Hl. Messe, Heiligsprechung von Carlo Acutis und Giorgio Frassti und Angelus-Gebet
Hl. Messe, Heiligsprechung von Carlo Acutis und Giorgio Frassti und Angelus-Gebet
Silvia Kritzenberger veröffentlicht und kommentiert ein Interview, das der Apostolische Nuntius im Baltikum, Erzbischof Georg Gänswein anläßlich der Seligsprechung von Erzbischof Eduard Profittlich, der als katholischer Märtyrer in einem sowjetsichen Gulag starb, in Tallinn vaticannews gegeben hat. Hier geht´s zum Original: klicken
"ERZBISCHOF GÄNSWEIN WÜRDIGT DEN ERSTEN SELIGEN ESTLANDS"
Bei der Seligsprechung von Erzbischof Eduard Profittlich in Tallinn konzelebrierte auch ein Kirchenmann, den man im deutschen Sprachraum besonders gut kennt: Der frühere Privatsekretär von Papst Benedikt XVI., Erzbischof Georg Gänswein. Als Päpstlicher Nuntius ist er seit rund einem Jahr für das Baltikum zuständig. Im Interview mit Radio Vatikan sprach Gänswein über den neuen Seligen und berichtete auch darüber, wie sein Start als Päpstlicher Vertreter ausfiel.
Diesen Samstag, den 6. September, wird in dem Land mit der kleinsten katholischen Ortskirche Europas der als Märtyrer in sowjetischer Gefangenschaft gestorbenene deutsche Jesuit Eduard Profittlich seliggesprochen. Papst Leo XIV. hatte das lang erwartete Datum am 20. Juni 2025 bestätigt." (...)
Quelle: S. Kritzenberger, vaticannews
Manfred Gerwig befaßt sich in seinem Artikel für "Die Tagespost" mit der Bedeutung der "Gottesebenbildlichkeit". Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"ÜBER DIE DYNAMIK DES LEBENS"
beginnt der Artikel so - ZITAT
In der Gottebenbildlichkeit des Menschen liegt für Thomas von Aquin auch der Sinn des Lebens: Das Geschöpf soll nach der Vollkommenheit des Schöpfers streben.
In seinem immer noch lesenswerten Bestseller „Mein Leben“ schreibt der einst ebenso gefeierte wie gefürchtete Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki (1920–2013), er habe nie gewusst, was das Wort „Gott“ bedeute. Er habe sich zwar bereits in jungen Jahren darum bemüht, den Sinn des Wortes zu erkennen, aber sei dabei lediglich auf einen Aphorismus Lichtenbergs gestoßen, der ihn geradezu erleuchtet habe: „Die knappe Bemerkung, Gott habe den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen, bedeutet in Wirklichkeit, der Mensch habe Gott nach seinem Ebenbild geschaffen.“ Mit anderen Worten: Gott ist eine Erfindung des Menschen." (...)
Quelle: M. Gerwig, Die Tagespost
Radio Vatican berichtet vom Patersplatz von einer Sonderaudienz für die Pilger im Hl. Jahr
Giotto Di Bondone: Christus wäscht den Jüngern die Füße
Christ Washing the Disciples' Feet pic.twitter.com/gkOtdTqo9C
— Giotto Di Bondone (@ArtistDiBondone)
Papst Leo XIV inspiziert sein aus Blumen bestehendes päpstliches Wappen in einem Beet in den Gärten des Apostolischen Palastes in Castel Gandolfo.
His Holiness Pope Leo XIV inspecting his Papal Crest made of a bed of flowers in the gardens of the Apostolic Palace of Castel Gandolfo. pic.twitter.com/jbkJD4Doeo
— Catholic Sat (@CatholicSat) September 5, 2025
Anne Preckel berichtet für vaticannews über das Treffen des Hl. Vaters mit dem Rat der Mittelmeer-Jugend im Apostolischen Palast. Hier geht´s zum Original: klicken
PAPST: FRIEDE IST KEIN SLOGAN
Vor Mitgliedern eines Friedensnetzwerkes hat Leo XIV. an diesem Freitag für eine authentische Kultur des Friedens geworben. „Frieden steht auf der Tagesordnung der internationalen Staats- und Regierungschefs, er ist Gegenstand globaler Diskussionen, aber leider wird er oft auf einen bloßen Slogan reduziert“, stellte er dabei fest. .
Liebe Brüder und Schwestern!
Die Frage eines Gesetzeslehrers an Jesus: „Wer ist mein Nächster?“ (Lk 10,29) ist immer aktuell, auch heute. Sie bezieht sich nicht nur auf uns Christen allein, sondern umfasst alle Menschen und ohne Unterscheidung nach Nationen, Sprachen oder Kulturen. Heute ist durch die starken Migrations- und Emigrationsbewegung die Bevölkerung sehr gemischt, was auch in Europa bemerkbar ist. Es genügt, an Berlin zu denken, der Hauptstadt Deutschlands, wo Menschen aus gut 193 Nationen leben. Daher verdient das eben gehörte Gleichnis, das wir gut als das Gleichnis vom barmherzigen Samariter kennen, dass wir uns damit beschäftigen und darüber nachdenken.
Er wandte sich an junge Friedensaktivisten verschiedener Herkunft, die sich im Mittelmeerraum im Rahmen des 2023 begründeten Jugend-Mittelmeer-Rates „Consiglio dei Giovani del Mediterraneo“ für Frieden und Geschwisterlichkeit einsetzen. Leo XIV. dankte den jungen Leuten für ihren vielfältigen Einsatz für Solidarität und Geschwisterlichkeit, der sich in lokalen Initiativen und in der Kooperation mit Kirche und Politik niederschlägt.
Der Jugendrat ist eine Frucht eines Bischofs-Mittelmeer-Treffens, das 2022 in Florenz stattfand. Inspirationsfigur für die Berufung des Mittelmeerraumes als Dialog- und Friedensort war der ehemalige katholische Bürgermeister von Florenz und italienische Friedenspolitiker Giorgio La Pira (1904-1977). Er habe Frieden im Mittelmeerraum als „Beginn und fast schon Grundlage für Frieden zwischen allen Nationen der Welt“ gesehen, erinnerte der Papst.
Pope Leo XIV arriving at pace in his electric buggy for the inauguration of the Borgo Laudato si’ in Castel Gandolfo pic.twitter.com/RMQEnnlkK5
— Catholic Sat (@CatholicSat) September 5, 2025
Einweihung des Borgo "Laudato Si´" in den Päpstlichen Gärten in Castel Gandolfo
Seine Heiligkeit Papst Leo XIV fütter ein Pferd in Castel Gandolfo
His Holiness Pope Leo XIV feeding a horse in Castel Gandolfo. pic.twitter.com/RZ7kZtjlyt
— Catholic Sat (@CatholicSat)
kathnet veröffentlicht die Predigt, die der Apostolische Nuntius Erzbischof Nikola Eterovic am 31. August gehalten hat. Hier geht´s zum Original: klicken
Unter der Überschrift:
"UND WER IST MEIN NÄCHSTER?"
beginnt die Predigt so- ZITAT
"Liebe Brüder und Schwestern!
Die Frage eines Gesetzeslehrers an Jesus: „Wer ist mein Nächster?“ (Lk 10,29) ist immer aktuell, auch heute. Sie bezieht sich nicht nur auf uns Christen allein, sondern umfasst alle Menschen und ohne Unterscheidung nach Nationen, Sprachen oder Kulturen. Heute ist durch die starken Migrations- und Emigrationsbewegung die Bevölkerung sehr gemischt, was auch in Europa bemerkbar ist. Es genügt, an Berlin zu denken, der Hauptstadt Deutschlands, wo Menschen aus gut 193 Nationen leben. Daher verdient das eben gehörte Gleichnis, das wir gut als das Gleichnis vom barmherzigen Samariter kennen, dass wir uns damit beschäftigen und darüber nachdenken." (...)George Weigel stellt bei FirstThings die berechtigte Frage, ob es jetzt nicht an der Zeit ist, das "Synodisieren" zu beenden. Hier geht´s zum Original: klicken
Wie varicannews berichtet, hat Papst Leo gestern den Vorsitzenden der DBK Bischof Georg Bätzing im Apostolischen Palast in Audienz empfangen. Hier geht´s zum Original: klicken
BISCHOF BÄTZING VON PAPST LEO EMPFANGEN
Leo XIV. hat an diesem Donnerstag den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, in Privataudienz empfangen. Es war die erste Begegnung zwischen dem Limburger Bischof und Leo XIV. seit dessen Wahl zum Papst am 8. Mai.
am 4. September 1189 wurde der legendäre Richard Löwenherz in Westmisnter Abbey zum König Richard I. von England gekrönt.
Er sollte während seiner gesamten Regierungszeit nur 6 Monate in England zubringen und dennoch einer seiner legendärsten Könige werden. Sein Hauptanliegen, dem er alles andere unteroirdnete, war die Befreiung Jerusalems aus der Hand der Muslime.
Today in 1189, Richard the Lionheart was crowned King of England at Westminster Abbey.
— Today in History (@HistoryNutOTD) September 3, 2025
He would spend only 6 months in England during his entire reign, yet become one of its most legendary kings.
Here’s the remarkable story of Richard I that separates myth from reality 🧵👇🏼 pic.twitter.com/A46mURus1x
Mario Galgano berichtet bei vaticannews über die heutige Audienz des Israelischen Präsidenten Isaac Herzog bei Papst Leo XIV im Apostolischen Palast. Hier geht´s zum Original: klicken
PAPST EMPFÄNGT HERZOG: DRINGENDE FEUERPAUSE IN GAZA UND HUMANITÄRE HILFE
Papst Leo XIV. hat an diesem Donnerstag den israelischen Präsidenten Isaac Herzog im Vatikan empfangen. Im Zentrum der Gespräche standen die tragische Lage in Gaza sowie die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen. Besonders wurde die Notwendigkeit der Freilassung aller Geiseln betont, ebenso wie die Vatikanhaltung, dass die einzige Lösung die Bildung zweier Staaten darstelle.
Laut einer Mitteilung des Presseamtes des Heiligen Stuhls, die im Anschluss an die Audienz veröffentlicht wurde, standen die politische und soziale Situation im Nahen Osten und insbesondere in Gaza im Mittelpunkt der „herzlichen Gespräche“ zwischen Papst und Präsident. Weitere Themen wurden im nachfolgenden Treffen mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und Erzbischof Paul R. Gallagher erörtert.
Dabei wurde der Wunsch nach einer baldigen Wiederaufnahme der Verhandlungen geäußert und die Notwendigkeit von Einsatzbereitschaft und „mutigen Entscheidungen“ hervorgehoben, ebenso wie der Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft, um die Befreiung aller Geiseln zu erreichen, einen dringenden dauerhaften Waffenstillstand zu sichern und die humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung in den am schwersten getroffenen Gebieten zu gewährleisten.
Auch die umfängliche Respektierung der Menschenrechte und die legitimen Ansprüche der beiden Völker waren Thema. Darüber hinaus sei darüber gesprochen worden, wie die Zukunft für das palästinensische Volk sichergestellt werden könne, ebenso wie der Frieden und die Stabilität in der Region. Als „einziger Ausweg aus dem andauernden Krieg“ wurde seitens der Vatikanvertreter die Zwei-Staaten-Lösung hervorgehoben.
Die Mitteilung erwähnt, dass auch die Lage im Westjordanland und die „wichtige Frage" der Stadt Jerusalem besprochen wurden.
Das Gespräch zwischen den Kirchenvertretern und dem israelischen Präsidenten umfasste zudem die Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Israel, sowie die Anliegen der christlichen Gemeinschaften im Nahen Osten und ihr Engagement für soziale Entwicklung, insbesondere in den Bereichen Bildung und sozialer Zusammenhalt.
Herzog wurde, wie bei Staatsbesuchen üblich, nach einer Anfrage seines Büros für eine Visite empfangen."
Quelle: M. Galgano, vaticannews
Luigi C. setzt sich bei Messa in Latino mit Einwänden gegen das Rosenkranz-beten auseinander.
Hier geht´s zum Original: klicken
"WIE KÖNNEN WIR AUF DEN EINWAND REAGIEREN, DASS DER ROSENKRANZ EINE NUTZLOSE WIEDERHOLUNG VON AVE MARIAS IST?"
Mario Galgano berichtet bei vaticannews noch eimal eingehend über das weiße Motorrad, das die Jesus-Biker Deutschland und Missio Österreich in Begelitung von Pater Wallner dem Hl. Vater heute überreichte haben. Hier geht´s zum Original: klicken
PAPST LEO XIV SEGNET UND SIGNIERT WEISSES MOTORRAD FÜR KINDER IN MADAGSKAR
Ein eigens in päpstlichem Weiß gestaltetes BMW-R18-Motorrad hat Papst Leo XIV. am Mittwoch auf dem Petersplatz gesegnet und signiert. Die „Jesus-Biker“ aus Deutschland und Missio Österreich wollen das Unikat im Oktober versteigern – zugunsten von Kindern in Madagaskar.
Bei der Generalaudienz im Vatikan kam es zu einer ungewöhnlichen Begegnung: Papst Leo XIV. segnete und signierte ein speziell umgebautes BMW-R18-Motorrad, das in Weiß und mit Anleihen an das Papamobil gestaltet wurde. Auf dem Petersplatz nahm der Papst auch kurz auf der Maschine Platz. Überreicht wurde das Motorrad vom österreichischen Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner zusammen mit einer Gruppe der „Jesus-Biker“ aus Deutschland.
Pater Wallner, der Papst und das signierte Motorrad (@Vatican Media)
Die Biker hatten das Unikat zuvor in einem „Peace-Ride“ von Schaafheim über Altötting und Verona nach Rom gebracht. Neben dem Motorrad übergaben sie auch einen passenden Helm sowie eine eigens für den Papst gefertigte weiße Biker-Kutte. Auf ihrer Tour sammelten sie Friedensbotschaften von Menschen entlang der Strecke, die Leo XIV. persönlich erhielt.
Nach der Segnung wird die Maschine zurück nach München gebracht, wo sie eine zusätzliche Lackschicht erhält, „damit die Unterschrift des Papstes nicht verloren geht“, erklärte Claus Dempewolf von den „Jesus-Bikern“. Bis zum 7. Oktober wird das Motorrad in der BMW-Welt im Olympiapark ausgestellt, bevor es am 18. Oktober beim Auktionshaus Sotheby’s versteigert wird. Das Startgebot soll im sechsstelligen Bereich liegen.
Bereits 2019 hatte Papst Franziskus eine eigens umgebaute Harley-Davidson signiert. „Diesmal soll die Versteigerung professioneller ablaufen. Damals gab es im Grunde nur den Materialwert – diesmal wollen wir weit darüber hinaus“, betonte Dempewolf.
Die Aktion von Missio Österreich und den „Jesus-Bikern“ macht auf die Lage von Kindern in den Mica-Minen Madagaskars aufmerksam. Dort arbeiten rund 20.000 Menschen unter extrem schwierigen Bedingungen, etwa die Hälfte davon Kinder. Der Rohstoff Mica wird weltweit in der Auto- und Elektronikindustrie nachgefragt. Mit dem Erlös der Versteigerung soll eine Schule für Minenkinder entstehen, die von der lokalen NGO „Tsimoka“ getragen wird. „Die Zukunft der Kinder gelingt nur durch Bildung“, heißt es von Missio.
Das ungewöhnliche Papst-Motorrad sei so ein „fahrendes Symbol des Glaubens, der Solidarität und des Friedens“, erklärten die Päpstlichen Missionswerke.
Quelle: M. Galgano, vaticannews.