Mittwoch, 6. März 2019

Heute vor 6 Jahren




           

Sandro Magister über Papst Franziskus, die CEI und die Synodalität

Sandro Magister kommentiert  bei Settimo Cielo den Umgang und die Pläne von Papst Franziskus mit der italienischen Bischofskonferenz, CEI, die unter dem Begriff  "Synodalität" stehen.
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"VON SANTA MARTA IST EIN BEFEHLT AUSGEGANGEN. ABER KARDINAL BASSETTI  GEHORCHT NICHT." 

Italien ist Papst Franziskus´ Hinterhof- außerdem ist es sein Ursprungsland. Und so überrascht es uns nicht, daß er sich sehr dafür interessiert, wer wie die Italienische Bischofskonferenz, die CEI, leitet.

Das ist so seit 2013, als Franziskus der Körperschaft den halb-unbekannten Nunzio Galantino als Generalsekretär aufzwang- der dann im Grunde- stark wie er mit dem Papst als Unterstützer im Rücken war- für den damaligen Vorsitzenden der CEI, Kardinal Angelo Bagnasco übernahm.

Das konnte man 2015 bei der in Florenz versammelten Generalvollversammlung der Italienischen Kirche wieder sehen, wo Jorge Mario Bergoglio als absoluter Protagonist agierte und wo sein vertrauter Scharfrichter - Galantino persönlich, aber auch der Jesuit Antonio Spadaro, Direktor von "La Civiltà Cattolica"  darauf bestanden, eine "breite Beteiligung  des Gottesvolkes an einem synodalen Prozess, der nicht auf die Katholischen Denkeliten beschränkt ist" zu fordern.

Seit 2017 hat die CEI mit Kardinal Gualtieri Bassetti einen neuen Vorsitzenden, dem Franziskus mehr Vertrauen entgegenbringt als seinem Vorgänger und seit 2018 als neuen Sekretär Bischof Stefano Russo  an Stelle von Galantino, der sich auf alle Fälle weiterhin der Gnade des Papstes erfreut, der ihn zum Präsidenten der APSA beförderte.

Aber sogar in dieser neuen Konfiguration agiert Spadaro weiterhin als "longa manus" -verlängerter Arm des Papstes. Und Ende Januar dieses Jahres muß er eine Grenze überschritten haben, als er sah, daß die CEI-Führung sich zu Unrecht beschuldigt sah.

Spadaro führte seinen Angriff mit einem Artikel in "La Civiltà Cattolica" aus, in dem er noch einmal "eine Synode der Italienischen Kirche " forderte  und die Leitung der CEI einfach beschuldigte, die prophetische Rede, die Franziskus in Florenz hielt, "im Schrank eingeschlossen zu haben" und in de alten Rhetorikformen" und "Klerikalismus" zurück gefallen zu sein.,

Settimo Cielo hat am 7. Februar darüber berichtet.

"Wer leitet die Itsalienische Bischofskonferenz? Die feindliche Übernahme durch Pater Spadaro."  

Es war nur natürlich, daß die Leitung der CEI diesen feindlichen Angriff durch Pater Spadaro nicht erfreut aufnahm. Aber sie konnte- in Anbetracht der Nähe von Spadaro zum Papst und ihr gemeinsames Handeln nicht sofort einen starken Gegenangriff führen.


Dienstag, 5. März 2019

Fundstück

Die Diözesen warnen davor, die Asche für die Aschekreuze des Aschermittwochs mit Wasser zu vermischen. Christoph Arens berichtet bei Domradio.de darüber.
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Unter dem Titel
"BESSER TROCKENE ASCHE VERWENDEN"
beginnt der Artikel so:

"Schluss mit lustig: Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Das Aschenkreuz ist für katholische Christen ein Symbol der Vergänglichkeit des Lebens. In diesem Jahr wird zur Vorsicht geraten. Grund zur Panik bestehe aber keinesfalls." (...)
Quelle: Domradio.de, C. Arens

Zum Seligsprechungsprozess von Papst Pius XII

Dr. Maike Hickson kommentiert für LifeSiteNews die gestern in Rom bekannt gegebene Entscheidung, die vaticanischen Archive über das Pontifikat von Papst Pius XII für die Öffentlichkeit zu öffnen. Hier geht´s zum Original: klicken

" DIE ÖFFNUNG DER ARCHIVE ÜBER DIE REGIERUNGSZEIT VON PAPST PIUS XII DURCH PAPST FRANZISKUS WEIST AUF EINE MÖGLICHE SELIGSPRECHUNG HIN"

Papst Franziskus hat heute bei einer Audienz für die Mitarbeiter des Vaticanischen Geheimarchivs angekündigt, daß er das Archiv über das Pontifikat von Papst Pius XII von 1939 bis 1958 -bis zu seinem Tod und einschließlich seines Todes öffnen will.

Diese Entscheidung wurde kurz nach dem 80, Jahrestag der Wahl von Pius XII zum Papst am 2. März 1939 bekannt gegeben und die Archive sollen genau ein Jahr nach diesem historischen Jahrestag geöffnet werden. Der deutsche Historiker Dr. Michael Hesemann, der bereits mehrer wichtige Dokumente entdeckte, die die Versuche Pius´ XII beweisen, Juden während des II. Weltkriegs beweisen, sieht in dieser päpstlichen Initiative ein mögliches Zeichen für eine kommende Seligsprechung von Pius XII.

Bei der heutigen Audienz mit den Mitgliedern des Vaticanischen Geheimarchivs erwähnte Papst Franziskus, nachdem er ihnen für ihre harte Arbeit und ihr sorgfältiges Studium und Ordnen der Akten über das Pontifikat Pius´XII dankte- ausdrücklich, daß dieser Papst die "Barke Petri" in einer sehr schwierigen Periode steuerte, der"traurigsten und dunkelsten Zeit des 20. Jahrhunderts", dem "letzten Weltkonflikt" aber auch in einer Zeit der "Reorganisation der Nationen und dem Wiederaufbau der Nachkriegszeit".

Pius XII ist bereits unter vielen Aspekten untersucht und studiert worden" und manchmal mit manchen Vorurteilen und Übertreibungen kritisiert worden"  sagte Papst Franziskus . Jetzt muß dieses Pontifikat angemessen bewertet und wirklich in seinen vielfältigen Qualitäten ins rechte Licht gerückt werden: zuerst in pastoraler, dann auch theologischer asketischer und diplomatischer Hinsicht."


Montag, 4. März 2019

Was Papst Pius XII 1949 noch für unvorstellbar hielt.....

Was rorate caeli  zum 80. Jahrestag der Wahl von Papst Pius XII zu sagen hat...
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ZUM 80. JAHRESTAG DER WAHL VON PIUS XII - SEINE PROPHETISCHEN WORTE ÜBER EINE "KIRCHE, DIE DAS GÖTTLICHE GESETZ SCHWÄCHT"

"Das im Konklave versammelte Kardinalskollegium hat vor 80 Jahren am 2.März 1939 Kardinal Eugenio Pacelli gewählt.

Er war der letzte Römische Papst. Und anders als viele seiner Nachfolger ein Mann, der ein wirklich heiligmäßiges Leben lebte.

In diesen Zeiten der neuen Verfolgung der Christen durch Islamisten, Säkularisten und sexuelle Anarchisten und durch einen Papst, der sie offen ermutigt und ihnen und anderen Feinden der Heiligen Mutter Kirche Trost spendet, während er sich seiner Pflicht, seine Brüder im Glauben zu bestärken entzieht,veröffentlichen wir hier die prophetischen Worte des Ehrwürdigen Papstes Pius XII in seiner Rede "Ancora una Volta" vom 20. Februar 1949 an die Römer, in der er die Verfolgung der Christen in Osteuropa durch die sozialistischen und kommunistischen Diktaturen verdammt.

Pius XII warnt vor einer "Kirche, die das Gottesgesetz schwächt und es an den Geschmack menschlichen Wollens anpasst, während sie es laut verkünden und verteidigen sollte" und die sich dem Treibsand der wechselnden Meinungen des Tages überläßt". Er fragt: "Würden Sie in einer solchen Kirche die Gesichtszüge Ihrer Mutter erkennen? Können Sie sich einen Nachfolger des ersten Petrus vorstellen, der sich solchen Forderungen beugt?"
Kann irgendjemand leugnen, daß wir jetzt in genau so einer Zeit leben?"

Quelle: rorate caeli, 

p.s. es lohnt sich, diese mitreissende, rhetorisch brillante Rede noch einmal zu lesen- in einer Zeit, in der wir eher mit Banalitäten abgespeist werden. 

Mißbrauchsskandal: die Kirche und Papst Franziskus im Fokus der Medien

In seiner wöchentlichen Kolumne in Monday in the Vatican kommentiert Andrea Gagliarducci die Rede die Papst Franziskus zum Abschluss des vaticanischen Gipfeltreffens zum Mißbrauchsskandal zur aktuellen Situation der Kirche und den Umgang mit Tätern und Opfern gehalten hat.
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" PAPST FRANZISKUS UND DIE KIRCHE UNTER BESCHUSS"
Wie der Hl. Stuhl auf die erstinstanzliche Verurteikung Kardinal Pells wegen Mißbrauchs Minderjähriger reagiert hat, war ein Signal.
In einer Erklärung hat dás Pressebüro des Hl.Stuhls betont, daß man dem aistralischen Gericht höchsten Respekt entgegen bringe, daß man aber andererseits bedenken müsse, daß Kardinal Pell sich immer für unschuldig erklärt hat und ein Revisionsverfahren bevorstehe.
Der Hl. Stuhl bestätigte auch die bereits getroffenen Maßnahmen: Kardinal Pell darf sein priesterliches Amt nicht öffentlich ausüben und muß jeden Kontakt zu Minderjährigen meiden.

In der selben Erklärung wurde nicht erwähnt, daß Kardinal Pell nicht länger Präfekt des Wirtschaftssekretariates ist. Erst am Abend des 26. Februars und später bestätigte der Interimsdirektor des Vaticanischen Pressebüros in einem Bulletin vom 27. Februar, daß Pell sein Amt in der Römischen Kurie nicht länger inne hat.

Diese Schritte zeigen klar , wie der Hl. Stuhl zum Gerichtsverfahren stand- Kardinal Pell bedingungslos zu verteidigen. 

Die über ihn verhängten Maßnahmen wurden nicht öffentlich bekannt gegeben, sondern sind präventive Maßnahmen, die im Falle einer Untersuchung immer angewandt werden, um die Manipulation von Beweisen und einen Medien-Hype zu vermeiden. Seit er nach Australien zurück gekehrt war, konnte Kardinal Pell keinerlei Kontakt mit Minderjährigen haben, um jedem Verdacht zuvorzukommen und nicht öffentlich die Messe feiern, um DDie Kirche und papst franzisku ruck durch die Medien zu vermeiden.

Die Beendigung des Mandates von Kardinal Pell war nicht Bestandteil der offiziellen Erklärung, um den Eindruck zu vermeiden, daß diese Beendigung mit dem Urteil zusammenhänge.
De facto ist das ein normales Vorgehen. Kardinal Pells 5-jährige Amtszeit als Präfekt des Wirtschaftssekretariates endete am 24. Februar. Außerdem ist Kardinal Pell 77 und hat das Pensionsalter um 2 Jahre überschritten. 


Vor 70 Jahren......

rorate caeli hat anläßlich des 80. Jahretages der Wahl Papst Pius´XII den Redetext der Ansprache "ancora una volta" von vor 70 Jahren an die Römer zur Verurteilung Kardinal Mindzcentys zu lebenslanger Haft vom 20. Februar 1949 veröffentlicht.
Hier geht´s zum Originalext der Rede: klicken 
und hier zum Originalbeitrag bei rorate caeli :  klicken


            

Vor Hunderttausenden -  auf dem Petersplatz zusammen geströmten Gläubigen- unter ihnen auch Premierminister de Gasperi- verdammt Papst Pius XII das Urteil und kündigt die Exkommunikation
aller an dem Urteil beteiligten Katholiken an.....


Sonntag, 3. März 2019

Missbrauchsfälle: weltliche Justiz versus kirchliche Gerichtsbarkeit?

Riccardo Cascioli kommentiert für La Nuova Bussola Quotidian die Aussagen des Papstes zum künftigen Umgang der Kirche mit mißbrauchenden Priestern und möglich Folgen.
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"WENN DIE KIRCHE SICH DER WELTLICHEN JUSTIZ AUSLIEFERT."

"Auf der Welle des sexuellen Mißbrauchs scheint die Kirche eine Lösung in der weltlichen Justiz zu suchen. Eine gefährliche Strasse, die zur EInmischung des Staates in das Kirchenleben führt, oder schlimmer, zur Zurücksetzung der Kirche.Aber das ist auch die Konsequenz der Tatsache, daß die Kirche das Gefühl für die göttlichte Gerechtigkeit verloren hat. 

In der Rede von Papst Franziskus zum Abschluss des gerade zu ende gegangenen vaticanischen Gipfeltreffens zum sexuellen Mißbrauch ist ein Teil unbemerkt geblieben, der auch alle Beobachter überraschte. Tatsächlich konzentrierten sich der größte Teil seiner Rede nicht auf die Lage der Kirche sondern auf die Seuche des sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger auf globaler Ebene.
So erklärte der Papst, daß wir den Daten der Internationalen Organisationen entnehmen können, daß "diejenigen, die Mißbrauch begehen, (...) vor allem Eltern, Verwandte, Ehemänner von Kinderbräuten, Coaches und Erzieher sind."  "Außerdem " so fuhr Franziskus fort"zeigen die Unicef-Daten aus 28 Ländern von 2017 an, daß von 10 Mädchen, die erzwungene sexuelle Kontakte hatten, 9 Opfer einer bekannten oder der Familie nahe stehenden Person sind."

Es folgte eine Verlängerung der Liste: jedes Jahr werden in den USA 700.000 Jugendliche Opfer von Gewalt und Mißhandlung und ein Kind von 10 von sexueller Gewalt. Und dann noch :Italien - 69,9% des Mißbrauchs Minderjähriger im häuslichen Umfeld, Sextourismus und Kindersoldaten.

Ziel dieser Rundumaussage war nicht, den Skandal in der Kirche klein zu reden, sondern ihn in den richtigen Kontext zu stellen. Sondern im Grunde, um uns. uns als Kirche- zu sagen, daß wir alles tun und tun werden, was möglich ist, um diese Seuche in unserem Inneren zu elliminieren- daß aber auf globales Basis viel mehr getan werden müsse.

Wenn wir uns nur auf die amerikanischen Daten stützen, stellen wir feswt, daß die bewiesenen Fälle von sexuellem Mißbrauch Minderjähriger durch Priester sich auf eine Zahl von einigen Tausend in den 70-er Jahren beziehen (laut des 2004 veröffentlichten detaillierten Berichtes des John Jay College - während der kürzliche Bericht der Grand Jury von Pennsylvania  von mehr als 1000 Fällen nur in diesem Bundesstaat spricht) . Wenn wir dagegen auf das Phänomen in seiner Komplexität schauen, sprechen die nationalen Daten nur von 65.000 Fällen pro Jahr.
Wie zu sehen ist, könnte man das Vorkommen von "Fällen in der Gemeinde" auf die Gesamtmenge bezogen, sogar als geringfügig definieren. Aber das Bild, das die Medien hervorrufen, scheint der Realität der Zahlen zu widersprechen. In der kollektiven Vorstellung scheint die Katholische Kirche das internationale Zentrum der Verbrechen an Minderjährigen zu sein.


Die Manipulationen des Frédéric Martel

Maike Hickson und John H. Westen berichten bei LifeSiteNews darüber, was die Kardinäle Müller und Kasper auf ihre Nachfrage zu Frédéric Martels Buch geantwortet haben.
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"KARDINÄLE VON LINKS UND RECHTS: HOMOSEXUELLER AUTOR DES VATICAN-BUCHS HAT SICH MIT UNS UNTER FALSCHEN VORAUSSETZUNGEN GETROFFEN"

Das umstrittene Buch "In the Closet of the Vatican: Power, Homosexuality, Hypocrisy" von Dr. Frédéric Martel, das am 21. Februar publiziert wurde- hat Kritik von rechts und links auf sich gezogen. Die Kardinäle Gerhard Müller und Walter Kasper. die beide in dem Buch zitiert werden, haben gegenüber LifeSiteNews erklärt, wie Martel unter falschem Vorwand Zugang zu ihnen fand.

Das Buch, das sich mit dem weitverbreiteten Problem homosexueller Kleriker innerhalb des Vaticans und in der Universalen Kirche befaßt,  erschien pünktlich zum Beginn des Mißbrauchs-Gipfeltreffens in Rom am 21. Februar.

Martel. selbst praktizierender Homosexueller  gibt seine Neigung in seinem Buch klar zu erkennen und hofft, eine Änderung der Kirchenlehre zur Homosexualität zu unterstützen, die einen
homosexuellen Klerus zuläßt und den Zölibat aufgibt. Aber trotz seiner Tendenz zu diesem Teil der Hierarchie, sind die Prälaten -sowohl von rechts als auch von links- die er interviewte, sowohl über die Methoden, die er anwandte, um Zugang zu ihnen zu erlangen als auch über die Zitate, die er ihnen zuschreibt, nicht glücklich.

Kardinal Müller sagte zu LifeSite, daß Martel, als er ihn besuchte, sich selbst als jemand vorstellte, der sich vom Katholischen Glauben entfernt habe, aber Papst Franziskus bewundert, weil er ein Reformer ist. Das frühere Oberhaupt der Glaubenskongregation dachte, Martel sei daran interessiert, ein Gespräch über den Glauben zu führen und wollte, daß man ihm "helfe, den Weg zurück zur Kirche Christi zu finden."

Dr. Martel widmet Müller nur wenige Seiten seines Buches und zeigt klar seine Abneigung, indem er ihn einen "homophoben Prälaten" nennt. Laut Martel "ist ein Prälat-je homophober er ist-umso eher selber homosexuell.",

Für seinen Teil erinnert sich Kardinal Kasper: "Es gab ein Treffen mit F. Martel. Er bat um ein Treffen, um über äußere Beziehungen des Hl. Stuhls zu sprechen. Ich dachte, gut, wir können über ökumenische Beziehungen sprechen. Aber dann wollte er nur über homosexuelle Beziehungen innerhalb des Vaticans reden. Daran bin ich nicht interessiert und ich habe keine Informationen dazu. Ich interessiere mich nicht für Gerüchte. Deshalb kann ich das nicht kommentieren."


Samstag, 2. März 2019

noch ein Tweet.....

Benedikt XVI und die Bischöfe Kazachstans.

Fundstücke

Thorsten Paprotny kommentiert heute für CNA  den 80. Jahrestag der Wahl von Eugenio Pacelli zum 260. Papst in der Kirchengeschichte.
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Ein Zitat aus seinem Beitrag;

..." Am 2. März 1939 – vor achtzig Jahren – wurde Kardinal Eugenio Pacelli zum Papst gewählt. Leidenschaftlich warb er für den Frieden. 40 Enzykliken veröffentlichte er, die noch heute – von "Mystici corporis Christi" über "Divino afflante Spiritu" bis hin zu "Humani generis" – einsichtige Leser verdienen, vielleicht heute mehr denn je...." 

Und domradio.de  unterzieht die 12 Thesen der Bildzeitung zur "Rettung der Kirche" einer relativ wohlwollenden Prüfung. 
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"BILD (be-)hämmert?!


(....) 
"Wird jetzt alles gut? Die Bild-Zeitung "hämmert dem Papst 12 Thesen an seine Kirche" und stellt zwölf Forderungen für eine "moderne, offene Kirche". DOMRADIO.DE unterzieht die Forderungen hier dem Faktencheck." (...)
Quellen: CNA, domradio.de

Heute vor 80 Jahren

am 2. März 1939, an seinem 60. Geburtstag,  wurde Kardinal Eugenio Pacelli - schon im zweiten Wahlgang- zum Papst gewählt. Er gab sich den Namen Pius XII. Wahlspruch: "Opus Iustitiae Pax "
Pius XII - der pastor angelicus- führte die KIrche 19 Jahre lang.

Freitag, 1. März 2019

Tosatti: Kardinal Pell im Kreuzfeuer- dem freundlichen, klerikalen und dem feindlichen säkularen.

Marco Tosatti überläßt bei Stilum Curiae Super-Ex das Wort zur causa Pell und für Hinweise auf die Hintergründe des unsäglichen australischen Urteils im Vatican hin.
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"SUPER-EX UND PELL: DIE KANONEN STEHEN IN AUSTRALIEN, DIE PROJEKTILE WURDEN IM VATICAN HERGESTELLT..."

"Liebe Freunde von Stilum Curiae, Super Ex hat sich glücklicherweise wieder gezeigt, um zu uns über den Fall Pell zu sprechen, seine vaticanischen Erinnerungen an den australischen Kardinal und seine Feinde- Kleriker und Laien-. Das sind sehr interessante Überlegungen und sie stimmen mit den Hinweisen und Stimmen überein, die der Schreiber im Vatican aufgegriffen hat, als Pell vor Jahren das "schwarze Biest" der Geldbarone "hinter den Mauern" war und der Papst ihn damit beauftragt hatte, gegen sehr starke Interessen zu kämpfen, um ihn dann in der Schlacht allein zu lassen....Gute Lektüre! 

Freie Hypothesen zum Fall Pell, ohne irgendetwas Besonderes zu sagen. Schon so viele haben bemerkt, daß etwas nicht stimmt, daß die Vorwürfe gegen den Kardinal überall ein "Leck haben"  Man sollte hinzufügen, daß in fast allen diesen Prozessen vieles fragwürdig ist: so viele Jahre später,  ohne Zeugen, ohne Beweise, aber mit vielen Vorurteilen ...

Aber abgesehen davon, möchte ich an eine Stimmer erinnern, die ich oft im römischen Klerus gehört habe und die fast seit Ende 2016 zählt: "Die Kanonen stehen in Australien aber die Projektile haben sie im Vatican hergestellt." 

Wer mir diesen sibyllinischen Satz oder etwas Analoges gesagt hat, zu Zeiten als Msgr. Dario Edoardo Viganò noch im Amt war, spielte auf die ziemlich heftige Auseinandersetzung des Bergoglio-Kreises mit dem australischen Kardinal an, der sicher kein Mitglied des magischen Kreises ist! 
Man wird sich an seine Rolle bei der Familiensynode erinnern, als er den Versuch von Msgr. Bruno Forte & co die Diskussion zwischen den Synodenvätern zu "sterilisieren" und sie alle als erleuchtete Kasperianer zu präsentieren, verhinderte. 

Pell ist einer, der wenn er wütend wird, zuschlägt- Bergoglio oder nicht Bergoglio. Der, wenn er überzeugt ist, daß eine Sache richtig ist, wie ein Bulldozer agiert. Und wenn der Argentinier gegenüber Schwachen auch eher aggressiv ist, läßt er sich doch von den wenigen, die ihm mit offenem Visier widerstehen, einschüchtern. 

Kurz gesagt, Pell ist ein Panzer und wurde eher gefürchtet. Die Hypothese lautet: daß er zwischen zwei  Feuer geriet. Das "freundliche", klerikale, (dass ist der Klerikalismus, mit dem Bergoglio sich befassen sollte) und das "feindliche",  säkulare und freimaurerische, das in ihm einen Konservativen sah, einen Traditionalisten, der eliminiert werden sollte?

Viele Hinweise lassen das denken, Tatsache ist jedoch, daß die Nachricht von seiner Ernennung in einer ganz besonderen Zeit kam.


Kardinal Brandmüller über die Kirche : "Fluctuat non mergitur!"

Maike Hickson gibt bei LifeSiteNews das Interview wieder, das Kardinal Brandmüller Armin Schwibach zur aktuellen Situation und den Austrittszahlen der Kirche in Deutschland gegeben hat.
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"DUBIA-KARDINAL: KATHOLIKEN, DIE WEGEN DER SKANDALE DIE KIRCHE VERLASSEN, RISKIEREN "EXISTENTIELLES NICHTSEIN  " FÜR ALLE EWIGKEIT.

Kardinal Walter Brandmüller- einer der Unterzeichner der Dubia. warnt Katholiken, die die eine wahre Kirche verlassen, was auch immer der Grund sei, daß sie riskieren, der ewigen Verdammnis zum "existentiellen Nichtsein" zu verfallen.

Die Kirche zu verlassen, sagte Kardinal Brandmüller, bedeutet "ins existentielle Nichtsein zu verfallen und das würde im Augenblick des Todes für immer bedeuten." Brandmüller hat diesen Kommentar vor kurzem in einem Interview gemacht, in dem er über die Gründe einer wachsenden Zahl von Bayrischen Katholiken sprach, die die Kirche verlassen haben.

Er zitierte auch den Hl. Augustinus, der sagte, daß Katholiken wie Zweige sind, die "entweder am Rebstock sind oder im Feuer." Brandmüller sagte auch, er sein trotzdem ermutigt von der wachsenden Zahl junger Menschen" die beschlossen haben, der "Kirche zu dienen" trotz der aktuellen Skandale.

Als er mit Dr. Armin Schwibach sprach- dem Rom-.Korrespondenten der österreichischen Nachrichten-Seite Kath-net- erklärte Kardinal Müller zuerst einige Gründe warum es 2018 eine 25% -ige Zunahme von Katholiken gab, die die Katholische Kirche in Bayern verlassen haben. Er sagte, es gäbe eine Zahl "kutlureller Katholiken" die in der Kirche aus Gewohnheit in der Kirche geblieben sind, aber jetzt wegen der Skandale, die in der Kirche passieren, ausgetreten sind.

"Der scharfe Wind, der zur Zeit durch den Baum der Kirche weht" erklärte Brandmüller "bläst jetzt die toten und vertrockneten Blätter weg."Wenn nur 5%- bis 10% der Katholiken, die Kirchensteuer bezahlten, Sonntags den Weg in die Kirche finden, dannist klar, wie viele wirklich den Glauben haben und praktizieren. "  So machen die offiziellen Schritte zum Verlassen der Kirche nur sichtbar, was schon seit langer Zeit gelebte Realität ist."

In Deutschland müssen Katholiken sich bei Staat registrieren lassen, um die obligatorische Kirchensteuer zu bezahlen. Wenn Katholiken dieses System verlassen, weigern sich die Bischöfe, ihnen die Sakramente zu spenden und erklären sie für exkommuniziert. Ein Problem dieses Systems ist, daß gläubige Katholiken gezwungen werden, Projekte der offiziellen Katholischen Kirche zu finanzieren, die manchmal heterodoxe Projekte fördert.  Zur Verwirrung bei den Katholiken trägt noch bei, daß die Katholische Kirche in Deutschland in vielen Gebieten jetzt offiziell "Wiederverheirateten Geschiedenen" und protestantischen Ehepartnern von Katholiken die Heilige Kommunion erteilt und- was die Lehre und Disziplin der Kirche verletzt.

In diesem Kontext sieht der deutsche Kardinal auch ein andere Gruppe von Katholiken, die jetzt in Deutschland die Kirche verlassen. Das sind diejenigen, die die Kirche "aus ganz anderen Gründen" verlassen. "Das ist ihr Protest gegen einen Apparat der in bürokratischen Strukturen erstarrt ist. Für diese bürokratischen Amtsträger sind die Glaubenswahrheit, die Moralnormen des Evangeliums und die Anbetung Gottes nur eine sekundäre Rolle spielen- wenn überhaupt."


Sandro Magister über den Begriff "Gottes Zorn" in Zeiten der Krise

Sandro Magister setzt sich bei Settimo Cielo mit dem Begriff "Zorn Gottes" auseinander.. den Papst Franziskus überraschend in seiner Abschlußrede beim vaticanischen Gipfeltreffen benutzt hat.
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"DER ZORN GOTTES IST NICHT TABU. DAS GIBT SOGAR PAPST FRANZISKUS ZU."

Während die Aufmerksamkeit durch das Unglück Kardinal George Pells gefesselt war, sollte man eine überraschende Passage der Rede, mit der Franziskus das Gipfeltreffen zum sexuellen Mißbrauch vom 21. -24. Februar nicht übergehen. Er sagte "in der berechtigten Wut der Menschen sieht die Kirche eine Spiegelung des Zornes Gottes."

Der "Zorn Gottes" wird in den Reden des aktuellen Papstes die eher ein unendlicher Strom der göttlichen Gnade sind, selten, sehr selten vorkommen.

Und stattd dessen hat er sich dieses mal auf dieses Gebiet gewagt, das nicht nur für ihn ein sehr beschwerliches Terrain ist sondern auch für die Menschheit aller Zeiten. Weil bereits für das philosophische Denken der Zeit Jesu - für Seneca und Cicero- der Zorn Gottes etwas Undenkbares und Unaussprechliches war. Und auch heute ist es ein fast universales Tabu.

So schrieb diesbezüglich der brillante Jesuit Jean Daniélou, den Papst Paul VI zum Kardinal machte,  in seinem Essay von 1953:
"Wenige andere Ausdrücke schmerzen bescheidene moderne Ohren mehr. Schon die Juden Alexandrias erröteten darüber vor den griechischen Philosophen und bemühten sich, dessen Bedeutung abzuschwächen. Heute erscheint es einer Simone Weil unerträglich, die, wie einst Marcione den Gott der Liebe des Neuen Testaments dem Gott des Zorns des Alten gegenüberstellt. Aber auch im Alten Testament findet man Liebe und im Neuen den Zorn. Wir müssen also die Dinge so akzeptieren, wie sie sind: Zorn ist eine der Einstellungen des biblischen Gottes. Und wir werden noch mehr sagen: Dieser anscheinend anthropomorphe Ausdruck ist vielleicht derjenige, der in seinem Kern die dichteste Ladung des Geheimnisses enthält und uns dabei hilft, tiefer in die göttliche Transzendenz einzudringen. "

Das ist eine Suche, die nach der wahren Meinung des "Zornes Gottes", die die Kirchenväter seit den ersten Jahrhunderten beschäftigte und es ist wichtig sich heute darauf zurück zu besinnen, weil der Ausdruck weiterhin skandalös ist. Das hat Leonardo Lugaresi, ein Spezialist für Kirchenväter und Professsor an der Universität Bologna in einem Aufsatz in einem Buch mehrerer Autoren "Krise und Erneuerung zwischen der klassischen Welt und dem antiken Christentum" getan, das 2015 von Angela Maria Mazzanti herausgegeben und von der Bononia University Press veröffentlicht wurde.