Freitag, 4. Januar 2013

Zur bevorstehenden Bischofsweihe

von Prälat Dr. Georg Gänswein am 6.1. steuert rome-reports ein kleines Video-Profil bei. Schön zu wissen, daß der Schutzpatron seiner italienischen Titularkirche der Hl. Georg ist. Und eines Drachenkämpfers bedarf es in der Stellung des päpstlichen Privatsekretärs und Präfekten der Casa Pontificia allemal.



Die Hl. Messe und die Bischofsweihe, zu der auch eine Delegation aus Deutschland anreist,  wird von CTV  übertragen.

Zum talkshow-kompatiblen Christentum light

Ein kleiner Ausschnitt aus Matthias Matusseks  "Die Apokalypse nach Richard"
Eine Figur des Romans, mit deutlich autobiographischen Zügen-  Roman König, Journalist und kämpferischer Katholik, läßt sich auch über deutsche Stromlinien"christen" -light aus, die die Talkshows der deutschen Fernsehsender bevölkern- so über Heiner Geißler ( dem wir hiermit herzlich zu seiner Metamorphose in eine Romanfigur gratulieren) :

"Christ sein ohne jede Ironie war heutzutage verrückt. Man brauchte Geißlers TV-Opportunismus in Glaubensdingen. Hatte er doch kürzlich in einer Talkshow vor einem kichernden Saalpublikum und damit vor einem Millionenpublikum erläutert, daß die Sünde eine spätchristliche Fälschung sei, und die Schuld sowieso. "Ich kann mich nicht erinnern, daß ich in den letzten zwei Wochen gesündigt hätte" sagte er lächelnd, und dann wegwerfend:- "das ist ein System um die Menschen zu knechten."
Roman war fassungslos. War nicht die Vergebung der Sünden das erste Amt, das Jesus seinen Jüngern übergab? Und dieser alte Parteistratege mit den tausend Falten war sündenfrei? Er erzählte, was die Leute hören wollten. Er war so billig."

Ja, Matthias Matussek, das war und  ist er.
Und damit hat unser streitbarer Autor genau das bloßgelegt, was unseren Zeitgeistlern am Christentum so quer im Halse steckenbleibt, denen aber kein Goldenes Kalb zu banal, zu talmihaft ist, um es zu umtanzen, um sich- die glauben sich selbst erlöst zu haben- nur nicht diesem ihr EGO so beleidigenden Sündersein stellen zu müssen.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Mein wunderbarer Waschsalon

Achtung: Ironie!

Der Italienischen Zentralbank scheint der entscheidende Schlag gegen internationale Geldwäschersyndikate gelungen zu sein-ihnen wurde mit sofortiger Wirkung einer ihrer Hauptwaschsalons vor der Nase geschlossen- : der Vatikan: Ja richtig gelesen.
Denn schlau wie sie sind, haben die Geldwäscher der Mafia und anderer ehrenwerter Gesellschaften sich gesagt: wenn wir die Drogen-und Menschenhandelmilliarden in ein-zweistelligen Eurobeträgen an den Kassen des Vaticans ausgeben- können wir Fiskus und italienischer Polizei sowie Interpol ein Schnippchen schlagen, also gehen unsere Paten und Familien immer schön fleißig in die Vaticanischen Museen und fahren zur Kuppel des Petersdoms hinauf, kaufen ein, zwei Briefmarken und bezahlen mit Kreditkarte- und schon ist das ganze schmutzige Geld auf´s Sauberste gewaschen. Das dauert zwar Jahre-aber man ist ja geduldig....
Aber leider- so schlau war auch die italienische Finanzbehörde und hat diesen Weg blockiert.
Wahrscheinlich geben die Mafiosi jetzt auf und stellen sich als reumütige Sünder allesamt der Polizei und bringen das ungewaschene Geld säckeweise mit.
Und warum dieser ganze blinde Aktionismus? Weil der Vatican als "fremder Staat",  nicht Teil der EU ist und deshalb nicht den äußerst wirksamen hüstel EU-Richtlinien und Kontrollen unterliegt.



Wie sprachen doch die Gallier in Klein-Bonum so weise? Die spinnen die Römer....


Mittwoch, 2. Januar 2013

et incarnatus est

eine musikalische Katechese bei der heutigen GA

Auf die Frage "Woher kommst du?", die nicht nur Pontius Pilatus Jesus Christus stellte, "geben die vier Evangelien" - so der Hl. Vater bei der heutigen GA- "eine klare Antwort : sein Ursprung ist der Vater, Gott.
Er kommt ganz von ihm her- aber anders als vorhergegangene Propheten und Abgesandte Gottes.
Dieser Ursprung aus dem Geheimnis Gottes, "den keiner kennt",  ist schon in den Erzählungen der Kindheit Jesu in den Evangelien von Matthäus und Lukas enthalten, die wir in dieser weihnachtlichen Zeit lesen.
Der Erzengel Gabriel verkündet:  "der Geist wird zu dir herabsteigen und die Allmacht Gottes wird dich überschatten. Deswegen wird der, der geboren wird, heilig sein und Sohn Gottes genannt werden."
Wir wiederholen diese Worte jedesmal, wenn wir das Credo, das Glaubensbekenntnis, sprechen:
"Et incarnatus est de Spirito Sancto ex Maria Virgine ".
Bei diesem Satz knien wir nieder, weil der Schleier, der Gott verbarg, sich hebt und wir sein unergründliches und unfaßbares Geheimnis berühren können.
Gott ist der Emmanuel- der Gott mit uns geworden.
Wenn wir die von den großen Musikern komponierten Messen hören, ich denke da speziell an die Krönungsmesse von Mozart, bemerken wir sofort, wie sie auf besondere Weise bei diesem Satz verweilen und versuchen mit der universalen Sprache der Musik auszudrücken, was Worte nicht sagen können: das große Mysterium Gottes, der Fleisch annimmt und sich zu einem Menschen macht." (.....)

Hier kann man das et incarnatus est aus der vom Hl. Vater zitierten Krönungsmesse hören



Bellfrell hat uns drauf hingewiesen, dass dieses "Et incarnatus est" aus der "Großen Messe in C-Moll" stammt. Wir lassen es aber trotzdem stehen - weil es so schön ist.
und liefern das "Credo" aus der Krönungsmesse KV 317 noch zusätzlich. Das "Et incarnatus est" ist hier so kurz, dass es diese Stelle nicht auszugsweise gibt:



Mit seiner Katechese des et incarnatus est gibt der Hl. Vater so auch Antwort auf die Frage, mit der sich auch der Hl. Gregor von Nazianz, der zeitlebens gegen die Häresien der Arianer kämpfte, die das Gottsein Jesu Christi leugneten, konfrontiert sah. Seinen Gedenktag feiern wir heute.
Hl. Gregor bitte für uns !

Der Hl. Vater und die Krippen.....


Dieses Foto der Krippe, die im Damasushof des Apostolischen Palastes aufgebaut wurde, in der auch der Hl. Vater und zwei Katzen auf dem Weg zum Stall von Bethlehem sind, hat Lucio Brunelli in alle Welt getwittert
                         

Inzwischen gibt es auch ein sehenswertes Video der Rai dazu, das man hier ansehen kann. Außer vielen Katzen ( deren Fehlen der Hl. Vater vor 2 Jahren lächelnd bedauert hatte)  findet man um diese Krippe herum das Geburtshaus des Papstes, den Freisinger und den Regensburger Dom

und nach dem Te Deum am Silvester-Abend besuchte Papst Benedict in seiner letzten "Ausfahrt" des Jahres 2012 die Krippe auf dem Petersplatz, in der das weihnachtliche Geschehen sich vor der Silhouette der Stadt Matera abspielt..
Während die Kapelle der Schweizer Garde heimatliche Weihnachtslieder erklingen ließ, begrüßte der Hl. Vater die Vertreter der Region Basilicata und Stifter der Krippe, deren Erbauer, betete gemeinsam mit ihnen und dankte allen.

                      

Generalaudienz

Bei der ersten Generalaudienz des Jahres 2013 reflektierte der Hl. Vater noch einmal das "woher?"
Woher kommt das Licht der Welt, das als hilfloses Kind ärmlich in der Stall-Grotte zu Bethlehem geboren wurde ?
Es ist das Wort des Schöpfergottes, das Fleisch annahmen, sich inkarnierte.
Diese Inkarnation ist der Neubeginn der Schöpfung des Menschen- ermöglicht durch Marias fiat-, die auch uns neue Menschen, Kinder Gottes, zu werden erlaubt.

jetzt ist auch das Video von der GA da:




und hier noch das Video von CTV

Dienstag, 1. Januar 2013

Angelus

Beim heutigen neujährlichen Angelus wünschte der Hl. Vater allen Anwesenden ein gutes Neues Jahr und, daß alle die Liebe Gottes und sein Licht erkennen und empfangen können.
Und er segnete sie mit der uralten Segensformel -die, wie das Buch Numeri berichtet- der Herr selbst dem Mose eingab, um sein Volk zu segnen:
"Der Herr segne und behüte dich !
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig!"

wieder zunächst das italienische Video

Jahreswechsel in Rom

Te Deum, am 31.12.2012

"Danken wir Gott für seine Gesten der Liebe, auch wenn sie weniger Aufsehen erregen als das Böse, das in der Welt ist."



und zum Glauben in der Welt sagte der Hl. Vater:
"Die Neuevangelisierung ist auch dort nötig, wo Kultur und Relativismus dem Glauben im Wege stehen."

2013

             Das Beiboot Petri und seine Besatzung wünscht allen Mit-Bloggern und Lesern
                                     ein gesegnetes und frohes Neues Jahr !

Montag, 31. Dezember 2012

2012 - pontifikaler Jahresrückblick

Bevor der Hl. Vater mit Vesper und Tedeum im Petersdom feierlich das Jahr beendet ( CTV überträgt ab 17:00) eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse, die uns 2012 bewegten:


                  


und dann noch das :
Ernst oder nicht- das ist hier die Frage......

                  

Hl. Silvester


Ehre wem Ehre gebührt.
Silvester I wurde 284 zum Priester geweiht und bestieg die Kathedra Petri  314, ein Jahr nach dem Mailänder Edikt,als Nachfolger des Papstes Miltiades in der Regierungszeit Kaiser Konstantins, dem er das Taufsakrament spendete..
Zahlreiche Legenden ranken sich um sein Wirken in Rom- so soll er den Kaiser vom Aussatz geheilt haben, was ihm und der Kirche weitere Privilegien durch die Konstantinische Schenkung einbrachte- (so darf seither der Bischof von Rom die kaiserlichen Insignien tragen) die von manchem Historiker für eine Fälschung gehalten wird.
Was jedenfalls historisch gesichert ist, sind Baubeginn und Bau von Alt St. Peter, San Giovanni in Laterano und San Paolo fuori le mura während seines Pontifikates. Ebenfalls gesichert ist sein Todestag - der 31.12.335 und seine erste Grablegung im coemeterium der Priscilla. Er ist der erste Papst, der nicht als Märtyrer starb.
Bereits im 5. Jahrhundert war das Feiern seines Gedenktages weit verbreitet.

                                                     
                                             Heiliger Silvester bitte für uns

Sonntag, 30. Dezember 2012

Taizé in Rom, 2

Es gibt noch ein weiteres Video vom Taizé-Treffen in Rom- das wie ein kleiner digitaler Stadtrundgang anmutet.

                    

Angelus

Am heutigen Sonntag, dem Fest der Heiligen Familie, legte der Hl. Vater beim Angelus noch einmal die Bedeutung und den Stellenwert der christlichen Familie dar.
Gottgewolltes Leitbild war, ist und bleibt die Hl. Familie.
Beim Angelusgebet war Bruder Georg deutlich zu vernehmen.

             
                      

Gestern Abend auf dem Petersplatz.

Auf dem Petersplatz, der mit dem erleuchteten Weihnachtsbaum, der Krippe und den vielen Kerzen der Teilnehmer eine besondere, festliche Wärme ausstrahlte, traf sich gestern Abend der Heilige Vater mit 40-50.000 Jugendlichen zum Gebet. In seiner Ansprache sagte er:
"Manchmal erschüttern euch das Böse und das Leiden der Unschuldigen und lassen Zweifel entstehen und das Ja zu Christus wird schwierig.  Aber dieser Zweifel macht euch nicht zu Ungläubigen, weil ihr nicht den Glauben verliert und Gott euch nicht allein läßt. Er gibt uns allen die Freude und den Trost der Gemeinschaft in der Kirche. (.....) Liebe junge Freunde, Christus schickt euch in die Welt, dorthin wo das Licht fehlt, damit ihr es den anderen bringt. Ihr seid alle aufgerufen, kleine Lichter für eure Mitmenschen zu sein." .....

In den Liedern der Teilnehmer und in der Ansprache von Frère Alois aus Taizé klang das Wort Ökumene so ganz anders als bei uns, so vielversprechend, respektvoll und gut.
Ob ewig-fordernde Protestanten, Berufskatholiken in Verbänden oder Parteien ( Ökumene jetzt!)  das Wort benutzen- es klingt drohend und wird wie eine Waffe gebraucht.
Der entscheidende Unterschied besteht im mangelnden, nicht vorhandenen Respekt der Fordernden und in der ebenso fehlenden Liebe zum Nächsten, wie die vielen Vorwürfe und Belehrungen aus deutschem protestantisch-amtskirchlichen Munde und dem der Ökumene-jetzt-Aktivisten untermalen.
Wir haben gestern in Rom gesehen-wie die wahre Ökumene aussieht-die dann auch einmal zu der erhofften Einheit des ut unum sint führen kann.


                      

Samstag, 29. Dezember 2012

was Davila sagt

allen, die versucht haben, uns Weihnachten mit ihren Atheistensprüchen zu verderben ( was nebenbei bemerkt gar nicht gelingen kann- aber das können sie ja nicht wissen ) ins Stammbuch :

"Es gibt keine Dummheit, an die der moderne Mensch nicht imstande wäre zu glauben, sofern er damit nur dem Glauben an Christus ausweicht."