Donnerstag, 25. März 2021

Fundstück

CNA kommentiert die internationalen Reaktionen auf den  Kölner Gercke-Report  
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"UNABHÄNGIGE UNTERSUCHUNG TRIFFT AUF HOHE INTERNATIONALE RESONANZ" 

beginnt der Artikel so - ZITAT:

"Die „Unabhängige Untersuchung zum Umgang mit sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln“ trifft nichtg nur in der katholischen Welt auf hohe internationale Resonanz. So berichteten in den USA unter anderem die New York Times, Washington Post und Washington Times über den „Gercke report“, teilte die Diözese mit.

Auch in weiteren Ländern erregte die Veröffentlichung der Unabhängigen Untersuchung das breite Interesse weltlicher Medien, etwa in Großbritannien und Irland (u.a. Independent, Daily Maily, Irish Times), Frankreich (u.a. Le Figaro, La Croix, Libération, Le Parisien), Italien (u.a. La Repubblica, La Stampa, Corriere della Sera), Kanada (National Post), Spanien (u.a. El País, El Mundo, ABC, Público). Neben internationalen katholischen Medien wie Catholic News Ageny und EWTN – dem größten katholische Mediennetzwerk der Welt – berichteten auch einzelne Zeitungen in Südamerika, Asien und Afrika."  (...)

Quelle: CNA


 

Mittwoch, 24. März 2021

Christliche Kunst am Abend

Der Erzengel Gabriel wird von Gott gesandt.... Giotto Di Bondone 1306

Fr. Hunwicke spricht.....

heute bei liturgicalnotes anläßlich des Verbots privater Messen an den Seitenaltären und des Gebotes zum Konzelebrieren in Sankt Peter über die Tradition der Konzelebration. 
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"VANDALISMUS IN SANKT PETER UND DER HL. THOMAS ZUR KONZELEBRATION" 

Einige Leser könnten denken, daß die Messe in der Kirche besonders gefährdet ist....warum also "verteidige ich die Konzelebration in diesem speziellen Moment? 


Ich kann das verstehen. "Verläßliche Quellen" sind überzeugt, daß dies Brutalisierung der großen Kirche in der Nähe von Santa Marta wahrscheinlich von PF persönlich kommt, dem Opicus Maximus. Das würde den Bann mit der üblichen Praxis dieses Mannes zusammen bringen, nicht die Verantwortung für seine eigenen Handlungen zu übernehmen.

Als Engländer und Mitglied des Anglophonen Ordinariates widerstrebt mir der Italo-Imperialismus dieser Aktion. Mit den fortgesetzten Angriffen auf den liturgischen und lehramtlichen Gebrauch des Lateinischen - unserer richtigen, gemeinsamen Sprache- wird uns von PF und seiner grausamen Mobbing-Truppe, wenn man nicht italophon ist, gesagt, daß man ein Katholik zweiter Klasse ist. "Lieber ein Zweitklassen-Katholik als ein bergoglianischer Synkretist" könnte die passende Reaktion sein. Sollten wir "CATTOLICO DI SECUNDA CLASSE"    auf unseren Zertifikaten haben? 

Ich habe kürzlich eine Antwort des Hl. Nicolas de Chardonnet auf den Bann vorgeschlagen...und jetzt hat Kardinal Müller weise und hilfreich darauf hingewiesen, daß dieser Bann ganz einfach ungesetzlich ist; und daß niemand verpflichtet ist, ihm zu gehorchen. Mir sind die Gefahren bewußt, die Liturgie als Waffe zu benutzen....aber in Krisenzeiten...warum macht das nicht einfach jemand? Was ist mit der "Pachamama-Raus-Aktions-Truppe" passiert? 

Und dennoch....ich bin überzeugt, daß wir innerhalb der Großen Tradition denken müssen. Deshalb möchte ich mit meiner Serie über das Konzelebrieren innerhalb der Authentischen Tradition der Lateinischen Kirche fortfahren. Während es keinen Platz in anonymen Nachrichten hat, die mitten in der Nacht von Leuten verstohlen an die Sakristeitüren genagelt werden, hat das Konzelebrieren einen Ehrenplatz in der Tradition der Lateinischen Kirche. 

Der Hl. Thomas von Aquin behandelt, wie es seine Gewohnheit war, sehr wohl - naja- die meisten der Probleme der Christenheit des späten 2. Jahrtausends und tut das auf saubere, formelhafte Weise. Zuerst formuliert er knackig eine falsche Meinung, dann erledigt er sie mit Respondeo. 

So behauptet er zuerst eine manchmal in neotraditionalistischen Kreisen vorgebrachte Propositio; daß viele Priester nicht ein und die selbe Hostie konsekrieren können. Das weist er dann zurück- er war ein guter Katholik- indem er darauf hinweist, was die Kirche tut. "Gemäß der Sitte einer Anzahl von Kirchen konzelebrieren Neugeweihte". Das Problem der Schurkenzelebranten, die die Waffe zücken, erledigt er auf genau die geiche Weise, wie es Papst Innozenz III getan hat. "Und es ist nicht wahr, daß dadurch die Konsekrierung der selben Hostie verdoppelt wird. Der Sinn des Ganzen muß als auf den gleichen Augenblick der Konsekrierung bezogen werden."

Zur Mundkommunion.....

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae einen Text, den Msgr. Bux zur Frage der Mundkommunion verfaßt hat. 

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"MSGR. BUX: DIE MUNDKOMMUNION IST MEHR ALS LEGITIM. DAS KANN KEIN BISCHOF ÄNDERN" 

Liebe Stilumcurialisten, vor einiger Zeit hat der Bischof von Manfredonia-Vieste-San Giovanni Rotondo einige Überlegungen zum Empfang der Eucharistie erlaubt. Wir bieten Ihnen dazu die Meinung des Theologen Don Nicola Bux- wiedergegeben von Marino Pagano- an. Gute Lektüre.  

                                      §§§

Die Meinung des Theologen Don Nicola Bux

"Das Evangelium sagt es: die Mundkommunion ist mehr als legitim. Es gibt keinen Bischof, der das verhindern kann."

"Die Mundkommunion ist ein Mißbrauch"  Unter den katholischen Gläubigen in Apulien herrscht immer noch Verwirrung über einige Worte des Bischofs von Manfredonia-Vieste- San Giovanni Rotondo , der Diözese von Pater Pio -bzgl. des richtigen Empfangs der Kommunion. besonders in Covid-Zeiten kein zweitrangiges Problem. Worte, die seit Wochen im Mittelpunkt von Diskussionen und Kontroversen stehen. Klare Worte, ohne jedes Risiko böswilliger Interpretation und es gab auch nicht einmal teilweise ein Dementi sondern sogar vom Bischof in einer Presseerlärunginhaltlich bestätigt. 
Franco Moscone, 1957 geborener Somascaner-Geistlicher aus Alba, der seit 2018 Bischof in Apulien ist, hat wie nur zu gut bekannt, eine feindliche Haltung gegenüber der Mundkommunion, die er als ursprünglich sogar falsch ansieht. Eine klare Ablehnung. Und das unabhängig von den Regeln, die zur Eindämmung der Pandemie vorgegeben sind.

Der Bischof - von der Aktualität ausgehend- hat die Kommunion schlicht als Mißbrauch definiert, die aber von vielen Gläubigen -den Regeln gehorchend- immer noch bevorzugt wird. Diese Worte wurden während der Messe am vergangenen 3. Januar in der Pater Pio Kapelle Madonna delle Grazie in San Giovanni Rotondo gesprochen. Es bleibt ein Rätsel, wie man eine fromme Tradition, die von der Kirche nie aufgegeben wurdem für falsch halten kann. 

Und wenn man denkt, daß das alles im Hause von Pater Pio stattfand, der für seine intensive Teilnahme an der Messe bekannt ist, die von ihm jedes mal als mystische Passion neu erlebt wurde, steigert sich die Verwirrung. Die Worte von Bischof Moscone führen auch zu einfachen natürlichen Fragen, z.B. ob der Bischof die philologische Geschichte der Worte Christi während des Letzten Abendmahles kennt, dem Augenblick der Einsetzung der Eucharistie. 

Don Nicola Bux, Theologe von europäischem Rang, Mitarbeiter von Joseph Ratzinger (sowohl in der Zeit als Kardinal als auch in der Zeit als Papst) hat dazu klare Gedanken. 
Wir haben ihm zugehört. 

M.Tosatti hat Post vom Osservatore Marziano

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae den Brief, den ihm der Osservatore vom Mars geschickt hat- voller Fragen zum Verständnis des aktuellen Lehramtes.
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"DER OSSERVATORE VOM MARS. ERSTAUNT ÜBER EINEN KOMMENTAR ZU AMORIS LAETITIA. ABER MACHEN WIR WITZE?" 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, der Osservatore Marziano hat von einem Kommentr erfahren, der in Italien zu Amoris Laetitia, der Enzyklika über die man sogar auf seinem Planeten spricht, erschienen ist. Er hat sich den angehört und war darüber so erstaunt, daß er uns diesen Kommentar geschickt hat. Lesen Sie beide und urteilen Sie..

§§§

Hier die Verbindung zu dem Artikel, der die Verblüffung beim Osservatore Marziano auslöste. 

Lieber Tosatti, wir haben diesen mündlichen Kommentar empfangen, der von einem Vertreter einer berühmten, bekannten und prestigeträchtigen katholischen Vereinigung vorgetragen wurde, aber wir haben ihn nicht verstanden. Können wir Sie fragen, warum das was der Kommentator erklärt nicht verständlich ist? Der Kommentar bezieht sich auf Amoris Laetitia, Wahrheit, Zärtlichkeit und die Einheit der Katholiken. 

Wie Sie hören können, beginnt der Kommentator mit einer Prämisse - einer eher bergoglianischen Feststellung (jetzt zu den Paaren, die unverheiratet zusammen leben) -in der praktische erklärt wird, daß wir mit denen, die schon seit Jahren zusammen leben, vielleicht mit Kindern, und sich entscheiden zu heiraten, Mitleid habens sollten-wegen der Zerbrechlichkeit der Familie, etc. 

Dann kehrt er zur Exhortation von Papst Bergoglio zurück, wo der Papst die Intention von Amoris Laetitia erklärt und sagt, daß wir anfangen müssen, die Notwendigkeit für einen neuen Blick der Kirche (und teilweise der Doktrin) auf die Familie anzustreben. 

Sofort danach zieht er den Hl. Ignatius hervor, der dieses Bedürfnis als "Zusammensetzung des Ortes, d.h. wo befinden wir uns?" definieren würde. (Bergoglios Realität?)

Was ist zu tun? Fragen wir unseren Kommentator? Wir müssen realistisch sein, wir müssen das Reale analysieren, denn in Wirklichkeit wird Di´s Vorschlag gemacht, Dann spricht er über Persönlichkeiten beim Festival von San Remo und über den Gesetzesentwurf von Zan. Gut, bis jetzt erkennen wir die schmeichelhaften Fähigkeiten, die fast alle Bewegungen gemeinsam haben, die von Bergoglio eingeschüchtert worden sind.

Was ursprünglich ist, finden wir in der Schlußfolgerung. Der Kommentsator lädt dazu ein, das aktuelle Lehramt nicht zu verachten (d.h. Amoris Laetitia von Papst Bergoglio) im Namen eines vergangenen Lehramtes (Humanae Vitae des Hl. Pauls VI und Familiaris Consortio des Hl. Johannes Pauls II) und erklärt, daß "wir Vertrauen in die Kirche und ihr Lehramt haben müssen."

Aber hat diese nette Herr Amoris Laetitia gelesen? Aber hat er die Dubia der vier Kardinäle gelesen? Hat er die correctio filialis gelesen? Wir sollen Vertrauen in das Lehramt von Amoris Laetitia haben? Die lehrt, daß es unüberwindbare Versuchungen gibt? Die de facto dem Konkubinat zustimmt? 

Im Ernst, ich verstehe es nicht, ich will nicht sagen, daß der Kommentator sich irrt, ich will sagen, daß man nichts von dem versteht, was er lehren möchte. Lobpreit er  das Sakrament der Familie oder die falschen menschlichen Schwächen? 

Obwohl wir- wie Sie wissen- hier auf dem Mars an die Merkwürdigkeiten von Euch Erdlingen gewöhnt sind, haben wir diesesmal nicht verstanden. Welche Konsistenz drückt der Kommentstor aus? Welche Vereinbarkeit gibt es zwischen der Liebe zur Wahrheit und zur Familie mit dem, was Amoris LAetitia lehrt? Könnten Sie das erklären?

Danke, O.M. 

Quelle: M.Tosatti, Stilum Curiae 

 


 

 

 

Dienstag, 23. März 2021

Christliche Kunst am Abend

  Der Heilige Franziskus wird von der Hl. Clara betrauert.  Giotto di Bondone, 1300 

Fundstück

CNA berichtet darüber, wie Bischof  Bertram Meier von Augsburg auf den Oster-Beschluss der Regiuerung reagierte.

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Unter dem Titel:

"BISCHOF MEIER ZU OSTER-BESCHLUSS DER REGIERUNG: "WIE EINE KALTE DUSCHE" 

beginnt der Beitrag so- ZITAT

"Die Kritik an der "Bitte" der Bundesregierung und Länder, an Ostern keine heiligen Messen und Gottesdienste zu feiern, wird lauter und schärfer. 

Zu den heutigen Beschlüssen der Bayerischen Staatsregierung im Nachgang zur gestrigen Sitzung der Bundeskanzlerin mit den Länderchefs, in dem Religionsgemeinschaften "aufgerufen" werden, "religiöse Versammlungen nicht in Präsenz, sondern nur virtuell durchzuführen", erklärte heute Nachmittag der Augsburger Bischof Bertram Meier.  

"Wie vor Weihnachten, so jetzt für Ostern. Die Drehbücher ähneln sich. Kurz vor den Festen wird an die Kirchen appelliert, auf Präsenzgottesdienste zu verzichten und sich auf virtuelle Angebote zu konzentrieren." (...)

Quelle: CNA 

Father Hunwicke spricht....

bzw. sprach gestern- mit den gewohnten kleinen ironischen Seitenhieben- bei liturgicalnotes über die Frage, ob es in Rom "noch einen Papst gibt"....
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               "GIBT ES NOCH EINEN PAPST IN ROM?"

Mein gelehrter und großzügiger Freund Professor Bill Tighe weist mich auf einen Artikel in "The Remnant" mit dem Titel "Gibt es noch einen Papst in Rom?" hin . 

Den empfehle ich Ihnen. Mein Zögern betrifft seinen Titel. 

Sicher gibt es noch einen Papst in Rom.

Es gibt nur einen Papst in Rom.

Sein (angeblicher) Name ist Franziskus. 

Er ist noch im Besitz der Fülle der päpstichen Macht, auch wenn er freiwillig beschlossen hat, diese Macht derzeit zu SUSPENDIEREN.

Es die Pflicht für jeden und alle Christen der Welt, mit ihm in voller Kommunion zu sein. 

Da ist nur ein Haken: statt die Rolle, die durch seinen Herrn in seine Hände gelegt wurde auszufüllen,  hat er sich in seine Gemütlichkeit im Domus Sanctae Martae zurückgezogen, wo er seine ganze Zeit damit verbringt, alte Folgen von "Sex in the City" anzuschauen. 

Wir Briten wissen, daß es für ihn (und für uns und die Welt) sehr viel besser wäre, wenn er statt dessen diese ganzen, langen Stunden mit dem sorgfältigen Studium von Fawlty Towers und  anschließend   Father Ted verbringen würde...

Spielt es eine Rolle, wie wir, der Klerus im Ruhestand, unsere Zeit verbringen....und was wir sagen, wenn- unendliche Langweiler, die wir sind, wir eine weitere weitschweifige Beobachtung mit dem Satz beginnen "Wenn ich Papst wäre----"?

Ich fürchte, daß ich das tun könnte. Muß ich Ihnen sagen, daß es einige ziemlich unerfreuliche Personen gibt- nicht zuletzt in der Kongregation für die Bischöfe? 

Es ist lebensnotwendig wichtig, daß wir diesen Schurken....und den Schurkenlehrlingen, die sie beförderm, keine Gelegenheit geben, zu behaupten, daß wir Sedisvakantisten sind. 

Ich mache keine Witze. Weil sie immer frustrierter werden...."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

Sankt Peter auf dem Weg zum Museum?

Emily Mangiaracina gibt für LifeSiteNews wieder, was Kardinal Müller zum gestern in Kraft getretenen Verbot privater Messen an den Seitenaltären des Petersdomes sagt. 
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KARDINAL MÜLLER: "NIEMAND IST VERPFLICHTET, DEKRETEN ZU GEHORCHEN, DIE INDIVIDUELL ZELEBRIERTE MESSEN IN SANKT PETER VERBIETEN." 
"Niemand kann gezwungen werden, zu konzelebrieren, weil die normale Form des Hl. Messe ist, daß ein Priester zelebriert, der Christus repräsentiert" sagte Müller. 

Kardinal Gerhard Müller hat ein kürzlich formuliertes Vaticanisches Dekret angeprangert, das private Messen in der Peters-Basilika verbietet und Lateinische Messen in die Kapelle der Krypta der Basilika verbannt. 
"Keiner ist verpflichtet, dem zu gehorchen" sagte Müller zu Raymond Arroyo in "The World Over" und argumentiert. daß das vaticanischen Staatsekretariat, das den Brief formulierte, weder "die disziplinarische noch die theologische Kompetenz" bzgl. der Liturgie in St. Peter besitzt. 

Dieses Statement des emeritierten Präfekten der Glaubenskongregation ähnelt denen von Kardinal Burke, der sagte, daß das Staatssekretariat für die liturgische Disziplin der Kirche nicht kompetent ist und besonders nicht für die liturgische Disziplin in der Basilika des Hl. Petrus."

Die fragliche Note, die am 12. März verbreitet wurde, stellt fest, daß "individuelle Meßfeiern" abgeschafft werden und Priester, die früher die Messe an einem der vielen Altäre in der Peters-Basilika feiern konnten. sich jetzt auf "konzelebrierte" Messen an zwei Plätzen- während eines Zeitfensters von 2 Stunden beschränken müssen. 

Diese Anordnungen traten am 22. März in Kraft. 

Müller wies Arroyo darauf hin, daß "niemand gezwungen werden kann, zu konzelebrieren, weil die normale Form der Heiligen Messe von einem Priester zelebriert wird, der Christus repräsentiert." Vielleicht [gibt es] die Möglichkeit zu konzelebrieren für einen Bischof und seinen Priester in der Diözese und der Kathedrale, aber die Konzelebration nur von Preistern ist keine normale Form," fuhr Müller fort. 

Er wies auch auf den absurden Widerspruch hin, zwei Priester die Messe in großer Nähe zueinander feiern zu lassen, während Covid -19 gleichzeitig als Vorwand für andere Restriktionen im Vatican-.Staat dient,  einschließlich der Einschränkung der Bewegungsfreiheit und der Versammlungsfreiheit der Menschen, der körperlichen Distanzierung, Isolation und Quarantäne und der "Impfprotokolle". 

Montag, 22. März 2021

Zum Todestag des Kardinals Graf von Galen

-heute vor 75 Jahren, am 22. März 1946. 

Am 1. Mai 1987 erinnerte der Hl. Papst Johannes Paul II  während der Feier der Vesper auf dem Domplatz von Münster in seiner Predigt an den "Löwen von Münster".
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Hier ein Ausschnitt aus dem Predigttext- ZITAT

.... "Dieses Gotteshaus ist ein würdiges Symbol des katholischen Glaubens, wie er im Münsterland seit mehr als tausend Jahren von dieser Mitte aus verkündet worden ist. Viele eurer Bischöfe und Priester haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden, nachdem sie für ihre jeweilige Zeit die Frohe Botschaft von Jesus Christus, unserem Herrn und Erlöser, in Wort und Tat den Menschen verkündet und vorgelebt hatten. Einer der bekanntesten unter ihnen, dessen Grab ich sogleich in Verehrung besuchen werde, ist euer unvergessener Bischof und Kardinal Clemens-August von Galen.

Als wir soeben die Lesung aus dem 2. Brief des Apostels Paulus an seinen Schüler Timotheus hörten, war es mir, als spreche Bischof Clemens-August noch einmal zu uns: Ich beschwöre euch bei Gott und bei Christus Jesus: Verkündet das Wort; tretet dafür ein, ob man es hören will oder nicht! Kämpft den guten Kampf! Haltet die Treue! (2 Tim. 4, 1-7)

Kardinal von Galen hat selbst unerschrocken das Wort Gottes verkündet. Zugleich aber hat er auch gelebt, was er verkündete. Sein Leben war ein Zeugnis für das Evangelium Jesu Christi. Die ihm von Gott geschenkte Zeit seines Lebens hat er eingesetzt im Dienst für seinen Herrn und Meister und für die ihm anvertrauten Gläubigen. Als 70. Nachfolger des Gründerbischofs, des heiligen Ludgerus, hat er hier in Münster den Hirtenstab ergriffen und seine Diözese mutig geführt, als es dunkel wurde in Deutschland, als Menschen in gottlosem Hochmut sich selber zur letzten Instanz für das Menschenleben machten, worauf Blut, Tod und Untergang folgten." (...)

Quelle: La Santa Sede, LEV

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute abschließend noch einmal über seine  Sicht auf die Lage in der deutschen Kirche. Hier geht´s zum originalk:  klicken

"DAS DEUTSCHE LASTER" (3) 

Nicht zum ersten Mal stelle ich fest, daß einige der gegenwärtigen Entwicklungen in der katholischen Kirche auf merkwürdige Weise dem gleichen, was wir jahrzehntelang bei den Anglikanern erlebt haben. Obwohl die amerikanischen Provinzen der Anglikanischen Gemeinschaft zahlenmäßig eher klein waren (und jetzt noch kleiner und exklusiver geworden sind), waren sie hinsichtlich von Kohle und Zaster anscheinend nicht im geringsten eingeschränkt. Sie haben ihre finanziellen Muskeln eingesetzt, um Korruption und Perversion überall in der Welt zu verbreiten, wo ihnen das irgend möglich war. 
Geld! Und Geldgier! 
Bischof Philip Egan, den ich hier kürzlich erwähnte, hat folgendes beobachtet:  "DerPapst könnte vielleicht mit den deutschen Bischöfen darüber sprechen wollen, ob es immer noch angebracht ist, die Kirchensteuer einzunehmen, die im vergangenen Jahr einen Ertrag von 7,5 Milliarden Dollar hatte.“ Dabei geht es um das System, nach dem Bürger, die als katholisch registriert sind, 8 –9 Prozent ihrer Einkommensteuer an die Kirche abzuführen haben. Nein, es liegt mir fern, anzudeuten (und auch Bishof Egan will das ganz bestimmt nicht), daß zu einer Zeit, in der es um die vatikanischen Finanzen ziemlich übel bestellt ist, irgendeine Gefahr bestünde, daß die deutsche Penunze irgendwie nach Rom gelangen und dort die Politik beeinflussen könnte.Aber auch die deutschen Bischöfe sind ja nur Menschen, und sie müssen für das Heil hrer eigenen Seelen besorgt sein. Da wäre es ein Mangel an Nächstenliebe, sie einer so offensichtlichen Versuchung auszusetzen."  

Quelle: liturgicalnotes. Fr. J. Hunwicke

Eine Ostergeschichte

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae eine "Ostergeschichte" die ihm Msgr. ICS geschickt hat.  Hier geht´s zum Original:  klicken

"MSGR. ICS ERZÄHLT UNS EINE WAHRE GESCHICHTE ÜBER EIN WIRKLICHES OSTERN"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Msgr. ICS hat uns diese wahre Geschichte erzählt, die zumindest für mich einen Atemzug erfrischender und belebender Luft darstellt. Und in diesem Geiste teile ich sie mit Ihnen.  

§§§

 Msgr, Ics an Tosatti

Ich möchte Ihren Lesern eine kleine Geschichte erzählen, die sehr tröstlich ist und mir gerade von einem befreundeten Priester erzählt wurrde. Als ich sie hörte, war ich bewegt. Weil ich glaube,.daß in diesen Zeiten bewegt zu sein, Gutes bewirkt, möchte ich Sie bitten, lieber Tosatti, sie zu veröffentlichen, wenn Sie sie für passend halten. Danke. 

Die wahre Geschichte handelt von einem talentierten und renommierten Anwalt, der- obwohl getauft und kirchlich getraut, sich als Agnostiker aufführte und ohne große  Mühe an die säkularen Kreise, in denen er verkehrte angepaßt hatte.

Seine Frau, die glaube ich, auch Anwältin ist, hat dagegen diskret versucht, einen Weg der persönlichen Heiligkeit zu gehen, indem sie an der Bildung für Frauen teilnahm, die von einem bedeutenden, konservativen katholischen Insttitut angeboten wurde. 

Sie beschlossen- auf Beschluss des Ehemannes, der unzweifelhaqft einen malthusianischen Glauben über Geburten hat- nur ein Kind zu bekommen und seine Frau hat unter deisem Beschluss gelitten. 

Sie jedoch überzeugte ihren Mann, die Erziehung ihres Sohnes (der in seinem ersten Jahr an der Universität war) einer Einrichtung auf Coillege-Basis, die von der oben erwähnte Institution geleitet wurde, anzuvertrauen.  Zu Beginn der Fastenzeit dieses Jahres 2021 (im vergangenen Februar) konnte der junge Mann in den Ferien zu seinen Eltern nach Hause kommen- genau am Aschermittwoch und sein Vater beschloss  trotz des Widerspruchs und der Resignation seiner Frau, ein delikates Essen zuzubereiten.

Der junde Mann weigerte sich höflich, an einem Fastentag Fleisch zu essen und erklärte, daß er gelernt habe, daß das eine ernste Sünde sei. und er den Geboten der Kirche nicht zuwiderhandeln wolle. Der Vater war indigniert, was zu einer Diskussion führte, die in einem Streit und der unausweichlichen Konsequenz führte: "Gut, dann geh ohne Mahlzeit schlafen". 

Die Mutter ging später heimlich hin und brachte ihrem Sohn etwas "Fleischloses" zu essen. Aber der junge Mann nahm die Speise nicht an und erklärte seiner Mutter, daß er am Aschermittwoch kein Fleisch essen könne, aber auch seinem Vater gehorchen wolle. der ihm befohlen hatte, ohne Mahlzeit ins Bett zu gehen. 

Die Mutter konnte sich nicht zurückhalten, alles ihrem Ehemann zu erzählen. Beide waren bewegt und weinten vor Freude, einen im christlichen Sinn so vorbildichen Sohn zu haben,in einem Sinn, den der Vater vergessen hatte.

Am folgenden Montag begleitete  der Vater seinen Sohn ins College und bat darum, den Direktor sprechen zu können und sagte zu ihm :" Mein Sohn hat mich wieder zum Katholizismus bekehrt. Danke" 

Verlieren wir nicht den Glauben an den Heiligen Geist, meine Freunde.

Danke, daß Sie meine Geschichte gelesen haben ."

Quelle: Stilum Curaie, M. Tosatti 

Sonntag, 21. März 2021

Christliche Kunst am Abend

 "Der Einzug in Jerusalem" -1305 Giotto Di Bondone 

Bischof T.v.E. weiht neuen Altar in Santa Maria dell´ Anima in Rom

Wie kathpress.berichtet hat Kurienbischof Franz-Peter Tebartz van Elst in der Kirche Santa Maria dell´ Anima einen neuen, vom Burgenland und der Diözese Eisenstadt gespendeten Altar geweiht
Hier geht´s zum Original: klicken

Der Bericht beginnt so- ZITAT'

" In Roms deutschsprachiger Gemeinde Santa Maria dell'Anima ist am Freitag ein vom Burgenland und der Diözese Eisenstadt gespendeter neuer Altar geweiht worden. Er enthält die Reliquien von vier Seligen und Heiligen: Vom letzten österreichischen Kaiser Karl I. (1887-1922), vom Vorarlberger Priester und Anima-Vizerektor Carl Lampert (1894-1944), der vom NS-Regime hingerichtet wurde, vom früheren Münsteraner Bischof Kardinal Clemens August von Galen (1878-1946), sowie auch vom heiligen Martin von Tours (316-397), der aus der römischen Provinz Pannonia stammte, die auch das heutige Burgenland umfasste." (...)

Quelle: kathpress

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes heute - auf gewohnt ironsiche Weise über die Tradition der Messen in den Stationskrichen während der Fastenzeit und einen ganz besonderen Aspekt päpstlicher Prozessionen im ersten Jahrtausend (nichts für sensible Seelen!).
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                               "MEILE UM MEILE..."

Statio ad Sanctum Petrum

Also erinnert uns das authentische Römische Missale uns- wie es das während der gesamten Fastenzeit tut- an die alte Sitte, nach der sich der Papst jeden Tag mit seinem Klerusn und den Menschen zur Messe traf. Vielleicht könnten wir die römische Tradition der Stationen-Liturgie wieder zulassen, bei der die Leute sich -begleitet vom Papst- in einer anderen Kirche zur Messe treffen, um unsere Fasten-Frömmigkeit zu leben. Die bei weitem beste Abhandlung dieses Themas stammt von dem großen anglikanischen Spezialisten G.G. Willis in seinem klassischen Essay "Weitere Essays zur frühen Römischen Liturgie" von 1968. Besonders gut ist, wie die Auswahl der Stations-Kirchen die Texte der Fasten-Messen beeinflußte. 

Ich kann nur einige -tatsächlich sentimentale- Details hinzufügen. Das erste kommt von einem römisch-katholischen Liturgiker und Bischof -Edward Myers, der 1948 das jetzt lange vergessene Buch "Fastenzeit und die Liturgie" veröffentlichte. Ich zitiere: "Die Straßen des klassischen und frühen  mittelalterlichen Roms waren nicht angenehm zu gehen: sie waren eng und überfüllt...Wie kam es also, daß man auf die Idee von Prozessionen kam?  Es gibt einen Bericht der Römischen Archäologie, der seltsamerweise von den meisten Forschern übersehen wurde, der eine Antwort liefern könnte. Es ist sehr wahrscheinlich, daß der Großteil der Stations- Prozessionen unter dem Schutz der großzügigen  Porticos stattfanden, die das Marsfeld in jeder Richtung überdachten und sich in der ganzen Stadt verbreitet hatten. Die Porticos bestanden aus überdachten Colonnaden, unter denen die Bürger sich unter günstigen Bedingungen bewegen  konnten, geschützt vor Wind, Regen, Kälte und Hitze. Die von Kaiser Augustus eingeführte Mode setzte sich bis zum Ende des Imperiums fort. Der Konstantins-Portico bereitete den Weg für die großen Porticos von Gracian, Valerian und Theodosius. Schließlich kamen jene, die von der Aelian-Brücke zu Sankt Peter führten, von der Porta Ostiensis zur San Paolo und von der Porta Tiburtina zu San Lorenzo. Die 12 größeren Kolonnaden des Campus Martius allein waren 5000 yards lang. 

Mein zweiter Beitrag stammt aus Berichten über formelle päpstliche Prozesssionen aus dem ersten Jahrtaussend. Und formell ist genau das, was sie waren. Es gibt ein Detail, das sich für uns sehr fremd anhören könnte.  Der Pontifex wurde vom Sub-Diakon begleitet, der einen abgedeckten Teller trug...in den der Hl. Vater -wenn  nötig- spucken konnte. 

Ich denke, daß die Hermeneutik der Kontinuität erfordert, daß das Subdiakonat und der Ritus des Pontifikalen Ausspuckens restauriert werden sollten.

Sehnen Sie sich nicht danach, diese endlosen Porticos entlang zu stapfen, in denen de Luft voller päpstlichen Speichels ist? "

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke