St. Mary´s Cathedral in Sydney: Feierliche Pontificalmesse für ein Christliches Begräbnis
für Kardinal George Pell
St. Mary´s Cathedral in Sydney: Feierliche Pontificalmesse für ein Christliches Begräbnis
für Kardinal George Pell
Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die in der Italienischen Kirche erneut aufgeflammte Diskussion über Lebensrecht und Abtreibung.
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"AUCH DIE FREIE ABTREIBUNG IST ZU EINEM STREITTHEMA GEWORDEN. ZWEI BISCHÖFE IM DUELL"
Anzeichen für den Wiederaufbau von Notre Dame de Paris. Vier Holzbögen sind kürzlich errichtet worden, diese Operation ist notwendig, um das Gewölbe der Vierung des Transepts der Kathedrale wieder aufzubauen.
Signe de la "résurection" de Notre-Dame de Paris. Quatre cintres de bois ont récemment été montés. Cette opération est nécessaire pour rebâtir les arcs de la voûte de la croisée du transept de la cathédrale. ❤ #NotreDame pic.twitter.com/gDPD9SBA1a
— Culture Actus ❤ (@cultureactus) January 28, 2023
Carl Trueman veröffentlicht bei firstthings einen Kommentar über geplante Programmpunkte bei der für Mai geplanten Krönung von König Charles III in Westminster Abbey.
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"IDENTITÄTSPOLITIK BEI DER KRÖNUNG DES KÖNIGS"
Erwachsene Immigranten fühlen sich häufig obdachlos. Nicht obdachlos im wörtlichen Sinne natürlich, sondern kulturell. Das Problem ist leicht festzustellen: Ihr ausgewähltes Land kann niemals wirklich Heimat werden, weil Sie die Instinkte ihres Heimatslandes zu der Zeit, als Sie immigrierten verinnerlicht haben und sich immer ein bißchen wie ein Außenseiter gefüllt haben: aber Ihr Heimatland ändert sich während Ihrer Abwesenheit, so daß es nicht mehr der Ort ist, an den Sie sich erinnern und der Sie zu der Person machte, die Sie sind. Kurz gesagt, sie gehören nirgendwo mehr hin.
Mein altes Land ist jetzt ein anderes Land als das, in dem ich aufwuchs. Das wurde mir letzte Woche so glasklar, als angekündigt wurde, daß bei den Krönungsfeierlichkeiten für den König im Mai ein LGBTQ-Chor auftreten wird. Um es klar zu sagen-es ist nicht das Make-up des Chores das am verblüffendsten dafür ist. wie Britannien sich von dem Land, das ich kannte, unterscheidet. Wichtiger ist die Tatsache, daß der Monarch bei seiner Krönung Identitätspolitik berücksichtigt. In der Tat, ich würde vorschlagen, daß er durch diese Geste- die Monarchie überflüssig macht und die causa des Republikanismus aussichtsreicher macht als jeder zeitgenössische britische Republikaner., ob links oder rechts. Genau in diesem Streben nach Wichtigkeit beweist der Monarch seine Entschlossenheit irrelevant zu sein.
Als ich aufwuchs, habe ich nie viel über die Institution der Monarchie nachgedacht. Meine Klassenvorurteile waren für öffentliche Schuljungs reserviert (wie die Briten n privaten Elite-schulen nennen). die mit Vorteilen geboren wurden, die mir fehlten. Die Monarchie erschien wie ein Anachronismus aber gutartig. Die Königin war jedenfalls keine Konkurrentin um einen begehrten Platz an der Universität von Cambridge. Und doch kam ich über die Jahre dazu, sowohl die Königin als auch die Institution, die sie verkörperte, zu respektieren. Verglichen mit den Mittelmäßigkeiten und den Scharlatanen, die Republiken routinemäßig als Staatsoberhäupter wählen- ehrgeizig, gierig, schäbig und in den letzten Jahren vulgär und krude- war sie der Inbegriff an Anmut und Zurückhaltung. Ich konnte meine Kinder auf sie hinweisen und sagen: "Das ist das Verhalten und die Haltung, die ihr abstreben solltet, wenn ihr erwachsen seid." Das habe ich z.B. noch nie von einem, amerikanischen oder französischen Präsidenten der jüngeren Vergangenheit sagen können. Und die Institution selbst- oft verschrien- weil sie nicht demokratisch sei- war deshalb zu loben: anders als Politiker, die sich zur Wahl stellen, brauchte sie weder die öffentliche Meinung noch die neuesten politischen Ursachen zu berücksichtigen. Paradoxerweise konnte der Monarch gerade deshalb die Nation repräsentieren,, weil die Monarchie nicht repräsentativ war. Die Königin hielt sich aus der Politik heraus und konnte so daran erinnern, daß die Nation keine Identität hat, die Besonderheiten der Parteipolitik und der Klasse hinausging.
Das läßt Marco Tosatti heute Msgr. ICS bei Stilum Curiae fragen.
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"WIE SEHR FEHLT UNS HEUTE EIN TERTULLIAN DES DRITTEN JAHRTAUSENDS? MSGR. ICS"
Liebe Stilum Curiale, Mons. ICS lädt uns ein, über die Figur eines Großen der Vergangenheit, Tertullian, nachzudenken. Gute Lektüre, Meditation und gutes Teilen.
§§§
TERTULLIAN NEU LESEN
Lieber Tosatti, ich habe in einem Buch den Auszug aus der Rede gefunden, die unser großer verstorbener Papst Benedikt XVI vor fünfzehn Jahren bei einer Generalaudienz im Jahr 2007 gehalten hat. Diese Rede bezog sich auf Tertullian, ich las sie und las sie immer wieder und meditierte darüber. Ich hoffe, es lohnt sich, seinen Lesern meine Überlegung vorzuschlagen.
Tertullian war ein Philosoph, Gelehrter, christlicher Apologet des 2.- 3. Jahrhunderts n. Chr. Er war römisch-tunesisch (geboren 155 n. Chr. in Karthago). Wie wir wissen hatte Rom das gesamte Mittelmeer erobert, so sehr, daß sogar der heilige Augustinus römisch-algerisch war (geboren in Tagaste). Tertullian ist berühmt für seine Schriften, die sich auf Gott, seine Menschwerdung und Auferstehung beziehen: "credo quia absurdum" (ich glaube, weil es absurd ist).
Eine Behauptung, die Friedrich Nietzsche für absoluten und verwerflichen Fanatismus hielt (...). Tertullian ist auch berühmt dafür, der christliche Gelehrte zu sein, der zuerst auf Latein schrieb, weil er den Begriff "Person" verwendete, der sich auf die Dreieinigkeit bezog, weil er der erste war, der den Begriff "freier Wille" verwendete, weil er gegen die Empfängnisverhütung als "erwarteter Mord" (!) wetterte.
Er war auch der erste (und deshalb möchte ich hier an ihn erinnern), der die Hierarchie der Kirche (einschließlich des Papstes) seiner Zeit scharf kritisierte und sich dafür marginalisieren ließ. Ohne jemals daran zu denken, daß man sich zuerst selbst retten muss, um seine Arbeit fortzusetzen.
Aus diesem Grund erinnert Benedikt XVI. in seiner zitierten Rede daran, im Guten wie im Schlechten. Zum Besseren, weil Tertullian ein großer Apologet war, zum weniger Guten, weil es ihm laut Benedikt an Demut mangelte. Benedikt bezeichnete ihn in der zitierten Rede als etwas ungezügelt, zu rigoros, zu anspruchsvoll gegenüber der Hierarchie (und dem Papst selbst), denen gegenüber er keine ständige Kritik scheute.
So war er von seinen Mitbrüdern isoliert, die stattdessen weniger kritischen Geist, weniger Mut, noch weniger Liebe für die Kirche hatten (wenn ihre Mitglieder korrigiert werden mussten und sie es nicht taten) ... Wer weiß, ob unser Benedikt XVI. auch heute, 15 Jahre später, Tertullian als Beispiel für Größe gebracht hätte, sicherlich aber als zu streng, unfähig, die Schwächen der Kirche aus Mangel an persönlicher Demut zu akzeptieren. Vielleicht hätte er sich nach den Dubia der vier Kardinäle (die nie einer Antwort gewürdigt wurden) genau an den kritischen und unbezwingbaren Geist Tertullians erinnert, der keine Angst davor hatte, wegen seiner anspruchsvollen Kritik an der Hierarchie isoliert zu werden. Diese vier Kardinäle verwechselten persönliche Demut nicht mit persönlicher Verantwortung.
Wie vermissen wir heute einen Tertullianer, genau heute, im Jahr 2023, wo niemand aus Gelegenheit oder Angst den Mut hat, gegenüber der Hierarchie unserer Kirche "fordernd zu sein".
Abgesehen von den vier Kardinälen (ich erinnere mich an den verstorbenen Kardinal Caffarra) waren die beiden Prälaten, die dem Geist Tertullians wahrscheinlich am nächsten standen und an die ich mich gut erinnere, Monsignore Luigi Blacks und Monsignore Antonio Livi. Beide wurden bald oder sogar sofort vergessen, wegen ihrer "heiligen Unnachgiebigkeit" und ihres "Mangels an Demut", ohne Zweifel....
Ich möchte die Gelegenheit der Gastfreundschaft von Marco Tosatti nutzen, um unseren Freunden, die sich immer noch auf die Interpretationen des Rücktritts Benedikts und der Ernennung eines Nachfolgers konzentrieren, vorzuschlagen, um sich vorzustellen, welche Art von nächstem Papst ein Tertullianer heute vorgeschlagen hätte.
Mons ICS
Quelle: M.Tosatti, Stilum Curiae, Msgr. ICS
"Borgo Pio" berichtet für La Nuova Bussola Quotidiana über den "roten Faden", der Papst Benedikt XVI mit Kardinal George Pell verbindet.
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"DIE RÜCKKEHR VON MSGR. GÄNSWEIN (UND DER ROTE FADEN ZWISCHEN BENEDIKT UND PELL)
Am 31. Januar war es Msgr. Georg Gänswein, der einen Monat nach dem Tod des Papa emeritus in den Vaticanischen Grotten in der Nähe des Grabes von Benedikt XVI die Hl. Trigesimo-Messe feierte, wo dann am Ende der Feier ein Moment des Gebetes stattfand.
In seiner Predigt erinnerte der Prälat an den Hl. Benedikt Joseph Labre, der am 16.April 1783 in Rom starb- an einem 16. April, dem Tag, an dem Joseph Ratzinger geboren wurde- mit dem der emeritierte Papst den Taufnamen Joseph teilte und von dem er später als Papst den Namen Benedikt annahm" berichtet Vatican News.
Es war der erste Auftritt des deutschen Prälaten, nach dem Medienhype, der durch sein Buch Nichts als die Wahrheit ausgelöst wurde. Das letzte Mal wurde er im Petersdom bei der Beerdigung von Kardinal George Pell gesehen, der in diesen Tagen in Sydney in der St. Mary's Cathedral den letzten Abschied erhielt (das australische Begräbnis war in den letzten Tagen von Regenbogenprotesten geprägt).
Eine merkwürdige Verbindung in Leben und Tod ist die zwischen Benedikt XVI und Kardinal Pell. Verbunden durch einen roten Faden - durch das rote Gewand: die Kasel, mit der der Leichnam des emeritierten Papstes bekleidet war, ist dieselbe, die er beim WJT 2008 in Sidney getragen hatte (u.a. bei der Weihe des neuen Marienaltars) - gemeinsam mit dem australischen Kardinal, der genau zehn Tage nach ihm starb."
Quelle: Borgo Pio, LNBQ
bei liturgicalnotes heute über die in der anglikanischen Kirche kontroverse "Kerzenfrage".
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"KERZEN"
Dieses ist ein historischer Tag für mich, weil ich in die gute alte Anglikanische Kontroverse eintreten will, wie viele Kerzen auf dem Altar stehen sollen.
Damals in den guten alten Tagen, als solche Sachen für sicher erachtet wurden, war die gute alte Church of England gespalten zwischen Evangelikalen, die jede Kerze so ansahen wie ihre modernen Nachfolger Sodomie ansehen: als gut und gerne die ultimative Sünde. Während es für gemäßigte Männer der Hochkirche ein Glaubensartikel war, daß auf jedem Heiligen Tisch zwei Kerzen stehen sollten. Hauptgrund für diese Überzeugung scheinen die Tudor- Anordnungen von 1547 gewesen zu sein, die in der Realität den Gemeinden erlaubten, zwei Kerzen zu behalten, nachdem die Regierung die übrigen geplündert hatte. 6 Kerzen....bei Romanisierern beliebt...wie es das Herz erhob, wenn man eine fremde Kirche betrat, deren Hochaltar so geschmückt war...
Dix Seite 420 sprengt diese Sakristei-Orthodoxie, indem dort die großzügige Vielfalt von Gebräuchen aufgelistet wird, die in der Realität in England vor und bis 1548 existierte (das Jahr in dem durch eine pedantische Lesart des Prayer Books von 1549 die Ausschmückung der Kirche und ihrer Diener für immer festgelegt und eingefroren wurde).
Aber achten Sie auf Dix´ Worte: "Im mittelalterlichen England scheint es tatsächlich die Möglichkeit jeder Anzahl von Altarkerzen von einer bis zu zwanzig gegeben zu haben, außer für 17 und 19."
EINE!
Haben Sie das bemerkt? EINE! Wie asymmetrisch!
Im Folgenden bin ich schrecklich anekdotisch. Aber es liegt an Ihnen, mich wieder zur Vernunft zu bringen.
Ich mißtraue Rubrik-Quellen, die Zahlen angeben. Ich vermute, daß sie uns darüber informieren, was in großen Kirchen getan wurde. Ich bin sehr viel weniger überzeugt, daß diese Sitte auch für Seitenaltäre und ... existierte.
Eine Zeit lang- habe ich, ohne je Notizen dazu gemacht zu haben, in mittelalterlichen englischen Manuskripten Bilder von Alltagsmessen gesehen, bei denen der Altar einfach nur eine Kerze zu haben scheint; am Südende (Epistel) des Altars. EIn anderes Beispiel ist gestern mit der Post gekommen: D.H. Fosters wunderbares "Sacrament an Altar" . Ein teures Buch (109$) aber eine lebenswichtige Lektüre für jeden, der sich für Rückkehr, die Marianische Reaktion, die Tudor-Geschichte, die Cornische Sprache... interessiert...
Auf dem Umschlag befindet sich eine Illustration aus dem "Stundenbuch, Sarum 1440-1450 (BL Harley 2915, folio 84). Der Priester erhebt die Hostie; auf dem Altar scheint nur eine Kerze zu stehen; der Altardiener, dessen linke Hand den Saum der Kasel hochhält, während seine rechte Hand zwei in die Höhe hält."
Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke
Hannah Brockhaus berichtet für CNA und den Catholic World Report über die Hl. Messe, die Erzbischof Georg Gänswein in den Vaticanischen Grotten für Papst Benedikt XVI einen Monat nach seinem Tod feierte. Hier geht´s zum Original: klicken
"ERZBISCHOF GÄNSWEIN ZELEBRIERT DIE MESSE FÜR BENEDIKT XVI EINEN MONAT NACH DEM TOD DES PAPSTES"
Erzbischof Georg Gänswein hat am Dienstag, die Messe beim Grab des Hl. Petrus zelebriert, einen Monat nach dem Tod Papst Benedikts XVI.
Gänswein, der langjährige Privatsekretär des Papa emeritus.feierte die Messe in der vaticanischen Krypta in der Nähe von Benedikts Grab in Gegenwart einer kleinen Gruppe von Teilnehmern.
Benedikt war am 31. Dezember im Vatican gestorben. Er wurde am 5. Januar nach der Begräbnismesse auf dem Peterplatz in der Krypta des Peters-Domes beerdigt.
In seiner Predigt sagte Gänswein, daß Benedikt, "einer der größten und einflußreichsten Theologen aller Zeiten auf dem Thron Petri, sich unter den Schutz eines Heiligen stellte, über den es keine Theologie gibt, nur Anbetung."
Dieser Heilige war Benedikt Joseph Labre, bekannt als der "Bettler-Heilige", dessen Feiertag- der 16. April ist- auch der Geburtstag und Tauftag Benedikts XVI.
"Was für eine Überraschung, was für ein Mysterium, welche Demut, aber auch was für eine Lektion" sagte Gänswein.
Laut dem deutschen Erzbischof widerspiegelt die Spiritualität Benedikts XVI die des Hl. Benedict Joseph Labres.
Labre und Benedikt XVI glaubten, daß "man drei zu einem vereinten Herzen haben: ein Herz für die Liebe zu Gott, ein Herz für den Diensteifer für den Nächsten und eines, das Zeugnis für die Schönheit des Glaubens ablegt" sagte Gänswein.
Ein Unterschied zwischen ihnen ist jedoch, daß für Benedikt XVI "die Theologie die Tür zur Anbetung öffnete".
Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae einen Artikel, der im blog "La Testa del Serpente" erschienen ist, eine Besprechung des gerade erschienenen Buches "In gutem Glauben. Religion im XXI. Jahrhundert" von Kardinal Gerhard Müller.
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"MÜLLER, PAPST FRANZISKUS, DER MAGISCHE KREIS UND "DER KOPF DER SCHLANGE"
In diesen Tagen wurde viel über das neue Buch des deutschen Kardinals Gerhard Müller gesprochen, das buchstäblich in der ersten Woche der Veröffentlichung an sich gerissen wurde. Das Buch Müllers, der zehn Jahre lang Bischof von Regensburg und von 2012 bis 2017 Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, ist ein Interview-Buch, das mit der Journalistin von Il Messaggio Franca Giansoldati geschrieben und von Solferino veröffentlicht wurde.
Das Buch mit dem Titel "In gutem Glauben. Religion im XXI Jahrhundert" befasst sich mit verschiedenen Themen im Zusammenhang mit Kirche und Glauben, gelesen mit den Augen eines der prominentesten Kardinäle der Gegenwart. Wie üblich, haben sich die Medien auf die Punkte konzentriert, in denen sich der Kardinal von Papst Franziskus distanziert und eindeutig Günstlingswirtschaft, die Wahl der Mitarbeiter und einige seiner besonderen Entscheidungen kritisiert, wie die Kardinal Becciu zu bestrafen, ohne ihm die Möglichkeit zu geben, sich zu verteidigen (noch bevor der Prozess begann), die Spektakelisierung der Prozesse, die den Anschein erwecken, "daß es im Vatikan nur korrupte Mitarbeiter gibt", die Übersetzung des Vaterunsers, die Vorwürfe gegen Trump und die Sympathie für Biden, das Abkommen mit China und die Behandlung, die dem chinesischen Kardinal Zen vorbehalten ist, die Reform der Kurie ("ohne kohärente ekklesiologische Vision") oder das Verbot der traditionellen Messe in lateinischer Sprache, eine von seinem Vorgänger im Jahr 2007 in außerordentlicher Weise getroffene Entscheidung für nichtig zu erklären.
"Sinnlose interne Streitigkeiten - sagt er unter Bezugnahme auf die lateinischen Messen - sind das Ergebnis von Missmanagement der Macht, schlechter theologischer Vorbereitung und pastoraler Unvorsichtigkeit.
Seine Ablösung überraschte alle, es war in der Tat eine Verlängerung für weitere fünf Jahre absehbar, nicht nur, weil es sich um eine etablierte Praxis handelte, ohne größere Hindernisse, sondern auch wegen des theologischen Kalibers des betreffenden Kardinals, seines Curriculums und seiner engen Verbindung und Kontinuität mit denen, die diese Rolle während des Pontifikats von Johannes Paul II. ein Vierteljahrhundert lang als Hüter des Glaubens innehatten. Stattdessen war der Kardinal plötzlich ohne Aufgabe, oder besser gesagt, ohne Arbeit. Ein Schaden, nicht nur für Müller als Mensch, der de facto arbeitslos geblieben ist, sondern für die ganze Kirche.
In der Rubrik "Otti ´s Optik" bei kath.net hat Franz N. Otterbek-wie immer sehr lesenswert und treffend - die Wortbeiträge der deutschen Bischöfe zum 27. Januar, dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz kommentiert und speziell die "klerokratische" Verlagerung der Hierarchie der Opfer von den Juden zu den Queeren.
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unter dem Titel:
"WIE QUEER IST DAS DENN?"
beginnt der Kommentar so - Zitat
"Es ist Winter im "Camp", womit nicht der Campo Santo in Rom gemeint ist, sondern das hübsche Ensemble deutscher Bischofsstädte. "Schicht im Schacht", sagt man an der Ruhr.
Die bewusste Suche nach "guten Nachrichten" aus der nationaldeutschen Kirchensonderwelt gestaltet sich zu Jahresbeginn 2023 schwierig. Es überwiegen die skandalösen Nachrichten. Wo deutsche Ideologien die Kirche überfluten, da geht der Heilige Geist nach Hause.
Stetter-Bätzing rennen mit dem Kopf gegen die Wand, wie erwartet, aber nochmal und nochmal und nochmal ... Ohne Ende? Wir loyalen Katholiken rechnen da mit keiner Bekehrung mehr.
Am 25. Januar feiert die Kirche dennoch trotzig, wider den Zeitgeist aller Welt, das Fest Pauli Bekehrung. In diesem Jahr ließ die deutsche Bischofskonferenz durch Herrn Schepers aus Essen, einer der ungezählten Why?bischöfe in Deutschland (bald sind es mehr als Firmlinge!), an diesem Tag jedoch den Aufruf zu einer Kehrtwende anderer Art veröffentlichen." (...)
Quelle: kath.net, F.-N. Otterbek
hat Erzbischof Gänswein eine Hl. Messe am Grab des vor einem Monat verstorbenen Papst Benedikts XVI zelebriert, wie die Fondazione Ratzinger berichtet.
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Morgen, am 2. Februar findet um 11:00 Ortszeit in der Sr. Mary-Kathedrale in Sydney die Beisetzung von Kardinal George Pell. Der Kardinal ist bis dahin in seiner Kathedrale aufgebahrt.
Cardinal Pell lying in state in St. Mary’s Cathedral, Sydney — funeral (2-Feb) at 11:00 am local Sydney time pic.twitter.com/OMnmMiD44x
— CruxStationalis (@cruxstationalis) February 1, 2023
Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae den interessanten Kommentar des Journalisten und Schriftstellers Americo Mascarucci zur Diskussion um die Gründe des Rücktritts des verstorbenen Papa emeritus Benedikt XVI nach der Veröffentlichung des Briefes an den Papstbiographen P. Seewald.
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"BENEDIKT XVI UND DIE SCHLAFLOSIGKEIT: WAS, WENN NICHT ALLES VERSCHWÖRUNGS -THEORIEN WÄREN?"
Liebe StilumCuriale, Americo Mascarucci bietet euch diese Überlegungen über Benedikt XVI. und das, was er in den posthum veröffentlichten Memoiren über seine Jahre als emeritierter Papst geschrieben hat. Gute Lektüre.
Benedikt XVI. erregt tot mehr Aufsehen als lebendig und entfernt die Kieselsteine aus den Schuhen, die zu Lebzeiten nicht werfen wollte.
Letzte Woche gab es die Veröffentlichung seiner posthumen Schriften, die auf sein Geheiß nach seinem Tod veröffentlicht wurden, die die Bitterkeit und das Leid offenbarten, das dieser große Theologe, damals Papst und erster emeritierter Papst in der Geschichte der Kirche, wegen dieser "mörderischen Stimmen" erleiden musste, die ihn nie verschont haben. Dann kam die Enthüllung des Biographen Peter Seewald, der den Inhalt eines Briefes bekannt gab, den Ratzinger wenige Tage vor seinem Tod an ihn geschickt hatte, in dem er offenbart, daß er dem Papsttum wegen einer Schlaflosigkeit abgeschworen habe, die ihn quälte und ihn daran hinderte, die nötige Kraft zu haben, um weiter zu machen.
Aber gehen wir in der Reihenfolge vor. Aus den posthumen Schriften, die in dem Buch "Was ist Christentum" gesammelt wurden, geht hervor, daß die Modernisten in Ratzinger immer das zu überwindende Hindernis gesehen haben, weil er an der Spitze der Kongregation für die Glaubenslehre stand, besonders in den letzten Jahren von Wojtylas Pontifikat, als sich Johannes Paul II. fast ausschließlich ihm anvertraute. Sie fürchteten ihn, um nicht zu sagen hassten ihn, bis zu dem Punkt, daß sie das Bedürfnis verspürten, sich zu vereinen und jene fortschrittliche Partei namens "St. Gallen Mafia" zu gründen, in der sie genau darüber diskutierten, wie sie seiner Macht entgegenwirken und sie neutralisieren konnten. Und genau in diesen Jahren beschlossen die Modernisten, ihre Waffen angesichts des bevorstehenden Todes des polnischen Papstes zu schärfen, um den Angriff auf die Kirche zu versuchen.
Ein bereits zu Beginn des neuen Jahrtausends angekündigter Angriff begann in den Vereinigten Staaten, wo liberal orientierte Zeitungen begannen, die Kandidatur für die Nachfolge von Carlo Maria Martini aufzubauen, dem aufstrebenden progressiven Papst, der in Übersee und in den Salons der Demokratischen Linken geliebt wurde. Und wer weiß, vielleicht hätte der ehemalige Erzbischof von Mailand, wenn er nicht schon an Parkinson erkrankt wäre, im Konklave 2005 sein Spiel gegen Ratzinger wirklich gespielt, weil er der maßgeblichste unter den Kandidaten der St. Gallen Gruppe war.
Papst Benedikt wusste sehr gut, was auf ihn zukam, er machte es deutlich, als er darum bat, zu beten, daß er nicht vor den Wölfen davonlaufen würde. Er war sich bereits des Klimas bewusst, das gegen ihn geschaffen werden würde, und versuchte den Weg des Dialogs mit seinen Feinden, indem er ihnen die Hand reichte. Er traf Hans Kung, um in ihm vielleicht einen Verbündeten zu finden, der in der Lage war, die Angriffe und beunruhigenden Manöver der Modernisten einzudämmen, die ihn beschuldigten, der Inspirator von Wojtylas reaktionärer Politik gewesen zu sein, die auch den Schweizer Theologen getroffen hatte; schuf Kardinal Reinhard Marx, den aggressivsten der deutschen Reformbischöfe, als klares Zeichen für den Wunsch, eine plurale Kirche zu schaffen, eine inklusive und dialogorientierte Kirche, ohne Diskriminierung von irgendjemandem; Er tolerierte fortschrittliche Seminare, in denen seine Bücher verboten waren und Seminaristen, die seine Theologie schätzten, daran gehindert wurden, Priester zu werden.