Sonntag, 21. März 2021

Ein Habsburg-Schmankerl

"Ein "ewiger" Otto von Habsburg Moment.

Vor seinem ersten Besuch in Sarajevo hat ihm der serbische Nationalist Zeljko Raznatovic (alias Arkan) einen Brief geschickt, in dem er droht, ihn zu erschießen, falls er es wage, Bosnien zu besuchen. Erzherzog Otto hatte den Brief in der Tasche, als er Sarajevo trotzdem besuchte."

Tweet zum Tage

Kardinal Robert Sarah: "Es genügt nicht, mehr Stille vorzuschreiben. Damit jeder versteht, daß die Liturgie uns innerlich dem Herrn zuwendet, wäre es nützlich, daß Priester und Gläubige während der Messfeiern körperlich nach Osten ausgerichtet wären." (Die Kraft des Schweigens") 

Samstag, 20. März 2021

Christliche Kunst am Abend

 "Abstieg in den Limbus", 1325  Giotto Di Bondone 

Fundstück

CNA hat die Predigt von  Kardinal Kurt Koch zur Weihe von Bischof Joseph M. Bonneman im Wortlaut veröffentlicht. 
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Sie beginnt so- ZITAT:

"Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. So sagt es der Volksmund mit Recht. Das heutige  Fest der Bischofsweihe fällt auf das Hochfest des heiligen Joseph, des Namenspatrons von  Bischof Joseph. Das Bistum Chur erhält zudem einen neuen Bischof mit dem Namen Joseph  im Jahr, das Papst Franziskus dem heiligen Joseph anlässlich des 150. Jahrestags seiner  Erhebung zum Schutzpatron der ganzen Kirche geweiht hat. Dies ist ein gutes Omen. Denn  der heilige Joseph ist jener Mensch, durch den Gott für den Beginn der Geschichte der  Erlösung von uns Menschen Sorge getragen hat. Der heilige Joseph hat, wie das heutige  Evangelium uns vor Augen führt, diese Aufgabe nur wahrnehmen können, weil er ganz für  Gott Ohr gewesen ist. Wie Abraham, über den Paulus in der heutigen Lesung bekennt, dass er  gegen alle Hoffnung voll Hoffnung geglaubt hat, so steht auch Joseph als Mensch des  Glaubens vor uns, der bereit gewesen ist, im Gesetz Gottes und in verschiedenen Träumen auf  den Willen Gottes zu hören und ihn auch zu tun, indem er sich ganz in den Dienst von Maria  und ihrem Kind gestellt hat." (...)

Quelle: CNA 

 

 

Fr. Hunwicke spricht....

 bei liturgicalnotes heute noch einmal über das "deutsche Laster"....Hier geht´s zum Original: klicken

"DAS DEUTSCHE LASTER (2)"

CNA berichtet über die Ansichten von Bischof Philip Egan, Ordinarius der geographischen Diözese, in der ich wohne. Er ist ein energischer, orthodoxer Bischof- sowohl beim Klerus als auch bei den Laien sehr beliebt. 

Auf seinem Twitter-account schreibt er: "Rom sollte beim deutschen Synodalen Weg intervenieren, bevor es zu spät ist. Es ist richtig, heiße Themen durchzuarbeiten, aber gleichzeitig sollte Rom die lehramtlichen Parameter bestätigen....Die letzte Waffe Roms wäre natürlich, die deutschen Bischöfe aufzufordern ihn zu beenden.  Ich bin nicht sicher, ob sie dem gehorchen würden. Statt dessen wäre es für Rom besser, die doktrinalen Parameter zu bestätigen-wie im Statement der Glaubenskongregation zu gleichgeschlechtlichen Verbindungen. Der Papst selbst muß eingreifen und eine autoritäre Lektion erteilen: das ist die Rolle des Petrinischen Amtes. Er sollte auch die deutschen Bischöfe nach Rom einberufen und ihnen klarer eine angemessene Methodik darlegen." 

Bemerken Sie hier die Worte: Rom sollte....Rom sollte....es wäre besser für Rom...der Papst selbst muß...eine maßgebende Lehre...die Rolle des Petrinischen Amtes...er sollte...."

Bischof Philip ruft PF offen dazu auf, die Dinge zu tun, die seines Amtes sind und die er- zumindest dem Augenschein nach-  aktuell nicht tut. 

Ich habe kürzlich die Lehre des Hl. John Henry Newmans Lehre von der Suspendierung des Lehramtes zitiert...die Periode der Arianischen Krise, als der Papst und die meisten Bischöfe (ohne ihre Macht oder ihren Status zu verlieren) bei der Ausübung ihres Dienstes versagten, die Katholische Wahrheit zu bekräftigen und Irrtümer zurückzuweisen. Bischof Philip benutzt diese Terminologie nicht und ich versuche nicht, ihm Worte in den Mund zu legen, die er nicht gebraucht hat. Aber...lassen Sie es mich so sagen.

Was Bischof Egan über die Rolle des Petrinischen Amtes sagt- mit der Auswirkung, daß PF es nutzen sollte, um etwas zu tun, das er im Augenblick nicht tut- ist genau das, was ich mit meinen eigenen, anderen Worten (oder eher denen des Hl. John Henrys) gesagt habe." 

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

 

Konnte man wissen....

G. Weishaupt kommentiert bei  kathnews.de die konzertierte Mobbing-Kampagne gegen den Kölner Erzbischof Kardinal Woelki.
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Unter dem Titel:

"MÜNSTERANER KIRCHENRECHTLER THOMAS SCHÜLLER LÄSST KATZE AUS DEM SACK" 

beginnt der Kommentar so- ZITAT:

"Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller offenbart in einem Interview die wahren Hintergründe der medialen Hetzkampagne gegen den Kölner Kardinal Woelki.

Ist der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller einer der Drahtzieher oder sogar der Hauptakteur hinter der (medialen) Hetzkampagne der vergangenen Wochen gegen den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki? Ein Interview in der Münsteraner Zeitung „Kirche und Leben“ legt den Verdacht sehr nahe." (...)
Quelle: G.Weishaupt, kathnews.de

S. Magister zum Jahr des Heiligen Josephs.

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo das gerade begonnene St. Josephs-Jahr.  
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"DAS JAHR DES HL. JOSEPHS  IST WIE DER PHOENIX. KEINER WEISS, WO ER IST" 

Heute am 19. März ist das Fest des Hl. Josephs, eines Heiligen, den Jorge Mario Bergoglio seit seiner Jugend verehrt hat und dessen Statuette als Schläfer er immer noch in seiner Wohnung bewahrt. Er sagte, daß er kleine Botschaften mit seinen Problemen oder Schwierigkeiten darunter schiebt, "damit er nachts davon träumen und mir sagen kann, was ich tun soll." 

Man kann also nicht ausschliessen, daß die kühne Entscheidung des Papstes von vor einigen Tagen, die Segnungen homosexueller Paare zu beenden, auf diese Weise mit Hilfe des Hl. Träumers in ihm entstand. 

Umso mehr als das begonnene Jahr ein dem Hl. Joseph gewidmetes "besonderes Jahr " ist, mit ziemlich umfassenden Ablässen, wie im Dekret des Apostolischen Poenitentiars vom 8. Dezember 2020, dem 150. Jahrestag der Ernennung des Heiligen zum Kirchen-Patron formuliert wird. 

Das Dekret wurde von Kardinal Mauro Piacenza, Groß-Poenitentiar, unterzeichnet und die Anordnung, daß ein spezielles Jahr des Hl. Josephs, die am 8. Dezember in Kraft trat, wurde Papst Franziskus persönlich zugesprochen 

Alles klar? Überhaupt nicht. Ob der Papst wirklich dieses spezielle Josephs-Jahr ankündigte und wenn ja, wie-, bleibt bis heute ein Geheimnis. 

Am gleichen 8. Dezember erschien zusätzlich zum Dekret der Poenitentiarie ein langer apostolischer Brief von Papst Franziskus  "Patris corde" , der vollständig dem Hl. Joseph gewidmet ist-in dem sich jedoch nicht der kleinste Hinweis eines besondern Jahres des Heiligen findet. 

Ebenso wie im Dekret der Poenitentiarie gab es keine Bezugnahme auf den päpstlichen Brief vom selben Tag. 

Und das trotz der Tatsache, daß der Autor des apostolischen Briefes "Patris corde" kein anderer war als Kardinal Piacenza, wie Papst Franziskus in einer Rede vor der Poenitentiarie am12. März offenbarte. 

"Der Kardinal- ich danke ihm für seine Worte- hat auf dem Hl. Joseph bestanden. Seit Monaten [sagte er mir] "schreib etwas über den Hl. Joseph, schreib etwas über den Hl. Joseph". Und der Brief über den Hl. Joseph ist zu großen Teilen sein Werk. Und deshalb- Danke." 

Auf alle Fälle hat der Papst allerdings nach der Veröffentlichung von Patris corde das spezielle St. Joseph-Jahr vergessen, dessen Ausrufung ihm zugeschrieben wurde. 

In den folgenden Monaten hat er es nie erwähnt-außer einmal in den Grüßen an die französisch-sprachigen Gläubigen am Ende der Generalaudienz am 13.Januar 2021 und ein weiteres mal am 18. März  2021, als er die Gemeinschaft des Päpstlichen Belgischen Kollegs, das nach dem Hl. Joseph benannt ist, in Audienz empfing. 

Freitag, 19. März 2021

Christliche Kunst am Abend

"Die Hochzeit in Kana"  Giotto Di Bondone, 1306 

Fr. Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes heute über teutonische Herablassung in Zeiten, in denen das Lehramt suspendiert ist- trotz des Responsum ad dubium der Glaubenkongregation. 
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"DIE SEGNUNG GLEICHGESCHLECHTLICHER PAARE.  DAS DEUTSCHE LASTER (1)"

Der sogenannte Präsident der Deutschen Bischofskonferenz hat auf das Dokument der Glaubenskongregation auf ein Dubium zur Segnung gleichgeschlechtlicher Verbindungen geantwortet.. Dieser Gentleman.... wenn es ihn nicht gäbe, müßte man ihn erfinden...hat die Worte der Glaubenskongregation als nur "eine Zusammenfassung des "Standpunktes der Kirchenlehre abgetan, wie sie in mehreren römischen Dokumenten ausgedrückt wird" und hat mit wunderbarer teutonischer Herablassung versprochen, daß "die von der CDF vorgebrachten Gesichtspunkte "natürlich ihren Weg in diese Diskussion (beim Synodalen Weg) finden müssen und werden".

Wunderbar! Stellen Sie sich vor: ein deutscher sogenannter Bischof hat einen irrenden Priester seiner Gemeinde über dies oder jenes getadelt und bekommt dann vom Vater folgende Antwort:

Lieber Bischof!

Vielen Dank , daß Sie mir über die Lehre Ihrer Diözese -wie sie mehrfach in Ihren furchtbar interessanten Dokumenten berichtet haben. Der Gesichtspubkt, den Sie vorbringen muß und wird seinen natürlichen Eingang in einige Diskussionen finden, die ich mit einigen meiner Kumpel haben werde, sobald wir uns demnächst in irgendeinem Bierkeller treffen.

Immer der Ihre, bis unsere wundervollen deutrchen Kühe sich niederlassen..."

Rom

Oft enden Dokumente der Glaubenskongregation mit einem Statement, daß der Papst das Dokument in dieser oder jener Audienz für den Kardinal-Präfekten ratifziert und bestätigt hat. Fast (?) immer enden sie mit dem Statement, daß er angeordnet hat, den Text zu veröffentlichen (e ne ha ordinato la pubblicazione). Aber nicht bei diesem Dokument über die Segnung gleichgeschlechtlicher Verbindungen. Es besagt nur, daß PF informiert wurde und seiner Veröffentlichung zugestimmt hat ( (e stato informato e ha dato il suo assenso alla pubblicazione).

Das scheint mir (schlecht informiert und unkanonisch) nicht nur eine Änderung sondern sogar eine hochsignifikante Änderung zu sein. Eher als eine Unterstützung sehen die Wort für mich wie eine vorsichtige Distanzierung PFs vom Responsusm ad dubium der CDF aus. 

Mein Eindruck ist, daß PF üblicherweise sehr sorgfältig Worte vermeidet, die ihn uns oder der Nachwelt gegenüber als Häretiker erscheinen läßt, aber einen machtvollen Instinkt dafür hat, sich selbst nicht unzweideutig zur Wahrheit zu bekennen, etwas , was er für unnötig hält und -de facto- für zutiefst gefährlich.

Mit anderen Worten - das Petrinische Lehramt ist z.Zt. suspendiert....ein Ausdruck, den der Hl. John Henry Newman benutzte, um die Lage während der Arianischen Krise zu beschreiben, als der Papst und die meisten Bischöfe ihre Pflicht nicht länger erfüllten, die Wahrheit zu lehren und Häresien zu widersprechen. Papst und Bischöf hatten keineswegs ihr Lehramt verloren. aber weigerten sich de facto willentlich es auszuüben. 

Was ganz schön...ja? ....das ist, wo wir jetzt sind:  E stato informato e ha dato il suo assenso alla pubblicazione ..."

Quelle: liturgicalnotes Fr. H. Hunwicke

Hl. Joseph

 

 

                       Wir gratulieren dem Papa ameritus zum Namenstag

 

Donnerstag, 18. März 2021

Christliche Kunst am Abend

 "Der Hl. Antonius von Padua" von Benozzo Gozzoli -1450

Zum Amtsverzicht von Erzbischof Heße

Rudolf Gehrig berichtet für CNA: Nach Veröffentlichung des Kölner Gutachtens hat der Hamburger Erzbischof Stefan Heße dem Papst seinen sofortigen Rücktritt  angeboten. 
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Unter dem Titel:

"HAMBURGS ERZBISCHOF HEßE BIETET PAPST FRANZISKUS AMTSVERZICHT AN"

beginnt der Artikel so- ZITAT

Paukenschlag in der Hansestadt Hamburg: Erzbischof Stefan Heße hat am heutigen Donnerstagabend angekündigt, den Papst um die sofortige Entbindung von seinen Aufgaben als Erzbischof zu bitten. Hintergrund sind die gegen Heße erhobenen Vertuschungsvorwürfe im heute in Köln vorgestellten Missbrauchsgutachten (CNA Deutsch hat berichtet). 
In seinem Videostatement
 teilte der Hamburger Erzbischof mit, dass er die Konsequenzen aus seinem "damaligen Handeln" ziehen möchte, auch wenn er damals "nach bestem Wissen und Gewissen" gehandelt habe."  (...)

Quelle: R. Gehrig, CNA

Kardinal Woelki zur Gercke-Studie

Zur großen Enttäuschung der gemischt medialen-klerikalen Mobbing-Gruppe, die gehofft hatte, Kardinal Woelki zumindest virtuell vernichten zu können und ihn umstandlos vorverturteilte, geht aus dem heute veröffentlichten Mißbrauchs- Gutachten hervor, daß der Kölner Erzbischof sich keiner Pflichtverletzung schuldig gemacht hat.

CNA hat den Kardinal interviewt. Hier geht´s zum Original:  klicken  mit dem Titel:

"WERDE DIE NÖTIGEN KONSEQUENZEN ZIEHEN" KARDINAL WOELKI ZU ERGEBNISSEN DER GERCKE-STUDIE".

Quelle: CNA

Fundstück

Wie CNA berichtet, hat Papst Franziskus einen Brief an die Gemeinschaft von Bose geschrieben. 
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Unter dem Titel: 

"PAPST FRANZISKUS SCHREIBT IN  KRISE GERATENER GEMEINSCHAFT VON BOSE" 

beginnt der Artikel so- ZITAT

"Papst Franziskus hat einen Brief an eine ökumenische Gemeinschaft geschickt, die "eine schwere Prüfung" durchmacht, und ermutigt die Gruppe, trotz eines Streits mit ihrem Gründer "in ihrer ursprünglichen Intuition zu verharren".

Das berichtet die "Catholic News Agency", die englischsprachige Schwesteragentur von CNA Deutsch.  

Die 1965 in Norditalien gegründete monastische Gemeinschaft von Bose befindet sich inmitten eines jahrelangen Streits mit ihrem Gründer, dem prominenten italienischen Laien Enzo Bianchi, der nach einer apostolischen Visitation und einem daraus resultierenden Dekret des Vatikans aufgefordert worden war, sich von der Gemeinschaft zu trennen." (...)

Quelle: CNA

Mittwoch, 17. März 2021

Christliche Kunst am Abend

 Das Seraphim-Mosaik mit einem restaurierten Flügel....in der Hagia Sophia