Samstag, 4. Juni 2022
Fr. Hunwicke spricht...
Pfingsten....ist Praedicate Evangelium eine Gabe des Hl. Geistes?
Einen Tag bevor "Praedicate Evangelium" in Kraft tritt, kommentiert Nico Spuntoni für La Nuova Bussola Quotidiana den Stand der Dinge in der Kurienreform.
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Was hat der Bischof von Toulon getan, um vom Vatican so bestraft zu werden?
Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae den Kommentar, den Guillaume de Thieulloy zum Weiheverbot für den Bischof von Toulon für Le Salon Beige geschrieben hat.
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"DER VATICAN BOMBARDIERT DAS SEMINAR IN TOULON. ORDINATIONEN AUSGESETZT (WARUM?)"
Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, es erscheint mir interessant, Sie auf diese Bemerkung von Le Salon Beige aufmerksam zu machen, dem wir dafür seinen Bericht über die außerordentliche Maßnahme danken, die die römischen Dikasterien dem Bischof von Toulon auferlegt haben. Es scheint manchmal, daß (denken wir an den Fall des Seminars von Ciudad del Este, wo der Bischof von Bergoglio entlassen wurde, ohne jemals mit ihm sprechen zu können) Bischof Rogelio Ricardo Livieres Plano - der zum Neid vieler Kollegen in Rom- viele Seminaristen hatte. Ähnlichkeiten mit Frankreich? Schauen Sie selbst... Gute Lektüre.
Mit Erstaunen und Bestürzung habe ich die Erklärung von Erzbischof Rey, Bischof von Toulon, gelesen, der ankündigte, daß Rom ihn bitte, die für Ende Juni geplanten Weihen zu verschieben. Dieses Kommuniqué ist zu lakonisch, als daß der Leser alle Einzelheiten feststellen könnte, und als einfacher Gläubiger würde ich vorsichtig sein, nicht in eine schmerzhafte Kontroverse zwischen einem Bischof und dem Vatikan einzutreten, von der ich nur einen kleinen Teil kenne.
Aber ich kann klar sagen, daß diese Nachricht katastrophal ist.Vor allem für die Weihekandidaten. Man muss wirklich herzlos sein, um junge Menschen, die sich seit 6 oder 7 Jahren vorbereiten, so abrupt und so kurz vor dem schicksalhaften Termin der lang ersehnten Weihe zu berauben – ohne ihnen offensichtlich eine "Alternative" anzubieten. Wir müssen auch glauben, daß die Kirche in Frankreich es sich leisten kann, neue Priester abzulehnen. Berufungen laufen in unserem schönen Land ja so gut, nicht wahr?
Die Nachricht ist auch für das bischöfliche Amt selbst katastrophal. Wieder einmal sehen wir, daß die klareren Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils von genau den Leuten, die uns zwingen wollen, an den nebligen Lehren des "Medienrates" festzuhalten, fröhlich mit Füßen getreten werden. Wenn der Bischof nicht die Fülle des Priestertums hat, um in seiner Diözese zu regieren, zu lehren und zu heiligen, fragt man sich, was die Verfassung über die Kirche Lumen Gentium bedeutete! In diesem Fall legitimiert die Tatsache, daß einige Mitbrüder – und sogar einige Apparate der römischen Dikasterien – Bischof Reys "Strategie" der Evangelisierung nicht schätzten, ihn nicht, ihn seiner Freiheit und apostolischen Verantwortung zu berauben. Wir brauchen freie und mutige Bischöfe und das auf allen Seiten. Monsignore Rey ist einer von ihnen, und dies ist zweifellos einer der Gründe, vielleicht sogar der Hauptgrund für diese schmerzhafte Sanktion. Das ist, wie wir noch einmal wiederholen, das Hauptproblem der Bischofskonferenzen: Sie drängen auf halbe Sachen, auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, oder, wenn Sie so wollen, auf die faden Anträge eines radikal-sozialistischen Kongresses. Aber Bischofskonferenzen sind nicht Teil der göttlich etablierten Struktur der Kirche, im Gegensatz zum Papsttum oder Episkopat. Wer im Episkopat wird es nach einer solchen Sanktion wagen, mutige Entscheidungen zu treffen? Wenn alle Köpfe, die herausragen, dazu verdammt sind, abgeschnitten zu werden, verurteilen wir uns zur Tyrannei der klerikalen Bürokratie!
Freitag, 3. Juni 2022
Noch ein Fundstück...
Regina Einig berichtet für "Die Tagespost" von der Familienwallfahrt der Diözese Köln nach Neviges und stehende Ovationen für den Kölner Kardinal. Das dürfte den Wunschvorstellungen der Woelki-Jagdgesellschaft gar nicht gefallen, die ihn immer noch hoffen, ihn aus dem Amt schreiben/diffamieren zu können. Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"STEHENDE OVATIONEN FÜR KARDINAL WOELKI IN NEVIGES"
beginnt der Beitrag so - ZITAT
"Die steigende Zahl der Kirchenaustritte waren ein Dauerthema des Stuttgarter Katholikentags. Welche Vitalität auch nach der Pandemie noch im deutschen Katholizismus steckt, zeigte sich am Christi Himmelfahrtstag aber andernorts. Beispiel Neviges: In einer protestantisch geprägten ländlichen Enklave des Erzbistums Köln war Katholischsein noch nie ein Selbstläufer. Doch als die Leitung des Marienwallfahrtsorts bei Wuppertal zur Familienweihe einlud, kamen viele junge Familien unterschiedlicher Muttersprache mit Kindern." (...)
Quelle: R. Einig, Die Tagespost
Polen und die Vorsehung...
Pater Raymond de Souza schreibt in einem Beitrag für FirstThings über das Wirken der Vorsehung in der Polnischen Geschichte.
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"DIE VORSEHUNG BEI DER ARBEIT IN POLEN"
Die Kirche hat- vor allem in Polen- am vergangenen Samstag, 28. Mai, dem Tag, an dem er 1981 starb, das Fest des Seligen Stefan Wyszynski gefeiert. Für eine Zeit zunehmender Christenverfolgung und Konflikte ist der im vergangenen September selig gesprochene Kardinal Wyszynski ein Vorbild sowohl für Mut als auch für Versöhnung. Es ist einer meiner Helden. Meiner Meinung nach, hat es keinen eindrucksvolleren polnischen Kardinal aus Krakau gegeben, Wyscynski wird als der größte Kirchenmann des 20. Jahrhunderts in Erinnerung bleiben.
Die erste Betrachtung an seinem Feiertag hat an etwas anderes in diesem Jahr beleuchtet- die Pläne einer wunderbaren Vorsehung. Am 28. Mai vor 50 Jahren hatte Wyscynski Pater Jerzy Popieluszko geweiht, den Solidaritäts-Priester, der 2010 selig gesprochen wurde.
Der Sel. Jerzy war 1984 auf brutale Weise von der Polnischen Geheimpolizei ermordet worden. Nach dem Mord an Pater Jerzy gab es keinen Zweifel mehr daran, ob der bis ins Innere verrottete polnische Kommunismus besiegt werden könnte. Es war nur eine Frage der Zeit.
Aber das war am 28. Mai 1972 nicht klar. Kardinal Wyszynski, Primas von Polen, Erzbischof von Warschau und Gneizno, wußte nicht, daß er genau 9 Jahre später sterben würde. Er wußte nicht, daß unter den 31 Priestern, die er an diesem Tag weihte, ein heroischer Märtyrer sein würde, der selig gesprochen werden würde, sogar noch vor seinem Bruder im Bischofsamt, Kardinal Karol Wojtyla von Krakau. Er wußte nicht, daß sein Mitkardinal 6 Jahre später zum Papst gewählt werden würde.
An diesem besonderen Trinitäts-Sonntag 1972 hätte der 70-jährige Wyszynski sich fragen können, was kommen würde. Er hatte damals die polnische Kirche bereits seit 24 Jahren geführt. Er hatte den Stalinismus nach dem II. Weltkrieg heftig bekämpft, während er ein listiger und strategisch denkender Hirte blieb, der die Katastrophe nicht provozierte. Das Regime hatte sein Bestes getan, s uich seiner zu entledigen indem sie ihn für drei Jahre von 1953- 1956 gefangen hielten. Daraus ging er als eine noch großartigere Persönlichkeit hervor und leitete die "Große Novene" die neun Jahre der Vorbereitung auf die Jahrtausendfeier der Taufe Polen im Jahr 1966.
Fr. Hunwicke spricht...
bei liturgicalnotes heute über ein zweibändiges Werk von P. Kwasniewski und eines seiner Lieblingsthemen- "Hyperpapalismus" . Hier geht´s zum Original: klicken
"DER WEG VOM HYPERPAPALISMUS ZUM KATHOLIZISMUS" LESEN SIE KWASNIEWKSI"
Das ist der Titel eines zweibändigen Werkes von Peter Kwasniewski, das vom wunderbaren Arouca- Press Verlag veröffentlicht wurde,
Ich empfehle es vorbehaltlos. Der zweite, umfangreichere Band enthält Texte und Artikel, die Peter über die Jahre veröffentlicht hat und ist die Art Buch, das man willkürlich aufschlagen ...und lesen... und dabei sehr profitieren kann. Oder wenn man jemandes Namen gehört hat (sei es von einem "Goody" oder einem "Baddy") taucht man in den Index ein, (Ich stehe im Index und ich bin ein Goody).
Band I ist andererseits der Systematischen Theologie näher. Die Struktur, auf die es aufbaut, beginnt mit Themen wie früheren Päpstlichen Fehlern. Und das ist theologisch wichtig.
Es gibt unterschiedliche Wege in der Theologie fortzuschreiten: es gibt ein a priori, was bedeutet mit den Grundprinzipien anzufangen und Stufe um Stufe aufzubauen bis man ein eindrucksvolles Gebäuder errichtet hat, so großartig wie der Eiffel-Turm oder der Turm zu Babel.
Andererseits gibt es die historische Methode, was bedeutet, daß man sehr vorsichtig sein muß, sich nicht in eine Position zu manövrieren, daß man theologische Prinzipien bestätigt, die durch historische Beweise aus der früheren Kirchengeschichte widerlegt werden können.
Das I. Vaticanische Konzil bewegte sich zunächst entlang der a-priori-Methode ("Der Herr sagte das und das zu Petrus und deshalb müssen die Nachfolger des Hl. Petrus logischerweise folgende Vorrechte haben). Aber dieses ziemlich gefährliche Vorgehen wurde durch die Anwesenheit einiger sehr renommierter Kirchenhistoriker beim Konzil kontrolliert und in Schach gehalten, (wenn man sagt, daß eine bestimmte Verkündigung oder Handlung des Papstes unfehlbar sein muß, wie soll man an der Tatsache vorbei kommen, daß Papst X oder Y Z gesagt hat und alle sich jetzt einig sind, daß das Blödsinn ist?")
Deshalb sind die Dekrete, die die Unfehlbarkeit und den Primat des Papstes definieren, so zurückhaltend...darum hatte der Hl. John Henry Newman so wenig Probleme mit den Texten dieser Dekrete. Aber er fürchtete die fortbestehende Energie des verrückten und fanatischen Hyperpapalisten seiner Tage, die darauf abzielten "das Gebiet der Unfehlbarkeit" zu erweitern. Er war sogar bereit zu schreiben, daß "wir hoffen müssen, weil man verpflichtet ist, zu hoffen, daß der Papst aus Rom vertrieben wird und das Konzil nicht fortführen wird, oder daß es einen anderen Papst gibt"...was -wohlgemerkt- damals bedeutete, auf den Tod von Pius IX zu hoffen.
Aber er hoffte nicht vergebens... und er bekam den Roten Hut des Märtyrertums und des Reiches zu Beginn des folgenden Pontifikates!
Ich denke, ich kann hören, wie Sie alle für ihn als "Kirchenlehrer" plädieren! Alle Macht Ihren kollektiven Ellbogen!! "Kirchenlehrer subito!
Und wenn sie diese Art Gedankenspiele mögen, die sich bei modernen Zeitungen im Hintergrund vermehren - ist hier mein Vorschlag für den heutigen Morgen; überspringen Sie das Sudoku, überspringen Sie das Kreuzworträtsel und verfassen Sie ein modernes Äquivalent (im Rahmen des Anstands) zu Newmans klaren Worten, die ich oben in Rot zitiert habe!
Schwierig, oder? Aber ich bitte Sie, durchzuhalten."
Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke
Fundstück
Stephan Baier kommentiert in einem lesenswerten Beitrag für "Die Tagespost" den Ukraine-Krieg und die abenteuerlichen Rechtfcrtigungsgründe der russischen Aggressoren und stellt sie in einen historischen Zusammenhang.
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Unter dem Titel:
"EUROPAS BITTERE LEKTION"
beginnt der Beitrag so ZITAT
"Der Krieg Wladimir Putins gegen die Ukraine begann nicht am 24. Februar. Er begann mit der Idee, dass die Krim eigentlich zu Russland gehöre und nur durch eine Ungerechtigkeit Chruschtschows im Jahr 1954 zur Ukraine geraten sei. Und mit der These, dass die Grenzen im Osten der Ukraine revidiert werden müssten, um die russischsprachige Bevölkerung heim ins Reich zu holen. Eine entsprechende Propaganda flammte in Russland bereits 1992 auf, also im Jahr nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Ausrufung der staatlichen Unabhängigkeit der Ukraine. Damals meinte etwa Jewgeni Ambartsumow, der unter Michail Gorbatschow stellvertretender Sprecher des Obersten Sowjets gewesen war, der Ukrainer Nikita Chruschtschow habe seiner Heimat die Krim zum Geschenk gemacht; diese Aktion sei illegal und mit dem Hitler-Stalin-Pakt von 1939 vergleichbar." (...)
Quelle: S.Baier, Die Tagespost
Ein argentinischer Prälat kritisiert den Papst mit deutlichen Worten
Rorate Caeli veröffentlicht den Artikel, den der emeritierte Erzbischof von La Plata Hector Aguer über die Probleme der argentinischen Kirche -speziell nach "Amoris Laetitia" und "Traditionis Custodes" - verfaßt hat. Diese Probleme spiegeln auch die Situation der Kirchen in Europa wieder.
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"ERZBISCHOF AGUER - "KASUISTIK ODER UMSICHT?"
Die politischen und sozialen Probleme Argentiniens vervielfachen sich und verursachen Besorgnis und Angst; sie würden Argumente für eine lange Darstellung liefern. Ich beschäftige mich jedoch lieber mit einem kirchlichen Thema, das meines Erachtens eindeutig geklärt werden muss.
In einem von InfoCatólica veröffentlichten Text habe ich die sehr klare Lehre des Neuen Testaments (insbesondere der Paulusbriefe) über das sichere Fundament, auf dem der Glaube aufbaut, den offiziell geförderten Tendenzen gegenüber gestellt, die dieses Fundament verwerfen, als wäre es ein ängstliches Rückschritt angesichts von Entwicklungen, die zur Annahme neuer Paradigmen geführt haben. Das Hauptdiskussionsgebiet ist die Moraltheologie. Die Formel der einheitlichen Entwicklung von Lehre und kirchlichen Institutionen wurde bereits im fünften Jahrhundert vom gallo-römischen Mönch und Kirchenvater St. Vinzenz von Lérins dargelegt. Er beschreibt die wahrhaft katholische Entwicklungsweise, indem er sagt, sie vollziehe sich in eodem scilicet dogmate, eodem sensu, eademque sententia. Diese Formulierung soll den Sinn, das bereits getroffene Urteil nicht verraten. Vincent bekräftigt in seinem Commonitorium, daß Sprachneuheiten den Häretikern eigen sind, nicht den Katholiken: Sie brechen die Treue zur Orthodoxie, indem sie unter einer neuen Ausdrucksweise (nove) Änderungen des Konzepts und Verfälschungen verbergen, die die Glaubenslehre verletzen (nova ).
Auf dem Gebiet der Moraltheologie sind einige Autoren einer Leugnung oder zumindest einem Übergehen des Naturgesetzes und der von Jesus aufgenommenen und erweiterten Vorschriften der hebräischen Tora, wie sie deutlich im Evangelium zum Ausdruck kommen, verfallen; außerdem wird der metaphysische Wert des Naturbegriffs von ihnen nicht mehr akzeptiert. Das ist in Strömungen passiert, die von einem angeblichen "Geist des Konzils“ unterstützt wurden, der sich zum ernsthaften Nachteil der Ausbildung in katholischen Semina"Geist des Konzils“ an, ein Kunstgriff, der vorgibt, die authentische Interpretation des Zweiten Vatikanischen Konzils zu sein, und der alle theologischen und pastoralen Deformationen verteidigt hat, die in der nachkonziliaren Zeit entstanden sind, die dazu tendieren alte Fehler " zu entstauben“. Romano Amerio sagt in seinem Buch über die Veränderungen in der katholischen Kirche im 20. Jahrhundert mit dem Titel Iota Unum zu Recht: "Die Berufung auf den Geist des Konzils ist ein zweideutiges Argument und fast ein Vorwand, um dem Konzil den richtigen Geist der Innovation hinzuzufügen."
Johannes Paul II und Benedikt XVI haben wiederholt die Linien der christlichen Ethik und der Katholischen Theologie zum menschlichen Leben gemäß Gottes Plan dargelegt; die gleiche Inspiration findet sich im dritten Teil des Katechismus der Katholischen Kirche. Dieses Werk steht für eine sehr breite Tradition, die ihren Ursprung bei den Kirchenvätern und dem Hl. Thomas von Aquin hat.
Donnerstag, 2. Juni 2022
Kreuzzug der Eucharistischen Wiedergutmachung
Bischof Athanasius Schneider hat einen monatlichen Wiedergutmachungstag für Vergehen an der Allerheiligsten Eucharistie vorgeschlagen, T.S. Flanders berichtet für PeterOneFive.
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"GELEGENHEIT: TAGE DER WIEDERGUTMACHUNG"
Jetzt, da wir in den Monat Juni eintreten, der dem Hl. Herzen geweiht ist, ist uns die Gelegenheit für Tage der Wiedergutmachung gegeben. Weil die Kollekte für das Hl. Hezr von Wiedergutmachung spricht, appellieren wir noch einmal an unsere Leser, sich diesem Kreuzzug der Eucharistischen Wiedergutmachung anzuschließen. Morgen ist der erste Freitag, eine großer Tag um eine monatliche Verpflichtung zur Eucharistischen Anbetung zu erfüllen, und Gott zu geben, was ihm gebührt, als Wiedergutmachung für so viele Verbrechen gegen Seine Glorie. Und in zwei Wochen beginnt das große Fest Corpus Christi, das uns das jährliche Ereignis ins Gedächtnis ruft, an das Seine Exzellenz dachte, als er zuerst zu diesem Kreuzzug aufrief:
Es wäre eine pastoral dringende und spirituell fruchtbare Maßnahme für die Kirche, um in allen Diözesen der Welt einen jährlichen "Tag der Wiedergutmachung für die Verbrechen gegen die Allerheiligste Eucharistie" einzuführen. So ein Tag könnte der Oktav-Tag von Corpus Christi sein. Der Hl. Geist wird für die Erneuerung der Kirche unserer Tage nur dann besondere Gnade gewähren, aber nur wenn der Eucharistische Leib Christi mit allen göttlichen Ehren angebetet, geliebt und sorgfältig behandelt und verteidigt wird- als das wirklich Heiligste des Heiligen. Der Hl. Thomas von Aquin sagt im Hymnus Sacris Sollmniis . "O Herr, besuche uns in dem Maß in dem wir Dich im Sakrament verehren" (sic nos Tu visita, sicut Te colimus). Und wir können ohne Zweifel sagen: Oh Herr, Du wirst Deine Kirche in unseren Tagen in dem Maß besuchen, in dem Maß in dem die moderne Praxis der Handkommunion zurückgeht und in dem Maß, in dem wir dir Akte von Wiedergutmachung und Liebe aufopfern.
Dieser Kreuzzug bedeutet daß man Gott gelobt eines dieser Dinge zu tun oder alle zusmammen:
1. Eine einstündige Anbetung in Wiedergutmachung für die gegen das Hl. Sakrament begangenen Sünden.
2. Regelmäßig das Gebet des Kreuzzugs zur Wiedergutmachung am Eucharistischen Herzen Jesu beten,
Diesen beiden beiden Vorschlägen Seiner Exzellenz fügen wir gemäß der neuen Intention hinzu, die der PeterOneFive-Kolumnist Fr. John Zuhlsdorf skizziert hat.
1. Werden Sie ein "Custos Traditionis", indem Sie täglich mit dem Memorare mit wöchentlicher Buße für das kontroverse Traditionis Custodes
Wenn Sie sich zu einem oder allen dieser Gebete und Bußen verpflichtet haben, sollten Sie eines oder alle der folgenden Dinge tun:
1. Lesen und teilen Sie die Artikel und Reflexionen, die wir zu diesem Thema veröffentlicht haben.
2. Fördern, planen und führen Sie eine wöchentliche, monatliche und/oder jährliche Wiedergutmachungsmesse und Andachten in Ihrer Gemeinde und Diözese durch. Seine Exzellenz schlägt als Oktavtag von Fronleichnam in jeder Diözese einen „Sühnetag für Verbrechen gegen die Allerheiligste Eucharistie“ vor.
3.Sammeln Sie eine Gruppe in Ihrer Pfarrei oder Diözese, um regelmäßig diese Gebete für Ihren Bischof zu beten, damit er die lateinische Messe in Ihrer Diözese wiederherstellt und unsere liturgischen Missbräuche und Sakrilegien ausrottet.
4. Lesen Sie Kwasniewskis Manifest der eucharistischen Wiedergutmachung: "Heiliges Brot des ewigen Lebens: Wiederherstellung der Eucharistischen Ehrfurcht in einem Zeitalter der Gottlosigkeit"
5. Lesen Sie die Abhandlung von Bischof Laise gegen die Handkommunion (Heilige Kommunion) und Dominus Est von Seiner Exzellenz und kaufen Sie all diese Bücher für Priester und Bischöfe.
6.Senden Sie mir eine e-mail (editor@onepeterfive.com), um in unsere mailing-Liste aufgenommen zu werden, damit wir die Förderung und Verbreitung dieser Evangelisation vieler Seelen wie möglich koordinieren können.
7. Senden Sie uns Beiträge zu diesem Thema! Wir werden jeden Monat veröffentlichen, um das zu fördern. Was tun Sie in Ihrer örtlichen Gemeinde oder Familie, die daran gearbeitet hat, die eucharistische Andacht und Wiedergutmachung zu verbreiten? Was können Sie schreiben, um für diese Sache zu werben?
Quelle: T.S.Flanders, OnePeterFive
Fr. Hunwicke spricht...
bei liturgicalnotes auf gewohnt gelehrte Weise über antike griechische Texte, Aischylos und Euripides, den Monat der Pride-Paraden, Transphobie, Junia und die Transgender-Gestapo und nimmt dabei, was seine Antipathien angeht kein Blatt vor den Mund,
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"PRIDE MONTH, TRANSPHOBIE UND AISCHYLOS UND EURIPIDES UND JUNIA UND DIE GESTAPO"
Wie viele Leser wissen werden, war Adolf Hitler -wenn auch unabsichtlich (und gräßlich) der wichtigste Wohltäter der Altphilologischen Fakultät in Oxford (Litterae Humaniores genannt) als vor gut einem Jahrhundert in den 1930-er Jahren Oxford Heimat vieler der besten Klassizisten der deutschen Universitäten wurde: wie Eduard Fraenkel, der "größte Latinist der Welt", der (nicht ohne einigen Widerstand) direkt von seinem Lehrstuhl in Freiburg in die Professorenschaft von Corpus eintrat. Daß Fraenkels strikt philologische Behandlung des antiken Textes in seinem monumentalen Kommentar zum Agamemnon, speziell zur Figur der Kassandra und zum Schicksal Agamemnons konstant durch das Holocaust-Erleben des Europäischen Judentums (Fränkel war Jude) gekennzeichnet ist. Und in Pfeiffers "Geschichte Klassischer Gelehrtheit", das zu großen Teil während des II.Weltkrieges geschrieben wurde, Ptolemäus VIII, unter dem große Männer aus der gelehrten Stadt Alexandria flohen,- der sog. secessio doctorum, klar als ein Typus beschrieben wird, dessen Vorbild Hitler ist.
Manchmal ist es nützlich sich an das eigene Glück zu erinnern: Fraenkel und Pfeiffer waren Schüler des legendären Ulrich von Wilamowitz-Möllendorf .... wie privilegiert waren wir unreifen und naiven Studenten der 1950-er und 1960-er Jahre zu solchen einer Apostolischen Tradition zugelassen worden zu sein.
Und die Tradition geht auf seltsame und unvorhersehbare Weise weiter. Ich habe einmal eine Aufführung des Hippolytus von Studienanfängern im Oriel College besucht (der ausgewählte Rahmen war einmal St. Mary´s Hall gewesen, deren Prinzipal Kardinal Allen gewesen war...eine Statue des Hl. John Henry Newman präsidiert darüber) . Ziemlich anfängerhaft: es begann 20 Minuten zu spät, weil sie die Heizung nicht in Gang bringen konnten! Aber die griechischen Texte war fehlerlos gelernt und wurde energisch vorgetragen und das tragische Ende hat das (wenn auch leicht frierende) Publikum ergriffen. Oh, die charmante, rührende Unschuld der Jugend...ich wette keiner von ihnen wußte, daß Hippolytus auch der Name jenes war, der den Text nicht geschrieben hat, den Botte und Boyer so beklagenswert in dieses schreckliche Eucharistische Gebet eingefügt haben, und ihre trunkenen Stifte hektisch tanzten, als sie auf der Terrasse einer Trattoria in Trastevere ihr opus formulierten, während die Phaedras der Nacht vor ihnen auf und ab tänzelten. Und ich wette, daß die jungen Leute, als sie zu der Zeile kamen in der Aphrodite als episemos en brotois (maßgeblich unter den Unsterblichen) beschrieben wird, auch nicht wußten, daß das eine Zeile von Feministen gehaßt wird, weil sie ihre Behauptung grammatikalisch unterminiert, daß es einmal einen "weiblichen Apostel" namens Junia gegeben hat.
Kardinal Müller zur Gender-Ideologie: ein Fundstück
M. Gallina kommenrtiert im Wochenmagazin "Tichys Einblick" die glasklaren Aussagen von Kardinal G. Müller zu den Aktivitäten der LGBT-Ideologen - zuletzt in der "Sendung mit der Maus", in der ARD und ZDF die kindlichen Zuschauer u.a. über operative Eingriffe zur Geschlechtsumwandlung unterrichten zu müssen glaubten. Sein Satz: "Der LGBT-Ideologie ist es gelungen aus einer verfolgten zu einer verfolgendenen Minderheit zu machen" trifft auf unübertreffliche Weise den Nagel auf den Kopf.
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Unter dem Titel:
"DER LGBT- IDEOLOGIE IST ES GELUNGEN, AUS EINER VERFOLGTEN EINE VERFOLGENDE MINDERHEIT ZU MACHEN"
beginnt der Beitrag so - ZITAT
"Der „Donald Trump der katholischen Kirche“ meldet sich anlässlich von LGBT-Ideologie bei der „Sendung mit der Maus“ zu Wort. Doch seine Kritik geht tiefer: Eine „Selbstverstümmelung an Geist, Seele und Körper“ gebe sich als „Selbstbestimmung“ aus, sei in Wahrheit aber eine schwere Versündigung am Wohl Heranwachsender."
Quelle: M. Gallina, Tichys Einblick
Das Christentum des Mittleren Ostens, seine Heiligen und seine Traditionen...
Edward Walters veröffentlicht bei FirstThings, einen Text von Samuel Sweeney, Präsident der Mesopotamischen Hilfsstiftung im nordöstlichen Syrien, über das Christentum des Mittleren Ostens.
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"VON DEN HEILIGEN DES MITTLEREN OSTENS LERNEN"
"Eine Stimme voller Seufzer, Klagen, einen Schrei meines Herzens opfere ich dir auf, Oh Seher der Geheimnisse."
So beginnt das Buch der Klagen von Gregor von Narek, eines armenischen Heiligen des 10. Jahrhunderts. Ich habe das Buch zum ersten mal 2013 in Beirut gesehen, wo ein Armenischer Buchhändler mir eine arabische Übersetzung des Textes gab Er erzählte mir, daß er regelmäßig sowohl armenische als auch arabische Kopien verkauft. Der Hl. Gregor ahnte nicht, daß seine Worte mehr als ein Jahrtausend später nachdem er sie schrieb, noch gelesen werden würden. Seine übersetzten Schriften sind leicht in vielen Sprachen, einschließlich Englisch zu erwerben. Diese relativ leichte Zugänglichkeit steht im Gegensatz zu großen Teilen der Kirchenliteratur des Mittleren Ostens, die bestenfalls auf obskure akademische Zeitschriften beschränkt bleibt, zu denen man außerhalb von Universitäts-Bibliotheken nur schwer Zugang bekommt.
Aber ein hervorragender neuer Band der übersetzten Texte von Gregor von Narek bietet auch ein Heilmittel an. Auf seinen Seiten wird der moderne Leser viele Perlen dessen finden, was man locker Christentum des Mittleren Ostens nennen könnte, oder genauer Traditionen der Nicht-Lateinischen und Nicht-Griechischen Christen nennen könnte, die auf die frühesten Tage der Kirche zurückgehen.
Herausgegeben von J. Edward Walters von Hill Manuskript Museum und Bücherei in Minnesota, bietet "Östliches Christentum" klare und lesbare englische Übersetzungen grundlegender Texte aus der christlichen Literatur der syrischen, armenischen, georgischen, arabischen, koptischen und äthiopischen Sprache an. Jede Sprache und jeder Text hat eine kurze Einführung vom Übersetzer. Die Texte reichen von Geschichten über das Martyrium und Andachtsliteratur bis hin zu Apologetik und Geschichten christlicher Kontroversen. Das Buch deckt ein breites Themenspektrum ab und eignet sich sowohl für die spirituelle Lektüre als auch für das akademische Studium.
Östliches Christentum öffnet ein Fenster auf das wichtigste Thema des heutigen Christentums im Mittleren Osten, namentlich die Beziehung der Kirchen zum Islam.
Manchmal wird ausdrücklich auf Muslime angespielt, manchmal zwischen den Zeilen. Ein Text stammt vom renommierten Gelehrten Hunayn ibn Ishaq, der bestens dafür bekannt ist, griechische und syrische Texte im Bagdad des 9. Jahrhunderts während des abbasidischen Kalifats ins Arabische übersetzt zu haben. Seine Abhandlung in dem Buch trägt den Titel "Wie man die wahre Religion erkennt“. Er beginnt mit der Frage: "Wie kann ein Mensch wissen, daß sein eigenes Glaubensbekenntnis wahr ist, während das, was andere bekennen, falsch ist?“ Er nennt sechs Gründe, warum ein Mensch eine Lüge als wahr annehmen könnte, etwa wenn er "gegen seinen Willen durch Gewalt gezwungen“ wird oder "freiwillig einem Zustand von Zwang und Not entflieht . . . so versetzt er sich selbst daraus in einen Zustand, in dem er auf Bequemlichkeit und Überfluss hofft.“
Mittwoch, 1. Juni 2022
Christliche Kunst
"Die Hl. Jungfrau mit dem Kind" Hans Memling, 1490
Virgin with the Child Reaching for his Toe, 1490 #northernrenaissance #hansmemling https://t.co/F59P0ayAu2 pic.twitter.com/Gg9qWFclSF
— Hans Memling (@artistmemling) June 1, 2022
Fr. Hunwicke spricht...
bei liturgicalnotes heute über die englischen Märtyrer des 16. Jahrhunderts, das Book of Martyrs und über Britische Werte damals und heute.
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"DER SELIGE JOHN STOREY..."
war Präsident der Broadgates Hall in dieser Universität [das Gebäude ist jetzt vom Pembroke College besetzt] DCL und Regius Jura-Professor.Kirche & Freimaurerei ...
ein ewiges Thema, zu dem Nico Spuntoni für La Nuova Bussola Quotidiana Pater Zbiegniew Suchecki interviewt hat.
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