Montag, 31. Dezember 2012

2012 - pontifikaler Jahresrückblick

Bevor der Hl. Vater mit Vesper und Tedeum im Petersdom feierlich das Jahr beendet ( CTV überträgt ab 17:00) eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse, die uns 2012 bewegten:


                  


und dann noch das :
Ernst oder nicht- das ist hier die Frage......

                  

Hl. Silvester


Ehre wem Ehre gebührt.
Silvester I wurde 284 zum Priester geweiht und bestieg die Kathedra Petri  314, ein Jahr nach dem Mailänder Edikt,als Nachfolger des Papstes Miltiades in der Regierungszeit Kaiser Konstantins, dem er das Taufsakrament spendete..
Zahlreiche Legenden ranken sich um sein Wirken in Rom- so soll er den Kaiser vom Aussatz geheilt haben, was ihm und der Kirche weitere Privilegien durch die Konstantinische Schenkung einbrachte- (so darf seither der Bischof von Rom die kaiserlichen Insignien tragen) die von manchem Historiker für eine Fälschung gehalten wird.
Was jedenfalls historisch gesichert ist, sind Baubeginn und Bau von Alt St. Peter, San Giovanni in Laterano und San Paolo fuori le mura während seines Pontifikates. Ebenfalls gesichert ist sein Todestag - der 31.12.335 und seine erste Grablegung im coemeterium der Priscilla. Er ist der erste Papst, der nicht als Märtyrer starb.
Bereits im 5. Jahrhundert war das Feiern seines Gedenktages weit verbreitet.

                                                     
                                             Heiliger Silvester bitte für uns

Sonntag, 30. Dezember 2012

Taizé in Rom, 2

Es gibt noch ein weiteres Video vom Taizé-Treffen in Rom- das wie ein kleiner digitaler Stadtrundgang anmutet.

                    

Angelus

Am heutigen Sonntag, dem Fest der Heiligen Familie, legte der Hl. Vater beim Angelus noch einmal die Bedeutung und den Stellenwert der christlichen Familie dar.
Gottgewolltes Leitbild war, ist und bleibt die Hl. Familie.
Beim Angelusgebet war Bruder Georg deutlich zu vernehmen.

             
                      

Gestern Abend auf dem Petersplatz.

Auf dem Petersplatz, der mit dem erleuchteten Weihnachtsbaum, der Krippe und den vielen Kerzen der Teilnehmer eine besondere, festliche Wärme ausstrahlte, traf sich gestern Abend der Heilige Vater mit 40-50.000 Jugendlichen zum Gebet. In seiner Ansprache sagte er:
"Manchmal erschüttern euch das Böse und das Leiden der Unschuldigen und lassen Zweifel entstehen und das Ja zu Christus wird schwierig.  Aber dieser Zweifel macht euch nicht zu Ungläubigen, weil ihr nicht den Glauben verliert und Gott euch nicht allein läßt. Er gibt uns allen die Freude und den Trost der Gemeinschaft in der Kirche. (.....) Liebe junge Freunde, Christus schickt euch in die Welt, dorthin wo das Licht fehlt, damit ihr es den anderen bringt. Ihr seid alle aufgerufen, kleine Lichter für eure Mitmenschen zu sein." .....

In den Liedern der Teilnehmer und in der Ansprache von Frère Alois aus Taizé klang das Wort Ökumene so ganz anders als bei uns, so vielversprechend, respektvoll und gut.
Ob ewig-fordernde Protestanten, Berufskatholiken in Verbänden oder Parteien ( Ökumene jetzt!)  das Wort benutzen- es klingt drohend und wird wie eine Waffe gebraucht.
Der entscheidende Unterschied besteht im mangelnden, nicht vorhandenen Respekt der Fordernden und in der ebenso fehlenden Liebe zum Nächsten, wie die vielen Vorwürfe und Belehrungen aus deutschem protestantisch-amtskirchlichen Munde und dem der Ökumene-jetzt-Aktivisten untermalen.
Wir haben gestern in Rom gesehen-wie die wahre Ökumene aussieht-die dann auch einmal zu der erhofften Einheit des ut unum sint führen kann.


                      

Gruß aus dem Kloster

                                          So schön sieht der Himmel über Bayern aus.

Samstag, 29. Dezember 2012

was Davila sagt

allen, die versucht haben, uns Weihnachten mit ihren Atheistensprüchen zu verderben ( was nebenbei bemerkt gar nicht gelingen kann- aber das können sie ja nicht wissen ) ins Stammbuch :

"Es gibt keine Dummheit, an die der moderne Mensch nicht imstande wäre zu glauben, sofern er damit nur dem Glauben an Christus ausweicht."

Noch eine.....


und hoffentlich die Letzte in unserer Liste.....
Weihnachten ist für Fundamental-atheisten eine so große Herausforderung, daß wirklich jede und jeder sich gezwungen sieht, zu möglichst radikalen, talibanartigen Verbalschlägen auszuholen. Verständlich -findet man doch mit moderaten, gar toleranten  Äußerungen in der Krawallpresse und ihren Organen -und dazu zählen im Fall Christentum und besonders Katholizismus heute eben auch ehemals so seriöse, bildungsbürgerliche Journale wie die ZEIT- kein Gehör mehr.
Wir hatten in unserer Aufzählung der Weihnachts-und Theophobiker doch glatt vergessen, Tanja Dückers/ ZEITonline aufzulisten. Was bei ihrem wirklich desolaten, schon in der Überschrift sinnfreien Artikel auffällt, auf den uns u.a. Blogger  Bellfrell hinwies und den alipius schon auseinandergenommen und für den Tonni-award fertig gemacht hat- sind die sich ständig steigernde Radikalität, Aggressivität und Wut in den Artikeln. 
Nach dem, was wir in diesem Jahr an interessanten neuronalen Verrenkungen erleben durften, müssen wir echt gespannt sein, zu welchen Steigerungen unsere Wutatheisten nächstes Jahr zum Fest der Liebe fähig sein werden und welche neuen Tiefstpunkte sie auf der nach unten offenen Niveau-skala erreichen werden.
Und noch etwas zu Frau Dückers: nachdem sie wortreich und mit immer neuen Phrasen von der übergroßen Toleranz Nichtgläubiger geschwallt hat, beweist sie uns quasi noch im selben Satz das Gegenteil davon. 
An Intoleranz und Fanatismus und Unlogik kann sie es zumindest verbal jederzeit leicht mit Taliban und islamistischen Bruderschaften aufnehmen.
Dumm für sie, daß sie mit derlei Attacken wohl keinen einzigen Christen erreichen kann.
Und daß jetzt Glauben wieder "in" ist, wie unsere wackere Theophobikerin verzweifelt anmerkt- muß sie nicht neidisch machen- Atheismus war auch mal ganz lange schick. 


zu aktuellen Äußerungen eines atheistischen Professors und der Botschafterin Luthers

Ich weiß nicht, wer es gesagt, hat, dass es schwer sei keine Satire zu schreiben, aber diverse Meldungen scheinen das zu bestätigen.
Da ist zum einen ein Professor, also ein Mensch von dem man meinen sollte, das Denken gehöre zu seinen sehr gut entwickelten Fähigkeiten, der den Papst ermordet haben will, weil er, der Papst, zuständig sei, für all die Leute, die beim Sündigen kein Kondom benutzen und deshalb an den biologischen Folgen ihres Tuns sterben.
Je nun, dazu ist  zu sagen:
Eines dürfte mittlerweile, auch aufgrund der immer wieder über uns hereinbrechenden, medialen Empörung, eindeutig klar sein,  dass Homosexualität, genauso wie irgendwelche sexuellen Aktivitäten außerhalb der Ehe und gelebtes Christentum nicht kompatibel sind.
Und dann gehen solche Demagogen davon aus, dass der Mensch beim Sündigen (egal ob homo oder hetero) kein Kondom benutzt, weil der Papst das nicht will.

Der Hl. Thomas von Canterbury


                                                   

Thomas wurde als Sohn Gilbert Beckets  am 21.12.1118 in London-Southwark geboren.  Zunächst von Mönchen erzogen und unterrichtet, studierte er später auf Betreiben des Erzbischofs von Canterbury Theobald Theologie und Rechtswissenschaften in Bologna, Auxerre und Paris.
1154 erhielt Thomas durch Erzbischof Theobald die Diakonweihe und wurde dessen Erzdiakon in der Kathedrale von Canterbury.
Als Heinrich II Plantagenet König von England wurde, ernannte er Thomas zu seinem Lord High Chancellor.
Als Kanzler der Krone führte Thomas ein luxuriöses höfisches Laben, nahm kämpfend an den Feldzügen seines Königs, dem er in enger Freundschaft verbunden war, teil und vertrat dessen Interessen rigoros auch gegenüber der Kirche. Man sagte sie seien "ein Herz und eine Seele".
Als Theobald starb, sah König Heinrich seine Chance auf Einflußnahme auf die Kirche gekommen und setzte die Wahl seines Freundes Thomas gegen dessen Einspruch zum Nachfolger auf dem Bischofsstuhl von Canterbury durch.
Thomas änderte seinen Lebensstil von Grund auf, und vertrat nun gegenüber König und Krone die Rechte der Kirche ebenso rigoros, wie er vorher den Interessen Heinrichs gedient hatte. Er verweigerte die Zustimmung zu verschiedenen Gesetzen und brachte den alten Freund zunehmend gegen sich auf- was schließlich in einem politischen Prozess wegen Verrates und Veruntreuung endete.
Von den Mitbrüdern im Bischofsamt allein gelassen floh Thomas nach Frankreich, wo er von König Ludwig VII freundlich empfangen wurde. Papst Alexander III nahm sein Rücktrittsgesuch nicht an. Nach jahrelangen Verhandlungen- während derer König Heinrich gedroht hatte, den gesamten Zisterzienserorden, der Becket in der Abtei Pontigny aufgenommen hatte, zu bestrafen und zu verfolgen, wechselte Thomas mit Unterstützung König Ludwigs in das Benediktiner-Kloster in Sens. Jahre später -als eine Versöhnung möglich erschien, kehrte er, obwohl  er in einer Vision seinen Märtyrertod gesehen hatte, nach Canterbury zurück, wo er von den Gläubigen begeistert empfangen wurde.

Freitag, 28. Dezember 2012

Heute in Rom

Zum ökumenischen Taizé-Jugendtreffen sind heute Tausende von Jugendlichen aus Europa und den USA in Rom eingetroffen. Morgen werden sie um 18:00 Uhr gemeinsam mit dem Hl. Vater auf dem Petersplatz beten.
CTV überträgt.


                    

Tante Petras Märchenstunde und anderes

Was wir 2013 von Politik & Medien nicht mehr sehen und hören möchten und was wir uns wünschen

Alois Glück behält seine altbackenen Ansichten für sich, mit ihm das ZDK und Wir-würden-gern-Kirche-sein-wollen.
Petra Gerster verzichtet auf den Etikettenschwindel " Fakten-check" , benennt ihre Sendung in "Tante Petras Märchenstunde" um und verschont uns- besonders zu Weihnachten- mit ihren dilettantischen Versuchen, der längst abgewirtschafteten, sog. kritisch-historischen Methode der Bibelauslegung bzw -umschreibung per Fernsehsendung doch noch zu posthumen Ehren zu verhelfen. Es wäre ratsam, daß sie das Papstbuch über die Kindheit Jesu liest, da steht alles drin, was Tante Petra wissen sollte.
Familienministerin Schröder läßt Gott aus dem Spiel und wendet sich doch lieber den diskriminierten Zwergen, Negerkönigen und verzauberten Prinzessinnen zu.
Ex-Bischöfin Käßmann stellt nicht mehr ihre völlige Unkenntnis der Katholischen Lehre unter Dauerbeweis und verschont auch Luther von derlei Ansinnen, wie von einem Papst von der Exkommunizierung posthum erlöst zu werden. Darüber hinaus erlegt sie sich Mikrophonabstinenz auf ( ein Bußschweigen wäre wohl zu katholisch?).
SZ ( die wir mit einem speziellen Laudetur Jesus Christus grüßen) , Spiegel, ZEIT & minderbemitteltere Gesinnungsgeschwister im Zeitungsformat stellen die Treibjagden auf von ihnen zu Verdächtigen erklärte Priester und ihre Desinformationskampagnen gegen die Kirche ein .
Geißler-Heiner, Küng-Hans & Ranke-H.-Uta werden uns nicht mehr zwanghaft  in Talkshows als Expert-innen für das Katholische zugemutet.



Weihnachtsmesse by HR4


Der Schlagersender bestimmt den Messablauf.


Was die Feier der Heiligen Messe angeht, ist man als Münchnerin ja wirklich gesegnet. Das ganze Jahr über gibt es hier wunderbar feierliche Heilige Messen – nicht nur an Hochfesten, sondern auch an ganz „gewöhnlichen“ Sonntagen.

Doch wie das so ist, besucht man ja auch mal seine Familie, und die lebt nun mal in der katholischen Diaspora – mitten im Lehmann-Land. In dem Ort, wo ich aufgewachsen bin, gibt es nicht mal eine katholische Kirche. Hier ist man evangelisch aus Überzeugung und folgt gerne den links-grünen Worten, die dort von der Kanzel verbreitet werden.

Wer wie ich, eine katholische Messe besuchen will, muss in die nächstgelegene Stadt, die 2 katholische Kirchen beheimatet.


Donnerstag, 27. Dezember 2012

Kehraus Weihnachten 2012

was wir eigentlich nicht ins neue Jahr mitnehmen wollen.....

was uns aber sicher auch im nächsten Jahr wieder ins Haus steht - immer aggressiver werdende Wortmeldungen der Weihnachtsphobiker- aus Medien und Atheistenzirkeln.
Gemeinsam ist ihnen, daß sie nicht souverän genug sind, um das Fest zu ignorieren, um der von ihnen immer so laut trompetentönend propagierten Toleranz einen Hauch von Glaubwürdigkeit zu verleihen und die Gläubigen ihr Weihnachtsfest ungestört feiern zu lassen.

Wir erwähnen stellvertretend nur Silke Burmester vom Spiegel, der man angesichts ihrer weinerlichen Jammerei über das festliche ( natürlich katholische = böse) Glockengeläut nur ein : Heul doch ! zurufen möchte, dann Alan Posener, der eine Papstrede so lange bearbeitet  und manipuliert, bis er die Aufregerschlagzeile daraus basteln und auf Empörungsmodus umschalten kann. Er ist der Quotenpapsthasser der WELT.
Die ZDF-Redaktion fühlt sich alljährlich zu historisch-kritischer Quellenkritik der Weihnachtsüberlieferung  aufgerufen - was sie dann , wenn man es ganz nachsichtig benennen will, euphemistisch "Fakten-check " nennt.
Von Fakten ist da traditionell nicht die Rede, eher von zusammengesuchten Meinungen und Interpretationen. Wiedergegeben von bedeutsam blickenden aber dennoch wissensfreien Moderator-innen , was dann stark an die Beschreibung einer Beethoven-Sinfonie durch einen Tauben oder eines Raffael-Gemäldes durch einen Blinden erinnert.


Fundstück

"Fakten-check ZDF"
Wo?   Beim Predigtgärtner - hier der Link.
Dank dafür.
Was? Alle Jahre wieder "erfreut" das ZDF unter dem Titel "Fakten-check" mit angeblichen Fakten zur Weihnachtsgeschichte, "was wirklich dran ist".
Dabei handelt es sich allerdings um von jedem auch nur ansatzweise wissenschaftlichen Anspruch weit entfernte, zusammengewürfelte, vor allem aber einseitige Theorien zeitgeistkonformer ( und deshalb ausgewählter),  mehr oder weniger seriöser Exegeten oder sonstiger "Fach"leute, die dann von gänzlich Ahnungslosen zu einer Tatsachenbehauptung zusammenmontiert und mit bedeutungsschwerer Miene und Tonfall vorgetragen werden.
Daß praktisch  jede dort aufgestellte Behauptung gelinde gesagt umstritten ist oder inzwischen widerlegt wurde- wen interessiert´s?
Man maßt sich auf Kosten der Gebührenzahler die viel zu große Rolle des Aufklärers an, der gerecht zu werden, man im konkreten Falle in keiner Weise in der Lage ist, und verbreitet doch nur einseitig Meinungen.
Das wollen wir nächstes Weihnachten nicht wieder sehen.  Dem ZDF empfehlen wir einen Faktencheck zur gleichnamigen Sendung.

Quelle:  Predigtgärtner, Idea, BPA

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Ehre sei Dir Gott

                                                          Ehre sei Dir Gott gesungen
                                                          Dir sei Lob und Dank bereit.

                          

Angelus

Beim heutigen Angelus sprach der Hl. Vater über den Hl. Stephanus, der ganz vom Hl. Geist erleuchtet war und Christus als erster in einer langen, noch nicht abgeschlossenen Reihe christlicher Märtyrer auf vollkommene Weise in seinem Leiden nachfolgte.

           

Hl.Stephanus

Heute -am zweiten Weihnachtsfeiertag feiert die Kirche den Gedenktag des Hl. Stephanus, des ersten christlichen Märtyrers. So bricht die Erinnerung in die weihnachtliche Freude ein, daß das Bekenntnis zu Jesus Christus durch die Zeiten gefährlich war und auch heute ist bzw. sein kann.
Der gerade erst dokumentierte Märtyrertod eine Priesters und einiger seiner Gemeindemitglieder in einer Kirche in Nigeria-während der Hl. Messe beweisen dies blutig.
Der Hl. Stephanus, der durch Handauflegung durch die Apostel als erster von 7 Diakonen der christlichen Urgemeinde in Jerusalem zum Diakon geweiht worden war - dessen Aufgabe es war, den Witwen- besonders denen griechisch spechender Judenchristen hilfreich mit Tat und Wort zur Seite zu stehen, wurde von aufgebrachten Juden, unter ihnen Saulus, gesteinigt-sterbend bat er Gott, seinen Mördern ihre Tat nicht anzurechnen.
Sein Märtyrertod war der Anfang einer größeren Christenverfolgung in Jerusalem.
Seine sterblichen Überreste werden zusammen mit denen des Hl. Laurentius in San Lorenzo fuori le mura  in Rom verehrt.

                                                   
                                             Heiliger Stephanus bitte für uns!

Dienstag, 25. Dezember 2012

Gestern und heute in Rom


Urbi & orbi 2012
Der Hl. Vater hat heute um 12:00 Uhr von der Mittelloggia der Petersbasilika aus der Stadt und dem Erdkreis seinen Weihnachtssegen gespendet und den Völkern der Welt seinen Friedensgruß entboten.












Hier ein Link zum ital.Video der Repubblica


Er ist geboren......in seiner Predigt fragte der Hl. Vater sich und uns, ob denn Maria und Joseph heute einen Platz finden würden oder ob sie auch heute mit einem Stall, einer Grotte begnügen müßten.


               

 Bisher gibt es nur ein italienisches Video von der Christmette im Petersdom

Römische Krippen

Gestern nachmittag um 17:00 wurde die Krippe auf dem Petersplatz, in diesem Jahr ein Geschenk der Region Bailicata, feierlich enthüllt. Vor einer süditalienischen Stadtkulisse entfaltet sich das Geschehen rund um die Geburtsgrotte in Bethlehem mit vielen Figuren. Die Außenwände der wie eine Guckkastenbühne gestalteten Szenerie sind mit Reproduktionen von Fresken frühchristlicher Kirchen in der Basilicata geschmückt.
Der Hl. Vater segnete die auf dem Platz Versammelten mit der gerade entzündeten Kerze, dem Friedenslicht.
Hier ein Link zum Video des ital. Fernsehens

Der dem Vatican benachbarte Stadtteil Trastevere erfreut seine Bewohner und die zahlreichen Touristen mit einer "Lebenden Krippe"

         

Jauchzet - frohlocket, auf preiset die Tage

zum Fest Der Geburt des Herrn darf es das Jauchzet aus J.S.Bachs Weihnachtsoratorium sein- weil die große sakrale Musik die interkonfessionellen Grenzen überschreitet. Wenn wir sehen, was "heute der Höchstge getan", dürfen wir also getrost mitjauchzen und frohlocken.....

         

Lasset uns nun geh´n.....

                                    Transeamus usque Bethlehem
                    et videamus hoc verbum factum est.
     Mariam et Joseph et Infantem positum in praesepio

                                               Gloria in excelsis Deo

                  Transeamus et videamus multitudinem
                     militiae caelestis laudantium Deum.
     Mariam et Joseph et Infantem positum in praesepio

              Transeamus et videamus quod factum est.

Schließen wir uns, wie der Hl. Vater uns in seiner heutigen Predigt einlud, den Hirten an und gehen hinüber..aus unserem Alltagsleben heraus, um Christi Anwesenheit unter uns zu sehen und zu hören

                         

Montag, 24. Dezember 2012

Gloria in excelsis Deo et in terra pax hominibus bonae voluntatis

       
      Die Besatzung des Beibootes Petri wünscht allen Lesern 
                  ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest   



      

Sonntag, 23. Dezember 2012

Auch das noch....

Das wollte ein Mitglied der Welt-Redaktion denn doch nicht auf sich sitzen lassen: jedes Jahr dürfen sich die Kollegen von Spiegel und Stern zum Weihnachtsfest mal so richtig austoben ( nicht, daß sie nicht das ganze Jahr über jede sich bietende antichristliche Gelegenheit nutzten ) und gegen das Christentum vom Leder ziehen, und schaffen es damit sogar auf die jeweiligen Titelseiten.
Dieses Jahr wollte er nun auch mal,  der Matthias Heine- der zu seinem und unserem Unglück außer dem Namen mit dem großen Namensvetter Heinrich nichts gemeinsam hat- besonders nicht, was sein Schreibtalent angeht.
Er wollte uns zeigen, welches religionskritische Potential in ihm steckt. Da beschloß er- nein, nicht Politiker zu werden, das kann ja noch kommen-, nein, er beschloß, den Vogel abzuschießen und alle anderen vorweihnachtlichen Schauermärchen der Journaille in den Schatten zu stellen.
Und wie sich das Ganze so gut fügte, konnte er auch gleich noch das Familienministerin aus der Schußlinie retten, indem er freiwillig den freigewordenen Platz einzunehmen anbot.
Der gute Matthias H. hat sich irgendein pseudoreligionshistorisches Werk eines Möchtegern-Dan-Browns vorgenommen und verkündet jetzt -das was Tausenden von jüdischen und christlichen Exegeten verborgen geblieben war - nur er  und seine dubiöse Quelle sind erleuchtet genug-  : Gott ist nicht nur ein Mann ( im wahren Wortsinn) nein, er war auch mal verheiratet und hat sich scheiden lassen ( wie es aussieht nach mesopotamischem Recht, allerdings sind die weiteren Einzelheiten, ob er der Ex-Gattin Unterhalt bezahlt etc, nicht bekannt- auch nicht unserem wackeren Welt-Autor) von einer Dame namens Aschera...

Angelus

Beim heutigen Angelus sprach der Hl. Vater über die Begegnung zwischen Elisabeth und Maria -als einer Begegnung auch des Alten und des Neuen Testamentes, und auf das erste  "Zusammentreffen" Johannes des Täufers, der dem Messias vorausgeht, ihm die Wege zu bereiten, mit Jesus (...und das Kind in ihrem Leibe hüpfte vor Freude).
Zu den auf dem Petersplatz Versammelten sagte er:  " Machen wir es Maria und Elisabeth nach, seien sie uns Vorbilder beim gegenseitigen Zuhören, besuchen wir in der Adventszeit Einsame, Alte, Kranke und Notleidende. "

Zunächst gibt er wieder nur ein italienisches Video.....

Advent

                                 
                                             

O Emmanuel

o Emmanuel                                              O Emmanuel
                                                        unser König und Lehrer,
                                              Du Erwartung und Heiland der Völker
                                              komm uns zu erlösen, Herr unser Gott.







Samstag, 22. Dezember 2012

Zum Goldenen Weihejubiläum

von Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof und Metropolit von Köln, unsere herzlichen Glück-und Segenswünsche.
Am Pontifikalamt zur Feier dieses Tages nahmen 50 Bischöfe aus dem In-und Ausland teil, die Predigt hielt der Erzbischof von Prag, Kardinal Dominik Duka.
Damit wurde die besondere Beziehung des Jubilars zu einigen Ländern des Ostblocks während der Zeit des Kalten Krieges gewürdigt, in der Meisner mehr als 60 tschechische und slowakische Priester heimlich geweiht hatte.
Nicht nur Erzbischof Zollitsch sprach im Namen der DBK seine Glückwünsche aus, auch der Hl. Vater schickte eine ausgiebige Würdigung und versicherte den Jubilar seiner Freundschaft und Wertschätzung in einer Botschaft , die der Apostolische Nuntius J.C. Perisset heute im Kölner Dom verlas.

Weihnachtsansprache des Papstes an die Römische Kurie

Hier der Link zur Weihnachtsansprache des Papstes, wer kann, unbedingt lesen.
Den Teil der Ansprache, der sich mit der Familie und deren aktueller, massiver Gefährdung beschäftigt, hat damasus hier kommentiert und dokumentiert.

Weihnachten, das Fest der Gnade

aktuell

Der Hl. Vater hat zum Fest der Gnade seinen ungetreuen Kammerdiener Paolo Gabriele begnadigt.
Wie Vatikansprecher Lombardi bekannt gab, hat der Hl.Vater seinen ehemaligen Kammerdiener in seiner Gefängniszelle besucht, um ihm die frohe Botschaft zu überbringen.
Auch der zweite in den beiden Vatileaksprozessen verurteilte Informatiker Claudio Sciarpeletti wurde begnadigt.

Bei WOn gibt's inzwischen einen Bericht mit Bild

                              







Ein Fundstück zu Weihnachten

Katholon hat hier eine wundervolle Replik auf das Skandalon des Weihnachtsfestes geschrieben
http://blog.peter-winnemoeller.de/?p=4138#comment-1277
Es stimmt, auch wenn man hunderttausend mal versucht, es unter Kitsch und Konvention zu ersticken, es bleibt wahr, was im Prolog des Johannesevangeliums geschrieben steht:

Er war in der Welt  und die Welt ist durch ihn geworden, / aber die Welt erkannte ihn nicht.
11Er kam in sein Eigentum, /aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
12Allen aber, die ihn aufnahmen, /gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, / allen, die an seinen Namen glauben,
13die nicht aus dem Blut, /nicht aus dem Willen des Fleisches, / nicht aus dem Willen des Mannes, / sondern aus Gott geboren sind.
14Und das Wort ist Fleisch geworden / und hat unter uns gewohnt / und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, / die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, / voll Gnade und Wahrheit.

Gesegneten Restadvent.

O Rex Gentium


Rex Gentium                                        O König der Völker
                                                              und ihr Ersehnter,
                                          Eckstein, der du aus beiden eins werden läßt,
                                                   komm und erlöse den Menschen,
                                                     den du aus Lehm gebildet hast.




Freitag, 21. Dezember 2012

Tweets des Tages





Fundstück

Schämt Euch, Gebrüder Grimm!

Zum Thema des Tages "Kristina Schröder und das Gott" erfreut uns Alexander Kissler mit einem ganz besonderen "Kisslers Konter" in Focus Online

Kissler trifft es auf den Punkt! Sehr lesenswert!

Ich glaube, an Gott… den Schöpfer des Himmels und der Erde


So lautet der zweite Teil des Glaubenssatzes, den die Blogger im Dezember betrachten wollen.
Im Gegensatz zum ersten Teil, wo es darum geht dass, wir an Gott, den Vater den Allmächtigen, glauben und wo ich hier von meinen Schwierigkeiten geschrieben habe, möchte ich, wenn es um Gott, als den Schöpfer des Himmels und der Erde geht, zunächst ganz spontan sagen “Klar, jemand muss ja diese ganze, wunderbare, komplexe Welt (wobei ich der Einfachheit halber Erde mit Universum gleichsetze) geschaffen haben.”
Ich weiß natürlich schon, dass es den meisten Menschen da anders geht und jedes studierte, oder nicht studierte Lieschen Müller mit Gewissheit in der Stimme sagt “Urknall” und “Evolution” und meint, damit den Schöpfer Gott erledigt zu haben.


Im Kampf um die Familie steht der Mensch selbst auf dem Spiel

Anläßlich der traditionellen Weihnachtsaudienz für die Römische Kurie in der Sala Clementina hat er Hl. Vater eine programmatische Rede gehalten.
Eines seiner Hauptthemen dabei war die Familie und die Angriffe, die von verschiedenen Seiten auf sie, als Kern unserer Gesellschaft, geführt werden.

"Wenn aus der  Freiheit des Machens"- so sagte er- "die Freiheit sich selbst zu machen werde, so folge unweigerlich die Leugnung des Schöpfers selbst und damit auch des Menschen als eines Geschöpfes Gottes.
Das Bild des Menschen von Gott werde in seinem Kern entstellt. Im Kampf um die Familie stehe der Mensch selbst auf dem Spiel."
Dann zitierte der Hl. Vater den französischen Großrabbiner Gilles Bernheim,  der sagte, daß der Angriff auf die authentische Familie aus Vater, Mutter und Kindern, dem wir heute ausgesetzt sind, auf eine tiefere Dimension zielt.....
"Wir sehen heute" - so zitiert er den Großrabbiner- "daß die Vision des Seins selbst auf dem Spiel steht, dessen, was es wirklich bedeutet, Mensch zu sein."  Gilles Bernheim zitiert dann den berühmt berüchtigten Satz Simone de Beauvoirs, man werde nicht als Frau geboren, sondern man werde es erst.
"Dieser Satz sei das Fundament der heutigen Genderideologie, die uns als eine Philosophie der Sexualität präsentiert wird....Der grundlegende Fehler dieser Theorie einer anthropologischen Revolution ist evident" fährt Gilles Bernheim fort ( und der ihn zitierenden Hl. Vater) " der Mensch leugnet seine körperliche Vorgegebenheit, die sein menschliches Sein bestimmt, er selbst sei es, der sich schaffe."
Ein weiteres Thema der päpstlichen Rede war " der Dialog"
Quelle Radio Vatican

           


                          


Fortsetzung folgt später


Die andere Seite

Weltuntergang!



sooo romantisch!

Brich an du schönes Morgenlicht....

damit der Gegensatz nicht gar so abrupt ist. Auch wenn es ein weihnachtlicher Choral ist-aber das Morgenlicht ist doch das der heutigen O-Antiphon und das wird den für heute geplanten Weltuntergang wegleuchten.


                           

O Oriens



O Oriens                                                     O Morgenstern,
                                                      Glanz des unversehrten Lichtes, 
                                                   der Gerechtigkeit strahlende Sonne,
                                                  o komm und erleuchte die, die da sitzen
                                                  in Finsternis und im Schatten des Todes    



                            

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Schönen Gruß von Joseph Ratzinger......

So endet ein besonders wertvolles aber auch rührendes Ausstellungsstück in der Begegnungsstätte, in die das ehemalige Wohnhaus Prof. Ratzingers in Pentling umgewandelt wurde, der Brief, den der damals 7-Jährige vor dem Weihnachtsfest 1934 in Schönschrift ans Christkind schrieb.
In diesem Video des St.Michaelbundes kann man einen Blick auf das wohl älteste Schriftdokument, das wir vom Hl. Vater besitzen, werfen.

            

Was heute in Rom geschah

Seligsprechung
der Hl. Vater hat heute den Präfekten der Kongregation für die Selig-und Heiligsprechungsprozesse Kardinal Angelo Amato in Audienz empfangen, der ihm die Positio des Postulators im Seligsprechungsprozess für den Diener Gottes Papst Paul VI, überbrachte. Mit seiner Unterschrift unter das Dokument , das den "heroischen Tugendgrad"  Giovanni B.Montinis bestätigt, ist die nächste Stufe dieses Prozesses erreicht.

Päpstlicher Zeitungsartikel
Auf Bitten der Redaktion hat der Hl. Vater in der Financial Times einige Gedanken zur Bedeutung von Weihnachten heute geschrieben.
"Weihnachten und die Krise. Was kann uns die Krippe lehren?
Was können wir am Ende eines Jahres, das für Viele wirtschaftliche Schwierigkeiten und Einschnitte brachte, aus der Demut, der Armut und der Einfachheit der Krippe lernen?
Jesus bringt den an den Rand Gedrängten Hoffnung.
Er bringt denen Hoffnung, die durch ihr Leben in Armut verletzlich sind. Aus der Krippe ruft er uns, in seinem Himmlischen Reich zu leben, einem Reich, das schon hier auf Erden zu errichten, alle Menschen guten Willens mithelfen können.
Christen finden ihre Inspiration für das tägliche Leben weder in Ideologien noch in den weltlichen Geschäften, im Parlament oder an der Börse- sie finden es im Evangelium.
Christen sollen nicht aus der Welt fliehen, im Gegenteil, sie sollen sich in ihr engagieren. Aber ihre Beteiligung an Politik und Wirtschaft soll jede Ideologie übersteigen."

Audienz
Heute morgen hat der Hl. Vater die Kinder und Jugendlichen der Azione Cattolica in Audienz empfangen. Er sagte ihnen:
"Wer Gott sucht, der findet das Leben, die Freude, die Liebe und den Frieden.
Menschen, die das Leben und die Freude suchen, suchen, oft ohne es zu wissen, Gott, den wahren Urheber des Lebens und der Freude.




Fundstück

"Das liebe Gott"
Frau MinisterIn Schröder, begeisterte Gender-Ideologiepropagandistin, hat soeben Altes und Neues Testament umgeschrieben und Gott eine neue Rolle als Neutrum zudiktiert, Jesus Christus der Blindheit ( er hatte fälschlicherweise immer von seinem Vater gesprochen, zu seinem Vater gebetet) überführt und so endlich den Weg bereitet für gendergerechtes Beten und Glauben.
Daß sie auch den Rest der Literatur zu zensieren gedenkt- jedenfalls für ihr Kind- hat sie nebenbei auch ganz wohlgemut zugegeben. Da muß nicht nur Pippi Langstrumpfs Vater dran glauben, wenn das Kind älter ist, die Märchen der Gebrüder Grimm kommen wohl als Ganzes auf den hausinternen Schröderschen Index , man denke an die diskriminierenden Darstellungen "Behinderter" oder sonst von der Norm Abweichender( Zwerge, Riesen, Hexen, Wölfe, Patchwork-äh-Stiefmütter, Frösche, die behaupten, Prinzen zu sein ), der Struwwelpeter steht da ja schon seit den 68-er Jahren (nicht auszudenken : "es geht spazieren vor dem Tor ein kohlpechrabenschwarzer Mohr!!!!") auch Zwerg Nase von Hauff ist ein höchst problematischer Fall von Mehrfachausgrenzung, nicht wahr Frau Minister?
Und so wird Mama sicher auch Marc Twain umschreiben, sich Schiller vorknöpfen und aus den Brüdern in der Ode an die Freude entweder BrüderInnen, Brüder und Schwestern oder nur Schwestern machen und was wohl aus den Weibern, die zu Hyänen werden, im Hause Schröder wird?
Ob ihr bei all der Arbeit mit der Literatur überhaupt noch Zeit für ihr Amt bleibt?
Man muß das arme Kind bedauern.

wo?  in "Die ZEIT", wer den O-Ton der ministerlichen Selbstenthüllung erleben möchte , kann das hier tun

O Clavis David

Clavis David                                       O Schlüssel Davids
                                                  und Zepter des Hauses Israel,
                                                 du öffnest und niemand schließt,
                                                 du schließest und niemand öffnet
                                    komm, und führe den Gefangenen aus dem Kerker,
                                         den, der sitzt in Finsternis und Todesschatten



Mittwoch, 19. Dezember 2012

Generalaudienz

Bei der heutigen Generalaudienz führte der Hl. Vater seine Katechese zur Weihnachtsgeschichte nach Lukas fort-und betrachtete den Gruß des Erzengels Gabriel " Freue Dich, Du Gnadenvolle "
Auf das Chaire ( Freue dich)  des griechischen Urtextes eingehend, sagt er, das Chaire sei zwar ein damals  (wie heute) gebräuchlicher Gruß im Griechischen, aber wichtiger sei der Bezug zum Alten Testament.

Das Chaire wird im Alten Testament  immer gebraucht, wenn die Ankunft des Messias verkündet wird, so im Buch Zefanja  " Freue dich, Tochter Zion, ....der König Israels, der Herr, ist in deiner Mitte."
Das "Freue Dich"  ist der Beginn der Guten Botschaft, des Evangeliums.
(.....) Das Weihnachtsfest, das wir in Kürze feiern, lädt uns ein, diese Demut und diesen Glaubensgehorsam zu leben. Die Glorie Gottes zeigt sich nicht in einer berühmten Stadt, nicht in einem prächtigen Palast, sie nimmt ihren Platz im Schoß einer Jungfrau ein und enthüllt sich in der Armut eines Kindes.
Die Allmacht Gottes auch in unserem Leben wirkt kraftvoll und still in der Wahrheit und der Liebe.
Der Glaube sagt uns, daß am Ende das ungeschützte Kind über den Lärm der Mächtigen dieser Welt siegen wird."
Quelle: Radio Vatican

          



          



Pontificaler Tweet

1.In jedem Leben gibt es Zeiten des Lichtes aber auch Zeiten der Dunkelheit.
   Willst du im Licht gehen, laß das Wort Gottes dein Führer sein.

2. Maria ist von Freude erfüllt, als sie erfährt, daß sie die Mutter Jesu, Gottes  
    menschgewordenen Sohnes sein wird. Wahre Freude kommt aus der Einheit mit Gott.

O Radix Jesse

o radix                                            O Wurzel Jesse,
                                         gesetzt zum Zeichen für die Völker,
                                         vor dir verstummen die Herrscher
                                         zu dir rufen die Völker,
                                         komm, o Herr, und erlöse uns,
                                         zögere nicht länger.



es gibt noch eine andere, wie ich finde, auch sehr schöne Übersetzung:

                                               O Sproß aus Isais Wurzel
                                         gesetzt zum Zeichen der Völker,
                                         vor dir verstummen die Herrscher,
                                         dich flehen an die Völker.
                                         O komm und errette uns, erhebe dich,
                                         säume nicht länger.
                                      

Der rote Faden des Joseph Ratzinger

Zenit hat heute die deutsche Übersetzung der Ansprache des Papstes an der Mariensäule an der Piazza di Spagna, wo wir auch dabei waren, gebracht.
Eine wundervolle Rede, die das stundenlange Ausharren in eisiger Kälte selbst, als ich sie nur bruchstückhaft verstand, lohnte, aber es ist sehr gut, den Text nochmals zu lesen.
Er hat es mit dem reinen Herzen Mariens, das den bringt,der niemanden, sei er auch noch so unrein aufgibt.
Hier der Link http://www.zenit.org/article-26197?l=german.
Beim folgenden Angelus am 2ten Adventssonntag hat der Papst dann auf deutsch gesagt, dass Gott auch das verzagte Herz birgt, ein wundervolles weihnachtliches, tröstendes Bild.
Interessanterweise hat Zenit eine alte Weihnachtspredigt des Bischofs von München und Freising Joseph Ratzinger ausgegraben und auch wenn er sich heute anders ausdrücken würde, so sagt er immer noch dasselbe. http://www.zenit.org/article-26191?l=german
In der Predigt geht es um die einfachen Menschen, die Hirten die wach sind und deshalb leicht zur Krippe kommen, aber auch um die, wie er sich ausdrücke "heiklen" Seelen wie die der Heiligen 3 Könige die auch auf Umwegen und mit viel Fragen zur Krippe finden.
Auch Augustinus, sei eine solche heikle Seele gewesen, der sich aber zur Demut durchgerungen habe und die Demut als den Kern des Christusgeheimnisses, erkannt habe.
Im "Tod der Demut" sieht der Bischof das Grundübel unserer Zeit.
Papst Benedikt hat nicht ohne Grund  die Muschel des heiligen Augustinus im Wappen und ich denke es fehlt uns an der Demut, aber genauso wie der gebildete, von seinen  Hormonen umgetriebene  und superschlaue Professor für Rhetorik, den Weg zur Krippe gefunden hat, so können auch die superschlauen, gebildeten und von ihren Hormonen umgetriebenen Menschen des Westens den Weg an die Krippe finden.

Dienstag, 18. Dezember 2012

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen


Auf dem Gemeinschaftsblog Ja des Glaubens zum Jahr des Glaubens haben sich verschiedene Blogger zusammengetan und anhand des Glaubensbekenntnisse, zu bloggen.
Im Dezember war nun "dran":  "Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde". Ich habe mich beschäftigt mit "Ich glaube an Gott, den Vater".
Wen es interessiert hier noch mal mein post:

Ich gestehe, dass es mir Schwierigkeiten macht. Zu glauben, dass Gott mein  Vater ist.
Es liegt wohl daran, dass ich, wenn ich Vater höre, automatisch an meinen leiblichen Vater denken muss und wenn Gott so wäre wie er, naja, dann würde ich mir wünschen, wenigstens Gott wäre anders.
Zur Erklärung, mein Vater ist kein böser Mensch, er ist nicht aufunddavon, und hat meine Mutter mit mir sitzen lassen, nein, das nicht.
Er hat mich auch, obwohl ich ja schon was älter bin, nie geschlagen und  diese  antiautoritäre Erziehung immer vor sich her posaunt, obwohl er auch kein Linker ist, nein treues CDU Mitglied isser.
Wobei ich das so prickelnd nun auch nicht fand, ich wäre ich ihm dankbar gewesen, wenn er mir ab und an mal, wie es bei meinen Freundinnen üblich war, eine geknallt hätte, mich angebrüllt hätte, oder sonstwie die Grenzen aufgezeigt hätte.
Aber er verfiel dann nur in (wenn es sein musste wochenlanges) Schweigen und überließ es mir, herauszufinden, was ich denn jetzt schon wieder verbockt hatte.
Gut das war damals le dernier cri in der Erziehung, aber ich finde immer, Eltern sollten Halt, Orientierung und Weisung geben und nicht die Kinder sich selber überlassen und dann beleidigt sein, wenn die Mist gebaut haben.
Aber wie gesagt, er hat ja auch seine Geschichte, sein Vater hat seine  Mutter nach einigen Jahren Ehe verlassen, nicht wegen einer anderen Frau, nein, weil es ihm zu stressig wurde mit den Kindern und überhaupt.
Gut, ich könnte jetzt noch zeilenweise weiter lamentieren, aber irgendwie hat ja wohl niemand den optimalen menschlichen Supervater und gerade meine Generation hatte viel unter den Vätern, die durch Krieg, Vertreibung und drgl um ihre Kindheit gebracht worden waren, zu leiden.

Das liebe Gott?

Ein weiteres Fundstück zum Tage:
Die CDU zeigt sich modern. Die Superministerin Christina Schröder führt dem Volk vor, was man in der CDU unter "modern" versteht, wie man dem Zeitgeist hinterherläuft und dass es für manche Mütter tatsächlich besser ist, wenn sie ihre Kinder fremdbetreuen lassen. Der armen Tochter von Frau Schröder kann man nur wünschen, dass sie einmal eine Erzieherin bekommt, die dem Kind hilft, die seltsamen Ansichten seiner Mutter wieder gerade zu rücken.
Dass unter dem WOn-Artikel die Kommentarfunktion bereits nach 19 Beiträgen geschlossen wurde, zeigt hier sehr deutlich, dass man mit der "konservativen" Meinung der Leser offensichtlich nicht gerechnet hat. Die paar Beiträge, die durchkamen, wurden alle mit hohen Zustimmungsraten versehen.
Da ist die Frau Schröder aber dem linksgrünen Zeitgeist voll auf den Leim gegangen und hat ihrer Partei damit eher geschadet als genutzt. Da muss sie noch viel lernen, die junge Ministerin: Leute mit linksgrünen Zeitgeistansichten wählen lieber das Original, aber niemals die CDU.

Und sage nur ein Wort.... Fundstück des Tages

"Prio"
wo? hier bei H. Broder in seinem Artikel "Kinder machen muß man schon selber".

Dank der Tagesschau wissen wir jetzt endlich, warum auch wirtschaftlich erfolgreiche und in sicheren Verhältnissen lebende, akademisch gebildete (?) Deutsche partout keine Kinder kriegen wollen, wie süß die Schalmeienklänge aus dem Familienministeríum auch klingen, welche fast unwiderstehlichen finanziellen Köder man auch lockend auslegt, welche düsteren Zukunftsszenarien man auch drohend entwirft.
Ein Kind ist einfach keine Prio. So simpel ist das.
Gehört haben wir das aus dem Munde eines Nicht-Vater-werden-wollenden-Akademikers.
Gut, daß wir drüber gesprochen haben. Prio sei Dank!

Ergänzend erklärt hier Broders Bloggerkollege von "Achse des Guten" welche anderen ebenfalls nicht-Prio-Faktoren noch verantwortlich sind, daß Mann und Frau  in D keine Nicht-Prios ( äh- Kinder)wollen.

O Adonai

O Adonai
                                                                 O Herr
                           und Fürst des Hauses Israel, du bist dem Mose erschienen
                           in der Flamme des Dornbusches
                           und gabst ihm das Gesetz am Sinai.
                           Komm, o Herr, und erlöse uns mit starkem Arm

Gestern in Rom

Twitter
Die follower-Zahl des päpstlichen Twitter-accounts hat die 2 Millionengrenze überschritten.
Das wird im Vatican als gute Neuigkeit betrachtet, besonders weil das Durchschnittsalter der Benutzer dieser Kommunikationsform recht niedrig ist.
Msgr. Celli, Präsident des Päpstlichen Rates für Soziale Kommunikation hat in einem Interview mit Radio Vatican darüber gesprochen.
"...Ich glaube, daß es der Wunsch des Hl. Vaters war, via Twitter dorthin zu kommen, wo ( vor allem jüngere) Menschen míteinander kommunizieren und nicht nur Daten und Fakten ausgetauscht werden...."

Auf die Frage, wie sich die Kirche in der digitalen Welt bewegt, betonte Msgr. Celli, "daß vor allem die ungleiche Verteilung des Zugangs zu den diversen Technologien auf der Welt auffalle. So sei Afrika praktisch ein leerer Kontinent."
Frage: "Welche Probleme ergeben sich aus der hohen Geschwindigkeit der Nachrichten, wenn es um die Kirche geht?"
Antwort Celli: "... das Risiko ist, daß sie nicht erkannt werden, wir sie nicht wertschätzen, auch wenn sie in beeindruckender Geschwindigkeit verbreitet werden. Wir laufen Gefahr, die Orientierung zu verlieren. Wir werden derartig mit Nachrichten überschüttet, daß wir nur mit Mühe die "Gute Nachricht" , die die Antwort auf die Probleme auch meines Lebens enthält, erkennen können.
Deshalb müssen wir uns auch dieser Technologie bedienen, anstatt sie auszuschließen, um die Menschen zu erreichen und sie dazu zu erziehen, den Sinn mancher Dinge wieder zu entdecken."

Ob katholisch.de und mit ihm die DBK das verstehen können?

Bücher
In Italien führen in der Vorweihnachtszeit Bücher des Hl. Vaters die Bestsellerlisten an.
Vielleicht kann katholisch.de daran auch etwas bekritteln?

Audienzen
heute hat der Hl. Vater die italienischen Teilnehmer an den Olympischen Sommerspielen in London in Audienz empfangen. In seiner Ansprache an die olympischen und paralympischen Sportler sprach er über die Bedeutung des Sports als Mittel zum Frieden und welche Ideale unbedingt zu beachten seien, wie Fairness, Respekt vor dem Gegner im Wettkampf und auch gegenüber dem eigenen Körper, was zwingend einen Verzicht auf Dopingmittel erfordere.
Die schwangere Florettfechterin und Olympiasiegerin Valentina Vezzali erbat einen besonderen Segen für ihr ungeborenes Kind, den der Hl. Vater gern erteilte. hinterher sagte sie: "Ich kann wirklich sagen, daß mein Kind schon gesegnet geboren wird."



Der Präsident der ital. Olympischen Komitees G.Petrucci bat in seiner Rede den Hl. Vater um Vergebung für einige unschöne Begleiterscheinungen des italienischen Sports. Nicht ohne einen gewissen Stolz berichtete er, daß im "Villagio azzuro", dem italienischen olympischen Dorf, immer ein Priester anwesend sei, der nicht nur die Hl. Messe feiere, sondern den Athleten auch als spiritueller Vater und Ratgeber zur Seite stehe.
Italien sei das erste Land, das seine Delegation so verstärkt habe.

ebenso wurde Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas in Audienz empfangen..
Im Gespräch der beiden ging es u.a. auch um die Rolle, die die Christen im Mittleren Osten im Friedensprozess spielen können.



Montag, 17. Dezember 2012

Der Papst zwitschert - der Kaiser auch:



BTW: die 2 Millionen sind überschritten !!



Vor 242 Jahren: Er hat überlebt!

Ein Professor fragte während der Vorlesung seine Medizinstudenten:
"Der Vater hat Syphillis, die Mutter Tuberkulose, 3 Geschwister sind schon auf der Welt, das 4. Kind ist unterwegs. Was würden Sie tun?"
Die meisten Studenten senken den Daumen: "Abtreibung".
Gott sei Dank hat an sowas vor 242 Jahren noch niemand gedacht. Sonst wäre uns eines der größten musikalischen Genies "erspart" geblieben.
Am 17. Dezember 1770 kam Ludwig van Beethoven zur Welt.
Hier ist eines seiner schönsten Stücke:



Wenn Sozialisten über entkommene Steuereinnahmequellen lamentieren, oder was in Gallien passierte

Wen der Offene Brief, den Gérard Depardieu an Premierminister Ayrault schrieb, interessiert, der kann ihn hier im Wortlaut lesen.


Auch das muß mal gesagt werden...

unseren kämpferischen Atheisten und Neo-bzw.- Pseudohumanisten ins Stammbuch

Unsere lautstark agierenden Neu-Humanisten, die ihre Vergleiche von Klerikern mit blutsaufenden Schweinen und jüdischen Rabbis mit gierigen, hakennasigen Monstern ( wie direkt aus dem Fundus der NS-Propaganda entsprungen, wer´s nicht glauben mag- sehe sich das Kinder(?)-buch von Michael Schmidt-Salomon an) für humanistisch und direkt den Menschenrechtsdeklarationen entnommen halten, tönen immer wieder:  sie verkündeten den wahren Fortschritt und seien auf der Höhe der Zeit, die Religionsanhänger der Christen-und Judentums hingegen seien neandertalige, einem steinzeitlichen, semitischen Hirtenmythos Anhängende.
In ihrem medialen Kampf scheuen sie keine Diffamierung, kein Totschlagargument, keine Lüge.
Da muß ich nun unsere lieben Freunde aus der HU ( zu der sich auch unsere Bundesjustizministerin zählt, was allein schon eine Jeremiade wert wäre) aber bitter enttäuschen.
Sie wollen zwar morgig sein - das aber indem sie vor die Hirtenreligion zurück in die Frühsteinzeit ( nach ihrer eigenen Definition) kehren, was sich besonders in ihrer Vorliebe für Kollektiv-und Sippenhaft ausdrückt. Die nämlich hatte Israel bereits im 6. vorchristlichen Jahrhundert überwunden, ebenso wie den -nunmehr digitalen, ebenfalls immer wieder zur Schau gestellten-Blutdurst angesichts der "Feinde", den unsere Neo-heiden ungemindert verspüren.
Beweis gefällig?
Zur Sippenhaft sagt der Prophet Ezechiel *  im Babylonischen Exil:

" Ein Sohn soll nicht die Schuld des Vaters noch ein Vater die Schuld des Sohnes mittragen.
Nur dem Gerechten kommt seine Gerechtigkeit zugute und nur über den Gottlosen seine Gottlosigkeit"
Ez. 18,20


Die letzten Dinge, der Advent oder das vergessene memento mori

Neulich  sagte unser  Pfarrer (leider umrahmt von lauter Unfug) in der Predigt, was ungeheuer Wichtiges, er sagte nämlich "Wir bilden uns natürlich nicht ein, dass Christus nochmal als kleines Kind auf die Welt kommt. Im Gegenteil, wenn wir seine Geburt im Stall von Bethlehem feierlich begehen, dann erwarten wir seine Wiederkunft in Herrlichkeit und jeder wird Christus als Richter und Erlöser begegnen in seinem, eigenen, persönlichen Tod"
Ich bin dann abends, aus liturgischen Gründen, noch mal in die Messe im außerordentlichen Ritus gegangen.
Auf dem Nachhauseweg hat mich ein älterer Bekannter mitgenommen.
Der war früher schwer aktiv, immer am Werkeln am Haus und im Garten,  und jetzt läuft er ganz langsam und mühselig.
Wir sprachen dann über das Alter, die Krankheiten und die Wehwehchen des Alters, über das Sterben und die Furcht davor.
Wir sprachen darüber, dass viele der heutigen Krankheiten des Alters früher unbekannt waren, weil die Leute einfach vorher schon starben.
Wir sprachen über den Psalm 90 wo es heißt:
Unser Leben währt siebzig Jahre, / und wenn es hoch kommt, sind es achtzig. Das Beste daran ist nur Mühsal und Beschwer, 
Wir sprachen über den Tod seines Sohnes, der jung an Krebs starb und seine Frau mit 3 kleinen Kindern hinterliess, wir sprachen über den Willen Gottes und die Schwierigkeiten des Menschen, sich drein zu finden.
Wir sprachen über Leute, die sich einfach nicht damit abfinden können, halt alt zu werden und deshalb Ärzten, Heilpraktikern und  Therapeuten zu gutem Verdienst verhelfen.
Wir sprachen darüber, dass die Medizin schon viel kann, aber der Mensch immer noch sterblich ist und wenn er nicht stirbt, er nicht zu Gott kommen kann.

O Sapientia

                                                                   O Weisheit,
                                      hervorgegangen aus dem Mund des Allerhöchsten,
                                      die Welt umspannst du von einem Ende zum anderen,
                                      in Kraft und Milde ordnest du alles,
                                      komm und lehre uns den Weg der Einsicht.


1. der O-Antiphonen vorWeihnachten

Sonntag, 16. Dezember 2012

Heute in Rom

Am Vormittag besuchte der Hl. Vater die römische Gemeinde San Patrizio al Colle Prenestino und feierte mit ihr die Hl. Messe des 3. Adventssonntages - Gaudete.
Er wurde vom Kardinal-Vikar A.Vallini, Weihbischof Marciante, dem Priester der Gemeinde Don Fabio Fascini und jungen Elternpaaren mit ihren 2012 getauften Kindern begrüßt.
In seiner Predigt sprach er über die Freude, allein das Wissen um die Anwesenheit Christi in der Welt sei Grund genug zur Freude.
"Christus bringt den Menschen eine neue Beziehung zu Gott." Ein weiterer Grund zur Freude.


                       .

Zwerge allein zu Haus: Ihre kleine Welt ist bedroht!


Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen- aber ohne Schneewittchen

Ganz hinten in der hintersten Provinz in der Mitte Deutschlands, da wo die großen Städte weit weg sind, sind die Märchen zu hause. Es gibt weniger schöne Städtchen dort und einige schöne. Ein besonders schönes ist die Stadt der heiligen Elisabeth, dort wo sie ihre berühmte Kirche im Tal erbauen ließ und fortan wirkte. Ein Landgraf gründete eine Universität und versuchte damit seinen Bewohnern ein bisschen Bildung beizubringen. Das ging gut über die Jahrhunderte, doch wie das so ist, verunglückten in den späten 60ern dort ein paar LKWs, die Kanister voller roter Farbe geladen hatten. Sie  verloren ihre Fracht und diese Farbe ist nun unumkehrbar über das schöne Städtchen und besonders seine Universität gekommen.
Die Tücke dieser Chemikalie war aber nicht nur ihre Dauerfarbe, viele wurden durch sie auch zu Zwergen, die in früheren Jahren hinter den 7 Bergen einer geregelten Arbeit nachgingen und wenigstens eine Frau ernähren konnten.
Doch – auch hier haben sich die Zeiten geändert. Die Bergwerke wurden geschlossen und so kam es, dass die Zwerge sich in dieser Welt nicht mehr zurechtfanden und ihr kleines Häuschen fortan nicht mehr verließen. Seit Jahren hoffen sie nun darauf, dass Schneewittchen vorbeikommt, aber selbst der verfolgten Prinzessin war die Provinz zu viel Provinz und sie zog in eine der großen Städte, wo ihr die Anonymität Schutz vor der bösen Königin gewährte und sie Karriere machen konnte.

Verständnis-und Lesehilfe


Nachdem nun auch bei uns die wirklich typischen und leider üblichen "Ich-kann-nicht-lesen-empöre-mich- aber-schon-mal-Reaktionen" auf die Papstansprache an das Diplomatische Corps wieder hysterisch die Seiten füllen -können wir, außer dazu aufzurufen, doch vielleicht erst einmal den Text in aller Ruhe gründlich zu lesen, bevor die Schaumbildung vor dem Mund beginnt, diesen Artikel des Guardian
Yes the pope is Catholic. But he didn't say gay marriage threatens humanity
zur Lektüre empfehlen.*
"Ja, der Papst ist katholisch, aber er hat nie gesagt, daß die Homo-ehe die Menschheit bedroht" .
Vielleicht hilft´s ja.
Hier nochmal der Link

* besonders auch den Mitarbeiter_innen von katholisch.de

So langsam fällt es auf:

Oder: wer solche "Brüder" hat, braucht keine Feinde.


Seit einigen Tagen findet sich auf katholisch.de der eine oder andere Artikel, von dem man glaubt, katholisch.de hätte den einen oder anderen arbeitslosen FR-Redakteur eingestellt.
Wir haben es gemerkt, als die weltweit positiv angenommene und sogar von den deutschen Mainstream-Medien neutral dargestellten Twitter-Aktivitäten ausgerechnet vom offiziellen Webportal katholisch.de mit Nörgelei und Kritik begleitet wurde.

Heute nun wird die Ansprache des Papstes zum Weltfriedenstag "in die Mangel genommen". Und auch hier finden sich Kommentare, die man eher bei SPOn oder SZOn vermutet hätte. Und es ist schön, dass es jetzt auch anderen auffällt:
Pater Hagenkord von Radio Vatikan schreibt auf seinem Blog "Wenn selbst katholische Medien wie etwa katholisch.de erst einmal diesen Konflikt um Aussagen des Papstes schildern, bevor sie dann zum Inhalt kommen, dann wird es wirr...."

Danke, Pater Hagenkord für die deutlichen Worte. Da haben wohl einige Mitglieder der katholisch.de-Redaktion ihre Aufgabe nicht verstanden oder sie träumen tatsächlich davon, einmal für den Spiegel zu arbeiten ....

So langsam könnte man den Eindruck gewinnen, dass sich die zwei Millionen Euro für die Umgestaltung des Portals nicht gelohnt haben.

Advent, Advent

Weihnachtsbäckerei im Hause Ratzinger

Angelus & Bambinelli

"Die Gerechtigkeit verlangt, daß das Ungleichgewicht zwischen Überfluß und Mangel am Nötigsten überwunden wird.
Die Nächstenliebe erfordert, aufmerksam auf den anderen zu sehen und seinen Bedürfnissen entgegen zu gehen anstatt Rechtfertigungen für die Verteidigung der eigenen Interessen zu suchen.
Gerechtigkeit und Nächstenliebe sind keine Gegensätze sondern gleich notwendig und ergänzen sich gegenseitig zur vollen Entfaltung."
Auf das Tagesevangelium eingehend sagte er:
"Die Worte des Täufers sind immer aktuell. Die Umkehr begann und beginnt heute immer noch mit Ehrlichkeit und Respekt für den anderen."
Das waren die Worte des Hl. Vaters beim heutigen Angelus.
Nach dem Angelus hat der Hl. Vater die auf dem Petersplatz versammelten Kinder der römischen Gemeinden mit ihren Katechisten gesegnet- ebenso wie jedes Jahr- die "Bambinelli", die Jesusfigürchen aus den häuslichen und öffentlichen Krippen, aus den Schul und den-Kirchenkrippen, die sie zu dieser Segnung mitgebracht hatten.
Quelle: ASCA




Hier der Link zum Video der RAI, das man hier ansehen kann .

das neue Papamobil



                        

Freut euch, ER ist unterwegs

                             
                                           
                                           
                         
                                                                 GAUDETE   1

Samstag, 15. Dezember 2012

Die traditionalistische Avantgarde oder was trendy ist

Der Economist veröffentlicht  einen Artikel über das traditionelle Katholisch sein.
Darin schreibt das Wirtschaftsblatt, das sich sonst eher selten mit Religion und Kirche beschäftigt
unter dem Titel "A traditionalist avant-garde" mit dem Zusatz :" it´s trendy to be a traditionalist in the Catholic church."

"Seit dem 2. Vaticanischen Konzil hat die Kirche sich bemüht, sich an die moderne Welt anzupassen.
Aber im Westen, wo -wie man dachte-die zeitgenössische Botschaft am ehesten geschluckt würde- haben daraufhin die Gläubigen die Kirche scharenweise verlassen.
So ist der Besuch der Sonntagsmesse in England und Wales seit dem Konzil um 50 % zurückgegangen. Das Durchschnittsalter der Gemeindemitglieder von 37 auf 52 gestiegen.
In den USA sank der Kirchenbesuch um ein Drittel. Weniger als 5% der französischen Katholiken besuchen die Hl. Messe regelmäßig, 15% der Italiener.....
Während also der mainstream kontinuierlich schwindet- nimmt die Zahl der Traditionalisten ebenso zu."
( hier muß ich einfügen, daß der Schreiber des Beitrags Messen in Lateinischer Sprache und nach dem Usus antiquior in einen Topf wirft)
"Die ad Deum lateinisch gesprochenen ( gemurmelten) Konsekrierungsworte seien- so zitiert er Father J.Zuhlsdorf, US-amerirkanischer Priester und blogger,  eine Herausforderung für die Gläubigen im Gegensatz zum kuscheligen Liberalismus bei der Messe nach dem novo ordo. "Es ist eben keine Schulversammlung"
Andere teilen seinen Enthusiasmus. Die Zahl der sonntäglichen Messen im außerordentlichen Ritus stieg in den USA in den letzten Jahren von 60 auf 420 an.

Dornröschen ...


Früher ging das Märchen so: Die Prinzessin wurde von einer bösen Fee verwünscht, sie stach sich in den Finger und fiel in einen hundertjährigen Schlaf und mit ihr das ganze Land – bis es einem Prinzen gelang, das mittlerweile undurchdringliche Rosengestrüpp zu durchdringen und die Prinzessin wachzuküssen. Seitdem leben sie herrlich und in Freuden ...

Aber heute sind auch die Märchen moderner. Prinzessinnen gibt es nur noch in Kleinmädchenträumen und die, die einen wirklichen Prinzen erwischen, kann man an einer Hand abzählen.

Die Dornröschen von heute sind trotzdem noch in großer Zahl vorhanden, wenn man etwas genauer hinschaut, findet man sie überall.

Da ist uns doch letztens gerade wieder so eine Variante über den Weg gelaufen:


Weihnachtsbaum II


Gestern wurde der Weihnachtsbaum auf dem Petersplatz  vom Bürgermeister von Pescopennataro in der Region Molise seiner Bestimmung übergeben und seine Lichter zum erstenmal zum Leuchten gebracht. Der Chor aus der kleinen Stadt und die Musikkapelle der Vaticanischen Gendarmerie  untermalten gemeinsam das Geschehen musikalisch.



Nochmal der §218 und eine Erinnerung an eine, die auszog um gaaanz emanzipiert den Dr. Zwick zu konsultieren und die Lesung von Gestern

Heute lag im Briefkasten das Infoblättchen der Aktion Leben und da haben Sie einen kleinen Rückblick über ihre Geschichte.
So hatte der Odenwälder Arzt, Dr Zwick, Ende 1978, stolz öffentlich erklärt, dass er in seiner, speziell für Schwangerschaftsabbrüche eingerichteten, Klinik, die die erste ihrer Art, in der Bundesrepublik Deutschland sei, bereits mehrere tausend Schwangerschaftsabbrüche  vorgenommen habe und seine Patientinnen seine moderne Einrichtung dankbar würdigen, würden.
Es gab dann eine christliche  Demo gegen die Klinik und daraus erwuchs die Aktion Leben.
Als ich das so las, fiel mir eine der Patientinnen des Dr Zwick ein, die bei mir, die ersten, zarten Gedanken hervorrief, dass mit meinem superlinken Weltbild was nicht stimmte.
Wie ich schon öfter schrieb, lebte ich in einer Welt, in der Kinder nicht vorkamen, man wollte zwar die Welt verbessern, damit kommende Generationen es besser haben würden, aber diese kommenden Generationen  waren irgendwie abstrakt, hatten mit einem selber nix zu tun.
So war man als linke Frau zwar automatisch für den Feminismus und gegen den §218, aber irgendwie war mir diese Feministinnenszene  immer ein wenig suspekt, weil ich zumindest das mit der Emanzipation immer so verstanden habe, dass die Frauen auch da rumspringen und das machen können, wo die Männer sind und was die tun.

Freitag, 14. Dezember 2012

Heute in Rom

Der Weg zum Frieden
"Der Weg zum Frieden führt über die Respektierung der Wahrheit und die Zurückweisung des Relativismus."
Das sagt der Hl. Vater u.a .in seiner vorab veröffentlichten Botschaft zum Welttag des Friedens am 1.1.2013, die heute im Vatican vorgestellt wurde.




Der Weihnachtsbaum 
Heute morgen hat der Hl.Vater eine Delegation der Einwohner des kleinen Ortes Pescopennataro in Audienz empfangen und ihnen für das Geschenk des diesjährigen Weihnachtsbaumes für den Petersplatz gedankt. In seiner Ansprache ging er auf die Symbolik und die Bedeutung des Weihnachtsbaumes ein.

Die ganze katholische Welt freut sich...

über den neuen Twitter-account des Hl. Vaters. Die ganze?
Nein-in einem kleinen, kalten und dunklen Land nördlich der Alpen nicht, dort herrschen Mißmut-und -gunst, Nörgelei und Schwarzsehen vor.
Wo man das beispielhaft sehen kann? Auf dem frisch (aber wohl doch nur äußerlich) herausgeputzten blog katholisch.de, dem digitalen Sprachrohr der DBK.
Dort trägt man seit dem 12.12. schwer Bedenken, hat Einwände über Einwände, betont die zahlenmäßig verschwindenden, negativen Reaktionen und Tweets und bläst sie zu einer Bedeutung auf, die sie nie hatten.
Während in Italien vom Klerus bis zu den normalen Tageszeitungen alle Mut und Weitsicht des Papstes rühmen und sich an der ständig wachsenden Zahl von followern freuen, die jetzt die 2 Millionengrenze erreicht hat, hört man hier griesgrämiges wenn-und-aber und, was ich schon sehr bedenklich finde, unterscheidet sich in nichts von den notorischen Kirchenkritikern der Mainstreammedien und beweist so seine schon fortgeschrittene Meisterschaft im vorauseilenden Gehorsam an den landestypischen Zeitgeist.
So jedenfalls, liebe blogger von katholisch.de geht Neuevangelisierung ganz bestimmt nicht.

Die Kardinäle sagen einmütig ja....

Nach den Theologen haben auch die Kardinäle und Bischöfe der Congregatio delle cause dei santi ihr Ja im derzeit laufenden Seligsprechungsprozess für Papst Paul VI gesprochen.
Das ist, wie VaticanInsider meldet, das Ergebnis der Tagung der Kongregation am vergangenen 10.12.

                                           
                                                   


In einem nächsten Schritt wird die Positio am 20.12. dem Hl. Vater von Kardinal Angelo Amato, dem Präfekten dieser Kongregation, übergeben werden.
Von der Zustimmung des Hl. Vaters kann mit Sicherheit ausgegangen werden.
Quelle;VaticanInsider, Andrea Tornielli


                       

Anglicanorum coetibus

Am  1. Januar 2013 verlassen 11 anglikanische Schwestern, unter ihnen die Priorin, Madre Winsome, ihr anglikanisches Kloster, sie folgen einer ihrer ehemaligen Mitschwestern, die diesen Schritt schon vor einem Jahr machte, Schwester Carolyn Joseph, und werden nun " Sisters of the blessed Virgin Mary", die in Wantage, Oxfordshire, beheimatet sein sollen.
An ihrer neuen Wirkungsstätte werden sie in Gebet und Kontemplation ihrer Berufung weiter folgen.
Msgr. Newton von der für rückkehrwillige Anglikaner geschaffenen Personalprälatur Our Lady of Walsingham sagte dazu:
"Die anglikanischen Schwestern haben immer für die Einheit der Christen gebetet und wir sind für ihren Mut und ihren Glauben dankbar."
Auf der Web-site der Gemeinde in Wantage liest man:  "Das Leben unserer Gemeinde ist auf die Liebe zu unseren Herrn Jesus Christus ausgerichtet, die sich im Kultus ausdrückt."
Priorin Winsome sagte: "Das Angebot des Hl. Vaters war eine prophetische Geste, die den Gebeten von Generationen von Anglikanern und Katholiken ein gutes Ende brachte."

Quelle Osservatore Romano

Felix Britannia !





Donnerstag, 13. Dezember 2012

Jesus und die Frauen

Also, dazu ist ja viel und erhellendes gesagt worden, und manchmal denke ich noch daran, wie mein Sohn seinen Relilehrer in Schnappatmung versetzt hat.
Wie heutzutage üblich, wird ja im katholischen Reliuntericht erklärt, dass Jesus zwar cool und gut drauf und überhaupt war, aber die Kirche je nun, ihn einfach nicht verstanden hat,
Weil das, was alle Welt heutzutage will, ja mehr auf der Linie dessen sei, was Jesus gewollt hat...........
Wir kennen das ja alles bis zum Überdruss.
Auf jeden Fall wurde der aufsässige Bengel , der mein Sohn ist und zu seinem Leidwesen von frühester Jugend an mit zur Kirche gehen musste und auch in der örtlichen Pfadfindergruppe viel Gutes und Vernünftiges zu hören bekam, irgendwann von der deutsch katholischen Wirklichkeit eingeholt.
Ich muss jetzt hier mal gestehen, dass ihm das fromme Elternhaus irgendwann einmal gewaltig auf die Nerven ging, aber die Anbiederei diverser moderner Theologen noch mehr.
Also wurde im Reliunterricht lang und breit über den Reformstau in der Kirche, bezüglich der Emanzipation der Frauen, aus überkommenen, ungerechten, patriarchaischen Strukturen lamentiert.
Irgendwann einmal stellte einer der Kurzen die Frage, warum Jesus sich zu dem Thema nicht geäußert habe.
Weil, wenn das mit den Frauen weg von Herd und hinein in die Produktion und weg von den Windeln (außer gegen Bezahlung als "Tante" in 'ner Krippe) und so, wirklich so wichtig wäre, dann müsse Jesus ja was dazu gesagt haben.
Nun war der Lehrer in der Bredouille, und er verfiel auf die heute noch gängige These, dass, wenn Jesus heute, dann...........

Heute in Rom


Audienz

heute haben 6 neue Botschafter beim Hl. Stuhl dem Hl. Vater ihre Akkreditierungsschreiben überreicht.
Sie vertreten die Länder Niger, Guinea, St.Vincent & Grenadines,Sambia, Thailand und Sri Lanka
           

In  seiner Ansprache betonte er, wie wichtig es sei, die Familien und Schulen im Hinblick auf die soziale Entwicklung einer Gesellschaft zu unterstützen sowie das Recht auf Erziehung und  Erwerb wahrer Werte zu achten.

                         

auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht- es sind 2 verschiedene Videos.

Pontificales Twittern
In Rom ist die gestrige Twitterpremiere des Hl. Vaters auch heute noch allerorten Gesprächsthema , so sagte der Direktor des Corriere della Sera, Ferruccio De Bortoli :
"Ich glaube, der Papst hat eine Geste größten Mutes bei der Annäherung an die Moderne gemacht, ich finde das revolutionär. Die wenigen feindlichen Reaktionen haben keine Bedeutung-sie sind Teil des Ganzen."
Und er fährt fort, daß diese Feindseligen bisher eine sicher  "evangeliumsfreie Ecke" in der Welt besessen hätte, die es jetzt nicht mehr gibt, das erbittert sie.
Das möge der katholisch.de Schreiber, der gestern von einem medialen Gau sprechen zu müssen glaubte, weil es auch ein paar feindselige Reaktionen gab, sich einmal durch den Kopf gehen lassen.

Der Sprecher der Italienischen Bischofskonferenz Domenico Pompili sagte:
"Der Entschluß des Papstes einen Twitter-account zu eröffnen, bedeutet nicht, daß er sich der dominierenden Kultur unterwirft, sondern daß er den Weg in die digitale Welt beschreiten will, weil sie Boden für Kontakte bietet und die Tür zur Evangelisierung öffnet."

Romsplitter

"Der Teppich"

Dass zum Angelus auf dem Petersplatz nicht nur fromme Pilger sind, die mit dem Papst beten wollten, sondern auch der eine oder andere Tourist, für den der Papst eine "weitere Sehenswürdigkeit Roms" darstellt, konnten wir am Sonntag live erleben: In unserer Nachbarschaft stand eine deutsche Familie, die auch auf den Papst warteten: "Wann kommt er denn endlich?" quengelten die Kinder Da sagte der Vater: "lange kann es nicht mehr dauern, denn der Teppich hängt ja schon dort"....

Um zwölf Uhr öffnete sich das Fenster und der Papst begann seine Ansprache....

Da können wir ja froh sein, dass der Mann nicht auch noch von einem "Gebetsteppich" gesprochen hat.

Video-Homage an Msgr.Gänswein

Anläßlich seiner Ernennung zum Erzbischof und zum Präfekten der Casa Ponitifcia gibt es eine (private)  italienische Homage an Msgr. Gänswein.
Er selbst sagt über seine Aufgabe:
"Wenn ein Papst gewählt wird, muß man ihm zuhören, ihm helfen und ihn in diesem Amt unterstützen."



Die italienische Bloggerin schreibt :
"Immer treu an der Seite des Papstes, mit dem Papst, für den Papst, im Dienst des Papstes."
Am 6. Januar wird der Hl. Vater seinen treuen Mitstreiter in der Petersbasilika zum Bischof weihen.

Daß wir nicht unbedingt diese Art von Engeln (?) gewählt hätten, um sie um Don Giorgio herum zu drapieren, tut nicht viel zur Sache und dem Video keinen Abbruch.

Der Witz des Tages:

Twitter macht ja, wenn man eine Seite anklickt, der man folgt, immer Vorschläge, wem man noch so alles folgen könnte ... Und gerade wollte ich mal lesen, was es neues gibt von Papst Benedikt, da kamen diese Vorschläge:


Da kann man aber einfach nur herzhaft lachen, wenn ausgerechnet einer der Atheistenführer und Kirchenbekämpfer als "ähnlich wie Papst Benedikt" eingestuft wird .... Da funktioniert der Profiler von twitter aber gar nicht und sie sollten da ganz schnell dran arbeiten ...

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Spaßbremsen oder einfach nur kleine Neidhammel?

Seit heute nachmittag der erste Tweet abgesetzt wurde, ist der twitternde Papst in fast aller Munde. Selbst die deutschen Mainstream-Medien hatten diesmal nix auszusetzen und berichteten brav und korrekt über die ersten Tweets von Papst Benedikt. Inzwischen lesen mehr als 1,4 Millionen Menschen, was der Papst uns zu sagen hat.
Aber: wer Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr oder so ähnlich:

Denn auch in Deutschland gibt es ein katholisches Portal, das mit viel Engagement und Geld auf Vordermann gebracht wurde und sehr ansprechend ist. Auch hier wird getwittert  - doch wenn man auf die Zahlen der Follower schaut, ist das doch eher ernüchternd. Gerade mal 1081 Follower sind daran interessiert, was die (glauben manche) wichtigste(!) Sektion der katholischen Kirche zu vermelden hat.

Hart aber fair und die Folgen.....

wie wir bei den bloggern Joseph Bordat, Echo Romeo, katholon, das hörende Herz u.a. lesen müssen, hat die schon im Studio aus dem Ruder gelaufene Plasberg-Talkshow Hart aber Fair zum Thema gleichgeschlechtliche Ehen für die nicht gleichgeschalteten Teilnehmer die für eine Meinungsdiktatur typischen Folgen gezeitigt: Drohungen, Einschüchterungsversuche, Diffamierung.
War der Tweet: man solle Frau Kelle doch als Hexe verbrennen noch durch eine Entschuldigung des Autors zur Güte geregelt worden, so wurde Martin Lohmann jetzt per e-mail anonym bedroht. Weil er ausdrücklich wünscht, daß diese mail veröffentlicht wird, tun wir das auch:

"Ich bin homosexuell und habe AIDS, wohne in Bonn und bin nun entschlossen ihnen auch das Geschenk dieser Immunerkrankung zu geben. Wenn sie also demnächst einen kleinen Piekser verspühren sollten, dann war ich das wohl mit meiner Nadel"

Abgesehen davon, daß hier jemand vielleicht unbeabsichtigt sein Niveau unter Beweis stellt, falls man von einem solchen überhaupt noch sprechen kann, sollte es ja möglich sein, dem Urheber auf die Spur zu kommen.
Im Rahmen einer Gleichbehandlung wäre es schön, wenn sich die Telekom bei der Weitergabe der Adresse des Mailabsenders ähnlich kooperativ zeigen würde, wie bei der Übermittlung der Mailkontakte einer inzwischen gelöschten Website an einen Verlag zweifelhaften Rufes in Berlin.

Pace e bene, Twittergrüße aus Assisi

Mehr zum Thema des Tages
Die Franziskanerfratres des Sacro Convento di Assisi, die nach der Ordensregel von 1223 leben, haben heute mit als erste auf den Tweet des Hl. Vaters geantwortet :
" Pace e bene, Santita,
bei diesem Abenteuer sind wir im Namen des Hl. Franziskus mit Ihnen. "

Quelle: ANSA, LaPresse

Papst-Tweets: Das Thema des Tages

wird zum Thema des Lebens: 

Mit seinem neuesten Tweet gibt uns der heilige Vater mit auf den Weg, dass wir Gott immer vertrauen können. Das gilt besonders für die derzeitigen stürmischen Zeiten.

Die Follower up-date

up-date: inzwischen nähert sich die Zahl der follower der 1,5 Millionenmarke ( was übrigens auf der homepage der DBK als "medialer Gau" interpretiert wird.....)

betrachtet man die etwas über 1,1 Millionen follower des päpstlichen Tweet-accounts nach ihrer Sprachzugehörigkeit, ergibt sich zur Zeit folgende prozentuale Verteilung unter den 8 Sprachen:
englisch            67,6%
spanisch           15,5%
italienisch           9,2%   
portugiesisch      2,5%
deutsch              1,9%
französisch         1,6%
polnisch             0,7%
arabisch             0,6%

Die "Dampfmacher" des deutschen Sonderweges- und Wesens, an dem nach ihrem Dafürhalten die Katholische Kirchenwelt genesen soll, können daraus ersehen, wie ihr Stellenwert in der universalen Kirche derzeit ist und die Lautstärke und Penetranz ihrer Wortmeldungen vielleicht etwas herunter regulieren.