Heute vor 8 Jahren, am 19.4.2005, wurde Kardinal Joseph Ratzinger zum Nachfolger Petri gewählt. Er stellte sich den Menschen, die auf den Petersplatz geströmt waren oder das Geschehen in den Medien verfolgten, als "demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn" vor und stellte sich als Benedikt XVI in die Reihe seiner Vorgänger.
Freitag, 19. April 2013
Des Kaisers neue Kleider oder des "alten" Meisters neues Bild......
Ist es bei Hans Christian Andersens Märchen das Zusammenspiel des eitlen sebstverliebten Kaisers, der vor dem Spiegel und seinen Untertanen herumgockelt, des listigen Schneiders, der sich der unersättlichen Ansprüche seines illustren Kunden erwehren muß und der gehorsamen aber dümmlichen und / oder feigen Untertanen und Vasallen, die alle das sehen, was sie sehen zu sollen glauben umd sich untereinander des Gesehenen versichern und alle gemeinsam in Jubelchöre ausbrechen, so ist es bei dem zweiten Papstproträt des Neu-Altmeisters Triegel was die Jubelchöre angeht ähnlich- nur daß es wirklich existiert.
Nicht jeder Künstler, der mit dem Bildnis eines Papstes beauftragt wurde, hatte ein glückliches Händchen. Davon kündet eine Anekdote :
Papst Leo XIII ( 1810-1903) saß einem nicht sonderlich talentierten Künstler für ein Porträt Modell.
Zuletzt bat der Maler den Heiligen Vater, er möge doch so freundlich sein, das Bild zu signieren. Der Papst willigte ein.
"Darf ich auch noch ein Zitat aus der Heiligen Schrift hinzufügen?" fragte der Papst.
"Das würde mein Bild nur noch wertvoller machen" erwiderte der Porträtist.
Leo XIII pinselte auf das Bild: Johannes 6, Vers 20. Leo XIII
Später schlug der Maler in der Bibel nach, um zu sehen, was die Unterschrift bedeutete:
"Fürchtet euch nicht, ich bin es. Leo XIII"
Auftraggeber, deutschsprachige katholische Medien und der Maler selbst besingen einmütig das entstandene Werk als großartig, ausdrucksvoll, typisch, meisterlich.
Der Künstler persönlich gewährt uns Einblick in seinen Schaffensprozess und erläutert seine Íntentionen, das wiederum kann man hier hören und sehen
Dabei spricht er allerdings über das erste aber sehr ähnliche, jetzt dauerhaft in Regensburg hängende Porträt.
Ist dem Apostolischen Palast ein neuer Rafael erstanden?
Nicht jeder Künstler, der mit dem Bildnis eines Papstes beauftragt wurde, hatte ein glückliches Händchen. Davon kündet eine Anekdote :
Papst Leo XIII ( 1810-1903) saß einem nicht sonderlich talentierten Künstler für ein Porträt Modell.
Zuletzt bat der Maler den Heiligen Vater, er möge doch so freundlich sein, das Bild zu signieren. Der Papst willigte ein.
"Darf ich auch noch ein Zitat aus der Heiligen Schrift hinzufügen?" fragte der Papst.
"Das würde mein Bild nur noch wertvoller machen" erwiderte der Porträtist.
Leo XIII pinselte auf das Bild: Johannes 6, Vers 20. Leo XIII
Später schlug der Maler in der Bibel nach, um zu sehen, was die Unterschrift bedeutete:
"Fürchtet euch nicht, ich bin es. Leo XIII"
Auftraggeber, deutschsprachige katholische Medien und der Maler selbst besingen einmütig das entstandene Werk als großartig, ausdrucksvoll, typisch, meisterlich.
Der Künstler persönlich gewährt uns Einblick in seinen Schaffensprozess und erläutert seine Íntentionen, das wiederum kann man hier hören und sehen
Dabei spricht er allerdings über das erste aber sehr ähnliche, jetzt dauerhaft in Regensburg hängende Porträt.
Ist dem Apostolischen Palast ein neuer Rafael erstanden?
Mittwoch, 17. April 2013
Gestern und heute in Rom
Boston
Audienz
Der saudiarabische Botschafter in Italien hat Papst Franziskus eine Botschaft König Abdullahs überbracht. Saudiarabien ist eines der wenigen Länder, die keine diplomatischen Beziehungen zum Vatican unterhalten. Bereits während des Pontifikates Benedikts XVI war es zu einer Entspannung un zu einer Annäherung zwischen dem Königreich und dem Kirchenstaat gekommen.
Gastfreundschaft & Brüderlichkeit
Papst Franziskus hat Papa emeritus Benedetto unbeschränktes Gastrecht -" es sei auch sein Haus" - in Castel Gandolfo zugesagt, er können dort bleiben, solange er wolle und dorthin kommen, wann er wolle.
Fußball
Der spanisch-argentinische Starfußballer Lionel Messi, genannt "Leo", der beim FC BArcelona unter Vertrag ist, hat Papst Franziskus eines seiner Tricots geschenkt, es wurde vom spanischen Mitglied des Päpstlichen Laienrates Migeul D.Galinda nach der Generalaudienz überreicht.
Audienz
Der saudiarabische Botschafter in Italien hat Papst Franziskus eine Botschaft König Abdullahs überbracht. Saudiarabien ist eines der wenigen Länder, die keine diplomatischen Beziehungen zum Vatican unterhalten. Bereits während des Pontifikates Benedikts XVI war es zu einer Entspannung un zu einer Annäherung zwischen dem Königreich und dem Kirchenstaat gekommen.
Gastfreundschaft & Brüderlichkeit
Papst Franziskus hat Papa emeritus Benedetto unbeschränktes Gastrecht -" es sei auch sein Haus" - in Castel Gandolfo zugesagt, er können dort bleiben, solange er wolle und dorthin kommen, wann er wolle.
Fußball
Der spanisch-argentinische Starfußballer Lionel Messi, genannt "Leo", der beim FC BArcelona unter Vertrag ist, hat Papst Franziskus eines seiner Tricots geschenkt, es wurde vom spanischen Mitglied des Päpstlichen Laienrates Migeul D.Galinda nach der Generalaudienz überreicht.
Generalaudienz
Bei der heutigen Generalaudienz vor zahlreichen Pilgern auf dem Petersplatz hat Papst Franziskus seine Katechese zum Glaubensbekenntnis fortgesetzt und über das "aufgefahren in den Himmel" gesprochen.
Jesus, der durch seinen Kreuzestod die Menschen an sich gebunden hat, steigt empor. Er kommt am Gipfel an und zieht uns mit sich hoch.
Jesus ist nicht mehr an einen bestimmten Ort, eine bestimmte Zeit gebunden sondern uns überall und für immer nahe.
Daraus erklärt sich auch die zunächst paradox erscheinende Freude der bei der Himmelfahrt anwesenden Apostel.
Den jungen Italienern auf dem Platz rief er zu: "Man kann dem Herrn nicht ohne Enthusiasmus folgen. Das versteht ihr : Enthusiasmus! Dem Herrn mit Enthusiasmus folgen!"
Am Ende seiner Ausführungen versicherte der den Erdbebenopfern im Iran und in Pakistan seines Mitgefühls und seiner brüderlichen Nähe.
Quelle: CTV
Jesus, der durch seinen Kreuzestod die Menschen an sich gebunden hat, steigt empor. Er kommt am Gipfel an und zieht uns mit sich hoch.
Jesus ist nicht mehr an einen bestimmten Ort, eine bestimmte Zeit gebunden sondern uns überall und für immer nahe.
Daraus erklärt sich auch die zunächst paradox erscheinende Freude der bei der Himmelfahrt anwesenden Apostel.
Den jungen Italienern auf dem Platz rief er zu: "Man kann dem Herrn nicht ohne Enthusiasmus folgen. Das versteht ihr : Enthusiasmus! Dem Herrn mit Enthusiasmus folgen!"
Am Ende seiner Ausführungen versicherte der den Erdbebenopfern im Iran und in Pakistan seines Mitgefühls und seiner brüderlichen Nähe.
Quelle: CTV
Tweets zum Tage
Die Himmelfahrt Jesu heißt nicht, dass er Abschied nimmt, sondern dass der Herr auf neue Weise unter uns lebt und jedem von uns nahe ist.
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) 17. April 2013
In die Herrlichkeit Gottes eintreten bedeutet, dem Willen des Herrn im Alltag treu zu sein, auch wenn dies Opfer verlangt.
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) 17. April 2013
Aus der Heimat : Essig
Und das nicht von den üblichen Altkritikern sonder aus den eigenen Reihen....
Man hätte sich gewünscht, daß auch katholische Institutionen und Medien, wie die KNA und die, die deren Texte ungeprüft und unkritisch übernehmen, wie ein Katholisches Nachrichtenportal und domradio, etwas mehr Liebe und deshalb auch etwas mehr Recherche investiert hätten.
So haben sie denn quasi als Geburtstagsgruß eine - sofort vom Hl. Stuhl dementierte Aussage über eine schwere neurologische Erkrankung von Papa Benedetto, die Bischof Paglia in den Mund geschoben worden war, wiedergegeben, die auf einer glatten Lüge beruht und gegen die der Vatican offiziell mit klaren und eindeutigen Worten vorgegangen ist und die ad hoc widerrufen werden mußte- weil der Bischof, dem derlei Aussagen in den Mund gelegt wurden, Bischof Paglia, sie sofort als von ihm nie gesagt und vor allem als grundfalsch erklärte. Aber KNA verbreitete sie weiter.
Zur Erinnerung - aus einem einige Tage alten Beitrag.....
"Dementi
Dann gab es ein harsches Dementi aus dem Vatican gegen einen Artikel über den angeblichen Gesundheitszustand des Papa emeritus, in dem Bischof Paglia frei erfundene, ungeheuerliche Behauptungen untergeschoben wurden. In ungewöhnlich klaren , eher wenig diplomatischen Worten wird der Urheber des Artikel Anselmo zum sofortigen Widerruf und Abdruck des Briefes in seiner Zeitung aufgefordert.
Hier der Link -zum Abdruck des Vaticanischen Schreibens."
Man hätte sich gewünscht, daß auch katholische Institutionen und Medien, wie die KNA und die, die deren Texte ungeprüft und unkritisch übernehmen, wie ein Katholisches Nachrichtenportal und domradio, etwas mehr Liebe und deshalb auch etwas mehr Recherche investiert hätten.
So haben sie denn quasi als Geburtstagsgruß eine - sofort vom Hl. Stuhl dementierte Aussage über eine schwere neurologische Erkrankung von Papa Benedetto, die Bischof Paglia in den Mund geschoben worden war, wiedergegeben, die auf einer glatten Lüge beruht und gegen die der Vatican offiziell mit klaren und eindeutigen Worten vorgegangen ist und die ad hoc widerrufen werden mußte- weil der Bischof, dem derlei Aussagen in den Mund gelegt wurden, Bischof Paglia, sie sofort als von ihm nie gesagt und vor allem als grundfalsch erklärte. Aber KNA verbreitete sie weiter.
Zur Erinnerung - aus einem einige Tage alten Beitrag.....
"Dementi
Dann gab es ein harsches Dementi aus dem Vatican gegen einen Artikel über den angeblichen Gesundheitszustand des Papa emeritus, in dem Bischof Paglia frei erfundene, ungeheuerliche Behauptungen untergeschoben wurden. In ungewöhnlich klaren , eher wenig diplomatischen Worten wird der Urheber des Artikel Anselmo zum sofortigen Widerruf und Abdruck des Briefes in seiner Zeitung aufgefordert.
Hier der Link -zum Abdruck des Vaticanischen Schreibens."
Dienstag, 16. April 2013
Aus dem katholischen Familienalbum
Wenn das Fest schon fortgeschritten ist, blättert man gern noch mal im Familienalbum und frischt alte Erinnerungen auf. Weißt du noch....? Das wollen wir am Ende dieses Tages auch tun.
Weltfamilientag in Mailand
Auf die Frage eines Kindes erzählt Papa Benedetto , wie es in seiner Kindheit in seiner Familie zuging.- wie sie die Sonntage verbrachte. Dieses Video ist so schön- daß wir es heute am Geburtstag unseres Emeritus in Erinnerung bringen wollen.
WJT in Madrid
und als besonderes Schmankerl zum Abschluss
Der Erzbischof von München und Freising
Die Welt gratuliert
Einer der frühen Gratulanten: Papst Franziskus
Bei seiner allmorgendlichen Messe in der Casa Santa Marta hat Papst Franziskus zunächst mit einem Gebet den Hl. Geist gebeten, seinem Vorgänger beizustehen und ihn zu trösten, später hat er Papa Benedetto in Castel Gandolfo angerufen, um ihm persönlich zu gratulieren. Bei diesem Gespräch hat er nach Angaben des offiziellen Bulletins des Hl. Stuhles auch einige Worte mit Bruder Georg gewechselt, mit dem zusammen er am kommenden 23. April Namenstag feiert.
Am kommenden Freitag, dem 19. April jährt sich zum 8. mal die Wahl Joseph Ratzingers auf die Cathedra Petri.
Quelle LaSantaSede
Die deutsche Sektion von Radio Vatican hat es ja doch noch geschafft.....Link
wir hatten schon nicht mehr damit gerechnet.
A.Kissler
Besonders lesenswert ist der Artikel von A. Kissler im Cicero " Avantgardist der Stille" Link
Kardinal A.Comastri im Interview mit Radio Vatican :" Sein Gebet stärkt Papst Franziskus und uns"
Link zum Interview
die deutsche Übersetzung folgt auf der nächsten Seite ( lohnt sich!)
France Presse Link
Rorate Coeli Link
Avvernire, Elio Guerriero "Die Liebe des Zeugen" Link
Guerriero entwickelt die Geschichte des Pontifikats Benedettos von der Figur des Lieblingsjüngers Johannes aus- der unter dem Kreuz und nach dem Tode und der Auferstehung Jesu der Weggefährte des Petrus wird. Er schreibt Papst Benedikt habe sein Pontifikat immer von Ostern aus gesehen -so wie sein ganzes Leben, das an einem Ostersamstag, dem 16. April 1927, in Marktl begann.
die gesamte spanischsprachigen Presse und blogs haben wir ob unserer mangelnden Spanischkenntnisse ausgelassen
zur Übersetzung des Interviews mit Kardinal Comastri mit Radio Vatican
Bei seiner allmorgendlichen Messe in der Casa Santa Marta hat Papst Franziskus zunächst mit einem Gebet den Hl. Geist gebeten, seinem Vorgänger beizustehen und ihn zu trösten, später hat er Papa Benedetto in Castel Gandolfo angerufen, um ihm persönlich zu gratulieren. Bei diesem Gespräch hat er nach Angaben des offiziellen Bulletins des Hl. Stuhles auch einige Worte mit Bruder Georg gewechselt, mit dem zusammen er am kommenden 23. April Namenstag feiert.
Am kommenden Freitag, dem 19. April jährt sich zum 8. mal die Wahl Joseph Ratzingers auf die Cathedra Petri.
Quelle LaSantaSede
Die deutsche Sektion von Radio Vatican hat es ja doch noch geschafft.....Link
wir hatten schon nicht mehr damit gerechnet.
A.Kissler
Besonders lesenswert ist der Artikel von A. Kissler im Cicero " Avantgardist der Stille" Link
Kardinal A.Comastri im Interview mit Radio Vatican :" Sein Gebet stärkt Papst Franziskus und uns"
Link zum Interview
die deutsche Übersetzung folgt auf der nächsten Seite ( lohnt sich!)
France Presse Link
Rorate Coeli Link
Avvernire, Elio Guerriero "Die Liebe des Zeugen" Link
Guerriero entwickelt die Geschichte des Pontifikats Benedettos von der Figur des Lieblingsjüngers Johannes aus- der unter dem Kreuz und nach dem Tode und der Auferstehung Jesu der Weggefährte des Petrus wird. Er schreibt Papst Benedikt habe sein Pontifikat immer von Ostern aus gesehen -so wie sein ganzes Leben, das an einem Ostersamstag, dem 16. April 1927, in Marktl begann.
die gesamte spanischsprachigen Presse und blogs haben wir ob unserer mangelnden Spanischkenntnisse ausgelassen
zur Übersetzung des Interviews mit Kardinal Comastri mit Radio Vatican
Montag, 15. April 2013
Was wirklich mal gesagt werden muß
kann man hier als Artikel von Wolfram Weimer im Standard lesen Link
Gibt es Entlarvenderes als das beredte Schweigen der europäischen Linken zu den sicher nicht leeren Drohungen des nordkoreanischen Mariontettendiktators Kim Jong-Un, Atomwaffen einzusetzen?
Wäre die Strahlung, die vom kommunistischen Gulagstaat durch den Einsatz von Atomwaffen ausgelöst würde, eine gute Strahlung, über die man folglich schweigt z.B. im Gegensatz zur Strahlenhysterie um die Tsunamikatastrophe mit der nachfolgenden Havarie des Kernreaktors in Fukushima, wo innerhalb weniger Tage Geigerzähler in Deutschland ausverkauft waren?
Gerade in Gorleben unterwegs oder was? Oder beim Ostermarsch falsch abgebogen? Keine Demo, keine Menschen-und/oder Lichterkette?
Keine Kindergartenkinder auf Straßenkreuzungen mit von Eltern und Erzieherinnenkollektiv liebevoll gemalten Spruchbändern " Wir haben Angst" ? Keine kamerawirksamen hysterischen Ausbrüche bekannter grüner Politikerinnen ? Nein, wohl nicht. Hier herrscht über allen Gipfeln Ruh und auch in den Wipfeln hörest du kaum einen Hauch....sogar die Vöglein schweigen im Walde, warte nur....aber nein volkseigene Strahlung ist per se ungefährlich für die Werktätigen aller Länder, sie trifft nur Bonzen und Kapitalisten oder so.
Gibt es Entlarvenderes als das beredte Schweigen der europäischen Linken zu den sicher nicht leeren Drohungen des nordkoreanischen Mariontettendiktators Kim Jong-Un, Atomwaffen einzusetzen?
Wäre die Strahlung, die vom kommunistischen Gulagstaat durch den Einsatz von Atomwaffen ausgelöst würde, eine gute Strahlung, über die man folglich schweigt z.B. im Gegensatz zur Strahlenhysterie um die Tsunamikatastrophe mit der nachfolgenden Havarie des Kernreaktors in Fukushima, wo innerhalb weniger Tage Geigerzähler in Deutschland ausverkauft waren?
Gerade in Gorleben unterwegs oder was? Oder beim Ostermarsch falsch abgebogen? Keine Demo, keine Menschen-und/oder Lichterkette?
Keine Kindergartenkinder auf Straßenkreuzungen mit von Eltern und Erzieherinnenkollektiv liebevoll gemalten Spruchbändern " Wir haben Angst" ? Keine kamerawirksamen hysterischen Ausbrüche bekannter grüner Politikerinnen ? Nein, wohl nicht. Hier herrscht über allen Gipfeln Ruh und auch in den Wipfeln hörest du kaum einen Hauch....sogar die Vöglein schweigen im Walde, warte nur....aber nein volkseigene Strahlung ist per se ungefährlich für die Werktätigen aller Länder, sie trifft nur Bonzen und Kapitalisten oder so.
Dementis und Korrekturen....
wir wollen ja nicht mit zweierlei Maß messen- und dann selber nicht tun, was wir von anderen verlangen. Deshalb müssen wir zwei Sachen, die wir kürzlich hier -gutgläubig, das geben wir zu-veröffentlicht haben, korrigieren.
1. Das schöne Foto von Papa emeritus Benedetto und seinem Bruder Georg in Castel Gandolfo , ist wohl schon älteren Datums ( letzter Herbst, und soll da schon im Merkur gezeigt worden sein), auch wenn es im Corriere della Sera als aktuell veröffentlicht wurde. Link
Das ist schade- in jeder Hinsicht.
2. Die von der Sala Stampa und der Homepage des Hl. Stuhls angekündigte alternierende Benutzung der Ferula Pauls VI ( und Johannes Pauls II) und der Benedikts XVI ( und Johannes XXIII) durch Papst Franziskus, die gestern in San Paolo fuori le mura beginnen sollte- hat nicht stattgefunden.
Hier eine Kopie aus dem Artikel:
"...Il Santo Padre Francesco, per la celebrazione della Santa Messa in occasione dell'insediamento sulla Cathedra Romana (7.04.2013), ha usato la croce pastorale di Paolo VI, con l'intenzione di alternare nelle prossime celebrazioni l'uso di questa con quella di Benedetto XVI. ...."

1. Das schöne Foto von Papa emeritus Benedetto und seinem Bruder Georg in Castel Gandolfo , ist wohl schon älteren Datums ( letzter Herbst, und soll da schon im Merkur gezeigt worden sein), auch wenn es im Corriere della Sera als aktuell veröffentlicht wurde. Link
Das ist schade- in jeder Hinsicht.
2. Die von der Sala Stampa und der Homepage des Hl. Stuhls angekündigte alternierende Benutzung der Ferula Pauls VI ( und Johannes Pauls II) und der Benedikts XVI ( und Johannes XXIII) durch Papst Franziskus, die gestern in San Paolo fuori le mura beginnen sollte- hat nicht stattgefunden.
Hier eine Kopie aus dem Artikel:
"...Il Santo Padre Francesco, per la celebrazione della Santa Messa in occasione dell'insediamento sulla Cathedra Romana (7.04.2013), ha usato la croce pastorale di Paolo VI, con l'intenzione di alternare nelle prossime celebrazioni l'uso di questa con quella di Benedetto XVI. ...."
" Der Hl. Vater Franziskus hat bei die Feier der Heiligen Messe anläßlich der Inbesitznahme der Cathedra Romana, das Pastoralkreuz von Paul VI benutzt- mit der Absicht ab der nächsten Feier seinen Gebrauch mit dem von Benedikt XVI abzuwechseln."
Warum das nicht geschah, entzieht sich unserer Kenntnis, ebenso warum man eine solches Vorgehen ankündigte.
Warum das nicht geschah, entzieht sich unserer Kenntnis, ebenso warum man eine solches Vorgehen ankündigte.
Sonntag, 14. April 2013
Zur Geschichte der Ferula
Papst Franziskus hat bei der Inbesitznahme der Cathedra Petri in der Lateranbasilika auf die Ferula Pauls VI zurückgegriffen- was zu allerlei, teilweise wilden Spekulationen über den Symbolwert dieses Tuns Anlass gab. Um dem Ganzen mal eine historische Grundlage zu geben-hier ein bißchen was aus der Geschichte der Ferula, so wie der Hl. Stuhl -nach den Quellen und vaticanischen Archiven-sie darstellt. Link
Die Ferula oder das Pastoral als liturgisches Insignium eines Bischofs oder Abtes ist zuerst in spanischen Chroniken aus dem 7. Jahrhundert bezeugt, auch wenn es ihren Gebrauch wahrscheinlich schon früher gab.
Es sieht so aus, als habe sich die Nutzung der Bischofsstabes von der iberischen Halbinsel aus, zunächst über die Britischen Inseln, dann Gallien und Germanien in der Westkirche ausgebreitet.
In den frühen Beschreibungen und Anweisungen nach den Ordines Romani für die päpstlichen Messen wird der Bischofsstab nicht erwähnt.
Auf keiner römischen Bilddarstellung der päpstlichen Insignien ist die Ferula abgebildet- sie war nicht Teil der päpstlichen Insignien. Noch Innozenz III ( 1161 -1216 ) schrieb in "De sacro altaris mysterio" "Romanus Pontifex virga non utitur"
Der Grund dafür, daß der Papst keinen Bischofsstab nutzte, liegt wahrscheinlich darin, daß bis nach Beendigung des Investiturstreites, die Bischöfe , die von anderen Bischöfen geweiht wurden, von weltlichen Machthabern eingesetzt wurden, die ihnen dann bei der Investitur die Ferula überreichten.
Die Päpste hingegen wurden weder von Bischöfen noch weltlichen Machthabern eingesetzt, sondern erhielten ihre Macht direkt von Gott, daher gehörte auch ein Bischofsstab nicht zu ihren Insignien.
Noch Thomas von Aquin schreibt: "Romanus Pontifex non utitur baculo." und er bezieht sich dabei ausdrücklich auf die Form des Krummstabes, der einem Hirtenstab gleicht, als Zeichen des Hirtenamtes und der Jurisdiktion.
Die Ferula oder das Pastoral als liturgisches Insignium eines Bischofs oder Abtes ist zuerst in spanischen Chroniken aus dem 7. Jahrhundert bezeugt, auch wenn es ihren Gebrauch wahrscheinlich schon früher gab.
Es sieht so aus, als habe sich die Nutzung der Bischofsstabes von der iberischen Halbinsel aus, zunächst über die Britischen Inseln, dann Gallien und Germanien in der Westkirche ausgebreitet.
In den frühen Beschreibungen und Anweisungen nach den Ordines Romani für die päpstlichen Messen wird der Bischofsstab nicht erwähnt.
Auf keiner römischen Bilddarstellung der päpstlichen Insignien ist die Ferula abgebildet- sie war nicht Teil der päpstlichen Insignien. Noch Innozenz III ( 1161 -1216 ) schrieb in "De sacro altaris mysterio" "Romanus Pontifex virga non utitur"
Der Grund dafür, daß der Papst keinen Bischofsstab nutzte, liegt wahrscheinlich darin, daß bis nach Beendigung des Investiturstreites, die Bischöfe , die von anderen Bischöfen geweiht wurden, von weltlichen Machthabern eingesetzt wurden, die ihnen dann bei der Investitur die Ferula überreichten.
Die Päpste hingegen wurden weder von Bischöfen noch weltlichen Machthabern eingesetzt, sondern erhielten ihre Macht direkt von Gott, daher gehörte auch ein Bischofsstab nicht zu ihren Insignien.
Noch Thomas von Aquin schreibt: "Romanus Pontifex non utitur baculo." und er bezieht sich dabei ausdrücklich auf die Form des Krummstabes, der einem Hirtenstab gleicht, als Zeichen des Hirtenamtes und der Jurisdiktion.
Sehr Schönes aus Heiligenkreuz
Am vorigen Sonntag hat der Wiener Erzbischof Kardinal Schönborn im Kloster Heiligenkreuz zwei Zisterzienserbrüder geweiht- einen zum Diakon den anderen zum Priester.
Wer mehr lesen und sehen will, kann das hier tun: Link
Und wer Bilder vom Besuch von Papa emeritus Benedetto 2007 in Heiligenkreuz ansehen möchte, kann das hier tun. Link
Wer mehr lesen und sehen will, kann das hier tun: Link
Und wer Bilder vom Besuch von Papa emeritus Benedetto 2007 in Heiligenkreuz ansehen möchte, kann das hier tun. Link
Tweets zum Tage
Denken wir daran: Wir können nicht das Evangelium Jesu verkünden ohne das konkrete Zeugnis unseres Lebens.
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) 14. April 2013
Gott anbeten heißt lernen, bei ihm zu sein, uns von unseren heimlichen Götzen zu lösen und ihn in die Mitte unseres Lebens zu stellen.
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) 14. April 2013
Regina Coeli
Beim heutigen Regina Coeli sprach Papst Franziskus über das Geschehen in den ersten Tagen nach der Auferstehung des Herrn in Jerusalem, wie sich die Nachricht vom Unerhörten verbreitete und wie die Hohen Priester vergeblich versucht hatten, die Weitergabe der Frohen Botschaft durch die Jünger zu unterbinden.
Die Jünger-unter ihnen die späteren Apostel- hatten nicht den Autoritäten gehorcht sondern nur Gott.
Das sollten auch wir trotz aller Schwierigkeiten in der heutigen Zeit tun, wenn wir die Gegenwart des Herrn in unserem Leben erfahren haben und das anderen mitteilen.
Quelle: RadioVatican
Hier ist noch eine kurze deutsche Zusammenfassung:
Die Jünger-unter ihnen die späteren Apostel- hatten nicht den Autoritäten gehorcht sondern nur Gott.
Das sollten auch wir trotz aller Schwierigkeiten in der heutigen Zeit tun, wenn wir die Gegenwart des Herrn in unserem Leben erfahren haben und das anderen mitteilen.
Quelle: RadioVatican
Hier ist noch eine kurze deutsche Zusammenfassung:
Samstag, 13. April 2013
Leck?
Wir wollen nur mal ganz bescheiden darauf hinweisen, daß unser Boot nicht leck ist- und Schiffsbrüchige, die vielleicht noch orientierungslos bei Echo Romeo herumschwimmen, und den dort zahlreich angebotenen Rettungsversuchen ( zutüdeln, Cappa Magna rein, Dialog beginnen, Schuldige suchen....) mißtrauen, bei uns aufgenommen werden...wir setzen gleich mal das Schlauchboot aus.
Hier der Link zum Fundstück des Tages bei Echo Romeo :
zur erschütternden Meldung von der dräuenden Seenot des Schiffleins Petri "alle Mannin an Deck !"
Dies ist keine Übung ! Die Bordkapelle spielt non stop Durchhaltelieder, der Funker ist gefesselt und geknebelt, damit er nicht vorzeitig SOS funkt, aber sonst ist alles klar.
Hier der Link zum Fundstück des Tages bei Echo Romeo :
zur erschütternden Meldung von der dräuenden Seenot des Schiffleins Petri "alle Mannin an Deck !"
Dies ist keine Übung ! Die Bordkapelle spielt non stop Durchhaltelieder, der Funker ist gefesselt und geknebelt, damit er nicht vorzeitig SOS funkt, aber sonst ist alles klar.
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