in der Pressekonferenz wiedergegebn wurde.
In Wirklichkeit liegt der wahre Unterschied zwischen denen, die noch an das glauben, was die Kirche immer geglaubt hat, nämlich, daß dieses Stück Brot wirklich der Leib Christi ist- und denen, die dagegen den Zugang zur Kommunion zu einem der Menschenrecht unserer Epoche reduziert haben und die- wie Panella und Bonino lehren-die typische Taktik der "mitleiderregenden Fälle" anwenden, um diesem Recht zuzustimmen.
Mitleiderregend ist aber nur das Schauspiel einer Kirche, die darauf reduziert wird, um die Zustimmung der Welt zu betteln und dafür bereit ist, das Teuerste, was sie besitzt, wegzuwerfen und mit Füßen zu treten.
Wir sind sicher, daß die Mehrheit der Synodenväter sich nicht durch die Worte dieses armen Priesters hat berühren lassen und angesichts dessen, daß das Synodensekretariat beschloss, diese Episode auf skrupellose Weise auszuspielen, zusammengezuckt ist.Ein weiteres Motiv um eine klare und entschiedene Antwort zu erwarten, die dem katholischen Volk zeigt, daß- geschehe was da wolle- es immer noch Hirten gibt, denen man vertrauen kann.
Quelle: La Nuova Bussola Quotidiana, R. Cascioli
Samstag, 17. Oktober 2015
"Ist der Ruf erst ruiniert....
lebt es sich" - wie es aussieht, auch bei der Synode - "gänzlich ungeniert"....
Nachdem die Kasper-Fraktion erkennen mußte, daß sie in der Synoden-Aula nur eine Minderheit darstellt und die glaubenstreuen Synodenväter sich für die 2015-Sitzung auf die Abwehr der zu erwartenden offenen und verdeckten Attacken auf die Lehre vorbereitet haben, ist sie wohl zu der Einsicht gekommen, man könne nun die Maske auch gleich ganz fallen lassen und offen für seine Ziele werben - im Wissen, daß immerhin die Mainstream-Medien das begierig (ja immer noch) aufgreifen und unterstützen werden und man wenigstens dort verständnisvoll über Intrigen, Verschwörungen und Anschläge gegen den Zeitgeist und seine Forderungen und gegen den Pontifex lamentiert.
Wie die katholische Nachrichtenagentur CNA berichtet, forderte der DBK-Vorsitzende Kardinal R.Marx bei seiner Rede zu den Synodenvätern am 14.10. nun ganz offen die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion - in einzelnen, besonders gelagerten Fällen und er stellt ganz offen die für einen Hirten der katholischen Kirche kühne Frage, ob die von Jesus im Evangelium ( Lukas 16:18) überlieferten Worte den Betroffenen gerecht werden können. Außerdem stellte er fest, daß das neue, durch das Motu Proprio eingeführte Procedere bei den Ehe-Annulllierungsverfahren nicht ausreiche.
Würde der selbstherrliche Kardinal Marx dem Auferstandenen Herrn heute z.B.bei einem kleinen Spaziergang auf der Via Appia begegnen, würde der ihn sicher fragen "quo vadis Kardinal Marx, quo vadis DBK?"
Hier geht´s zum Original von CNA: klicken
Nachdem die Kasper-Fraktion erkennen mußte, daß sie in der Synoden-Aula nur eine Minderheit darstellt und die glaubenstreuen Synodenväter sich für die 2015-Sitzung auf die Abwehr der zu erwartenden offenen und verdeckten Attacken auf die Lehre vorbereitet haben, ist sie wohl zu der Einsicht gekommen, man könne nun die Maske auch gleich ganz fallen lassen und offen für seine Ziele werben - im Wissen, daß immerhin die Mainstream-Medien das begierig (ja immer noch) aufgreifen und unterstützen werden und man wenigstens dort verständnisvoll über Intrigen, Verschwörungen und Anschläge gegen den Zeitgeist und seine Forderungen und gegen den Pontifex lamentiert.
Wie die katholische Nachrichtenagentur CNA berichtet, forderte der DBK-Vorsitzende Kardinal R.Marx bei seiner Rede zu den Synodenvätern am 14.10. nun ganz offen die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion - in einzelnen, besonders gelagerten Fällen und er stellt ganz offen die für einen Hirten der katholischen Kirche kühne Frage, ob die von Jesus im Evangelium ( Lukas 16:18) überlieferten Worte den Betroffenen gerecht werden können. Außerdem stellte er fest, daß das neue, durch das Motu Proprio eingeführte Procedere bei den Ehe-Annulllierungsverfahren nicht ausreiche.
Würde der selbstherrliche Kardinal Marx dem Auferstandenen Herrn heute z.B.bei einem kleinen Spaziergang auf der Via Appia begegnen, würde der ihn sicher fragen "quo vadis Kardinal Marx, quo vadis DBK?"
Hier geht´s zum Original von CNA: klicken
Freitag, 16. Oktober 2015
Antonio Socci & der "Brief der 13"
Wie alle anderen Vaticanisti hat sich auch Antonio Socci im "Libero" Gedanken über den Brief der 13 Kardinäle gemacht, der am vaticanischen Himmel doch für heftige Turbulenzen und einen Wettstreit diverser Verschwörungstheorien gesorgt hat. Wir haben seinen Artikel bei rorate caeli gefunden, klicken Dank dafür!
"DIE HINTERGRUNDGESCHICHTE ZUM "EXPLOSIVEN BRIEF DER 13 KARDINÄLE, WAS ER BEDEUTET-UND WAS BEI DER SYNODE UND IN DER KIRCHE PASSIEREN WIRD"
"Der Brief der 13 Kardinäle an den Papst gegen die "Erstickung" der Synode und Bergoglios modernistische Thesen ist ziemlich sensationell, besonders wegen der Autorität seiner Unterschreiber.
Was dann passierte, um den Brief zu diskreditieren und seinen explosiven Inhalt zu verschleiern, muß erzählt werden.
Zuerst wurde der Brief als Zeichen einer Atmosphäre der Verschwörung der sogenannten Konservativen (also mit anderen Worten- der richtigen) Katholiken abgetan.
Marco Tosatti, ein ernsthafter und unanbhängiger Vaticanist, bemerkte zu Recht, daß ein privater Brief an den Papst mit Namen und Nachnamen, die transparenteste, loyalste und mutigste Sache ist, die wir kürzlich im Vatican gesehen haben (wenn man bedenkt, daß Bergoglio selbst -zumindest in Worten- um Offenheit bittet). Das ist das genaue Gegenteil einer Verschwörung. In der Tat hat er (der Brief), wie Tosatti sagt, den zahlreichen Verschwörungs-und Rebellions-schreibern eine goldene Gelegenheit verschafft.
Inzwischen erfahren wir- was verborgene Dinge angeht -von der deutschen "Tagespost" , daß es Papst Franziskus ist, der in Santa Marta seine eigene "Schattensynode" hat, der die Steuerung der offiziellen Synode obliegt.
Was die Verwirrung befeuerte, war das Leugnen von vier der 13 unterschreibenden Kardinäle.
Was war passiert?Am Montag Abend bestätigte Kardinal Pell durch einen Sprecher, daß der Brief von ihm und anderen Kardinälen unterschrieben worden war und fügte hinzu, daß es ein privater Brief sei, der von ihnen nicht veröffentlicht worden war. Außerdem erklärte er, daß in dem von Magister veröffentlichten Text "Fehler seien -sowohl im Inhalt als auch in der Liste der Unterschriften."
Montag Nacht erfuhren wir dann, daß das amerikanische Jesuiten-Magazin (mit progressiver Tendenz) bestätigte, daß er Brief von 13 Kardinälen unterschrieben worden sei, allesamt Synodenväter, und eine Liste mit 4 neuen Namen veröffentlichte- den richtigen-anstelle der 4 falschen, die zuvor geleugnet hatten, den Brief unterschrieben zu haben. Darüberhinaus bestätigte das Jesuiten-Magazin den von Magister veröffentlichten Text, ebenso wie es Elizabetta Piqué, Biographin und persönliche Freundin von Papst Franziskus in der in Buenos Aires erscheinenden "La Nacion" tat, die auf viele glaubwürdige Quellen zurückgreifen kann.
"DIE HINTERGRUNDGESCHICHTE ZUM "EXPLOSIVEN BRIEF DER 13 KARDINÄLE, WAS ER BEDEUTET-UND WAS BEI DER SYNODE UND IN DER KIRCHE PASSIEREN WIRD"
"Der Brief der 13 Kardinäle an den Papst gegen die "Erstickung" der Synode und Bergoglios modernistische Thesen ist ziemlich sensationell, besonders wegen der Autorität seiner Unterschreiber.
Was dann passierte, um den Brief zu diskreditieren und seinen explosiven Inhalt zu verschleiern, muß erzählt werden.
Zuerst wurde der Brief als Zeichen einer Atmosphäre der Verschwörung der sogenannten Konservativen (also mit anderen Worten- der richtigen) Katholiken abgetan.
Marco Tosatti, ein ernsthafter und unanbhängiger Vaticanist, bemerkte zu Recht, daß ein privater Brief an den Papst mit Namen und Nachnamen, die transparenteste, loyalste und mutigste Sache ist, die wir kürzlich im Vatican gesehen haben (wenn man bedenkt, daß Bergoglio selbst -zumindest in Worten- um Offenheit bittet). Das ist das genaue Gegenteil einer Verschwörung. In der Tat hat er (der Brief), wie Tosatti sagt, den zahlreichen Verschwörungs-und Rebellions-schreibern eine goldene Gelegenheit verschafft.
Inzwischen erfahren wir- was verborgene Dinge angeht -von der deutschen "Tagespost" , daß es Papst Franziskus ist, der in Santa Marta seine eigene "Schattensynode" hat, der die Steuerung der offiziellen Synode obliegt.
Was die Verwirrung befeuerte, war das Leugnen von vier der 13 unterschreibenden Kardinäle.
Was war passiert?Am Montag Abend bestätigte Kardinal Pell durch einen Sprecher, daß der Brief von ihm und anderen Kardinälen unterschrieben worden war und fügte hinzu, daß es ein privater Brief sei, der von ihnen nicht veröffentlicht worden war. Außerdem erklärte er, daß in dem von Magister veröffentlichten Text "Fehler seien -sowohl im Inhalt als auch in der Liste der Unterschriften."
Montag Nacht erfuhren wir dann, daß das amerikanische Jesuiten-Magazin (mit progressiver Tendenz) bestätigte, daß er Brief von 13 Kardinälen unterschrieben worden sei, allesamt Synodenväter, und eine Liste mit 4 neuen Namen veröffentlichte- den richtigen-anstelle der 4 falschen, die zuvor geleugnet hatten, den Brief unterschrieben zu haben. Darüberhinaus bestätigte das Jesuiten-Magazin den von Magister veröffentlichten Text, ebenso wie es Elizabetta Piqué, Biographin und persönliche Freundin von Papst Franziskus in der in Buenos Aires erscheinenden "La Nacion" tat, die auf viele glaubwürdige Quellen zurückgreifen kann.
Sandro Magister zur aktuellen Diskussion bei der Synode - jetzt geht es an die sensiblen Themen
Heute befaßt sich Sandro Magister in seinem blog Settimo Cielo im L´Espresso mit dem derzeitigen Diskussionsthema der Synode- der Homosexualität, Teil des explosiven dritten Kapitels des Arbeitsdokumentes. Hier geht´s zum Original: klicken
"SYNODE UND HOMOSEXUALITÄT. DAS WORT DES HEILIGEN PAULUS, OHNE ZENSUR"
"Seit die Synodenväter begonnen haben über den dritten Teil des Basisdokumentes zu diskutieren, den mit den kontroversesten Punkten- wird uns bei der hl.Messe jeden Tag ein Abschnitt aus dem Brief an die Römer, einem theologischen Meisterwerk des Apostels Paulus, vorgelesen.
Auch das ist ein Zufall. Genau wie am 4. Oktober, dem Sonntag zum Auftakt der Synode, als in allen Katholischen Kirchen der Welt während der Messe die Worte Jesu aus dem Markus-Evangelium erklangen "Der Mensch trenne nicht das, was Gott zusammengefügt hat."
Heute hat das zufällige Zusammentreffen von Synode und Missale nichts mit der Unauflöslichkeit der Ehe zu tun, sondern mit einem anderen heißen Thema: der Homosexualität.
Am 12. 10., Dienstag, las man einen Text aus dem 1. Römer-Brief -Verse 16 bis 25.
In ihnen schickt Paulus voraus, daß von der Schöpfung der Welt an und danach die unsichtbare Perfektion Gottes durch die Werke, die er vollendete, durch die Vernunft erkannt werden kann- sowie seine ewige Macht und Göttlichkeit.- und er definiert jene als unentschuldbar, die- obwohl sie Gott kennen- ihm als Gott weder die Ehre erweisen noch ihm danken, sondern in ihrem Denken in Nichtigkeiten verfallen, sodaß ihr unverständiges Herz sich verfinstert...."
Und so geht es weiter:
" Sie erklären sich für weise und sind zu Toren geworden. Sie vertauschen die Herrlichkeit des unsterblichen Gottes mit der sterblichen Gestalt des Menschen, von Vögeln, Vierfüßlern und Reptilien. Deshalb überließ sie Gott der Unreinheit, nach der ihr Herz begehrt, sodaß sie gegenseitig ihre Leiber schändeten."
"SYNODE UND HOMOSEXUALITÄT. DAS WORT DES HEILIGEN PAULUS, OHNE ZENSUR"
"Seit die Synodenväter begonnen haben über den dritten Teil des Basisdokumentes zu diskutieren, den mit den kontroversesten Punkten- wird uns bei der hl.Messe jeden Tag ein Abschnitt aus dem Brief an die Römer, einem theologischen Meisterwerk des Apostels Paulus, vorgelesen.
Auch das ist ein Zufall. Genau wie am 4. Oktober, dem Sonntag zum Auftakt der Synode, als in allen Katholischen Kirchen der Welt während der Messe die Worte Jesu aus dem Markus-Evangelium erklangen "Der Mensch trenne nicht das, was Gott zusammengefügt hat."
Heute hat das zufällige Zusammentreffen von Synode und Missale nichts mit der Unauflöslichkeit der Ehe zu tun, sondern mit einem anderen heißen Thema: der Homosexualität.
Am 12. 10., Dienstag, las man einen Text aus dem 1. Römer-Brief -Verse 16 bis 25.
In ihnen schickt Paulus voraus, daß von der Schöpfung der Welt an und danach die unsichtbare Perfektion Gottes durch die Werke, die er vollendete, durch die Vernunft erkannt werden kann- sowie seine ewige Macht und Göttlichkeit.- und er definiert jene als unentschuldbar, die- obwohl sie Gott kennen- ihm als Gott weder die Ehre erweisen noch ihm danken, sondern in ihrem Denken in Nichtigkeiten verfallen, sodaß ihr unverständiges Herz sich verfinstert...."
Und so geht es weiter:
" Sie erklären sich für weise und sind zu Toren geworden. Sie vertauschen die Herrlichkeit des unsterblichen Gottes mit der sterblichen Gestalt des Menschen, von Vögeln, Vierfüßlern und Reptilien. Deshalb überließ sie Gott der Unreinheit, nach der ihr Herz begehrt, sodaß sie gegenseitig ihre Leiber schändeten."
Sollte die Kasper-Eucharistie-Doktrin die Abstimmungen überstehen....
müßte das Neue Testament neu geschrieben werden.
So titelt Francesco Agnoli heute in La Nuova Bussola Quotidiana.
Hier geht´s zum Original klicken
"SOLLTE DIE KASPER-DOKTRIN ZUR EUCHARISTIE FÜR DIE GESCHIEDENEN PASSIEREN, MUSS MAN DAS EVANGELIUM VERÄNDERN"
"Bei der hitzigen Debatte zur Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen, die bei der 2014-Synode von Kardinal Kasper angestoßen wurde, besteht die Gefahr - auch für die Gläubigen - die Worte für den Diskurs zu verlieren. Die sind in Wirklichkeit einfacher als es meistens erscheint.
Mit der Ankunft Christi wird der Originalplan des Schöpfers wieder hergestellt : der, in dem Mann und Frau aufgerufen sind "ein einziger Körper und ein einziger Geist zu werden" .
Im Alten Testament erlaubt Gott die Möglichkeit des Verstoßens, aber nur "wegen der Härte eures Herzens". Im Neuen Testament wird diese Möglichkeit ausgeschlossen und - ohne jedes Zögern die Unauflöslichkeit der Ehe bekräftigt.
So bietet das Christentum zum erstenmal in der Geschichte den Gedanken an, daß die treue Liebe Christi zu den Menschen, die Liebe Christi zur Kirche und die Liebe, die die 3 Personen der Heiligen Dreifaltigkeit vereint - sagen wir es so - ihr Abbild in der menschlichen Familie hat.
Es handelt sich um eine neue Botschaft für die Juden - und vielleicht noch mehr für die Heiden.
Historiker erinnern daran, daß in der Epoche der Apostel und in den drei folgenden Jahrhunderten die Scheidung im Römischen Imperium gang und gäbe war. Unter anderem auch, weil sie nicht mehr nur - wie in der Vergangenheit - von Männern beantragt werden konnte sondern auch von Frauen.
Der große Seneca - fast ein Zeitgenosse Jesu - schrieb, daß "die Leute sich scheiden lassen, um zu heiraten und heiraten, um sich scheiden zu lassen". (klingt irgendwie sehr aktuell)
Juvenal - im 1. nachchristlichen Jahrhundert-, ruft den Namen einer Frau in Erinnerung, die in 5 Jahren acht mal heiratete und Marzial beschreibt die Krise der zeitgenössischen Ehe, indem er Telesilla mit ihren 10 Ehepartnern zitiert.
Wir können uns im Licht dieser kurzen Reminiszenzen vorstellen, wie schwer es für die Christen gewesen sein muß, ihre Vision der Ehe zu kommunizieren. Und dennoch - für sie war sie unauflöslich an das Liebesgebot Christi gebunden.
So titelt Francesco Agnoli heute in La Nuova Bussola Quotidiana.
Hier geht´s zum Original klicken
"SOLLTE DIE KASPER-DOKTRIN ZUR EUCHARISTIE FÜR DIE GESCHIEDENEN PASSIEREN, MUSS MAN DAS EVANGELIUM VERÄNDERN"
"Bei der hitzigen Debatte zur Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen, die bei der 2014-Synode von Kardinal Kasper angestoßen wurde, besteht die Gefahr - auch für die Gläubigen - die Worte für den Diskurs zu verlieren. Die sind in Wirklichkeit einfacher als es meistens erscheint.
Mit der Ankunft Christi wird der Originalplan des Schöpfers wieder hergestellt : der, in dem Mann und Frau aufgerufen sind "ein einziger Körper und ein einziger Geist zu werden" .
Im Alten Testament erlaubt Gott die Möglichkeit des Verstoßens, aber nur "wegen der Härte eures Herzens". Im Neuen Testament wird diese Möglichkeit ausgeschlossen und - ohne jedes Zögern die Unauflöslichkeit der Ehe bekräftigt.
So bietet das Christentum zum erstenmal in der Geschichte den Gedanken an, daß die treue Liebe Christi zu den Menschen, die Liebe Christi zur Kirche und die Liebe, die die 3 Personen der Heiligen Dreifaltigkeit vereint - sagen wir es so - ihr Abbild in der menschlichen Familie hat.
Es handelt sich um eine neue Botschaft für die Juden - und vielleicht noch mehr für die Heiden.
Historiker erinnern daran, daß in der Epoche der Apostel und in den drei folgenden Jahrhunderten die Scheidung im Römischen Imperium gang und gäbe war. Unter anderem auch, weil sie nicht mehr nur - wie in der Vergangenheit - von Männern beantragt werden konnte sondern auch von Frauen.
Der große Seneca - fast ein Zeitgenosse Jesu - schrieb, daß "die Leute sich scheiden lassen, um zu heiraten und heiraten, um sich scheiden zu lassen". (klingt irgendwie sehr aktuell)
Juvenal - im 1. nachchristlichen Jahrhundert-, ruft den Namen einer Frau in Erinnerung, die in 5 Jahren acht mal heiratete und Marzial beschreibt die Krise der zeitgenössischen Ehe, indem er Telesilla mit ihren 10 Ehepartnern zitiert.
Wir können uns im Licht dieser kurzen Reminiszenzen vorstellen, wie schwer es für die Christen gewesen sein muß, ihre Vision der Ehe zu kommunizieren. Und dennoch - für sie war sie unauflöslich an das Liebesgebot Christi gebunden.
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Was Diacon Nick Donnelly zur Synode zu sagen hat.
Im National Catholic Register hat Diacon Nick Donnelly gestern zur aktuellen Familiensynode Stellung bezogen. Wir danken ihm für seine Erlaubnis, seinen Text zu übersetzen und in unser "Beiboot" zu stellen. Hier geht´s zum Original: klicken
"DIE SYNODENVÄTER HABEN DIE WAHL : DIE WAHRHEIT ÜBER DIE EHE ZU VERTEIDIGEN, ODER DEM ZEITGEIST NACHZUGEBEN"
"Ich bin überzeugt, daß wir in den letzten beiden Wochen Zeugen waren, wie Gott seine Kirche, die Braut Christi, reinigt.
Obwohl der Beweis für Manipulation den individuellen Willen zur Macht einiger beleuchtet, bin ich sicher, daß Gottes Gnade und Vorsehung während dieser Krise mächtig am Werk ist.
Das sollte uns nicht überraschen, weil es die Zukunft seiner Kirche ist, über die bei dieser Synode entschieden wird
Heute stellt Gott uns vor die Wahl, entweder die lebensspendende, barmherzige und rettende Wahrheit über Ehe und Sexualität, die er uns anvertraut hat, zu bewahren oder diese göttlichen Wahrheiten aus dem Willen heraus, mit dem säkularen Geist der Zeit und seiner Kultur des Todes Kompromisse zu schließen, aufzugeben.
Und ich denke, daß wir das Tun unseres Herrn bei der Synode erkennen können- sowohl in der Stärkung der treuen Synodenväter als auch in der Herabsetzung ("Verzwergung") jener, die chronisch untreu sind.
"DIE SYNODENVÄTER HABEN DIE WAHL : DIE WAHRHEIT ÜBER DIE EHE ZU VERTEIDIGEN, ODER DEM ZEITGEIST NACHZUGEBEN"
"Ich bin überzeugt, daß wir in den letzten beiden Wochen Zeugen waren, wie Gott seine Kirche, die Braut Christi, reinigt.
Obwohl der Beweis für Manipulation den individuellen Willen zur Macht einiger beleuchtet, bin ich sicher, daß Gottes Gnade und Vorsehung während dieser Krise mächtig am Werk ist.
Das sollte uns nicht überraschen, weil es die Zukunft seiner Kirche ist, über die bei dieser Synode entschieden wird
Heute stellt Gott uns vor die Wahl, entweder die lebensspendende, barmherzige und rettende Wahrheit über Ehe und Sexualität, die er uns anvertraut hat, zu bewahren oder diese göttlichen Wahrheiten aus dem Willen heraus, mit dem säkularen Geist der Zeit und seiner Kultur des Todes Kompromisse zu schließen, aufzugeben.
Während des letzten Jahres wurden- wie wir mit wachsendem Unbehagen beobachteten- Göttliche Lehren der Kirche behandelt wie zu diskutierende menschengemachte Vorschläge, offen für Korrekturen und Anpassungen. Ich weiß, daß viele gläubige Katholiken mit mir das Gebet meines Herzens teilen werden
"Greife ein, o Herr, es ist Zeit; sie haben Deine Gesetze gebrochen" (Psalm 119:126)
"Greife ein, o Herr, es ist Zeit; sie haben Deine Gesetze gebrochen" (Psalm 119:126)
Und ich denke, daß wir das Tun unseres Herrn bei der Synode erkennen können- sowohl in der Stärkung der treuen Synodenväter als auch in der Herabsetzung ("Verzwergung") jener, die chronisch untreu sind.
Die Liebe Christi bewegt uns dazu, zu sprechen.
Der Hl. Paulus lehrt uns, daß Gott die Gläubigen Apostel stärkte, das Evangelium zu verkünden, als andere Jünger vom Glauben ließen.
"Aber der Herr stand mir zur Seite und gab mir Kraft, das Evangelium zu verkünden, damit alle Heiden es hören können" ( 2 Timotheus 4,17) . "Solche Stärke bei der Verkündigung der Wahrheit entsteht nicht aus uns selbst, sondern aus der Gnade Gottes. Wahre Jünger können nicht anders als über das Evangelium sprechen (Apg 4, 20) weil die "Liebe Gottes uns dazu ermutigt" ( 2 Kor. 5,14)
Während der letzten 2 Wochen haben wir die Liebe Christi sowohl innerhalb als auch außerhalb der Synodenaula eine Reihe von Synodenvätern bewegen sehen, aufzustehen und vor Papst Franziskus und ihren Vorgesetzten die Fülle der Wahrheit der Göttlichen Lehre zu bekennen, ohne Angst vor einem säkularen backlash.
Ich möchte zwei Synodenväter hervorheben, deren furchtloses und leidenschaftliches Sprechen der Wahrheit das Wirken von Gottes Gnade zeigt: Kardinal Peter Erdö von Ungarn und Erzbischof Charles Chaput von Philadelphia. Glücklicherweise haben auch andere Synodenväter als wahre Nachfolger der Apostel gesprochen, aber ich beschränke mich auf diese beiden.
"Aber der Herr stand mir zur Seite und gab mir Kraft, das Evangelium zu verkünden, damit alle Heiden es hören können" ( 2 Timotheus 4,17) . "Solche Stärke bei der Verkündigung der Wahrheit entsteht nicht aus uns selbst, sondern aus der Gnade Gottes. Wahre Jünger können nicht anders als über das Evangelium sprechen (Apg 4, 20) weil die "Liebe Gottes uns dazu ermutigt" ( 2 Kor. 5,14)
Während der letzten 2 Wochen haben wir die Liebe Christi sowohl innerhalb als auch außerhalb der Synodenaula eine Reihe von Synodenvätern bewegen sehen, aufzustehen und vor Papst Franziskus und ihren Vorgesetzten die Fülle der Wahrheit der Göttlichen Lehre zu bekennen, ohne Angst vor einem säkularen backlash.
Ich möchte zwei Synodenväter hervorheben, deren furchtloses und leidenschaftliches Sprechen der Wahrheit das Wirken von Gottes Gnade zeigt: Kardinal Peter Erdö von Ungarn und Erzbischof Charles Chaput von Philadelphia. Glücklicherweise haben auch andere Synodenväter als wahre Nachfolger der Apostel gesprochen, aber ich beschränke mich auf diese beiden.
Kardinal Sarahs Brandrede an die Synodenväter. Zwischen Gender-Ideologie und ISIS
Kardinal Sarah hat zur Eröffnung der Synode eine Brandrede gehalten, in der er die Synodenväter davor warnte, den dämonischen Ideologien der Zeit innerhalb der Kirche irgendwelche Zugeständnisse zu machen. Unterstützung erhielt er dabei u.a. von Erzbischof Gomez.
Die Originalartikel dazu kann man hier lesen: klicken und klicken
Hier zunächst die Rede von Robert Kardinal Sarah:
" Heiligkeit, Eminenzen. Exzellenzen, Teilnehmer der Synode
Ich möchte diese 3 Gedanken vorschlagen:
1) Mehr Transparenz und Respekt unter uns
Ich fühle das starke Befürfnis, den Geist der Wahrheit und der Liebe anzurufen, die Quelle der parresia im Sprechen und der Demut im Zuhören, der allein eine wahre Harmonie in der Vielfalt schaffen kann.
Ich sage es frei heraus, daß man bei der vorigen Synode bei verschiedenen Themen die Versuchung verspürte, der Mentalität einer säkularisierten Welt und des individualistischen Westens nachzugeben. Indem man anerkannte, daß die sogenannten "Lebensrealitäten" als locus theologicus, uns Hoffnung auf die verwandelnde Kraft des Glaubens und des Evangeliums gäben.
Das Evangelium, das einst Kulturen umwandelte ist jetzt in Gefahr durch sie verwandelt zu werden.
Mehr noch, einige der angewandten Prozeduren schienen nicht darauf ausgerichtet zu sein, die Diskussion und Gemiensamkeit zu bereichern- so wie sie den Weg, die Dinge zu sehen, förderten, der für bestimmte Randgruppen der reichsten Kirchen typisch ist.
Das ist das Gegenteil einer armen Kirche, einem freudigen evangelischen und prophetischen Zeichen des Widerspruchs gegen die Weltlichkeit.
Auch versteht keiner, warum einige statements, die bei der verganegnen synode ohne qualifizierte Mehrheit blieben, dennoch in der Relatio erschienen und dann in den Lineamenta und dem Instrumentum Laboris, während andere, dringende aktuelle Themen (wie die Gender-Ideologie) hingegen ignoriert werden.
Die erste Hoffnung geht also dahin, daß es in unserer Arbeit mehr Freiheit, Transparenz und Objektivität gibt.
Deshalb wäre es von Vorteil eine Zusammenfassungen der Beiträge zu veröffentlichen, die Diskussion zu vereinfachen und alle Vorurteile und Diskriminierungen zu vermeiden, indem man die Wortmeldungen der Synoden-Väter akzeptiert.
Die Originalartikel dazu kann man hier lesen: klicken und klicken
Hier zunächst die Rede von Robert Kardinal Sarah:
" Heiligkeit, Eminenzen. Exzellenzen, Teilnehmer der Synode
Ich möchte diese 3 Gedanken vorschlagen:
1) Mehr Transparenz und Respekt unter uns
Ich fühle das starke Befürfnis, den Geist der Wahrheit und der Liebe anzurufen, die Quelle der parresia im Sprechen und der Demut im Zuhören, der allein eine wahre Harmonie in der Vielfalt schaffen kann.
Ich sage es frei heraus, daß man bei der vorigen Synode bei verschiedenen Themen die Versuchung verspürte, der Mentalität einer säkularisierten Welt und des individualistischen Westens nachzugeben. Indem man anerkannte, daß die sogenannten "Lebensrealitäten" als locus theologicus, uns Hoffnung auf die verwandelnde Kraft des Glaubens und des Evangeliums gäben.
Das Evangelium, das einst Kulturen umwandelte ist jetzt in Gefahr durch sie verwandelt zu werden.
Mehr noch, einige der angewandten Prozeduren schienen nicht darauf ausgerichtet zu sein, die Diskussion und Gemiensamkeit zu bereichern- so wie sie den Weg, die Dinge zu sehen, förderten, der für bestimmte Randgruppen der reichsten Kirchen typisch ist.
Das ist das Gegenteil einer armen Kirche, einem freudigen evangelischen und prophetischen Zeichen des Widerspruchs gegen die Weltlichkeit.
Auch versteht keiner, warum einige statements, die bei der verganegnen synode ohne qualifizierte Mehrheit blieben, dennoch in der Relatio erschienen und dann in den Lineamenta und dem Instrumentum Laboris, während andere, dringende aktuelle Themen (wie die Gender-Ideologie) hingegen ignoriert werden.
Die erste Hoffnung geht also dahin, daß es in unserer Arbeit mehr Freiheit, Transparenz und Objektivität gibt.
Deshalb wäre es von Vorteil eine Zusammenfassungen der Beiträge zu veröffentlichen, die Diskussion zu vereinfachen und alle Vorurteile und Diskriminierungen zu vermeiden, indem man die Wortmeldungen der Synoden-Väter akzeptiert.
Abonnieren
Posts (Atom)