So leid es uns tut, wir müssen etwas Wasser in den süßen Wein der neuen Papsteuphorie der EKD gießen.....nicht nur, daß Papst Franziskus dem Herrn Schneider empfahl, die Erfurter Rede Papst Benedikts XVI doch noch einmal zu lesen- nach der Reaktion von Papst Franziskus auf die Einladung zum Thesenanschlagsjubiläum 2017 befragt, sagte Kurienkardinal Koch: "Der Vatikan ist nicht Ansprechpartner für die EKD."
Ansprechpartner sei vielmehr die DBK, zwar sei das Luthertum eine weltweite Größe und der Vatican führe Gespräche mit den Lutherischen Weltbund (LWB), mit dem auch 1999 die "Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre" vereinbart worden sei.
Die EKD ist keine selbständige Kirche sondern Teil der Gemeinschaft von 20 lutherischen, unierten und reformierten Kirchen.
Donnerstag, 11. April 2013
Zur Beruhigung
für alle, die durch die Meldung einer einzelnen Dame ( die gerade ihr neues Buch promoten muß) in einer einzelnen spanischen Zeitung vom bevorstehenden Ableben von Papa emerito Benedetto aufgeschreckt wurden- hier der Link zum Dementi von Pater Lombardi .
Er zitiert den Arzt Benedettos- der zwar sagt- daß die Kräfte unseres Emeritus sichtlich abgenommen haben-er aber an keiner spezifischen Krankheit leidet- sondern daß ihm "nur" alterstypische Schwäche und Abnutzungserscheinungen, wie der Verlust an Sehkraft, Gelenkschmerzen, Blutdruckschwankungen zusetzen.
Beten wir für ihn, daß er den Weg, der Kirche durch Gebet und Kontemplation zu dienen, auf den Gott ihn gerufen hat noch lange beschreiten kann .
Er zitiert den Arzt Benedettos- der zwar sagt- daß die Kräfte unseres Emeritus sichtlich abgenommen haben-er aber an keiner spezifischen Krankheit leidet- sondern daß ihm "nur" alterstypische Schwäche und Abnutzungserscheinungen, wie der Verlust an Sehkraft, Gelenkschmerzen, Blutdruckschwankungen zusetzen.
Beten wir für ihn, daß er den Weg, der Kirche durch Gebet und Kontemplation zu dienen, auf den Gott ihn gerufen hat noch lange beschreiten kann .
Padre Lombardi assicura: nessuna malattia per Ratzinger
übersetzt: "Pater Lombardi versichert keine Krankheit bei Papa em.Ratzinger"
nur das leidige Alter......
Mittwoch, 10. April 2013
Klare Worte
“A Catholic Cannot Say, I Believe The Church Offers The Saving Truth Of Jesus, And Then Reject What The Church Teaches!”
Detroit Free Press (edited)
Das sagte Erzbischof Vigneron von Detroit, zur Frage gleichgeschlechtlicher "Ehen" und begründet so, warum katholische Politiker, die ein solches Eheverständnis propagieren, nicht die Hl. Kommunion erhalten dürfen.
Gleiches sagt auch Prof. Eric Peters, der kanonisches Recht lehrt und 2010 von Papst Benedikt XVI zum Referenten der Apostolischen Signatur ernannt wurde.
Tweets zum Tage
Christ sein heißt nicht bloß die Gebote befolgen, sondern zulassen, dass der Herr von unserem Leben Besitz ergreift und es verwandelt.
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) 10. April 2013
Wenn wir als Kinder Gottes leben und spüren, wie er uns liebt, dann wird unser Leben neu, unbeschwert und voller Freude.
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) 10. April 2013
Generalaudienz
Aus der päpstlichen Katechese der heutigen Generalaudienz auf dem Petersplatz :
"Die Gotteskindschaft ist das größte Geschenk des Ostergeheimnisses. Diese Kindschaft, die uns durch die Taufe verliehen wird, muß genährt werden, durch die Teilnahme am Leben der Kirche und an den Sakramenten- insbesondere der Beichte und der Eucharistie. Wir müssen leben, denken, sprechen und handeln wie Christus- als mit ihm Auferstandene"
Quelle Radio Vatican
Fundstück
Bei bellfrell gefunden :
Karikaturist Stuttmann zeichnet, was unsere Kanzlerin sich von den femen abgeschaut hat.....und trifft den Nagel auf den Kopf - Dank dafür.
Hier geht´s zum Bild.
Karikaturist Stuttmann zeichnet, was unsere Kanzlerin sich von den femen abgeschaut hat.....und trifft den Nagel auf den Kopf - Dank dafür.
Hier geht´s zum Bild.
Dienstag, 9. April 2013
Liebe, Hoffnung und Wahrheit
Auch andere schreiben Lesenswertes über das Pontifikat Benedettos z.B. seinen theologischen Stellenwert, wie hier der Kolumnist Carl E.Olson auf dem blog Catholic Pulse unter dem Titel :
"Love, Hope and Truth : Benedicts XVI Three Encyclicals"
Hier der Link
Wie sich inzwischen immer deutlicher zeigt, waren die außerordentliche theologische Qualität dieses Lehramtes, die Klugheit und universale Bildung des Papstes, der auf sein Amt verzichtete, für so manchen Landsmann im Klerikergewand zuviel- ein persönlicher Affront- der jetzt, nachdem er sich schweigend aus der Welt zurückgezogen hat, nach Gusto abgestraft wird, durch eigene Auslassungen -manchmal subtil hinter den Elogen für den neuen Bischof von Rom verborgen- aber auch ungeschminkt dargeboten, oder solche der abhängigen Medien, wir sahen es gerade bei katholisch.de und bei KNA, wobei selbst vor Falschmeldungen und den sonst nur bei den MSM üblichen Manipulationen z.B. durch gezieltes Weglassen nicht zurückgeschreckt wird.
Dumm nur daß man die englíschsprachigen und italienischen Komuniqués lesen und die Auslassungen in den deutschen Übersetzungen so entdecken konnte.
Sonntag, 7. April 2013
Was in den bewegten Februartagen unterging....
... aber dennoch nicht vergessen und übergangen werden sollte.
Vor 500 Jahren, in der Nacht vom 20. auf den 21. Februar 1513 starb im Apostolischen Palast zu Rom Papst Julius II .
Als Giuliano della Rovere war er 1443 in Albisola geboren worden, von seinem Onkel Papst Sixtus IV, Franceso della Rovere, für die klerikale Laufbahn gewonnen und nach einem nur 2-tägigen Konklave am 1.11.1503 auf die Cathedra Petri gewählt worden.
Während er nicht zur Heiligkeit berufen war und ein machtbewußter und auch kriegerischer Herr war, was ihn in den Ländern deutscher Zunge bis heute - natürlich auch als Gegenspieler der lutherischen Reformation- zu einer Unperson gemacht hat, kann man ihn als einen der größten Kunstmäzene der Katholischen Kirche und darüber hinaus der europäischen Geschichte bezeichnen. Nur der Medicipapst - Leo X, Giovanni de´ Medici und Sohn von Lorenzo"Il Magnifico", wäre mit ihm in einem Atemzug zu nennen.
So beauftragte er Bramante mit dem Bau der neuen Petersbasilika, Michelangelo mit der Freskierung der Sixtinische Kapelle und der Skulptur eines monumentalen Grabmales für sich, das jetzt als imposantes Marmorgebirge mit dem zornigen Moses in der Mitte in San Pietro in Vincoli steht, während Julius II in der Krypta des Petersdomes seine letzte Ruhestätte fand.
Vor 500 Jahren, in der Nacht vom 20. auf den 21. Februar 1513 starb im Apostolischen Palast zu Rom Papst Julius II .
Als Giuliano della Rovere war er 1443 in Albisola geboren worden, von seinem Onkel Papst Sixtus IV, Franceso della Rovere, für die klerikale Laufbahn gewonnen und nach einem nur 2-tägigen Konklave am 1.11.1503 auf die Cathedra Petri gewählt worden.
Während er nicht zur Heiligkeit berufen war und ein machtbewußter und auch kriegerischer Herr war, was ihn in den Ländern deutscher Zunge bis heute - natürlich auch als Gegenspieler der lutherischen Reformation- zu einer Unperson gemacht hat, kann man ihn als einen der größten Kunstmäzene der Katholischen Kirche und darüber hinaus der europäischen Geschichte bezeichnen. Nur der Medicipapst - Leo X, Giovanni de´ Medici und Sohn von Lorenzo"Il Magnifico", wäre mit ihm in einem Atemzug zu nennen.
So beauftragte er Bramante mit dem Bau der neuen Petersbasilika, Michelangelo mit der Freskierung der Sixtinische Kapelle und der Skulptur eines monumentalen Grabmales für sich, das jetzt als imposantes Marmorgebirge mit dem zornigen Moses in der Mitte in San Pietro in Vincoli steht, während Julius II in der Krypta des Petersdomes seine letzte Ruhestätte fand.
Regina caeli
Im Regina caeli -vor zahlreichen Gläubigen auf dem Petersplatz-sprach der Bischof von Rom über das Tagesevangelium, in dem der Hl. Johannes vom zweimaligen Erscheinen Jesu im Abendmahlssaal , der die Jünger mit "Friede sei mit euch" grüßt, berichtet und darüber, was dieser Friedenswunsch bedeutet. und ebenso sprach er über diejenigen, die im Gegensatz zu den Aposteln, die sahen und glaubten, nicht sahen und dennoch glaubten. So sollten auch wir "keine Angst haben ,Christen zu sein und wie Christen zu leben."
Quelle: Radio Vatican
Quelle: Radio Vatican
Tweet zum Tage
Wie schön und wie liebevoll ist der Blick Jesu auf uns Menschen! Verlieren wir nie das Vertrauen auf Gottes Geduld und Barmherzigkeit!
— Papst Franziskus (@Pontifex_de) 7. April 2013
Noch ein spätes Fundstück
nicht nur unsere Medien blamieren sich so gut sie können in ihrer unausgewogenen Berichterstattung über den neuen und den alten Pontifex. Auch in den USA und GB muß man den unapptetilichen Mix aus alter Voreingenommenheit, Ahnungslosigkeit, böswilliger Propaganda und deliranten Lobeshymnen ertragen.
Das hat der blog "Rorate caeli" wie folgt kommentiert (lohnt sich !) : hier der Link
und wo wir schon mal dabei sind-hier noch der Link zum blog " Clay and Spittle" , der sich ebenfalls mit dem Messen nach zweierlei Maß beschäftigt und das sehr gut illustriert. Ansehen !
Das hat der blog "Rorate caeli" wie folgt kommentiert (lohnt sich !) : hier der Link
und wo wir schon mal dabei sind-hier noch der Link zum blog " Clay and Spittle" , der sich ebenfalls mit dem Messen nach zweierlei Maß beschäftigt und das sehr gut illustriert. Ansehen !
Samstag, 6. April 2013
Heute in Rom
Der 59 jährige Spanier, Pater José R.Carballo, Ordensgeneral der Franziskaner, wurde heute vom Bischof von Rom zum Erzbischof und gleichzeitig zum neuen Sekretär der Kongregation für den Klerus ernannt.
Am 29.6.77 war der Franziskaner von Papst Paul VI zum Priester geweiht worden, anschließend unterrichtete er als Professor für Biblische Theologie an der Universität von Santiago de Compostela, gleichzeitig war er Novizenmeister im Kloster San Diego de Canedo.
Seit 2004 war er Mitglied der Kongregation für die Evangelisation der Völker.
Erzbischof Carballo hat am WJT 2005 in Köln und an mehreren Bischofssynoden der letzten Jahre in Rom teilgenommen.
Sein Vorgänger Joseph W.Tobin war noch von Papst Benedikt XVI zum Erzbischof von Indianapolis ernannt worden.
Außerdem empfing Papst Franziskus die Kardinäle Ouellet, den Präfekten der Bischofskongregation, und Canizarez-Llovera in Audienz.
Quelle. Radio Vatican et al
Am 29.6.77 war der Franziskaner von Papst Paul VI zum Priester geweiht worden, anschließend unterrichtete er als Professor für Biblische Theologie an der Universität von Santiago de Compostela, gleichzeitig war er Novizenmeister im Kloster San Diego de Canedo.
Seit 2004 war er Mitglied der Kongregation für die Evangelisation der Völker.
Erzbischof Carballo hat am WJT 2005 in Köln und an mehreren Bischofssynoden der letzten Jahre in Rom teilgenommen.
Sein Vorgänger Joseph W.Tobin war noch von Papst Benedikt XVI zum Erzbischof von Indianapolis ernannt worden.
Außerdem empfing Papst Franziskus die Kardinäle Ouellet, den Präfekten der Bischofskongregation, und Canizarez-Llovera in Audienz.
Quelle. Radio Vatican et al
Omerta
Video-Bericht von Lucio Brunelli über die Linie des Pontifikates als strikte Fortführung der Benedetto-Linie. Hier der Link
Brunelli faßt die ersten Tage des Pontifikates kurz zusammen, beginnt mit dem Treffen der beiden Päpste, fährt mit der Beauftragung EB Müllers, den Mißbrauch weiterhin mit der implementierten Null-Toleranz-Linie fortzusetzen fort und berichtet dann über die Messe in der Casa Santa Marta mit den Angestellten der vatikanischen Apotheke.
In seiner morgendlichen Predigt hatte der Bischof von Rom gestern vor den vielen Heilsbringern gewarnt, die die Welt heute bereithält. Er sagte wörtlich:
"Diese Welt bietet uns so viele Retter und Erlöser an: Magier, Hexen ( = streghe, Minute 0:55) , Kartenleger. Sie können uns nicht retten, der Einzige der das vermag ist Jesus."
Hier wird´s nun interessant, was die mediale Wiedergabe angeht: die Hexen werden in keinem Text erwähnt, nicht in dem der Sala Stampa, nicht bei Radio Vatican und auch sonst nirgends- sie wurden vorsorglich ? herausgenommen. Keine Hexe nirgends. Omerta.
Brunelli faßt die ersten Tage des Pontifikates kurz zusammen, beginnt mit dem Treffen der beiden Päpste, fährt mit der Beauftragung EB Müllers, den Mißbrauch weiterhin mit der implementierten Null-Toleranz-Linie fortzusetzen fort und berichtet dann über die Messe in der Casa Santa Marta mit den Angestellten der vatikanischen Apotheke.
In seiner morgendlichen Predigt hatte der Bischof von Rom gestern vor den vielen Heilsbringern gewarnt, die die Welt heute bereithält. Er sagte wörtlich:
"Diese Welt bietet uns so viele Retter und Erlöser an: Magier, Hexen ( = streghe, Minute 0:55) , Kartenleger. Sie können uns nicht retten, der Einzige der das vermag ist Jesus."
Hier wird´s nun interessant, was die mediale Wiedergabe angeht: die Hexen werden in keinem Text erwähnt, nicht in dem der Sala Stampa, nicht bei Radio Vatican und auch sonst nirgends- sie wurden vorsorglich ? herausgenommen. Keine Hexe nirgends. Omerta.
Freitag, 5. April 2013
Heute in Rom
Heute hat der Hl. Vater den Präfekten der Glaubenskongregation Erzbischof G.Müller in Audienz empfangen und ihm den Auftrag erteilt bei der Bekämpfung des Sexuellen Mißbrauchs auf dem von seinem Vorgänger Papst Benedikt XVI eingeschlagenen Weg der absoluten Null-Toleranz voranzugehen.
Hier der Link zu einem Artikel des National Catholic Register dazu.
Hier der Link zu einem Artikel des National Catholic Register dazu.
wenn Vaticanisti zuviel träumen
und noch dazu katholische Vaticanisti einer KPI-nahen Zeitung sind, dann entstehen ganz neue Zukunftspläne für die Kirche.
Der Zeitpunkt scheint günstig, die im Weltlichen gescheiterte Weltrevolution nun noch einmal über die Kirche zu versuchen-die dann-mit Gottes Hilfe?- doch noch zum Ziel eínes irdischen Egalitarismusparadieses gelangt?
Katholiken hört die Signale
Der Bischof von Rom zeigt sich unwillig, das Papstamt nach traditioneller Art auszuüben, er verweigert die roten Schuhe ( hoher Symbolwert) er verweigert die Mozetta ( dito) , die damastenen liturgischen, gar goldbestickten Gewänder(...) , er fährt im VW (naja) und wäscht und küßt die Füße junger Straftäterinnen ( noch mehr Signale gefällig?) und last aber absolut not least: er verweigert den Umzug in den Apostolischen Palast!
Da ist sie die Morgenröte der Revolution und der Hoffnung auf ein reduziertes und armes Papsttum.
Deshalb schreibt der Vaticanista von IlFoglio denn auch unter dem Titel: " Revolution im Lateran?" Unterzeile: "Rückkehr in den Lateran, auf den Bischofssitz des Bischofs von Rom ?" einen Artikel , in dem er davon träumt, der Bischof von Rom Franziskus werde das Papsttum auf das des primus inter pares der vorschismatischen Zeit zurückführen. Hier der Link
"So bringt sich der Petrussitz in die Diskussion , die gespaltene Kirche zu versöhnen, zurück."
Der Pontifex ( den Titel muß er dann natürlich auch ablegen) verläßt also folgerichtig den Vatican und zieht in den Lateran zurück ( dass das dort auch ein Palast ist, können wir ja mal weglassen)
Die Kurie wird mehr oder weniger ganz aufgelöst, zuvörderst das Staatssekretariat abgeschafft, dessen es in Zeiten einer ungeteilten Welt (?) nicht mehr bedarf, alle anderen Kongregationen und Institutionen schwer gestutzt- wer braucht die noch? Kein Lehramt, keine Jurisdiktion, keine Diplomatie, kein Geldinstitut, nur noch Friede, Freude Eierkuchen- und jeder nach seiner demütigen Fasson- und arm-aber selig.
Der Zeitpunkt scheint günstig, die im Weltlichen gescheiterte Weltrevolution nun noch einmal über die Kirche zu versuchen-die dann-mit Gottes Hilfe?- doch noch zum Ziel eínes irdischen Egalitarismusparadieses gelangt?
Katholiken hört die Signale
Der Bischof von Rom zeigt sich unwillig, das Papstamt nach traditioneller Art auszuüben, er verweigert die roten Schuhe ( hoher Symbolwert) er verweigert die Mozetta ( dito) , die damastenen liturgischen, gar goldbestickten Gewänder(...) , er fährt im VW (naja) und wäscht und küßt die Füße junger Straftäterinnen ( noch mehr Signale gefällig?) und last aber absolut not least: er verweigert den Umzug in den Apostolischen Palast!
Da ist sie die Morgenröte der Revolution und der Hoffnung auf ein reduziertes und armes Papsttum.
Deshalb schreibt der Vaticanista von IlFoglio denn auch unter dem Titel: " Revolution im Lateran?" Unterzeile: "Rückkehr in den Lateran, auf den Bischofssitz des Bischofs von Rom ?" einen Artikel , in dem er davon träumt, der Bischof von Rom Franziskus werde das Papsttum auf das des primus inter pares der vorschismatischen Zeit zurückführen. Hier der Link
"So bringt sich der Petrussitz in die Diskussion , die gespaltene Kirche zu versöhnen, zurück."
Der Pontifex ( den Titel muß er dann natürlich auch ablegen) verläßt also folgerichtig den Vatican und zieht in den Lateran zurück ( dass das dort auch ein Palast ist, können wir ja mal weglassen)
Die Kurie wird mehr oder weniger ganz aufgelöst, zuvörderst das Staatssekretariat abgeschafft, dessen es in Zeiten einer ungeteilten Welt (?) nicht mehr bedarf, alle anderen Kongregationen und Institutionen schwer gestutzt- wer braucht die noch? Kein Lehramt, keine Jurisdiktion, keine Diplomatie, kein Geldinstitut, nur noch Friede, Freude Eierkuchen- und jeder nach seiner demütigen Fasson- und arm-aber selig.
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