Aus dem Leitartikel des aktuellen Komma- Magazins, von Chefredakteur Michael Müller
Thema ist der Verzicht von Papa emeritus Benedikt XVI auf die Amtsgewalt.
"...lügen wir uns nichts vor: Wir waren nie Papst! Ganz im Gegenteil.Und sicher gehört gerade seine deutsche Heimat zu einem besonders gestählten Sargnagel, der dem feinfühligen Papst auf Dauer seine physische und psychische Kraft genommen hat......
Die permanente öffentliche Häme, die scharfen und üblen Aggressionen aus diesem in der Tat durchgedrehten und völlig verwirrten deutschen Lande, die Kübel von Dreck, die nicht nur das Satiremagazin über den Stellvertreter Christi lustvoll grinsend auskippte: widerlich!
Katholikenfeindlichkeit ist längst zur Trendsportart mutiert....und kaum ein Bischof, der ihm hierzulande wirklich einmal entschieden beigesprungen wäre....
Ja selbst die nun wirklich anachronistischen Ladenhüter wie" -hier folgt nun die Aufzählung der Protagonisten -ehemalige Theologen und Politiker, von manischer Verfolgungswut getrieben, deren Namen wir nicht mehr nennen wollen - " die also zerrte man wieder einmal in die Fernsehstudios, wo die weinende, dauerbetroffene, grimassierende Claudia R., die selbst der Kirche gar nicht angehört, schon wartete....
Vor allem den jungen Christen wird speiübel, wenn sie das dauernde Gekreische hören. Sie fragen sich immer lauter, was die professionellen Nörgler denn eigentlich wollen. Niemand zwingt sie doch, katholisch zu sein...." (...)
"Feixend und schadenfroh verabschiedet die deutsche Öffentlichkeit "ihren" Papst. Der Lärm der Straße erinnert an das Pöbeln der Gaffer, durch deren Mitte Christus einst sein Kreuz nach Golgatha schleppte.".....
Montag, 4. März 2013
Heute in Rom, das Praekonklave & die 3 Gewänder
Das Praekonklave
Die meisten wahlberechtigten Kardinäle sind in Rom eingetroffen- unter ihnen auch die us-amerikanischen und haben an der ersten Generalkongregation teilgenommen.
Wie Vaticansprecher Pater F.Lombardi mitteilte, haben sie beschlossen, dem Pontifex emeritus Benedetto XVI eine gemeinsame Botschaft zukommen zu lassen.
Jeder der anwesenden Kardinäle legte einen Eid ab, über den Inhalt der Beratungen in den Kongregationen zu schweigen.
Dieses Video zeigt die Stimmverhältnisse im kommenden Konklave.
Die 3 Gewänder
Der Päpstliche Hofschneider Gammarelli hat die 3 Gewänder, die in der Sixtinischen Kapelle mit Beginn des Konklaves für den neuen Nachfolger Petri bereit gelegt werden, fertiggestellt- sie schmücken derzeit das Schaufenster seines traditionsreichen Geschäftes.
Der BR hat die Ereignisse des Tages in diesem Video zusammengefasst.
Uninteressantes aus dem Lande D
Die meisten wahlberechtigten Kardinäle sind in Rom eingetroffen- unter ihnen auch die us-amerikanischen und haben an der ersten Generalkongregation teilgenommen.
Wie Vaticansprecher Pater F.Lombardi mitteilte, haben sie beschlossen, dem Pontifex emeritus Benedetto XVI eine gemeinsame Botschaft zukommen zu lassen.
Jeder der anwesenden Kardinäle legte einen Eid ab, über den Inhalt der Beratungen in den Kongregationen zu schweigen.
Dieses Video zeigt die Stimmverhältnisse im kommenden Konklave.
Die 3 Gewänder
Der Päpstliche Hofschneider Gammarelli hat die 3 Gewänder, die in der Sixtinischen Kapelle mit Beginn des Konklaves für den neuen Nachfolger Petri bereit gelegt werden, fertiggestellt- sie schmücken derzeit das Schaufenster seines traditionsreichen Geschäftes.
Der BR hat die Ereignisse des Tages in diesem Video zusammengefasst.
Uninteressantes aus dem Lande D
Sedisvakanz- Praekonklave
Die erste Kardinalsversammlung in der Synodenaula
Die Kardinäle treffen zur ersten Generalkongregation der Sedisvakanz ein
Nicht ohne Wehmut erinnern wir uns an die Bilder von vor 8 Jahren, als Kardinaldekan Joseph Ratzinger forschen Schrittes diesen Weg ging.
Die Kardinäle treffen zur ersten Generalkongregation der Sedisvakanz ein
Nicht ohne Wehmut erinnern wir uns an die Bilder von vor 8 Jahren, als Kardinaldekan Joseph Ratzinger forschen Schrittes diesen Weg ging.
Grüße aus Moskau
Der Orthodoxe Patriarch von Moskau Kyrill I hat Papa em. Benedikt XVI eine Gruß-und Dankesbotschaft geschickt.
" Heiligkeit!
In diesen für Sie so besonderen Tagen möchte ich Ihnen meine Gefühle brüderlicher Liebe in Christus und des Respektes ausdrücken.
Wir sind Ihren Standpunkten immer nahe gewesen, die keinen Raum für Kompromisse in Glaubensfragen ließen und streng der lebendigen Tradition der Kirche folgten.
In einer Epoche der Ideologie des Permissiven und des moralischen Relativismus, die versucht, die traditionellen Werte aus dem Leben der Menschen zu eliminieren. haben Sie mutig Ihre Stimme zur Verteidigung der Werte des Evangeliums erhoben- der großen Würde des Menschen und seiner Berufung, der Berufung von Sünde frei zu sein. "
Quelle: iatlianruvr.ru
P.s. Man vergleiche diese Botschaft mit denen der protestantischen Denominationen, den "Freundlichkeiten" aus den Mündern einer Frau Göhring-Eckard, eines Präses Schneider, ihren medialen Sprachrohren und anderer, sine fine nach "Ökumene now" verlangenden Protagonisten der diversen Splitter-, Rand-& Selbsthilfegruppen als Vertretern einer deutsch-nationalen Kirche.
" Heiligkeit!
In diesen für Sie so besonderen Tagen möchte ich Ihnen meine Gefühle brüderlicher Liebe in Christus und des Respektes ausdrücken.
Wir sind Ihren Standpunkten immer nahe gewesen, die keinen Raum für Kompromisse in Glaubensfragen ließen und streng der lebendigen Tradition der Kirche folgten.
In einer Epoche der Ideologie des Permissiven und des moralischen Relativismus, die versucht, die traditionellen Werte aus dem Leben der Menschen zu eliminieren. haben Sie mutig Ihre Stimme zur Verteidigung der Werte des Evangeliums erhoben- der großen Würde des Menschen und seiner Berufung, der Berufung von Sünde frei zu sein. "
Quelle: iatlianruvr.ru
P.s. Man vergleiche diese Botschaft mit denen der protestantischen Denominationen, den "Freundlichkeiten" aus den Mündern einer Frau Göhring-Eckard, eines Präses Schneider, ihren medialen Sprachrohren und anderer, sine fine nach "Ökumene now" verlangenden Protagonisten der diversen Splitter-, Rand-& Selbsthilfegruppen als Vertretern einer deutsch-nationalen Kirche.
Sonntag, 3. März 2013
Castel Gandolfo an den Tagen "danach"
Vor dem verschlossenen Tor des Apostolischen Palastes auf der Piazza della Libertà sieht man immer noch zahlreiche Touristen und Reporter von Funk, Fernsehen und Zeitungen mit und ohne Kameras und Mikrophone, die die Emotionen einfangen wollen, die das am 28.2.2013 erlebte historische Ereignis hinterließ.
Diese Emotionen sind überall in den Straßen und auf den Plätzen der kleinen Stadt über dem Albaner See zu spüren. Es ist wie ein Schleier der Trauer, der sich über die Stadt gelegt hat sagt Pietro Diletti , Gemeindepfarrer von San Tommaso da Villanova . "Als sich das Tor schloß, hatten wir alle das Gefühl " fügt er sichtlich bewegt hinzu "daß hier Geschichte geschrieben und besiegelt wird."
Die Kette, die nach dem Tod eines Pontifex zusätzlich vor das Tor gelegt wird- bleibt aber offen.
Die Gemeinde:
Gestern hat die Gemeinde eine spezielle Messe für Benedikt XVI gefeiert, an der auch die Bürgermeisterin Milvia Monachesi teilnahm. In seiner Predigt sagte Don Diletti:" Benedikt XVI hat uns ein Beispiel der Demut und der engen Verbindung zu Gott im Gebet gegeben, aus der er die unwiderrufliche Entscheidung zu seinem Amtsverzicht treffen konnte. Ein Akt der Liebe zur Kirche- von der ganzen Welt verstanden.
Und er fügte hinzu:
" Benedikt XVI ist nicht geflohen und ist nicht vom Kreuz gestiegen- er ist ihm näher denn je."
Die Gemeinde hat gebetet, daß " der Herr seine Heiligkeit behüte und ihm heiter-ruhige Tage schenke.
Wir haben ihn sehr gern, er hätte überall hingehen können, aber er hat Castel Gandolfo gewählt.
Ein Zeichen, daß er diese Stadt liebt und sich hier wohlfühlt. Genau das hatte er 2011 gesagt:
"Hier fühle ich mich wohl. Ich sehe die Berge, den See, das Meer- hier sind gute Menschen."
Diese Emotionen sind überall in den Straßen und auf den Plätzen der kleinen Stadt über dem Albaner See zu spüren. Es ist wie ein Schleier der Trauer, der sich über die Stadt gelegt hat sagt Pietro Diletti , Gemeindepfarrer von San Tommaso da Villanova . "Als sich das Tor schloß, hatten wir alle das Gefühl " fügt er sichtlich bewegt hinzu "daß hier Geschichte geschrieben und besiegelt wird."
Die Kette, die nach dem Tod eines Pontifex zusätzlich vor das Tor gelegt wird- bleibt aber offen.
Die Gemeinde:
Gestern hat die Gemeinde eine spezielle Messe für Benedikt XVI gefeiert, an der auch die Bürgermeisterin Milvia Monachesi teilnahm. In seiner Predigt sagte Don Diletti:" Benedikt XVI hat uns ein Beispiel der Demut und der engen Verbindung zu Gott im Gebet gegeben, aus der er die unwiderrufliche Entscheidung zu seinem Amtsverzicht treffen konnte. Ein Akt der Liebe zur Kirche- von der ganzen Welt verstanden.
Und er fügte hinzu:
" Benedikt XVI ist nicht geflohen und ist nicht vom Kreuz gestiegen- er ist ihm näher denn je."
Die Gemeinde hat gebetet, daß " der Herr seine Heiligkeit behüte und ihm heiter-ruhige Tage schenke.
Wir haben ihn sehr gern, er hätte überall hingehen können, aber er hat Castel Gandolfo gewählt.
Ein Zeichen, daß er diese Stadt liebt und sich hier wohlfühlt. Genau das hatte er 2011 gesagt:
"Hier fühle ich mich wohl. Ich sehe die Berge, den See, das Meer- hier sind gute Menschen."
Samstag, 2. März 2013
Die 3 Affen
Nach Beendigung des großen Pontifikates Papst Benedikts XVI, nach den schon fast nicht mehr zu zählenden Würdigungen seiner Amtszeit als Nachfolger Petri (nicht alle Äußerungen sei es aus Politiker- und Feindesmund oder aus medialen Tastaturen kann man so nennen ) wird es Zeit, auch einmal das Tun & Lassen, die Leistungen der Vertreter der Veröffentlichten Meinung zu beurteilen.
Kriterien sind dabei u.a. Unvoreingenommenheit, Fairness, Verzicht auf Manipulation, Verdrehung, & Propaganda.
Zu der medialen Begleitung im deutschsprachigen Raum kann man sagen, die Mehrzahl der Kommentatoren hat aus einer Parallelwelt, einem selbstkonstruierten Kein-Land-Nirgends= Utopia berichtet.
Nicht über die reale Person Joseph Ratzinger-Papst Benedikt XVI haben sie in nie enden wollendem Eifer, mal hämisch, mal bösartig-mal herablassend-immer eitel und von ihrer eigenen Wichtigkeit und ihrer eigenen imaginierten Überlegenheit überzeugt, geurteilt und gesprochen, sondern über einen selbstgeschaffenen Popanz.
Seine Worte haben sie nicht verstanden - nicht verstehen wollen oder können.
Sie haben an ihren nach parteipolitischen Kriterien und Präferenzen gefällten Urteilen ex ante ( wir erinnern uns: Panzerkardinal) eisern festgehalten und kommentiert - frei nach dem Motto der 3 Affen "nichts sehen, nichts hören, nichts Wahres sagen"
Die 3 Affen sind denn auch der Stempel, den man ihnen getrost aufdrücken darf. Zu mehr hat es nicht gereicht und die Geschichte ist jetzt schon über sie hinweg gegangen, ihre "Werke" sind jetzt schon Makulatur, und vergessen. Eine autistische Schar.
Was Pater Federico Lombardi für Radio Vatican schreibt.
"Die letzten beiden Tage des Pontifikates Benedikts XVI werden vor allem von der Erinnerung an die zahllosen Menschen geprägt und charakterisieren eine neue, so nie erlebte, bedeutende Etappe der Geschichte der pilgernden Kirche.
Für viele waren diese Tage quasi eine Offenbarung der Menschlichkeit und Spiritualität des Papstes, für andere seines zugleich demütigen wie sehr großen Glaubenslebens.
Hatte Papst Wojtyla mit Mut vor den Augen der Welt sein Glaubenszeugnis in Leiden und Krankheit gegeben, so tut das jetzt mit nicht weniger Mut Papst Ratzinger, indem er vor Gott die Begrenzungen durch Alter und Kräfteverfall bei der Ausübung des Amtes, das ihm Gott anvertraute, bekannte.
Beide haben uns gelehrt, was es bedeutet , nicht nur im Amt sondern auch- vielleicht sogar wirkungsvoller-mit dem eigenen Leben den Willen Gottes zu suchen und zu finden.
Wie er uns mit seinen eigenen Worten sagte, ist der Amtsverzicht des Papstes kein Verlassen der empfangenen Mission, noch weniger der Gläubigen.
Freitag, 1. März 2013
Sedisvakanz
Mit den vorgeschriebenen Zeremonien-von Kardinalstaatssekretär, dem Kammerlengo T.Bertone ausgeführt- hat die Sedisvakanz begonnen. Das päpstliche Appartamento ist verschlossen und versiegelt.
Wir beten für und mit unserem Papa emeritus Benedetto und für esinen Nachfolger, den der Hl. Geist erwählen möge.
Wir beten für und mit unserem Papa emeritus Benedetto und für esinen Nachfolger, den der Hl. Geist erwählen möge.
Die letzten Stunden des Pontifikates eines großen Papstes
Beim Abschied aus dem Vatican ließen sich noch einmal bei so manchem die Tränen nicht zurückhalten.
Bei Erzbischof Georg
und bei Benedettos Fahrer
hat die Repubblicca das hier und hier dokumentiert.
Das Ehrenspalier der Schweizer Garde im Damasushof
und der Gruß und sein Dank an die Castelianer- "gehen wir zusammen auf dem Weg des Glaubens" sagt er noch einmal, bevor er sie segnet und ihnen eine Gute Nacht wünscht.
Um 20:00 Uhr wird als Zeichen der Sedisvakanz das Tor des Apostolischen Palastes geschlossen, die Schweizer Gardisten ziehen ab und die Gendarmen übernehmen die Bewachung und den Schutzes dessen, der nun Pontifex emeritus, Benedikt XVI ist.
Wir schließen uns den zahllosen Gläubigen, die ihm ihre Treue und Liebe gezeigt haben, an und beten mit ihm gemeinsam. Und wie Pro Spe Salutis schreibt: "Sein Vermächtnis -unser Auftrag"
und bei Benedettos Fahrer
hat die Repubblicca das hier und hier dokumentiert.
Das Ehrenspalier der Schweizer Garde im Damasushof
und der Gruß und sein Dank an die Castelianer- "gehen wir zusammen auf dem Weg des Glaubens" sagt er noch einmal, bevor er sie segnet und ihnen eine Gute Nacht wünscht.
Um 20:00 Uhr wird als Zeichen der Sedisvakanz das Tor des Apostolischen Palastes geschlossen, die Schweizer Gardisten ziehen ab und die Gendarmen übernehmen die Bewachung und den Schutzes dessen, der nun Pontifex emeritus, Benedikt XVI ist.
Wir schließen uns den zahllosen Gläubigen, die ihm ihre Treue und Liebe gezeigt haben, an und beten mit ihm gemeinsam. Und wie Pro Spe Salutis schreibt: "Sein Vermächtnis -unser Auftrag"
Donnerstag, 28. Februar 2013
Hommage an einen Pontifex
17:00 Der Hl. Vater verläßt den Vatican
und landet einige Zeit später in Castel Gandolfo, wo nicht nur die ganze Stadt vor dem Apostolischen Plast versammelt ist-auch aus den benachbarten Castelli Romani sind die Gläubigen zu Fuß gekommen, um von ihrem Papa Benedetto Abschied zu nehmen.
Zu den vor dem Apostolischen Palast versammelten Gläubigen sagt der Hl. Vater:
"Ich bin einfach ein Pilger, der die letzte Wegstrecke seiner Pilgerschaft auf der Erde beginnt. Aber ich will noch mit meinem ganzen Herzen, meiner Liebe, meinem Gebet, meinen Reflektionen, mit meinen ganzen inneren Kräften für das gemeinsame Wohl der Kirche und der Menschheit arbeiten."
Auf der Website des Vaticans steht ein virtuelles Buch mit dem Titel "Benedictus XVI" zum blättern
-hier der Link
20:00 die Sedisvakanz hat begonnen
Der Hl. Vater ist jetzt Papst emeritus oder Pontifex emeritus, wird mit Sua Santita angesprochen und trägt weiterhin den schlichten weißen Talar.
Die Kirche wird bis zum Ende des Konklaves von den Kardinälen Sodano und Bertone geleitet.
und landet einige Zeit später in Castel Gandolfo, wo nicht nur die ganze Stadt vor dem Apostolischen Plast versammelt ist-auch aus den benachbarten Castelli Romani sind die Gläubigen zu Fuß gekommen, um von ihrem Papa Benedetto Abschied zu nehmen.
Zu den vor dem Apostolischen Palast versammelten Gläubigen sagt der Hl. Vater:
"Ich bin einfach ein Pilger, der die letzte Wegstrecke seiner Pilgerschaft auf der Erde beginnt. Aber ich will noch mit meinem ganzen Herzen, meiner Liebe, meinem Gebet, meinen Reflektionen, mit meinen ganzen inneren Kräften für das gemeinsame Wohl der Kirche und der Menschheit arbeiten."
Auf der Website des Vaticans steht ein virtuelles Buch mit dem Titel "Benedictus XVI" zum blättern
-hier der Link
20:00 die Sedisvakanz hat begonnen
Der Hl. Vater ist jetzt Papst emeritus oder Pontifex emeritus, wird mit Sua Santita angesprochen und trägt weiterhin den schlichten weißen Talar.
Die Kirche wird bis zum Ende des Konklaves von den Kardinälen Sodano und Bertone geleitet.
Die Abschiedsworte des Dekans des Kardinalskollegiums Angelo Sodano an den Hl. Vater
"Heiligkeit,
Mit großer Betrübnis scharen sich die hier in Rom anwesenden Kardinäle um Sie, um Ihnen noch einmal ihre lebhafte Dankbarkeit für Ihr Zeugnis und für Ihren apostolischen Dienst zu bezeugen, den Sie jetzt zum Wohl der Kirche aufgeben.
Letzten Samstag, am Ende der Fastenexerzitien im Vatican, haben Sie den Kardinälen und Ihren Mitarbeitern in der Kurie mit diesen bewegenden Worten gedankt, die ich noch einmal wiederhole:
"Meine Freunde, ich möchte jedem einzelnen von Euch nicht nur für diese Woche sondern auch für diese 8 Jahre danken, die Ihr mit mir das Petrinische Amt getragen habt- mit großer Kompetenz, Zuneigung, Liebe und mit großem Glauben."
Ähnliche und ebenso bewegende Worte haben Sie gestern dem Volk Gottes und Ihren Mitarbeitern gesagt.
Geliebter und verehrter Nachfolger Petri, wir sind es, die Ihnen danken müssen für das Beispiel, das Sie uns in den 8 Jahren Ihres Pontifikates gegeben haben.
Am 19. April 2005 haben Sie sich der langen Kette der Nachfolger des Apostels Petrus angeschlossen und heute am 28. Februar 201213 schicken Sie sich an, uns zu verlassen in der Erwartung, daß das Steuerruder des Schiffleins Petri in andere Hände wechselt.
So setzt sich die Apostolische Sukzession fort, die der Herr seiner Kirche versprach, bis auf der Erde die Stimme des Engels ertönt " das Ende der Zeiten ist gekommen- das Mysterium Gottes ist vollendet."
Dann - mit dem Kommen eines neuen Himmels und einer neuen Erde- enden die Geschichte der Kirche und die Geschichte der Welt.
Heiliger Vater, mit großer Liebe haben wir immer versucht, Sie auf Ihrem Weg zu begleiten und das Erleben der Jünger von Emmaus nachzuerleben, die-nachdem sie ein gutes Stück Weges mit Jesus gegangen waren, sagten " Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er mit uns auf dem Weg ging und mit uns redete?"
Ja Heiliger Vater, auch unsere Herzen brannten als wir mit Ihnen diese letzten Jahre gegangen sind.
Heute wollen wir Ihnen noch einmal unsere ganze Dankbarkeit ausdrücken.
Im Chor wiederholen wir ein für Ihre liebe Heimat typisches Wort: Vergelt´s Gott ! "
Quelle: Radio Vatican
Mit großer Betrübnis scharen sich die hier in Rom anwesenden Kardinäle um Sie, um Ihnen noch einmal ihre lebhafte Dankbarkeit für Ihr Zeugnis und für Ihren apostolischen Dienst zu bezeugen, den Sie jetzt zum Wohl der Kirche aufgeben.
Letzten Samstag, am Ende der Fastenexerzitien im Vatican, haben Sie den Kardinälen und Ihren Mitarbeitern in der Kurie mit diesen bewegenden Worten gedankt, die ich noch einmal wiederhole:
"Meine Freunde, ich möchte jedem einzelnen von Euch nicht nur für diese Woche sondern auch für diese 8 Jahre danken, die Ihr mit mir das Petrinische Amt getragen habt- mit großer Kompetenz, Zuneigung, Liebe und mit großem Glauben."
Ähnliche und ebenso bewegende Worte haben Sie gestern dem Volk Gottes und Ihren Mitarbeitern gesagt.
Geliebter und verehrter Nachfolger Petri, wir sind es, die Ihnen danken müssen für das Beispiel, das Sie uns in den 8 Jahren Ihres Pontifikates gegeben haben.
Am 19. April 2005 haben Sie sich der langen Kette der Nachfolger des Apostels Petrus angeschlossen und heute am 28. Februar 201213 schicken Sie sich an, uns zu verlassen in der Erwartung, daß das Steuerruder des Schiffleins Petri in andere Hände wechselt.
So setzt sich die Apostolische Sukzession fort, die der Herr seiner Kirche versprach, bis auf der Erde die Stimme des Engels ertönt " das Ende der Zeiten ist gekommen- das Mysterium Gottes ist vollendet."
Dann - mit dem Kommen eines neuen Himmels und einer neuen Erde- enden die Geschichte der Kirche und die Geschichte der Welt.
Heiliger Vater, mit großer Liebe haben wir immer versucht, Sie auf Ihrem Weg zu begleiten und das Erleben der Jünger von Emmaus nachzuerleben, die-nachdem sie ein gutes Stück Weges mit Jesus gegangen waren, sagten " Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er mit uns auf dem Weg ging und mit uns redete?"
Ja Heiliger Vater, auch unsere Herzen brannten als wir mit Ihnen diese letzten Jahre gegangen sind.
Heute wollen wir Ihnen noch einmal unsere ganze Dankbarkeit ausdrücken.
Im Chor wiederholen wir ein für Ihre liebe Heimat typisches Wort: Vergelt´s Gott ! "
Quelle: Radio Vatican
Was Manfred Lütz zu sagen hat
Beginnen wir den letzten Tag dieses großen und erleuchteten Pontifikates eines kleinen, alten Mannes in Weiß, der mit seiner häufig brüchígen Stimme aber oftmals so noch nie gehörten Botschaften die Herzen der Menschen für den Glauben gewinnen konnte, mit einer weiteren Lektüre.
Lesen wir, was Manfred Lütz zu sagen hat. Hier der Link
Tweet zum Tage
Mein Wunsch ist es, dass ein jeder von uns die Freude spürt, Christ zu sein und von Gott geliebt zu sein, der uns seinen Sohn geschenkt hat.
— Benedikt XVI (@Pontifex_de) 27. Februar 2013
"Zu rein, zu unschuldig zu heilig...."
Auch Paul Badde war auf dem Petersplatz. Hier der link zum Artikel "Zu rein, zu unschuldig, zu heilig."
Lesen !
Quelle: Die Welt
Quelle: Die Welt
Danke Heiliger Vater!
"Ich verlasse das Kreuz nicht, ich bleibe beim gekreuzigten Herrn, auf andere, neue Weise."
Ein zentraler Satz der Katechese des Heiligen Vaters bei der heutigen Generalaudienz, der letzten dieses Pontifikates.
Aus allen Erdteilen, aus aller Herren Länder waren die Gläubigen angereist, um ihm ein letztes mal zuzuhören, ihm zu danken und Abschied zu nehmen- etwas, was bisher bei Päpsten zu Lebzeiten nicht möglich war.
Eher mehr als 200.000 waren auf dem Petersplatz versammelt, mit Spruchbändern - in vielen Sprachen las man da ein "Danke", Fahnen , die zeigten, die Kirche ist universal- der Ferne, der Mittlere, der Nahe Osten waren präsent, mehrere afrikanische Länder, Nord-&-Südamerika, und fast alle europäischen. Das wurde auch bei der Begrüßung der Pilgergruppen in den Sprachen der GA deutlich.
Halb Bayern war anwesend und wie es aussah ganz Traunstein mitsamt seiner Blaskapelle, die die Bayernhymne aus Schönste intonierte. Sicher auch -zumindest für lange Zeit- zum letzten mal auf dem Petersplatz.
In diesem katholischen Völkergemisch, in dem auch Mitbloggerin Cinderella und ich standen, waren Wellen von Emotionen geradezu physisch zu spüren: Dankbarkeit, Zuneigung & Liebe, leise Traurigkeit und Melancholie und eine große spirituelle Nähe.
Nach einem Dank an den Herrn für das wunderbare Frühlingswetter, das die so kurzfristig nach draußen verlegte Audienz nach Kräften verschönerte, nahm Papst Benedikt das Wetterbild gleich auf und sagte über sein Pontifikat: oft sei das Schifflein Petri in den 8 Jahren in ruhigen Gewässern gefahren, man habe einen guten Fischfang gehabt- aber es habe auch schwierige Zeiten gegeben, unruhiges Wasser, schweren Gegenwind, die das Schiff durchrüttelten.
Aber er habe immer gewußt: der Herr ist mit an Bord und er bleibt es. " Es ist nicht mein Boot, nicht unseres- es ist das Boot Jesu Christi - er führt es."
Dann sprach er über seine Entscheidung, zu der er durch Gebet und Reflexion gelangt sei- er habe den Herrn gebeten, ihm den Weg zu zeigen, der für die Kirche der beste sei.
Und so werde er nun : das Kreuz nicht verlassen, beim gekreuzigten Herrn bleiben, nur auf andere Weise.
Danach hielt es keinen mehr auf seinem Stuhl. Pilger wie anwesende Kardinäle und Bischöfe spendeten nicht enden wollende Standing Ovations- von vielen Viva-il-Papa und Benedetto und immer wieder Danke-rufen begleitet.
Hier ein Link zu einem interessanten ital. Video der Rai ( unübersetzt und leider mit Werbung-aber naja...)
Titel des Filmberichtes: " Die Welt umarmt Papst Benedikt XVI "
Bevor die letzte Generalaudienz begann
Ein zentraler Satz der Katechese des Heiligen Vaters bei der heutigen Generalaudienz, der letzten dieses Pontifikates.
Aus allen Erdteilen, aus aller Herren Länder waren die Gläubigen angereist, um ihm ein letztes mal zuzuhören, ihm zu danken und Abschied zu nehmen- etwas, was bisher bei Päpsten zu Lebzeiten nicht möglich war.
Eher mehr als 200.000 waren auf dem Petersplatz versammelt, mit Spruchbändern - in vielen Sprachen las man da ein "Danke", Fahnen , die zeigten, die Kirche ist universal- der Ferne, der Mittlere, der Nahe Osten waren präsent, mehrere afrikanische Länder, Nord-&-Südamerika, und fast alle europäischen. Das wurde auch bei der Begrüßung der Pilgergruppen in den Sprachen der GA deutlich.
Halb Bayern war anwesend und wie es aussah ganz Traunstein mitsamt seiner Blaskapelle, die die Bayernhymne aus Schönste intonierte. Sicher auch -zumindest für lange Zeit- zum letzten mal auf dem Petersplatz.
In diesem katholischen Völkergemisch, in dem auch Mitbloggerin Cinderella und ich standen, waren Wellen von Emotionen geradezu physisch zu spüren: Dankbarkeit, Zuneigung & Liebe, leise Traurigkeit und Melancholie und eine große spirituelle Nähe.
Nach einem Dank an den Herrn für das wunderbare Frühlingswetter, das die so kurzfristig nach draußen verlegte Audienz nach Kräften verschönerte, nahm Papst Benedikt das Wetterbild gleich auf und sagte über sein Pontifikat: oft sei das Schifflein Petri in den 8 Jahren in ruhigen Gewässern gefahren, man habe einen guten Fischfang gehabt- aber es habe auch schwierige Zeiten gegeben, unruhiges Wasser, schweren Gegenwind, die das Schiff durchrüttelten.
Aber er habe immer gewußt: der Herr ist mit an Bord und er bleibt es. " Es ist nicht mein Boot, nicht unseres- es ist das Boot Jesu Christi - er führt es."
Dann sprach er über seine Entscheidung, zu der er durch Gebet und Reflexion gelangt sei- er habe den Herrn gebeten, ihm den Weg zu zeigen, der für die Kirche der beste sei.
Und so werde er nun : das Kreuz nicht verlassen, beim gekreuzigten Herrn bleiben, nur auf andere Weise.
Danach hielt es keinen mehr auf seinem Stuhl. Pilger wie anwesende Kardinäle und Bischöfe spendeten nicht enden wollende Standing Ovations- von vielen Viva-il-Papa und Benedetto und immer wieder Danke-rufen begleitet.
Hier ein Link zu einem interessanten ital. Video der Rai ( unübersetzt und leider mit Werbung-aber naja...)
Titel des Filmberichtes: " Die Welt umarmt Papst Benedikt XVI "
Bevor die letzte Generalaudienz begann
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