Sonntag, 7. September 2025

Hl.Messe, Heiligsprechung und Angelus-Gebet

   Hl. Messe, Heiligsprechung von Carlo Acutis und Giorgio Frassti und Angelus-Gebet

            

Samstag, 6. September 2025

Erzbischof Gänswein über den ersten Seligen Estlands

Silvia Kritzenberger veröffentlicht und kommentiert ein Interview, das der  Apostolische Nuntius im Baltikum, Erzbischof Georg Gänswein anläßlich der Seligsprechung von Erzbischof Eduard Profittlich, der als katholischer Märtyrer in einem sowjetsichen Gulag starb, in Tallinn vaticannews gegeben hat. Hier geht´s zum Original:  klicken

"ERZBISCHOF GÄNSWEIN WÜRDIGT DEN ERSTEN SELIGEN ESTLANDS"

Bei der Seligsprechung von Erzbischof Eduard Profittlich in Tallinn konzelebrierte auch ein Kirchenmann, den man im deutschen Sprachraum besonders gut kennt: Der frühere Privatsekretär von Papst Benedikt XVI., Erzbischof Georg Gänswein. Als Päpstlicher Nuntius ist er seit rund einem Jahr für das Baltikum zuständig. Im Interview mit Radio Vatikan sprach Gänswein über den neuen Seligen und berichtete auch darüber, wie sein Start als Päpstlicher Vertreter ausfiel.

Diesen Samstag, den 6. September, wird in dem Land mit der kleinsten katholischen Ortskirche Europas der als Märtyrer in sowjetischer Gefangenschaft gestorbenene deutsche Jesuit Eduard Profittlich seliggesprochen. Papst Leo XIV. hatte das lang erwartete Datum am 20. Juni 2025 bestätigt." (...)


Quelle: S. Kritzenberger, vaticannews

 

Fundstück

 Manfred Gerwig befaßt sich in seinem Artikel für "Die Tagespost" mit der Bedeutung der "Gottesebenbildlichkeit". Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"ÜBER DIE DYNAMIK DES LEBENS"

beginnt der Artikel so - ZITAT

In der Gottebenbildlichkeit des Menschen liegt für Thomas von Aquin auch der Sinn des Lebens: Das Geschöpf soll nach der Vollkommenheit des Schöpfers streben.

In seinem immer noch lesenswerten Bestseller „Mein Leben“ schreibt der einst ebenso gefeierte wie gefürchtete Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki (1920–2013), er habe nie gewusst, was das Wort „Gott“ bedeute. Er habe sich zwar bereits in jungen Jahren darum bemüht, den Sinn des Wortes zu erkennen, aber sei dabei lediglich auf einen Aphorismus Lichtenbergs gestoßen, der ihn geradezu erleuchtet habe: „Die knappe Bemerkung, Gott habe den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen, bedeutet in Wirklichkeit, der Mensch habe Gott nach seinem Ebenbild geschaffen.“ Mit anderen Worten: Gott ist eine Erfindung des Menschen." (...)

Quelle: M. Gerwig, Die Tagespost

Sonderaudienz

Radio Vatican berichtet vom Patersplatz von einer Sonderaudienz für die Pilger im Hl. Jahr

           

Freitag, 5. September 2025

Christliche Kunst

 Giotto Di Bondone: Christus wäscht den Jüngern die Füße

Castel Gandolfo

Papst Leo XIV inspiziert sein aus Blumen bestehendes päpstliches Wappen in einem Beet in den Gärten des Apostolischen Palastes in Castel  Gandolfo.


          

Die Mittelmeer-Jugend & Papst Leo XIV

Anne Preckel berichtet für vaticannews über das Treffen des Hl. Vaters mit dem Rat der Mittelmeer-Jugend im Apostolischen Palast. Hier geht´s zum Original:  klicken

PAPST: FRIEDE IST KEIN SLOGAN

Vor Mitgliedern eines Friedensnetzwerkes hat Leo XIV. an diesem Freitag für eine authentische Kultur des Friedens geworben. „Frieden steht auf der Tagesordnung der internationalen Staats- und Regierungschefs, er ist Gegenstand globaler Diskussionen, aber leider wird er oft auf einen bloßen Slogan reduziert“, stellte er dabei fest. .


Liebe Brüder und Schwestern!

Die Frage eines Gesetzeslehrers an Jesus: „Wer ist mein Nächster?“ (Lk 10,29) ist immer aktuell, auch heute. Sie bezieht sich nicht nur auf uns Christen allein, sondern umfasst alle Menschen und ohne Unterscheidung nach Nationen, Sprachen oder Kulturen. Heute ist durch die starken Migrations- und Emigrationsbewegung die Bevölkerung sehr gemischt, was auch in Europa bemerkbar ist. Es genügt, an Berlin zu denken, der Hauptstadt Deutschlands, wo Menschen aus gut 193 Nationen leben. Daher verdient das eben gehörte Gleichnis, das wir gut als das Gleichnis vom barmherzigen Samariter kennen, dass wir uns damit beschäftigen und darüber nachdenken.

Frieden leben und fördern

Er wandte sich an junge Friedensaktivisten verschiedener Herkunft, die sich im Mittelmeerraum im Rahmen des 2023 begründeten Jugend-Mittelmeer-Rates „Consiglio dei Giovani del Mediterraneo“ für Frieden und Geschwisterlichkeit einsetzen. Leo XIV. dankte den jungen Leuten für ihren vielfältigen Einsatz für Solidarität und Geschwisterlichkeit, der sich in lokalen Initiativen und in der Kooperation mit Kirche und Politik niederschlägt.


Der Jugendrat ist eine Frucht eines Bischofs-Mittelmeer-Treffens, das 2022 in Florenz stattfand. Inspirationsfigur für die Berufung des Mittelmeerraumes als Dialog- und Friedensort war der ehemalige katholische Bürgermeister von Florenz und italienische Friedenspolitiker Giorgio La Pira (1904-1977). Er habe Frieden im Mittelmeerraum als „Beginn und fast schon Grundlage für Frieden zwischen allen Nationen der Welt“ gesehen, erinnerte der Papst.  


Einweihung des Borgo Laudato Si´

           

 Einweihung des Borgo "Laudato Si´" in den Päpstlichen Gärten in Castel Gandolfo

         


Seine Heiligkeit Papst Leo XIV fütter ein Pferd in Castel Gandolfo

Fundstück

kathnet veröffentlicht die Predigt, die der Apostolische Nuntius Erzbischof Nikola Eterovic am 31. August gehalten hat. Hier geht´s zum Original: klicken

Unter der Überschrift: 

"UND WER IST MEIN NÄCHSTER?" 

beginnt die Predigt so- ZITAT

"Liebe Brüder und Schwestern!

Die Frage eines Gesetzeslehrers an Jesus: „Wer ist mein Nächster?“ (Lk 10,29) ist immer aktuell, auch heute. Sie bezieht sich nicht nur auf uns Christen allein, sondern umfasst alle Menschen und ohne Unterscheidung nach Nationen, Sprachen oder Kulturen. Heute ist durch die starken Migrations- und Emigrationsbewegung die Bevölkerung sehr gemischt, was auch in Europa bemerkbar ist. Es genügt, an Berlin zu denken, der Hauptstadt Deutschlands, wo Menschen aus gut 193 Nationen leben. Daher verdient das eben gehörte Gleichnis, das wir gut als das Gleichnis vom barmherzigen Samariter kennen, dass wir uns damit beschäftigen und darüber nachdenken." (...)

Quelle: EB N. Eterovic, kathnet

George Weigel & das immerwährende "Synodisieren"

George Weigel stellt bei FirstThings die berechtigte Frage, ob es jetzt nicht an der Zeit ist, das "Synodisieren" zu beenden. Hier geht´s zum Original: klicken 

"IST ES NICHT ZEIT, ÜBER DAS"SYNODISIEREN" HINAUSZUGEHEN?"


Im ersten Band seiner Trilogie, Jesus von Nazareth , würdigt Papst Benedikt XVI. die wichtigen Beiträge, die die historisch-kritische Analyse der literarischen Formen und redaktionellen „Schichten“ antiker Texte zum Verständnis der Bibel geleistet hat. Der Papst weist auch darauf hin, dass die wesentlichen Früchte dieser Methode geerntet worden seien und die Zeit für einen weniger sezierendem Ansatz zur Bibelauslegung gekommen sei: einen Ansatz, der „einzelne [biblische] Texte innerhalb der Gesamtheit der einen Heiligen Schrift liest, die dann Licht auf die einzelnen Texte wirft“; einen Ansatz, der „die lebendige Tradition der gesamten Kirche“ berücksichtigt; und einen Ansatz, der die Bibel im Kontext des Glaubens der Kirche und der in diesem Glauben miteinander verbundenen Wahrheiten liest.                                                                                                                                                    Könnte man etwas Analoges über die jüngsten Untersuchungen der Kirche zur „Synodalität“ sagen – dass ihre wesentlichen Früchte geerntet wurden und dass es an der Zeit ist, diese Früchte in die Mission der Kirche einzubringen, die (wie Papst Leo uns seit seiner Wahl in Erinnerung gerufen hat) die Verkündigung Jesu Christi als Licht der Nationen und als Antwort auf die Frage ist, die jedes menschliche Leben stellt?"  
Quelle: G. Weigel. FirstThings

Papst-Audienz für Bischof Bätzing

Wie varicannews berichtet, hat Papst Leo gestern den Vorsitzenden der DBK Bischof Georg Bätzing  im Apostolischen Palast in Audienz empfangen. Hier geht´s zum Original:  klicken

BISCHOF BÄTZING VON PAPST LEO EMPFANGEN

Leo XIV. hat an diesem Donnerstag den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, in Privataudienz empfangen. Es war die erste Begegnung zwischen dem Limburger Bischof und Leo XIV. seit dessen Wahl zum Papst am 8. Mai.

Bätzing erklärte im Anschluss an das Gespräch nach Angaben von KNA, er sei dankbar für das gute und inhaltsreiche Gespräch. Er habe den Papst als „aufmerksamen Zuhörer und interessierten Seelsorger" erlebt. „Ich bin sehr froh, dass Papst Leo XIV. die Kirche in Deutschland mit Vertrauen begleitet", erklärte der Limburger Bischof.

Kardinal Robert Francis Prevost, so der bürgerliche Name Leos XIV., hatte vor seiner Wahl zum Papst im Mai zwei Jahre lang die Vatikan-Behörde für Bischöfe geleitet. Mit Bätzing traf er auch bei der Weltsynode zum Thema Synodalität 2023 und 2024 zusammen. Überdies war Kardinal Prevost bei den Beratungen über den Fortgang des deutschen Reformprojekts „Synodaler Weg" im Vatikan präsent.

Quelle: vaticannews

Donnerstag, 4. September 2025

Heute vor 836 Jahren...

am 4. September 1189 wurde der legendäre Richard Löwenherz in Westmisnter Abbey zum König Richard I. von England gekrönt.

Er sollte während seiner gesamten Regierungszeit nur 6 Monate in England zubringen und dennoch einer seiner legendärsten Könige werden. Sein Hauptanliegen, dem er alles andere unteroirdnete, war die Befreiung Jerusalems aus der Hand der Muslime. 

Audienz

Mario Galgano berichtet bei vaticannews über die heutige Audienz des Israelischen Präsidenten Isaac Herzog bei Papst Leo XIV im Apostolischen Palast. Hier geht´s zum Original:  klicken

PAPST EMPFÄNGT HERZOG: DRINGENDE FEUERPAUSE IN GAZA UND HUMANITÄRE HILFE

Papst Leo XIV. hat an diesem Donnerstag den israelischen Präsidenten Isaac Herzog im Vatikan empfangen. Im Zentrum der Gespräche standen die tragische Lage in Gaza sowie die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen. Besonders wurde die Notwendigkeit der Freilassung aller Geiseln betont, ebenso wie die Vatikanhaltung, dass die einzige Lösung die Bildung zweier Staaten darstelle.

Laut einer Mitteilung des Presseamtes des Heiligen Stuhls, die im Anschluss an die Audienz veröffentlicht wurde, standen die politische und soziale Situation im Nahen Osten und insbesondere in Gaza im Mittelpunkt der „herzlichen Gespräche“ zwischen Papst und Präsident. Weitere Themen wurden im nachfolgenden Treffen mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und Erzbischof Paul R. Gallagher erörtert.

Dabei wurde der Wunsch nach einer baldigen Wiederaufnahme der Verhandlungen geäußert und die Notwendigkeit von Einsatzbereitschaft und „mutigen Entscheidungen“ hervorgehoben, ebenso wie der Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft, um die Befreiung aller Geiseln zu erreichen, einen dringenden dauerhaften Waffenstillstand zu sichern und die humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung in den am schwersten getroffenen Gebieten zu gewährleisten. 

Auch die umfängliche Respektierung der Menschenrechte und die legitimen Ansprüche der beiden Völker waren Thema. Darüber hinaus sei darüber gesprochen worden, wie die Zukunft für das palästinensische Volk sichergestellt werden könne, ebenso wie der Frieden und die Stabilität in der Region. Als „einziger Ausweg aus dem andauernden Krieg“ wurde seitens der Vatikanvertreter die Zwei-Staaten-Lösung hervorgehoben.

Christliche Präsenz und historische Beziehungen

Die Mitteilung erwähnt, dass auch die Lage im Westjordanland und die „wichtige Frage" der Stadt Jerusalem besprochen wurden.


Das Gespräch zwischen den Kirchenvertretern und dem israelischen Präsidenten umfasste zudem die Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Israel, sowie die Anliegen der christlichen Gemeinschaften im Nahen Osten und ihr Engagement für soziale Entwicklung, insbesondere in den Bereichen Bildung und sozialer Zusammenhalt.


Herzog wurde, wie bei Staatsbesuchen üblich, nach einer Anfrage seines Büros für eine Visite empfangen."


Quelle: M. Galgano, vaticannews

Über das tägliche Rosenkranz-Beten

Luigi C. setzt sich bei Messa in Latino mit Einwänden gegen das Rosenkranz-beten auseinander. 
Hier geht´s zum Original:  klicken

"WIE KÖNNEN WIR AUF DEN EINWAND REAGIEREN, DASS DER ROSENKRANZ EINE NUTZLOSE WIEDERHOLUNG VON AVE MARIAS IST?"

 
Wir beten täglich den Heiligen Rosenkranz

Zuerst veröffentlicht bei  "Der Pfad der drei Pfade"

1. Wer den Rosenkranz nicht liebt, erhebt oft den Einwand: „Was bringt es, so oft ‚Ave Maria‘ zu beten?“ Die Antwort auf diesen Einwand wäre ganz einfach: „Was bringt es dann, so oft ‚Ich liebe dich‘ zu der Person zu sagen, die man liebt?“ Im Grunde ist es dasselbe. Der Rosenkranz sagt Maria nämlich so oft: „Ich liebe dich.“ Liebe besteht aus wiederholten Gesten. In einer emotionalen Beziehung kann man nicht glauben, dass ein Kuss, den man einmal gegeben hat, für immer hält. Liebe muss erneuert werden. Genauso wie auch Zuneigungsbekundungen erneuert werden müssen.

2. Darüber hinaus ist noch etwas zu sagen. Der Rosenkranz ist eine Kette, in der jede Perle die Bedeutung und Kontinuität der Verbindung symbolisiert. Ohne diese Perlen wäre die Kette keine Kette mehr. Daher symbolisieren diese Perlen, denen die einzelnen Ave Marias entsprechen, dass die Kette mit der kontinuierlichen Bestätigung der Verbindung identifiziert wird; eine kontinuierliche Bestätigung, die durch die einzelnen Ave Marias symbolisiert wird.

Quelle: Luigi C., MiL
 

Mittwoch, 3. September 2025

Ein gesegnetes Missio-Motorrad

Mario Galgano berichtet bei vaticannews noch eimal eingehend über das weiße Motorrad, das die Jesus-Biker Deutschland und Missio Österreich in Begelitung von Pater Wallner dem Hl. Vater heute überreichte haben. Hier geht´s zum Original:   klicken

PAPST LEO XIV SEGNET UND SIGNIERT WEISSES MOTORRAD FÜR KINDER IN MADAGSKAR

Ein eigens in päpstlichem Weiß gestaltetes BMW-R18-Motorrad hat Papst Leo XIV. am Mittwoch auf dem Petersplatz gesegnet und signiert. Die „Jesus-Biker“ aus Deutschland und Missio Österreich wollen das Unikat im Oktober versteigern – zugunsten von Kindern in Madagaskar.

Bei der Generalaudienz im Vatikan kam es zu einer ungewöhnlichen Begegnung: Papst Leo XIV. segnete und signierte ein speziell umgebautes BMW-R18-Motorrad, das in Weiß und mit Anleihen an das Papamobil gestaltet wurde. Auf dem Petersplatz nahm der Papst auch kurz auf der Maschine Platz. Überreicht wurde das Motorrad vom österreichischen Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner zusammen mit einer Gruppe der „Jesus-Biker“ aus Deutschland.

                          Pater Wallner, der Papst und das signierte Motorrad   (@Vatican Media)

Die Biker hatten das Unikat zuvor in einem „Peace-Ride“ von Schaafheim über Altötting und Verona nach Rom gebracht. Neben dem Motorrad übergaben sie auch einen passenden Helm sowie eine eigens für den Papst gefertigte weiße Biker-Kutte. Auf ihrer Tour sammelten sie Friedensbotschaften von Menschen entlang der Strecke, die Leo XIV. persönlich erhielt.


Zurück nach München

Nach der Segnung wird die Maschine zurück nach München gebracht, wo sie eine zusätzliche Lackschicht erhält, „damit die Unterschrift des Papstes nicht verloren geht“, erklärte Claus Dempewolf von den „Jesus-Bikern“. Bis zum 7. Oktober wird das Motorrad in der BMW-Welt im Olympiapark ausgestellt, bevor es am 18. Oktober beim Auktionshaus Sotheby’s versteigert wird. Das Startgebot soll im sechsstelligen Bereich liegen.


Bereits 2019 hatte Papst Franziskus eine eigens umgebaute Harley-Davidson signiert. „Diesmal soll die Versteigerung professioneller ablaufen. Damals gab es im Grunde nur den Materialwert – diesmal wollen wir weit darüber hinaus“, betonte Dempewolf.


Die Aktion von Missio Österreich und den „Jesus-Bikern“ macht auf die Lage von Kindern in den Mica-Minen Madagaskars aufmerksam. Dort arbeiten rund 20.000 Menschen unter extrem schwierigen Bedingungen, etwa die Hälfte davon Kinder. Der Rohstoff Mica wird weltweit in der Auto- und Elektronikindustrie nachgefragt. Mit dem Erlös der Versteigerung soll eine Schule für Minenkinder entstehen, die von der lokalen NGO „Tsimoka“ getragen wird. „Die Zukunft der Kinder gelingt nur durch Bildung“, heißt es von Missio.


Das ungewöhnliche Papst-Motorrad sei so ein „fahrendes Symbol des Glaubens, der Solidarität und des Friedens“, erklärten die Päpstlichen Missionswerke.


Quelle: M. Galgano, vaticannews.