Montag, 29. März 2021

Kardinal R. Sarah bittet den Papst, das Verbot der privaten Messen in St. Peter aufzuheben.

Und er hat Sandro Magister seine Überlegungen zu diesem Verbot zur Veröffentlichung bei Settimo Cielo anvertraut.
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"EXKLUSIV. KARDINAL SARAH BITTET DEN PAPST, DAS VERBOT DER PRIVATEN MESSEN IN SANKT PETER AUFZUHEBEN" 

Seit einer Woche ist jetzt der Petersdom eine stille Wüste. Er wird nicht länger jeden Morgen von den vielen an den zahlreichen Altären gefeierten Messen geweckt. Und das alles auf Grund einer Anordnung, die am 12. März von der ersten Sektion des Staatssekretariates erlassen wurde, der Sektion, die durch ihren Substituten einen direkten Draht zum Papst hat- eine Anordnung, die alle privaten Messen untersagt und nur kollektive Messen zulässt- nicht mehr als vier am Tag und nur an vorgebenen Zeiten und Orten. 

Die Anordnung steht auf Geschäftspapier, hat aber keine Unterschrift und keine Protokoll-Nummer. Auch ist sie nicht an den adressiert, der der natürliche Empfänger sein sollte, der Kardinalerzpriester der Päpstlichen Basilika, die am Ort des Martyriums und der Grabesstätte des Apostels Petrus errichtet wurde. Juristisch gesehen ist sie ein Entwurf. 

Dennoch ist ist sie in Kraft getreten. Aber sie hat auch maßgebende Proteste ausgelöst. 

Der folgende Text, der Settimo Cielo zur Verlöffentlichung anvertraut wurde, stammt von Kardinal Robert Sarah, der bis zum vergangenen 20. Februar Präfekt der Liturgie-Kongregation war und deshalb am meisten qualifiziert ist, über diese Angelegenheit zu sprechen. 

Sein Protest endet mit einem Appell an Papst Franziskus. 

"Ich bitte den Hl. Vater demütig, die Rücknahme der kürzlich vom Staatssekretariat formulierten Normen anzuordnen, denen es sowohl an Gerechtigkeit als auch an Liebe mangelt, die nicht mit der Wahrheit des Gesetzes übereinstimmen, die nicht das Decorum der Zelebration, der frommen Teilnahme an der Messe und die Freiheit der Kinder Gottes fördern sondern eher gefährden. " 

Es bleibt abzuwarten, ob Franziskus antwortet und wie. 

" BEOBACHTUNGEN ZU DEN NEUEN  NORMEN FÜR DIE MESSEN IN SANKT PETER"

von Robert Kard. Sarah

Ich möchte meine Stimme spontan den Stimmen der Kardinäle Raymond L. Burke, Gerhard L.Müller und Walter Brandmüller hinzufügen. die bereits ihre Gedanken bzgl.  der Vorkehrung vom 12. März formuliert haben, die das vaticanische Staatssekretariat getroffen hat, die private Feiern der Eucharistie an den Seitenaltären des Petersdoms verbietet.

Drei Schlüsselbegriffe eines Pontifikats

In seiner heutigen Kolumne bei Monday in the Vatican analysiert A. Gagliarducci die drei Schlüsselbegriffe, die er dem Pontifikat von Papst Franziskus zuordnet und ihre Auswirkung auf  Klerus, Kirche  und die Wahrnehmunbg durch die Medien. 
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"PAPST FRANZISKUS - DREI SCHLÜSSELWORTE DES PONTIFIKATS" 

Es gibt drei Schlüsselworte des Pontifikats von Papst Franziskus, drei Worte, um die sich viele der Entscheidungen des Papstes drehen: Synodalität, Klerikalismus und Mißbrauch. 

Diese drei Schlüsselworte sagen wahrscheinlich mehr über die Regierung von Papst Franziskus aus als die Ausdrücke, die sofort die Aufmerksamkeit der Öffentliche Meinung erregten, so wie die "nach außen schauende Kirche", die "Kirche im Zustand dauernder Mission", "die Kirche als Feldlazarett". Während das Formeln der päpstlichen Kommunikation sind, der Weg auf dem er sein Denken in die Praxis umgesetzt und verstanden wissen will,  repräsentieren die Schlüsselworte  einen Regierungsstil, eine Weltsicht und die zukünftige Richtung. 

Das erste Schlüsselwort ist Synodalität. Seit der Veröffentlichung der als programmatisches Manifest des Ponbtifikats betrachteten Apostolischen Exhortation Evangelii Gaudium hat er zu erkennen gegeben, daß er die Ortskirchen unterstützen will. In Evangelii Gaudium wurde sogar spekuliert, daß einige Funktionen der Glaubenskongregation den Ortskirchen übertragen werden könnten..

Diese Idee der Synodalität wird im großen Stil öffentlich gemacht,. Sie schließt verschiedene Entscheidungen ein: die Einrichtung des Rates der Kardinäle, internationale Gipfeltreffen zum Mißbrauch wie im Februar 2019 und sogar -eine zeitlang- eine neue Form der ad-Limina-Besuche wg. besonderer Situationen,  ohne die Initiativen wie Begegnungen mit der Synode der Ukrainisch-Griechisch-.Katholischen Kirche zu erwähnen. 

Die Wichtigkeit des Papstes für eine Institution wie die Bischofs-Synode, deren Generalsekretär immer ein Kardinal ist.- und einer der ersten Kardinäle, die Papst Franziskus kreierte- sollte nicht vergessen werden. 

Tweet zum Tage

 "Benedikt XVI zelebriert Palmsonntag mit Msgr. Georg Gänswein und einer der Memores domini" 

George Weigel findet neben Schlechtem auch Gutes am seit März 2020 vergangenen Jahr

Goerge Weigel berichtet bei firstthingsfirst über einige gute Nachtirchten für Katholiken, die es im vergangenen Jahr auch gab. 
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"GUTE NACHRICHTEN NACH EINEM SEHR SCHLECHTEN JAHR"

Es ist nicht nötig noch einmal das Furchtbare des Jahres der lockdowns, shutdowns und anderer downs durchzuarbeiten, das Mitte März 2020 begann. Unter den Fehlschlägen, die ernste Folgen haben werden sind die unfähiger lokaler Regierungen. Wenn Amerikaner einen robotergroßen Roboter in SUV-Größe zu einem 292 Millionen Meilen entfernten Planeten fliegen und ihn dann auf einem münzgroßen Fleck landen lassen können- warum können wir dann nicht Impfstoffe schnell verteilen? (Vielleicht sollte das Imofprogramm von Jet-Propulsion-Laboratory des NASA geleitet werden, einer Regierungsagentur, die zu wissen scheint, was sie tut).

Aber genug der Klagen. In diesem letzten Jahr sind auch gute Dinge passiert und weil die Kirche in die Hl. Woche startet, ist es Zeit einige von ihnen zu erkennen; dankbar zu sein für die beispielhaften Katholiken, die diese wichtigen Initiativen ermöglicht haben; und für ihr zukünftiges Blühen zu beten. 

Die "Nones" die behaupten keinerlei relkigiöse Buindung zu haben, weil sie denken, daß die Wissenschaft die Religion nutzlos gemacht hat, ebenso wie jene, die wissen, daß das Wissenschaft-Religion-Gespräch eine der interessantesten Begegnungen ist, die es heute gibt, sollten einen Blick in die websites der Society of Catholic Scientists werfen. Aus dem Stand ist die Society seit 2016 auf über 1300 Mitglieder in 50 Ländern angewachsen. Als Forum für den Austausch unter Wissenschaftlern -fördert die Gesellschaft die Christliche Gemeinschaft . Als Ressource für die Kirche, bietet die Gesellschaft  zugängliches, glaubhaftes Material für die, die mit der Weitergabe der Wahrheit beauftragt sind, in einer Kultur die sich die Wissenschaft oft als einzgige Quelle der Wahrhreit vorstellt. Als Vereinigung auf ihrem Gebiet führender Wissenschaftler beweist die bloße Existenz der Gesellschaft, daß Wissenscaftlicher Rigor und religiöse Überzeugung kompatibel sind. 

Sonntag, 28. März 2021

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes über Palmsonntag und die Chrisamöle...
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"PALM-...ODER ÖLBAUM...SONNTAG?"

Diejenigen, die die Vor-Pacelli-Texte für Palmsonntag gelesen haben, werden bemerkt haben, daß Ölbaumzweige ebenso oft vorkommen wie Palmzweige. Das ist kaum überraschend. Der Herr reitet vom Ölberg aus ein-im Griechischen to oros ton elaion (der Hl. Augustinus schlug dafür dreist die Übersetzung "Berg der Öle" vor). Wenn man uns also sagt, daß die Menge Zweige von den Bäumen schnitt (ekopton) - können wir ebenso gut schließen, daß hauptsächlich Zweige von Olivenbäumen gemeint sind.

Diese Texte spielen auf den Ölzweig an, den Noah von seiner ausgesandten Taube empfängt; und das erklärt uns, daß "succuli olivarum spiritualem unctionem advenisse quodammodo clamant" die Öl-Zweige schreien, daß eine spirituelle Salbung kommt. 

Sie ist in der Tat gekommen. 

Weil: diese Symbolik der Oliven die Verbindung zur Weihe des Chrisam herstellt, die traditionell mit Gründonnerstag assoziiert wird. Dem Tag, an dem die Öle vom Bischof gesegnet oder geweiht werden. der diese Weihe traditionell mit zwölf  Priestern konzelebrierte.  In den guten, alten wirklich kollegialen Tagen-vor dem Konzil- bliesen alle diese Priester den Geist, den sie kollegial mit dem Pontifex teilen, den Ölen ein. (Ich nehme an, daß die Erneuerer derlei aufbauende Traditionen eliminiert haben, weil sie im Ritus Platz für ihre neue Idee schaffen mußten, daß alle Priester ihr Weihegelöbnis erneuern.) 

Dieses Chrisam wird bei den christlichen Initiation in der Oster-Vigil ,benutzt um das Sakrament der Konfirmation (oder Weihe) zu verleihen. Diese Verwendung ist wohl als apostolisch zu betrachten, weil in der griechisch-römischen Welt die Verwendung von Ölen regelmäßig die Waschungen begleitete. 

In der Lateinischen Kirche wird das Öl auch bei der Weihe benutzt,,,,und bei einigen anderen feierlichen Konsekrierungen. In der Church of England wird der Monarch immer noch gesalbt, auch wenn ich nicht sicher bin, ob das Öl als Chrisam angesehen wird. (Ich glaube, es ist das Vorrecht des Dekans von Westminster, es zu segnen) Jetzt, wo  das Chrisam (glaube ich) in jeder Diözese der Church of England konsekriert wird, frage ich mich, was die hochheimliche Akte mit dem Titel "Neue Krönung" vorschreibt. 

Unser letzter Monarch -sowohl de jure als auch de facto- König James VII und II , wurde gemäß dem Römischen Pontifikale vom Nuntius gekrönt; und dann noch einmal vom Erzbischof von Canterbury!  

In der Church of England - als sie einmal aufhörte, Dinge  zu verbieten- neigen sie zum anderen Extrem und werden ganz fanatisch dabei, die armen erstaunlichen Schätzchen. Als ich in Oxford zum Priester in St. Thomas-Märtyrer ernannt wurde, meiner letzten Dienststelle vor dem Ordinariat, fragte mich der Erzdiakon, ob ich gesalbt werden möchte. "Um Himmelswillen, nein!" schrie ich "halten wir es so einfach wie möglich". 

Traditionell wurde das Chrisam-Öl als so heilig betrachtet, daß der Hl. Cyril von Jerusalem (den Gregory Dix einmal als einen "sehr extremen Kirchenmann" beschrieben hat) seine Konsekrierung als der Transsubstantiation der Eucharistie-Elemente gleichwertig betrachtete, mit dem Ergebnis, daß es seiner Ansicht nach Charisma Christi wurde und Ergebnis Seiner Gottheit (tes autou theotetos energetikon) (Als diese Katechese der postkonziliaren Liturgia Hororum eingegliedert wurde, wurde dieser exotische Paragraph eliminiert!!)

Bei einigen Byzantinern ist die Weihe des Chrisams dem Patriarchen vorbehalten. Man versteht  warum."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke 

 

Tweet zum Palmsonntag


Fundstück

Wie CNA berichtet, hat Erzbischof Georg Gänswein beim jährlichen Neuropsychiatrischen Kongress der Siegmund-Freud-Universität in Wien -in Zeiten von Covid-19- einen virtuellen Vortrag zum Thema "Wege aus der Angst" gehalten. 
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Der Vortrag beginnt so- ZITAT:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie sind – im Gegensatz zu mir - alle Fachleute der Seele, wenn ich das recht verstehe. Umso herzlicher danke ich Professor Bonelli für seine Einladung, als Laie vor Ihrem Kreis sprechen zu dürfen, und kann mein Staunen doch kaum verhehlen kann, dass er sich mit seinem Anliegen ausgerechnet an mich gewandt hat.

Denn mein Beitrag für Ihre Tagung "Krise & Chance" soll sich ja dem Themenkomplex: "Wege aus der Angst" zuwenden und Fragen wie "Resilienzfaktor Religion?" oder "Macht uns der Glaube krisenfest?" für eine unsystematische kurze Reflexion darüber, welch stärkenden Trost der Glaube in dieser Zeit der Krise zu bieten hat, den die Welt sonst nicht geben kann." (...)

Quelle: CNA, EWTN 

Samstag, 27. März 2021

M.Tosatti zum Urteil des Londonder Richters, das Kardinal Becciu von allen Vorwürfen freispricht....

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae einen Sammelbeitrag von Korazym org. zum Urteil des Londoner Richters Baumgartner im Fall Kardinal Beccius und der Londoner Immobilie . 
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"DIE SCHANDE DER CAUSA BECCIU. EINE UNGERECHTE UND DESPOTISCHE ENTHAUPTUNG" 

Liebe Stilumcuriale, es erscheint uns richtig, den gesamten Artikel zu veröffentlichten, der sich in Wirklichkeit aus mehreren Beiträgen zusammensetzt. Veröffentlicht wurde er von Korazym.org zum Thema der Immobilie in der Sloane Avenue in London und der Diffamierungskampagne gegen Kardinal Angelo Becciu  und andere Personen. Ausgangspunkt ist das Urteil (42 Seiten) eines britischen Richters. Alles das wirft einen dramatischen Schatten auf die Amtsträger im Vatican. Und nicht nur: vergessen wir nicht die Art und Weise, in der der Purpurträger vom regierenden Pontifex behandelt worden ist. Sicher werden Sie sagen: sein Fall ist nicht der einzige: es genügt. an die Mitarbeiter der Glaubenskongregation zu denken, die ohne Erklärung verjagt wurden, an die Behandlung von Kardinal Müller, die Entfernung von Msgr. Gänswein, die Enthauptung ( zum Glück symbolisch) des Großmeisters des Malteser Oordens- und wir haben sicher jemanden vergessen. Aber es scheint klar zu sein, daß wir uns menschlich angesichts einer despotischen Amtsführung befinden, und weiter, impulsiv getroffenen Entscheidungen- ohne jede ruhige Überlegung oder Wertung der Bestandteile und ohne daß der Gegenpart antworten kann. Und jetzt? Gibt es irgendeine Entschuldigung, eine Wiedergutmachung des begangenen Schadens? Davon wissen wir nichts. Aber lesen Sie und bilden Sie sich Ihre Meinung.

§§§

Kehren wir zur Nachricht vom 42-seitigen Urteil mit 140 Punkten vom 10. März 2021 zurück, das Richter Baumgartner, Richter des Königlichen Gerichts von Southwark in London, verkündet hat. Eine wirkliche kalte Dusche für die gesamte Ermittlung des Vaticans- schreibt Franca Giansoldati im Messagero- ein Urteil, das Stück für Stück, präzise und detailliert das Anklagesystem im Skandal um die Londoner Immobilie demoliert hat.  Das ist ein echtes Dossier, das die Linie bestätigt, der wir von Anfang an gefolgt sind: Kardinal Angelo Becciu wurde zu Unrecht auf schrecklich rücksichtslose Weise beschuldigt, ausgedacht von raffiniertn Köpfen, mit Hilfe verleumderischer "Nachforschungen" von Fälschern vom L´Espresso verbreitet,  mit dem Ziel, ihn vom nächsten Konklave auszuschließen. Sandburgen, die trotz der Schwerkraft unter den Wellen der Wahrheit zusammenbrechen.

Der Londoner Richter Baumgartner schreibt schwarz auf weiß,  daß die öffentlichen Amtsträger des Vaticanstaates es schlechter machen als die italienischen, worüber wir schon bei verschiedenen Gelegenheiten berichtet haben.
Gestern haben wir über das Londioner Urteil berichtet. 
Heute schreibt Renato Farina im Libero "Damit wir uns richtig verstehen- das in den vergangenen in  London erlassene Urteil erwähnt Becciu nicht namentlich, es gibt auch nicht den kleinsten Hinweis auf seine Beteiliung am Geschehenen. 
Die Niederlage des Vatikans wurde erstmals vom Corriere della Sera enthüllt, dann von Repubblica und Domani aufgegriffen. Seltsamerweise wurde sie vom Vatikan und von katholischen Körperschaften verschiedener Ränge ignoriert, um zu vermeiden, daß der Blick auf die sehr schwerwiegenden Auswirkungen des Londoner Urteils auf die im Schatten der Kuppel praktizierten inquisitorischen Methoden und auf die Notwendigkeit einer WIedergutmachung des erweiterten  Schadens fällt, den insbesondere Becciu, aber auch verschiedene andere Personen erlitten haben, die ohne Beweise als "Verschwörer" behandelt und auf der Grundlage eines reinen "Verdachts" (Baumgartners Wort) verfolgt wurden ".
Über das Urteil hat gestern auch der "Faro di Roma" ( wie wir berichtet haben) und die Vaticanista Franca Giansoldati im Messagero und Nicole Winfield per Associated Press berichtet. Wir geben im Folgenden diese beiden Artikel wieder- nach dem von Renato Farina im Libero.

Das Schisma, ein verlorenes Pokerspiel und die Meuterei der DBK....

Fr. Raymond d Souza  kommentiert für den National Catholic Register die Reaktionen des Vaticans auf das deutsche Schisma. 
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Kommentar : Das deutsche Pokerspiel des Hl. Vaters ist gescheitert. Er hat die offene Hand gereicht und bekam eine Faust zurück.

"DAS SCHISMA DROHT. DIE VORSÄTZLICH REBELLISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND" 

Im März 2013 sprach darüber, wie sehr er sich eine "arme Kirche für die Armen" wünsche. Am 8. Jahrestag ist es die reichste aller Länderkirchen, die sein ganzes Pontifikat bedrohen.

Der Hl. Vater hat sein 9. Jahr mit einem weiteren Versuch begonnen, die rebellische Kirche in Deutschland zu zügeln. EIn Dokument der Glaubenskongregation hat festgestellt, daß die Kirche nicht die Macht hat, gleichgeschlwechtliche Verbindungen zu segnen. 

Kardinal Blase Cupich- Chefinterpret der pastoralen Prioritäten des Hl. VAters beim us-amerikanischen Episkopat, sagte, daß es im Statement der Glaubenskongregation "nichts Neues" gibt. Dennoch hat es in  Deutschland einen "Feuersturm" entfacht, mit Hunderten von Theologen und einigen Bischöfen, die ihren Widerspruch ausdrückten. In den USA wurde die Anklage gegen die CDF vom Jesuiten-Maganzin "America" angeführt. 

Tatsächlich hat Americas Romkorrespondetn lang und breit ausgeführt, daß Franziskus irgendwie nicht wirklich meint, das die CDF sagte, obwohl der Publikation seine öffentliche und offizielle Zustimmung gegeben hat. 

O Connel´s Bemühungen wurden leicht lächerlich, als er argumetnierte, daß das Verbot der privaten Messen im Petersdom vom 12. März. sicher abbildeten,was Papst Franziskus sich sehnlichts wünschte, obwohl das mit ihm nichts zu tun hatte, während die Feststellung der Glaubenskongregation vom15. März bezweifelt werden müsse, obwohl der Hl. Vater ihr ausdrücklich zustimmte. O´Connell ist de facto der Stenograph des päpstlichen Hofes, dem die Zustimmung der Entouraqge von papst Franziskus sicher ist. 

Die sich gegenseitig widersprechenden angbotenen Erklärungen zeigen das Angst-Niveau in diesen Kreisen an. Es gibt große Angst, weil das große progvressive Pokerspiel des Pontifikatrs von Papst Franziskus versagt zu haben scheint. 

Während er zuerst denn Wunsch nach einer "armen Kirche für die Armen" ausdrückte, hat der Hl. Vater die lange gewünschte Agenda der reichen Kirche verfolgt. 

Er ist drei Schlüssel-Themen angegangen, die den reichen Ortskirchen in Europa, voran der deutschen- lwichtig sind: Hl. KOmmunion für wiederverheiratete Geschiedene, Autorität über liturgische Übersetzungen und mehr lehramtliche Autortität für die nationalen Bischofskonferenzen. Alle drei wurden untter dem Banner der "Synodalität" vorangebracht, Alle drei Fragen wurden defintiv durch den Hl. Johannes Paul II und Benedikt XVI  definitiv gelöst- in Familiaris Consortio, Liturgiun Authenticam und Apostolis Suos- die alle auf gewissen Weise der liberalen Mehrheitsflügels der DBK mißfielen, Die wachsenden Ortskirchen  im Süden der Welt- die zhur Zeit armen Kirchen- hatten wenig Interesse an der nach Innen gerichteten deutschen Agenda. 

Freitag, 26. März 2021

George Weigel demontiert einen allgegenwärtigen Häretiker

und Cheerleader der Politik des gegenwärtigen Pontifikates - Massimo Faggioli. Und das tut er  in "The Catholic World Report" in einer gründlichen und fundierten Widerlegung einer Kritik Faggiolis an einem Artikel, den George Weigel vor kurzem in der Washington Post veröffentlicht hat.
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"DIE SOTTISEN DES PROFESSOR FAGGIOLI"

Da ist etwas furchtbar Unrichtiges daran, wie Massimo Fagiolli das derzeitige China versteht und an seiner Verteidigung der vaticanischen Ostpolitilk der späten 60-er und 70-er Jahre. Dier Verteidigung des Zweifelhaften durch die Schlechtinformierten kann zu Unsinnigem führen - und genau das ist die slippery road, auf die Villanovas Massimo Faggioli in seiner Kritik an meinem kürzlich erschienenen Artikel der Washington Post und meinen anderen Schriften gerät, in denen ich eine direktere Verteidigung der Religionsfreiheit und anderer grundlegender Menschenrechte in China fordere.
Professor Faggioli bemängelt, daß meine Meinung von der aktuellen China-Politik des Vaticans eine "US-zentrierte Weltsicht und einen US-zentrierten Katholizismus wiederspiegelt". Tatsächlich habe ich in der "Serie von Artikeln" zum Vatican-China-Abkommen, die Faggioli .verletzend findet, immer betont, daß meine Kritik eine grundlegend evangelische ist; daß die Vertragsabschlüsse des Vaticans mit einer zunehmend repressiveren chinesischen Regierung die Verkündigung des Evangeliums behindern- jetzt und in Zukunft. Wenn sich China dann am Ende -nachdem die aktuelle Regierung nur noch eine traurige Erinnerung ist- zur Welt öffnet, wird China das größte christliche Missionsgebiet sein, seit die Europäer im 16. Jahrhundert in die westliche Hemisphäre kamen. Der Katholizismus wird bei der post-kommunistischen Evangelisierung Chinas einen schwerwiegenden Nachteil haben, wenn die Kirche wegen ihres Kotaus vor einem verachteten und untergegangenen Regime erinnert wird, während die religiösen Gemeinschaften, die gegen das alte Regime oppponiert haben, sich einer Glaubwürdigkeit erfreuen können, die sie durch ihren Widerstand gegen Gottlosigkeit und Tyrannei erworben haben. 

Was dieses Urteil mit einer "US-zentrierten Weltsicht" und mit "US-zentriertem Katholizismus" zu tun haben soll, ist nicht klar. 

Dann ist da Faggiolis Verteidigung der Vatican.-Ostpolitik der späten 60-er und 70-er Jahre: die diplomatische Bemühung ein Übereinkommen mit den kommunistischen Regimes hinter dem Eisernen Vorhang zu finden. 

Peter Hahne: Was zur Hetzkampagne gegen Kardinal Woelki gesagt werden muß

in seinem Beitrag für charismatismuswordpress läßt Peter Hahne es nicht an Klarheit fehlen, was die Teilnahme der "Brüder im Bischofs- und Priesteramt" am -wie er es nennt- beispiellosen Kesseltreiben gegen den Kölner Erzbischof betrifft.
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Unter dem Titel: 

"ALS KARDINAL WOELKI DURCHS FEGEFEUER GING"

beginnt der Beitrag so: ZITAT

 "Die Kirche zeigt Gesicht. Wieder einmal. Und zwar ihr wahres. Diese ganze Bigotterie schreit zum Himmel. Der „Fall“. Woelki ist ein erneutes Beispiel für das gnadenlose Pharisäertum eines Klerus, der sich gern gegenseitig als „Brüder“ anspricht.

Was für eine Mogelpackung! Der Kölner Erzbischof stand wie kein anderer im (öffentlichen!) Feuer seiner „Mitbrüder im Bischofsamt“. Und das war kein „Glutofen voller Liebe“ (Martin Luther), das war Fegefeuer auf Erden. Ein beispielloses klerikales Kesseltreiben.RanghöchstZeitgeistliche, ganze Ordinariate übertrafen sich unverhohlen in verbaler Steinigung.
Woelki habe die Aufklärung der Kölner Missbrauchsskandale vertuscht und verschleppt, habe der Gesamtkirche schwer geschadet und sei der Hauptverursacher der Massenaustritte — übrigens auch aus der EKD gleich mit. Zusammen mit willfährigen Journalisten wurde gegen den Kardinal gehetzt und getrommelt, was das Zeug hält.

Und nun? Kein einziger der Fegefeuer-Hirten hat so gründlich aufgeklärt und Maßnahmen ergriffen wie Woelki. Diese ganzen „Greta ist wie Jesus“-Phantasten, angefangen vom Berliner Oberhirten Koch, sind schnell in Deckung gegangen."   (...)

Quelle: P.Hahne. charismatismuswordpress

 

Venedig feiert Geburtstag

 CNA Rom berichtet über den gestrigen 1600. Jahrestag der Gründeung Venedigs, der u.s. mit einer von Patriach Francesco Moraglia mit einer Hl. Messe in Markus-Dom begangen wurde und zitiert aus der Predigt des Patriarchen. 
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"VENEDIG BEGEHT DEN 1600. JAHRESTAG SEINER GRÜNDUNG. MIT EINER MESSE IM MARKUS-DOM" 

Die Italienische Stadt der Kanäle und Lagunen hat an Donnerstag ihren 1600. Geburtstag mit einer Messe im Markus-Dom gefeiert. Der Patriarch von Venedig, Francesco Moraglia, sagte in seiner Predigt am 25. März, daß die Stadt Venedig auf "Fundamenten gebaut ist, die nicht nur menschlich- also vergänglich waren, sondern auf eine bestimmte Weise transzendent."

"Venedig wollte seine Anfänge und seine Geschichte an eine Gründung des chrsitlichen Galubens binden und so folgte die der Mutter Jesu, Maria. mit der sie immer und ohne Untrebrechung verbunden bleibt" sagte Moraglia. Venedig wurde am 25. März 421 gegründet, als der Bau der Kirche des Hl.- Jakobs auf der Insel, die jetzt als Rialto bekannt ist, begann. Der Patriarch stellte fest, daß ein Text aus dem 11. Jahrhundert diesen Tag der Gründung als den Montag der Hl. Woche beschreibt.

"Daß Venedig in gewissem Sinn den Bau einer Kirche als seinen Anfang erkennt, sagt uns, daß die Stadt nicht als absolute Realität wagrgenommen wurde, ImGegenteil. es bedeuitet, daß da etwas über ihr ist, vor ihr kommt und nach ist bleibt" sagte der Bischof, Das ursprüngliche Ereignis- das Bauen einer Kirche- sagt uns, wie die Dimensionen des Christlichen Glaubens als öffentlich relevant anerkannt....und nicht der politischen Macht untergeordnet werden" sagte er.

Der Patriarch wies auf die zahlreichen künstlerischen Darstellungen der Verkündigung hin,m die seit Jahrhunderten in Venedig in den Kirchen und öffenbtlichen Gebäuden der Stadt zu finden sind. Er hob besonders die Basilika Santa Maria della Salute hervor,   zwischen dem Canale Grande und dem Giudecca-Kanal gelegen, wo eine Bodeninschrift verkündet: "Unde origo inde salus". 
D.h. "Wo der Ursprung ist -von dort kommt die Rettung"  erklärte Moraglia und stellte fest, daß diese Kirche Unserer Lieben Frau der Guten Gesundheit geweiht war, von defr die Venezianer sagen, daß die die Stadt 1638 vor einer schrecklichen Seucht rettette. 

Auch Kardinal Brandmüller widerspricht ....

dem Verbot der privaten Messen im Petersdom -  und das hat er in einem Beitrag für die Tagespost getan. Auch LifeSiteNews berichtet. Es lohnt sich den zu lesen. 
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Unter dem Titel.

"VERBOT VON PRIVATMESSEN: VERSTÄNDNISLOSIGKEIT UND VERÄRGERUNG" 

beginnt der Artikel so:

"Eine auch in den Medien bekannt gewordene Anordnung des vatikanischen Staatssekretariats verfügt, dass ein einzelner Priester zur Feier der heiligen Messe im Petersdom nicht mehr zugelassen, sondern zur Teilnahme an einer Konzelebration anzuhalten sei. Darüber herrscht im Vatikan allgemeine Verwunderung, Verständnislosigkeit und Verärgerung.

Fragen zu Form und Inhalt des Schreibens

Indes wirft das genannte Schreiben hinsichtlich seiner Form wie seines Inhalts manche Fragen auf. Daß das Schreiben weder Protokollnummer noch Unterschrift aufweist, sondern nur den Stempel des Staatssekretariats samt der Paraphe des Substituten trägt, erweckt Aufmerksamkeit, ja Zweifel. Insbesondere deswegen, weil das Staatssekretariat für die Basilika von Sankt Peter keine rechtliche Zuständigkeit besitzt. Diese kommt vielmehr dem Kapitel von Sankt Peter unter dem Vorsitz des Kardinal-Erzpriesters zu."  (...)

Quelle: Kard. Brandmüller, Die Tagespost 

Donnerstag, 25. März 2021

Christliche Kunst am Abend

 Mariae Verkündigung ,  Pietro Perugino 1489 

Fr. Hunwicke spricht....

heute bei liturgicalnotes über Jahrestage und päpstliche Nuntien ...
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"DREISSIG JAHRE; ZEHN JAHRE... ECCE SACERDOS MAGNUS!"

Mariae Verkündigung 1991, vor 30 Jahren wurde durch den Tod von Erzbischof Marcel Lefebrvre gekennzeichnet. Meine wärmsten Grüße und besten Wünsche gehen an meine Freunde, Brüder im Priesteramt, dieser bewundernswerten Gesellschaft. 

Und heute vor zehn Jahren errichtete Papst Benedikt XVI (ad multois annos, plurimosque annos) das Ordinariat Unserer Lieben Frau von Walsingham. 

Und heute besucht der Apostolische Nuntius unsere Hauptkirche in London, um die Öle zu weihen. 

Man sagt uns, daß er gebeten hat, predigen zu dürfen. Genau das hätte ich auch getan. An so einem Tag wie diesem schreibt sich die Predigt mehr oder weniger von selbst. Was würden Sie, lieber Leser, angenommen Sie hätten die Gelegenheit, in Ihrer Predigt sagen? Ich -würde dem Ordinariat wg. dieser Jahre gratuliert haben....Jahrzehnte, wenn nicht eher Jahrhunderte ...in denen ihre zukünftigen Mitglieder gegen Liberalismus, Indifferentismus und Synkretismus und die ganzen anderen modernistischen Häresien in der Church of England bekämpft haben; Ich würde warm über das gute Gespür von Papst Benedikt sprechen. der so gnädig und enthusiastisch solche gesunden Katholiken zur vollen Kommunion mit dem Stuhl Petri eiingeladen hat; und ich würde meine Zuhörer dazu drängen, ihren besonderen Beitrag zum Leben des englischen Katholizismus beizutragen und den ruhmreichen Kampf  gegen ...im Wesentlichen-... die selben Feinde weiter zu kämpfen.

Vatican-Diplomaten sind meiner Meinung nach,eine sehr gute Sache. Bei unserer letzten Chrisam-Messe vor der Pestilenz, sprach der damalige Nuntius, der im Te igitur taktvollerweise unseren Ordinarius als "Keith, unser Bischof " an...eine sehr annehmbare captatio benevolentiae. Vor ihm war da Tony Mennini, dessen buntes früheres Leben im Diplomatischen Dienst dem eines James Bond glich,(aber ohne den Sex und die Beretta). Mennini hat zwei gesunde Bischöfe für die englische Bischofsbank ernannt; dann machte ein Gerücht die Runde, daß ein altersschwacher englischer Bischof sich in Rom beklagt habe, daß so ein unausgewogener Episkopat geschaffen werde! Meine Güte, was das für eine böse Sache gewesen wäre! 

Sogar wenn diese Geschichte nicht wahr wäre, war sie ben trovato . Wohlgemerkt: Erzbischofs Tonys liturgische Instinkte waren nicht besonders schwankend. Man hatte das Gefühl, daß die Öle von Fr. Lloyd geweiht wurden...was nicht das Schlimmste war. Vivat Spiritus Couratínianus.