Mittwoch, 9. April 2014

Wo bleibt der Wutschrei?

Anlass zum Aufruf des Papstes, die Menschen zur Keuschheit zu erziehen, um die unkontrollierte Weiterverbreitung von AIDS in ihrem Land zu stoppen, war der ad-limina-Besuch der Bischöfe Tansanias
Hier geht´s zum Artikel dazu klicken 

Angesichts dieser Meldung:

Pope Francis urges African bishops to educate people in chastity to prevent AIDS


müßte man jetzt einen kollektiven Wutschrei der Medienschaffenden aller Sparten erwarten. Den stießen sie jedenfalls immer aus, wenn der Vorgänger von Papst Franziskus vom Zusammenhang von Keuschheit und Nichtverbreitung von AIDS in Afrika sprach- einen solchen Gedanken empfanden sie als direkten Angriff auf sich selbst ( huldigen sie doch auch gern der Promiskuität und rühmen sich dessen bei jeder sich bietenden Gelegenheit)-umgedeutet als Mißachtung der afrikanischen Seele, die mit schnappatmender Empörung beantwortet werden mußte, mit Haß und Beleidigungen- auch-wenn-von ihnen schamhaft verschwiegen oder zwischen Kleinanzeigen versteckt veröffentlicht- die WHO genau dieser These zustimmt. So war es bis vor einem Jahr. Und nun?
Wo sind sie die Wutschreie, die hämischen Artikel, wo der allzeit abrufbare Empörungshype?
Strategiewechsel? Jetzt wird der Einfachheit halber so getan, als habe der Pontifex nichts gesagt-auch wenn sonst jeder Halbsatz mit verklärtem Blick wiedergekäut wird.
So schnell kann man eben auch bei den Medien ohne Gesichts-und Glaubwürdigkgeitsverlust nicht vom Hosianna zum Kreuziget ihn! umschalten.

Quelle: www.zenit.org

Dienstag, 8. April 2014

Hilfeschrei oder eine überraschende Begegnung

Pio und Annamaria Manelli, Verwandte des Ordensgründers der FFI haben Papst Franziskus bei seinem sonntäglichen Besuch in San Gregorio Magno in Magliana, eine Kopie der von ihm hochverehrten Ikone Salus Populi Romani geschenkt.
Dieser dem Hl. Apostel Lukas zugeschriebenen Ikone sagen die Römer so manches Wunder und so manche wunderbare Rettung nach, hoffen wir, daß sie auch diesmal hilft.


                                      
                                      Salus Populi Romani   Quelle wikicommons

Sandro Magister , Blogautor & Vaticanist, hat für L´Espresso und la Repubblicca über diese für den Papst überraschende Begegnung unter dem Titel  "In Magliana eine Überraschung für den Papst: die FFI" Folgendes geschrieben:    klicken

"Die Lieblings-Ikone von Papst Franziskus ist die Marien-Ikone Salus Populi Romani. Er liebt sie so sehr, dass seine erste Handlung als Papst ihr gewidmet war, am Morgen nach seiner Wahl begab er sich in die Basilica Santa Maria Maggiore, um sie zu verehren.
Aber sicher hat Jorge Mario Bergoglio nicht erwartet, eine Kopie dieser Ikone aus den Händen des Ehepaares Pio und Annamaria  Manelli zu empfangen, Eltern von 9 Kindern, von denen 2 Brüder und 4 Schwestern der FFI angehören.

Vor 5 Jahren- nach dem Erdbeben von Aquila

Vor 5 Jahren, nach dem schweren Erdbeben besuchte Papst Benedikt XVI die von den seismischen Erschütterungen verwüsteten Städte Onna und Aquila in den Abruzzen.
Dabei legte er in der Basilika de Collemaggio in Aquila in Anwesenheit von Erzbischof Mollinari auf dem unversehrt gebliebenen Schrein Papst Coelestins V sein Pallium nieder- wie wir jetzt wissen- eine zukunftsweisende Geste. Die Feuerwehrleute und Helfer der technischen Hilfswerke unterrichteten den Pontifex über den Zustand und die Stabilität der beschädigten Basilika.
Anschließend besuchte er die Studenten der Universität von Aquila, die den Einsturz ihres Wohnheims überlebt hatten. Dabei hebt der Universitätskaplan im Fernsehstudio-hervor, daß der Papst als Hirte, wahrer Hirte, gekommen ist- aber auch als ehemaliger Universitätsprofessor und Meister der Theologie von internationalem Ruf und auch als solcher einen sofortigen Kontakt zu den Studenten fand.



und im einige Kilometer entfernten Onna


hier ist die Tonspur am Anfang leider etwas gestört.....Papst Benedikt besucht die Zeltstadt, in der die Bewohner Onnas untergebracht sind, deren Häuser zerstört wurden. Die Erschütterungen des nächtlichen Erdbebens der Stärke 5,8 auf der Richterskala, das ganz Zentralitalien betraf, waren auch in Rom und im Vatican zu spüren gewesen.
"Ich bin hier-die ganze Kirche ist hier mit mir bei euch-im Schmerz um eure Verluste vereint-gern würde ich jeden einzeln umarmen (.....) gern wäre ich an jeden betroffenen Ort, in jede Zeltstadt gekommen, (...) ich bewundere euren Mut und eure Kraft, mit der ihr dieses Unglück ertragt und den Herausforderungen entgegentretet.

Montag, 7. April 2014

Fundstück : Der Herr Alipius durch die Mainstreambrille gesehen.....

Wo?  Beim Kreuzknappen:   klicken
Was? Ein Artikel- über unseren blogger-Kollegen Hochwürden Alipius, den der Kreuzknappe in einem Provinzportal gefunden hat und der das ganze Elend der veröffentlichten Meinung, wenn sie sich mit der Katholischen Kirche befaßt, mit Händen greifen läßt: klicken
Titel  "Der Papst redet mir zuviel". Am Ende dieses merkwürdigen Elaborates hat der Autor leider auch den Namen des von ihm beschriebenen Augustiner Chorherrn vergessen und gibt ihm das Pseudonym "Alibis".
Wir geben ja zu, daß "meinbezirk.at" Bezirksblätter, ein klitzekleines und bedeutungsloses Provinzerzeugnis ist- etwa wie der "Süderhausener Stadtteilanzeiger" -ein Mindestmaß an Konzentrationsfähigkeit ( mehr als 2 Minuten) sollte auch da gefordert werden dürfen. Aber dennoch, lieber Schreiber- so beginnt vielleicht eine große Reporterkarriere- die Gesinnung zeigt ja bereits völlige Übereinstimmung mit den großen Blättern und mit der Wahrheit und den Fakten nimmt man es dort auch nicht (mehr) so genau.

Ein weiterer Blutzeuge

Wie die Französische Nachrichtenagentur AFP meldet, ist in Homs, Syrien, der 75-jährige holländische Jesuitenpater Frans Van der Lugt von bisher Unbekannten erschossen worden. Nach Angaben des Jesuiten-Provinzials der Region haben Bewaffnete den Pater mißhandelt und dann mit 2 Schüssen "hingerichtet".
Pater Van der Lugt, lebte -nach einem Zwischenaufenthalt im Libanon, wo er Arabisch lernte -seit 50 Jahren in Syrien. Ein Evakuierungsangebot lehnte er ab- er wollte in seinem Quartier- einem der im aktuellen Bürgerkrieg umkämpftesten- und bei dessen Bewohnern bleiben. Der Hirte blieb bei seiner Herde.
RIP.

Heute vor 400 Jahrten

am 7. April 1614 starb in Toledo der Maler El Greco (Domenikos Theotokopoulos) .
In Toledo-bis zur Entscheidung König Philipps II, Madrid zur Metropole seines mächtigen Reiches zu machen- Hauptstadt Spaniens-hatte er für die letzten 30 Jahre seines Lebens eine Heimat gefunden
In Candia auf Kreta geboren- mit der byzantinischen Kunst aufgewachsen und zum Ikonenmaler ausgebildet,(Quelle der gelängten Darstellung seiner Figuren- und eben weder einfach nur dem Manierismus geschuldet-wie einige der byzantinischen Kunst- insbesondere der Freskenmalerei-unkundige Kunsthistoriker glauben, noch einem Sehfehler, wie in Kunstgeschichte dilettierende Ärzte behaupteten) - kam er um 1567 nach Italien.
In Venedig und Rom lernte er die Bilder der Meister der italienischen Renaissance und des frühen Barock kennen, unter ihrem Einfluss wechselte er von der Temperamalerei auf Holz zur Ölmalerei auf Leinwand. Der Temperatechnik hielt er allerdings zeitlebens für die Untergründe und Skizzen die Treue.
Mit seiner Dankbarkeit für diese großen Lehrmeister hielt er nicht hinter dem Berg und so sind sie in seinem Gemälde "Die Tempelreinigung", das in Minneapolis hängt, allesamt portraitiert: Raffael, Tizian, Michelangelo und Clovio ( untere rechte Ecke)

                          El Greco (Domenikos Theotokopoulos) - Christ Driving the Money Changers from the Temple - Google Art Project.jpg
                          "Die Tempelreinigung"         Quelle: wikicommons

Ursprünglich hatte er das Bild für die neuerrichtete königliche Residenz El Escorial gemalt.


Samstag, 5. April 2014

Zum Thema Beichte

"Wer öffentlich beichtet, sucht nicht Lossprechung sondern Zustimmung"

Aphorismus von Nicolás G. Dávila

Soziologie- ohnehin von schwächlicher Konstitution- schwer an Genderitis erkrankt,

es besteht kaum noch Hoffnung.
zu diesem Schluss muß man kommen, wenn man liest und hört, was die Damen und Herren ( jaja wir wissen, das ist nur ein Konstrukt) dieses "Faches" so zum Besten geben und als "Wissenschaft" verkaufen wollen.
Beweis? "Die Biologie muß sich der Soziologie unterordnen."
Hatte das Fach anfangs noch wissenschaftlich-akademischen Anstrich- so entwickelt es sich seit Jahren in Richtung einer Ersatzreligion, mit hauptsächlich Hohepriesterinnen, Dogmen und Doktrinen, die anzuzweifeln man tunlichst unterläßt, will man nicht deren "Inquisition"- die institutionalisierte Meinungsdiktatur einer ideologisch gleichgeschalteten Presse am Hals haben.

Freitag, 4. April 2014

Edward the Confessor- oder die Geschenke des Papstes

Die päpstlichen Gaben für die Queen sollen auch nicht verschwiegen werden:
der Pontifex überreichte seinem Gast das Faksimile des Heiligsprechungsdekretes für den englischen König Edward the Confessor, das 1679 von Papst Innozenz XI unterzeichnet wurde.
Und für Urenkel George ( "er hat den gleichen Namen wie ich") gab es eine blaue Glaskugel, in die ein Silberkreuz eben dieses Königs Edward eingelassen ist. Inschrift auf dem hölzernen Sockel: " To His Royal Highness Prince George of Cambridge"

abwürgen-abwürgen-abwürgen

Ein wenig klangen die aus der ZDF-Regie permanent ins Ohr der Moderatorin gerufenen Anweisungen wie mayday-mayday-mayday. Und so ähnlich wird man sich dort gefühlt haben, der Mittagsmagazin-Dampfer drohte zu sinken- leckgeschlagen an einem Eisberg namens Pirincci.
Dachte man in Mainz erst noch, man könne durch Herausschneiden zunächst nur der "anstößigen Äußerungen"  des Studiogastes, dann das komplette Löschen seiner Anwesenheit aus dem Mediathek-Video den "Schaden" begrenzen und die Totschweigestrategie der Printmedien gegenüber dem lästigen und mittlerweile wohl als gefährlich eingestuften Autor übernehmen, wurde man durch die Internet-User schnell eines Besseren belehrt. Dort hatte man rechtzeitig reagiert, die verschiedenen Fassungen der Aufzeichnung konserviert und gleich ins Netz gestellt, das ZDF war -sozusagen in flagranti- der Zensur überführt.
Das blieb nicht ohne wortreiche Folgen und das konnte deshalb so nicht stehen bleiben.
Mainz lachte und sang nun nicht mehr, sondern sah sich gezwungen, zu reagieren:
man verkündete es sei Usus beim ZDF sich selbstkritisch mit Sendungen auseinanderzusetzen und man habe im Nachgang der Sendung die "Defizite" des Interviews durch Entfernen bestimmter Passagen bereinigt

ZDF-Verlautbarung.
„Mit brisanten Themen kritisch umzugehen und hart nachzufragen gehört zu den Grundprinzipien der politischen Berichterstattung im ZDF. Unter dieser Maßgabe hat sich die Redaktion im Nachgang mit dem Interview selbstkritisch auseinandergesetzt und die Defizite offen diskutiert.“

"und man habe rechtliche Konsequenzen gefürchtet"...nach dem Internet-Hype stellte man Teile des Interviews wieder in der Mediathek online- aber eben "bereinigte"

"Die Kürzung erfolgte also in Wahrnehmung unserer redaktionellen Verantwortung und ist selbstverständlich keine Zensur“, so das ZDF weiter. Bis auf den fraglichen Halbsatz stehe das "

Merkwürdigerweise kam derlei-wenn auch späte-Einsicht bei anderen Defiziten, wie dem Umgang mit der Kirche, Bischof Tebartz-van Elst, dem Umgang mit Thilo Sarrazin, der hemmungslos den virtuellen Löwen (naja) zum Fraß vorgeworfen wurde, nie vor.
Wir dürfen also bis auf Weiteres davon ausgehen, daß in Mainz heuchlerisch mit zweierlei Maß gemessen wird.
Vielleicht gelingt es den ZDF-Verantwortlichen ja noch, uns eines Besseren zu belehren, indem sie plausiblere und glaubwürdigere Gründe vorbringen.
Je nach Phantasie haben die stramm politisch-korrekt ausgerichteten Medien ihm schon ihre mehr oder weniger phantasievollen Totschlagetiketten aufgeklebt: "Hassprediger", "Nazi", "homophob" oder einfach "Adolf H.", wie z.B. IJOMA MANGOLD in der heutigen Printausgabe der Zeit.

Donnerstag, 3. April 2014

Besuch aus dem Franziskaner- Kloster La Verna

Für den 12. Mai 2012 war ein Besuch Papst Benedikts XVI im St.Franziskus-Heiligtum auf dem Berg La Verna geplant, der aber dem schlechten Wetter zum Opfer fiel.
Jetzt, am gestrigen  2.4., hat sich eine Abordnung der Franziskanermönche aus der Abtei, begleitet vom Bürgermeister von Chuisi, auf den Weg nach Rom gemacht und  hat dem Emeritus in Mater Ecclesiae einen Besuch abgestattet.
Wie Fra Massimo der Nachrichtenagentur ANSA berichtete, haben sie "einen Menschen von größter geistiger Klarheit, mit einem Gedächtnis aus Eisen vorgefunden, der wisse, daß er jetzt ein andere Mission habe- nicht mehr die Kirche zu leiten sondern für sie zu beten."

Dazu gibt es einige schöne Bilder:    klicken  und hier  klicken  und hier klicken 
mehr Fotos:   klicken

Die Abtei von La Verna hat eine lange Geschichte: im Jahr 1213 schenkte Graf Orlando Catani dem Hl. Franziskus den Monte La Verna, ein Jahr später kam der Poverello erstmals auf den Berg, dort empfing er 1224 die Wundmale Christi. Zu seinen Lebzeiten wurden nur die Capella Santa Maria degli Angeli und einige Hütten gebaut.

                                    
                                          Capella Santa Maria Degli Angeli    Quelle wikicommons

Hier geht´s zur Website der Abtei : klicken

Mittwoch, 2. April 2014

Herr Püttmann und die Meinungsfreiheit

Wir sehen: Herr Püttmann hat eine Mission. Mit Feuereifer ist er bestrebt, in der causa Limburg jede von seiner eigenen abweichende Meinung mit Stumpf und Stiel auszutilgen, das Übel eigensinniger, freier Meinungsäußerungen außerhalb seines Einflussbereiches an der Wurzel auszurotten.
Meinungsfreiheit ist eindeutigerweise seine Sache nicht.
Da genügt es nicht; mit Argumenten ( die er nebenbei bemerkt nicht hat ) zu beweisen versuchen, daß  seine eigene Sicht der Dinge die einzig richtige ist, daß es nämlich legitim und der Informationspflicht der Medien förderlich sei, wenn sie sich zu einer medialen Menschenjagd zusammenrotten, nein, den Andersdenkenden muß nach Püttmannscher Überzeugung mitgeteilt werden, wie defizitär sie sind, an welchen, von Herrn Püttmann an der bedingungslosen Verurteilung Bischof Tebartz´ und der ebenso bedingungslosen Akzeptanz der konzertierten Hetze der Medien gemessenen Eigenschaften es den Widersprechenden mangelt.
Die hat der Kreuzknappe minutiös aufgelistet :   klicken
Nachdem  ihm der Erfolg der Massenbekehrung im ersten Anlauf in "Christ und Welt" mißglückt zu sein scheint, hat er nun bei "katholisch.de" seinen zweiten Kreuzzug begonnen.
Leider hat er in seinem blinden Eifer nicht bemerkt, daß die Schlacht längst geschlagen ist und so reitet er nun mit eingelegter Lanze wacker gegen imaginierte Feinde, die nur er sehen kann. dabei hat er verblüffende Ähnlichkeit mit dem Ritter von der traurigen Gestalt bei seinem mutigen Kampf gegen die Windmühlenflügel,.
Wir sind dankbar, daß Ritter Andreas nicht die Waffen der Kreuzritter zur Verfügung stehen, von den Autodafés ganz zu schweigen ( den Feuerschein würde man wohl bis weit ins Weltall hinein sehen können)   So muß sich unser armer Herr Püttmann statt mit der Schärfe des Richtschwertes, der Glut des Scheiterhaufens, der Schlinge des Henkers mit der Treffsicherheit der Gedanken und Worte begnügen- aber leider, leider ist es mit dieser Treffsicherheit nicht weit her.
Bemerkenswert ist der gnadenlose Furor, mit dem er Bischof Tebartz verfolgt. Von christlicher Bruderliebe -oder meinetwegen auch brüderlicher  Feindesliebe- ist da nicht die geringste Spur, nicht mal im molekularen Bereich.
Ob es ein Zufall ist, daß auch die Eminenz aus Mainz das Kardinalsbein zum Nachtreten schwingt?

Öffnet die Tore weit.....

Am 2. April 2006 würdigte Papst Benedikt XVI seinen Vorgänger beim Angelus

            

"Genau vor einem Jahr" so sagte er " verlebte der geliebte Papst Johannes Paul II hier in diesem Raum, hinter diesem Fenster, die letzten Stunden seiner irdischen Pilgerreise. Einer Pilgerreise  der Liebe, des Glaubens und der Hoffnung, die einen tiefen Eindruck in der Kirche, der Welt und in der Menschheit hinterließ.
Seine Agonie und sein Tod können als Fortsetzung der Karwoche betrachtet werden, wir alle erinnern uns an die Bilder seines letzten Kreuzweges am Karfreitag.
Er konnte nicht mehr ins Kolosseum kommen und so folgte er dem Kreuzweg in seiner Privatkapelle. Anschließend erteilte er den apostolischen Segen Urbi et Orbi ohne sprechen zu können, nur mit einer Handbewegung. Wir werden diesen Segen nie vergessen. Es war die bewegendset , am meisten durchlittene Segnung, die er uns als extremes Zeugnis seiner Entschlossenheit, seine Aufgabe bis zum letzten Augenblick zu erfüllen, hinterließ.
Johannes Paul II ist so gestorben, wie er immer lebte. Bestärkt durch den unüberwindlichen Mut des Glaubens, hatte er sich Gott ganz ergeben und der Allerheiligsten Jungfrau Maria ganz anvertraut.
Was hat uns dieser große Papst hinterlassen, der die Kirche ins dritte Jahrtausend führte? Sein Erbe ist immens. Vielleicht kann man sein Vermächtnis mit den Worten zusammenfassen, mit denen er am 22.11.1978 sein Pontifikat hier auf dem Petersplatz begann:
"Öffnet die Tore weit, ja reißt sie auf für Christus!"  (....)

"Seid froh, ich bin es auch"

Dieser unvergeßliche Satz- am Ende seines persönlichen Kreuzweges-gesprochen- gehörte zu den letzten Worten, die der selige Papst Johannes Paul II sprach.

                                           

Am 2.April 2005 um 21:37  Uhr kehrte er für immer ins Haus des Vaters zurück. Die Sedisvakanz begann.

                   

Hier der Text der Trauerrede Kardinal Ratzingers  "Folge mir nach...."   klicken


                  


Man störe sich nicht an den teilweise banalen, dem Zeitgeist geschuldeten Kommentaren
     

Dienstag, 1. April 2014

Beten im Nachmittagsprogramm der ARD

Wo & wann?  Gestern in der Endlostelenovela  "Sturm der Liebe"
Was geschah:  eine junge Frau und ein junger Mann bangen um das Leben eines todkranken Liebhabers/Freundes -in ihrer Verzweiflung beschliessen sie, zu beten und gehen in die Kapelle.

Person A: " Ob es hilft?Ich glaube ja eigentlich nicht an den da oben. Ich habe noch  nie gebetet..."
Person B : "Ich auch nur ein paar mal."
Person B:"Lieber Gott..."
Person A:" Wehe wenn du ihn sterben läßt!"
Beide: "Jetzt fühle ich mich schon viel besser,"
Nochmal der ARD-Gebetstext -falls jemand mal nicht weiß, was er im Notfall beten soll:
"Wehe, wenn du ihn sterben läßt!"
Noch Fragen?