"Das Lamm am Fuß des Kreuzes, flankiert von zwei Engeln" 1180
Beatus Manuscript: the Lamb at the Foot of the Cross, Flanked by Two Angels (c. 1180) pic.twitter.com/i8edEGpsEW
"Das Lamm am Fuß des Kreuzes, flankiert von zwei Engeln" 1180
Beatus Manuscript: the Lamb at the Foot of the Cross, Flanked by Two Angels (c. 1180) pic.twitter.com/i8edEGpsEW
bei liturgicalnotes heute anläßlich des heutigen Gerichtstermins von Kardinal Joseph Zen über das Zeugnis Christlicher Märtyrer und schließt sich der Bitte Kardinal Bos um Gebet für die Christen Hong Kongs und den Kardinal an.
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"FIDEI CHRISTIANAE CONFESSOR"
Möge unsere Selige Jungfrau, die große Gottesmutter, die allerheiligste Maria, Hilfe der Christen, unsere Liebe Frau von Shanghai für uns alle bitten.
Kardinal Bo hat heute seine Bitte um Gebet für die Christen in Hong Kong und jetzt besondes für Kardinal Joseph Zen wiederholt.
Im Christlichen Griechisch bedeutet martys, "Zeuge", jemanden der Christus bis zum Tod bezeugt. Der Lateinische confessor scheint ursprünglich die selbe Bedeutung gehabt zu haben; der Sinn verschob sich dann auf einen Christen, der bereit war für sein Zeugnis zu sterben, aber nicht dazu berufen wurde, das zu tun."
Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke
CNA berichtet über den heutigen Gerichtstermin.
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Unter dem Titel:
"CHINAKRITISCHE KARDINAL ZEN WEIST VORWÜRFE BEI GERICHTSTERMIN ZURÜCK"
beginnt der Artikel so: ZITAT
"Kardinal Joseph Zen, der 90-jährige ehemalige Bischof von Hongkong, hat bei einem Gerichtstermin am Dienstag – dem Weltgebetstag für die Kirche in China – die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen. Der Prozess soll nun am 19. September seinen offiziellen Anfang nehmen.
Zen war am 11. Mai zusammen mit mindestens vier weiteren Personen aufgrund seiner Rolle als Treuhänder des 612 Humanitarian Relief Fund verhaftet worden, der pro-demokratische Demonstranten in der Sonderverwaltungsregion Hongkong bei der Bezahlung ihrer Anwaltskosten unterstützt. Noch am selben wurde er gegen Kaution freigelassen." (...)
Quelle: CNA
Luisella Scrosati kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana die Weigerung des Erzbischofs von San Francisco, Salvatore Cordileone, Nancy Pelosi, der demokratischen Sprecherin des Repräsentantenhauses,die Kommunion zu spenden.
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"ERZBISCHOF CORDILEONE STRAFT PELOSI, EINE LEKTION IN KATHOLIZITÄT"
Herausgefordert durch die Führerin der Demokraten und ihre Unterstützung der Abtreibung und das Recht auf die Kommunion hat der Erzbischof von San Franciscus das getan, was jeder Bischof in einer ähnlichen Situation tun sollte: er hat Pelosi verboten, die Eucharistie zu empfangen. Augenscheinlich wird Cordileone für diese Entscheidung sowohl von Politikern als auch in der Kirche stark kritisiert werden, aber sein erklärender Brief läßt vom Standpunkt des Hirten auch keine Ausnahme zu.
Eine Entscheidung von großem Mut und wahrer pastoraler Nächstenliebe. Der am 20. Mai veröffentlichte, vom Erzbischof von San Francisso an die Sprecherin des Hauses Nancy Pelosi adressierte Brief wird als politischer Akt, als Einmischung der Kirche interpretiert werden, in einer aktuellen delikaten Situation, in der die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zum "Recht auf Abtreibung" als Ausdruck eines gnadenlosen Urteils gewartet wird. In Wahrheit ist das in jeder Hinsicht eine fällige Handlung; ein Adjektiv, das die Entscheidung von Msgr. Cordileone überhaupt nicht verkleinern sondern den Verdienst des Hirten betonen soll, der das tut, was er zur Wahrung der Heiligkeit der Sakramente, dem Schutz der ihm anvertrauten Menschen und der Maßregelung der Sünder tun muß.
Das ist keine Rückkehr ins Mittelalter- gemäß der negativen Bedeutung, die diesem Ausdruck gegeben wird- sondern die Anwendung einer präzisen Regelung des aktuellen Kanonischen Rechts, trotz der Tatsache, daß die Mehrheit der Hirten -zum großen Schaden der Gläubigen- so tut, als gäbe es diese Regel nicht
Pelosis Pro-Choice-Positionen sind wohlbekannt. Wieder und wieder (siehe hier) hat sie sich selbst als Katholikin zur Schau gestellt, als fünffache Mutter, nach ihren eigenen Worten, fromm und praktizierend, die die "Wahlfreiheit" der Frauen- und niemandes anderen- unterstützt, eine Schwangerschaft zu beenden oder fortzusetzen. Kürzlich wurde die Führerin der us-amerikanischen Demokraten Initiatorin einer Forderung an den Kongress, die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs Roe vs. Wade von 1973 als Gesetz zu kodifizieren. Cordileone hat- wie er in seinem Brief an sie schreibt- seit dieser neuen Initiative Pelosis mehrfach versucht, sie persönlich zu treffen, aber ihrerseits ohne jegliches Anzeichen einer Bereitschaft.
bei liturgicalnotes heute über die Himmelfahrt traditionell vorausgehenden Bittage und Bittprozessionen.
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"MEIN PROBLEM MIT DEN BITTPROZESSIONEN"
Nach den historischen Quellen wurden die Bittprozessionen zu den Bittagen vom Hl.KNA hat Bischof Paul Hinder zu seinem 18-jährigen Dienst und seinen Erfahrungen als katholischer Hirte auf der Arabischen Halbinsel interviewt.
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Unter dem Titel:
"DIE TOLERANZ IST GEWACHSEN"
beginnt der Beitrag so ZITAT
"18 Jahre lang war Bischof Paul Hinder auf der Arabischen Halbinsel aktiv. Heute leben dort 3,5 Millionen Katholiken, überwiegend Arbeitsmigranten aus Asien. Im Interview spricht er über den Dialog mit Muslimen und Grund für Optimismus.
KNA (Katholischen Nachrichten-Agentur): Herr Bischof Hinder, wie haben Sie den Zustand der Religionsfreiheit auf der Arabischen Halbinsel erlebt?
Bischof Paul Hinder:
In allen Ländern ist der Islam die offizielle Staatsreligion. Die Ausübung nicht-muslimischer Religionen ist in den meisten Ländern innerhalb der zugewiesenen Plätze - Kirchen, Tempel, Synagogen - mit Ausnahme von Saudi-Arabien garantiert. Individuelle Religionsfreiheit im Sinne der Konversion einer muslimischen Person zu einer anderen Religion ist allerdings überall strafbar." (...)
In seiner heutigen Kolumne für Monday in the Vatican kommentiert A. Gagliarducci die bevorstehende Wahl des Präsidenten der Italienischen Bischofskonferenz und interpretiert den Umgang des Papstes mit der Italienischen Kirche als Spiegel des Pontifikates.
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"PAPST FRANZISKUS, DIE KIRCHE IN ITALIEN ALS SPIEGEL DES PONTIFIKATES"
Die Ernennung des neuen Präsidenten der Italienischen Bischofskonferenz (CEI) nächste Woche, wird zeigen, wie Papst Franziskus die letzten Konturen seines Pontifikates gestalten will. Es wird allgemein angenommen, daß das Pontifikat von Papst Franziskus jetzt keine großen Erneuerungs-Höhepunkte mehr haben kann sondern nur einen letzten Vorwärtsschub vor dem Ankerwerfen am Ende des Pontifikates, so lange oder kurze Zeit das auch noch dauern mag.
Warum ist die Ernennung des Vorsitzenden der Italienischen Bischofskonferenz wichtig? Weil der Papst der Primas von Italien ist und die Bischöfe selber die Fortsetzung der alten italienischen Tradition verlangt haben, daß der Präsident der Bischöfe direkt vom Pontifex gewählt wird. Papst Franziskus wollte, daß eine Wahl stattfindet, aber am Ende werden die Bischöfe dem Papst nur eine Liste der drei Kandidaten mit den meisten Stimmen bringen. Der Papst wird entscheiden, ob er aus dieser Liste auswählen will oder nicht.
Tatsache ist, daß kein Bischof daran denkt, für jemanden zu stimmen, den der Papst nicht als Vorsitzenden will. Vor fünf Jahren wurde Kardinal Gualtiero Bassetti zum Präsidenten gewählt, nachdem der Papst auf jede mögliche Weise seine Zustimmung signalisiert hatte: er hatte ihn zum Kardinal kreiert, obwohl er Erzbischof einer Diözese oder Kardinalat war, Perugia, und Vizepräsident der CEI; er hatte ihn an Stelle des amtierenden Präsidenten, Kardinal Angelo Bagnasco, in Audienz empfangen; er hatte ihn zum Mitglied der Bischofskongregation ernannt.
Logischerweise setzten die italienischen Bischöfe dieses Profil fort. Während er formal sagte, er würde es vorziehen, wenn die Bischöfe ihren Präsidenten selber wählten, macht Papst Franziskus klar, was er will.
In einem Interview am letzten 6. Mai mit dem Corriere della Sera, sagte er, er wolle, daß der Präsident ein Kardinal ist und ehrfurchtgebietend. Also reduzierte er die Liste möglicher Präsidenten auf zwei Persönlichkeiten: Kardinal Matteo Zuppi, Erzbischof von Bologna und Kardinal Paolo Lojudice, Erzbischof von Siena.
Es könnte trotzdem eine Überraschung geben. Angenommen Papst Franziskus beruft für Juni ein Konsistorium ein, um den Erzbischof von Neapel Domenico Battaglia zum Kardinal zu machen. In dem Fall könnte er plötzlich im Rennen um die Präsidentschaft der Italienischen Bischofskonferenz sein.
bei liturgicalnotes heute über den ersten Papst, der ein Ketzer und Anathema war, Papst Honorius I.
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"DE PONTIFICE ANATHEMATIZATO UND DIE ROGATIO-WOCHE* !"
Die formale doktrinale Lehre des Römischen Pontifex ernst zu nehmen, ist gesunder Katholischer Instinkt, sogar wenn diese Lehre nicht ex cathedra verkündet wird und demgemäß nicht garantiert unfehlbar ist. Ich habe Mansi auf meinen Computer-Bildschirm geladen, um den formalen Brief noch einmal zu lesen, in dem unser früherer Hl. Vater das Konzil bestätigte. Das ist guter Stoff: gelungen geschrieben mit vielen glücklichen Wendungen. Seine Heiligkeit (oder Seine Gelehrtheit) war ein Wahnsinns-Latein-Stylist!
Ich bin fasziniert von dem Absatz, in dem er (ich schreibe natürlich über den Hl. Papst Leo II.) das vom Konzil (Konstantinopel III. ist natürlich das Konzil, über das ich schreibe) erlassene Anathema des Konzils gegen den ersten Ketzer Papst Honorius I. bestätigte. In seinem lateinischen Text erklärt er die Verurteilung als verhängt, weil hanc apostolicam ecclesiam non apostolicae traditionis doctrina lustravit, sed profana proditione immaculata fidem subvertere conatus est. [er hat diese apostolische Kirche (Rom) mit der Lehre der apostolischen Tradition nicht geheiligt, sondern durch profanen Verrat versucht, ihren makellosen Glauben zu untergraben.]
[Mansi liest "persana", ein Fehler, sicher, statt "profana" . Er bietet am Rand eine Variante an "immaculatam maculari permisit" -in Übereinstimmung mit dem Prinzip difficilior lectio potior, was mir wie der Versuch vorkommt, die Verurteilung abzumildern.]
Das Wort lustravit fasziniert mich. Es ist ein Widerhall der kultischen Terminologie des vorchristlichen Roms; dessen Konventionen und Terminologie im Bewußtsein der Römischen Kurie und der aristokratischen Intelligenzia lange nachdem das heidnische Ritual verschwunden war, erhalten blieb.
W. Warde Fowler, Fellow des Lincoln College, beschreibt Lustratio so: " in einer Prozession umhergehen, das Böse aus Farm, Stadt oder Armee vertreiben oder fernhalten ...“ In seinem Vortrag (Edinburgh, 1911) "The Religious Experience of the Roman People" ging er näher darauf ein: "um eine Trennungslinie zwischen dem Heiligen und dem Profanen zu ziehen, innerhalb der die heiligen Prozesse des häuslichen Lebens und der Landwirtschaft voranschreiten konnten, ungestört von Gefahren – menschlichen, spirituellen oder welchen auch immer –, die auf materielle Weise von der profanen Welt draußen kamen ... Dieser Grenzlinie wurde selbst durch den Durchgang ( Lustratio ) zu einer bestimmten Zeit des Jahres, normalerweise im Mai, wenn die Ernte reifte und besonders anfällig für feindliche Einflüsse war, eine Prozession mit Opfer und Gebet geweiht. Die zwei Hauptmerkmale des Ritus, wie sie von Cato formuliert wurden, sind: das Gebet zu Mars pater, nach Trankopfern zu Janus und Jupiter, um um seinen freundlichen Schutz der gesamten Familie auf dem Hof zu bitten, zusammen für die Ernten aller Art und das Vieh innerhalb der Grenzlinie ... das Ziel des Bauern ist es, Krankheit, Unglück, Mangel und Unfruchtbarkeit abzuwehren ... es ist ein Ritus dieser Art, an den Vergil gedacht haben muss, als er die schöne Passage im ersten Georgica schrieb ... terque novas circum felix eat hostia fruges, / omnis quam chorus et socii comitentur ovantes., etc. [ G I 345-6] , ... da es notwendig war, das Gehöft und sein Land durch eine heilige Grenze zu schützen, musste die Stadt von allem, was außerhalb war, klar abgegrenzt werden."
Anlässlich der morgigen Amtseinführung des neuen Erzbischofs von Paris Laurent Ulrich hat Axel Brüggemann eine Geschichte der Pariser Bischöfe verfaßt, die von katholisch. de veröffentlicht wurde. Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"EIN STREIFZUG DURCH DIE GESCHICHTE DER BISCHÖFE VON PARIS"
beginnt der Artikel so - ZITAT
"Der Erzbischof von Paris hat das wohl politischste Kirchenamt in Frankreichs Kirche. Wie politisch und - zumindest in früheren Zeiten - sogar lebensgefährlich, das mussten in knapp zwei Jahrtausenden schon mehrere Hauptstadtbischöfe bitter erfahren. Zur Amtseinführung des neuen Oberhirten Laurent Ulrich am 23. Mai ein kleiner Gang durch die Geschichte.
Schon beim ersten historisch erwähnten Bischof und Stadtpatron von Paris, dem heiligen Dionysius (frz. Saint-Denis), ging es blutig zu. Am Montmartre - dem Hügel der Märtyrer - soll er um 250 während der Christenverfolgung unter Kaiser Decius auf dem Richtplatz sein abgeschlagenes Haupt genommen, es gewaschen und damit sechs Kilometer Richtung Norden gelaufen sein." (...)
Quelle: A. Brüggemann, katholisch.de
Rorate Caeli veröffentlicht einen von Fr. Kevin M. Cusick für "The Wanderer" verfaßten Beitrag zum Liturgie-Streit innerhalb der Kirche.
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"LITURGIE VEREINT, HINTERS LICHT FÜHREN SPALTET"
Waffen töten keine Menschen, Menschen tun das. Menschen sind die Quelle von Trennung, nicht die Dinge, die sie für Gewalttätigkeiten benutzen. Die Stimme ist eine der schönsten Gaben, die dem Menschen geschenkt wurden und dennoch benutzen die Menschen ihre Stimme allzu häufig auf sündige Weise, um zu spalten und zu hassen. Das ist nicht die Schuld der Stimme sondern des Mannes oder der Frau, die sie für unheilige Zwecke benutzt.
Die Absichten sind also in jeder Situation der Schlüssel zur Aufdeckung der Gründe für eine Spaltung, wenn wirklich wahre Nächstenliebe fehlt.
Genauso wie jede Waffe, die zur Selbstverteidigung gedacht war, können die Dinge Gottes auf sündige Weise mißbraucht werden, um die Wahrheit auszuschließen oder um zu täuschen. Es ist das Fehlen der Nächstenliebe, die Gott beleidigt.
Die Liturgie ist nicht nur eine Verteidigung gegen das Böse. Das Heilige Mess-Opfer, das Gebet des Herrn selbst und die höchste Form des Gebets bringt die höchste Gnadenquelle durch den in der Eucharistie gegenwärtigen Herrn. Es kann keinen größeren Grund für Einheit oder Nächstenliebe geben als das Empfangen des Herrn in der Eucharistie und der Zusammenarbeit mit den Gnaden, die er durch Wort und Werke gewährt, um Gott zu lieben.
In den vergangenen Wochen ist der Papst in einer Rede vor dem Päpstlichen Liturgie-Institut Sant´ Anselmo anläßlich seines 60-jährugen Bestehens mehrmals bei Themen der Liturgie abgewichen. Er sprach von der vom II. Vaticanum eingeführten neuen Liturgie und auch von der traditionellen Liturgie. Er hat beide miteinander verglichen und letztere schlecht gemacht und abgelehnt.
Der Papst hat seine zuerst in Traditionis Custodes (TC) vorgebrachte Linie fortgeführt, daß es nur eine mögliche Liturgie geben kann- und das ist die neue. Er hat die in TC begonnene Verunglimpfung fortgeführt, die die Beweggründe jener Katholiken auf sündige Weise in Frage stellt, die das reiche Erbe der Gebetstradition der Kirche lieben:
"Wenn das liturgische Leben so etwas wie ein Banner der Teilung wird, ist darin Geruch des Teufels, des Täuschers. " Das ist ein ziemlicher Tiefschlag, Hl. Vater. Sogar in einem fairen Kampf können grundlose Beleidigungen nicht gewinnen. Aber wenn der Angreifer einen unfairen Vorteil hat, weil er seine unangefochtene Macht hat, jeden zum Schweigen zu bringen, der ihn in Frage stellt, ist wirklich der Rauch der Spaltung spürbar.
Die Motive derer, die die Traditionelle Liturgie besuchen und fördern sind die höchsten. Sie leben mit der Liebe zu Gott und den anderen durch die völlige Unterwerfung des Intellekts und des Willens zu allem, was die Kirche in Glaubensdingen und Moral lehrt. Das ist die eine notwendige Aufgabe der Kirche zur Rettung der Seelen. Ich weiß, daß das wahr ist, weil ich ihnen während fast 12 Jahren als Hirte und bei den häufigen Taufen in unseren großen und wachsenden Familien gedient habe.
Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die derzeitige Wahrnehmung des amtierenden Pontifex in Italien - besonders im Hinblick auf sein Eingreifen in die Wahl des neuen Vorsitzenden der Italienischen Bischofskonferenz CEI.
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"FRANZISKUS KÖNIG VON ITALIEN. IMMER MEHR HERRSCHER, IMMER WENIGER GELIEBT"
Wenn sich Montag, 23. Mai die in Rom versammelten italienischen Bischöfe zu ihrer Generalversammlung hinter verschlossenen Türen mit Papst Franziskus treffen, wissen sie schon, daß sie von ihm nicht nur das übliche Vorgekaute bekommen werden, sondern auch das Diktat zur Ernennung ihres neuen Präsidenten, als Ersatz für Kardinal Gualtieri Bassetti, der das Ende seines fünfjährigen Mandats erreicht hat.
In Übereinstimmung mit dem Statut werden die italienischen Bischöfe ein Trio von mit absoluter Mehrheit gewählten Kandidaten vorschlagen, aus denen der Papst den neuen Präsidenten auswählen und ernennen wird.
Aber in der Praxis hat Franziskus seinen Favoriten bereits erkoren und schon verkündet- nicht der italienischen Bischofskonferenz sondern dem "Corriere della Sera" in dem gewagten Interview vom vergangenen 2. Mai, dem mit der NATO, die vor den russischen Toren bellt" daß es ein Kardinal sein wird, nicht bloß ein Bischof.
Nicht nur das. Auf andere Weise hat er schon erkennen lassen, daß der Kardinal, den er zum Präsidenten ernennt, nicht älter als 754 Jahre alt sein wird, wenn sein Mandat 2027 ausläuft.
Aus Gründen des Alters bedeutet das, daß nur drei Kardinäle im Spiel sind der Vikar von Rom Angelo De Donatis, 68, der Erzbischof von Bologna Matteo Zuppi, 67, und der Erzbischof von Siena, Augusto Paolo Lojudice, 58. Drei Kandidaten, die de facto auf zwei reduziert wurden,- durch die Entfernung des Namens von De Donatis, der seit einigen Jahren beim Papst in Ungnade gefallen ist und wahrscheinlich eine Ausweichposition in der Römischen Kurie anstrebt.
Für die beiden Verbliebenen sind die Wetten jetzt offen. In einem vorhergehenden Post hat sich Settimo Cielo auf Lojudice konzentriert, mit der Erwartung, daß der Papst ihn als Vikar nach Rom zurückberuft. Während jedermann darüber nachdenkt, daß Zuppis Ziel eher die Wahl zum Papst als der Vorsitz der CEI ist.
Die oben erwähnte Altersbegrenzung bindet nicht nur die CEI sondern alle Bischofskonferenzen der Welt, bei denen die Ernennung des betreffenden Präsidenten nicht dem Papst obliegt, sondern curch Wahl erfolgt.
Das wurde durch einen Brief festgelegt, den im vergangenen März Kardinal Marc Ouellet, der Präfekt der Bischofskongregation, an die Bischofskonferenzen der Länder des Westens und Amerikas geschickt hat, oder durch Kardinal Luis Augusto Gokim Tagle, Präfekt der Kongregation zur Evangelisierung der Völker, an die Bischofskonferenzen der Missionsländer.
Das Beiboot ist aus dem Trockendock zurück und wünscht allen einen schönen, gesegneten Sonntag !
"Das Wunder vom Kind, das vom Balkon fiel " Simone Martini, Sienesische Schule, 13. Jahrhundert
The Miracle of the Child Falling From the Balcony
— ♱ Dark Age Apologist ♱ (@BasedMedieval) May 21, 2022
Simone Martini pic.twitter.com/CzlZzAaFMn
´Der Apostel Matthäus , Duccio Buoninsegna. 1311
The Apostle Matthew, 1311 #ducciodibuoninsegna #duccio pic.twitter.com/nxJkXO843y
— Duccio Buoninsegna (@artbuoninsegna) April 27, 2022