Sind es -neben Kirchensteuer, banalisierter Liturgie, protestantisierender Theologie und Regiment der Pfarrgemeindebürokraten auch die Predigten, die die deutschen Katholiken scharenweise aus der Kirche treiben? Oder ist es die Entgöttlichung Gottes, sein Herunterbrechen auf einen zwar sehr klugen aber dennoch mir gleichrangigen Kumpel?
Beispiel aus einer gestrigen Predigt über das Wunder der Brotvermehrung: "die Menschen folgten Jesus, weil sie sahen, da ist einer, der hat einen Plan."
Bestenfalls ist das Kindergottesdienst, schlechtestenfalls Infantilisierung der Gläubigen, aber-fragt sich der erwachsene Besucher der Hl. Messe,- warum soll ich einen Kumpel mit Plan in göttlicher Liturgie verherrlichen?
Ebenfalls gestern ein Dominikaner-Priester: "Die Kirche soll nicht Gott dienen, das ist leicht, sondern dem Menschen, das ist schwer. (....)Das alte Gottesbild (sowohl das des Alten Testamentes als auch das unserer Altvorderen und der heutigen Traditionalisten) muß aufgegeben werden, der alte Prunk beim Gottesdienst ebenso....heutige Aufgabe der Kirche in D : sich um die Flüchtlinge kümmern.
Die Kirche also-ganz wie wir es der DBK vorwerfen- als NGO und politisch-sozialer Wohltätigkeitsverein ohne jede Transzendenz verkündet.
Dass man die verläßt, weil das Spirituelle fehlt, die Verehrung und Anbetung des Dreifaltigen Gottes- ist nicht so ganz unverständlich.
Man hätte das Gleichnis vom Wunder der Brotvermehung auch anders auslegen können....aber seit Papst Franziskus in einer seiner berühmt-berüchtigten Morgenmessen sagte, es habe natürlich gar keine Brotvermehrung stattgefunden, Jesus sei schließlich kein Zauberer gewesen, die Anwesenden hätten lediglich das Vorhandene geteilt- deshalb habe es für alle gereicht.... ( die 2 Brote für 5000 Esser) und noch für 12 Körbe voller nichtgegessener Brotstücke, wäre ist das vielleicht nicht zeitgemäß, nicht "verheutigt".
Montag, 27. Juli 2015
Eine weitere sehr alte biblische Schriftrolle.....
ist soweit restauriert worden, daß sie entziffert werden konnte, schreibt Elizabeth Goldbaum bei live-science. Hier geht´zum Original klicken
"VERKOHLTER ÜBERREST EINER 1500-JAHRE ALTEN HEBRÄISCHEN SCHRIFTROLLE ENTZIFFERT"
"Eine 1500 Jahre alte Hebräische Schriftrolle, die am Ufer des Toten Meeres gefunden worden war, ist entziffert worden.
"VERKOHLTER ÜBERREST EINER 1500-JAHRE ALTEN HEBRÄISCHEN SCHRIFTROLLE ENTZIFFERT"
"Eine 1500 Jahre alte Hebräische Schriftrolle, die am Ufer des Toten Meeres gefunden worden war, ist entziffert worden.
45 Jahre nachdem die Archäologen sie fanden, haben israelische Spezialisten die Rolle, "die für uns 45 Jahre lang ein Puzzle war" entziffert, sagt Sefi Porath, der Archäologe, der die Rolle 1970 beim Kibbuz Ein Gedi fand,
Das Ein Gedi-Pergament ist die älteste Rolle der Hebräischen Bibel, die seit den Rollen vom Toten Meer aus der Periode des Zweiten Tempels vor cirka 2000 Jahren bisher gefunden wurde.
Die Pergamentrolle war so verbrannt, daß sie für das bloße Auge unlesbar war.
Die Pergamentrolle war so verbrannt, daß sie für das bloße Auge unlesbar war.
Nur durch eine fortschrittliche Technologie enthüllte sie den Forschern die Eröffnungsverse des Buches Levithicus, dem dritten Buch der Jüdischen Bibel.
Die Forscher hatten nicht erwartet, der verkohlten Rolle Informationen entnehmen zu können
"Diese Entdeckung ist absolut erstaunlich,weil wir sicher waren, es sei nur ein Schuß ins Dunkle, aber wir waren entschlossen, es zu versuchen und haben die Rolle eingescannt- sagt Pnina Shor, Kuratorin und Direktorin des IAA-Dead-See-Scroll-Projekts. (IAA= Israel Antiquities Authority)
Der Brandschaden machte es unmöglich, die Rolle zu öffnen, deshalb arbeitete die IAA mit Wisschenschaftlern aus Israel und aus dem Ausland zusammen, um sie durch eine Mikrocomputertomographie zu scannen und die Bilder dann mit Hilfe einer Mikro-Bilderkennungssoftware zu ananlysieren, die die Rolle virtuell entrollte und so erlaubte den Text, zu visualisieren.
Ein Abgrund
In einem Interview mit Claudio Monti spricht der früherer Italienische Senatspräsident Marcello Pera über den kürzlich verstorbenen Kardinal Giacomo Biffi und die Entwicklung in der Kirche in den letzten Jahren.
Hier geht´s zum Original, das rorate caeli veröfffentlicht hat : klicken
Den Worten Peras, mit denen er den aktuellen Zustand der Kirche zeichnet, ist (leider) nichts hinzuzufügen.
"MARCELLO PERA: WELCH EIN ABGRUND ZWISCHEN DER KIRCHE BIFFIS UND DER GALANTINOS"
von Claudio Monti
Während seiner Jahre im zweithöchsten Staatsamt-entwickelte er eine Freundschaft zu Benedikt XVI, die auch fortdauerte, als Ratzinger "papa emeritus" wurde.
Hier geht´s zum Original, das rorate caeli veröfffentlicht hat : klicken
Den Worten Peras, mit denen er den aktuellen Zustand der Kirche zeichnet, ist (leider) nichts hinzuzufügen.
"MARCELLO PERA: WELCH EIN ABGRUND ZWISCHEN DER KIRCHE BIFFIS UND DER GALANTINOS"
von Claudio Monti
"Kardinal Biffi war ein Held der Kirche, der unter den meisten Prälaten unserer Tage nicht seinesgleichen hat"
Das sind die Worte von Marcello Pera , von 2001 - 2006 Präsident des italienischen Senats, Philosoph, der als einer der führenden Popper-Experten in Italien gilt.Während seiner Jahre im zweithöchsten Staatsamt-entwickelte er eine Freundschaft zu Benedikt XVI, die auch fortdauerte, als Ratzinger "papa emeritus" wurde.
Es wurden gemeinsam 3 Bücher veröffentlicht, die die intellektuelle Harmonie der beiden zeigen: "Ohne Wurzeln", das sie zusammen geschrieben haben (2004 bei Mondadori) und das sich mit Europa, dem Relativismus und Christentum und Islam befaßt, dann "Das Europa Benedikts" von Joseph Ratzinger (2005 bei Castagalli), zu dem M. Pera das Vorwort schrieb und "Warum wir uns Christen nennen müssen: Liberalismus, Europa, Ethik" (2008 bei Mondadori) von M. Pera, mit einer von Benedikt XVI geschriebenen Einleitung.
M. Pera: "Kurz gesagt 3 Dinge: Glaube, theologische Weisheit und Mut. Das sind 3 Werte, die heute nicht nur selten sind sondern praktisch nicht zu finden. Bologna und die ganze Kirche sollte stolz sein, dass er zu ihren Bischöfen gehörte."
Marcello Pera saß bei der Beerdigung Kardinal Biffis, der von 1984 bis 2003 Erzbischof von Bologna gewesen war, in der ersten Reihe. Wir haben ihm einige Fragen gestellt.
Frage: " Welche Bedeutung hatte Kardinal Biffi für Bologna, die Kirche, Italien?"
M. Pera: "Kurz gesagt 3 Dinge: Glaube, theologische Weisheit und Mut. Das sind 3 Werte, die heute nicht nur selten sind sondern praktisch nicht zu finden. Bologna und die ganze Kirche sollte stolz sein, dass er zu ihren Bischöfen gehörte."
Unterwegs zur Synode, Teil III
Pater A. Livis Gründe, warum die Kasperthese und der Standpunkt der Doktrinerneurer-angeführt von der DBK theologisch unhaltbar sind (déja vu vom II. Vaticanum und der Rezeption von Humanae Vitae) in La Nuova Bussola Quotidiana. Hier geht´s zum Original: klicken
Denen, die es angeht ins Posiealbum!
"ES GIBT KEINE PASTORAL OHNE DOKTRIN"
In den beiden vorhergehenden Artikeln haben wir einige kritische Punkte geklärt, um das Lehramt und die katholische Doktrin in einem Augenblick richtig verstehen zu können, in dem es Leute gibt, die mit Blick auf die kommende Familiensynode Verwirrung unter den Gläubigen stiften, indem sie selbst neue theologische Kategorien (wie z.B. "der heutige Mensch") die keinerlei Fundament haben, schaffen.
Zusammenfassend können wird also sagen, daß man in der theologischen Wahrnehmung der "Katholischen Lehre" zwei Ebenen unterscheiden muß.
Die erste Ebene ist die , die ich als "dogmatischen Kern" definiert habe, gebildet aus verschiedenen Elementen der Doktrin, beginnend mit den Predigten der Apostel und der einheitlichen Lehre der Kirchenväter bis zu den dogmatischen Formeln, die durch die ökumenischen Konzile oder allein durch den Pontifex Romanus-wenn er ex cathedra spricht-, und bis hin zum ordentlichen und universalen Lehramt eben dieses Pontifex, definiert werden.
Der dogmatische Kern der katholischen Lehre drückt also die Wahrheit der göttlichen Offenbarung aus, die uns von Gott gegeben wurde und die durch die Geschichte hindurch durch die Menschen assimiliert wurde-in der Heilsgeschichte und in der Kirchengeschichte- die aber in sich selbst übergeschichtlich ist- und deshalb universal und unveränderlich.
Die zweite Ebene dagegen ist die, die man als "kirchliche Interpretation" verstehen muß und die ihrer Natur gemäß, sich gegenüber der Geschichte und den verschiedenen sozialen Umständen relativ verhält, die die verschiedenen Inhalte und Ausdruckformen determinieren.
Spricht man von der kirchlichen Interpretation, bezieht man sich nicht auf die zahlreichen Formen freier Interpretation, die den einfachen Gläubigen - inhaltlich eng begrenzt-konzediert wurde, seien sie Spezialisten, Künstler, Theologen, Gelehrte oder spirituelle Meister.
Diese Privatinterpretation hat ihre Rolle in der Heilsökonomie und die Kirche mißt ihr einen großen Wert zu-bei der Unterstützung der Katechese, als Verstärkung der "Heiligen Symbole" im göttlichen Kultus (sakrale Kunst) beim Aufbau des Gottesvolkes, bei der Suche nach persönlicher Heiligkeit ( asketisch oder mystisch) und im Missionarstum, besonders wenn es sich um apostolische Charismen handelt und die spirituelle Erfahrung der Heiligen.
Ihrer Natur nach sind sie nicht in der Lage, Dogmen mit neuen Doktrinen zu entwickeln, wie es z.B.sehr wohl in der kirchlichen Interpretation vorkommen kann, deren Resultaten, im Falle ihrer Übernahme durch die Kirche-die Katholiken innerlich zustimmen und äußerlich gehorchen müssen.
Denen, die es angeht ins Posiealbum!
"ES GIBT KEINE PASTORAL OHNE DOKTRIN"
In den beiden vorhergehenden Artikeln haben wir einige kritische Punkte geklärt, um das Lehramt und die katholische Doktrin in einem Augenblick richtig verstehen zu können, in dem es Leute gibt, die mit Blick auf die kommende Familiensynode Verwirrung unter den Gläubigen stiften, indem sie selbst neue theologische Kategorien (wie z.B. "der heutige Mensch") die keinerlei Fundament haben, schaffen.
Zusammenfassend können wird also sagen, daß man in der theologischen Wahrnehmung der "Katholischen Lehre" zwei Ebenen unterscheiden muß.
Die erste Ebene ist die , die ich als "dogmatischen Kern" definiert habe, gebildet aus verschiedenen Elementen der Doktrin, beginnend mit den Predigten der Apostel und der einheitlichen Lehre der Kirchenväter bis zu den dogmatischen Formeln, die durch die ökumenischen Konzile oder allein durch den Pontifex Romanus-wenn er ex cathedra spricht-, und bis hin zum ordentlichen und universalen Lehramt eben dieses Pontifex, definiert werden.
Der dogmatische Kern der katholischen Lehre drückt also die Wahrheit der göttlichen Offenbarung aus, die uns von Gott gegeben wurde und die durch die Geschichte hindurch durch die Menschen assimiliert wurde-in der Heilsgeschichte und in der Kirchengeschichte- die aber in sich selbst übergeschichtlich ist- und deshalb universal und unveränderlich.
Die zweite Ebene dagegen ist die, die man als "kirchliche Interpretation" verstehen muß und die ihrer Natur gemäß, sich gegenüber der Geschichte und den verschiedenen sozialen Umständen relativ verhält, die die verschiedenen Inhalte und Ausdruckformen determinieren.
Spricht man von der kirchlichen Interpretation, bezieht man sich nicht auf die zahlreichen Formen freier Interpretation, die den einfachen Gläubigen - inhaltlich eng begrenzt-konzediert wurde, seien sie Spezialisten, Künstler, Theologen, Gelehrte oder spirituelle Meister.
Diese Privatinterpretation hat ihre Rolle in der Heilsökonomie und die Kirche mißt ihr einen großen Wert zu-bei der Unterstützung der Katechese, als Verstärkung der "Heiligen Symbole" im göttlichen Kultus (sakrale Kunst) beim Aufbau des Gottesvolkes, bei der Suche nach persönlicher Heiligkeit ( asketisch oder mystisch) und im Missionarstum, besonders wenn es sich um apostolische Charismen handelt und die spirituelle Erfahrung der Heiligen.
Ihrer Natur nach sind sie nicht in der Lage, Dogmen mit neuen Doktrinen zu entwickeln, wie es z.B.sehr wohl in der kirchlichen Interpretation vorkommen kann, deren Resultaten, im Falle ihrer Übernahme durch die Kirche-die Katholiken innerlich zustimmen und äußerlich gehorchen müssen.
Sonntag, 26. Juli 2015
Der nächste bitte! Oder wie der Vatican sich nach und nach der Vaticanisti entledigt.....
Die Repubblicca, eigentlich das Leib-und Magenblatt des amtierenden Pontifex, ist heute Opfer einer Kollektivbestrafung der Verlagsgruppe durch den Vatican geworden. Hier geht´s zum Original klicken
Was die Repubblicca dazu meint
"Der Vaticanist der Zeitung, Marco Ansaldo, ist vom päpstlichen Flug ausgeschlossen worden- als Strafe für die Veröffentlichung der Enzyklika durch L´Espresso, der zur selben Verlagsgruppe wie die Repubblicca gehört.
"WENN DER VATICAN DIE REPUBBLICCA BESTRAFT"
"Nach 30 Jahren ist erneut ein Vaticanist der Repubblicca von einem päpstlichen Flug ausgeschlossen worden- von dem, der Franziskus nach Kuba und die USA bringen wird- mit den Journalisten im Gefolge.
Damals war es unser Korrespondent Domenico Del Rio, ausgeschlossen, weil er einen kritischen Artikel über das Wojtyla-Pontifikat geschrieben hatte. Heute ist die Reihe an Marco Ansaldo, der seit 5 Jahren dem Hl. Stuhl folgt und bei 19 Reisen mit 2 Päpsten gereist ist.
Offiziell begründet wurde das -gestern durch einen Brief von Pater F.Lombardi, Chef des vaticanischen Pressesaales, kommuniziert- mit einer zu großen Nachfrage für den Papstflug und der Notwendigkeit zu einer "drastischen und schmerzhaften Selektion".
Aber dieser gestrigen technischen Erklärung ist -mit der selben Unterschrift noch eine andere Erklärung übergeordnet worden, eine ganz und gar politische.
Ein anderes "und entscheidendes" Kriterium für die Restriktion im Falle der Repubblicca - so Pater Lombardi an Ansaldo- sei auch die Absicht, eine Strafe für die Veröffentlichung der Enzyklika durch L´ Espresso (mit Link auf die website der Repubblicca) der zur Verlagsgruppe gehört, zu verhängen,so daß die Nichtzulassung in diesen Fall ein gemeinsame ist.
Was die Repubblicca dazu meint
"Der Vaticanist der Zeitung, Marco Ansaldo, ist vom päpstlichen Flug ausgeschlossen worden- als Strafe für die Veröffentlichung der Enzyklika durch L´Espresso, der zur selben Verlagsgruppe wie die Repubblicca gehört.
"WENN DER VATICAN DIE REPUBBLICCA BESTRAFT"
"Nach 30 Jahren ist erneut ein Vaticanist der Repubblicca von einem päpstlichen Flug ausgeschlossen worden- von dem, der Franziskus nach Kuba und die USA bringen wird- mit den Journalisten im Gefolge.
Damals war es unser Korrespondent Domenico Del Rio, ausgeschlossen, weil er einen kritischen Artikel über das Wojtyla-Pontifikat geschrieben hatte. Heute ist die Reihe an Marco Ansaldo, der seit 5 Jahren dem Hl. Stuhl folgt und bei 19 Reisen mit 2 Päpsten gereist ist.
Offiziell begründet wurde das -gestern durch einen Brief von Pater F.Lombardi, Chef des vaticanischen Pressesaales, kommuniziert- mit einer zu großen Nachfrage für den Papstflug und der Notwendigkeit zu einer "drastischen und schmerzhaften Selektion".
Aber dieser gestrigen technischen Erklärung ist -mit der selben Unterschrift noch eine andere Erklärung übergeordnet worden, eine ganz und gar politische.
Ein anderes "und entscheidendes" Kriterium für die Restriktion im Falle der Repubblicca - so Pater Lombardi an Ansaldo- sei auch die Absicht, eine Strafe für die Veröffentlichung der Enzyklika durch L´ Espresso (mit Link auf die website der Repubblicca) der zur Verlagsgruppe gehört, zu verhängen,so daß die Nichtzulassung in diesen Fall ein gemeinsame ist.
Der Vatican versteckt sich also zuerst hinter bürokratischen Gründen. Dann wechselt er die Version und behält sich das Recht vor, eine Zeitung zu bestrafen, weil ein Magazin der selben Verlagsgruppe sich autonom und frei entschieden hatte, die Enzyklika im voraus zu veröffentlichen, verlinkt auf alle interessierten Seiten und dann überall erschienen.
Ein lächerlicher und anachronistischer Widersinn.
Der Hl. Stuhl kann nach eigenem Gutdünken jeden, der eine Ticket kauft, zum Flug des Papstes zulassen oder auch nicht.
Aber er kann keine Sanktionen verhängen, schon gar nicht eine so willkürlichen Ausmaßes.Wir erkennen diesen (Rechts)Titel nicht an, wir verteidigen unsere Arbeit und verlangen, dabei nicht diskrimiert zu werden- im Dienst an unseren Lesern und der Wahrheit. Vor der es nie zwei Versionen geben sollte- im Zeitraum zwischen Morgen und Nachmittag."
Repubblicca
p.s. wie genau es Repubblicca im Allgemeinen mit der Wahrheitsliebe hält, steht auf einem anderen Blatt ( s. das Scalfari-Interview) -aber das ist nicht das Thema. Wäre die Wahrheitsverkündung Kriterium für die Aufnahme in den Journalisten-Tross bei päpstlichen Flügen, wären die Reihen wohl sehr dünn besetzt- BILD und Spiegel, ARD & ZDF müßten dann beispielsweise sicher auch zu Hause bleiben.
Ein lächerlicher und anachronistischer Widersinn.
Der Hl. Stuhl kann nach eigenem Gutdünken jeden, der eine Ticket kauft, zum Flug des Papstes zulassen oder auch nicht.
Aber er kann keine Sanktionen verhängen, schon gar nicht eine so willkürlichen Ausmaßes.Wir erkennen diesen (Rechts)Titel nicht an, wir verteidigen unsere Arbeit und verlangen, dabei nicht diskrimiert zu werden- im Dienst an unseren Lesern und der Wahrheit. Vor der es nie zwei Versionen geben sollte- im Zeitraum zwischen Morgen und Nachmittag."
Repubblicca
p.s. wie genau es Repubblicca im Allgemeinen mit der Wahrheitsliebe hält, steht auf einem anderen Blatt ( s. das Scalfari-Interview) -aber das ist nicht das Thema. Wäre die Wahrheitsverkündung Kriterium für die Aufnahme in den Journalisten-Tross bei päpstlichen Flügen, wären die Reihen wohl sehr dünn besetzt- BILD und Spiegel, ARD & ZDF müßten dann beispielsweise sicher auch zu Hause bleiben.
Samstag, 25. Juli 2015
25. Juli 1968 Humanae Vitae
Heute vor 47 Jahren promulgierte der sel. Papst Paul VI seine prophetische Enzyklika Humanae Vitae.
Wir zitieren hier noch einmal den Kirchenhistoriker Roberto De Mattei, der nach dem II. Vaticanischen Konzil auch in der Rezeption dieses päpstlichen Lehrschreibens die Wurzeln der Kasper-Fehde bei der vergangenen außerordentlichen Synode verortet, die ihre dunklen Schatten auch auf die kommende Familiensynode wirft. Hier also De Mattei:
"Schließlich, am 25. Juli 1968 promulgierte der Papst seine Enzyklika Humanae Vitae.
In diesem Dokument, bestätigte Paul VI gegen die Meinung der Mehrheit der von ihm konsultierten Experten, die Verurteilung der künstlichen Empfängnisverhütung.
Wenige Tage später - am 30. Juli 1968- veröffentlichte die New York Times unter der Schlagzeile: "Gegen die Enzyklika von Papst Paul" einen von mehr als 200 Theologen unterschriebenen Aufruf, der die Katholiken zum Ungehorsam gegen die Enzyklika Pauls VI aufrief.
Hauptpromotor dieses Textes war Don Charles Curran, Theologe an der Katholischen Universität Amerikas, der ein Schüler Pater Härings gewesen war.
Eine Gruppe von Konzilsprotagonisten, die gegen die Enzyklika waren, die Kardinäle Suenens, Döpfner, Alfrink, Heenan und König eingeschlossen, trafen sich in Essen in Deutschland, um ihren Widerstand gegen Humanae Vitae zu koordinieren.
Am 9. September 1968 dann -während des Katholikentages wurde mit überwältigender Mehrheit einer Resolution zugestimmt, die eine Korrektur der Enzyklika verlangte.
Das war etwas, was es in der langen Geschichte der Kirche noch nie gegeben hatte.
Das Außergewöhnliche an diesem Fall war, daß der offene Dissenz mit dem Papst und der traditionellen Lehre der Kirche nicht nur von Theologen und Priestern kam, sondern auch von einigen Episkopaten, einschließlich des belgischen, angeführt von Kardinal Leo Suenens- und des deutschen, mit seinem Vorsitzenden Julius Döpfner.
Die Ursprünge der Widerspruchshaltung des deutschen Episkopates in den zurückliegenden Monaten liegen in diesem Ereignis.
Wir zitieren hier noch einmal den Kirchenhistoriker Roberto De Mattei, der nach dem II. Vaticanischen Konzil auch in der Rezeption dieses päpstlichen Lehrschreibens die Wurzeln der Kasper-Fehde bei der vergangenen außerordentlichen Synode verortet, die ihre dunklen Schatten auch auf die kommende Familiensynode wirft. Hier also De Mattei:
"Schließlich, am 25. Juli 1968 promulgierte der Papst seine Enzyklika Humanae Vitae.
In diesem Dokument, bestätigte Paul VI gegen die Meinung der Mehrheit der von ihm konsultierten Experten, die Verurteilung der künstlichen Empfängnisverhütung.
Wenige Tage später - am 30. Juli 1968- veröffentlichte die New York Times unter der Schlagzeile: "Gegen die Enzyklika von Papst Paul" einen von mehr als 200 Theologen unterschriebenen Aufruf, der die Katholiken zum Ungehorsam gegen die Enzyklika Pauls VI aufrief.
Hauptpromotor dieses Textes war Don Charles Curran, Theologe an der Katholischen Universität Amerikas, der ein Schüler Pater Härings gewesen war.
Eine Gruppe von Konzilsprotagonisten, die gegen die Enzyklika waren, die Kardinäle Suenens, Döpfner, Alfrink, Heenan und König eingeschlossen, trafen sich in Essen in Deutschland, um ihren Widerstand gegen Humanae Vitae zu koordinieren.
Am 9. September 1968 dann -während des Katholikentages wurde mit überwältigender Mehrheit einer Resolution zugestimmt, die eine Korrektur der Enzyklika verlangte.
Das war etwas, was es in der langen Geschichte der Kirche noch nie gegeben hatte.
Das Außergewöhnliche an diesem Fall war, daß der offene Dissenz mit dem Papst und der traditionellen Lehre der Kirche nicht nur von Theologen und Priestern kam, sondern auch von einigen Episkopaten, einschließlich des belgischen, angeführt von Kardinal Leo Suenens- und des deutschen, mit seinem Vorsitzenden Julius Döpfner.
Die Ursprünge der Widerspruchshaltung des deutschen Episkopates in den zurückliegenden Monaten liegen in diesem Ereignis.
Der Heilige Jacobus
Bei der Generalaudienz am 21.Juli 2006 hat Papst Benedikt XVI in der Fortsetzung seiner Apostel-Porträts über den Heiligen Jacobus gesprochen. Hier geht´s zum deutschen Gesamttext: klicken
Hier ein Ausschnitt aus der Katechese des Hl. Vaters:
"Der Name Jakobus ist die Übersetzung von Iákobos, der gräzisierten Form des Namens des berühmten Erzvaters Jakob. Der Apostel dieses Namens ist der Bruder des Johannes und nimmt in den oben genannten Aufzählungen bei Markus (3,17) den zweiten Platz gleich nach Petrus ein oder – im Matthäus- (10,2) und im Lukasevangelium (6,14) – den dritten Platz nach Petrus und Andreas, während er in der Apostelgeschichte nach Petrus und Johannes genannt wird (1,13). Dieser Jakobus gehört zusammen mit Petrus und Johannes zur Gruppe jener drei bevorzugten Jünger, die Jesus an bedeutenden Augenblicken seines Lebens teilnehmen ließ. (...)
Er durfte, zusammen mit Petrus und Johannes, an der Stunde der Agonie Jesu im Garten Getsemani und am Ereignis der Verklärung Jesu teilhaben. Es handelt sich also um Situationen, die sehr verschieden voneinander sind: Im einen Fall erlebt Jakobus zusammen mit den beiden anderen Aposteln die Herrlichkeit des Herrn, er sieht ihn mit Mose und Elija sprechen, er sieht in Jesus den Glanz der göttlichen Herrlichkeit aufleuchten; im anderen Fall steht er vor dem Leiden und der Erniedrigung, er sieht mit eigenen Augen, wie sich der Sohn Gottes erniedrigt und gehorsam ist bis zum Tod. Die zweite Erfahrung war für ihn sicherlich eine Gelegenheit, um im Glauben zu reifen und die einseitige, triumphalistische Interpretation der ersten Erfahrung zu korrigieren: Er mußte erkennen, daß der vom jüdischen Volk als Triumphator erwartete Messias in Wirklichkeit nicht nur von Ehre und Herrlichkeit umgeben war, sondern auch von Leid und Schwäche. Die Herrlichkeit Christi verwirklicht sich gerade am Kreuz, in der Teilhabe an unseren Leiden." (...)
Quelle: La Santa Sede, LEV, Papst Benedikt XVI
HEILIGER JACOBUS BITTE FÜR UNS!
Hier ein Ausschnitt aus der Katechese des Hl. Vaters:
"Der Name Jakobus ist die Übersetzung von Iákobos, der gräzisierten Form des Namens des berühmten Erzvaters Jakob. Der Apostel dieses Namens ist der Bruder des Johannes und nimmt in den oben genannten Aufzählungen bei Markus (3,17) den zweiten Platz gleich nach Petrus ein oder – im Matthäus- (10,2) und im Lukasevangelium (6,14) – den dritten Platz nach Petrus und Andreas, während er in der Apostelgeschichte nach Petrus und Johannes genannt wird (1,13). Dieser Jakobus gehört zusammen mit Petrus und Johannes zur Gruppe jener drei bevorzugten Jünger, die Jesus an bedeutenden Augenblicken seines Lebens teilnehmen ließ. (...)
Er durfte, zusammen mit Petrus und Johannes, an der Stunde der Agonie Jesu im Garten Getsemani und am Ereignis der Verklärung Jesu teilhaben. Es handelt sich also um Situationen, die sehr verschieden voneinander sind: Im einen Fall erlebt Jakobus zusammen mit den beiden anderen Aposteln die Herrlichkeit des Herrn, er sieht ihn mit Mose und Elija sprechen, er sieht in Jesus den Glanz der göttlichen Herrlichkeit aufleuchten; im anderen Fall steht er vor dem Leiden und der Erniedrigung, er sieht mit eigenen Augen, wie sich der Sohn Gottes erniedrigt und gehorsam ist bis zum Tod. Die zweite Erfahrung war für ihn sicherlich eine Gelegenheit, um im Glauben zu reifen und die einseitige, triumphalistische Interpretation der ersten Erfahrung zu korrigieren: Er mußte erkennen, daß der vom jüdischen Volk als Triumphator erwartete Messias in Wirklichkeit nicht nur von Ehre und Herrlichkeit umgeben war, sondern auch von Leid und Schwäche. Die Herrlichkeit Christi verwirklicht sich gerade am Kreuz, in der Teilhabe an unseren Leiden." (...)
Quelle: La Santa Sede, LEV, Papst Benedikt XVI
HEILIGER JACOBUS BITTE FÜR UNS!
Die falsche Theologie des "Menschen von heute"
Pater Antonio Livi bei La Nuova Bussola Quotidiana zur vergangenen und zur kommenden Synode .
Kritik an der Kasper-These als sowohl zur Lehre als auch zur Logik inkohärent. Kardinak Kasper und den ihn unterstützenden Granden der DBK ins Stammbuch.
Hier geht´s zum Original : klicken
"DIE FALSCHE THEOLOGIE DES "MENSCHEN VON HEUTE"
"In einem ersten Artikel haben wir die Desorientierung vieler Gläubigen durch die Folgen der außerordentlichen und die Vorbereitungen der im Oktober beginnenden ordentlichen Familien-Synode beschrieben.
Eine Desorientierung die vor allem durch diejenigen hervorgerufen wurde, die von der Möglichkeit zu profitieren versuchen, als Anpassung maskierte Veränderungen der Lehre durchzusetzen.
Es handelt sich um eine Situation, die eine Reihe von theoretischen und praktischen, den Kriterien "aletischen (an der Wahrheit orientierten) Logik unterworfenen Differenzierungen verlangt, das heißt, diese fundamentalen Voraussetzungen der Vernunft für jeden Diskurs, der behauptet wahr zu sein, erfüllen muß.
Es sind Voraussetzungen, die man nicht vernachlässigen darf, weil es sich um die von der Kirche bekannten Wahrheiten (fides quae creditur) handelt, denen jeder in toto zustimmen muß, der der Kirche und dem Gottesvolk angehören will und der die Erlösung durch Jesus Christus erlangen will.
Die Vernunft ist in der Tat der offenbarten Botschaft eingeschrieben- insofern sie die Botschaft der Erlösung und die Göttliche Weisheit kommuniziert und wenn der "Hörer des Wortes" sich aufgerufen fühlt mit dem freien Glauben zu antworten, dann deshalb, weil es ihm immer möglich ist, in der offenbarten Botschaft gleichermaßen "vernünftige und glaubwürdige Motive" zu finden.
Die Katholische Kirche hat immer den intransigenten, rationalen Charakter des Glaubens und der Offenbarung gegen den "Fideismus" verteidigt.
Feierlich verkündet- zuerst durch die dogmatischen Konstitution des I. Vaticanischen Konzils "Dei Filius" und dann durch ihr ordentliches und universales Lehramt (dogmatische Konstitution "Dei Verbum", Vat II und die Enzyklika "Fides et Ratio" von Johannes Paul II)
Und man muß feststellen, daß diese Dokumente des Lehramtes in perfekter logischer Kohärenz anerkennen, daß Vernunft und Glaubwürdigkeit der göttlichen Offenbarung ihre unanzweifelbare Sicherheit voraussetzen, die allen Mensch als Bedingung für einen mögliche Zustimmung innewohnt und die die moderne Philosophie " "common sense" nennt und die die Theologie mit dem Hl. Thomas von Aquin als "praeambula fidei" qualifiziert.
Kritik an der Kasper-These als sowohl zur Lehre als auch zur Logik inkohärent. Kardinak Kasper und den ihn unterstützenden Granden der DBK ins Stammbuch.
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"DIE FALSCHE THEOLOGIE DES "MENSCHEN VON HEUTE"
"In einem ersten Artikel haben wir die Desorientierung vieler Gläubigen durch die Folgen der außerordentlichen und die Vorbereitungen der im Oktober beginnenden ordentlichen Familien-Synode beschrieben.
Eine Desorientierung die vor allem durch diejenigen hervorgerufen wurde, die von der Möglichkeit zu profitieren versuchen, als Anpassung maskierte Veränderungen der Lehre durchzusetzen.
Es handelt sich um eine Situation, die eine Reihe von theoretischen und praktischen, den Kriterien "aletischen (an der Wahrheit orientierten) Logik unterworfenen Differenzierungen verlangt, das heißt, diese fundamentalen Voraussetzungen der Vernunft für jeden Diskurs, der behauptet wahr zu sein, erfüllen muß.
Es sind Voraussetzungen, die man nicht vernachlässigen darf, weil es sich um die von der Kirche bekannten Wahrheiten (fides quae creditur) handelt, denen jeder in toto zustimmen muß, der der Kirche und dem Gottesvolk angehören will und der die Erlösung durch Jesus Christus erlangen will.
Die Vernunft ist in der Tat der offenbarten Botschaft eingeschrieben- insofern sie die Botschaft der Erlösung und die Göttliche Weisheit kommuniziert und wenn der "Hörer des Wortes" sich aufgerufen fühlt mit dem freien Glauben zu antworten, dann deshalb, weil es ihm immer möglich ist, in der offenbarten Botschaft gleichermaßen "vernünftige und glaubwürdige Motive" zu finden.
Die Katholische Kirche hat immer den intransigenten, rationalen Charakter des Glaubens und der Offenbarung gegen den "Fideismus" verteidigt.
Feierlich verkündet- zuerst durch die dogmatischen Konstitution des I. Vaticanischen Konzils "Dei Filius" und dann durch ihr ordentliches und universales Lehramt (dogmatische Konstitution "Dei Verbum", Vat II und die Enzyklika "Fides et Ratio" von Johannes Paul II)
Und man muß feststellen, daß diese Dokumente des Lehramtes in perfekter logischer Kohärenz anerkennen, daß Vernunft und Glaubwürdigkeit der göttlichen Offenbarung ihre unanzweifelbare Sicherheit voraussetzen, die allen Mensch als Bedingung für einen mögliche Zustimmung innewohnt und die die moderne Philosophie " "common sense" nennt und die die Theologie mit dem Hl. Thomas von Aquin als "praeambula fidei" qualifiziert.
Freitag, 24. Juli 2015
In der Provence wie in Regensburg. Die Lektion des Imams von Nîmes. Lesen!
Sandro Magister in L´Espresso kommentiert den Artikel seines Kollegen Matteo Matzuzzi in IlFoglio zu den Aussagen des französischen Imams Hocine Drouiche : klicken
Er begründet das mit dem Gewicht und der Wichtigkeit dieser Aussage:
"Ein breitgefächertes und klares "j´accuse" gegen den politischen Islam, das von den großen internationalen Medien unbeachtet blieb ( wundert sich da jemand?), das aber vom Portal Asia News des Päpstlichen Institutes für äußere Mission in ganzer Länge in englischer und italienischer Sprache veröffentlicht worden ist.
Titel "Für den Imam von Nîmes tötet ISIS nicht nur die Christen, sondern bedroht auch den Islam in Europa"
Als Anreiz dazu, den ganze Text zu lesen hier die Zusammenfassung dieser Rede, die der Vaticanist Matteo Matzuzzi gestern für Il Foglio gemacht hat.
"EIN IN SICH GESCHLOSSENER ISLAM TEILT DIE WELT IN GLÄUBIGE UND UNGLÄUBIGE"
"In der Welt werden die Christen verfolgt, gehetzt, privat und am Arbeitsplatz, gefangen, gefoltert und ermordet. Alle Mittel werden genutzt, um sie zu zwingen, auf ihren Glauben zu verzichten- einschließlich des Rituals der kollektiven Vergewaltigung, die in einigen Staaten als Sanktionsmittel betrachtet wird.
Eine Bibel zu besitzen, ist ein Verbrechen geworden, die Feier des Kultes verboten, die Zeit der Katakomben und der ersten Märtyrer ist zurück gekehrt."
Es war der Imam von Nîmes, Hocine Drouiche, der am vergangenen 1. Juli diese Worte bei einem vom Europäischen Parlament organisierten Treffen zum Thema "Verfolgte Christen" gesprochen hat.
Der französische Imam bemerkte, daß zu den Hauptfaktoren, die die antichristliche Verfolgung erklären, die in der ganzen Welt und besonders in der muslimischen Welt zugenommen hat, der politischen Islam gehört, für den eine christliche Präsenz in der muslimischen Welt keine Option mehr ist, weil er eine Bedrohung darstelle.
Er begründet das mit dem Gewicht und der Wichtigkeit dieser Aussage:
"Ein breitgefächertes und klares "j´accuse" gegen den politischen Islam, das von den großen internationalen Medien unbeachtet blieb ( wundert sich da jemand?), das aber vom Portal Asia News des Päpstlichen Institutes für äußere Mission in ganzer Länge in englischer und italienischer Sprache veröffentlicht worden ist.
Titel "Für den Imam von Nîmes tötet ISIS nicht nur die Christen, sondern bedroht auch den Islam in Europa"
Als Anreiz dazu, den ganze Text zu lesen hier die Zusammenfassung dieser Rede, die der Vaticanist Matteo Matzuzzi gestern für Il Foglio gemacht hat.
"EIN IN SICH GESCHLOSSENER ISLAM TEILT DIE WELT IN GLÄUBIGE UND UNGLÄUBIGE"
"In der Welt werden die Christen verfolgt, gehetzt, privat und am Arbeitsplatz, gefangen, gefoltert und ermordet. Alle Mittel werden genutzt, um sie zu zwingen, auf ihren Glauben zu verzichten- einschließlich des Rituals der kollektiven Vergewaltigung, die in einigen Staaten als Sanktionsmittel betrachtet wird.
Eine Bibel zu besitzen, ist ein Verbrechen geworden, die Feier des Kultes verboten, die Zeit der Katakomben und der ersten Märtyrer ist zurück gekehrt."
Es war der Imam von Nîmes, Hocine Drouiche, der am vergangenen 1. Juli diese Worte bei einem vom Europäischen Parlament organisierten Treffen zum Thema "Verfolgte Christen" gesprochen hat.
Der französische Imam bemerkte, daß zu den Hauptfaktoren, die die antichristliche Verfolgung erklären, die in der ganzen Welt und besonders in der muslimischen Welt zugenommen hat, der politischen Islam gehört, für den eine christliche Präsenz in der muslimischen Welt keine Option mehr ist, weil er eine Bedrohung darstelle.
Neue Sklaverei?
Riccardo Ciascioli fragt das in La Nuova Bussola Quotidiana auf sehr lesenswerte Weise im Zusammenhang mit dem politisch Korrekten. Hier geht´s zum Original: klicken
"NEUE SKLAVEREI? DIE DES POLITISCH KORREKTEN!"
"Die Ökologie ist total, sie ist menschlich. Das ist es, was die Enzyklika Laudato Si´ ausdrücken wollte: daß man den Menschen nicht vom Rest trennen kann."
Diese Worte von Papst Franziskus am Dienstag, 21. Juli, vor den 70 Bürgermeistern, die von der Päpstlichen Akademie für Soziale Wissenschaften zusammengerufen worden waren, um über "Die neue Sklaverei und der Klimawandel" zu diskutieren, könnten die radikalste Kritik des Ambientalismus darstellen.
Das vorherrschende ökologistische Denken jedenfalls sieht den Menschen im Konflikt mit dem Rest der Welt, also die Natur, die ihn umgibt und deshalb ist der Angelpunkt jeder Umweltpolitik, die maximale Begrenzung der menschlichen Präsenz: sei es quantitativ -durch Geburtenkontrolle- sei es qualitativ durch ein Bremsen der wirtschaftlichen Entwicklung (die der Konsum verschuldet) .
Es ist kein Geheimnis,- und in vielen Büchern nachzulesen, daß für die Ambientalisten die Welt viel besser wäre und in einem Gleichgewicht- ohne die Gegenwart des Menschen, bis zu dem Grad, daß die radikalsten Strömungen soweit gehen, eine Selbstauslöschung der menschlichen Gattung zu fordern.
Die Worte des Papstes, die einen Interpretationsschlüssel für seine Enzyklika bieten ( sozial nicht grün, hat er immer wieder unterstrichen) haben den Menschen ins Zentrum der Schöpfung zurückversetzt und das könnte die härteste Kritik an diesem Ambientalismus sein. Könnte!
In Wirklichkeit ist die vor der Konferenz in der Päpstlichen Akademie verkündete Botschaft von ganz anderer Art, sie unterstützt einen gewissen Ambientalismus, der dem menschlichen Tun alles mögliche Böse zuschreibt.
Und es konnte nicht anders sein, angesichts der bizarren Kopplung des Klimawandels an die "neue Sklaverei", die der Konferenz ihren Titel gab. Zur Erklärung dieses Titels sagte der Präsident der Päpstlichen Akademie Msgr Marcello Sorondo, daß "die globale Erwärmung eine der Ursachen für die Armut und die erzwungene Migration und für Menschenhandel, Zwangsarbeit, Prostitution und Organhandel ist." (auch bei PP?)
"NEUE SKLAVEREI? DIE DES POLITISCH KORREKTEN!"
"Die Ökologie ist total, sie ist menschlich. Das ist es, was die Enzyklika Laudato Si´ ausdrücken wollte: daß man den Menschen nicht vom Rest trennen kann."
Diese Worte von Papst Franziskus am Dienstag, 21. Juli, vor den 70 Bürgermeistern, die von der Päpstlichen Akademie für Soziale Wissenschaften zusammengerufen worden waren, um über "Die neue Sklaverei und der Klimawandel" zu diskutieren, könnten die radikalste Kritik des Ambientalismus darstellen.
Das vorherrschende ökologistische Denken jedenfalls sieht den Menschen im Konflikt mit dem Rest der Welt, also die Natur, die ihn umgibt und deshalb ist der Angelpunkt jeder Umweltpolitik, die maximale Begrenzung der menschlichen Präsenz: sei es quantitativ -durch Geburtenkontrolle- sei es qualitativ durch ein Bremsen der wirtschaftlichen Entwicklung (die der Konsum verschuldet) .
Es ist kein Geheimnis,- und in vielen Büchern nachzulesen, daß für die Ambientalisten die Welt viel besser wäre und in einem Gleichgewicht- ohne die Gegenwart des Menschen, bis zu dem Grad, daß die radikalsten Strömungen soweit gehen, eine Selbstauslöschung der menschlichen Gattung zu fordern.
Die Worte des Papstes, die einen Interpretationsschlüssel für seine Enzyklika bieten ( sozial nicht grün, hat er immer wieder unterstrichen) haben den Menschen ins Zentrum der Schöpfung zurückversetzt und das könnte die härteste Kritik an diesem Ambientalismus sein. Könnte!
In Wirklichkeit ist die vor der Konferenz in der Päpstlichen Akademie verkündete Botschaft von ganz anderer Art, sie unterstützt einen gewissen Ambientalismus, der dem menschlichen Tun alles mögliche Böse zuschreibt.
Und es konnte nicht anders sein, angesichts der bizarren Kopplung des Klimawandels an die "neue Sklaverei", die der Konferenz ihren Titel gab. Zur Erklärung dieses Titels sagte der Präsident der Päpstlichen Akademie Msgr Marcello Sorondo, daß "die globale Erwärmung eine der Ursachen für die Armut und die erzwungene Migration und für Menschenhandel, Zwangsarbeit, Prostitution und Organhandel ist." (auch bei PP?)
Das Bistum Limburg- ein Fundstück
Treffender als Michael Charlier- auf dem blog motu proprio-summorum pontificum kann man es nicht sagen klicken
Sprechender Titel seines lesenswerten Beitrages zum derzeitigen Aktionismus der Diözese Limburg -der ansonsten nur noch die Möglichkeit zum massiven Fremdschämen läßt: "Griff zur Pistole"
Hier ein kleiner Ausschnitt daraus:
"Bischof Tebartz van Elst hat sich offenbar noch nicht unsichtbar genug gemacht - und deshalb hat das Offizierskorps der Diözese Limburg ein Problem. Nicht nur mit dem Bischof, sondern auch mit dem Papst, und mit dem sogar ein doppeltes: Erstens hat er Tebartz einen zwar bescheidenen, aber doch ehrenhaften Job in der Kurie gegeben, statt ihn buchstäblich dorthin zu schicken, wo der Pfeffer wächst. Und zweitens hat er sich immer noch nicht bereit gefunden, durch die Ernennenung eines neuen Bischofs einen Schlußstrich zu ziehen,der es den Limburgern ermöglichen würde, erhobenen Hauptes weiter zu machen wie bisher."
Quelle: motu proprio-summorum pontificum
Sprechender Titel seines lesenswerten Beitrages zum derzeitigen Aktionismus der Diözese Limburg -der ansonsten nur noch die Möglichkeit zum massiven Fremdschämen läßt: "Griff zur Pistole"
Hier ein kleiner Ausschnitt daraus:
"Bischof Tebartz van Elst hat sich offenbar noch nicht unsichtbar genug gemacht - und deshalb hat das Offizierskorps der Diözese Limburg ein Problem. Nicht nur mit dem Bischof, sondern auch mit dem Papst, und mit dem sogar ein doppeltes: Erstens hat er Tebartz einen zwar bescheidenen, aber doch ehrenhaften Job in der Kurie gegeben, statt ihn buchstäblich dorthin zu schicken, wo der Pfeffer wächst. Und zweitens hat er sich immer noch nicht bereit gefunden, durch die Ernennenung eines neuen Bischofs einen Schlußstrich zu ziehen,der es den Limburgern ermöglichen würde, erhobenen Hauptes weiter zu machen wie bisher."
Quelle: motu proprio-summorum pontificum
Donnerstag, 23. Juli 2015
Zum 14. Todestag von Erzbischof Dr. Johannes Dyba
Heute vor 15 Jahren, am 23. Juli 2000, verstarb der Fuldaer Erzbischof Johannes Dyba (die Worte "zu Tode gehetzt" -von einer auch noch heute aktiven deutschen Jagd-&-Zweckgemeinschaft aus abtrünnigen Katholiken aus Hierarchie, Laienverbänden und Medien- drängen sich in die Tastatur)
Halten wir seinen kämpferischen Mut für die gute Sache in ehrenvollem Andenken, RIP!
Viele seiner ehemaligen Pfarrkinder hoffen und drängen auf ein Seligsprechungsverfahren, wir schließen uns an.
Diese Video-Aufnahmen wurden beim Bonifatiusfest in Fulda am 4.Juni 2000 - also 7 Wochen vor seinem Tode gemacht.
Halten wir seinen kämpferischen Mut für die gute Sache in ehrenvollem Andenken, RIP!
Viele seiner ehemaligen Pfarrkinder hoffen und drängen auf ein Seligsprechungsverfahren, wir schließen uns an.
Diese Video-Aufnahmen wurden beim Bonifatiusfest in Fulda am 4.Juni 2000 - also 7 Wochen vor seinem Tode gemacht.
Etwas ganz Besonderes
für alle, die französisch sprechen.... die Fastenmeditation Kardinal Ratzingers in Paris 2001.
Der Pariser Kardinal Lustiger hatte für jeden Sonntag der Fastenzeit einen Kardinal aus einem der 5 Kontinente eingeladen, über die Ziele, Prüfungen und Hoffnungen seiner Kirche zu sprechen.
Kardinal Ratzinger, der an allen Synoden der Vorjahre teilgenommen hatte, faßte am 8. April 2001 seine Eindrücke von der letzten Synodensitzung dieses Zyklus am 8. April 2001 in der Kathedrale von Nôtre Dame zusammen.Wir übersetzen den Text der Meditation nicht.
Die Hölle ist, in der Abwesenheít Gottes zu leben
Der Pariser Kardinal Lustiger hatte für jeden Sonntag der Fastenzeit einen Kardinal aus einem der 5 Kontinente eingeladen, über die Ziele, Prüfungen und Hoffnungen seiner Kirche zu sprechen.
Kardinal Ratzinger, der an allen Synoden der Vorjahre teilgenommen hatte, faßte am 8. April 2001 seine Eindrücke von der letzten Synodensitzung dieses Zyklus am 8. April 2001 in der Kathedrale von Nôtre Dame zusammen.Wir übersetzen den Text der Meditation nicht.
Die Hölle ist, in der Abwesenheít Gottes zu leben
Mittwoch, 22. Juli 2015
Headhunter in der Kirche-oder wie finde ich einen Bischof. Die 12 Kriterien.
Sandro Magister macht uns heute mit den 12 Kriterien bekannt, die der australische Theologe Paul McGavin der Kirche zur Auswahl zukünftiger Bischöfe vorschlägt.
Hier geht´s zum Original: klicken
"HEADHUNTER FÜR DIE ZUKÜNFTIGEN BISCHÖFE"
Was zur Zeit innerhalb der Mauern des Vaticans passiert, ist weniger die Verschlankung, das Stromlinien-förmig-machen der Kurie als ihr Gegenteil:- Es ist das kontinuierliche Hinzufügen neuer Organisationen zu den bereits bestehenden.
Das jüngste Kind dieser Entwicklung erblickte am 27. Juni das Licht der Welt: ein Sekretariat für Kommunikation- gegründet um dem päpstlichen Rat für soziale Kommunikation, dem Presseamt des Hl. Stuhls, dem Vatican-Internet-Service, Vatican Radio, CTV, dem Osservatore Romano, der Vatican-Druckerei, dem Foto-Service und der Libreria Editrice Vaticana vorzustehen
Zum Präfekten des neu erschaffenen Sekretariates ernannte Papst Franziskus einen seiner engsten Mitarbeiter und Vertrauten, Msgr. Dario E.Viganó, der zugleich Direktor von CTV bleibt.
Viganós erster Ausflug in seinem neuen Gewand-im Osservatore Romano vom 15. Juli war eine Lobeshymne auf die"kommunikative Oralität Jorge Mario Bergoglios" anhand des Beispiels einer seiner Reden in Paraguay.
In diesem Tempo wird die vielbesungene Kurienreform sehr lange dauern.
Neue Männer, die an die richtige Stelle gesetzt wurden, wie Pietro Parolin, der Kardinalstaatssekretär oder George Pell, im Sekretariat für die Wirtschaft - gibt es bisher sehr wenige.
Zweitrangige Figuren wurden nicht nur bestätigt, sondern sogar befördert-wie Giuseppe Versaldi in der Kongregation für Katholische Erziehung. Ihresgleichen können wir also auch weiterhin viele sehen.
Darüber hinaus gab es nichts, was einer Klärung des Verantwortungsbereiches der Schlüsselkongregationen wie der Glaubenskongregation und der Bischofskongregation auch nur nahe käme.
Die Kardinäle, die ihnen vorstehen, G.L. Müller und Marc Ouellet sehen sich manchmal bei Themen übergangen, bei denen sie immer noch bevorrechtigt sein sollten.
Betrachtet man die Leit-Dokumente des laufenden Pontifikates-von "Evangelii Gaudium" bis zu "LaudatoSi`", bemerkt man, daß die Glaubenskongregation auf sie entschieden weniger Einfluss hatte als bei den vorigen Päpsten.
Hier geht´s zum Original: klicken
"HEADHUNTER FÜR DIE ZUKÜNFTIGEN BISCHÖFE"
Was zur Zeit innerhalb der Mauern des Vaticans passiert, ist weniger die Verschlankung, das Stromlinien-förmig-machen der Kurie als ihr Gegenteil:- Es ist das kontinuierliche Hinzufügen neuer Organisationen zu den bereits bestehenden.
Das jüngste Kind dieser Entwicklung erblickte am 27. Juni das Licht der Welt: ein Sekretariat für Kommunikation- gegründet um dem päpstlichen Rat für soziale Kommunikation, dem Presseamt des Hl. Stuhls, dem Vatican-Internet-Service, Vatican Radio, CTV, dem Osservatore Romano, der Vatican-Druckerei, dem Foto-Service und der Libreria Editrice Vaticana vorzustehen
Zum Präfekten des neu erschaffenen Sekretariates ernannte Papst Franziskus einen seiner engsten Mitarbeiter und Vertrauten, Msgr. Dario E.Viganó, der zugleich Direktor von CTV bleibt.
Viganós erster Ausflug in seinem neuen Gewand-im Osservatore Romano vom 15. Juli war eine Lobeshymne auf die"kommunikative Oralität Jorge Mario Bergoglios" anhand des Beispiels einer seiner Reden in Paraguay.
In diesem Tempo wird die vielbesungene Kurienreform sehr lange dauern.
Neue Männer, die an die richtige Stelle gesetzt wurden, wie Pietro Parolin, der Kardinalstaatssekretär oder George Pell, im Sekretariat für die Wirtschaft - gibt es bisher sehr wenige.
Zweitrangige Figuren wurden nicht nur bestätigt, sondern sogar befördert-wie Giuseppe Versaldi in der Kongregation für Katholische Erziehung. Ihresgleichen können wir also auch weiterhin viele sehen.
Darüber hinaus gab es nichts, was einer Klärung des Verantwortungsbereiches der Schlüsselkongregationen wie der Glaubenskongregation und der Bischofskongregation auch nur nahe käme.
Die Kardinäle, die ihnen vorstehen, G.L. Müller und Marc Ouellet sehen sich manchmal bei Themen übergangen, bei denen sie immer noch bevorrechtigt sein sollten.
Betrachtet man die Leit-Dokumente des laufenden Pontifikates-von "Evangelii Gaudium" bis zu "LaudatoSi`", bemerkt man, daß die Glaubenskongregation auf sie entschieden weniger Einfluss hatte als bei den vorigen Päpsten.
De Mattei: Das Konzil, Humanae vitae, die DBK und die Kasperkontroverse, Teil III
Roberto de Mattei setzte seinen Vortrag über die Wurzel der Synoden-Kontroverse im II: Vaticanischen Konzil vor dem Life-Forum in Rom gehalten hat, so fort.
Hier noch einmal der link zum Original: klicken
"Humanae vitae und Dissens"
"Das II. Vaticanische Konzil endete am 8.12.1965.
Das Komitee für die Geburtenkontrolle jedoch, das von Papst Johannes XIII gegründet und von Paul VI bestätigt worden war, setzte seine Arbeit fort.
Gegen Ende Juni 1966 präsentierte es seine Schlußfolgerungen dem Papst. Die öffentliche Meinung war weithin der Ansicht, Papst Paul VI habe unter dem Druck der feministischen Bewegung die traditionelle Lehre geändert. Fast überall wurde die Familienplanung als eine Notwendigkeit der modernen Welt präsentiert und die Pille als ein Instrument zur Befreiung der Frau.
Zwischjen 1966 und 1968 schien Paul VI zu zögern bevor er -gequält und erschüttert- eine Entscheidung traf. Schließlich, am 25. Juli 1968 promulgierte der Papst seine Enzyklika Humanae Vitae.
In diesem Dokument, bestätigte Paul VI gegen die Meinung der Mehrheit der von ihm konsultierten Experten, die Verurteilung der künstlichen Empfängnisverhütung.
Wenige Tage später - am 30. Juli 1968- veröffentlichte die New York Times unter der Schlagzeile: "Gegen die Enzyklika von Papst Paul" einen von mehr als 200 Theologen unterschriebenen Aufruf, der die Katholiken zum Ungehorsam gegen die Enzyklika Pauls VI aufrief.
Hauptpromotor dieses Textes war Don Charles Curran, Theologe an der Katholischen Universität Amerikas, der ein Schüler Pater Härings gewesen war.
Eine Gruppe von Konzilsprotagonisten, die gegen die Enzyklika waren, die Kardinäle Suenens, Döpfner, Alfrink, Heenan und König eingeschlossen, trafen sich in Essen in Deutschland, um ihren Widerstand gegen Humanae Vitae zu koordinieren. (Hatten sie dem Papst nicht alle einen Treueeid geschworen?)
Am 9. September 1968 dann -während des Katholikentages wurde mit überwältigender Mehrheit einer Resolution zugestimmt, die eine Korrektur der Enzyklika verlangte.
Das war etwas, was es in der langen und gequälten Geschichte der Kirche noch nie gegeben hatte.
Das Außergewöhnliche an diesem Fall war, daß der offene Dissenz mit dem Papst und der traditionellen Lehre der Kirche nicht nur von Theologen und Priestern kam, sondern auch von einigen Episkopaten, einschließlich des belgischen, angeführt von Kardinal Leo Suenens- und des deutschen, mit seinem Vorsitzenden Julius Döpfner.
Die Ursprünge des widersprechenden Haltung des deutschen Episcopates in den zurückliegenden Monaten liegen in diesem Ereignis.
In diesem Dokument, bestätigte Paul VI gegen die Meinung der Mehrheit der von ihm konsultierten Experten, die Verurteilung der künstlichen Empfängnisverhütung.
Wenige Tage später - am 30. Juli 1968- veröffentlichte die New York Times unter der Schlagzeile: "Gegen die Enzyklika von Papst Paul" einen von mehr als 200 Theologen unterschriebenen Aufruf, der die Katholiken zum Ungehorsam gegen die Enzyklika Pauls VI aufrief.
Hauptpromotor dieses Textes war Don Charles Curran, Theologe an der Katholischen Universität Amerikas, der ein Schüler Pater Härings gewesen war.
Eine Gruppe von Konzilsprotagonisten, die gegen die Enzyklika waren, die Kardinäle Suenens, Döpfner, Alfrink, Heenan und König eingeschlossen, trafen sich in Essen in Deutschland, um ihren Widerstand gegen Humanae Vitae zu koordinieren. (Hatten sie dem Papst nicht alle einen Treueeid geschworen?)
Am 9. September 1968 dann -während des Katholikentages wurde mit überwältigender Mehrheit einer Resolution zugestimmt, die eine Korrektur der Enzyklika verlangte.
Das war etwas, was es in der langen und gequälten Geschichte der Kirche noch nie gegeben hatte.
Das Außergewöhnliche an diesem Fall war, daß der offene Dissenz mit dem Papst und der traditionellen Lehre der Kirche nicht nur von Theologen und Priestern kam, sondern auch von einigen Episkopaten, einschließlich des belgischen, angeführt von Kardinal Leo Suenens- und des deutschen, mit seinem Vorsitzenden Julius Döpfner.
Die Ursprünge des widersprechenden Haltung des deutschen Episcopates in den zurückliegenden Monaten liegen in diesem Ereignis.
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