Donnerstag, 6. Juni 2013

Was denn nun?

Oder die Rede der politische Korrekten und Heuchler- betrachtet vor dem Hintergrund der in den letzten Tagen von Papst Franziskus bei den morgendlichen Messen in der Casa Santa Marta gesprochenen Worte.

Nachdem sich in Deutschland das Interesse bzgl. früherer pädophiler zumindest verbaler Aktivitäten von Grünen-Politikern von Cohn-Bendit auf Volker Beck verlagert hat und man den Versprechungen der Partei, dieses unrühmliche Kapitel ihrer Geschichte aufarbeiten zu wollen, mit einer gewissen Skepsis gegenüber steht, passierte Folgendes:
1988 erschien unter V. Becks Namen das Buch " Der pädosexuelle Komplex", das sich für eine Entkriminalisierung der "Pädosexualität" aussprach.
Heute behauptet Beck einerseits, sein Beitrag sei ohne seine Autorisierung geändert und veröffentlicht worden, gleichzeitig und andererseits macht er seine Urheberrechte auf genau diesen dubiösen Text gerichtlich geltend und verklagte die Bayrische Junge Union wg. Urheberrechtsverletzung, weil sie den Text ins Internet gestellt hatte.
Das ist doch ein wenig verwirrend und man fragt sich: was denn nun?
Quelle: Junge Freiheit, Christliches Forum


Neues vom Emeritus

Besuch aus Deutschland
Manfred Lütz besuchte kürzlich Papa emeritus Benedetto im Vatican, wo er mit ihm u.a. über sein zusammen mit Kardinal Cordes herausgegebenes Buch "Benedikts Vermächtnis und Franziskus´ Auftrag: Entweltlichung" (Herder)  sprach.
Er berichtete- Benedetto sei zwar gebeugter als bei ihrem vorherigen Zusammentreffen, aber interessiert, geistesgegenwärtig, schlagfertig und voller Humor-wie eh und je. Auch die viel bejubelten Stilbrüche seines Nachfolgers betrachte er mit Gelassenheit und Sympathie aus seiner unerschütterlichen  Glaubensgewißheit heraus.
Er sei in seinem Ruhestand angekommen und habe gesagt: " Es geht mir gut. Ich lebe wie ein Mönch..."
Kernthese des Buches ist -auf Lützsche Art-schlagwortartig formuliert: "Keiner braucht eine katholische Herzoperation",
Die Kirche in Deutschland müsse aufhören Arbeitgeber unzähliger Menschen in Krankenhäusern, Kindergärten etc.sein zu wollen, die nicht hinter dem Glauben stehen
Man kann das nachlesen- hier klicken
up-date  inzwischen hat auch Radio Vatican mit einem Bericht nachgezogen: hier klicken

Würdigung

Mittwoch, 5. Juni 2013

Ein Gruß aus Santa Marta an unsere Politisch Korrekten in Politik, Kultur & Medien

Papst Franziskus sprach heute Folgendes:

"Die politisch korrekte Sprache will eine Wahrheit, die Sklavin ihrer eigenen Interessen ist.
Sie ( die sie benutzen) selbst sind Opfer ihrer eigenen narzisstischen Idolatrie. ...Das, was eine überzeugende, verführerische Sprache zu sein scheint, führt zu Irrtum, Lüge und Heuchelei."

Quelle: AGI S.Izzo



Beweise gefällig ? z.B. hier klicken oder hier .  Q.e.d. !

Audienz

Papst Franziskus hat gestern den armenisch-katholischen Patriarchen Nerses Bedros XIX Armouni von Cilicien  in Audienz empfangen. Zur armenischen Delegation, die dem Pontifex ein bronzenes Kruzifix schenkte, gehörte auch der jugendiche Rektor des Armenischen Seminars in Rom.
Der Papst bezeichnete den Mord an den Armeniern 1915- als den ersten Genozid in der Geschichte des 20. Jahrhunderts, nachdem er eine Frau begrüßt hatte, deren Familie zu den damaligen Opfern gehörte.

Dienstag, 4. Juni 2013

Die letzten Stunden im Leben des sel.Johannes XXIII


Sein letzter Wunsch:  mit dem Blick auf den Gekreuzigten zu sterben.
Ein nicht mehr ganz aktueller aber lesenswert geschriebener Bericht von seinem Verwandten Domenico Agasso in Sotto il Monte /Bergamo.
Link zu VaticanInsider: hier klicken


" Sie hatten seine Brüder in Sotto il Monte informiert, daß der Papst im Sterben liege. Alfredo, Giuseppe und Zaverio Roncalli, seine Schwester Assunta brachen sofort auf, mit ihnen bestieg der Mailänder Kardinal Giovanni B. Montini das Flugzeug."
"Um sein Bett herum standen neben den Brüdern, der Schwester, auch seine Nichten Suor Angela und Suor Anna, sein Sekretär  Msgr. Capovilla und Kardinal Cicognani, aber der Pontifex erkannte sie nicht mehr.
Das Fieber war kontinuierlich gestiegen und hatte jetzt 42° erreicht. Einer der Ärzte, Professor Valdoni sagte "Giovanni XXIII ist in den Händen Gottes, er ist bereits klinisch tot."

"Die Stunden vergingen-und das Fieber begann unvorhergesehen zu sinken. "Wir sahen uns an" erzählt der Neffe  "und wußten: das ist das Ende."
In der Zwischenzeit war auf dem Petersplatz ein Altar errichtet worden und Kardinal Traglia, Vikar der Diözese Rom, hatte begonnen, die Hl. Messe zu feiern.
Papst Johannes, der noch bis vor einigen Momenten kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben hatte, bewegte sich plötzlich, deutete mit den Händen etwas an, seine Augen schienen einen festen Punkt an der gegenüberliegenden Wand zu suchen und baten schmerzlich um einen Gefallen, um Hilfe.

Papst Franziskus am Grab des sel.Johannes XXIII

Gestern am 50.Todestag des sel. Papstes Johannes XXIII betete Papst Franziskus an dessen Grab im Petersdom.
Er hatte auch eine mehrtausendköpfige Pilgerschar aus Bergamo, der Heimat des Papa Buono empfangen , die in Begleitung ihres Bischofs Francesco Beschi aus diesem Anlass nach Rom gekommen waren. Sie forderte er auf, das Gedenken und das geistliche Erbe "ihres" Papa Buono zu pflegen.

Montag, 3. Juni 2013

"Pama"

Die zunehmend exaltierter werdende italienische Star-Sängerin Cecilia Bartoli hat sich soeben zum Nebenlehramt erkärt und uns staunenden Zeitgenossen verkündet, daß Gott ( auch ) eine Frau sei.
Eigentlich eher ein Zwitter, den/die sie persönlich simpel Pama nennt. Daß Gott eine oder auch (- da drückt sich unsere Primadonna etwas unklar aus) Frau sein müsse, könne man daran erkennen, daß so große Komponisten wie Händel,Vivaldi und Mozart geschaffen wurden.
Eine stringente Beweisführung-wie wir zugeben müssen.
Ob sie das Papst Franziskus schon mitgeteilt hat? Der wäre für derlei Hinweise aus berufenem Mund sicher dankbar. Besonders begeistert wurde diese neue Gottes-Erkenntnis jedenfalls schon von protestantischen Theologinnen und Jounalist-innen aufgenommen.

Quelle: Christ und Welt

Neues zu den Kreuzzügen

Es gibt Neues zum Lieblingsphantasma aller Geschichtsanalphabeten und Christenhasser ( oftmals ein Synonym) :  zu den Kreuzzügen.
M.Matussek bespricht auf der Achse des Guten ein neues Buch zu diesem Thema und listet dabei auch die Lieblingsfehler aller Kreuzzugsmaniker auf-die zwar längst widerlegt sind-was diese aber nicht im Geringsten stört- weil auf ihnen ihr gesamtes meist so simples wie sakrosanktes Weltbild ruht.
Wer den Artikel lesen möchte klicke hier
Das Buch des Religionssoziologen Rodney Stark heißt: " Gottes Krieger-Die Kreuzzüge in neuer Sicht."

Tweet zum Tage

Fundstück

wo? bei  "das hörende Herz" ebenfalls zum 50.Todestag des sel. Johannes XXIII   Dank dafür !



Das Video zeigt den neugewählten Pontifex bei seinem Besuch im Gefängnis "Regina coeli", wo er am 26.12.1958 zusammen mit den Gefangenen die Messe des Hl. Stefanus feierte.
In seiner Ansprache an die Gefangenen, verspricht er ihnen seine väterliche Nähe und seine Gebete.
"Ich habe in Eure Augen geschaut, ich habe Euch mein Herz geöffnet"

Vor 50 Jahren

am 3. Juni 1963 starb Papst Johannes XXIII
Der am 25.11. 1881 geborene Angelo Roncalli wurde als Patriarch von Venedig am  28.10.1958 als Nachfolger Papst Pius XII auf die Cathedra Petri gewählt.
Am 3.9.2000 wurde er von Papst Johannes Paul II selig gesprochen.




Dankenswerterweise erinnert uns O.Tannenberg bei elsa unter dem Titel " Sanguis Martyrum"
an den Tod Bischof Padoveses heute vor 3 Jahren.

Universal- die Una Sancta

Gestern fand im von Papa emeritus Benedetto ausgerufenen Jahr des Glaubens im Petersdom unter der Leitung von Papst Franziskus und weltweit in den Diözesen die eucharistische Anbetung statt.

Sonntag, 2. Juni 2013

Angelus

Beim Angelus ging der Papst auf das heutige Evangelium ( für die Länder, in denen heute Fronleichnam gefeiert wird)ein und betonte, die Jünger hätten nicht alles verstanden, was da bei der Sättigung der 5000 mit 5 Broten und 2 Fische  geschehen war- sie wären -wie die Menge - vom Erfolg hingerissen worden und in eine Art Triumphalismus verfallen, was ihnen die richtige Sichtweise unmöglich machte.



Nach dem Angelusgebet bat Papst Franziskus um ein stilles Gebet für die Soldaten der Friedensmissionen,ihre Familien und besonders für die Gefallenen und Verwundeten

Quelle Radio Vatican

Samstag, 1. Juni 2013

Historisches....

Am 28. April 2009 besuchte Papst Benedikt XVI das vom Erdbeben schwer getroffene Gebiet um Aquila in den Abruzzen - er wollte trotz der Einsturzgefahr die zertörte Kirche Santa Maria di Collemaggio besuchen, um am Schrein Papst Coelestins V zu beten und das Pallium, das ihm bei seiner Inauguration am 24.4.2005 überreicht worden war, niederzulegen.
Eine Geste, die in diesem Jahr plötzlich als weg- und zukunftsweisend  erschien.
Der Hl. Vater wurde vom Metropolitanerzbischof der Region Aquila Msgr. Giuseppe Molinari begleitet und vor dem Portal der Kirche vom Ortsbischof empfangen, der zu Beginn des Videos über die "außerordentliche Demut" des Papstes spricht, der am Tage seiner Inauguration auch ihn ( wie er sich ausdrückt "auch meine armselige Person") um sein Gebet gebeten habe. Zivilschutzkräfte und Feuerwehrleute vor Ort führten die Besuchergruppe um den Pontifex in die Kirche.
Am Ende seines Besuches erteilte Papa Benedetto allen Anwesenden den apostolischen Segen.



Abschied von den Kindern von Aquila

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