Dienstag, 16. April 2013

Die Welt gratuliert

Einer der frühen Gratulanten: Papst Franziskus
Bei seiner allmorgendlichen Messe in der Casa Santa Marta hat Papst Franziskus zunächst mit einem Gebet den Hl. Geist gebeten, seinem Vorgänger beizustehen und ihn zu trösten, später hat er Papa Benedetto in Castel Gandolfo angerufen, um ihm persönlich zu gratulieren. Bei diesem Gespräch hat er nach Angaben des offiziellen Bulletins des Hl. Stuhles auch einige Worte mit Bruder Georg gewechselt, mit dem zusammen er am kommenden 23. April Namenstag feiert.
Am kommenden Freitag, dem 19. April jährt sich zum 8. mal die Wahl Joseph Ratzingers auf die Cathedra Petri.
Quelle LaSantaSede




Die deutsche Sektion von Radio Vatican hat es ja doch noch geschafft.....Link
wir hatten schon nicht mehr damit gerechnet.

A.Kissler
Besonders lesenswert ist der Artikel von A. Kissler im Cicero " Avantgardist der Stille"   Link

Kardinal A.Comastri  im Interview mit Radio Vatican :" Sein Gebet stärkt Papst Franziskus und uns"
Link zum Interview
die deutsche Übersetzung folgt auf der nächsten Seite ( lohnt sich!)

France Presse  Link

Rorate Coeli  Link

Avvernire, Elio Guerriero  "Die Liebe des Zeugen"  Link
Guerriero entwickelt die Geschichte des Pontifikats Benedettos von der Figur des Lieblingsjüngers Johannes aus- der unter dem Kreuz und nach dem Tode und der Auferstehung Jesu der Weggefährte des Petrus wird. Er schreibt Papst Benedikt habe sein Pontifikat immer von Ostern aus gesehen -so wie sein ganzes Leben, das an einem Ostersamstag, dem 16. April 1927,  in Marktl begann.

die gesamte spanischsprachigen  Presse und blogs haben wir ob unserer mangelnden Spanischkenntnisse ausgelassen

zur Übersetzung des Interviews mit Kardinal Comastri mit Radio Vatican

Montag, 15. April 2013

Was wirklich mal gesagt werden muß

kann man hier als Artikel von Wolfram Weimer im Standard lesen Link
Gibt es Entlarvenderes als das beredte Schweigen der europäischen Linken zu den sicher nicht leeren Drohungen des nordkoreanischen Mariontettendiktators Kim Jong-Un,  Atomwaffen einzusetzen?
Wäre die Strahlung, die vom kommunistischen Gulagstaat durch den Einsatz von  Atomwaffen ausgelöst würde, eine gute Strahlung, über die man folglich schweigt z.B. im Gegensatz zur Strahlenhysterie um die Tsunamikatastrophe mit der nachfolgenden Havarie des Kernreaktors in Fukushima, wo innerhalb weniger Tage Geigerzähler in Deutschland ausverkauft waren?
Gerade in Gorleben unterwegs oder was? Oder beim Ostermarsch falsch abgebogen? Keine Demo, keine Menschen-und/oder Lichterkette?
Keine Kindergartenkinder auf Straßenkreuzungen mit von Eltern und Erzieherinnenkollektiv liebevoll gemalten  Spruchbändern " Wir haben Angst" ?  Keine kamerawirksamen hysterischen Ausbrüche bekannter grüner Politikerinnen ? Nein,  wohl nicht. Hier herrscht über allen Gipfeln Ruh und auch in den Wipfeln hörest du  kaum einen Hauch....sogar die Vöglein schweigen im Walde, warte nur....aber nein volkseigene Strahlung ist per se ungefährlich für die Werktätigen aller Länder, sie trifft nur Bonzen und Kapitalisten oder so.

Dementis und Korrekturen....

wir wollen ja nicht mit zweierlei Maß messen- und dann selber nicht tun, was wir von anderen verlangen. Deshalb müssen wir zwei Sachen, die wir kürzlich hier -gutgläubig, das geben wir zu-veröffentlicht haben, korrigieren.

1. Das schöne Foto von Papa emeritus Benedetto und seinem Bruder Georg in Castel Gandolfo , ist wohl schon älteren Datums ( letzter Herbst, und soll da schon im Merkur gezeigt worden sein), auch wenn es im Corriere della Sera als aktuell veröffentlicht wurde. Link
Das ist schade- in jeder Hinsicht.

2. Die von der Sala Stampa und  der Homepage des Hl. Stuhls angekündigte alternierende Benutzung der Ferula Pauls VI ( und Johannes Pauls II)  und der Benedikts XVI ( und Johannes XXIII) durch Papst Franziskus, die gestern in San Paolo fuori le mura   beginnen sollte- hat nicht stattgefunden.
Hier eine Kopie aus dem Artikel:
"...Il Santo Padre Francesco, per la celebrazione della Santa Messa in occasione dell'insediamento sulla Cathedra Romana (7.04.2013), ha usato la croce pastorale di Paolo VI, con l'intenzione di alternare nelle prossime celebrazioni l'uso di questa con quella di Benedetto XVI. ...."

top

" Der Hl. Vater Franziskus hat bei die Feier der Heiligen Messe anläßlich der Inbesitznahme der Cathedra Romana, das Pastoralkreuz von Paul VI benutzt- mit der Absicht ab der nächsten Feier seinen Gebrauch mit dem von Benedikt XVI abzuwechseln."

Warum das nicht geschah, entzieht sich unserer Kenntnis, ebenso warum man eine solches Vorgehen ankündigte.

Sonntag, 14. April 2013

Zur Geschichte der Ferula

Papst Franziskus hat bei der Inbesitznahme der Cathedra Petri in der Lateranbasilika auf die Ferula Pauls VI zurückgegriffen- was zu allerlei, teilweise wilden Spekulationen über den Symbolwert dieses Tuns Anlass gab. Um dem Ganzen mal eine historische Grundlage zu geben-hier ein bißchen was aus der Geschichte der Ferula, so wie der Hl. Stuhl -nach den Quellen und vaticanischen Archiven-sie darstellt. Link

Die Ferula oder das Pastoral als liturgisches Insignium eines Bischofs oder Abtes ist zuerst in spanischen Chroniken aus dem 7. Jahrhundert bezeugt, auch wenn es ihren Gebrauch wahrscheinlich schon früher gab.
Es sieht so aus, als habe sich die Nutzung der Bischofsstabes von der iberischen Halbinsel aus, zunächst über die Britischen Inseln, dann Gallien und Germanien in der Westkirche ausgebreitet.
In den frühen Beschreibungen und Anweisungen nach den Ordines Romani für die päpstlichen Messen wird der Bischofsstab nicht erwähnt.
Auf keiner römischen Bilddarstellung der päpstlichen Insignien ist die Ferula abgebildet- sie war nicht Teil der päpstlichen Insignien. Noch Innozenz III ( 1161 -1216 ) schrieb in "De sacro altaris mysterio"  "Romanus Pontifex virga non utitur"
Der Grund dafür, daß der Papst keinen Bischofsstab nutzte, liegt wahrscheinlich darin, daß bis nach Beendigung des Investiturstreites, die Bischöfe , die von anderen Bischöfen geweiht wurden, von weltlichen Machthabern eingesetzt wurden, die ihnen dann bei der Investitur die Ferula überreichten.
Die Päpste hingegen wurden weder von Bischöfen noch weltlichen Machthabern eingesetzt, sondern erhielten ihre Macht direkt von Gott, daher gehörte auch ein Bischofsstab nicht zu ihren Insignien.
Noch Thomas von Aquin schreibt: "Romanus Pontifex non utitur baculo." und er bezieht sich dabei ausdrücklich auf die Form des Krummstabes, der einem Hirtenstab gleicht, als Zeichen des Hirtenamtes und der Jurisdiktion.

Sehr Schönes aus Heiligenkreuz

Am vorigen Sonntag hat der Wiener Erzbischof Kardinal Schönborn im Kloster Heiligenkreuz zwei Zisterzienserbrüder geweiht- einen zum Diakon den anderen zum Priester.
Wer mehr lesen und sehen will, kann das hier tun: Link
Und wer Bilder vom Besuch von Papa emeritus Benedetto 2007 in Heiligenkreuz ansehen möchte, kann das hier tun. Link

Tweets zum Tage



Regina Coeli

Beim heutigen Regina Coeli sprach Papst Franziskus über das Geschehen in den ersten Tagen nach der Auferstehung des Herrn in Jerusalem, wie sich die Nachricht vom Unerhörten verbreitete und wie die Hohen Priester vergeblich versucht hatten, die Weitergabe der Frohen Botschaft durch die Jünger zu unterbinden.
Die Jünger-unter ihnen die späteren Apostel- hatten nicht den Autoritäten gehorcht sondern nur Gott.
Das sollten auch wir trotz aller Schwierigkeiten  in der heutigen Zeit tun, wenn wir die Gegenwart des Herrn in unserem Leben erfahren haben und das anderen mitteilen.
Quelle: RadioVatican



Hier ist noch eine kurze deutsche Zusammenfassung:

Samstag, 13. April 2013

Leck?

Wir wollen nur mal ganz bescheiden darauf hinweisen, daß unser Boot nicht leck ist- und Schiffsbrüchige, die vielleicht noch orientierungslos bei Echo Romeo herumschwimmen, und den dort zahlreich angebotenen Rettungsversuchen ( zutüdeln, Cappa Magna rein, Dialog beginnen, Schuldige suchen....) mißtrauen, bei uns aufgenommen werden...wir setzen gleich mal das Schlauchboot aus.
Hier der Link  zum Fundstück des Tages  bei Echo Romeo :  
zur erschütternden Meldung von der dräuenden Seenot des Schiffleins Petri "alle Mannin an Deck !"
Dies ist keine Übung ! Die Bordkapelle spielt non stop Durchhaltelieder, der Funker ist gefesselt und geknebelt, damit er nicht vorzeitig SOS funkt, aber sonst ist alles klar.

Wir sind Papst?

das fragen sich vielleicht seit heute die hochehrwürdigen Eminenzen:
Bertello, Ossa, Gracias, Marx, Pasinya, O´Malley, Pell & Rodriguez, die in ein Kollegium aus 8 Kardinälen berufen wurden, um den Papst bei der Leitung der Kirche zu beraten.

Pater Lombardi hat noch einmal betont, daß die Herren nur beratende Funktion aber keinerlei Entscheidungskompetenz haben, das wurde notwendig, weil unsere ignoranten MSM schon wieder von Revolution phantasieren, schon mal salopp verkünden, die Zeit der Alleinherrschaft über die Kirche sei vorbei und andere Wunschkonzertmelodien  ähnlichen Inhalts trällern

Hier ein Link  zum Artikel von news. va

Neues aus Rom

Ferula
Wie die Sala Stampa bekannt gab, wird Papst Franziskus die Ferula von Paul VI und den Kreuzstab Benedettos abwechselnd benutzen. Dazu veröffentlichte sie einen kleinen Exkurs über den Bischofsstab und seine Geschichte -und die Ferula.
Hier der Link 

Dementi
Dann gab es ein harsches Dementi aus dem Vatican gegen einen Artikel über den angeblichen Gesundheitszustand des Papa emeritus, in dem Bischof Paglia frei erfundene, ungeheuerliche Behauptungen untergeschoben wurden. In ungewöhnlich klaren , eher wenig diplomatischen Wurten wird der Urheber des Artikel  Anselmo zum sofortigen Widerruf  und Abdruck des Briefes in seiner Zeitung aufgefordert.
Hier der Link -zum Abdruck des Vaticanischen Schreibens

Gerüchte und das prompte Dementi
Nach Vaticanista P.Rodari hat Papst Franziskus beschlossen, das Aufgabengebiet und die Kompetenzen des Staatssekretariates zu beschränken und einen "Kronrat" von 5 Kardinälen einzurichten, die ihm bei der Leitung der universalen Kirche zur Seite stehen. Dieser Kronrat solle im Oktober seine Arbeit beginnen.
Paolo Rodari ist Vaticanist der Repubblica, die Kardinaelstaatssekretär Bertone zum Feind Nr.1  stiliisert hat und seit Monaten,  mal mehr mal weniger offen, dessen Abberufung fordert. Bei der Repubblica , die auch bei Vatileaks eine etwas undurchsichtige Rolle spielte, weiß man nie genau, ob mit den Attacken auf den Staatssekretär nicht auch der Pontifex gemeint war


Ein Foto sagt mehr

als viele gedruckte Worte.....zu unserem gestrigen Beitrag über den Gesundheitszustand von Papa emeritus Benedetto ( nach dem Artikel des Corriere über den Besuch von Bruder Georg und die Vorbereitungen zur Geburtstagsfeier )  gibt es noch ein schönes Foto der Nachrichtigenagentur Ansa, das durch italienische und französische Journale und blogs ging. Es zeigt die Brüder Ratzinger in Castel Gandolfo . Link


Freitag, 12. April 2013

Heute in Rom

Heute um 12:00 hat Papst Franziskus die Päpstliche Bibelkommission zum Ende ihres jährlichen Treffens in Audienz empfangen. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Kommission,  Erzbischof  L.Müller sprach er zu den Theologen:
"Die Bibel kann man nicht aus sich selbst heraus interpretieren sondern nur vom Fundament der Tradition aus.
Die Interpretation biblischer Texte kann auch nicht eine individuelle, wissenschaftliche Aufgabe Einzelner sein, sie muß der lebendigen und authentischen Tradition der Kirche gegenübergestellt werden.
Die ist das Maß für ein korrektes Verhältnis zwischen Exegese und Lehramt.
Das sei - fuhr er fort- nicht nur für den einzelnen Glaubenden sondern für die ganze Kirche wichtig, deren Leben und Sendung auf das Wort Gottes gegründet ist.
"Das Wort Gottes ist die Seele der Theologie und gleichzeitig die Inspiration der christlichen Existenz. Das Wort Gottes geht der Bibel voraus und aus ihr hervor.
Um die Schrift verstehen zu können, ist die ständige Anwesenheit des Heiligen Geistes und die Führung durch das Lehramt nötig.
Das II.Vaticanische Konzil  hat das in der Konstitution Dei Verbum mit großer Klarheit gesagt: alles , was die Art, die Schrift auszulegen betrifft, ist in letzter Instanz dem Urteil der Kirche unterworfen, die das Göttliche Mandat erhielt, das Wort Gottes zu bewahren und zu interpretieren."
Quelle: Radio Vatican
 ..


Außerdem stattete Papst Franziskus dem vaticanischen Staatsekretariat einen Besuch ab und dankte den Mitarbeitern für ihre wertvolle Arbeit.

Mehr Beruhigendes aus Castel Gandolfo

Unberührt von medialen Spekulationen ( aus dem Reich der Fieberträume PR-abhängiger Journalisten) zum Gesundheitszustand von Papa emerito Benedetto, ist in diesen Tagen ohne großes Aufsehen Msgr. Georg Ratzinger in Castel Gandolfo eingetroffen, um gemeinsam mit der (ex)-päpstlichen Familie den 86. Geburtstag seines jüngeren Bruders zu feiern. Hier ein Foto der beiden
Dort erholt sich Papa Benedetto gerade von seinem "Pensionierungsschock" - ( "choc di pensionamento"),
wie es der renommierte Kardiologe Prof. A.Maseri, zu dessen Patienten der sel. Johannes Paul II gehörte und Königin Elizabeth II immer noch zählt, nennt.
Dieser Schock-sei ein gewöhnlicher Effekt bei Menschen, die lange besonders verantwortungsvolle und entscheidungsreiche Positionen inne hatten, und ganz besonders zähle dazu das gerade beendete 8-jährige Pontifikat.
Zuerst sei es hart, sagt Pro. Maseri, aber dann trete ein Umkehreffekt ein und die Betroffenen erholen sich wieder- so seiner Ansicht nach auch Papa Benedetto, dessen Herzprobleme bekannt seien, die jetzige Schwäche sei aber kein Problem des Herzens sondern der Psyche und des Gehirns und es sei ein gutes Zeichen, wenn die vom Pensionierungsschock Betroffenen intellektuell aktiv blieben-so wie jetzt Papa em. Ratzinger, der zahlreiche Bücher- so "Eine theologische Ästhetik" von Hans Urs von Balthasar mit in den Apostolischen Palast am Albaner See genommen hat- und u.a. von der Sekretärin begleitet wird, die als einzige seine Schrift entziffern kann.

Neues aus Rom

Im Marienmonat Mai, genauer gesagt am 13. 5. wird Papst Franziskus sein Pontifikat Unserer lieben Frau von Fatima weihen.
Unter ihren Schutz hatte auch der selige Johannes Paul II  sich und sein Pontifikat  gestellt.

Quelle: Santuário de Fátima

Donnerstag, 11. April 2013

Heute in Rom

Heute morgen empfing Papst Franziskus den Premierminister Mozambiques, Alberto Clementino, in Audienz. Der bedankte sich für die Hilfe, die die Kirche seinem geplagten Land geleistet hat.



In der Sala Clementina gab er eine weitere Begegnung mit einer Besuchergruppe aus den USA, der Papal Foundation. Der Bischof von Rom dankte den Mitgliedern dieser Gruppe für ihre Arbeit. Für einen als Geschenk mitgebrachten Pileolus, den er sogleich aufsetzte, überreichte er den Gästen seinen eigenen.