Mit einem Satz kann man Herrn Maranis Fieberträume vom Segen, der wie die Razzia in Sturmtruppenitalienisch klingt, aus den Angeln heben: weder Papst Benedikt XVI noch Papst Franziskus haben den offiziellen Segen in Italien je in einer anderen Sprache als Latein gespendet.
Es läßt natürlich tief blicken, daß unser Autor keine einzige Papstmesse der letzten 8 Jahre je gesehen oder miterlebt hat, keinen Angelus- nichts, aber dennoch genau weiß, wie was geklungen hat.
Es ist auch möglich, daß Diego Marani, Spezialist für Sprachenverständigung in Brüssel, die Sprache Roms - das Lateinische- nicht von der italienischen unterscheiden kann, was seine Ausfälle allerdings auch nicht besser macht.
Aber wie es aussieht, geht es auch gar nicht um die Sprachkenntnisse und linguistischen Fähigkeiten der Päpste- sondern es geht gegen die Kirche als solche-und da ist eben jedes Mittel, Dreck zu schleudern und Gift zu spritzen recht.
Daß es ihm um nicht weniger als einen "Kulturkampf um Rom" geht- ergibt sich aus dem Phantasy-Roman den unser guter Experte für Multilinguismus ( was das auch sein möge) letztes Jahr unter dem Titel "Der Hund Gottes" nicht allzu erfolgreich auf den Büchermarkt warf.
In diesem "literarischen" Blick in die Zukunft errichtet die Kirche-per Staatsstreich vom Vatican aus- eine theokratische Diktatur in Italien ( was vielleicht angesichts des gerade herrschenden Chaos dort gar nicht schlecht wäre....) Der Papst regiert mit der grausamen Härte des Inquisitionssystems.
Donnerstag, 4. April 2013
Seltsame Blüten
treibt auch eine seltene, schon ausgestorben geglaubte Pflanze, die aber in diesem Frühjahr zu neuem kraftvollem Wachstum erwacht ist: die Papolatrie ( bot. Name: Papolatria mediatica).
Und diese vielerorts aufgebrochenen Blüten haben Folgen auch für das tägliche Leben in und außerhalb der vaticanischen Mauern.
So macht sich in den Büros der vaticanischen Institutionen Unruhe breit: was soll ich anziehen? Immerhin könnte unangemeldet der Papst vorbeikommen. Wie also sieht die angemessene Kleidung aus: franziskanerbraun ? Auf alle Fälle krawattenlos und sobald die Temperaturen es zulassen Sandalen?
Aber auch in der Stadt (urbs) geht ein Ruck durch die Reihen. Besonders Eltern von Säuglingen machen sich Gedanken. Sie planen strategisch ausgetüftelt, wie sie ihr Kind am besten zum Kuss in den päpstlichen Jeep bekommen.
Und diese vielerorts aufgebrochenen Blüten haben Folgen auch für das tägliche Leben in und außerhalb der vaticanischen Mauern.
So macht sich in den Büros der vaticanischen Institutionen Unruhe breit: was soll ich anziehen? Immerhin könnte unangemeldet der Papst vorbeikommen. Wie also sieht die angemessene Kleidung aus: franziskanerbraun ? Auf alle Fälle krawattenlos und sobald die Temperaturen es zulassen Sandalen?
Aber auch in der Stadt (urbs) geht ein Ruck durch die Reihen. Besonders Eltern von Säuglingen machen sich Gedanken. Sie planen strategisch ausgetüftelt, wie sie ihr Kind am besten zum Kuss in den päpstlichen Jeep bekommen.
Fundstück des Tages
Das sicher seit Bestehen dieses blogs schlimmste - gefunden im heutigen Corriere della Sera und geschrieben von einem Journalisten namens Diego Marini ( im besten Nachkriegshollywood-Landserfilm-Ton gehaltene Replik wohl auf einen Ausspruch von Harald Schmidt zum Verzicht des Hl. Vaters auf die außeritalienischen Sprachen bei der GA und beim Urbi & Orbi )
er schreibt :
"...das Sturmtruppenitalienisch von Papst Benedikt XVI, das jeden Segen wie eine Razzia klingen ließ.....".
Im selben Corriere della Sera übrigens, der nach seinem ersten Urbi und Orbi Papst Benedikt beschimpfte, weil er den Segen "nur" in 33 Sprachen erteilte.
Dazu kann man nichts mehr sagen - dazu muß man schweigen
Papa emerito Benedetto aber sagen wir :
Selig seid ihr, wenn sie euch um meinetwíllen schmähen und verfolgen und euch alles lügnerische nachsagen. Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel. Denn ebenso haben sie auch die Propheten vor euch verfolgt.
(Matth. 5, 11 & 12)
Quelle:Corriere della Sera
er schreibt :
"...das Sturmtruppenitalienisch von Papst Benedikt XVI, das jeden Segen wie eine Razzia klingen ließ.....".
Im selben Corriere della Sera übrigens, der nach seinem ersten Urbi und Orbi Papst Benedikt beschimpfte, weil er den Segen "nur" in 33 Sprachen erteilte.
Dazu kann man nichts mehr sagen - dazu muß man schweigen
Papa emerito Benedetto aber sagen wir :
Selig seid ihr, wenn sie euch um meinetwíllen schmähen und verfolgen und euch alles lügnerische nachsagen. Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel. Denn ebenso haben sie auch die Propheten vor euch verfolgt.
(Matth. 5, 11 & 12)
Quelle:Corriere della Sera
Dienstag, 2. April 2013
Heute vor 8 Jahren
kehrte der selige Papst Johannes Paul II ins Haus des Vaters zurück.
Seliger Johannes Paul bitte für uns !
Seliger Johannes Paul bitte für uns !
Das virtuelle Pontifikat oder was Pater G.Scalese zu sagen hat
In seinem blog " Kein Blatt vor dem Mund" (senza peli sulla lingua) hier der Link - schreibt der römische Pater Giovanni Scalese zur medialen Rezeption und Aufbereitung des neuen Pontifikates
"...ich habe den Eindruck, daß gerade ein virtuelles Pontifikat kreiert wird- unter entgegengesetztem Vorzeichen als Gegenpart zu einen anderen virtuellen Pontifikat, dem vorangegangenen.
Wie endeten alle die so schwerwiegenden Probleme, die die Kirche während der Amtszeit Papst Benedikts XVI erschütterten und die- wie man vielleicht denken könnte- mit ein Grund für seinen Amtsverzicht waren?
Seit 3 Wochen spricht niemand mehr über die Pädophilie innerhalb der Kirche, keiner über Vatileaks und die Gifte, die innerhalb der Kurie zirkulieren, keiner mehr über die IOR.
Alles erledigt?
Hat es ausgereicht, einen neuen Papst zu wählen, um automatisch alle Probleme zu lösen?
Zweierlei ist zu bedenken: entweder war zuerst alles eine Medienkonstruktion oder aber es ist jetzt alles eine Medienkonstruktion.
Es ist unmöglich, daß Probleme, die die Kirche in den Grundfesten erschütterten, sich in Nichts auflösen.
Wohlgemerkt- abgesehen von der Dummheit einer solchen Annahme- es ist bisher keine einzige Reform durchgeführt worden. Die einzige Neuernennung war die des Erzbischofs von Buenos Aires."
"...ich habe den Eindruck, daß gerade ein virtuelles Pontifikat kreiert wird- unter entgegengesetztem Vorzeichen als Gegenpart zu einen anderen virtuellen Pontifikat, dem vorangegangenen.
Wie endeten alle die so schwerwiegenden Probleme, die die Kirche während der Amtszeit Papst Benedikts XVI erschütterten und die- wie man vielleicht denken könnte- mit ein Grund für seinen Amtsverzicht waren?
Seit 3 Wochen spricht niemand mehr über die Pädophilie innerhalb der Kirche, keiner über Vatileaks und die Gifte, die innerhalb der Kurie zirkulieren, keiner mehr über die IOR.
Alles erledigt?
Hat es ausgereicht, einen neuen Papst zu wählen, um automatisch alle Probleme zu lösen?
Zweierlei ist zu bedenken: entweder war zuerst alles eine Medienkonstruktion oder aber es ist jetzt alles eine Medienkonstruktion.
Es ist unmöglich, daß Probleme, die die Kirche in den Grundfesten erschütterten, sich in Nichts auflösen.
Wohlgemerkt- abgesehen von der Dummheit einer solchen Annahme- es ist bisher keine einzige Reform durchgeführt worden. Die einzige Neuernennung war die des Erzbischofs von Buenos Aires."
Montag, 1. April 2013
Fundstück zu Ostern
Danke bellfrell !
die Kantate"Kommt eilet und laufet" -aus dem Osteroratorium von J.S.Bach.
Weil das verlinkte Video hier in D nicht abgespielt werden kann, ersetzen wir es durch ein anderes
Kommt eilet und laufet ihr flüchtigen Füße
Erreichet die Höhle, die Jesum bedeckt !
Lachen und Scherzen begleitet die Herzen,
Denn unser Heil ist auferweckt.
die Kantate"Kommt eilet und laufet" -aus dem Osteroratorium von J.S.Bach.
Weil das verlinkte Video hier in D nicht abgespielt werden kann, ersetzen wir es durch ein anderes
Kommt eilet und laufet ihr flüchtigen Füße
Erreichet die Höhle, die Jesum bedeckt !
Lachen und Scherzen begleitet die Herzen,
Denn unser Heil ist auferweckt.
Regina Coeli
Nach seinem an alle gerichteten buon giorno und buona pasqua sprach der Hl.Vater über die Gnade des österlichen Sakramentes. "Ohne die Gnade vermögen wir nichts- mit der Gnade der Sakramente - des Taufsakramentes und der Eucharistie -alles.
Lasse ich mich von der Gnade des auferstandenen Christus erreichen, gestatte ich dem Sieg Christi, sich in meinem Leben zu behaupten, und seine heilende Wirkung zu entfalten."
Quelle CTV
Lasse ich mich von der Gnade des auferstandenen Christus erreichen, gestatte ich dem Sieg Christi, sich in meinem Leben zu behaupten, und seine heilende Wirkung zu entfalten."
Quelle CTV
Ostereier und andere Symbole, Interview mit Erzbischof Thissen
In einem Interview mit der Welt am Sonntag hat der Hamburger Erzbischof Werner Thissen Fragen des Reporters Norbert Vojta zum Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI und zu seinem Nachfolger Papst Franziskus beantwortet .
Hier geht´s zum Text
Schneller als man es für möglich hielt, müssen wir um die Person des neuen Pontifex herum das Phänomen einer Parallel-realität erkennen.
Wie es schon ( Papa emeritus Benedetto sprach davon) zwei Zweite Vaticanische Konzilien gab- das reale und das der öffentlichen Wahrnehmung,das mittlerweile das "wahre" geworden zu sein scheint, zwei Pontifikate Benedikts XVI, ein reales und ein von feindlich Gesinnten, die ihren Vorurteilen blind die Sporen gaben und geben, verzerrtes und erfundenes, so gibt es jetzt schon zwei Petrusnachfolger.
Medien und Meinungsmacher aller Art, besonders theologische, haben sich der Person Bergoglios praktisch sofort bemächtigt und jedes Wort, jede kleine Geste und jede Aus-und Weglassung zu einem selbstverstärkenden Wunschbild uminterpretiert, das sie nun, ohne sich noch um seine wirklichen Anliegen, und Aussagen zu kümmern, trommelfeuerartig medial verbreiten und selbst bejubeln.
Hier geht´s zum Text
Schneller als man es für möglich hielt, müssen wir um die Person des neuen Pontifex herum das Phänomen einer Parallel-realität erkennen.
Wie es schon ( Papa emeritus Benedetto sprach davon) zwei Zweite Vaticanische Konzilien gab- das reale und das der öffentlichen Wahrnehmung,das mittlerweile das "wahre" geworden zu sein scheint, zwei Pontifikate Benedikts XVI, ein reales und ein von feindlich Gesinnten, die ihren Vorurteilen blind die Sporen gaben und geben, verzerrtes und erfundenes, so gibt es jetzt schon zwei Petrusnachfolger.
Medien und Meinungsmacher aller Art, besonders theologische, haben sich der Person Bergoglios praktisch sofort bemächtigt und jedes Wort, jede kleine Geste und jede Aus-und Weglassung zu einem selbstverstärkenden Wunschbild uminterpretiert, das sie nun, ohne sich noch um seine wirklichen Anliegen, und Aussagen zu kümmern, trommelfeuerartig medial verbreiten und selbst bejubeln.
Sonntag, 31. März 2013
Urbi & Orbi 2013
Den Brüdern und Schwestern in Rom und auf der ganzen Welt wünschte der Hl. Vater von der Benediktionsloggia aus Frohe Ostern und erteilte ihnen den traditionellen Segen Urbi et Orbi.
Von den seit Papst Paul VI traditionellen Ostergrüßen in den verschiedenen Sprachen hat der Hl. Vater Abschied genommen.
Und zur Erinnerung an unseren Papa emerito Benedetto -ein Video von 2012.
Von den seit Papst Paul VI traditionellen Ostergrüßen in den verschiedenen Sprachen hat der Hl. Vater Abschied genommen.
Und zur Erinnerung an unseren Papa emerito Benedetto -ein Video von 2012.
Tweet zum Tage
Lass Jesus, den Auferstandenen, in dein Leben. Warst du auch fern, mach nur einen Schritt zu ihm hin: Er erwartet dich mit offenen Armen.
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) 31. März 2013
Worte des Hl. Vaters in der Osternacht
Aus der Predigt, die Papst Franziskus in der Osternacht im Petersdom hielt:
"Es gibt keine Situation, die Gott nicht ändern kann, keine Sünde, die er nicht vergeben kann, wenn wir uns ihm öffnen. Sind wir enttäuscht, traurig, fühlen wir das Gewicht unserer Sünden?
Verschließen wir uns nicht in uns selbst, verlieren wir nicht das Vertrauen, resignieren wir niemals ! "
Dann wandte er sich jedem Einzelnen persönlich zu :
"Akzeptiere, daß der auferstandene Jesus in dein Leben eintritt, empfange ihn wie einen Freund-mit Vertrauen. Er ist das Leben!
italienisches Video, ungekürzt unkommentiert
Wenn du ihm bisher fern warst, mache einen kleinen Schritt auf ihn zu- er wird dich mit offenen Armen empfangen. Bist du indifferent- gehe das Risiko ein, du wirst nicht enttäuscht werden.
Wenn es die schwierig erscheint, ihm zu folgen, hab´ keine Angst, vertrau dich ihm an. Sei sicher, daß er dir nahe ist, dir den Frieden schenkt, den du suchst und die Kraft zu leben gibt, wie er es will.
Das ist die Botschaft, die an dich und an mich gerichtet ist.
Wie oft haben wir die Liebe nötig, die uns sagt: was sucht ihr IHN, der lebt, unter den Toten?
Unsere Probleme, unsere Geschäftigkeit droht, uns in uns selbst einzuschließen, in der Traurigkeit, der Bitterkeit - dort ist der Tod.
"Es gibt keine Situation, die Gott nicht ändern kann, keine Sünde, die er nicht vergeben kann, wenn wir uns ihm öffnen. Sind wir enttäuscht, traurig, fühlen wir das Gewicht unserer Sünden?
Verschließen wir uns nicht in uns selbst, verlieren wir nicht das Vertrauen, resignieren wir niemals ! "
Dann wandte er sich jedem Einzelnen persönlich zu :
"Akzeptiere, daß der auferstandene Jesus in dein Leben eintritt, empfange ihn wie einen Freund-mit Vertrauen. Er ist das Leben!
italienisches Video, ungekürzt unkommentiert
Wenn du ihm bisher fern warst, mache einen kleinen Schritt auf ihn zu- er wird dich mit offenen Armen empfangen. Bist du indifferent- gehe das Risiko ein, du wirst nicht enttäuscht werden.
Wenn es die schwierig erscheint, ihm zu folgen, hab´ keine Angst, vertrau dich ihm an. Sei sicher, daß er dir nahe ist, dir den Frieden schenkt, den du suchst und die Kraft zu leben gibt, wie er es will.
Das ist die Botschaft, die an dich und an mich gerichtet ist.
Wie oft haben wir die Liebe nötig, die uns sagt: was sucht ihr IHN, der lebt, unter den Toten?
Unsere Probleme, unsere Geschäftigkeit droht, uns in uns selbst einzuschließen, in der Traurigkeit, der Bitterkeit - dort ist der Tod.
Samstag, 30. März 2013
Das Heilige Grabtuch- oder die Tür des Todes bleibt offen
"Durch seinen Kreuzestod und sein Herabsteigen in das Reich der Toten, in das Reich unserer extremsten Verlassenheit, wohin keine Stimme eines "du" mehr gelangt,(.....) hat Jesus Christus dieses Reich besiegt, den Tod besiegt. Die Tür des Todes bleibt offen, im Tod wohnt das Leben: die Liebe."
aus J.Ratzinger, "Einführung in das Christentum"
Der Karsamstag ist der Tag, an dem Jesus herabstieg, deshalb wird heute am Karsamstag im Jahr des Glaubens, auf Wunsch von Papa em. Benedetto XVI das Grabtuch von Turin für kurze Zeit einer ausgewählten Gruppe von Gläubigen ( Kranke und Behinderte) gezeigt.

Als Papst Benedikt am 2. Mai 2010 in Turin vor dieser heiligen Reliquie stand, sagte er:
".... das ist die Kraft des Grabtuches, das Gesicht dieses Schmerzensmannes, der in sich die Passion der Menschen aller Zeiten und aller Orte trägt- auch unsere, unser Leiden, unsere Schwierigkeiten, unsere Sünden. Aus der "Passio Christi-passio hominis" strahlt eine feierliche Majestät, ein paradoxes Herrschertum heraus.
Dieses Gesicht, diese Hände und diese Füße, dieser Brustkorb,dieser ganze Körper spricht, er ist selber ein Wort, das wir in der Stille hören können (.....)
aus J.Ratzinger, "Einführung in das Christentum"
Der Karsamstag ist der Tag, an dem Jesus herabstieg, deshalb wird heute am Karsamstag im Jahr des Glaubens, auf Wunsch von Papa em. Benedetto XVI das Grabtuch von Turin für kurze Zeit einer ausgewählten Gruppe von Gläubigen ( Kranke und Behinderte) gezeigt.

Als Papst Benedikt am 2. Mai 2010 in Turin vor dieser heiligen Reliquie stand, sagte er:
".... das ist die Kraft des Grabtuches, das Gesicht dieses Schmerzensmannes, der in sich die Passion der Menschen aller Zeiten und aller Orte trägt- auch unsere, unser Leiden, unsere Schwierigkeiten, unsere Sünden. Aus der "Passio Christi-passio hominis" strahlt eine feierliche Majestät, ein paradoxes Herrschertum heraus.
Dieses Gesicht, diese Hände und diese Füße, dieser Brustkorb,dieser ganze Körper spricht, er ist selber ein Wort, das wir in der Stille hören können (.....)
Die Passion unseres Herrn Jesus Christus- heute im Petersdom und der Kreuzweg im Kolosseum
Die Passion unseres Herrn Jesus Christus
karfreitägliche Liturgie erstmals von Papst Franziskus geleitet.
und abends der Kreuzweg im Kolosseum
die diesjährigen Kreuzwegtexte wurden noch auf Wunsch von Papa em. Benedetto von libanesischen Jugendlichen unter der Anleitung und Mitarbeit von Kardinal Bechara Boutros Rai verfaßt. Das Kreuz wurde u.a. von einer libanesischen Familie, 2 Franziskanerpatern aus dem Hl. Land, 2 jungen Brasilianern, 2 chinesischnen Seminaristen und zur letzten Station vom Kardinal getragen.
Der Hl. Vater beendete die Kreuzwegzeremonie mit einer kurzen Ansprache, die um den Satz "Gott hat auf die Sünden der Menschen mit dem Kreuz geantwortet" herum aufgebaut war und spendete allen Anwesenden den apostolischen Segen.
Wer mag, kann sich den ganzen Kreuzweg ungekürzt im folgenden CTV-Video ansehen.
Freitag, 29. März 2013
Tweet des Tages
Begleitet die Priester mit eurer Zuneigung und eurem Gebet, damit sie immer gute Hirten nach dem Herzen Gottes seien.
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) 28. März 2013
Donnerstag, 28. März 2013
Fußwaschung im Gefängnis
" Das ist bewegend" so begann der Hl. Vater seine nur wenige Minuten dauernde, frei gehaltene Predigt zur Feier der `Missa in coena Domini` im Jugendgefängnis, bevor er zum Wesentlichen, der Fußwaschung kam, "Jesus wäscht die Füße seiner Jünger- Petrus hat es nicht verstanden und weigert sich zunächst. Aber Jesus erklärt es.
Jesus, Gott, hat dieses getan, er selbst ist es, der es seinen Jüngern erklärt.
Er fragt sie " Habt Ihr verstanden, was ich für euch getan habe? Ihr nennt mich Meister und ihr tut gut daran, denn ich bin es. Wie also ich, der Meister, eure Füße gewaschen habe, so müßt auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben."
Es ist das Beispiel des Herrn. Wer von uns der Höhere ist, muß den anderen die Füße waschen, muß ihnen dienen. Das Füßewaschen bedeutet: ich bin dein Diener.
Manchmal sind wir einem anderen böse, vergessen wir es und wenn er um einen Gefallen bittet- tun wir ihm den.Helft euch gegenseitig. Das ist es , was Jesus uns gelehrt hat und das ist es, was ich tue.
Ich tue es von Herzen, weil es meine Pflicht ist, ich tue es als Priester und als Bischof, aber es sit meine Pflicht, die aus meinem Herzen kommt und die ich liebe.
Aber auch ihr- helft euch untereinander. Und so, indem wir einander helfen, tun wir Gutes.
Jeder von euch muß denken: bin ich bereit zu dienen un den anderen zu helfen? Jeder von euch bedenke:
dieses Zeichen ist eine Liebkosung durch Jesus, etwas das Jesus uns tut, weshalb er gekommen ist.
Genau dafür: um zu dienen und uns zu helfen."
copyright Sir
Man kann nicht umhin festzustellen, daß Papst Franziskus in der Predigt mit keinem Wort auf das restliche Geschehen in Gethsemane, auf das letzte Abendmahl und die Einsetzung des Sakramentes der Eucharistie, die Gefangennahme Christi eingegangen ist. Warum er das nicht tat, bleibt der Spekulation überlassen-wie z.B. der, das Verstehenkönnen und die Konzentrationsfähigkeit seiner jungen Zuhörer nicht zu überstrapazieren.
Jesus, Gott, hat dieses getan, er selbst ist es, der es seinen Jüngern erklärt.
Er fragt sie " Habt Ihr verstanden, was ich für euch getan habe? Ihr nennt mich Meister und ihr tut gut daran, denn ich bin es. Wie also ich, der Meister, eure Füße gewaschen habe, so müßt auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben."
Es ist das Beispiel des Herrn. Wer von uns der Höhere ist, muß den anderen die Füße waschen, muß ihnen dienen. Das Füßewaschen bedeutet: ich bin dein Diener.
Manchmal sind wir einem anderen böse, vergessen wir es und wenn er um einen Gefallen bittet- tun wir ihm den.Helft euch gegenseitig. Das ist es , was Jesus uns gelehrt hat und das ist es, was ich tue.
Ich tue es von Herzen, weil es meine Pflicht ist, ich tue es als Priester und als Bischof, aber es sit meine Pflicht, die aus meinem Herzen kommt und die ich liebe.
Aber auch ihr- helft euch untereinander. Und so, indem wir einander helfen, tun wir Gutes.
Jeder von euch muß denken: bin ich bereit zu dienen un den anderen zu helfen? Jeder von euch bedenke:
dieses Zeichen ist eine Liebkosung durch Jesus, etwas das Jesus uns tut, weshalb er gekommen ist.
Genau dafür: um zu dienen und uns zu helfen."
copyright Sir
Man kann nicht umhin festzustellen, daß Papst Franziskus in der Predigt mit keinem Wort auf das restliche Geschehen in Gethsemane, auf das letzte Abendmahl und die Einsetzung des Sakramentes der Eucharistie, die Gefangennahme Christi eingegangen ist. Warum er das nicht tat, bleibt der Spekulation überlassen-wie z.B. der, das Verstehenkönnen und die Konzentrationsfähigkeit seiner jungen Zuhörer nicht zu überstrapazieren.
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