Samstag, 13. April 2013

Wir sind Papst?

das fragen sich vielleicht seit heute die hochehrwürdigen Eminenzen:
Bertello, Ossa, Gracias, Marx, Pasinya, O´Malley, Pell & Rodriguez, die in ein Kollegium aus 8 Kardinälen berufen wurden, um den Papst bei der Leitung der Kirche zu beraten.

Pater Lombardi hat noch einmal betont, daß die Herren nur beratende Funktion aber keinerlei Entscheidungskompetenz haben, das wurde notwendig, weil unsere ignoranten MSM schon wieder von Revolution phantasieren, schon mal salopp verkünden, die Zeit der Alleinherrschaft über die Kirche sei vorbei und andere Wunschkonzertmelodien  ähnlichen Inhalts trällern

Hier ein Link  zum Artikel von news. va

Neues aus Rom

Ferula
Wie die Sala Stampa bekannt gab, wird Papst Franziskus die Ferula von Paul VI und den Kreuzstab Benedettos abwechselnd benutzen. Dazu veröffentlichte sie einen kleinen Exkurs über den Bischofsstab und seine Geschichte -und die Ferula.
Hier der Link 

Dementi
Dann gab es ein harsches Dementi aus dem Vatican gegen einen Artikel über den angeblichen Gesundheitszustand des Papa emeritus, in dem Bischof Paglia frei erfundene, ungeheuerliche Behauptungen untergeschoben wurden. In ungewöhnlich klaren , eher wenig diplomatischen Wurten wird der Urheber des Artikel  Anselmo zum sofortigen Widerruf  und Abdruck des Briefes in seiner Zeitung aufgefordert.
Hier der Link -zum Abdruck des Vaticanischen Schreibens

Gerüchte und das prompte Dementi
Nach Vaticanista P.Rodari hat Papst Franziskus beschlossen, das Aufgabengebiet und die Kompetenzen des Staatssekretariates zu beschränken und einen "Kronrat" von 5 Kardinälen einzurichten, die ihm bei der Leitung der universalen Kirche zur Seite stehen. Dieser Kronrat solle im Oktober seine Arbeit beginnen.
Paolo Rodari ist Vaticanist der Repubblica, die Kardinaelstaatssekretär Bertone zum Feind Nr.1  stiliisert hat und seit Monaten,  mal mehr mal weniger offen, dessen Abberufung fordert. Bei der Repubblica , die auch bei Vatileaks eine etwas undurchsichtige Rolle spielte, weiß man nie genau, ob mit den Attacken auf den Staatssekretär nicht auch der Pontifex gemeint war


Ein Foto sagt mehr

als viele gedruckte Worte.....zu unserem gestrigen Beitrag über den Gesundheitszustand von Papa emeritus Benedetto ( nach dem Artikel des Corriere über den Besuch von Bruder Georg und die Vorbereitungen zur Geburtstagsfeier )  gibt es noch ein schönes Foto der Nachrichtigenagentur Ansa, das durch italienische und französische Journale und blogs ging. Es zeigt die Brüder Ratzinger in Castel Gandolfo . Link


Freitag, 12. April 2013

Heute in Rom

Heute um 12:00 hat Papst Franziskus die Päpstliche Bibelkommission zum Ende ihres jährlichen Treffens in Audienz empfangen. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Kommission,  Erzbischof  L.Müller sprach er zu den Theologen:
"Die Bibel kann man nicht aus sich selbst heraus interpretieren sondern nur vom Fundament der Tradition aus.
Die Interpretation biblischer Texte kann auch nicht eine individuelle, wissenschaftliche Aufgabe Einzelner sein, sie muß der lebendigen und authentischen Tradition der Kirche gegenübergestellt werden.
Die ist das Maß für ein korrektes Verhältnis zwischen Exegese und Lehramt.
Das sei - fuhr er fort- nicht nur für den einzelnen Glaubenden sondern für die ganze Kirche wichtig, deren Leben und Sendung auf das Wort Gottes gegründet ist.
"Das Wort Gottes ist die Seele der Theologie und gleichzeitig die Inspiration der christlichen Existenz. Das Wort Gottes geht der Bibel voraus und aus ihr hervor.
Um die Schrift verstehen zu können, ist die ständige Anwesenheit des Heiligen Geistes und die Führung durch das Lehramt nötig.
Das II.Vaticanische Konzil  hat das in der Konstitution Dei Verbum mit großer Klarheit gesagt: alles , was die Art, die Schrift auszulegen betrifft, ist in letzter Instanz dem Urteil der Kirche unterworfen, die das Göttliche Mandat erhielt, das Wort Gottes zu bewahren und zu interpretieren."
Quelle: Radio Vatican
 ..


Außerdem stattete Papst Franziskus dem vaticanischen Staatsekretariat einen Besuch ab und dankte den Mitarbeitern für ihre wertvolle Arbeit.

Mehr Beruhigendes aus Castel Gandolfo

Unberührt von medialen Spekulationen ( aus dem Reich der Fieberträume PR-abhängiger Journalisten) zum Gesundheitszustand von Papa emerito Benedetto, ist in diesen Tagen ohne großes Aufsehen Msgr. Georg Ratzinger in Castel Gandolfo eingetroffen, um gemeinsam mit der (ex)-päpstlichen Familie den 86. Geburtstag seines jüngeren Bruders zu feiern. Hier ein Foto der beiden
Dort erholt sich Papa Benedetto gerade von seinem "Pensionierungsschock" - ( "choc di pensionamento"),
wie es der renommierte Kardiologe Prof. A.Maseri, zu dessen Patienten der sel. Johannes Paul II gehörte und Königin Elizabeth II immer noch zählt, nennt.
Dieser Schock-sei ein gewöhnlicher Effekt bei Menschen, die lange besonders verantwortungsvolle und entscheidungsreiche Positionen inne hatten, und ganz besonders zähle dazu das gerade beendete 8-jährige Pontifikat.
Zuerst sei es hart, sagt Pro. Maseri, aber dann trete ein Umkehreffekt ein und die Betroffenen erholen sich wieder- so seiner Ansicht nach auch Papa Benedetto, dessen Herzprobleme bekannt seien, die jetzige Schwäche sei aber kein Problem des Herzens sondern der Psyche und des Gehirns und es sei ein gutes Zeichen, wenn die vom Pensionierungsschock Betroffenen intellektuell aktiv blieben-so wie jetzt Papa em. Ratzinger, der zahlreiche Bücher- so "Eine theologische Ästhetik" von Hans Urs von Balthasar mit in den Apostolischen Palast am Albaner See genommen hat- und u.a. von der Sekretärin begleitet wird, die als einzige seine Schrift entziffern kann.

Neues aus Rom

Im Marienmonat Mai, genauer gesagt am 13. 5. wird Papst Franziskus sein Pontifikat Unserer lieben Frau von Fatima weihen.
Unter ihren Schutz hatte auch der selige Johannes Paul II  sich und sein Pontifikat  gestellt.

Quelle: Santuário de Fátima

Donnerstag, 11. April 2013

Heute in Rom

Heute morgen empfing Papst Franziskus den Premierminister Mozambiques, Alberto Clementino, in Audienz. Der bedankte sich für die Hilfe, die die Kirche seinem geplagten Land geleistet hat.



In der Sala Clementina gab er eine weitere Begegnung mit einer Besuchergruppe aus den USA, der Papal Foundation. Der Bischof von Rom dankte den Mitgliedern dieser Gruppe für ihre Arbeit. Für einen als Geschenk mitgebrachten Pileolus, den er sogleich aufsetzte, überreichte er den Gästen seinen eigenen.

Darf es auch ein bißchen nüchterner sein?

So leid es uns tut, wir müssen etwas Wasser in den süßen Wein der neuen Papsteuphorie der EKD gießen.....nicht nur, daß Papst Franziskus dem Herrn Schneider empfahl, die Erfurter Rede Papst Benedikts XVI doch noch einmal zu lesen- nach der Reaktion von Papst Franziskus auf die Einladung zum Thesenanschlagsjubiläum 2017 befragt, sagte Kurienkardinal Koch:   "Der Vatikan ist nicht Ansprechpartner für die EKD."
Ansprechpartner sei vielmehr die DBK, zwar sei das Luthertum eine weltweite Größe und der Vatican führe Gespräche mit den Lutherischen Weltbund (LWB), mit dem auch 1999 die "Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre" vereinbart worden sei.
Die EKD ist keine selbständige Kirche sondern Teil der Gemeinschaft von 20 lutherischen, unierten und reformierten Kirchen.




Zur Beruhigung

für alle, die durch die Meldung einer einzelnen Dame ( die gerade ihr neues Buch promoten muß) in einer einzelnen spanischen Zeitung vom bevorstehenden Ableben von Papa emerito Benedetto aufgeschreckt wurden- hier der Link zum Dementi von  Pater Lombardi .
Er zitiert den Arzt Benedettos- der zwar sagt- daß die Kräfte unseres Emeritus sichtlich abgenommen haben-er aber an keiner spezifischen Krankheit leidet- sondern daß ihm "nur" alterstypische Schwäche und Abnutzungserscheinungen, wie der Verlust an Sehkraft, Gelenkschmerzen, Blutdruckschwankungen zusetzen.
Beten wir für ihn, daß er den Weg, der Kirche durch Gebet und Kontemplation zu dienen, auf den Gott ihn gerufen hat noch lange beschreiten kann .

Padre Lombardi assicura: nessuna malattia per Ratzinger


übersetzt:  "Pater Lombardi versichert keine Krankheit bei Papa em.Ratzinger"
nur das leidige Alter......

Mittwoch, 10. April 2013

Klare Worte


“A Catholic Cannot Say, I Believe The Church Offers The Saving Truth Of Jesus, And Then Reject What The Church Teaches!”

Das sagte Erzbischof Vigneron von Detroit,  zur Frage gleichgeschlechtlicher "Ehen"  und begründet so, warum katholische Politiker, die ein solches Eheverständnis propagieren, nicht die Hl. Kommunion erhalten dürfen.
Gleiches sagt auch Prof. Eric Peters, der kanonisches Recht lehrt und 2010 von Papst Benedikt XVI zum Referenten der Apostolischen Signatur ernannt wurde.

Tweets zum Tage



Generalaudienz


Aus der päpstlichen Katechese der heutigen Generalaudienz auf dem Petersplatz :

"Die Gotteskindschaft ist das größte Geschenk des Ostergeheimnisses. Diese Kindschaft, die uns durch die Taufe verliehen wird, muß genährt werden, durch die Teilnahme am Leben der Kirche und an den Sakramenten- insbesondere der Beichte und der Eucharistie. Wir müssen leben, denken, sprechen und handeln  wie Christus- als mit ihm Auferstandene"



Quelle Radio Vatican

Fundstück

Bei bellfrell gefunden :
Karikaturist Stuttmann zeichnet, was unsere Kanzlerin sich von den femen abgeschaut hat.....und trifft den Nagel auf den Kopf - Dank dafür.
Hier geht´s zum Bild.

Dienstag, 9. April 2013

Liebe, Hoffnung und Wahrheit


Auch andere schreiben Lesenswertes über das Pontifikat Benedettos z.B. seinen theologischen Stellenwert, wie hier der Kolumnist Carl E.Olson auf dem blog Catholic Pulse unter dem Titel :
"Love, Hope and Truth : Benedicts XVI Three Encyclicals"
Hier der Link
Wie sich inzwischen immer deutlicher zeigt, waren die außerordentliche theologische Qualität dieses Lehramtes, die Klugheit und universale Bildung des Papstes, der auf sein Amt verzichtete, für so manchen Landsmann im Klerikergewand zuviel- ein persönlicher Affront- der jetzt,  nachdem er sich schweigend aus der Welt zurückgezogen hat, nach Gusto abgestraft wird, durch eigene Auslassungen -manchmal subtil hinter den Elogen für den neuen Bischof von Rom verborgen- aber auch ungeschminkt dargeboten, oder solche der abhängigen Medien, wir sahen es gerade bei katholisch.de  und bei KNA, wobei selbst vor Falschmeldungen und den sonst nur bei den MSM üblichen Manipulationen z.B. durch gezieltes Weglassen nicht zurückgeschreckt wird.
Dumm nur daß man die englíschsprachigen und italienischen Komuniqués  lesen und die  Auslassungen in den deutschen Übersetzungen so entdecken konnte.

Sonntag, 7. April 2013

Was in den bewegten Februartagen unterging....

... aber dennoch nicht vergessen und übergangen werden sollte.
Vor 500 Jahren, in der Nacht vom 20. auf den 21. Februar 1513  starb im Apostolischen Palast zu Rom Papst Julius II .
Als Giuliano della Rovere war er 1443 in Albisola geboren worden, von seinem Onkel Papst Sixtus IV, Franceso della Rovere, für die klerikale Laufbahn gewonnen und nach einem nur 2-tägigen Konklave am 1.11.1503 auf die Cathedra Petri gewählt worden.
Während er nicht zur Heiligkeit berufen war und ein machtbewußter und auch kriegerischer Herr war, was ihn in den Ländern deutscher Zunge bis heute - natürlich auch als Gegenspieler der lutherischen Reformation- zu einer Unperson gemacht hat, kann man ihn als einen der größten Kunstmäzene der Katholischen Kirche und darüber hinaus der europäischen Geschichte bezeichnen. Nur der Medicipapst - Leo X, Giovanni de´ Medici und Sohn von Lorenzo"Il Magnifico", wäre mit ihm in einem Atemzug zu nennen.
So beauftragte er Bramante mit dem Bau der neuen Petersbasilika, Michelangelo mit der Freskierung der Sixtinische Kapelle und der Skulptur eines monumentalen Grabmales für sich, das jetzt als imposantes Marmorgebirge mit dem zornigen Moses in der Mitte in San Pietro in Vincoli steht, während Julius II in der Krypta des Petersdomes seine letzte Ruhestätte fand.