Sonntag, 3. April 2022

Christliche Kunst

  "Die Jungfrau mit dem Kind",   Rogier van der Weyden, 1454

Die "vier Prinzipien" des theologischen Denkens des Papstes: ein Betrug?

LifeSifeNews veröffentlicht die Analyse der sog. "Vier Prinzipien" des theologischen Denkens von Papst Franziskus des französischen Journalisten Jean-Louis Moreau.
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"EIN POLITISCHER BETRUG: EIN FRANZÖSISCHER AUTOR ENTLARVT DIE 4 PRINZIPIEN, DIE DAS DENKEN VON PAPST FRANZISKUS BESTIMMEN"

Wir verdanken dem früheren französischen Reporter Jean-Pierre Moreau diese sehr genaue und in die Tiefe gehende Studie der "vier Prinzipien" des Papstes. 

ANALYSE

Papst Franziskus´ 4 Prinzipien "Zeit ist größer als Raum, Einheit überdauert Konflikt, das Ganze ist größer als ein Teil, Wirklichkeit ist wichtiger als Ideen" sind weithin bekannt ind werden oft als Struktur seiner Theologie präsentiert. Trotz ihrer Unwichtigkeit und Banalität sind sie als Pfeiler der Sozial-Doktrin der Kirche angepriesen worden, sogar als neues Element des Lehramtes der Kirche und Zeichen eines zutiefst originellen Zugang des argentinischen Papstes gelobt. 

Aber was bedeuten sie? Woher kommen sie? Noch wichtiger, welchen Zielen dienen sie?

Es ist viel über sie geschrieben worden, aber wir verdanken einem früheren franzöischen Reporter Jean-Pierre Moreau eine sehr genaue und tiefgreifende Studie der "vier Prinzipien" . Moreau hat Südamerika ausführlich bereist, wohin er vom Figaro-Magazin zusammen mit einem anderen Journalisten und einem Film-Team geschickt wurde, um die Protagonisten der südamerikanischen Befreiungs-Theologie, zu untersuchen, für die er eine Autorität war und ist. 

LifeSite freut sich, Jean-Pierre Moreaus Studie zu Papst Franziskus´"Vier Prinzipien" , die klar erklärt, wo ihr Urspurng liegt, präsentieren zu können - und das ist nicht dort, wo die Hagiographend und enge Mitarbeiter des Papstes sagen. Sie sind- erklärt Moreau Kriterien und Prinzipien um Macht zu erlangen und zu behalten und man kann sie vor allem im Denken des ...Präsidenten General Juan Peron finden. Er nennt sie einen "politischen Betrug" und zeigt wie sie mit der "Theologie des Volkes" verbunden sind. 

Um das Handeln, die politischen Vorlieben und spezielle Form der Spititualität des gegenwärtigen Papstes zu verstehen, seine Abneigung gegen traditionelle Formen von Lehre und Liturgie- ist dieser Text wirklich von größter Bedeutung. 

(Aus dem Französischen übersetzt von Jeanne Smits für LifeSiteNews)

DIE VIER PRINZIPIEN: Ein politischer Betrug

" Der Fortschritt beim Aufbau eines Volkes in Frieden, Gerechtigkeit, und Brüderlichkeit hängt von bier Prinzipien ab, die mit den fortwährenden Spannungen verbunden sind in jeder sozialen Realität gegenwärtig sind. Sie entsatmmen den Pfeilern der Sozialdoktrin der Kirche, die als "primärer und fundamentaler Referenzpunkt für die Interpretation und Wertung sozialer Phnänomene dient" (Evangelii Gaudium 221)

Welches sind diese vier Prinzipien? Es sit möglich, daß Sie -auch ohne Evangelii Gaudium gelesen wo sie in den Paragraphen 221, 226, 231 und 234 erscheinen, schon von Ihnen gehört haben, auch weil Franziskus sie wiederholt.

1. Zeit ist größer als Raum
2. Einheit setzt sich gegen Konflikt durch
3. Das Ganze ist größer als ein Teil
4. Realität ist wichtiger als Ideen.

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute noch einmal über Texte zu Lesungen der Karwoche aus der Zeit vor den Reformen von Papst Pius XII und in einem zweiten post 

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"KANON COURATIN? (2)

Lectio II, Die Flut (Genesis 5,6,7,8)

1. Am Anfang lag Finsternis über dem Abgrund. Die Urwasser stehen für Dunkelheit und für das Nichts. Aber sobald sich der Geist Gottes über das Wasser bewegte, wurde Licht und der Schöpfungsakt begann. Wasser, das Symbol der Zerstörung, wird zum Symbol der Fruchtbarkeit und des Lebens.

2. Nach dem Sündenfall des Menschen und der Verderbtheit des Menschengeschlechts sah Gott, daß die Bosheit der Menschen auf der Erde groß war und es reute den Herrn, daß er den Menschen auf der Erde erschaffen hatte und der Herr sprach:  "Ich will die Menschen, die ich erschaffen habe, vom Erdboden weg vernichten.“ Und er entfesselte noch einmal die Zerstörungskraft der Urtiefe, die er anfangs durch die Kraft des Geistes Gottes in die lebenspendenden Wasser der Schöpfung verwandelt hatte. Aber dieselben Wasser, die die Bösen durch Ertrinken vernichten, retten den rechtschaffenen Noah und seine Nachkommenschaft, indem sie die Arche hoch über der Zerstörung der Welt schwimmen lassen.

3. So läßt Gott die zerstörerischen Wasser erneut über die menschliche Rasse durch das Sakrament der Taufe los, durch die die Sünden der Menschen weggewaschen werden und der alte Mensch gründlich zerstört wird. Aber weil der Geist Gottes über dem Taufwasser schwebte, haben sie auch einen lebensspendenden Zweck durch den wir auf Gott hin neu geschaffen werden. 

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Was der Nuntius sagt...

- hat "Die Tagespost" veröffentlicht:  klicken

Unter dem Titel:

"FUNDAMENTALE NORMEN INTERNATIONALEN RECHTS GEBROCHEN" 

beginnt der Beitrag so- ZITAT:

" Russland habe mit seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine „fundamentale Normen des internationalen Rechts gebrochen und ein Sicherheitssystem zerstört, das sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa entwickelt hat“. Diese Auffassung vertritt der Botschafter des Papstes in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic. „Es ist nicht erlaubt, in ein souveränes und unabhängiges Land einzumarschieren, um die demokratisch gewählte und rechtmäßige Regierung zu stürzen und ein ganzes Volk unterwerfen zu wollen“, sagte der Apostolische Nuntius bei einer Gedenkmesse für den vor genau 100 Jahren verstorbenen österreichischen Kaiser und ungarischen König, den seligen Karl von Habsburg, am Freitagabend in München."  (...)

Quelle: Die Tagespost 

 

Russland habe mit seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine „fundamentale Normen des internationalen Rechts gebrochen und ein Sicherheitssystem zerstört, das sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa entwickelt hat“. Diese Auffassung vertritt der Botschafter des Papstes in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic. „Es ist nicht erlaubt, in ein souveränes und unabhängiges Land einzumarschieren, um die demokratisch gewählte und rechtmäßige Regierung zu stürzen und ein ganzes Volk unterwerfen zu wollen“, sagte der Apostolische Nuntius bei einer Gedenkmesse für den vor genau 100 Jahren verstorbenen österreichischen Kaiser und ungarischen König, den seligen Karl von Habsburg, am Freitagabend in München.

Samstag, 2. April 2022

Christliche Kunst

 Erzengel Gabriel. Mosaik in der Hagia Sophia

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über Texte zu den Lesungen der Karwoche aus der Zeit vor Papst Pius XII. 
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                          KANONIKER COURATIN? (1)

In den sechziger Jahren in St. Stephens Haus wurde an diejenigen, die an den Exerzitien der Karwoche teilnahmen, mehrere getippte Seiten mit Texten zu den zwölf Lesungen der traditonellen Oster-Vigil verteilt. Seit der Pacelli-Ära einen beklagenswerten Angriff auf diese Reihe von Lesungen unternehmen sollte, nehme ich an, daß die Notizen den sechziger Jahren vorausgingen: Daher sind sie wahrscheinlich eher vom legendären Kanoniker Arthur Couratin (Prinzipal 1936-1962) verfasst worden als von sein Nachfolger, dem arme Derek. Aber ich kann mich in dieser Annahme auch irren: wenn jemand Kenntnis von der Entstehung dieser Texte hat, wäre ich dankbar, wenn er sie mit mir teilen könnte.

Diese Texte scheinen mir an das Beste unserer anglikanisch-katholischen Spiritualität zu erinnern; sie sind zutiefst biblisch und patristisch; einfach, direkt und nicht pompös. Es gibt ein paar Tipp- Unfälle, die an die Tage der Schreibmaschinen erinnern, als man nicht einfach per Fingertipp ein paar Stellen zurück hüpfen und korrigieren konnte. Aber ich habe nichts "verbessert" oder "korrigiert".

Ich plane, sie auf dem blog zu reproduzieren: die ersten 6 vor Ostern, die andere Hälfte danach. Beginnen wir also mit dem ersten der zwölf. 

Zufällig besitzt der Korrespondenz-Service von Byzantinischer-Ritus 15 Lektionen; 6 von ihnen (Römer I, III, IV, IX, X, XII) stimmen locker mit unseren Lesungen überein.

Lesung 1 Die Schöpfung (Genesis 1:1- 2:2) 

1. Im Anfang schuf Gott alle Dinge durch sein Wort und durch seinen Geist. "Im Anfang war das Wort  und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Alle Dinge wurden durch ihn gemacht und ohne ihn wurde nichts gemacht." "Und der Geist Gottes schwebte über den Wassern und Gott sagte "Es werde Licht" und es wurde Licht." Und Gott schuf den Menschen nach dem Bild des Wortes "Wer isr das Bild des unsichtbaren Gottes, der erste Empfangene aller Schöpfung." Er formte den Menschen aus dem Staub der Erde und blies den Geist des Lebens in seine Nase und der Mensch wurde eine lebendige Seele."

2.So hat also in den letzten Tagen Gott die gesamte Menschheit durch sein Wort und durch seinen Geist erlöst. "Der Heilige Geist soll über Dich kommen und die Macht des Höchsten wird Dich überschatten, deshalb soll der, der "geschaffen" wird, Sohn Gottes genannt werden." Das, was mit ihm gemeinsam geschaffen wurde, war das Leben und das Leben war das Licht des Menschen"; weil es die Helligkeit der Glorie Gottes und das Abbild seiner Person ist." Und als seine Zeit gekommen war, opferte sich Christus "makellos durch den ewigen Geist sich Gott ").

3. Und in den letzten Tagen heiligt Gott das auserwählte Volk, indem er es durch sein Wort und seinen Geist schafft. Sie sind gereinigt und geheiligt und gerechtfertigt im Namen unseres Herrn Jesus und durch den Geist unseres Gottes. Sie sind aus dem Geist und dem Wasser wiedergeboren und wenn jeder Mensch in Christus ist, ist er eine neue Schöpfung, Teil der neuen Schöpfung Gottes, der sagt "Siehe, ich mache alle Dinge neu." 

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J:Hunwicke

 

Fundstück

Regina Einig berichtet in "Die Tagespost" über die Rückkehr des Kölner Erzbischofs Kardinal Woelki in seine Diözese -  auch um der völlig einseitigen Berichterstattung und Fake-news der Medien etwas entgegen zu setzen.
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Unter dem Titel:

             "WILLKOMMENSKULTUR FÜR WOELKI"

Das Wiedersehen der Kölner Katholiken mit ihrem Kardinal verlief harmonisch und herzlich. Das ist nur einer von mehreren Gründen, warum er bleiben sollte.

beginnt der Beitrag so- ZITAT

" Daß der Kardinal auch die Weihe des Erzbistums an die Gottesmutter erneuerte, war ein klares Signal der Verbundenheit mit dem Papst, dem das Rücktrittsgesuch des Kardinals vorliegt. Woelkis anschließendes Bad in der Menge musste wegen eines Termins mit dem Diözesanrat allerdings ausfallen. Die Auszeit des Erzbischofs hat auch von den Gläubigen ihren Tribut gefordert. Angesichts des medialen Dauerbeschusses wenden sich immer mehr engagierte Gläubige genervt von den öffentlichen Meinungsmachern ab und lesen keine Nachrichten mehr über das Erzbistum. 
Woelkis Entscheidung, in seiner ehemaligen Kaplanspfarrei spontan und ohne öffentliche Vorankündigung die Messe am Laetaresonntag zu feiern, wird vor diesem Hintergrund nachvollziehbar. Herzlicher Applaus für den Kardinal; bei der Verabschiedung rutschte manchem noch ein „Herr Kaplan“ raus."  (...)

Quelle: R.Einig, Die Tagespost 

Heute vor 17Jahren... Tweet zum Tage

am 3. April 2005 um 21:37 starb der Hl.Johannes Paul II und ging zu seinem ewigen Lohn ein.   

                                                    Hl. Johannes Paul bitte für uns! 

Das Heldentum, das den Papst stört. Fortsetzung

Fortsetzung von hier und hier

"...In der Geschichte bestätigt nichts, daß "alle verlieren" . Denken wir an den Zweiten Weltkrieg. Vielleicht gab es für die gesamte Menschheit einen Rückschritt, aber einige große Einheiten- die Demokratien der Welt- auch wenn sie sich stark voneinander unterschieden, haben gewonnen, während andere, wie Nationalsozialismus und Faschismus verloren haben. Selten versetzt ein Krieg die Geschichte zurück , die tatsächlich angemessen voranschreitet. Wir denken an die letzten siebzig, achtzig Jahre relativen Friedens in Europa. "

Außerdem gibt es viele Situationen globaler Risiken, bei denen das Gespräch zwiachen der Menschen möglich ist- wie im Fall von Kuba. Bei anderen jedoch erlauben die getroffenen Entscheidungen keinen vernünftigen Meinungsaustausch mehr. weil eine Partei sofort zu den Waffen gegriffen hat. Die Ukraine ist so ein Fall. Wenig bis nichts von dem, was Putin zu Unrecht fordert war verhandelbar. Wer kann -während er seine persönliche Ehre und die Interessen seines Landes und die Ehre aller bewahrt,, einem anderen geben, was er verlangt, einfach nur weil er es verlangt, während er mit Waffen droht?  Als Alternative zum Krieg war die einzige Alternative zum Krieg, den die Ukraine harre, war sich zu ergeben. Sich wie "Männer zu benehmen" war zu kämpfen. 

Hier handelt es sich nicht um eine Frage eines zuvor durch die beiden Kombattanten entschiedenen Kampfes, um ein Duell, das sie absagen können, es ist die einseitige Entscheidung einer Seite, der stärkeren, der andere besitzt das weltweit anerkannte Recht auf Verteidigung. Man kann mit Carl Schmitt auch diskutieren, ob es automatisch schändlich ist, als Erster zu handeln und ob wir ein moralisches Urteil über das Verbrechen fällen können, ohne die Motive des Aggressors zu kennen. Aber die Untersuchung der Vorwürfe hat ihre Zeit und das ist nicht die Hauptsache, für ein Nürnberg ist später noch Zeit. Inzwischen nimmt nichts West-Europa und die NATO von der Pflicht aus, die Ukraine zu schützen und vom Selbstschutz  gegenüber der Forderungen und Handlungen einer rachsüchtigen Macht, die Waffen benutzt und die Grenze der europäischen Bündnisse zwisschen Osten und Westen überschreitet. 

Kardinal Marx greift die Lehre der Katholischen Kirche an

A. Gagliarducci kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana  das LGBTQ-Interview von Kardinal Marx und schließt klar und ununwunden, daß nicht nur der Münchener Kardinal und nicht nur der deutsche "Synodale Weg" ganz offen eine Änderung der Lehre und des Katechismus der Katholischen Kirche zugunsten einer theologischen Legitimierung der Agenda der LGBTQ-Bewegung anstreben. Hier geht´s zum Original:  klicken

"LGBTQ:  KARDINAL MARX FÜHRT DEN LETZTEN ANGRIFF AUF DEN KATECHISMUS"

Ein koordinierter Angriff um den Katechismus zum Thema Homosexualität zu ändern und das für die Schlacht gewählte Theater ist die Synode zur Synodalität. In einem langen Interview hat Kardinal Marx offen die Notwendigkeit unterstützt, die Doktrin zu revidieren, um homosexuelle Handlungen zu legitimieren, während morgen am 3. April Suor Nathalie Becquari, Untersekretärin der Synode, sich direkt an eine us-amerikanische LGBTQ-Gruppe wenden wird, um sie u legitimieren. 
"Love is love" Liebe ist Liebe, hat der damalige amerikanische Präsident Barack Obama im Juni 2015 nachdem der Oberste Gerichtshof den Weg für die homosexuelle Ehe freigegeben hatte. Und "Liebe ist Liebe"  erklärt heute der deutsche Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, um die LGBTQ-Agenda in der Kirche voranzubringen.  Unter dem Druck der Forderungen, der bereits deutlich vom deutschen Synodalen Weg ausgeübt wurde, hat auch Kardinal Marx beschlossen, das Zögern aufzubrechen und eine Änderung des Katechismus in Sachen Homosexualität gefordert.

Das tat er in einem Interview des liberalen Wochenblatts Stern vom 30. März, in dem er erklärt, der Katechismus sei "nicht in Stein gemeißelt“ und "es ist erlaubt, an seinem Inhalt zu zweifeln“. Marx spricht von "inklusiver Ethik“, basierend auf  dem "Respekt vor dem anderen“, während sich "der Wert der Liebe in der Beziehung zeigt: darin, den anderen nicht auf ein Objekt zu reduzieren, den anderen nicht zu benutzen oder zu demütigen, im Sein treu und aufeinander angewiesen“. Marx, offensichtlich von den Fragen des Journalisten bedrängt, erklärt weiter, daß "Homosexualität keine Sünde ist. Und es ist ein christliches Verhalten, wenn sich zwei Menschen, unabhängig vom Geschlecht, in Freude und Schmerz gegenseitig verteidigen."
 
Kurz gesagt, was Kardinal Marx bekräftigen will, ist "der Primat der Liebe, insbesondere bei sexuellen Begegnungen“. Und der Erzbischof von München scheint es eilig zu haben: "Ich fühle mich in den letzten Jahren immer freier, meine Meinung zu sagen, und ich möchte, daß die Lehre der Kirche vorankommt. Auch die Kirche verändert sich zusammen mit der Welt: LGBTQ-Menschen sind Teil der Schöpfung und von Gott geliebt, und wir sind  aufgefordert, Diskriminierung zu bekämpfen ». Schließlich gestand Kardinal Marx auch, in der Vergangenheit ein homosexuelles Paar gesegnet zu haben: "Vor einigen Jahren kamen in Los Angeles nach einer Feier, bei der ich über Einheit und Vielfalt gepredigt hatte, zwei Menschen zu mir und baten um meinen Segen. Und ich habe ihn gegeben. Schließlich war es keine Ehe."

Das Interview mit dem Stern kommt nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Vorangegangen waren nicht nur die analogen Thesen des deutschen Synodalen Wege und die Äußerungen des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Monsignore Georg Bätzing, der die Anerkennung der "freien Sexualität“ im Katechismus forderte, sondern Marx selbst hatte den Fehdehandschuh bereits hingeworfen, indem er Anfang März eine Messe zelebriert, um 20 Jahre Queer-Seelsorge in München zu feiern. Offensichtlich mit einer Regenbogenfahne vor dem Altar und mit einer Predigt, die eine "inklusive Kirche" lobt. Der Wert dieser Geste war jedoch nicht angemessen und allgemein nachgeahmt worden, also versucht Marx es erneut mit einem Interview, das nicht schweigend übergangen werden kann.

Freitag, 1. April 2022

Christliche Kunst

 Auferstehung (Noli me tangere)  Giotto di Bondone, 1306

Das Heldentum, das den Papst stört

Sandro Magister berichtet bei Settimo Cielo von den Botschaften des Groß-Erzbischofs von Kiew zum Ukraine-Krieg und veröffentlicht den Kommentar von Pietro de Marco zur Position des Papstes zum Krieg. 
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"STERBEN FÜR´S VATERLAND. DIESE HELDEN DIE DEN PAPST STÖREN."

"Einige Historiker nennen es bereits das "Wunder vom Dnjeper",  wie das, das vor 100 Jahren auf der Vistula, als die Polnische Armee die Rote Armee stoppte. Und dann sind da auch die, die den Erzengel Michael vom Himmel herabkommen sahen, um bei der Verteidigung unseres Volkes zu helfen."

Die Bemerkungen kommen vom Großerzbischof der Griechisch.Katholischen Kirche der Ukraine, Svjatoslav Shevchuk . In der Botschaft, die der jeden Tag an seine Gläubigen und an die Welt richtet,.

Das sind Botschaften eines intensiven Glaubens und starker Emotionen, formuliert in Worten,die heute nur wenige in der Kirche auszuspechen wagen: Liebe zum Land, Waffen, Soldaten, Sieg, Opfer, Heldentum. 

"Die Ukraine widersteht, die Ukraine kämpft.  Das ukrainische Volk überrascht die ganze Welt durh ihren Mut, es fühlt tief, daß dieses ein patriotischer Krieg ist, sowohl ungewollt als auch sinnlos. Wir glauben an den Sieg. Wenn ich mit unseren Soldaten spreche, höre ich nur die Bitte,: bete für uns. Es sit dieser Glaube, Glaube an Gott und Vertrauen an die Macht der Gerechtigkeit und des Guten, der uns hilft, voranzugehen. Es ist das Wunder vom Dnjeper, das vor unseren Augen stattfindet und sich als ein von Gott gesegnetes Werk herausstellt."

In seinen töglichen Botschaften- ebenso in einem Video-link aus Kiew vom 29. März zum Päpstlichen Orient-Institut in Rom- bestitz Erzbischof Shevchuk eine Art Tagebuch. 

Er berichtet darüber, wie er zu Beginn des russischen Angriffs, sich plötzlich im Keller der Kiewer Kathedrale als Gastgeber von "mehr als 500 Menschen wiederfand, die mit leeren Händen nicht in der Lage waren, in ihre Wohnungen auf der anderen Seite des Dnjeper zurückzukehren." 

Er berichtet über die 40.000 Deportierten- die Zahl stammt von der Caritas Ukraine. die von Donbas nach Rußland deportiert wurden, von denen viele "gewaltsam auf die Inser Sachalin verschleppt wurden, östlich von Sibirien, ohne zwei Jahre lang, dieses Exil verlassen zu können, genaus so wie es zu Stalins Zeiten passiert war." 

Er spricht von seinem Gemeindepfarrer der Statd Slavutych "der erlebte, wie seine Frau mitten in der schrecklichen Belagerung ihr drittes Kind gebar, ohne Strom, ohne Wasser. Ich hatte seit Tagen nichts von ihm gehört. Als der Krieg begann - mit dem Wissen, daß das Baby bald geboren werden sollte, habe ich versucht, meinen Pfarrer und seine Familie in Sicherheit zu bringen. Aber er sagte zu mir "Sie sind mein Bischof und ich habe von Ihnen die Aufgabe bekommen, für diese Leute zu sorgen, ich kann nicht weggehen."

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes über alte englische Heiligenkalender (einschließlich frei erfundener Heiliger), Übersetzungsfehler in lateinischen Texten im aktuellen Pontifikat 

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   "DIE ALTEN ENGLISCHEN DIÖZESAN-KALENDER"

Vor den 1960-ern hatte jede englische Katholische Diözese ihren eigenen Kalender für örtliche Feste. Die wurden alle von einer unermüdlichen Organisation. der Hl. Liturgie-Kongregation. Ganz durch den Zweiten Weltkrieg hindurch haben diese fleißigen Funktionäre hart gearbeitet; ich frage mich, wie es- sagen wir- Kardinal Salotti 1943 gelang, sein Decretum Approbationis (...hodiernus episcopus Hogglestockiensis Sanctissimo Domino Nostro Pio XII  Proprium dioecesanum rite concinnatum pro debita approbatione humillime subiecit. Sacra porro Rituum Congregatio, utendo facultatibus sibi specialiter ab ipso Sanctissimo Domino Nostro tributis....) durch das kriegsgeprüfte Europa in das westenglische County von Barsetshire zu schmuggeln. Gab es irgendein Arrangement mit dem neutralen Portugal? Spielen die Enigma-Maschinen eine Rolle in dieser Geschichte? 

Wunderbarerweise haben die Dekrete und die begleitendfen Officia Propria  haben es irgendwie geschafft sicher und von Kritzeleien unbeschädigt und ohne auch nur einen Schreib-oder-Grammatikfehler anzukommen. Warum ist der derzeitige Inhaber der definitiv sehr Unheiligen und nur minimal Sakralen Liturgiekongregation Arthur Roche,-obwohl er was Italien angeht- in Friedenszeiten arbeitet, jetzt so unfähig ist, ein einfaches Ergebnis zu erzielen? (Die Leser haben wahrscheinlich Fr. Zeds verwelkenden post vom vergangenen Dezember zu Unserer Lieben Frau von Loreto und ihre neuen schwer ungrammatikalischen Kollekte erinnern.) Widerstrebt es Onkel Arthur prinzipiell kompetente Latinisten zu beschäftigen? Oder wurde er persönlich als kleiner Junge vom Lehrer Klassischer Sprachen gedemütigt? Oder ist das falsche Latein, das heutzutage ais diesem Dikasterium kommt, spezifisch als Bergoglianischer Plan gedacht ist, um die Christliche Tradition zu untergraben?  Als ob er sagen wollte : "Sie mögen also Latein? Lassen Sie mich Ihnen zeigen, welchen Mist ich daraus machen kann..."

Es war mir völlig unmöglich, eine vollständige Kopie der alten Hogglestock Diözesan- Propria zu bekommen. Als ich um die Genehmigung bat, in die Archive der Diözese zu schauen, fragte der Bischof mich warum und als ich es erklärte, leugnete er sofort, daß er überhaupt ein Archiv habe. Alles was ich weiß...informiert durch den Apostolischen Pronoitator Msgr. Ronald Knox,...ist, daß es einen Ortsheiligen, den Hl. Ewald von Barcheter, Episcopi et Confessoris, im Range eine Duplex am 31. Juni enthielt, und daß dieser verstorbene Sächsische Heilige die viel ältere gregorianische Feier der Hl. Promiscuus und Miscellaneus in den Liturgiebüchern des Hl. Pius V in den Rang einer bloßen Commemoration verdrängt hatte.

Übrigens, was für ein Ärgernis war es für ein paar Jahrtausende von Rubrizisten, daß die Heilige Römische Kirche eine so unnötige und übermäßige Fülle von Märtyrern hervorgebracht hat. Gott sei Dank hat die Punische Radix et Ramus ... immer der Elefant im Raum! ... Hannibal die meisten von ihnen eliminiert. 

Kann jemand zusätzliche Informationen liefern?

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

 

Wann starb Jesus? Heute im Jahr 33 AD

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae die aktuelle Berechnung des Todes-Datums Jesu Christi. Danach fällt die Kreuzigung auf den heutigen Tag im Jahr 33 AD. 
Hier geht´s zum Original:  klicken

"WANN STARB JESUS?  GESTERN DAS ABENDMAHL. HEUTE DIE KREUZIGUNG. IM JAHR 33 A.D." 

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, gestern Abend schickte mir ein Freund, der eine große Leidenschaft für Daten, Zahlen und Studien hat, eine e-Mail, in der er mich daran erinnerte, daß in diesem Moment das Letzte Abendmahl unseres Herrn gefeiert wurde. Ich reiche das- auf den neuesten Stand gebracht an Sie weiter... viel Spaß beim Lesen.

§§§


Heute, am ersten Freitag des Monats, im April, jährt sich die Kreuzigung unseres Herrn.
Es ist eine Hochrechnung im Vergleich zu heute: Damals gab es den Gregorianischen Kalender noch nicht.
Hier können Sie die Konvertierung durchführen. Das Jahr ist der 33 AD unserer derzeitigen Zählweise.

https://www.fourmilab.ch/documents/calendar/

Jesus war vor ein paar Monaten 33 Jahre alt geworden, geboren am Ende von 2 AD (das Jahr Null existiert nicht).

Der gregorianische Freitag, 1. April  entspricht dem  julianischen 3. April, 14 Nisan 3793 des hebräischen Kalenders.

Dieser letztere Kalender folgt den Mondphasen: Zu jeder Jahreszeit können Sie die Anzahl der Tage ab dem letzten Neumond zählen. Nisan 14 ist die vierzehnte Nacht nach dem Neumond, der den neuen Mondmonat beginnt. Nisan ist der Monat, der mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche zusammenfällt. Die extreme Regelmäßigkeit der Bewegungen der Sterne am Himmel, zusammen mit der extremen Präzision der heutigen Berechnungssoftware, weil immer, ohne Unterbrechung, nach einem Donnerstag ein Freitag, nach einem Freitag ein Samstag und so weiter sieben Tage in sieben Tagen war, erlaubt es, die Äquivalenzen zwischen Kalendern festzustellen, die sogar Jahrhunderte zurückreichen, in der Lage zu sein, Kalender und Mondphasen abzugleichen.

Die NASA bietet einen Kalender der Mondphasen vor, der die Jahrtausende umspannt und auch die Mondfinsternisse auflistet. https://eclipse.gsfc.nasa.gov/SEpubs/5MKLE.html

Aus der Beschreibung der Evangelien wissen wir, daß dieser Tag mit Sicherheit ein Freitag war.

Es gibt nur drei Jahre, zwischen 26 (dem Jahr, in dem Pilatus in Judäa ankam) und 36 (dem Jahr, in dem Pilatus abgelöst wurde), in denen der 14. Nisan auf einen Freitag fällt. Tatsächlich ( Kontrollieren und schauen Sie hier:)

"Das Lehramt in der Zerreissprobe" ein Fundstück

Thorsten Paprotny kommentiert bei CNA die jüngste Wortmeldung des Regensburger Bischofs Voderholzer zu Kardinal Marx´ Behauptung "man dürfe anzweifeln, was im Katechismus steht" und erinnert an die bunte Phalanx von Abweichlern, die seit dem Konzil, die Szene bevölkern. 
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"BISCHOF VODERHOLZER:"ES GEHT UM DIE WAHRHEIT"

Gedanken zum „Synodalen Weg“

beginnt der Beitrag so: ZITAT

"Kardinal Reinhard Marx erlaubte sich, jüngst auf exponierte Weise „in Zweifel zu ziehen“, was im Katechismus steht – und manche einfach gläubigen Katholiken erlauben sich, begründet an den Weisungen des Erzbischofs von München und Freising zweifeln zu dürfen, im Bistum des heiligen Korbinian und weit darüber hinaus. Wir sind, so scheint es, von Unfehlbarkeitsmeinungen aller Art umflutet. Was Kardinal Marx kundtat, bestätigt die Kritik des Regensburger Bischofs Dr. Rudolf Voderholzer. Er sieht das „Lehramt in der Zerreißprobe“. Sein wertvoller Beitrag, in „Die Tagespost“ publiziert, ist kostenfrei einsehbar und unbedingt lesenswert."
(...)

Quelle: T. Paprotny, CNA