Im Regina caeli -vor zahlreichen Gläubigen auf dem Petersplatz-sprach der Bischof von Rom über das Tagesevangelium, in dem der Hl. Johannes vom zweimaligen Erscheinen Jesu im Abendmahlssaal , der die Jünger mit "Friede sei mit euch" grüßt, berichtet und darüber, was dieser Friedenswunsch bedeutet. und ebenso sprach er über diejenigen, die im Gegensatz zu den Aposteln, die sahen und glaubten, nicht sahen und dennoch glaubten. So sollten auch wir "keine Angst haben ,Christen zu sein und wie Christen zu leben."
Quelle: Radio Vatican
Sonntag, 7. April 2013
Tweet zum Tage
Wie schön und wie liebevoll ist der Blick Jesu auf uns Menschen! Verlieren wir nie das Vertrauen auf Gottes Geduld und Barmherzigkeit!
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) 7. April 2013
Noch ein spätes Fundstück
nicht nur unsere Medien blamieren sich so gut sie können in ihrer unausgewogenen Berichterstattung über den neuen und den alten Pontifex. Auch in den USA und GB muß man den unapptetilichen Mix aus alter Voreingenommenheit, Ahnungslosigkeit, böswilliger Propaganda und deliranten Lobeshymnen ertragen.
Das hat der blog "Rorate caeli" wie folgt kommentiert (lohnt sich !) : hier der Link
und wo wir schon mal dabei sind-hier noch der Link zum blog " Clay and Spittle" , der sich ebenfalls mit dem Messen nach zweierlei Maß beschäftigt und das sehr gut illustriert. Ansehen !
Das hat der blog "Rorate caeli" wie folgt kommentiert (lohnt sich !) : hier der Link
und wo wir schon mal dabei sind-hier noch der Link zum blog " Clay and Spittle" , der sich ebenfalls mit dem Messen nach zweierlei Maß beschäftigt und das sehr gut illustriert. Ansehen !
Samstag, 6. April 2013
Heute in Rom
Der 59 jährige Spanier, Pater José R.Carballo, Ordensgeneral der Franziskaner, wurde heute vom Bischof von Rom zum Erzbischof und gleichzeitig zum neuen Sekretär der Kongregation für den Klerus ernannt.
Am 29.6.77 war der Franziskaner von Papst Paul VI zum Priester geweiht worden, anschließend unterrichtete er als Professor für Biblische Theologie an der Universität von Santiago de Compostela, gleichzeitig war er Novizenmeister im Kloster San Diego de Canedo.
Seit 2004 war er Mitglied der Kongregation für die Evangelisation der Völker.
Erzbischof Carballo hat am WJT 2005 in Köln und an mehreren Bischofssynoden der letzten Jahre in Rom teilgenommen.
Sein Vorgänger Joseph W.Tobin war noch von Papst Benedikt XVI zum Erzbischof von Indianapolis ernannt worden.
Außerdem empfing Papst Franziskus die Kardinäle Ouellet, den Präfekten der Bischofskongregation, und Canizarez-Llovera in Audienz.
Quelle. Radio Vatican et al
Am 29.6.77 war der Franziskaner von Papst Paul VI zum Priester geweiht worden, anschließend unterrichtete er als Professor für Biblische Theologie an der Universität von Santiago de Compostela, gleichzeitig war er Novizenmeister im Kloster San Diego de Canedo.
Seit 2004 war er Mitglied der Kongregation für die Evangelisation der Völker.
Erzbischof Carballo hat am WJT 2005 in Köln und an mehreren Bischofssynoden der letzten Jahre in Rom teilgenommen.
Sein Vorgänger Joseph W.Tobin war noch von Papst Benedikt XVI zum Erzbischof von Indianapolis ernannt worden.
Außerdem empfing Papst Franziskus die Kardinäle Ouellet, den Präfekten der Bischofskongregation, und Canizarez-Llovera in Audienz.
Quelle. Radio Vatican et al
Omerta
Video-Bericht von Lucio Brunelli über die Linie des Pontifikates als strikte Fortführung der Benedetto-Linie. Hier der Link
Brunelli faßt die ersten Tage des Pontifikates kurz zusammen, beginnt mit dem Treffen der beiden Päpste, fährt mit der Beauftragung EB Müllers, den Mißbrauch weiterhin mit der implementierten Null-Toleranz-Linie fortzusetzen fort und berichtet dann über die Messe in der Casa Santa Marta mit den Angestellten der vatikanischen Apotheke.
In seiner morgendlichen Predigt hatte der Bischof von Rom gestern vor den vielen Heilsbringern gewarnt, die die Welt heute bereithält. Er sagte wörtlich:
"Diese Welt bietet uns so viele Retter und Erlöser an: Magier, Hexen ( = streghe, Minute 0:55) , Kartenleger. Sie können uns nicht retten, der Einzige der das vermag ist Jesus."
Hier wird´s nun interessant, was die mediale Wiedergabe angeht: die Hexen werden in keinem Text erwähnt, nicht in dem der Sala Stampa, nicht bei Radio Vatican und auch sonst nirgends- sie wurden vorsorglich ? herausgenommen. Keine Hexe nirgends. Omerta.
Brunelli faßt die ersten Tage des Pontifikates kurz zusammen, beginnt mit dem Treffen der beiden Päpste, fährt mit der Beauftragung EB Müllers, den Mißbrauch weiterhin mit der implementierten Null-Toleranz-Linie fortzusetzen fort und berichtet dann über die Messe in der Casa Santa Marta mit den Angestellten der vatikanischen Apotheke.
In seiner morgendlichen Predigt hatte der Bischof von Rom gestern vor den vielen Heilsbringern gewarnt, die die Welt heute bereithält. Er sagte wörtlich:
"Diese Welt bietet uns so viele Retter und Erlöser an: Magier, Hexen ( = streghe, Minute 0:55) , Kartenleger. Sie können uns nicht retten, der Einzige der das vermag ist Jesus."
Hier wird´s nun interessant, was die mediale Wiedergabe angeht: die Hexen werden in keinem Text erwähnt, nicht in dem der Sala Stampa, nicht bei Radio Vatican und auch sonst nirgends- sie wurden vorsorglich ? herausgenommen. Keine Hexe nirgends. Omerta.
Freitag, 5. April 2013
Heute in Rom
Heute hat der Hl. Vater den Präfekten der Glaubenskongregation Erzbischof G.Müller in Audienz empfangen und ihm den Auftrag erteilt bei der Bekämpfung des Sexuellen Mißbrauchs auf dem von seinem Vorgänger Papst Benedikt XVI eingeschlagenen Weg der absoluten Null-Toleranz voranzugehen.
Hier der Link zu einem Artikel des National Catholic Register dazu.
Hier der Link zu einem Artikel des National Catholic Register dazu.
wenn Vaticanisti zuviel träumen
und noch dazu katholische Vaticanisti einer KPI-nahen Zeitung sind, dann entstehen ganz neue Zukunftspläne für die Kirche.
Der Zeitpunkt scheint günstig, die im Weltlichen gescheiterte Weltrevolution nun noch einmal über die Kirche zu versuchen-die dann-mit Gottes Hilfe?- doch noch zum Ziel eínes irdischen Egalitarismusparadieses gelangt?
Katholiken hört die Signale
Der Bischof von Rom zeigt sich unwillig, das Papstamt nach traditioneller Art auszuüben, er verweigert die roten Schuhe ( hoher Symbolwert) er verweigert die Mozetta ( dito) , die damastenen liturgischen, gar goldbestickten Gewänder(...) , er fährt im VW (naja) und wäscht und küßt die Füße junger Straftäterinnen ( noch mehr Signale gefällig?) und last aber absolut not least: er verweigert den Umzug in den Apostolischen Palast!
Da ist sie die Morgenröte der Revolution und der Hoffnung auf ein reduziertes und armes Papsttum.
Deshalb schreibt der Vaticanista von IlFoglio denn auch unter dem Titel: " Revolution im Lateran?" Unterzeile: "Rückkehr in den Lateran, auf den Bischofssitz des Bischofs von Rom ?" einen Artikel , in dem er davon träumt, der Bischof von Rom Franziskus werde das Papsttum auf das des primus inter pares der vorschismatischen Zeit zurückführen. Hier der Link
"So bringt sich der Petrussitz in die Diskussion , die gespaltene Kirche zu versöhnen, zurück."
Der Pontifex ( den Titel muß er dann natürlich auch ablegen) verläßt also folgerichtig den Vatican und zieht in den Lateran zurück ( dass das dort auch ein Palast ist, können wir ja mal weglassen)
Die Kurie wird mehr oder weniger ganz aufgelöst, zuvörderst das Staatssekretariat abgeschafft, dessen es in Zeiten einer ungeteilten Welt (?) nicht mehr bedarf, alle anderen Kongregationen und Institutionen schwer gestutzt- wer braucht die noch? Kein Lehramt, keine Jurisdiktion, keine Diplomatie, kein Geldinstitut, nur noch Friede, Freude Eierkuchen- und jeder nach seiner demütigen Fasson- und arm-aber selig.
Der Zeitpunkt scheint günstig, die im Weltlichen gescheiterte Weltrevolution nun noch einmal über die Kirche zu versuchen-die dann-mit Gottes Hilfe?- doch noch zum Ziel eínes irdischen Egalitarismusparadieses gelangt?
Katholiken hört die Signale
Der Bischof von Rom zeigt sich unwillig, das Papstamt nach traditioneller Art auszuüben, er verweigert die roten Schuhe ( hoher Symbolwert) er verweigert die Mozetta ( dito) , die damastenen liturgischen, gar goldbestickten Gewänder(...) , er fährt im VW (naja) und wäscht und küßt die Füße junger Straftäterinnen ( noch mehr Signale gefällig?) und last aber absolut not least: er verweigert den Umzug in den Apostolischen Palast!
Da ist sie die Morgenröte der Revolution und der Hoffnung auf ein reduziertes und armes Papsttum.
Deshalb schreibt der Vaticanista von IlFoglio denn auch unter dem Titel: " Revolution im Lateran?" Unterzeile: "Rückkehr in den Lateran, auf den Bischofssitz des Bischofs von Rom ?" einen Artikel , in dem er davon träumt, der Bischof von Rom Franziskus werde das Papsttum auf das des primus inter pares der vorschismatischen Zeit zurückführen. Hier der Link
"So bringt sich der Petrussitz in die Diskussion , die gespaltene Kirche zu versöhnen, zurück."
Der Pontifex ( den Titel muß er dann natürlich auch ablegen) verläßt also folgerichtig den Vatican und zieht in den Lateran zurück ( dass das dort auch ein Palast ist, können wir ja mal weglassen)
Die Kurie wird mehr oder weniger ganz aufgelöst, zuvörderst das Staatssekretariat abgeschafft, dessen es in Zeiten einer ungeteilten Welt (?) nicht mehr bedarf, alle anderen Kongregationen und Institutionen schwer gestutzt- wer braucht die noch? Kein Lehramt, keine Jurisdiktion, keine Diplomatie, kein Geldinstitut, nur noch Friede, Freude Eierkuchen- und jeder nach seiner demütigen Fasson- und arm-aber selig.
Donnerstag, 4. April 2013
Nachtrag zum Fundstück des Tages
Mit einem Satz kann man Herrn Maranis Fieberträume vom Segen, der wie die Razzia in Sturmtruppenitalienisch klingt, aus den Angeln heben: weder Papst Benedikt XVI noch Papst Franziskus haben den offiziellen Segen in Italien je in einer anderen Sprache als Latein gespendet.
Es läßt natürlich tief blicken, daß unser Autor keine einzige Papstmesse der letzten 8 Jahre je gesehen oder miterlebt hat, keinen Angelus- nichts, aber dennoch genau weiß, wie was geklungen hat.
Es ist auch möglich, daß Diego Marani, Spezialist für Sprachenverständigung in Brüssel, die Sprache Roms - das Lateinische- nicht von der italienischen unterscheiden kann, was seine Ausfälle allerdings auch nicht besser macht.
Aber wie es aussieht, geht es auch gar nicht um die Sprachkenntnisse und linguistischen Fähigkeiten der Päpste- sondern es geht gegen die Kirche als solche-und da ist eben jedes Mittel, Dreck zu schleudern und Gift zu spritzen recht.
Daß es ihm um nicht weniger als einen "Kulturkampf um Rom" geht- ergibt sich aus dem Phantasy-Roman den unser guter Experte für Multilinguismus ( was das auch sein möge) letztes Jahr unter dem Titel "Der Hund Gottes" nicht allzu erfolgreich auf den Büchermarkt warf.
In diesem "literarischen" Blick in die Zukunft errichtet die Kirche-per Staatsstreich vom Vatican aus- eine theokratische Diktatur in Italien ( was vielleicht angesichts des gerade herrschenden Chaos dort gar nicht schlecht wäre....) Der Papst regiert mit der grausamen Härte des Inquisitionssystems.
Es läßt natürlich tief blicken, daß unser Autor keine einzige Papstmesse der letzten 8 Jahre je gesehen oder miterlebt hat, keinen Angelus- nichts, aber dennoch genau weiß, wie was geklungen hat.
Es ist auch möglich, daß Diego Marani, Spezialist für Sprachenverständigung in Brüssel, die Sprache Roms - das Lateinische- nicht von der italienischen unterscheiden kann, was seine Ausfälle allerdings auch nicht besser macht.
Aber wie es aussieht, geht es auch gar nicht um die Sprachkenntnisse und linguistischen Fähigkeiten der Päpste- sondern es geht gegen die Kirche als solche-und da ist eben jedes Mittel, Dreck zu schleudern und Gift zu spritzen recht.
Daß es ihm um nicht weniger als einen "Kulturkampf um Rom" geht- ergibt sich aus dem Phantasy-Roman den unser guter Experte für Multilinguismus ( was das auch sein möge) letztes Jahr unter dem Titel "Der Hund Gottes" nicht allzu erfolgreich auf den Büchermarkt warf.
In diesem "literarischen" Blick in die Zukunft errichtet die Kirche-per Staatsstreich vom Vatican aus- eine theokratische Diktatur in Italien ( was vielleicht angesichts des gerade herrschenden Chaos dort gar nicht schlecht wäre....) Der Papst regiert mit der grausamen Härte des Inquisitionssystems.
Seltsame Blüten
treibt auch eine seltene, schon ausgestorben geglaubte Pflanze, die aber in diesem Frühjahr zu neuem kraftvollem Wachstum erwacht ist: die Papolatrie ( bot. Name: Papolatria mediatica).
Und diese vielerorts aufgebrochenen Blüten haben Folgen auch für das tägliche Leben in und außerhalb der vaticanischen Mauern.
So macht sich in den Büros der vaticanischen Institutionen Unruhe breit: was soll ich anziehen? Immerhin könnte unangemeldet der Papst vorbeikommen. Wie also sieht die angemessene Kleidung aus: franziskanerbraun ? Auf alle Fälle krawattenlos und sobald die Temperaturen es zulassen Sandalen?
Aber auch in der Stadt (urbs) geht ein Ruck durch die Reihen. Besonders Eltern von Säuglingen machen sich Gedanken. Sie planen strategisch ausgetüftelt, wie sie ihr Kind am besten zum Kuss in den päpstlichen Jeep bekommen.
Und diese vielerorts aufgebrochenen Blüten haben Folgen auch für das tägliche Leben in und außerhalb der vaticanischen Mauern.
So macht sich in den Büros der vaticanischen Institutionen Unruhe breit: was soll ich anziehen? Immerhin könnte unangemeldet der Papst vorbeikommen. Wie also sieht die angemessene Kleidung aus: franziskanerbraun ? Auf alle Fälle krawattenlos und sobald die Temperaturen es zulassen Sandalen?
Aber auch in der Stadt (urbs) geht ein Ruck durch die Reihen. Besonders Eltern von Säuglingen machen sich Gedanken. Sie planen strategisch ausgetüftelt, wie sie ihr Kind am besten zum Kuss in den päpstlichen Jeep bekommen.
Fundstück des Tages
Das sicher seit Bestehen dieses blogs schlimmste - gefunden im heutigen Corriere della Sera und geschrieben von einem Journalisten namens Diego Marini ( im besten Nachkriegshollywood-Landserfilm-Ton gehaltene Replik wohl auf einen Ausspruch von Harald Schmidt zum Verzicht des Hl. Vaters auf die außeritalienischen Sprachen bei der GA und beim Urbi & Orbi )
er schreibt :
"...das Sturmtruppenitalienisch von Papst Benedikt XVI, das jeden Segen wie eine Razzia klingen ließ.....".
Im selben Corriere della Sera übrigens, der nach seinem ersten Urbi und Orbi Papst Benedikt beschimpfte, weil er den Segen "nur" in 33 Sprachen erteilte.
Dazu kann man nichts mehr sagen - dazu muß man schweigen
Papa emerito Benedetto aber sagen wir :
Selig seid ihr, wenn sie euch um meinetwíllen schmähen und verfolgen und euch alles lügnerische nachsagen. Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel. Denn ebenso haben sie auch die Propheten vor euch verfolgt.
(Matth. 5, 11 & 12)
Quelle:Corriere della Sera
er schreibt :
"...das Sturmtruppenitalienisch von Papst Benedikt XVI, das jeden Segen wie eine Razzia klingen ließ.....".
Im selben Corriere della Sera übrigens, der nach seinem ersten Urbi und Orbi Papst Benedikt beschimpfte, weil er den Segen "nur" in 33 Sprachen erteilte.
Dazu kann man nichts mehr sagen - dazu muß man schweigen
Papa emerito Benedetto aber sagen wir :
Selig seid ihr, wenn sie euch um meinetwíllen schmähen und verfolgen und euch alles lügnerische nachsagen. Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel. Denn ebenso haben sie auch die Propheten vor euch verfolgt.
(Matth. 5, 11 & 12)
Quelle:Corriere della Sera
Dienstag, 2. April 2013
Heute vor 8 Jahren
kehrte der selige Papst Johannes Paul II ins Haus des Vaters zurück.
Seliger Johannes Paul bitte für uns !
Seliger Johannes Paul bitte für uns !
Das virtuelle Pontifikat oder was Pater G.Scalese zu sagen hat
In seinem blog " Kein Blatt vor dem Mund" (senza peli sulla lingua) hier der Link - schreibt der römische Pater Giovanni Scalese zur medialen Rezeption und Aufbereitung des neuen Pontifikates
"...ich habe den Eindruck, daß gerade ein virtuelles Pontifikat kreiert wird- unter entgegengesetztem Vorzeichen als Gegenpart zu einen anderen virtuellen Pontifikat, dem vorangegangenen.
Wie endeten alle die so schwerwiegenden Probleme, die die Kirche während der Amtszeit Papst Benedikts XVI erschütterten und die- wie man vielleicht denken könnte- mit ein Grund für seinen Amtsverzicht waren?
Seit 3 Wochen spricht niemand mehr über die Pädophilie innerhalb der Kirche, keiner über Vatileaks und die Gifte, die innerhalb der Kurie zirkulieren, keiner mehr über die IOR.
Alles erledigt?
Hat es ausgereicht, einen neuen Papst zu wählen, um automatisch alle Probleme zu lösen?
Zweierlei ist zu bedenken: entweder war zuerst alles eine Medienkonstruktion oder aber es ist jetzt alles eine Medienkonstruktion.
Es ist unmöglich, daß Probleme, die die Kirche in den Grundfesten erschütterten, sich in Nichts auflösen.
Wohlgemerkt- abgesehen von der Dummheit einer solchen Annahme- es ist bisher keine einzige Reform durchgeführt worden. Die einzige Neuernennung war die des Erzbischofs von Buenos Aires."
"...ich habe den Eindruck, daß gerade ein virtuelles Pontifikat kreiert wird- unter entgegengesetztem Vorzeichen als Gegenpart zu einen anderen virtuellen Pontifikat, dem vorangegangenen.
Wie endeten alle die so schwerwiegenden Probleme, die die Kirche während der Amtszeit Papst Benedikts XVI erschütterten und die- wie man vielleicht denken könnte- mit ein Grund für seinen Amtsverzicht waren?
Seit 3 Wochen spricht niemand mehr über die Pädophilie innerhalb der Kirche, keiner über Vatileaks und die Gifte, die innerhalb der Kurie zirkulieren, keiner mehr über die IOR.
Alles erledigt?
Hat es ausgereicht, einen neuen Papst zu wählen, um automatisch alle Probleme zu lösen?
Zweierlei ist zu bedenken: entweder war zuerst alles eine Medienkonstruktion oder aber es ist jetzt alles eine Medienkonstruktion.
Es ist unmöglich, daß Probleme, die die Kirche in den Grundfesten erschütterten, sich in Nichts auflösen.
Wohlgemerkt- abgesehen von der Dummheit einer solchen Annahme- es ist bisher keine einzige Reform durchgeführt worden. Die einzige Neuernennung war die des Erzbischofs von Buenos Aires."
Montag, 1. April 2013
Fundstück zu Ostern
Danke bellfrell !
die Kantate"Kommt eilet und laufet" -aus dem Osteroratorium von J.S.Bach.
Weil das verlinkte Video hier in D nicht abgespielt werden kann, ersetzen wir es durch ein anderes
Kommt eilet und laufet ihr flüchtigen Füße
Erreichet die Höhle, die Jesum bedeckt !
Lachen und Scherzen begleitet die Herzen,
Denn unser Heil ist auferweckt.
die Kantate"Kommt eilet und laufet" -aus dem Osteroratorium von J.S.Bach.
Weil das verlinkte Video hier in D nicht abgespielt werden kann, ersetzen wir es durch ein anderes
Kommt eilet und laufet ihr flüchtigen Füße
Erreichet die Höhle, die Jesum bedeckt !
Lachen und Scherzen begleitet die Herzen,
Denn unser Heil ist auferweckt.
Regina Coeli
Nach seinem an alle gerichteten buon giorno und buona pasqua sprach der Hl.Vater über die Gnade des österlichen Sakramentes. "Ohne die Gnade vermögen wir nichts- mit der Gnade der Sakramente - des Taufsakramentes und der Eucharistie -alles.
Lasse ich mich von der Gnade des auferstandenen Christus erreichen, gestatte ich dem Sieg Christi, sich in meinem Leben zu behaupten, und seine heilende Wirkung zu entfalten."
Quelle CTV
Lasse ich mich von der Gnade des auferstandenen Christus erreichen, gestatte ich dem Sieg Christi, sich in meinem Leben zu behaupten, und seine heilende Wirkung zu entfalten."
Quelle CTV
Ostereier und andere Symbole, Interview mit Erzbischof Thissen
In einem Interview mit der Welt am Sonntag hat der Hamburger Erzbischof Werner Thissen Fragen des Reporters Norbert Vojta zum Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI und zu seinem Nachfolger Papst Franziskus beantwortet .
Hier geht´s zum Text
Schneller als man es für möglich hielt, müssen wir um die Person des neuen Pontifex herum das Phänomen einer Parallel-realität erkennen.
Wie es schon ( Papa emeritus Benedetto sprach davon) zwei Zweite Vaticanische Konzilien gab- das reale und das der öffentlichen Wahrnehmung,das mittlerweile das "wahre" geworden zu sein scheint, zwei Pontifikate Benedikts XVI, ein reales und ein von feindlich Gesinnten, die ihren Vorurteilen blind die Sporen gaben und geben, verzerrtes und erfundenes, so gibt es jetzt schon zwei Petrusnachfolger.
Medien und Meinungsmacher aller Art, besonders theologische, haben sich der Person Bergoglios praktisch sofort bemächtigt und jedes Wort, jede kleine Geste und jede Aus-und Weglassung zu einem selbstverstärkenden Wunschbild uminterpretiert, das sie nun, ohne sich noch um seine wirklichen Anliegen, und Aussagen zu kümmern, trommelfeuerartig medial verbreiten und selbst bejubeln.
Hier geht´s zum Text
Schneller als man es für möglich hielt, müssen wir um die Person des neuen Pontifex herum das Phänomen einer Parallel-realität erkennen.
Wie es schon ( Papa emeritus Benedetto sprach davon) zwei Zweite Vaticanische Konzilien gab- das reale und das der öffentlichen Wahrnehmung,das mittlerweile das "wahre" geworden zu sein scheint, zwei Pontifikate Benedikts XVI, ein reales und ein von feindlich Gesinnten, die ihren Vorurteilen blind die Sporen gaben und geben, verzerrtes und erfundenes, so gibt es jetzt schon zwei Petrusnachfolger.
Medien und Meinungsmacher aller Art, besonders theologische, haben sich der Person Bergoglios praktisch sofort bemächtigt und jedes Wort, jede kleine Geste und jede Aus-und Weglassung zu einem selbstverstärkenden Wunschbild uminterpretiert, das sie nun, ohne sich noch um seine wirklichen Anliegen, und Aussagen zu kümmern, trommelfeuerartig medial verbreiten und selbst bejubeln.
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