Sonntag, 5. November 2017

Neues aus dem Vaticanischen Bestiarium

Marco Tosatti hat bei Stilum Curiae eine Liste der jüngsten Opfer des aktuellen Pontifikates zusammen gestellt.
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                                   "KLERIKALES BESTIARIUM"
PATER SAMIR -RAUS AUS ROM - MÜLLER WARUM?- UNBEQUEMER ROSENKRANZ IN BRÜSSEL- EIN MÖNCH UND DIE LIEBE- SUPERPAPST- KLIMA-UND-UMWELT-BISCHÖFE-DER PAPST UMARMT.

Hier eine neue Folge des klerikalen Bestiariums. Es sind in den vergangenen Tagen so viele Dinge passiert, daß wir beschlossen haben, einen Strauß von Nachrichten und Meinungen anzubieten. Soweit es unsere Kräfte erlauben. Viel Spaß beim Lesen.

DER BRÜSSELER ROSENKRANZ
Man kann nicht ohne die schmerzlichen Nachrichten von den mutigen Jugendlichen die in die Kathedrale von Brüssel  gingen, um den Rosenkranz zu rezitieren, während Kardinal De Kesel, Protegée von Kardinal Danneels, Freund und Berater des Pontifex, der mit den Protestanten den 500. Jahrestag des Beginns der Reformation feierte, einer der schwersten Wunden, die die Kirche je erlitten hat.
Wie wir wissen, ärgert der Rosenkranz (und wir wissen auch wen) -und in der Folge wurde die Polizei gerufen, um die Kandidaten wegzutragen.
Wenn sie das Video noch nicht gesehen haben- hier ist es

DAS EXIL VON PATER SAMIRI KHALIL SAMIR
Zwei Jesuiten. Einer der wahrscheinlich einer der größten christlichen Experten für den Islam, der andere ist der Papst. Als der zweite behauptete, daß sowohl dem Koran als auch dem Evangelium die Idee der Eroberung innewohnt, hat der erste ihn korrigiert;
"Nein. Das ist eine ungenaue Interpretation. Der Unterschied ist zusmmenfassend übersetzt folgender: Das Evangelium schlägt etwas vor, der Islam erzwingt mit Gewalt, und das ist nicht erste seit kurzem.
Und er hat hinzugefügt: "Desinformieren ist nicht christlich. Bestimmte Behauptungen kommen von jemandem, der offensichtlich das Evangelium  nicht verstanden hat oder kennt nicht den ganzen Koran oder hat keine guten Berater. Um sich mit diesen Themen zu befassen, braucht man Ernsthaftigkeit und eine besondere Kompetenz. Da genügt ein Interview nicht."

Welch ein Zufall: das Päpstliche Orientinstitut in Rom hat ihn wissen lassen. daß man ihn nicht mehr braucht. Pater Samir Khalil Samir ist nach Kairo zurückgekehrt, in eine stabile Umgebung. In wenigen Monaten wird er , der im Januar 1938 geboren wurde, 80 Jahre alt.
Er besitzt ein beeindruckendes Curriculum : er hat in Beirut das Forschungsinstitut CEDRAC (Centre de Documentation e de Recherches Arabes Chrétienne) gegeründet, das das schriftliche Erbe des arabischen Christentums im Nahen Osten sammelt. Es hat am Centre Sèvres (Jesuitische Fakultät für Theologie und Philosophie) in Paris gelehrt und am Maqasi Institut in Beirut.
Er hat 12 Jahre lang am PISAI (P#pstliches Institut für Arabische -und Islam-Studien in Rom) unterrichtet, 5 Jahre m Ökumenischen Institut von Bari, je 3 Jahre an der Katholischen Universität von Mailand und an der Universität von Turin, sowie für kurze Zeit an anderen italienischen Universitäten.  Bis vor einigen Monaten war er auch Professor am Päpstlichen OrientInstitut in Rom
Aber als er ein Kursprogramm für das neue akademische Jahr vorschlug, sagte man ihm. daß man schon einen anderen für seinen Posten habe. Da hat er verstanden, daß man ihn aus irgendwelchen Gründen nicht mehr brauchte, und beschlossen, sich Projekten zu widmen, die schon seit einiger ZEit gereift waren und die er immer zurückgestellt hatte, wegen dringenderen Aufgaben.

Vielleicht ärgert seine Klarheit zum Thema Islam und der Dialog darüber jemanden in der Kirche von heute ? Das kann auch sein,; vergessen wir nicht, daß das Päpstliche Orientinstitut den Jesuiten gehört und daß er neue Kurs der Jesuiten in der Kirche keinerlei Positionen duldet, der vom dominierenden und offiziellen Kurs abweicht.

Samstag, 4. November 2017

Heiliger Borromeo

Father R. Blake hat auf seinem st.marymagdalenblog über den Hl. Borromeo und seine Rolle als eine Art Symbol für das Konzil von Trient und eine Zeit, die viele Heilige gesehen hat, nachgedacht.
Hier geht´s zum Original:   klicken

"BORROMEO: INBEGRIFF DES KONZILS VON TRIENT"
"Ironischerweise haben einige zu Beginn der Woche die Protestantische Reformation gefeiert, heute feiert die Hl. Kirche den Heiligen Borromeo (1538-1584).

Nach der schrecklichen Periode verkommener Päpste und dekadenter Kirchenmänner standen Männer wie Borromeo auf. Es mußte so scheinen, als schliefen Christus und seine Heiligen, ich bin sicher, daß viele Christen der Verzweiflung nahe waren-und dann war es als erwache Christus aus dem Grab.

"Was ist aus der Reformation Gutes entstanden: natürlich die Gllorreiche Gegenreformation" wie ein Prediger in Oxford vor einem oder zwei Jahrzehnten sagte.

Das ist nicht eitle Katholische Prahlerei, es geht nicht nur um Kunst und Architektur, es geht um "Heiligkeit". Ich kann nicht umhin an die jungen Priester aus den Seminaren zu denken, die wenn sie Rom verließen sehr wohl dem Hl. Philip Neri, dem Hl. Ignatius von Loyola, dem Hl. Francisco Xavier, vielleicht  dem Hl. Paulus vom Kreuz begegnet ein konnten, sie reisten quer durch Italien um Borromeo zu treffen, viele machten einen Umweg über Genf, um einen  Segen vom Hl. Franz von Sales zu empfangen, bevor sie nach England oder in andere Teile Europas kamen, um den Tod zu erleiden imd ihre eigene heroische Heiligkeit zu zeigen.

Auf ihrer Reise nach Norden vermutet man, würden sie nach Heiligen Männern gesucht haben und von Hl. Männern gesucht worden sein.
Der Hl. Karl aber schien einen besonderen Platz eingenommen zu haben, er schien sogar für seine Zeitgenossen ein Symbol für das Konzil von Trient gewesen zu sein, das zwischen 1545 und 1563 stattfand, er war das Modell für einen reformierenden Nach-Trient- Bischof.

Trient hat viel getan, aber wie von anderen Konzilen auch, erwartete man von ihm Frucht zu bringen, nicht nur Frieden für eine aufgewühlte, uneinige und verwirrte Kirche , sondern auch ein neues Aufblühen der Mission und der Struktur der Kirche und schließlich heilige Männer und Frauen.

Ich bin nicht sicher ob das II.Vaticanische Konzil oder sogar das verkürzte I.Vaticanum gleich fruchtbar war wie Trient, es scheint weniger Blühen, weniger heilige Männer und Frauen weniger eifrige Priester und Bischöfe und weniger klar denkende Mitglieder des Päpstlichen Hofes produziert zu haben.

Vielleicht ist es zu früh, um das zu entscheiden.

Quelle: marymagdalenblog. Fr.R.Blake

        HEILGER BORROMEO BITTE FÜR UNS UND DIE HL. KIRCHE JESU CHRISTI! 


 


 

Father Hunwicke spricht

-auf seinem blog liturgicalnotes zum Thema des Argumentierens "ad hominem".
Hier geht´s zum Original:  klicken

                                    "ARGUMENTUM AD HOMINEM"
"Ich scheine Tag für Tag den falschen Gebrauch des Ausdrucks "argumentum ad hominem" zu erleben. Das jüngste Beispiel war Pater Tom Weinandys ansonsten großartiger Brief an Papst Franziskus.

Die Leute benutzen es jetzt offensichtlich mit der Bedeutung "persönlicher Angriff".  Das soll heißen, daß wenn man jemanden gewaltsam und auf persönliche Weise angreift anstatt höflich und rational über eine Frage zu argumentieren. So benutzt Father Tom ihn: sein Punkt ist, daß PF und die Bergoglianer den höflichen Dialog verweigern und einfach mit häßlichen, haß-erfüllten persönlichen Beleidigungen um sich werfen. Und natürlich hat er vollkommen Recht. Genau das tun sie.
Aber das ist nicht, was "Argumentum ad hominem" bedeutet.

Naja, Sprache ändert sich. Wenn genügend Menschen "argumentum ad hominem" auf diese falsche Weise benutzen,, wird man, vermute ich, aufhören das falsch zu nennen. Gebrauch macht gültig.
Jeder Philologe weiß das.

Aber ich denke, es ist sehr beschämend, daß eine elegante und so gut-beobachtete Beschreibung einer bestimmten Art des Argumentierens übernommen und dazu gezwungen wird, etwas Grobes zu bedeuten, das etwas ganz anderes ist.
Auf dem Gebiet des menschlichen Diskurses geht etwas Wertvolles verloren, ohne daß ich einen offensichtlichen ausgleichenden Vorteil erkennen kann.

Und...es tut mir sehr leid persönlich zu werden....ich mißtraue den Motiven derer, die den Ausdruck mißbrauchen.  Ich glaube, daß die Armen das manchmal tun, weil es so schön und prima klingt, etwas Lateinisches zu sagen. Ich denke, daß etwas Lateinisches zu sagen, wenn man denkt, daß es das Gegenteil von dem was es wirklich meint, bedeutet, peinlich prätentiös ist und um ganz klar zu sein die Demonstration von Ignoranz. Warum nicht einfach sagen " Machen Sie das jetzt zu einem persönlichen Angriff?"
Was schadet es-um Himmels Willen- Englisch zu sprechen? Das ist eine sehr respektable Sprache...
die Sprache von Janes Austen und Ronald Knox und C.S.Lewis etc etc....

Was heißt also "argumentum ad hominem" wirklich?  Das eigentliche, in seinem wahren Ursprung?

Hier ist Lockes sehr saubere Definition: "Einen Mann mit den Konsequenzen aus seinen eigenen Prinzipien und Konzessionen zu zwingen".

Ich habe schon früher darüber geschrieben und Beispiele von Sokrates bis Newman angeführt. Das können Sie in früheren blogposts unter "sub voce Argumentum ad hominem..."finden, wenn es Sie interessiert.

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Dazu erlauben wir uns, zu bemerken, daß sich der von Fr.Hunwicke beanstandete Fehlgebrauch von "argumentum ad hominem", über den seit Jahrhunderten nachgedacht und diskutiert wird, schon durchgesetzt hat.
So hat Arthur Schopenhauer in " Eristische Dialektik" in zwei Varianten unterteilt:  
einerseits die Kompromittierung des Gegenübers = "argumentum ad hominem" und andererseits der persönliche Angriff mit dem Ziel, den Gegner zum Abbruch des Disputs herauszufordern, für den er "argumentum ad personam" vorgeschlagen hat.
Vielleicht kann man sich auf diese Differenzierung einigen,

Interview mit Professor Josef Seifert

Wie OnePeterFive schreibt, hat die website LifeSiteNews ein Interview mit Prof. Josef Seifert geführt, es aber nur auszugsweise veröffentlicht.
1P5 bietet jetzt den Gesamttext an.
Hier geht´s zum Original-Interview, zum Thema Todestrafe, das von Papst Franziskus angesprochen wurde:   klicken

        "INTERVIEW: DR JOSEF SEIFERT ZUR ENTWICKLUNG DER LEHRE"

Frage: 
"Kann es je ein neues Verständnis der Christlichen Wahrheit geben, das das Gegenteil zum vorhergehenden Verständnis ist?"

Seifert:
"Natürlich nicht, wenn wir von einem wahren Verstehen und nicht nur von einer neuen Meinung sprechen.
Wenn es wahr ist, daß Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch ist, wie die Kirche es als Dogma beim ersten Konzil in Nicäa formuliert hat, als von Gott offenbart, kann sich das nie ändern oder unwahr werden. Natürlich kann sich ein "neues Verständnis" in Form der Arianischen Häresie entwickeln, die diese Wahrheit leugnet, aber dieses "neue Verstehen" Christi- der Evangelien und der Lehre der Kirche widersprechend- kann nie wahr werden oder eine "Entwicklung der Lehre" darstellen.
Das aber ist genau die Arianische Verleugnung der Göttlichkeit Jesu Christi: Häresie, ein enormer Irrtum, der sich gegen die beiden zentralsten Dogmen richtet: die Hl. Dreifaltigkeit und die Inkarnation des Gott-Menschen. Sie zu relativieren, zu verdunkeln oder zu leugnen, kann nie eine "Entwicklung der Lehre" sein.

Oder wenn das ewige Naturrecht uns sagt und die Hl. Schrift in ungezählten Passagen verkündet, daß Handlungen wie Ehebruch, praktizierte Homosexualität, Vergewaltigung, Meineid, die vorsätzliche Verurteilung eines Unschuldigen zum Tode und zahlloses andere in sich schlecht sind und unter keinen Umständen begangen werden dürfen, kann das weder in seiner Negation wahr werden, noch kann die Morallehre der Kirche "sich" in ein neues "Verständnis" entwickeln, daß keine dieser Handlungen immer schlecht ist, oder daß es keine allgemeinen Regeln gibt, die festlegen, daß eine ganze Klasse von Handlungen moralisch falsch ist, die darauf hinauslaufen würden, die in sich falschen Handlungen zu leugnen und würden dem Wesenskern des moralisch Guten, der Göttlichen Gebote, der Hl. Schriften und der dogmatischen Lehre von "Veritatis Splendor" und anderen Enzykliken des Hl. Johannes Pauls II widersprechen. Lesen Sie diesen exzellenten Artikel: hier

Oder wenn das Evangelium und die Kirche in verschiedenen dogmatischen Erklärungen gelehrt hat, daß der nicht bereuende Sünder, der freiwillig und bewußt Todsünden begangen hat, in die Hölle geht, die eine ewige Bestrafung ist, kann es nicht plötzlich wahr werden, daß es keine Hölle gibt und daß die Seele der Bösen vernichtet wird anstatt an den Platz eiwger Verdammnis zu gehen. Das ist jetzt keine neue Interpretation sondern Ketzerei. Und so ist es mit allen anderen Wahrheiten, die uns durch die Evangelien und die Lehre der Kirche überliefert worden sind.

Wenn etwas zu den veränderbaren Geboten der Kirche gehört, so wie das, daß man Freitags kein Fleisch essen sollte, kann es sich ändern und hat sich geändert. Aber auch das kann nie eine Änderung der Wahrheit bedeuten. Es bleibt wahr, daß es früher verboten war und es jetzt nicht mehr ist.

Genauso ist die Behauptung, daß die Todesstrafe in sich falsch ist und daß das Evangelium und die Kirche sie immer zurückgewiesen hat, ein "neues Verständnis" ist, sowohl den historischen Beweisen als auch denen der Schrift entgegengesetzt.
Würde man die Frage des in sich Falschen als solche diskutieren (nicht kirchengeschichtlich) und behaupten, daß unser neues Verständnis über dem Wort Gottes selbst steht, würde man über die Schrift zu Gericht sitzen und behaupten, daß unser Verständnis der Wahrheit über dem der Bibel steht. Kann sogar ein Papst eine solche Behauptung aufstellen?
Eine Sache ist klar: zu behaupten, daß die Todesstrafe in sich schlecht ist, widerspricht vielen Passagen der Hl.  Schrift und mehreren Lehren der Kirche des ordentlichen Lehramtes der Päpste über die Todesstrafe, von denen manche sogar von einem Anathema begleitet sind.
(Ich persönlich habe Zweifel, daß jedes Anathema, das ein Papst einmal über eine Meinung gesprochen hat, diese Meinung zu einer Häresie macht und ob alle Anathemata gültig sind oder eine Person aus der Gemeinschaft der Kirche ausschließen. Wenn z.B. ein Papst die ganze Stadt Florenz zu Anathema macht, weil ihr Fürst Krieg gegen die päpstliche Armee führt. war das gültig?)
Wenn also ein Papst jeden "anathematisiert" (wie es geschehen ist) der leugnet, daß es richtig ist, Häretiker zu verbrennen, macht hier eine Leugnung das zu einer Häresie`?
Handelt diese Äußerung des Papstes von "schwerwiegenden Themen der Lehre und der Moral" die eine der Voraussetzungen für die Formulierung eines Dogmas sind?
Was offensichtlich erscheint, ist daß sowohl das Alte als auch das Neue Testament voller Texte sind. die der Todesstrafe in manchen Fällen zustimmen.

Die Sonderbriefmarke des Vaticans zum Reformationsjubiläum....

rorate caeli hat einen Kommentar von Antonio Socci zu diesem Thema veröffentlicht.  So mancher fühlte sich auch schon dazu angeregt, über Vorschläge zu weiteren Briefmarken (z.B.Oktoberrevolution & Lenin) nachzudenken
Hier geht´s zum Original:   klicken


                 "LUTHER UND MELANCHTON AM FUSS DES KREUZES"
"Antonio Socci kommentiert bei Facebook: "Der Vatican in einem kompletten Durcheinander- mit seiner Feier Luthers, des Häretikers, an Stelle Unserer Lieben Frau. Nie-endende Schande im dunklen Zeitalter Bergoglios."

“Jetzt standen da beim Kreuz Jesu seine Mutter, die Schwester seiner Mutter, Maria von Cleophas und Maria Magdalena. Als Jesus also seine Mutter und den Jünger, den er liebte, stehen sah, sagte er zu seiner Mutter: "Frau, siehe dein Sohn. Danach sagte er zu dem Jünger: Siehe deiue Mutter. Und von dieser Stunde an nahm der Jünger sie zu sich. " (Joh. 19, 25-27)

Das ist einer der fundamentalsten Augenblicke im Leben Jesu, der wirkliche Gipfel seiner Erlösungsmission. Da ist Maria und direkt neben ihr ist Johannes. Von diesem Augenblick an ist Maria die Mutter all derer, die in die Kirche kommen: Mater Ecclesiae -wie Paul VI sie am Ende des II.Vaticanischen Konzils nannte.

Die Hl. Mutter Kirche jedoch  -um an das Ereignis der von Martin Luther vor 500 Jahren an das Portal der Kirche von Wittenberg genagelten 95 Thesen zu erinnern, hat gut darüber nachgedacht,  vom Vaticanischen Postamt eine schöne Briefmarke drucken zu lassen. Bei der öffentlichen Präsentation wurde sie so beschrieben:

"Sie stellt den gekreuzigten Jesus vor einem goldenen, zeitlosen Hintergrund dar, der die Stadt Wittenberg zeigt. In Büßerhaltung rechts und links vom Kreuz kniend halten Martin Luther eine Bibel, Quelle und Zweck seiner Lehre, und Philipp Melanchton, Theologe und Freund Martin Luthers, einer der wichtigsten Protagonisten der Reformation, die Augsburger Confession in den Händen, die "Confessio Augustuana", die erste offizielle Fassung der Prinzipien des Protestantismus, die von ihm verfaßt wurde."

Es ist wahr, daß wir ein Klima der "Entspannung" zwischen Katholiken und Lutheranern erleben; es ist wahr, daß ein Katholischer Bischof [Galantino] so weit gegangen ist, zu sagen, daß "die Reformation, die Martin Luther vor 5 Jahrhunderten begonnen hat, ein Ereignis des Hl. Geistes war."
Aber die vom Hl. Stuhl herausgegebene Briefmarke ist wirklich ungewöhnlich.

Daß die Hl. Mutter Kirche, für die die Jungfrau Maria Symbol und Modell ist, eine Briefmarke produzieren würde- mit einem 1851 von August von Kloeber geschaffenen Mosaik darauf- ist ein Zeichen der Zeit. Diese beiden Herren am Fuße des Kreuzes, die die Protestantische Bewegung auslösten, haben die Mariologie als "die Summe aller Häresien" definiert.

Quelle; La Nuova Bussola Quotidiana, A. Socci

Freitag, 3. November 2017

Zum Abschluss des Tages : Schönes für die Ohren

 und zur Feier unseres Kulturerbes:  Vivaldis "Beatus Vir" nach Psalm 112

           

Heute vor 5 Jahren,

was uns ewig lange her erscheint, hat Papst Benedikt XVI bei der Seelenmesse für die verstorbenen Bischöfe und Kardinäle am 3. November 2012 zum Thema Ewiges Leben gepredigt.

           

Hier geht es zum Gesamttext der Predigt:  klicken

" (...) Das geschieht, weil der Tod den Menschen von heute genauso trifft wie den Menschen von damals; und auch wenn uns viele Dinge vergangener Zeiten fremd geworden sind, ist der Tod derselbe geblieben.
Angesichts dieser Realität sucht der Mensch aller Epochen einen Lichtschimmer, der ihn hoffen läßt, der noch vom Leben spricht, und auch der Besuch an den Gräbern bringt diesen Wunsch zum Ausdruck. Aber wie antworten wir Christen auf die Frage des Todes? Wir antworten mit dem Glauben an Gott, mit einem Blick der festen Hoffnung, die auf den Tod und die Auferstehung Jesu Christi gegründet ist. Dann ist der Tod auf das Leben hin offen, auf das ewige Leben, das nicht eine unendliche Kopie der gegenwärtigen Zeit ist, sondern etwas vollkommen anderes."  (....) 

Quelle: La Santa Sede, LEV

Noch ein Fundstück,

ein Nachschlag zum Reformationsgedenken: gefunden bei Peter Winnemöller auf "disputata"
mit dem dann alles gesagt ist- wie z.B. das:

"An vielen Stellen in der Kirche und ganz besonders im Rat für die Einheit der Christen im Vatikan wird ganz still und sehr, sehr intensiv Ökumene betrieben. Das ist Schwerstarbeit und ein Monsterwerk an Kommunikation. Im Gegensatz zu dem, was sich der deutsche Michel denkt, ist Ökumene ein weltkirchliches Thema. Die EKD ist da gerade mal eine Fußnote."

Hier geht´s zum Fundstück:   klicken

Sandro Magister und der Brief Pater Weinandys

Sandro Magister hat bei Settimo Cielo den Brief des Kapuzinerpaters Thomas Weinandy veröffentlicht und eine Folgen kommentiert.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"EIN THEOLOGE SCHREIBT AN DEN PAPST: "IN DER KIRCHE IST CHAOS UND SIE SIND DER GRUND"


Thomas G.Weinandy gehört zu den bedeutendsten Theologen und lebt in Washington im Kolleg der Kapuziner, dem Franziskaner-Orden, zu dem er gehört. Er ist Mitglied der Internationalen Theologen-Kommission, der Kommission, die Paul VI der Glaubenskongregation an die Seite gestellt hat, um die Crème de la Crème der Welttheologen zur Verfügung zu haben. Seit 2014 ist er Mitglied dieser Kommission - berufen von Papst Franziskus*.

Im vergangenen Mai - als er bei einem Treffen der Kommission in Rom war - keimte bei ihm der Gedanke auf, einen offenen Brief an Franziskus zu schreiben, um sich ihm wegen einer Unruhe anzuvertrauen, die nicht nur er verpürt, sondern die von vielen geteilt wird, über das wachsende Chaos in der Kirche, die - wie er es sieht - zu großen Teilen von keinem anderen als dem Papst verursacht worden ist.

Er hat lange gebetet, einschließlich am Grab Petri. Er bat Jesus ihm zu helfen, sich zu entscheiden  ob er den Brief schreiben sollte oder nicht und ihm ein Zeichen zu geben.... und das Zeichen kam am nächsten Tag - identisch mit dem. um das er im Gebet gebeten hatte - wie er hier erklärt:

        "Es gab keinen Zweifel mehr, daß Jesus wollte, daß ich schreibe"

Derart vom Himmel unterstützt, hat Fr. Weinandy den Brief geschrieben. Er schickte ihn Mitte des Sommers an Papst Franziskus. Und heute, am Fest Allerheiligen, hat er ihn beim amerikanischen InformationsportaCrux veröffentlicht und sofort danach in vier Sprachen bei Settimo Cielo.

Pater Weinandy hat an zahlreichen Universitäten in den USA gelehrt, 12 Jahre lang in Oxford und in  Rom an der Päpstlichen Gregoriana-Universität.
9 Jahre lang war er leitender Direktor des Doktrin-Sekretariates der us-amerikanischen  Bischofskonferenz.

Fundstück

Die Eröffnungsrede von Kardinal Brandmüller beim Humanae-Vitae-Kongress im Angelicum.  Gefunden haben wir sie in der "Tagespost".
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Titel seiner Rede über die Enzyklika "Humanae Vitae" von Papst Paul Vl:  "Prophetische Lehre"

Sie beginnt so:

"Das Ereignis, dessen zu gedenken wir zusammengekommen sind, ist die Veröffentlichung der Enzyklika Humanae Vitae durch den seligen Papst Paul VI. am 25. Juli 1968. Mit dieser Enzyklika setzte Paul VI. unter anderem dem innerhalb der Katholischen Kirche heftig ausgetragenen Streit über die sittliche Erlaubtheit oder Verwerflichkeit künstlicher Kontrazeption ein lehramtliches Ende – und rief damit auch innerhalb der Kirche einen Sturm des Protestes hervor." 

Quelle: Tagespost, Kard. Brandmüller

Donnerstag, 2. November 2017

Father Hunwicke verliert ein wenig die Contenace.....

und zwar wegen der Causa Weynandi - die natürlich leider für das aktuelle Pontifikat charakteristisch ist und zu seinem führenden Merkmal zu werden droht.
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                                            PATER WEINANDY
"Ich bedaure sehr. daß ich Fr.Thomas Weynandi nie begegnet bin, dessen Brief an den Papst gerade veröffentlicht wurde. Er ist ein hervorragender amerikanischer Theologe: er war während eines Jahrzehntes oder zwei in Oxford, und sein Ruf war groß, als ich nach seiner Rückkehr in die USA hierhin kam. Er war Kustos der Greyfriars, Permanenter Privatdozent an der Universität und eine zeitlang Dekan der Theologischen Fakultät.

Die Tatsache, daß die us-amerikanische Bischofskonferenz ihn innerhalb von Minuten als Berater ihres Doktrin-Komités entlassen hat, muß ein Beweis sein, daß Amerika in brillanten Theologen schwimmt. Wenn diese Konferenz so leicht auf jemanden mit seinen Fähigkeiten verzichten kann...

Es muß auch ein Zeichen dafür sein, daß die US-Bischofskonferenz von sehr kleinen Männern beherrscht wird. Gott segne die lieben kleinen Burschen.

Diese billige und vulgäre rituelle Demütigung ist ein ausführliches Beispiel dafür, bis zu welchem Grad PF über eine "Schlägertypen"-Truppen-Kirche präsidiert in der Zwergenbischöfe und Minikardinäle miteinander wetteifern, um sich gegenseitig im Kriechen überbieten. Genau wie es Tom Weynandi letztendlich gerade gesagt hat.

Der junge Weynandi wurde im Kings-College, London, vom großen anglikanischen Thomisten und Kirchenrechtsprofessor Eric Marshall unterrichtet, was für ihn eine Verbindung zu unserem großen Anglikanischen Erbe schuf. Es gefällt mir, zu denken, daß sein Handeln die Ehre der Amerikanischen Kirche gerettet hat, ebenso wie die mutige Vorlesung, die Fr.Aidan Nichols gehalten hat, die der englischen Kirche. Nichols ist ein Oxford-Mann (Cardinal-College) und Weynandi ist ein Oxonianer -durch Adoption- deshalb muß die liebe Heilige Frideswide, Universitatis specialis adiutrix,im Stillen zufrieden sein, daß trotz des dämonischen Geistes der Säkularisierung, der im modernen Oxford am Werk ist, einige ihrer Burschen sich während dieser beispiellosen Krise der Ecclesia Militans bewährt haben.  Floreat Oxonia!

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Nach seiner Kritik an Papst Bergoglio wurde Pater Weinandy, OFM.Cap, in (bisheriger) Rekordgeschwindigkeit zum Rücktritt gezwungen

rorate caeli kommentiert die ad-hoc-Antlassung von Pater Weinandy an dem Tag, als er seinen bis dato unbeantworteten Brief an den Pontifex veröffentlicht hat.
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"USCCB -BERATER FORDERT FRANZISKUS HERAUS UND WIRD SOFORT GEFEUERT"
"Die Bischofskonferenz der USA  (USCCB) ist ein Haus, das geteilter ist, als man sich vorstellen kann. Das Pro-Life-Büro im zweiten Stock könnte genauso gut in den Katakomben sein.
Angestellte stellen im gesamten Gebäude stolz ihre "Obama for President"-Plaketten und in der Garage Auto-Aufkleber für pro-Abtreibungs-Politiker zur Schau. Die Abteilung für Internationale Gefechtigkeit und Frieden bestimmt den Ton des Hauses, zusammen mit dem äußerst-linken Flügel der Kirche. Das große Thema der diesjährigen Jahres-Kollekte ist die "Kampagne für Menschliche Entwicklung."

Obwohl einige Büros in der USCCB in den letzten Jahren auf wundersame Weise mit nach rechts tendierenden Klerikern und Laien (die Position des Direktors des USCCB-Amtes für Beziehungen zur Regierung ist derzeit  noch offen), wird die Leitung immer mit den Mitte-Linken in der Organisation sein.

Pater Thomas G.Weinandy, O.F.M.Cap. war von 2005- 2013 geschäftsführender Direktor des USCCB-Komitées für die Doktrin. Seitdem war der Theologe Berater in diesem Amt. Von Benedikt XVI mit der Pro Pontefice et Ecclesiae-Medaille ausgezeichet und zum Mitglied der Internationalen Theologen-Kommission des Vaticans ernannt, ist Pater Weinandy zweifellos einer der meistrespektierten Theologen der Vereinigten Staaten.

Aber er hat es gewagt, Papst Franziskus herauszufordern, was am selben Tag als er seine Sorgen veröffentlichte, mit seinem erzwungenen Rücktritt endete.



Die Vendée als Vorbild für die Kirche von heute? Fortsetzung

Fortsetzung:

"Sie haben richtig gehört: Junge Katholiken wurde aus einer Katholischen Kathedrale entfernt, weil den Rosenkranz als Protest gebetet haben, gegen einen ökumenischen Gottesdienst, der Protestanten in die Kirche brachte, um den Jahrestag der Reformation zu feiern- und speziell den Jahrestag der Veröffentlichung von Martin Luthers "95 Thesen".
Erinnern Sie sich daran. was Papst Leo X in seiner Verdammung von Luthers Theologie gesagt hat: "Exsurge Domine"- geschrieben 1520:

    "Weil die vorhergehenden Irrtümer und viele andere in den Büchern mit den
    Schriften Martin Luthers, verdammen, verwerfen und weisen alle Bücher, alle 
    Schriften und alle Predigten, seien sie in Latein oder irgendeiner anderen Sprache, 
    die besagten Orrtümer oder einen von ihnen enthalten; und wir wünschen, daß sie      als vollkommen verdammt,  verworfen und zurückgewiesen angesehen werden.
    Wir verbieten jedem und allen Gläubigen-beiderlei Geschlechts- vermöge des              heiligen Gehorsams und unter den o.g. Strafen, die automatisch angewandt                  werden-  sie zu lesen, zu behaupten, predigen, loben, drucken, veröffentlichen            oder zu verteidigen."

In diesem Sinn sind diese jungen Protestierer gekommen. In diesem Geist haben sie einen Flyer verteilt, in dem sie den Grund für ihren Protest erklären:

    "Unsere Kathedrale des Hl Michaes und der Hl. Gudula ist ein Katholisches Gebäude, gebaut von
      unseren Vätern, um ein Haus Gottes zur Feier der Hl. Messe zu feiern, zum Lobe Gottes und der
      Heiligen.

    "Die Besetzung unserer Kathedrale durch Protestanten zur Erinnerung an den 500. Jahrestag der 
     Reformation idt deshalb eine Profanation.

     "Tatsächlich war die sogenannte Reformation war in Wirklichkeit eine Revolte: unter dem                     Vorwand Mißbräuche zu bekämpfen, rebellierte Luther gegen die göttliche Autorität der 
       Katholischen Kirche, verleugnete zahlreiche Glaubenswahrheiten, schaffte das Meßopfer und die
       Sakramente ab, wies die Notwendigkeit der guten Werke und das Praktizieren der Christlichen
       Tugenden zurück. Schließlich griff er die Verehrung der Hl. Jungfrau Maria und der Heiligen,            das religiöse Leben und die Mönchsgelübde an.

      "Diese schreckliche Revolution war eine große Tragödie für die Christliche Gesellschaft und für
       die Rettung der Seelen. Und die lutherischen Irrtümer sind immer noch Ketzereien, weil die
       Wahrheit ewig ist."

Hier können Sie das Video von ihrem Protest sehen: 
   

Mittwoch, 1. November 2017

Die Vendée als Vorbild für die Kirche von heute?

Darüber hat sich Steve Skojec angesichts der aktuellen Situation in der Kirche bei PeterOneFive Gedanken gemacht- auch als Antwort auf eine Beurteilung der derzeitigen Opponenten des Papstes durch Robert Mickens.
Hier geht´s zum Original:  klicken

     "DIE VERSUCHUNG ZU VERZWEIFELN & UND DER GEIST DER VENDÉE"
"Während ich einen Stapel Artikel und neue Geschichten zu Vorbereitung für diese Überlegungen las, erhielt ich den Telephonanruf eines meiner ältesten Freunde.
Mit Bezug auf alles, was in der Kirche vor sich geht, fragte er mit nervösen Lachen, wie es komme, daß ich noch nicht verzweifelt bin.

"Um ehrlich zu sein" sagte ich "bin ich nicht sicher. Es ist verführerisch."

Bei einem kürzlichen  Besuch im Beichtstuhl habe ich diese Versuchung erwähnt und wie sie meinen Widerstand gegen andere Sünden schwächt. "Ich weiß, daß das keine Entschuldigung ist, Pater, aber manchmal, wenn ich auf den Zustand der Kirche blicke und sehe, wie Häretiker alles leiten und es keinerlei Konsequenzen gibt, kann ich nicht umhin zu denken, warum muß ich allen Regeln folgen und mich so mühen, wenn sie das nicht tun?"
Sein Rat an mich war, u.a. darauf acht zugeben, wieviele websites ich über das lese, was in der Kirche passiert, um zu vermeiden, überwältigt zu werden,
In derAnonymität des Beichtstuhls wußte er nicht, wer ich bin und ich war nicht geneigt, ihm zu erzählen, daß ich für eine dieser websites verantwortlich bin. Und wir veröffentlichen nicht einmal die Hälfte von dem, was in dieser Hinsicht berichtenswert ist.

Als ich meine Unterhaltung mit meinem Freund fortsetzte, habe ich etwas gesagt, was ich in letzter Zeit oft gesagt habe: zu Freunden, zur Familie und sogar zu denen von Ihnen, die mir kürzlich geschrieben haben. "Ich sehe diese Verzweiflung, die sich überall ausbreitet.  Christus hat Versprechen über seine Kirche gemacht und sie werden gebrochen. Und während ich denke, daß  diese Art der Leute zu fühlen,  eine natürliche Folge dieser Situation ist, vermute ich auch stark, daß da eine tief spirituelle Komponente am Werk ist.
Der Feind verbreitet die Lüge: "Sehr ihr, was in der Kirche passiert!? Warum bleibt ihr? Warum seid ihr so naiv weiter zu glauben. daß es wahr sein könnte?"

Und dann- als ich das sagte- fiel mir eine Parallele auf, die ich bisher nicht bedacht hatte. Vor ungefähr einer Woche-als ich mit meinen Kindern ein Gesätz des Rosenkranzes betete- beschloss ich eine Überlegung zu dem Mysterium, das wir betrachten wollten, zu lesen. Diese Überlegung stammt von der Seligen Anna Katharina Emmerichs "Das schmerzhafte Leiden unseres Herrn Jesus Christus" und als ich die Situation mit meinem Freund diskutierte, fiel mir ein besonderer Aspekt wieder ein:

 "Jesus fiel auf sein Angesicht- überwältigt von unaussprechlicher Sorge und alle Sündern der Welt
 spielten sich in all ihren Formen und ihrer wirklichen Deformierung vor ihm ab.
 Er nahm sie alle auf sich und bot seine eigene anbetungswürdige Person der Gerechtigkeit seinem
 Himmlischen Vater an- als Bezahlung einer so schrecklichen Schuld.
 Aber Satan, der in all diesem Horror thronte und voller teuflischer Freude über ihren Anblick war,
 ließ seinen Zorn gegen Jesus los und ließ sich vor seinen Augen immer furchtbarere Visionen
 abspielen und richtete folgende Worte an seine bewunderungswürdige Menschlichkeit:
 "Nimmst du sogar diese sünde auf dich? Bist du willens die Strafe zu ertragen? Bist du darauf
 vorbereitet, für alle diese Sünden Genutuung zu leisten?"

Allerheiligen

                                          ALLE HEILIGE BITTET FÜR UNS!