Mittwoch, 26. Juni 2013

Märtyrer


Wie Kardinal Sandri, der Präfekt der Kongregation für die Ostkirchen, bekannt gab, ist am 23. Juni der Franziskanerpater Francois  Mourad während eines Überfalls auf sein Kloster Hl. Antonius von Padua in Ghassanieh, einer überwiegend von Christen bewohnten Stadt in Syrien, von islamistischen Rebellen brutal ermordet worden. Er hatte sich den Angreifern entgegengestellt und versucht, die Menschen, die sich ins Kloster geflüchtet hatten, zu schützen. RIP.
Seit dem Überall ist die Stadt von ihren Einwohnern verlassen worden.
hier kann man lesen, was news.va dazu schreibt:  klicken

Quelle: Radio Vatican

Dienstag, 25. Juni 2013

Heute in Rom

Morgenmesse
"Gott hat uns auserwählt und verläßt uns nie "



zum Predigttext geht es hier bei news.va klicken

Der Schülerkreis 2013

Im Jahr 1 nach dem Rücktritt Papst Benedikts XVI trifft sich der Schülerkreis wie alljährlich in Castel Gandolfo -aber ohne ihn. Allerdings hat er das Thema "Die Gottesfrage vor dem Hintergrund der Säkularisation" und einen Sprecher ausgesucht, den Ratzingerpreisträger Rémi Brague.
Einer der Teilnehmer seit Anbeginn, der Salvatorianerpater Stephan Otto Horn, der unseren Emeritus Anfang Juni besuchte,  sagte dazu im Catholic Newsservice Folgendes: hier klicken
Er erwähnt auch, daß Benedetto ihm berichtet habe, daß sich beide Päpste gegenseitig zu überzeugen versucht hätten, doch den Sommer in Castel Gandolfo zu verbringen. Er, Benedikt, habe das abgelehnt , er werde das Kloster nicht verlassen und er habe Papst Franziskus gebeten, wenn er nicht längere Zeit am Albaner See verbringen könne, doch wenigstens am 15. August dorthin zu fahren und wie es seit langem päpstliche Tradition ist, die Hl. Messe dort zu feiern.
Hoffentlich erfüllt ihm der Bischof von Rom diese Bitte!
Zum Gesundheitszustand des Emeritus sagte Horn" es gehe ihm gut, die ersten 3 Wochen nach seinem Rücktritt seien schwierig und problematisch gewesen, dann aber habe er angefangen, sich zu erholen und nun strahlten seine Augen wieder-auch wenn er älter und gebrechlicher geworden sei.
Aber wer wird schon jünger?



Die 4 Lübecker Märtyrer

Heute gedenkt die Kirche der 4 Lübecker Märtyrer, der Kapläne Johannes Prassek und Eduard Müller, des Vikars Hermann Lange, sie wurden 2011 selig gesprochen und des evangelischen Pastors Karl-Friedrich Stellbrink, die heute vor 70 Jahren, am 25.6.1943 wegen ihrer NS-feindlichen Gesinnung zum Tode verurteilt und am 10. November 1943 hingerichtet wurden.
Hier geht´s zum Webportal der Erzdiözese Hamburg für die 4 Märtyrer  klicken -hier kann man u.a. auch die Abschiedsbriefe der Verurteilten lesen

Als erster war Pastor Stellbrink von der Gestapo verhaftet worden, nachdem er in seiner Predigt am Palmsonntag 1942 nach dem zerstörerischen Bombenangriff auf Lübeck am Vortag gesagt hatte: "Jetzt spricht Gott mit mächtiger Stimme"
In seiner Predigt anläßlich der Seligsprechung der 3 gedachte Kardinal Kasper auch Pastor Stellbrinks, der als Protestant nicht selig gesprochen werden konnte, aber auch nicht von seinen Leidensgenossen getrennt werden wollte.

Johannes Prassek, der älteste der 3 Kapläne, 1911 in Hamburg geboren und in St. Sophien getauft und gefirmt, wurde 1937 in Osnabrück zum Priester geweiht.  "Ich bin heute der glücklichste Mensch der Welt" sage er-aber ahnte auch "ich werde noch viel zu leiden haben".
Als Kaplan in Lübeck tätig, wurde er immer wieder von Wohlmeinenden gewarnt, doch weniger offen seine Ablehnung des NS-Regimes zum Ausdruck zu bringen, er machte sich auch dadurch verdächtig, daß er Polnisch lernte und-obwohl es verboten war-die polnischen Zwangsarbeiter in Lübeck als Seelsorger betreute. wer mehr über ihn lesen will: hier klicken

Eduard Müller, 1911 in Neumünster geboren, der aus ärmlichsten Verhältnissen stammte  und nur durch die Hilfe katholischer Gönner seinen Weg zum Priestertum gehen konnte, erregte den Zorn des Regimes durch seine überaus erfolgreiche Jugendarbeit, die ihm in Lübeck in seiner ersten Stelle nach der Priesterweihe 1940 anvertraut worden war und die als störende Konkurrenz zur Hitlerjugend gefährlich zu werden schien. Wer mehr lesen will: klicke hier

Montag, 24. Juni 2013

Gestern und heute in Rom

Dank
Gestern morgen traf Papst Franziskus die Vereinigung St.Peter & Paul und dankte ihr für das Engagement in der Nächstenliebe und- hilfe.
news. va hat die päpstliche Rede unter dem Titel " Der Papst dankt der St. Peter-und Paulvereinigung" dokumentiert . Hier klicken



Zug der Kinder
Kurz vor dem Angelus begrüßte Papst Franziskus gestern am Vatican-Bahnhof die Kinder, die aus mehreren Diözesen mit dem Zug, dem Zug der Kinder,  nach Rom gekommen waren, um ihn zu sehen.




Tweet zum Tage

Am Hochfest Johannes des Täufers. Heiliger Johannes bitte für uns !

"Humani generis unitas" die verschollene Enzyklika

Gestern vor  50 Jahren, am 23.6.1963, starb der deutsche Jesuit und Sozialethiker Gustav Gundlach.
Er war einer der 3 Autoren (mit John La Farge und Gustave Desbuquois), die im Auftrag Papst Pius´ XI in Paris eine Enzyklika gegen Rassismus und Antisemitismus verfaßten- die dem Lehrschreiben "Mit brennender Sorge" folgen sollte. Er hatte schon maßgebend an der Sozialenzyklika "Quadragesimo anno"  (1931) mitgewirkt.
Anfang des Jahres 1939 war das Werk mit dem Titel "Humani generis unitas"* soweit gediehen, daß es dem Papst vorgelegt werden konnte. Ohne zu einer Entscheidung über die Veröffentlichung zu kommen, starb Papst Pius XI am 10.2.1939.
Wie wir wissen, wurde Humani generis unitas nie veröffentlicht-und galt sogar eine Zeit lang als verschollen.
Welche Folgen eine Veröffentlichung des Textes durch den nachfolgenden Papst Pius XII im Kriegsjahr 1939 gehabt hätte, wird man nie wissen.
Seit 2001 liegt die Enzyklika in Buchform vor.

* die Einheit des Menschengeschlechts

Quelle: Neue Kirchenzeitung/Büker

Sonntag, 23. Juni 2013

Singt dem Herrn ein neues Lied

oder aus gegebenem Anlass zur Beruhigung der Gemüter

"Singt dem Herrn eine neues Lied,
 singt ihm schön mit Jubelschall!
 Preist den Herrn mit Saitenspiel
 auf der Zehnsaitenharfe ertöne sein Lob !"

Psalm 32
von einem wenn auch nicht Renaissance- aber dennoch Fürsten, König David

Angelus

Beim heutigen Angelus ging Papst Franziskus auf das Tagesevangelium ein und versuchte, zu erklären, was die Worte: "wer sein Leben bewahren will, wird es verlieren" bedeuten- sowohl am Beispiel der Märtyrer der Geschichte als auch der heutigen "Märtyrer des täglichen Lebens" ( Mütter und Väter, die ihr Leben aufopfern, indem sie es ihren Kindern widmen) und zu guter Letzt am Leben und Sterben Johannes des Täufers.



Quelle: Radio Vaticana

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Samstag, 22. Juni 2013

Fidem Servavi

" Fidem servavi" so soll die Enzyklika zu 4 Händen heißen, wie man aus Rom hört.
Ich habe den Glauben bewahrt.
Dieser Satz des Hl. Paulus, der das  "ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf beendet" mit dem "ich habe den Glauben bewahrt" beschließt, wird also das letzte Wort sein, daß Papa emeritus Benedetto zu seinem Pontifikat spricht.
( Das waren, nebenbei bemerkt, auch die letzten Worte Papst Pauls VI )

Papst Franziskus übernimmt ihn und drückt damit aus, daß er den Kampf um den wahren Glauben, der das Pontifikat seines Vorgängers so eindrücklich prägte, als den seinen betrachtet und es kein Nachgeben in essentiellen Dingen geben wird.
Ebenso flüstert es aus den Korridoren der Vaticanischen Mauern, daß Papst Franziskus während seiner Sommerferien, die er in der Casa Santa Martha verbringen will, letzte Hand an dieses Rundschreiben legen bzw. ein Vorwort dazu verfassen wird.

Quelle Il Messagero /Giansoldati

Freitag, 21. Juni 2013

Heute in Rom

Morgenmesse



Keiner kann weltliche Güter nach "drüben" mitnehmen, sorgen wir uns also um die geistigen Güter. Der wahre Schatz ist das Vertrauen auf Jesus Christus.


Audienz
Papst Franziskus hat heute die Absolventen der Päpstichen Diplomatischen Akademie, die künftigen Nuntii, in Audienz empfangen, dabei sagte er :
"Vergeßt nie, daß ihr Hirten seid, die das Wort Christi in die Welt tragen- losgelöst vom bourgeoisen Geist und Leben, die nur nach irdischen Gütern streben und die heilige Mission lächerlich zu machen drohen."
Mehr dazu hier. Klicken




Preisträger
Kardinal Ruini hat heute in einer Pressekonferenz die diesjährigen Träger des Joseph-Ratzinger-Preises bekanntgegeben, der anläßlich des Jahrestreffens im Oktober verliehen werden wird.
Es sind dies als erster Nichtkatholik der Anglikaner Richard Burridge, Dekan am King´s College London und der Theologieprofessor Christian Schaller, Dozent für Dogmatische Theologie am Institut Joseph Ratzinger in Regensburg, das das Gesamtwerk Joseph Ratzingers herausgibt.
Im Rahmen der Tagung wird auch ein Symposium über das Bild und die Bedeutung Jesu Christi bei Joseph Ratzinger stattfinden.
In seiner Rede vor der Presse ging Kardinal Ruini auch auf die Bedeutung der Theologie Papst Benedikts XVI ein und sagte:  " Man kann Benedikt XVI als den derzeit letzten großen Theologen von Weltrang  bezeichnen."

Mehr Historisches zum heutigen 50. Jahrestag der Wahl Papst Pauls VI

Habemus Papam



Inauguration und Krönung am 30.6.1963
Nachdem er ihm eine handvoll Asche mit den Worten SIC TRANSIT GLORIA MUNDI  präsentiert hatte, setzte der Zeremoniar Papst Paul VI die kostbare Tiara, die die Milanesen ihrem Bischof zur Inauguration geschenkt hatten, auf-




Reisen und ein Attentatsversuch
Im November 1970 brach Papst Paul VI zu seiner großen Reise nach Asien, Ozeanien und Australien auf.
Auf dem Flughafen von Manila, wo er von einer unübersehbaren Menschenmenge begrüßt wurde, kam es zu einem Attentatsversuch. Nachdem der Pontifex den Boden geküßt hatte, näherte sich ihm ein Mann in Priesterkleidung, der in der einen Hand ein Kruzifix und in der anderen einen Kris ( malaischer Dolch) trug und holte zweimal gegen den Pontifex aus.

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Heute vor 50 Jahren

Heute vor 50 Jahren, am 21.6.1963 wurde der Erzbischof von Mailand, Giovanni Battista Kardinal Montini von der Cathedra des Hl.Ambrosius auf die des Hl. Petrus berufen und gab sich den Namen Paul VI.
Er war der letzte Papst, der bei seiner Inauguration mit der Tiara gekrönt wurde.

                                              
Papst Paul VI war der eigentliche Konzilspapst und hat mit seiner Enzyklika Humanae Vitae, die ihm den Hohn, Spott und Haß der sogenannten intellektuellen Elite Europas eintrug, prophetische Weitsicht bewiesen. So gut wie alles, was er warnend zu bedenken gab, hat sich inzwischen bewahrheitet.
Er war der erste Papst, der in alle Welt reiste, zuerst nach Israel, wo er in Jerusalem den Patriarchen von Konstantinopel Athenagoras I traf und sich beide mit einer versöhnlichen Geste begrüßten, dann u.a. zur UNO.
Am 7.12.1965 hoben Papst Paul VI und Patriarch Athenagoras I die gegenseitige Exkommunikation der Kirchenoberhäupter in einem historischen Schritt auf.
Und als Aldo Moro in den Händen der Roten Brigaden war, hat er den mordlüsternen Terroristen nicht nur große Summen Lösegeldes, sondern auch sich selbst als Geisel im Tausch gegen seinen Freund angeboten- wie wir wissen vergeblich.