Mittwoch, 27. April 2022

"Eine Kirche, die sich ständig auf sich selbst konzentriert, kann den Auftrag ihres Gründers nicht erfüllen"

Msgr. Hans Feichtinger, Pastor zweier Gemeinden in Ottawa, hat bei FirstThings einen kritischen Kommentar zur bevorstehenden Synode der Synodalität veröffentlicht. 
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"ENTMUTIGENDE ZEICHEN FÜR DIE SYNODE ZUR SYNODALITÄT"

Langsam aber sicher beginnt die "Synode der Synodalität". Seit Oktober 2021 findet ein vorbereitender Prozess von "Zuhören und Dialog" in Gemeinden und Diözesen in der Katholischen Welt statt; im nächsten Stadium der Synode werden die Berichte über diesen Vorbereitungsprozess bei nationalen Treffen zusammengefaßt, Diesen folgen kontinentale synodale Begegnungen. Die Synode gipfelt dann in einer Vollversammlung der delegierten Bischöfe im Oktober 2023. Dieses Römische Projekt ist sicher vielversprechender als der deutsche "Synodale Weg". Dennoch beginnen sogar Kardinäle und andere, die dem Papst nahestehen, zu realisieren, daß vielen in der Kirche - Laien wie Klerikern- ein wahrer synodaler Enthusiasmus fehlt, 

Die Synode der Synodalität soll eine globale Übung des "Zuhörens" und "Zusammengehens" sein, Aber manche scheinen von dieser Synode mehr zu erwarten, als sie vernünftigerweise erreichen kann. Ernsthafte Theologen haben seit dem II, Vaticanischen Konzil darauf hingewiesen, daß eine Kirche, die sich ständig auf sich selbst konzentriert, nicht behaupten kann, dem Auftrag ihres Gründers zu folgen. Traurigerweise  läuft die Synode der Synodalität Gefahr, ein Projekt fruchtloser Nabelschau zu werden. Eine Reform wird es nur geben, wenn die Kirche sich daran erinnert, daß sie nur Christi wegen existiert und "um zu evangelisieren", wie Paul,VI sagte. 

Damit diese Synode funktioniert und Früchte trägt, müssen zunächst Bischöfe und Priester engagiert sein. Bisher sehe ich wenig Enthusiasmus, trotz massiver vaticanischer Werbung. Bischöfe, Priester und Katholiken allgemein wollen miteinander und mit dem Papst "zusammen gehen", aber diese Synode hat nicht viele Herzen oder Köpfe entflammt. Das beruht auf mehreren Faktoren. 

Dienstag, 26. April 2022

Christliche Kunst

 Deesis-Mosaik,  1260,  Hagia Sophia

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über Versuche ´der anglikanischen Kirche durch neue "eucharistische Gebete" Folgeprobleme der Reformation zu umgehen.
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   "EIN INTERESSANTES KLEINES ALTES DOKUMENT" (1)

Vor mehr als einem halben Jahrhundert tauchte ein anglikanisches Dokument- genannt "Alternative Gottesdienst Serie 2" auf. Das war ein wichtiger Augenblick in der Church of England. Ich möchte einige Worte über diesen (letztendlich erfolglosen) Versuch verlieren, ein Eucharistisches Gebet anzubieten, das die Church of England vor den Dichotomien der Reformation retten sollte. 

Was bedeutet das alles für die heutigen Probleme? Daß nur der Canon Romanus, ohne zu lügen, als das Römische Eucharistische Gebet angesehen werden kann. Es sei denn unser einfallsreicher Freund Roche kann erklären, welche Kontinuität er zwischen dem Römischen Kanon und dem fälschlicherweise Hippolytus zugeschriebenen Gebet entdecken kann. 

Mein Argument: diese Anglikaner haben eine sehr clevere, kurze Zusammenfassung des Römischen Kanons produziert, die - wegen der (sicher fragwürdigen ) Annahme, daß eine solche kurze Zusammenfassung gebraucht wurde, in jeder erdenklichen Hinsicht besser war, als das -Pseudo-Hippolytus-Trastevere-Tavernen-Gebet, das jetzt in der Lateinischen Kirche alles andere als universal ist.  Ich drucke dieses Gebet und zeige, welche Paragraphen des Kanons jede Zeile zusammenfaßt. Ich habe jene Worte (in geschweifte Klammern) eingesetzt, die nicht mit dem zentralen Teil des Canon Romanus übereinstimmen. 

Erhöre uns, o Vater, durch Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn;                    Te igitur
nimm durch ihn                                                                                                   Te igitur
unser Opfer des Lobes an;                                                                                   Memento
{und gewähre}, daß diese Gaben                                                                        Te igitur
von Brot und Wein uns sein Leib und Blut seien,                                               Quam oblationem
der ...                                                                                                                    Qui
darum, o Herr, im Gedenken an sein rettendes Leiden, seine Auferstehung von den Toten und seine glorreiche Himmelfahrt {und in Erwartung der Ankunft seines Reiches} bringen wir dir dieses Brot und diesen Kelch dar;                                                                                                 unde et memores
und wir bitten dich, diese unsere Pflicht und                                                      supra quae
unseren Dienst anzunehmen                                                                                hanc igitur
in Gegenwart deiner göttlichen Majestät,                                                            supplices                
durch denselben Christus, unseren Herrn;                                                           per quem
Durch den und mit dem, in der Einheit des Heiligen Geistes, Dir alle Ehre und Herrlichkeit sei, o allmächtiger Vater,                                                                                               per ipsum
von der ganzen Gemeinschaft der Erde und des Himmels,                                 communicantes omnes
zu allen Zeiten, Welt ohne Ende. Amen.                                                              per omnia saecula

Ostern & päpstliche Diplomatie

Nico Spuntoni kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana die gesundheitlichen Einschränkungen des Papstes bei den Eucharistie-Feiern der Oster-Oktav und die päpstliche Diplomatie gegenüber Moskau.  Hier geht´s zum Original:   klicken

"Franziskus, ein diplomatischer Papst im orthodoxen Osterfest"

Das orthodoxe Ostern ist in diesem Jahr ein Ostern des Krieges, mit der Spaltung der orthodoxen Welt zwischen Russland und der Ukraine. Die Absage des Treffens zwischen Papst Franziskus und dem Moskauer Patriarchen Kyrill erklärt sich durch die diplomatischen Bemühungen des Vatikans, Frieden zu erreichen. Der Pontifex reagiert auf Kritiker, die ihm Zweideutigkeit vorwerfen:

Erzwungene Pause für Papst Franziskus, der es am vergangenen Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit nicht  schaffte, der Eucharistiefeier vorzustehen, und sich darauf beschränkte, die Predigt in der Nähe der Confessio zu halten. Dasselbe war auch bei der  Liturgie der Osternacht unter dem Vorsitz des Kardinaldekans Giovanni Battista Re passiert. Diesmal fiel die Aufgabe Monsignore Rino Fisichella, dem Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung, zu. "Die ganze Kirche", so Bergoglio in der gestrigen Predigt, "ist von Jesus zu einer Gemeinschaft gemacht worden, die Barmherzigkeit spendet, zu einem Zeichen und einem Werkzeug der Versöhnung für die Menschheit". Der Papst erinnerte daran, daß "jeder von uns in der Taufe den Heiligen Geist empfangen hat, um ein Mann und eine Frau der Versöhnung zu sein, und forderte die Gläubigen auf, sich zu fragen: "Bin ich ein Hersteller der Versöhnung? Bemühe ich mich, Konflikte zu entschärfen, Vergebung zu bringen, wo Hass ist, Frieden, wo Ressentiments sind?"

Dreitausend Kilometer entfernt, hatte Patriarch Kyrill unterdessen wenige Stunden zuvor in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau die Mitternachtsliturgie zum orthodoxen Ostern gefeiert. In seiner Osterbotschaft an die Gläubigen der russisch-orthodoxen Kirche - und damit auch an viele Ukrainer - verwies das Oberhaupt des Moskauer Patriarchats auf die aktuellen Ereignisse und sprach von einer "von Konflikten und Widersprüchen zerrissenen Welt", in der "Hass, Angst und Feindschaft in den Herzen vieler Menschen herrschen" und in der "es besonders wichtig ist, die christliche Mission nicht zu vergessen und echte Nächstenliebe zu zeigen. der die Wunden heilt, die durch das Böse und die Lügen zugefügt wurden." In einer heiklen Passage, die sich gerade auf die Kluft in der orthodoxen Welt bezieht, sagte Kyrill: "Wir können nicht der Versuchung des Feindes der Menschheit nachgeben, der versucht, die gesegnete Einheit unter den orthodoxen Christen zu zerstören; Inbrünstig bete ich zum Herrn Jesus, dem Eroberer des Todes, und ich bitte euch auch, eure intensiven Gebete zu ihm zu erheben, damit jedes Hindernis überwunden werde, damit der dauerhafte Friede siege und die Wunden der Spaltung durch die göttliche Gnade geheilt würden. In den Bildern, die im russischen Fernsehen ausgestrahlt wurden, scheint auch Präsident Wladimir Putin bei der Liturgie anwesend gewesen zu sein (aber es gibt keinen Mangel an Zweifeln daran), der auch eine Botschaft an den Patriarchen zur Begrüßung richtete und sagte, er finde es "erfreulich zu wissen, daß die Kirche unter seiner Führung eine fruchtbare Interaktion mit dem Staat eingeht, einen enormen Beitrag zur Förderung traditioneller spiritueller, moralischer und familiärer Werte in der Gesellschaft zu leisten, die jüngeren Generationen zu erziehen und die Harmonie und das gegenseitige Verständnis zwischen den Menschen in diesen schwierigen Zeiten zu stärken".

Vor 70 Jahren: Die Pummerin kehrt nach Wien zurück.

Am 26. April 1952 traf aus Linz die neugegossene Pummerin in Wien vor dem Stephansdom ein. Ihre Vorgängerin war beim Brand der Kathedrale am 12 April 1945 zerstört worden.
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"FRIEDE SEI IHR ERST GELÄUT" - VOR SIEBZIG JAHREN ERKLANG DIE NEUE PUMMERIN"

so überschreibt die Zeitung der Erzdiözese Wien ihren Bericht über dieses Jubiläum, der beginnt so:

"Die Pummerin- das österreichische Symbol für Hoffnung, Neubeginn und Frieden wurde vor 70Jahren geweiht."

Am 26. April 1952 kam die neugegossene Pummerin in Wien an. Dompfarrer Dorr zu ihrer Weihe: "Friede sei ihr erst Geläut!" Die größte Glocke Österreichs ist bis heute Symbol österreichischer Identität. (...)

Quelle:  www.erzdiözese-wien

Wie beurteilt Papst Franziskus den Krieg in der Ukraine? Ein Interview mit Roberto de Mattei

Rorate Caeli hat das Interview veröffentlicht, das Alessandro Rico für La Verita mit Roberto de Mattei geführt hat. 
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ROBERTO DE MATTEI IM INTERVIEW MIT LA VERITA: EINE SCHARFSINNIGE ANALYSE ÜBER DAS ENDE DES PONTIFIKATS VON PAPST FRANZISKUS:" WAS NICHT UNTER VORBEHALT IST UND WAS IRREVERSIBEL IST, IST DAS VERSPRECHEN MARIAS." 

"Nachdem er daran erinnert hatte, daß niemand den Sieg über einen Trümmerhaufen ausrufen kann, wiederholte Papst Franziskus, daß Krieg sowohl Gewinner als auch Verlierer zerstört. Dies sind die Positionen der realistischen Schule der internationalen Beziehungen: Krieg mag legitim sein, aber er ist  "eine Form des moralischen Versagens“, wie zum Beispiel George Kennan schrieb. 
"Der Papst war nie ein tolstoischer Pazifist. Gegenüber Leo Tolstoi hat er immer Fjodor Dostojewski bevorzugt, einen Autor, der die tragische Seite der Realität zeigt. Mein Eindruck ist jedoch, daß der Krieg die in der Enzyklika Fratelli tutti formulierte Utopie der menschlichen Brüderlichkeit endgültig aufgelöst hat.“

Sehen Sie eine Änderung der Perspektive?  
"Der Krieg ist wie der Tod. Er ist ein unauslöschlicher Teil des menschlichen Schicksals. Die Idee einer universellen Bruderschaft fehlt im Evangelium und ist kein christlicher Wert.“

Aber Christus forderte uns auf, einander zu lieben.
"Das ist ein Aufruf zur übernatürlichen Nächstenliebe, die ihre Grundlage in Gnade und Wahrheit hat. Papst Franziskus wurde, würde ich sagen, in ein Bad des tragischen Realismus getaucht. Aus meiner Sicht steuert er auf den Sonnenuntergang seines Pontifikats zu.“

Wirklich?
"Ich beziehe mich nicht auf seinen körperlichen Zustand, sondern auf das Scheitern eines pastoralen Projekts, dem er seine ganze Kraft gewidmet hatte. Das verpasste Treffen mit Patriarch Kirill ist ein symbolischer Ausdruck dieses Scheiterns.“

Indem er sich energisch für eine diplomatische Lösung des Konflikts in der Ukraine einsetzt, hat er Mut und Autorität bewiesen. Oder denksen Sie, daß er den Eindringlingen nachgegeben hat?
"Der Leiter der vatikanischen Diplomatie, Kardinal Pietro Parolin, hat bekräftigt, daß das Recht, sein Volk und sein Land zu verteidigen, manchmal auch den traurigen Rückgriff auf die Waffen einschließt. Ich glaube, daß das  heute die Position des Papstes ist.“

Also gibt es auch für die Kirche gerechte Kriege?
"Natürlich. Es sind die Kriege, die aus Notwendigkeit geführt werden, damit Gott uns aus einem Zustand der Ungerechtigkeit befreien und uns in Frieden bewahren kann. Krieg kann `gerecht‘ sein, wenn der Frieden, auf den er abzielt, gerecht ist.“

Welche Kriterien gibt das Lehramt vor?
"Ein Krieg ist legal, wenn er von einer legitimen Autorität geführt wird, um sich gegen eine ungerechte und gegenwärtige Aggression zu verteidigen. Der Katechismus von Johannes Paul II. Nr. 2309 legt folgende Bedingungen fest: a) Alle anderen Mittel zur Beendigung der Aggression müssen sich als unpraktisch oder unwirksam erweisen; b) der Angreifer darf nicht mehr als nötig geschädigt werden; c) der Verteidigungskrieg muss Erfolgsaussichten haben und darf keine Güter gefährden, die größer sind als die, die er schützen soll."

Montag, 25. April 2022

Musik am Abend...

Domenico Scarlatti Sonate in d-moll, K 141

                

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes heute über Veränderungen der Lesungen und liturgischer Texte in der postkonziliären Katholischen Kirche im Vergleich zur anglikanischen Church of England.
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                                   "NATÜRLICH?"

!927 und 1928 hat das Parlament zweimal das revidierte anglikanische Book of Common Prayer  abgelehnt. Einer der Gründe war eine seltsame Kampagne, mit der zwei Gruppen, die sich mit "gezogenen Dolchen" gegenüberstanden, für dessen Ablehnung kämpfte. Die Hardliner Calvinisten dachten, das revidierte Buch sei zu päpstlich. Die Anglo-Katholiken, zu denen viele Anhänger des Papsttums gehörten, waren dagegen, weil es Teil eines Plans der Bischöfe war, den Tridentinischen Ritus zu unterdrücken, der sich damals in der Church of England wie ein Lauffeuer verbreitete. 

(Warum hassen böse und /oder fehlgeleitete Menschen den Tridentinischen Ritus so sehr?) 

Schauen Sie, dem "alten" Buch von 1662 (größtenteils von 1552) wurde damals von niemandem in der C of E gehorcht. Das machte es den Bischöfen schwer,  die Papalisten zu verfolgen, denn, wenn sie die Priester angriffen weil sie 1662 den Seiten 11, 21 und 31 nicht folgten, die angegriffenen Kleriker antworten würden "aber Sie gehorchen den Seiten 15, 25 und 35 nicht," Aber wenn es 1928 durchgekommen wäre, hätte das Establishment die Papalisten wegen irgendwelcher Verletzungen "des Buches" verfolgen können, ohne sich selbst als Heuchler zu entlarven. 

Das Scheitern von 1928 bedeutete, daß die Anglo-Papalisten den Tridentinischen Ritus weiter benutzten, sowohl in Englisch als auch in Latein, bis cirka 1970 die dummen, dummen Burschen ihn zugunsten des neuen Römischen Ritus von Bugnini aufgaben: den wir auf diesem Blog den Usus Deterior nennen werden. 

Die C of E hat nach 1928 jahrzehntelang ihre Wunden geleckt, Aber dann- am 1. Mai 1966- sicherte sie sich die Vollmacht, "alternative Gottesdienst-Formen zum experimentellen Gebrauch" zuzulassen. Das Schema für eine solche Zulassung wurde "Serie 1" genannt und veröffentlicht.

Das war eine Zeit als in Rom, in der die postkonziliare Zerstörung des Usus Authenticus des Römischen Ritus sich in einem ziemlich frühen Stadium befand: Sancrosanctum Concilium war vom Konzil verabschiedet worden, aber die Änderungen, die den Gemeinden aufgetragen wurden, waren noch vergleichsweise gering. Keiner wußte damals,  daß die "Reformen" so viel weiter gehen würden als das, was das Konzil angeordnet hatte....PF und sein Roche verstecken ihr schmutziges kleines Geheimnis, indem sie sich dauernd auf den Usus Deterior berufen, als ob er genau das wäre, was das Konzil gewollt hatte. Sie scheinen durch die weise Wahrnehmung von Dr. Goebbels motiviert zu sein, daß wenn man eine Lüge oft und laut genug wiederholt, die Leute sie glauben werden. 

Zum Fest des Hl. Markus

Zum Fest des Hl. Marcus veröffentlicht Marco Tosatti bei Stilum Curiae einen teilweise sehr persönlichen Text von Benedetta De Vito. 
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"25. APRIL? WIR FEIERN HEUTE VOR ALLEM DEN HEILIGEN MARKUS" 

Für mich ist der 25. April genau der Tag, an dem wir den heiligen Markus feiern, den heiligen Evangelisten, der einem meiner Brüder seinen Namen gegeben hat und der mich jedes Mal anlächelt, wenn ich von meinen römischen Bergen zur Piazza Venezia hinuntergehe, die in der Römerzeit der Campus Martius war. das ist die grüne Lunge des antiken Roms. Und deshalb empfehle ich Ihnen allen, liebe Leserinnen und Leser, eher  einen römischen Spaziergang zu Ehren des heiligen Markus, als die üblichen Tiraden über Demokratie, Rechte und Partisanen. Steigen Sie also die Treppe von Magnanapoli hinab und wir sind  in Venedig! Und während links die Trajanssäule steht, rechts ein falscher Palazzo Venezia, wo einst das Haus von Michelangelo am sogenannten Pozzo delle Cornacchie war, steht hier direkt vor unserer Nase  der echte Palazzetto Venezia, der von einem Kardinal damals Papst war, das ist Pietro Barbo, Papst Paul II., und der seine Kirche auf der Rückseite hat, benannt nach San Marco, Schutzpatron der Serenissima. Aber darauf kommen wir später noch zu sprechen...Wie schön ist es, über die Piazza Venezia zu gehen und mit dem Auge entlang der Via Lata, also der heutigen Via del Corso, zu leuchten und zu versuchen, dem Denkmal von Vittorio Emanuele II zu entkommen, weiß mit seinem unanständigen Marmor, der in Rom wie ein Schlafsack (?) für Königin Isabella von Kastilien ist!

Auch heute, am Feiertag, kann man das Museum im  Palazzo Venezia besuchen, das unter den modernen Museen etwas Besonderes ist, weil es das Wohnhaus von Kardinal Barbo war, die  Kollektion vom venezianischen Papst gesammelt wurde, eben dem. der außer Gemälden, Porzellan uns Berber-Pferden (doe während des römischen Karnevals die heutige Via del Corso entlang liefen) und der ganzen Schönheit der Umgebung, weil er auch die Natur liebte. In dem großen Garten, der für die Öffentlichkeit offen ist, kann man auf einer der schönen Bänke sitzen und sich im Rauschen des fließenden Wassers des Brunnens verlieren, der Venedig in Gestalt einer Frau darstellt, die einen Ring ins Meer wirft, als Erinnerung an das berühmte Fest der Sensa (Ascensione = Himmelfahrt im venezianischen Dialekt)  in der Serenissima, an dem die Hochzeit der Serenissima mit dem Meer gefeiert wird. Wenn Sie mögen, können Sie auch die Dachböden besuchen und dort die Dachstühle und Maschinentechnik bewundern, um dann auf dem Dach selbst einen wunderbaren Ausblick auf die Ewige Stadt, den türkisblauen Himmel, ihre Türme,  Glockentürme und Antiquitäten zu haben. Wenn Sie mögen. können Sie auch in den Privatgarten gehen, das Viridarium, aber dafür braucht man eine Sondergenehmigung. 

G. Weigel über die brüderliche Korrektur unter Bischöfen und den Synodalen Weg

George Weigel kommentiert bei First Things die Briefe der polnischen und anglophonen Bischöfe an die DBK-Bischöfe zum Synodalen Pfad. 
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"Im goldenen Zeitalter des katholischen Episkopats - den Tagen der großen Kirchenväter wie Cyprian von Carthago und Augustinus von Hippo im frühen und mittleren ersten Milleniums- waren Bischöfe nicht selten in Kontakt miteinander, ermutigen, berieten und wenn nötig- korrigierten sich. Die Praxis der bischöflichen brüderlichen Korrektur ist im Laufe der Zeit verwelkt, nicht zuletzt in den Jahrzehnten seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Und das ist seltsam. Denn das Zweite Vatikanische Konzil lehrte, daß die Bischöfe der Welt eine Körperschaft oder ein "Kollegium“ bilden, das mit und unter dem Bischof von Rom die volle Autorität innerhalb der Kirche teilt. Irgendwie ähnelte die Praxis der bischöflichen "Kollegialität“ jedoch der ungeschriebenen Etikette in Evelyn Waughs fiktivem Londoner Club Bellamy’s, wo man ein anderes Mitglied einfach nicht kritisierte, egal wie verstörend, ja sogar bizarr, sein Verhalten war.

Was immer anderes das Langezeitprojekt "Synodaler Weg" des deutschen Katholizismus bisher zustande gebracht hat, es hat diese Dynamik dramatisch verändert. 

Die Bischöfen Polens und Skandinaviens haben vor kurzem Briefe brüderlicher Sorge und Korrektur an den deutschen Episkopat geschickt und die Zerstörung feststehender Wahrheiten des Katholischen Glaubens und seiner Praxis hinterfragt. Dann, am Dienstag der Karwoche, hat eine Gruppe von mehr als 70 englisch-sprachigen Bischöfen der USA, Kanada und Afrika öffentlich einen "Brüderlichen Offenen Brief an Unsere Brüder im Bischofsamt in Deutschland" geschickt. Sie betonen, daß die sieben Themen, die sie ansprechen, nicht ihre einzige Sorge wegen der bisherigen Arbeit des deutschen Synodalen Weges ist, der Brief der anglophonen Bischöfe hat nichts weniger als die Schlüsselpunkte identifiziert, die von der Deutschen Kirche vorangetrieben zu werden -in Richtung dessen, was man nur Apostasie nennen kann. 

Zuerst untergräbt der Synodale Weg, indem er daran "scheitert, auf den Hl. Geist und das Evangelium zu hören, die Glaubwürdigkeit der Schrift, die Lehrautorität der Kirche (einschließlich der von Papst Franziskus) und das Katholische Verständnis der menschlichen Person unterminiert. 

Zweitens - scheinen die Dokumente und Diskussionen des Synodalen Weges mehr von säkularen Ideologien dominiert zu werden- einschließlich der Gendertheorie - als durch die Schrift und die Tradition geformt zu werden- die, wie die anglophonen Bischöfe ihre deutschen Brüder erinnern das II.Vaticanum zu einer "eine einzige heilige Überlieferung des Wortes Gottes" erklärte, die die Kirche für alle Zeit bindet, unabhängig von der gerade vorherrschenden öffentlichen Kultur. 

Sonntag, 24. April 2022

 

Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute anläßlich des Orthodoxen Osterfestes über Pascha und die Lesung aus dem Buch Daniel - über die Jünglinge im Feuerofen.
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                         DAS PASCHA UND DAS MARTYRION (12) 

Meine wärmsten guten Wünsche an die Väter und ihre Gläubigen, die heute Ostern feiern. Und die Versicherung meines Gebete für sie während der Osterwoche. 

Ich denke, daß Osten und Westen darin vereint sind, die Wichtigkeit dieser alten Oster-Lesung wahrzunehmen. Hier folgt die letzte der von Kanoniker Couratin angebotenen Lesungen der Oster-Vigil. 

Lektion XII  Die Drei Jünglinge (Daniel 3: 1-24) 

Was für ein lächerliches Ende für eine sonst erbauliche Serie von Lektionen, ... drei Männer mit absurden Namen Shadrach, Meshach und Abednego,  und Harfe, Sackpfeife und Zither  (...) und daß sie in den heiß brennenden Ofen geworfen werden, komplett bekleidet mit ihren Mänteln, ihren Hosen und ihren Hüten. 

Aber den Juden in den Tagen von Antiochus Epiphanes erschien sie nicht so lustig, als sie Männer ermutigte, dir darauf warteten zu Tode verbrannt zu werden, zu hoffen, daß sie mitten im Feuer einem wie dem Menschensohn begegnen würden. 

Und sie erschien den Christen des 2. und 3. Jahrhunderts nicht so lustig, die die drei Jünglinge - mit Mänteln, Hosen und Hüten und allem- an die Seitenwände er Katakomben malten, nachdem sie die verbrannten Überreste ihrer Gefährten entlang der Wände begraben hatten. 

Dieser Text gelangte wahrscheinlich bevor die Christliche Religion durch die Römische Regierung zugelassen wurde in die Liturgie gelangt. Es war eine finale Warnung an jene, die vor ihrer Taufe standen, daß sie sie das Leben kosten könnte.  Und viele jener, die die Lektion hörten, diese Warnung aber vernachlässigten und zur Taufe gingen, werden sie nie wieder gehört haben. Weil sie bei der nächsten Feier der Vigil schon den Weg der Märtyrer gegangen waren und mit Christus im Licht des Ewigen Ostern regierten.

Alethos anesti! ... thanatoi thanaton patesas, kai tois en tois mnemasin zoen kharisamenos ..."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

"Petrus predigte und Markus schrieb" zur Datierung des Markus-Evangeliums

Luisella Scrosati befaßt sich in einem Beitrag für La Nuova Bussola Quotidiana mit neuen Erkenntnissen zur Anwesenheit des Apostel Petrus und des Evangelisten Markus in Rom und damit zur Datierung des Markus-Evangeliums. 
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                "PETRUS PREDIGTE UND MARKUS SCHRIEB"    

Die Datierung der Ankunft Petri in Rom in das Jahr 42 (er blieb dort 25 Jahre) ist sehr wichtig, um auch das Markus-Evangelium zu datieren, das de facto über die Themen der petrinischen Predigten berichtet. Genau im Zusammentreffen des Ankunftsdatums von Petrus und anderen Elementen, die man auch im Paulus-Brief an die Römer findet, ergibt  sich, daß das Markus-Evangelium um das Jahr 45 entstanden ist. 

 Im letzten Artikel (siehe hier) konnte in der Synthese von John Wenhams Vorschlag, die Synoptiker neu zu schreiben, aus Platzgründen das Markusevangelium nur kurz erwähnt werden, das in der Datierung sowohl von Robinson als auch von Wenham um 45 n. Chr. angesiedelt wird. Beide Autoren entwickeln ausführlich die Überlegungen, die in George Edmundsons Buch von großer Gelehrsamkeit enthalten sind, das lange Zeit im Schatten geblieben ist (wir haben es hier erwähnt) "The Church in Rome in the First Century", von George Edmundson. 

Das Markus-Evangelium kommt aus ganz alten Quellen- und ist mit dem Predigen des Apostels Petrus in Rom verbunden, Moderne Autoren beziehen sich jedoch eher auf die Anwesenheit des Apostels in der Hauptstadt des Reiches erst von den Jahren vor seinem Martyrium an und damit von der Mitte der 60er Jahre des ersten Jahrhunderts an. Das Markus-Evangelium – oder das der marcianischen Gemeinde, wie eine gewisse kritische Tendenz zu behaupten pflegt – würde also in die Jahre nach dem Tod des Apostels rutschen, vorzugsweise nach dem Schicksalsjahr 70. 

Man hat gesehen, wie  die Entdeckung des berühmte Fragment 7Q5  (hier) und die Studien von Jean Carmignac (hier) die Datierung des zweiten Evangeliums vor das Jahr 50 verschiebt. Wenham ist sich der Entdeckung von Qumran wohl bewusst und spricht davon, wenn auch nicht ausführlich, in seinem "Redating Matthew, Mark & ​​​​Luke" (S. 177-179); Ein größeres Gewicht in seiner Argumentation hat jedoch die Analyse alter Traditionen, die auch die Schlussfolgerung von O’Callaghan und Thiede bestätigen und die es uns ermöglichen, die Abfassung des zweiten Evangeliums um 45 n. Chr. zu verorten.

Wenhams Argumentation konzentriert sich auf die Verifizierung der ununterbrochenen Tradition der Kirche von Rom, die glaubt, daß der Apostel Petrus von 42 bis 67 Bischof von Rom war; also 25 Jahre, die aber nicht als Zeitspanne einer ununterbrochenen Anwesenheit des Apostels gedacht werden darf, da wir ihn 46 in Jerusalem finden (vgl. Gal 2, 1-10), dann in Antiochia; dann 49 wieder in Jerusalem zum ersten Konzil (vgl. Apg 15, 1-21).

Die Gründung der Kirche von Rom durch Petrus und sein 25-jähriger Aufenthalt als Bischof wurde tatsächlich nie bestritten, nicht einmal von den Ostkirchen, einschließlich der nestorianischen und jakobitischen, die ebenfalls die Gemeinschaft mit Rom gebrochen hatten. Aber wann wäre Petrus in Rom ankommen? Das traditionelle Datum 42 ist in der Tat harmoniert mit einigen Daten, die sowohl aus den Paulusbriefen als auch aus den Schriften der ersten Jahrhunderte stammen.

"WER GLAUBT IST NIE ALLEIN" 24.April 2005

 sagte Papst Benedikt XVI in seiner Inaugurationspredigt am 24. April 2005, heute vor 17 Jahren. 

             

Hier geht´s zum deutschen Text der Predigt:  klicken
Einige Sätze daraus- ZITAT

".... Wie sollten 115 Bischöfe aus allen Kulturen und Ländern den finden, dem der Herr den Auftrag des Bindens und des Lösens geben möchte? Aber wieder wußten wir: Wir sind nicht allein. Wir sind von den Freunden Gottes umgeben, geleitet und geführt. Und nun, in dieser Stunde, muß ich schwacher Diener Gottes diesen unerhörten Auftrag übernehmen, der doch alles menschliche Vermögen überschreitet. Wie sollte ich das? Wie kann ich das? Aber Ihr alle, liebe Freunde, habt nun die ganze Schar der Heiligen stellvertretend durch einige der großen Namen der Geschichte Gottes mit den Menschen herbeigerufen, und so darf auch ich wissen: Ich bin nicht allein. Ich brauche nicht allein zu tragen, was ich wahrhaftig allein nicht tragen könnte. Die Schar der Heiligen Gottes schützt und stützt und trägt mich."  (...)

Quelle: La Santa Sede, LEV

"Die Kirche in voller Krise", Fortsetzung

In der Fortsetzung von hier und hier befaßt sich Autor Roberto Pertici mit dem religiösen Wiedererwachen im Europa des 19. Jahrhunderts,

 "Angesichts dieser Situation stellt sich spontan die Frage:  ist das ein unausweichlicher Trend und tatsächlich einer, der dazu bestimmt ist sich weiter zu beschleunigen, oder wird es möglich sein, diese Tendenz umzukehren? Werden wir- früher oder später- eine "religiöse Wiedergeburt" sehen, fähig dazu, nicht das alte Gleichgewicht wiederherzustellen (was nicht einmal wünschenswert ist) sondern eine Diskussion  des "Heiligen" und des letzten Ziels der Existenz neu zu eröffnen,  in einer Gesellschaft, die immer mehr aus Individuen besteht, die alle- so wurde geschrieben- in einer Endlichkeit ohne Leiden, das heißt ziellos und ohne Vergangenheit und Zukunft leben wollen? Und wird die Katholische Kirche in der Lage sein, bei dieser Wiedergeburt eine Rolle zu spielen oder eher wird sie eine Rolle spielen wollen? 

Die katholischen Freunde, denen ich diese Frage stelle, antworten mir gewöhnlich mit Wünschen oder Statements von Prinzipien: es braucht eine Generation von Heiligen... heilige Priester müssen erstehen, diszipliniert und kultiviert wie Charles Borromeo sie wollte... es gibt Zusagen ("non praevalebunt"), die erfordern, daß wir vertrauen...etc. 

Der Autor hat keine Geschichtsphilosophie, viel weniger eine Geschichtstheologie: er glaubt an die absolute Freiheit im Lauf der Geschichte ("Die Geschichte ist eine große Improvisatorin" pflegte der Graf von Cavour zu sagen) und gleichzeitig an die Möglichkeit, in dem was passiert ist und was passiert eine Logik zu identifizieren, die jedoch nicht zu einer Prädisposition für notwendige Resultate führt. Er sit deshalb überzeugt, daß der Prozess der Entchristlichung nicht die Frucht irgendeiner Verschwörung  ist, sondern tiefe Wurzeln in der Kultur und Geschichte der letzten Jahrhunderte hat; nichts desto trotz zögert er, zu behaupten, daß er nicht umkehrbar ist oder man ihm zumindest auf gewisse Weise widerstehen kann. 

Aber der Historiker kann keine Prophezeiungen machen, und wenn er das tut, so drückt er nur "Wunschdenken" aus, das letztlich kaum nützlich ist. Um zu versuchen die gerade formulierten Fragen zu beantworten, gibt es jedoch etwas, das er tun kann: er kann auf die Berge der Jahrhunderte klettern und auf die Geschichte der letzten 500 Jahre blicken- seit der Entwicklung und dem Einsetzen dessen, was "Moderne" genannt wird. Hat es in dieser Geschichte Augenblicke einer "religiösen Wiedergeburt " gegeben und mit welchen Eigenschaften und welchen Ergebnissen? Und welche Rolle hat die "offizielle" Kirche dabei gespielt?

2. Natürlich hat es die gegeben, wie wir gleich sehen werden. Es gab Phasen (die ich genau als "religiöse Wiedergeburt" bezeichne) in denen wichtige Bereiche der Europäischen Kultur dazu zurück gekehrt sind, über Religion zu diskutieren und über religiöse Probleme nachzudenken; in der tat haben sie nicht gezögert, Gründe für eine "Orthodoxie" zu verteidigen und  die Funktion der Kirchen-Institutionen zuzulassen und sogar zu preisen. Bei allen diesen Wiedergeburten ist die Hauptrolle- wie wir sehen werden- mehr von den Laien als von den Klerikern gespielt worden. 

Man wird sagen, das ist immer noch eine Sache von Vorgängen, die sich auf die Welt der Kultur und Intellektuellen beschränken, ohne eine echte Beziehung zum religiösen Leben der "Massen". Das ist wahr, aber die kulturelle Sphäre ist eine Art "Selbstbewusstsein der Gesellschaft", und daher wird eine hegemoniale Rolle, früher oder später, von religiösen Auswirkungen sowie der viel breiteren politischen und sozialen: die Gegenreformation kam sogar in die kleinen Städte, die sich im Comer See widerspiegeln, wenn es stimmt, daß in "Die Verlobten" Renzo Tramaglino und Lucia Mondella mit einem in den neuen Seminaren ausgebildeten Kuraten interagieren, für die vom Konzil von Trient  sorgte, mit einem Bettelmönch der einem der Orden (den Kapuzinern) angehört, die von der katholischen Reform wertgeschätzt werden, und sogar mit einem Kardinal, der seinen pastoralen Besuch , auch gemäß den Vorschriften des vorherigen Konzils.