Freitag, 14. Juni 2013

Ende der Omertá

oder Tag 3 nach den "Enthüllungen" - die Wogen sind noch nicht geglättet.

Wie der blogger von Rorate Caeli schreibt- die vatikanische Omertá, die die HS-Seilschaft in der Kurie umgab, ist durchbrochen. Wer den Beitrag lesen will- klicke hier
Auch sind so manche der Ansicht, daß nicht diese Truppe am Seil das Hauptübel in der Kirche ist, sondern deren Gleichgesinnte in den Seminaren- den Brunnenstuben des Klerus- dort wo alles beginnt. Dort wird die falsche Saat gesät- das wußte Papst Benedikt XVI, er hat es ausgesprochen und mit seiner Anordnung, daß keine jungen Männer mit HS-Neigungen in die Seminare aufgenommen und keine HS-Seminaristen zu Priestern geweiht werden dürfen, den üblichen beleidigt-hysterischen Medienaufstand ausgelöst, Empörung über seine angebliche Homophobie (zu der er weiß Gott Anlass gehabt hätte, wie sich herausstellte) schwappte nicht nur durch die säkularen Presseorgane.
Das ist nun das Feld das Papst Franziskus beackern muß, die falsche Saat und ihre Folgen müssen bereinigt werden, bis in die Kurie hinein. Und das wird ein Zweifrontenkrieg werden: nicht nur der gegen die Seilschaften sondern gleichzeitig auch der gegen die Medien- die die Pax Mediatica alsbald aufkündigen werden.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Heute in Rom

Außer der alles in den Schatten stellenden Ankündigung von Paspt Franziskus die Enzyklika über den Glauben -im Jahr des Glaubens- zuende zu schreiben und als " Enzyklika zu 4 Händen" zu veröffentlichen, gab es in Rom noch anderes Interessantes

1700 Jahre Edikt von Mailand
Im Kolosseum wurde aus diesem Anlass die Ausstellung "Costantino 313 AD"  eröffnet.
Die Ausstellung konzentriert sich auf Konstantin, Kaiserin Helena, seine Mutter, den kaiserlichen Hof  und die Entwicklung des frühen Christentums unter der Wirkung des Edikts von Mailand, so z.B. die Entwicklung des griechischen Christusmonogramms  aus dem Chi und Rho .




Audienz
Papst Franziskus hat die slowenische Ministerpräsidentin Alenka Bratusek in Audienz empfangen.
Die Gespräche drehten sich u.a. um die Auswirkungen der derzeitigen europäischen Finanz-und Wirtschaftskrise auf das Land, um die Verteidigung der Religionsfreiheit und die herausragende Wichtigkeit von Erziehung und Bildung und die Rolle, die die Kirche in der Erziehung spielt..


Also doch : die Enzyklika zu 4 Händen

Bei der heutigen Audienz für die Teilnehmer der 13. Versammlung der Bischofssynode hat er es bestätigt- Papst Franziskus: Papa emerito Benedetto habe ihm seine, bei seinem Rücktritt noch nicht fertig geschriebene Enzyklika über den Glauben übergeben und er werde sie vollenden und veröffentlichen.
Wörtlich sagte er: "Papa Benedetto hat mir ein starkes Dokument übergeben, ich sage : eine große Arbeit, er hat sie gemacht und ich werde sie vorwärts tragen ." *
Wie man hört, soll die Veröffentlichung in Kürze bevorstehen.
Das dürfte ein weiteres novum in der Geschichte des Hl. Stuhls sein- in diesem Fall sicher ein positives und wir sind gespannt.
Hier ein link zum Text von Radio Vaticana ital. hier klicken  und hier Radio Vatikan D. klicken

Quelle Radio Vatican, TM-News

*Zwar hat Radio Vaticana it. darüber berichtet- vom Pressesaal des Hl. Stuhls hörte man bisher kein Wort zu diesem Thema
Über die CLAR-Mitschrift der päpstlichen Worte haben sich die Gemüter noch nicht beruhigt und was katholische Kommentatoren dazu sagen

Die mal mehr mal weniger hohen Wogen, die dieVeröffentlichung einer Mitschrift der päpstlichen Worte bei einer Privataudienz für die CLAR letzten Donnerstag verursachte, haben sich noch nicht ganz geglättet.
Erwartungsgemäß größte mediale Aufmerksamkeit erlangte die Bestätigung der Existens einer HS-Lobby in der Kurie durch den Pontifex selbst.
Aber auch die Nichtkommentare aus dem Presseamt blieben nicht unbemerkt- so schreibt heute Guido  Horst, Redakteur der Tagespost und des Vatican-Magazins in seinem Kommentar, den wir hier zitieren, speziell dazu:
"...eine Begegnung übrigens, von der der zuständige Präfekt des Päpstlichen Hauses, EB Gänswein, vorgestern nicht bestätigen konnte, daß sie überhaupt stattgefunden hat. Denn Franziskus macht was er will. Besonders an den Nachmittagen des Mittwochs, der Donnerstage und Freitage, die er sich für Dinge freihalten will, ohne daß Präfekten, Sekretäre oder Zeremonienmeister ihn stören.
Franziskus macht was er will und sagt was er will."  (.......)


Dienstag, 11. Juni 2013

"Private" Mitschrift mit Sprengstoff


oder Papst Franziskus unplugged

Die südamerikanische Gruppe CLAR ( Conference of Latin American Religious) aus Chile, die vorigen Donnerstag, am 6.Juni, eine Privataudienz bei Papst Franziskus hatte, hat die Mitschrift seiner privaten Aussagen veröffentlicht: hier klicken 
Er beklagt unter anderem, daß es zur Zeit pelagianische und gnostische Strömungen in der Kirche gäbe, restaurative Gruppen, die eine Kirche wie vor 60 Jahren lebten, was ihm Sorgen bereite und - daß  innerhalb der Kurie eine HS-Seilschaft existiert.
Etwas, was bisher immer als VT homophober Prälaten abgetan wurde, auch wenn es noch so viele Hinweise auf ihr ungutes Wirken gab. Nun ist es also sozusagen halboffiziell. Pater Lombardi- in Kenntnis dieser Mitschrift hat nichts dementiert oder korrigiert....."er sei nicht dabei gewesen-er könne dazu nichts sagen".
Dann sprach der Pontifex über seine Wahl und sagte, er habe in keinem Fall damit gerechnet, gewählt zu werden ( da habe eine höhere Macht eingegriffen) schließlich sei er von den britischen Buchmachern auf Platz 40 der Wettliste geführt worden und habe denen,


§ 218 Realität in Deutschland - wie man sie im ZDF versteht


Ganz ungeniert macht man im zwangsbührenalimentierten ÖR-ZDF bei einer Latte Macchiato und einem Croissant zur Frühstückszeit Abtreibungspropaganda. Da preist Psychologin Sandra Konrad ( ihr Beitrag: "Geprägt durch Familienmuster") die Abtreibung, zu der sich eine unverheiratete 18-jährige junge Frau entschloss- als großes Glück für sie und ihre Familie, deren über Generationen gehende Tradition, in diesem Alter uneheliche Kinder zu bekommen, nun endlich durchbrochen worden sei.
Nicht etwa durch vernünftigeres Verhalten und etwas Zurückhaltung im Sexualleben- sondern durch die Tötung des Ungeborenen. Das sei ein großer Fortschritt, schwärmt unsere Lebensberaterin, endlich habe diese Frau, die -nebenbei bemerkt- ihr Leben auch einer ebensolchen Schwangerschaft verdankt,  sich aus dem Familienerbe befreit.
Als Begründung, dozierte unser Frühstücksgast  ungerührt, habe die Frau angegeben, sie habe auch noch andere Ziele im Leben, wolle ihr Leben erstmal genießen und fühle sich noch nicht in der Lage, Mutter zu werden .

Montag, 10. Juni 2013

Genozid? Genozid !

Leicht verzögert-aber wie erwartet- hat die türkische Regierung, Regierung einer Republik, die vom schweren Geburtsmakel des ersten Genozids des 20. Jahrhunderts, dem Völkermord an den Armeniern, gezeichnet ist- gegen die klaren Worte, mit denen Papst Franziskus dieses Geschehen gegenüber der armenischen Delegation, die er in Audienz empfangen hatte, charakterisierte, mit einer prahlerischen Geste protestiert.
Der vaticanische Botschafter in Ankara wurde ins Außenministerium einbestellt, um eine Protestnote entgegen zu nehmen.
Die Bezeichnung der Massentötung der Armenier als Genozid sei inakzeptabel, läßt man uns am Bosporus wissen.
Wir sagen- nein-nicht die Bezeichnung der Tat als das, was sie ist, sondern die Tat als solche ist so inakzeptabel wie ihre Leugnung seit bald 100 Jahren.
Auch meinte man, in nicht unauffälliger Fehleinschätzung der eigenen Position, dem Papst Nachhilfe erteilen zu müssen, was seine Aufgabe sei- er solle Frieden stiften und nicht Feindseligkeit durch das Aussprechen historischer Wahrheiten schüren. Kurz er solle lügen für den Frieden.

Sonntag, 9. Juni 2013

Kleiner Nachtrag zu Manfred Lütz und seinem Besuch bei zwei Päpsten

Innerhalb von 18 Stunden hat Manfred Lütz vorige Woche zuerst Papst Benedikt besucht und ihm sein neues Buch überreicht, dann an der Generalaudienz teilgenommen und ist dann zum guten Schluß von Papst Franziskus in einer halbstündigen Privataudienz empfangen worden, dem er ebenfalls ein Exemplar seines Buches  "Benedikts Vermächtnis und Franziskus´ Auftrag" überreichte.
Im Morgenmagazin wurde er dazu interviewt-  zum Video hier klicken

Apostolische Grußbotschaft aus Rom

Papst Franziskus hat den Teilnehmern am Eucharistischen Kongress in Köln und den deutschen Katholiken eine Grußbotschaft geschickt, die Kardinal Cordes heute verlas.
Zum Text im vollen Wortlaut :  hier klicken

Tweet zum Tage

Angelus


Beim heutigen Angelus sprach Papst über das Herz Jesu- seine erlösende Liebe für die ganze Menschheit und über die Barmherzigkeit Gottes gegenüber dem Elend der Menschheit- wie dem der um ihren einzigen Sohn trauernden Witwe aus dem heutigen Evangelium.
Er forderte die Gläubigen und Touristen auf dem Petersplatz auf-zu bedenken, wie schön dieses göttliche Mitleid, diese göttliche Barmherzigkeit sei- stets bereit auch uns zu trösten.

Samstag, 8. Juni 2013

Heute in Rom und der katholischen Welt

Montecassino
Der Abt von Montecassino Dom Pietro Vittorela ist aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt, in das er 2007 gewählt worden war, zurückgetreten. Das hat er Papst Franziskus in einem Brief mitgeteilt.
Dom Pietro hatte vor einem Jahr einen Schlaganfall erlitten, dem sich eine lange Rehabilitationsphase angeschloss.
Der Abtei steht jetzt bis zur Wahl seines Nachfolgers eine Zeit der Sedisvakanz bevor.
Quelle ilTempo.it/chronacha

In seiner heutigen Predigt in der Kapelle der Casa Santa Marta sagte Papst Franziskus:
"Lernen wir von Maria, das Leben als Wort Gottes zu verstehen, zu empfangen und zu schützen."
Quelle Radio Vatican

Der italienische Staatspräsident wurde heute von Papst Franziskus empfangen
Papst Franziskus hat heute den in sein Amt wiedergewählten italienischen Präsidenten Giorgio Napoletano mit Gefolge in Audienz empfangen. Er wünsche sich, sagte der Pontifex, daß Italien seine politische Teilung überwinden möge und stellte die Bewahrung und den Schutz der Religionsfreiheit und die Schaffung von Gerechtigkeit und Frieden als eine der Hauptaufgaben des Staates in den Vordergrund.
Auf seine italienischen Eltern anspielend, sagte der Pontifex, er fühle sich als Italiener.
Ob das die Argentinier freuen wird?


Japaner oder Chinesen-egal. Hauptsache la France c´est moi.

Monsieur Hollande macht auch im Land der aufgehenden Sonne keine gute Figur.
Ein Geistesreise ist er nicht der sozialistische Präsident Frankreichs - das beweist auch seine kürzlich in Tokio gehaltene Rede, in der er Japaner mit Chinesen verwechselte ( wir erinnern uns an das nie enden wollende Schenkelklopfamüsement unserer Linken nebst ihrer getreuen Paladine in Presse, Funk & Fernsehen anläßlich ähnlicher Mißgriffe des ehemaligen Bundespräsidenten Lübke. Wo sind sie nun? ) - und er hat sich nicht korrigiert.
Hier geht´s zum Link 
Vielleicht muß man ihm tatsächlich konzedieren, daß er auch die Tragweite, den klaren Zivilisationsbruch, den die Lex Toubira seines Kabinetts -mariage pour tous- darstellt und nun Realität werden läßt, intellektuell nicht erfassen konnte.
Er hat es vielleicht schlicht nicht begriffen und es vielleicht doch nur "gut gemeint".
Und nebenbei :  "Geistesgrößen" seines Formats sind die perfekten Spielbälle für bestimmte Gruppierungen in der Gesellschaft zur Durchsetzung jedweder Minoritätenprivilegien, wenn sie denn nur als p.c. verpackt worden sind.
Aber vom Domino-Effekt hat Monsieur le President ( den manche seiner Parteifreunde einen Pudding nennen) doch sicher schon mal gehört?
Nun vielleicht denkt er aber auch:  lieber als Zerstörer einer Kultur und Zivilisation in die Geschichte eingehen als gar nicht?

Freitag, 7. Juni 2013

Mainz wie es singt und lacht.....auch in Köln.

Die Eminenz aus Mainz, Kardinal Lehmann, hat sich in Köln mit dunklen Worten zur Eucharistie an die katholische Öffentlichkeit gewandt.
Das wurde hier klicken  und hier auf den Punkt gebracht:  hier klicken
Der Kardinal hat also (ausgerechnet!) dem KSTA im Interview mitgeteilt, bei der Eucharistiefeier handele es sich heute nicht mehr um die unblutige Wiederholung des Kreuzesopfers Jesu.....
Leider versäumte der Mainzer Erzbischof, uns zu erklären, was sie denn sei, die Eucharistie heute.
Denn wenn das heute so betont wird- muß es ja ein gestern gegeben haben, wo es anders war.
Damit nicht genug, auch die " Alte Messe" und "das Latein"- nur noch tauglich, eine Kulturelite zu erfreuen- wurden als nicht mehr opportun ins gestern zurückverwiesen.
Nun fragt sich der geneigte Leser, was will uns die Mainzer Eminenz damit sagen?
Will er dem Weltethiker und Pseudopapst Hans I Küng den Stammplatz auf den Talkshowsofas der Republik streitig machen? Irgendwas war da dann noch mit einem kirchlichen  "unten" ohne daß allerdings definiert wurde, wie weit unten und wo dieses unten denn zu verorten sei in der Kirche.
Oder lebt er vielleicht doch auch weniger im heute als in der Vergangenheit, als Mainz eine bedeutende und große Rolle in der Kirche und der Lehre spielte? Weitere Spekulationen über seine Motivation derartiges beim Eucharistischen Kongress zum Besten zu geben, verkneifen wir uns und verbuchen das Ganze zunächst mal unter der Rubrik : Mainz wie es singt und lacht- ausgewiesenermaßen auch außerhalb der Büttenredenzeit.

Tweet zum Tage

Geht doch ! Fundstück

Wo? beim Kreuzknappen - hier klicken
Fast unerwartet hat der Deutsche Presserat das bei manchen auch unter dem Namen "Kinder-Stürmer" (und das ist nicht auf eine Mannschaftposition beim Fußball bezogen) bekannte Druckerzeugnis TAZ für seine Schlagzeile zur Papstwahl gerügt.
Eigentlich hätte den Machern der kleinen Berliner Prekariatspostille auch ein Lob aus dem Munde der Gesundheitsforschung gebührt- haben sie doch mit ihrer Schlagzeile stringent bewiesen, daß bestimmte Verhaltensweisen und der möglicherweise habituelle Konsum mehr oder weniger legaler Halluzinogene zu relevanten und dauerhaften Hirnschäden führt.
Deshalb ist leider auch mit einer zukünftigen Einsichts-und Lernfähigkeit der TAZ-Verantwortlichen eher nicht zu rechnen.