Mittwoch, 21. Oktober 2015

Was der circulus minoris germanicus erarbeitet hat...

stellen wir im nächsten Beitrag vor, gefunden haben wir die Relatio bei rorate caeli. das alle Arbeitsergebnisse unter dem Titel: "Der gefährlichste Teil - der Report der Sprachgruppen zum dritten Teil des Instrumentum Laboris" veröffentlicht hat,  klicken
Weichen und zartbesaiteten Gemütern empfehlen wir, Taschentücher bereit zu legen -angesichts der Tränen, die ob der vom circulus minoris germanicus aufgelisteten Unbarmherzigkeiten gegenüber den armen Gläubigen, (starrsinniges Festhalten an der Doktrin & Tradition durch die bisherige Kirche und Gemeinheiten einzelner Synodenteilnehmer, die sich den Wünschen der Kasper-Gruppe verweigert und diese sogar kritisiert haben) sicher fließen werden. Kardinal Schönborn will und soll sich- wie Kardinal Marx heute bei der Pressekonferenz bekannt gab,  Kardinal Pell- als ausgemachten Bösewicht - noch einmal vornehmen und im Sinne des deutschen Sonderweges zu Umkehr und Ordnung (oder Unterordnung?) rufen

Kardinal Napier- Stimme der Wahrheit

So bezeichnet Sandro Magister den afrikanischen Kardinal Wilfrid Napier und läßt ihn heute bei www. chiesa  zum Brief der 13 zu Wort kommen, den er mit unterzeichnete.  Hier geht ´s zum Original:  klicken

"NAPIER, DIE STIMME DER WAHRHEIT ZUM BRIEF DER DREIZEHN KARDINÄLE"
"Es bedurfte dieses afrikanischen Kardinals, um in der Öfffentlichkeit die Gründe für den Brief, den auch er unterzeichnete, zu klären. Alles begann mit der Synode 2014 und den Manövern einiger, um die von ihnen gewünschten Resultate zu erzwingen. Hier ist er : Wort für Wort.

Bereits 4 Tage bevor der Brief der dreizehn Kardinäle an Franziskus öffentlich bekannt wurde, wurde er als einer der "Verschwörer" ausgemacht, der die Synode sabotieren und den Papst selbst angreifen wollte.

Der Brief der dreizehn Kardinäle
Und nach der Veröffentlichung des Briefes nahmen die Aggressionen gegen ihn und die anderen Unterzeichner sogar noch an Vehemenz zu -mit der de-facto Unterstützung durch die Manager der Synoden-Kommunikation.

Bis gestern der Tag kam, an dem Kardinal Wilfrid Fox Napier, Erzbischof von Durban, Südafrika, endlich in der Lage war, seine Meinung über die Synode und den Brief der Dreizehn an den Papst im offiziellen Kontext der täglichen von Pater Lombardi moderierten Pressekonferenz zu äußern.

Das Pressebriefing
Napier nahm in seiner Eigenschaft als delegierter Co-Präsident der Synode an der Pressekonferenz teil. Eine obligatorische Präsenz. Und es war das erstemal , daß einer der dreizehn Unterzeichner des Briefes im Vaticanischen Presseamt erschien, nachdem das Chaos explodiert war.

Eine da-hoc Frage an ihn konnte nicht ausbleiben. Und sie kam tatsächlich, zeitlich und polemisch- vom führenden Journalisten des "liberalen" amerikanischen Katholizismus, Robert Mickens, dem Gründer und Direktor des "Global Pulse Magazine".


Mickens Frage und die Antwort Kardinal Napiers- beide in Englisch- werden weiter unten in vollem Wortlaut wiedergegeben.
Aber um sie besser zu verstehen, sind einige einführende Beobachtungen nötig.

Mickens verdächtigt Kardinal Napier, Inspirator des Buches des Vaticanisten des National Catholic Registers, Edward Pentin: "The Rigging of a Vatican Synod?" zu sein, das im letzten Jahr als e-book von Ignatius-Press veröffentlicht wurde und eine detaillierte Rekonstruktion der "Manipulationen" der 2014-Synode enthält.

Dienstag, 20. Oktober 2015

Tipps und Tricks- wie man eine Synode manipuliert...

Sind die Synodenväter zu hartherzig und legalistisch, um den 2000-järhige Dogmen und Doktrinen einfach über Bord zu werfen, wie z.B. wiederverheirateten Geschiedenen die Kommunion zu erlauben?
Drücke auf die Tränendrüse, zaubere einen einfachen Priester aus dem Hut und lass ihn in der Synodenaula die Geschichte von dem kleinen Ertskommunionsknaben erzählen, der solches Mitleid mit seinem geschiedenen wiederverheirateten Vater hatte, dass er die Hostie durchbrach, um dem Papa die Hälfte abzugeben, dann lass die Presse einfühlsam über die Tränen schreiben, die die Synodenväter - wenn ünerhaupt- nur mühsam zurückhalten konnten.

Es ist allerdings um der Glaubwürdigkeit willen darauf zu achten, daß niemand die Geschichte hinterfragt- oder- wie es jetzt passierte- daß im Eifer des Gefechtes und im Eifer für die angeblich so gute Sache (ubiquitäre Barmhherzigkeit, Anpassung an die Realität, Kasper-These)  nicht gleich zwei Hirten dieselbe Geschichte erzählen: einer aus Triest und einer aus Mexiko (der auch das Ersterzählerrecht beansprucht).
Die Frage, ob sich eine solche Begebenheit an zwei so weit auseinander liegenden Orten gleichzeitig ereignet haben kann, ist dann nicht die wichtigste.... auch nicht, ob einer der beiden Erzähler sie vom anderen "geliehen" hat....aber wir kennen die Finten und Tricks (bis hin zum Postraub) der Synodenleitung ja schon aus dem vergangenen Jahr.

Aufgefallen ist die Duplizität der Fälle u.a. Giuseppe Rusconi  von rossoporpora-weil die Zeitung der ital. Bischofskonferenz "Avvenire"am 17. Oktober verkündete, das rührende Ereignis habe sich- wie Don Roberto Rosa, der Pfarrer von San Giovanni Apostolo berichtete- in Triest zugetragen- während am 18. Oktober der mexikanische Bischof Garza im Fernsehsender der CEI, TV 2000, sagte, er sei es gewesen, der diese Geschichte aus seiner Diözese erzählt habe.....


Quelle  www.rossoporpora   klicken

Das Nein Ratzingers zum Föderalismus in der Kirche

Stefano Fontana hat sich bei La Nuova Bussola Quotidiana aus der programmatischen Papstrede vom vergangenen Samstag den geplanten doktrinalen Föderalismus herausgepickt und stellt ihn der Absage durch den damaligen Kardinal und Glaubenspräfekten Joseph Ratzinger gegenüber.
Hier geht´s zum Original: klicken

        "DOKTRINALER FÖDERALISMUS? HIER DAS NEIN RATZINGERS"

 "1984 antwortete Kardinal Ratzinger auf die Fragen von Vittorio Messori und aus deisem Gespräch entstand dann das berühmte Buch "Bericht über den Glauben" (Ed. San Paolo) .
Der historische Kontext, in dem sich fast alle Fragen des Journalisten bewegten, war postkonziliär.
Die Antworten Ratzingers waren sehr stark darauf ausgerichtet, die korrekte Interpretation des Konzils zu stützen- als eine geplante Restauration- nicht als eine Rückwendung. sondern als eine Suche nach einem neuen Gleichgewicht- nach den Übertreibungen bei der Umarmung der Welt.

Im Kapitel V des langen Interviews, gibt es einen Paragraphen, der die Bischofskonferenzen betrifft. Ratzinger ließ wissen, daß das I. Vat. Konzil das Dogma der Unfehlbarkeit des Summus Pontifex verkündet hatte. Das Konzil war dann aber durch die unvorhergesehene Eroberung Roms durch die italienischen Bersaglieri unterbrochen worden und konnte sich deshalb nicht auf konsequente Weise auch mit den Bischöfen beschäftigen.
Das II. Vaticanum hat die Bischofs-Akte dazu wieder aufgenommen  und ihr u.a. eine Dekret gewidmet, "Christus Dominus". Der Papst ist unfehlbar, "wenn er als oberster Hirte und Lehrer eine Doktrin über den Glauben oder seine Gebräuche " proklamiert. Vatican II"- so fährt Ratzinger fort- "hat daran erinnert, daß auch dem Bischofskollegium die Unfehlbarkeit des Lehramtes zukommt, soweit die Bischöfe "immer das Band der Kommunion zwischen ihnen und dem Nachfolger Petri bewahren".

Ist damit alles gesagt? Nicht in der Praxis, betonte Ratzinger: 
"Die Entscheidung erneuert die Rolle des Bischofs , die in der Realität in Gefahr ist, abgeschwächt zu werden durch die Einsetzung von Vorsitzenden in immer organisierteren Bischofskonferenzen, mit gewichtigen bürokratischen Konstruktionen erstickt zu werden. Und dennoch- wir dürfen nicht vergessen, daß die Bischofskonferenzen keine theologische Basis haben und nicht Teil der unauslöschlichen Struktur der Kirche sind, so wie Christus sie wollte, sie haben nur eine konkrete praktische Funktion."

Kasper-Gate 2.0

Auch bei der Synode 2015 hat es wieder einer aus der deutschen Delegation getan.
Wie Matteo Matzuzzi berichtet hat der Moraltheologe und Marx-Großratgeber Pater Eberhard Schockenhoff gegenüber Il Foglio gefordert: "Die Afrikaner sollen keine Lektionen erteilen, die sie von anderen nicht erhalten möchten"
Es war also Schockenhoff, der sich nicht mehr zurückhalten konnte und sich angesichts der Wortmeldungen und Leviten-Lesungen afrikanischer Bischöfe gezwungen sah, eben diesen das Mundhalten und bescheidene Schweigen anzuempfehlen. Ist das schon ein Vorgeschmack auf die Dezentralisierung, nach der regionale und nationale Bischofskonferenzen sich anfeinden und bekriegen?

Weitere weltbewegende Erkenntnisse aus dem Mund des Freiburger Theologen und Ex-Assistenten von Walter Kasper (mit dem er augenscheinlich eine gewisse Afrika-Phobie teilt) im Tübingen der 80-er Jahre :

"Das Naturrecht ist ein Totem, das der Kirche nichts mehr nützt"  und "Lieber von der Liebe sprechen als über Paul VI und Afrika!"

Quelle: Il Foglio, M. Matzuzzi via Twitter, https://twitter.com/matteomatzuzzi

Eilmeldung von der Synode

Wie rorate caeli gerade berichtet, scheint es nach übereinstimmenden Meldungen von "La Croix" und "Il Foglio" bei der Synode eine überwältigende Mehrheit gegen die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion zu geben.
Hier geht´s zur Nachricht:  klicken  hier zum Tweet von Matzuzzi : klicken

Was will Kardinal Kasper wirklich?

"benoît-et-moi" veröffentlicht heute einen Beitrag zur Synode, der so beginnt:
"Indem sie ein einzelnes Dogma leugnen, stellen die Kasperianer die gesamte Offenbarung in Frage."  
Ein Satz wie Donnerhall. Und wie es aussieht, tun Kardinal Kasper- der ewig grinsende- und seine bischöflichen Mitstreiter - wohl der Großteil der DBK- das ohne jeden Skrupel oder ohne jeden Zweifel, was denn -zumindest für die Kombattanten- etwas verwundert. Dass der alte Recke längst verloren gegangene theologische Schlachten des vorigen Jahrhunderts doch noch gewinnen möchte, mag der eine oder andere verstehen.  Der Autor Francois H. sieht den Grund für die Verbissenheit im Widerspruch gegen die Lehre. Hier geht´s zum Original :   klicken

"DIE WIEDERVERHEIRATETEN GESCHIEDENEN: WARUM SOVIEL VERBISSENHEIT?"



Wie es unglücklicherweise vorhersehbar war, hat die zweite Familiensynode ihre Aufmerksamkeit auf die Frage der Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Hl. Kommunion focussiert- manchmal hat der Streit bis ins Extreme oder Lächerliche etwas Unwürdiges.
Die Verteidiger der traditionellen Doktrin haben es gesagt, sie haben es in jeder möglichen und vorstellbaren Weise wiederholt, es handelt sich um eine Frage, die das Lehramt in einer unreformierbaren Entscheidung geklärt hat: es hat nichts genützt.
Obwohl also die Vorschläge von Kardinal Kasper - ohne auch nur von den eher karikaturesken eines Msgr- Bonny oder eines Msgr. Vesco (Bischof von Oran) zu sprechen- bereits ihre theologische Inkonsistenz durch dei Abwesenheit jeglicher  Schrift- oder Traditionsgrundlagen bewiesen haben, die sie unhaltbar machen, sobald man sich auf den Standpunkt der  Offenbarung und des Glaubens stellt, sind diese Vorschläge wieder- gemacht worden- eher mit Konstanz als mit Leidenschaft - die einen nur zutiefst staunen lassen kann.
Eine Frage stellt sich in der Tat: "warum soviel Sturheit, um Vorschläge durchzusetzen, die der Lehre Christi und seiner Kirche widersprechen, obwohl- auch wenn es sicher einiges Leiden gibt- das pastorale Problem, das die Geschiedenen darstellen, eher begrenzt ist?

Ich wage hier eine Antwort: es geschieht nicht trotz ihres Widerspruchs zur Lehre der Kirche sondern wegen ihres Widerspruchs- daß diese Thesen der Erneuerer mit soviel Verbissenheit vorgeschlagen und immer wieder vorgeschlagen werden.

Man hätte Unrecht, die Intelligenz Kardinal Kaspers zu unterschätzen. Er hat die Kirchenlehre studiert. Er kennt die Heilige Schrift, die Konzilsbeschlüsse,die päpstlichen Enzykliken.  Daß er sie sicher mit dem voreingenommenen Blick einer bestimmten deutschen Theologie gelesen hat, die seit langem den Kriterien der wissenschaftlichen Theologie die einer durch den historistischen Idealismus gefärbten religiösen Philosophie unterlegt hat, ändert daran gar nichts: Kardinal Kasper kennt diese Texte.
Er kann nicht ignorieren, daß unser Herr, die Unauflöslichkeit der Ehe erklärt hat.
Es ist das, was der Hl. Paulus über die Ehe als Sakrament der Verbindung mit Christus und seiner Kirche lehrt. 
Er kann vor allem nicht ignorieren, daß das Konzil von Trient die Unauflöslichkeit der Ehe definiert und sie so zur unreformierbaren  Lehre gemacht hat. 
Auch nicht auf der anderen Seite, was der Hl. Paulus zum Kommunionssakrileg und was die Kirche über die Notwendikeit lehrt,  im Stand der Gnade sein zu müssen, um die Hl. Kommunion zu empfangen.
Man würde ihn beleidigen und jede Form der Wahrscheinlichkeit mißachten.

Warum also müht er sich so ab, eine offen dem katholischen Glauben widersprechende These aufrecht zu erhalten?  Genau deshalb: weil sie der katholischen Lehre widerspricht.

Montag, 19. Oktober 2015

A. Socci: Warum der Papst das Papsttum reformieren/demolieren will und der Rauch Satans in die Synode eingedrungen ist.

Antonio Socci ist kein Optimist. Er kommentiert heute in seinem blog die vorgestrige Rede des Papstes als anti-römischen Angriff eines alten Catho-Progressisten, der nicht weniger zur Folge haben könnte, als die Zerstörung der Kirche. Hier geht´s zum Original:  klicken

"WARUM BERGOGLIO JETZT DIE REFORM/ DIE DEMOLIERUNG DES PAPSTTUMS ANKÜNDIGT. ERZBISCHOF TOMASZ PETA BEI DER SYNODE:  HIER IST DER VON PAUL VI PROPHEZEITE RAUCH SATANS EINGEDRUNGEN"

"Vorgestern hat Papst Bergoglio nicht weniger als eine Reform des Papsttums angekündigt:

"Es ist nicht opportun, daß der Papst die örtlichen Episkopate beim Erkennen der Probleme ersetzt, die sich in ihrem Gebiet zeigen. In diesem Sinne, fühle ich die Notwendigkeit, mit einer gesunden Dezentralisierung fortzufahren."

Auch wenn er einen Satz von Johannes Paul II zitiert, plant Bergoglio in Wahrheit eine Operation, die der alten anti-römischen Idee der Katho-Progressisten folgt und die das Gegenteil von dem ist, was Papst Wojtyla wollte.
Es ist in der Tat kein Zufall, nachdem er es schon in Evangelii Gaudium vorgeschlagen hatte, daß der argentinische Papst heute diese Idee wieder aufgreift- mitten während der Synode, dieser hitzigen Familiendsynode. Der Grund ist klar.

Umzingelte Synode
Vor einigen Monaten - als absehbar war, daß die Kasper-Revolution von der Synode 2014 nicht approbiert worden war, hat der Präsident der DBK, Kardinal R. Marx, arrogant bekräftigt, daß der deutsche Episkopat keine Filiale Roms ist und so die Behauptung aufgestellt, er könne seinen eigenen Weg gehen (das sieht fast wie die Drohung eines Schismas "von links" aus).
Die vorgestern formulierte Idee dient Bergoglio dazu, die Synode zu umdribbeln ( bei der die Mehrheit katholisch bleibt) wie er es auch mit dem Motu Proprio gemacht hat, das die Scheidung in die Kirche einführte.
In der Praxis wird man den Bischofskonferenzen- wie eben der deutschen- die kontroversen Fragen (wiederverheiratete Geschiedene, Zivilehen und Homosexualität) delegieren.
Aber eine solche Wahl macht- anstatt sie zu lösen, die Probleme noch explosiver und schwerwiegender. Weil es bedeutet, die Kirche selbst zu zerstören.

Ende des Katholizismus
Tatsächlich hat Kardinal Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation, im vergangenen März auf Marx geantwortet, daß die Idee, die doktrinalen oder disziplinären Entscheidungen zu Fragen der Ehe und Familie an die nationalen Bischofskonferenzen zu delegieren, absolut antikatholisch ist und die Katholizität der Kirche nicht respektiert.

Die polnischen Bischöfe: Hoffnung für die Kirche

rorate caeli gibt den polnischen Bischöfen , die zusammen mit den afrikanischen die Hoffnungsträger der Glaubenstreuen sind - und  auf deren Wirken die Hoffnungen beruhen, daß die Kirche die Synode so unbeschadet wie möglich überstehen möge, das Wort - auch wenn Kardinal Kasper breit grinsend verkündet, er halte es für möglich daß seine zerstörerischen Uralt-Pläne doch noch eine Synodenmehrheit erlangen könnten.....Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIE POLNISCHEN BISCHÖFE : DIE LIBERALEN SYNODENVÄTER WOLLEN DIE DOKTRIN ÄNDERN"

Einer der bösartigsten Slogans, die sowohl von den Liberalen bei der Synode als auch von den Synodenapologeten benutzt werden, ist der: "die Doktrin wird nicht geändert, nur die Disziplin".

Es ist ein Slogan, der dazu erdacht wurde, die Katholiken zur Zustimmung einzulullen- "am Ende wird ja die Doktrin nicht geändert, richtig?"
Es ist ein Slogan, ein Gesprächspunkt, der enthüllt, wie gut die Liberalen die moderne Katholische Mentalität verstehen, mit ihrer unverantwortlich scharfen, wenn nicht sogar de facto Trennung zwischen Lehre und Disziplin, zwischen Tradition (großes T) und tradition (kleines t), zwischen dem Buchstaben und dem Geist von Gesetzen und Doktrinen, und zwischen der Essenz der Kirchenlehre und der Sprache, in der sie ausgedrückt wird.

Dankenswerterweise hat Erzbischof Stanislaw Gadecki, Präsident der Polnischen Bischofskonferenz und anerkannter Sprecher der polnischen Hierarchie, am 17. Oktober auf der website der PBK eine kurze Notiz veröffentlicht, in der er diesen Slogan, dieses Mantra ausdrücklich als  das, was es ist, entlarvt - als Täuschung oder Lüge. (Hier dankt rorate caeli  dem Toronto Catholic Witness für die Übersetzung, wir schließen uns an)

        "Erzbischof Gadecki: sie versuchen, die Änderung der Doktrin zu erzwingen"
"Die von einigen Synodenvätern bezüglich der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen vorgeschlagenen Veränderungen der Disziplin repräsentieren in ihren Aussagen den Versuch Veränderungen in die wahre Lehre der Kirche zu schmuggeln. Das wird von Erzbischof Gadecki angesprochen, der an der Familien-Synode teilnimmt."

Sandro Magister porträtiert den "Verschwörer des vollen Tageslichts" - Kardinal Dolan.

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"SYNODE. DER VERSCHWÖRER DER ALLES IM LICHT DES TAGES TUT"

"Das ist Timothy Dolan, einer der dreizehn Kardinäle des Briefes an den Papst. Ein lebendes Beispiel für "parrhesia", die von Franziskus so erwünschte Klarheit von Worten und Gedanken.

                       
Als die Autoritäten, die die Vatican-Kommunikation mehr von Santa Marta aus als im Apostolischen Palast managen, mit einem Aufschrei gegen die Veröffentlichung des Briefes der dreizehn Kardinäle reagierten, haben sie nicht so sehr den für die Veröffentlichung Verantwortlichen vehement attackiert als vielmehr die Synodenväter, die ihn unterzeichneten.

Und dennoch sind das Persönlichkeiten aus den höchsten Rängen der Kirchenhierarchie, Erzbischöfe wichtiger Diözesen- wie New York, Utrecht, Bologna, Durban, Nairobi, Caracas. Nicht zu vergessen die drei Säulen der alten und neuen römischen Kurie wie George Pell, Gerhard Müller und Robert Sarah- auch sie in der Vergangenheit Bischöfe von Diözesen wie Sydney, Regensburg und Conakry.

In den Medien war so viel Aggression gegen diese überragenden und eng verbundenen Repräsentanten der weltweiten Hierarchie spürbar - die der Konspiration gegen den Papst beschuldigt wurden - sogar schon bevor der Brief veröffentlicht war - daß das zusätzlich zu den im Brief gestellten Fragen - eine weitere und ungelöste Frage aufwarf, die das Kommunikationsmanagement für die Synode betrifft.


Sonntag, 18. Oktober 2015

Damian Thompson als "Kriegsberichterstatter" von der Front im Krieg zwischen Papst Franziskus und dem Vatican


Was vor kurzem auch schon der New Yorker schrieb, daß nicht nur der honeymoon zwischen Papst Franziskus und der Kurie beendet sei, sondern - im Gegensatz zur immer noch vorhandenen Popularität des Pontifex bei den Laien - inzwischen ein mehr oder weniger verdeckter Krieg herrsche (Zitat von einem Kurienkardinal: "in einem heutigen Konklave würde Bergoglio bestenfalls 10 Stimmen bekommen), thematisiert heute auch Damian Thompson lesenswert!  im newsblog "The Spectator"
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PAPST FRANZISKUS IST JETZT EFFEKTIV IM KRIEG MIT DEM VATICAN. WENN ER GEWINNT, KÖNNTE DIE KATHOLISCHE KIRCHE AUSEINANDER FALLEN"

"Papst Franziskus hat gestern vor der tief gespaltenen Familien-Synode eine Rede gehalten, in der er seine Pläne zur Dezentralisierung der Katholischen Kirche bestätigte, indem den lokalen Bischofskonferenzen mehr Freiheit zugestanden werden soll, ihre eigenen Lösungen für die Probleme Geschiedene und Homosexuelle auszuarbeiten.
Das ist der Albtraum der konservativen Katholischen Kardinäle - einschließlich - was niemanden überrascht - jener im Vatican.
Sie dachten, daß sie eine ausreichende Mehrheit bei der Synode hätten, um die Aufhebung der Nichtzulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion, oder jede Aufweichung der Haltung der Kirche zu gleichgeschlechtlichen Paaren zu blockieren.

Aber in der gestrigen Schlüsselrede, zu Beginn der letzte Woche der Synode gehalten, sagte Franziskus ihnen, daß die Dezentralisation von oben durchgesetzt werden wird.

Während er von sich selbst bewußt als "Bischof von Rom" sprach, um seine Solidarität mit den Ortsbischöfen in aller Welt (also im Gegensatz zur Römischen Kurie stehend - d.h. dem Vatican) zu unterstreichen, beschwor er die Macht des Pontifex Maximus, mit der er die Kardinäle überstimmen kann.
"Die Reise der Synode hat ihren Höhepunkt darin, dem Bischof von Rom zuzuhören, gerufen um mit der Autorität des Hirten und Lehrers aller Christen zu sprechen" sagte er. 
Das ist eine autoritärere Sprache als Benedikt XVI sie - meiner Erinnerung nach - je als Papst gebrauchte (der hatte das nicht nötig). 
Das bedeutet: ich sage, was getan wird, am Ende hört ihr auf mich, nicht umgekehrt.

Ein Statement entsetzte die Konservatuiven besonders. Franziskus sagte ihnen, daß der "Geist des Glaubens eine starre Trennung zwischen der lehrenden und der lernenden Kirche verhindert, weil die Herde ihren eigenen Geist zum Erkennen neuer Wege besitzt, die der Herr der Kirche offenbart."
Was das heißen soll?
Wir werden warten müssen, bis der Papst nächstes Jahr seine endgültige Antwort auf die Synode gibt.

Das ist eine so beunruhigende Entwicklung, daß sie einer eingehenderen Untersuchung nach Beendigung des Synode bedarf. Ich wollte eigentlich sagen, - wenn sich der Pulverdampf gelegt hat - aber ich erwarte keinerlei Sich-legen des Pulverdampfes in absehbarer Zukunft, jedenfalls nicht bis zum nächsten Konklave, das von vielen konservativen Katholiken so bald wie möglich herbei gesehnt wird.
Hier nun die Gründe, aus denen ich glaube, daß Franziskus´ Dezentralisierung nicht funktionieren wird:

Hoffnungslos idiotisch oder vorsätzlich böse?

Rorate caeli befaßt sich heute noch einmal mit dem Brief der 13, den sie das "Manifest der Kardinäle" nennen-und als die bisher schwerwiegendste Herausforderung werten, der sich ein Papst in der jüngeren Vergangenheit gegenüber sah, und mit dem Weg des Liberalen Protestantismus, den die Kasper-Partei und ihre Follower augenscheinlich einschlagen wollen, auf den sich die Titelaussage bezieht.
Hier geht´s zum Original:   klicken

"DAS MANIFEST DER KARDINÄLE - MITTEN IM CHAOS DER VERGANGENEN WOCHE: SEINE IMMENSE HISTORISCHE BEDEUTUNG DARF NICHT VERLOREN GEHEN"

"Der exakte Wortlaut des historischen Manifestes der Kardinäle, oder der "Pell-Müller-Intervention" (nach den Namen seiner wichtigsten Autoren), das einfach als "Brief der 13 Kardinäle" bekannt wurde, ist die schwerwiegendste Herausforderung, der ein Papst sich in der jüngeren Vergangenheit gegenüber sah- und sei es auch im Streit.
Aber es sind nicht die Worte. Besonders die riesige historische Bedeutung eines Dokumentes, das verspricht, für das Papsttum des 21. Jahrhunderts fundamental zu werden, darf nicht verloren gehen.
Und was für ein wunderbares Dokument das ist! Es ist das erste Kapitel einer Bewegung, die sehr viel größere Konsequenzen haben wird, als man im Augenblick wahrnimmt.
Wie die Gregorianische Reform in den Jahrzehnten, die ihr vorausgingen, nicht erkennbar war, so verbirgt sich in diesem Zeitalter von Chaos und Modernistischer Dominanz die Saat von mehr als nur einem Hildebrand, die drauf wartet, die Kirche vor dem Sturz in die satanische Grube der Immoralität zu bewahren, die drauf und dran ist, sie von allen Seiten zu verschlingen.

Ein Punkt in dem Brief, der nicht zu übersehen ist ( wie Antonio Socci betonte) -ist der, dessen sich Konvertiten vom Protestantismus immer bewußt sind: das staunendmachende Verlangen der Reformer, (Kasper - vom Papst selbst untertsützt) dem Weg zu folgen, den der Liberale Protestantismus bereits beschritten hat.
Sogar wenn man die Katholische Kirche auf einfache objektive und materielle Weise als rein menschliche Vereinigung wahrnimmt, an deren Fortbestehen ihr aktueller Verwalter interessiert sein sollte, ist das ein Schritt, der- ohne eine dritte Option - als eine von zwei Möglichkeiten klassifiziert werden kann: entweder als hoffnungslos idiotisch oder als vorsätzlich böse.

Glaubt die Kirche noch an die Realpräsenz?


Das fragt Riccardo Cascioli bei La Nuova Bussola Quotidiana angesichts des verbalen Schlagabtausches zur Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen bei der Synode und der taktischen Instrumentalisierung einer rührseligen Geschichte um eine Hostie.
Hier geht´szum Original:   klicken

         "ABER GLAUBT DIE KIRCHE NOCH AN DIE REALPRÄSENZ ?"
"Wenn auch sonst nichts, eines erscheint klar- daß das Problem bei dieser Synode die Eucharistie ist. Und bevor man über den Zugang für die wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion spricht (und warum nicht für alle jene anderen, die in Todsünde leben und sich nicht versöhnt haben?), wäre es vor allem besser zu klären, wer noch an die Realpräsenz Christi in der Eucharistie glaubt.

Die gestrige Zusammenfassung, die Don Manuel Dorantesed, der spanischsprechende Mitarbeiter Pater Federico Lombardis, bei der Pressekonferenz gab, enthielt auch die Erzählung aus der Synodenaula von einem Jungen, der in exemplarischem Vorgehen bei seiner Erstkommunion seinen wiederverheirateten geschiedenen Eltern ein Stück von seiner Hostie abgab.
Angenommen diese Episode ist wahr, sollte nicht so sehr die Geste des Kindes als Skandal gewertet werden, ein "Zwischenfall" der augenscheinlich durch die Liebe des Kindes zu seinen Eltern hervorgerufen wurde- das den Kopf voller Geschwätz vom angenommenen Ausschluß seiner Eltern durch die Kirche hatte.
Man könnte höchstens feststellen, daß man durch die Mundkommunion -anstelle der Handkommunion bestimmte Vorkommnisse vermeiden würde.
Aber das ist nicht der Punkt, der interessiert.

Das wahre Problem ist, daß es einen Priester oder Bischof gibt, der diese Episode erzählt, um seiner Unterstützung für die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen eine positive Konnotation zu geben. Und schlimmer noch- an der Grenze des Glaubwürdigen- daß es einen Synodensprecher gibt, der diese Geschichte als "sehr bewegend" wiedergibt und dadurch zu verstehen gibt, daß eine gute Anzahl von Synodenvätern sich durch das Gehörte "erweichen" ließ. Das Ganze, ohne daß der Sprecher des Vaticans, Pater Federico Lombardi oder irgendein anderer Anwesender etwas dagegen zu sagen gehabt hätte.

Offensichtlich wird die Episode erzählt- und von der Massenpresse maximal verbreitet- als Ausdruck des wahren Christentums, offen und barmherzig, gegen die strengen und finsteren "Doktoren des Gesetzes", die sich wie "Beamte der Einwanderungsbehörde benehmen, die dauernd die Integrität derer kontrollieren müssen, die sich (dem Altar) nähern" -eine andere Äußerung, die ebenfalls in der Pressekonferenz wiedergegebn wurde.

In Wirklichkeit liegt der wahre Unterschied zwischen denen, die noch an das glauben, was die Kirche immer geglaubt hat, nämlich, daß dieses Stück Brot wirklich der Leib Christi ist- und denen, die dagegen den Zugang zur Kommunion zu einem der Menschenrecht unserer Epoche reduziert haben und die- wie Panella und Bonino lehren-die typische Taktik der "mitleiderregenden Fälle" anwenden, um diesem Recht zuzustimmen.

Mitleiderregend ist aber nur das Schauspiel einer Kirche, die darauf reduziert wird, um die Zustimmung der Welt zu betteln und dafür bereit ist, das Teuerste, was sie besitzt, wegzuwerfen und mit Füßen zu treten.
Wir sind sicher, daß die Mehrheit der Synodenväter sich nicht durch die Worte dieses armen Priesters hat berühren lassen und angesichts dessen, daß das Synodensekretariat beschloss, diese Episode auf skrupellose Weise auszuspielen, zusammengezuckt ist.
Ein weiteres Motiv um eine klare und entschiedene Antwort zu erwarten, die dem katholischen Volk zeigt, daß- geschehe was da wolle- es immer noch Hirten gibt, denen man vertrauen kann.
Quelle: La Nuova Bussola Quotidiana, R. Cascioli

Samstag, 17. Oktober 2015

"Ist der Ruf erst ruiniert....

lebt es sich" - wie es aussieht, auch bei der Synode - "gänzlich ungeniert"....
Nachdem die Kasper-Fraktion erkennen mußte, daß sie in der Synoden-Aula nur eine Minderheit darstellt und die glaubenstreuen Synodenväter sich für die 2015-Sitzung auf die Abwehr der zu erwartenden offenen und verdeckten Attacken auf die Lehre vorbereitet haben, ist sie wohl zu der Einsicht gekommen, man könne nun die Maske auch gleich ganz fallen lassen und offen für seine Ziele werben - im Wissen, daß immerhin die Mainstream-Medien das begierig (ja immer noch) aufgreifen und unterstützen werden und man wenigstens dort verständnisvoll über Intrigen, Verschwörungen und Anschläge gegen den Zeitgeist und seine Forderungen und gegen den Pontifex lamentiert.
Wie die katholische Nachrichtenagentur CNA berichtet, forderte der DBK-Vorsitzende Kardinal R.Marx bei seiner Rede zu den Synodenvätern am 14.10. nun ganz offen die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion - in einzelnen, besonders gelagerten Fällen und er stellt ganz offen die für einen Hirten der katholischen Kirche kühne Frage, ob die von Jesus im Evangelium ( Lukas 16:18) überlieferten Worte den Betroffenen gerecht werden können. Außerdem stellte er fest, daß das neue, durch das Motu Proprio eingeführte Procedere bei den Ehe-Annulllierungsverfahren nicht ausreiche.
Würde der selbstherrliche Kardinal Marx dem Auferstandenen Herrn heute z.B.bei einem kleinen Spaziergang auf der Via Appia begegnen, würde der ihn sicher fragen "quo vadis Kardinal Marx, quo vadis DBK?"

Hier geht´s zum Original von CNA:    klicken

Freitag, 16. Oktober 2015

Antonio Socci & der "Brief der 13"

Wie alle anderen Vaticanisti hat sich auch Antonio Socci im "Libero" Gedanken über den Brief der 13 Kardinäle gemacht, der am vaticanischen Himmel doch für heftige Turbulenzen und einen Wettstreit diverser Verschwörungstheorien gesorgt hat. Wir haben seinen Artikel bei rorate caeli gefunden, klicken   Dank dafür!

"DIE HINTERGRUNDGESCHICHTE ZUM "EXPLOSIVEN BRIEF DER 13 KARDINÄLE, WAS ER BEDEUTET-UND WAS BEI DER SYNODE UND IN DER KIRCHE PASSIEREN WIRD" 

"Der Brief der 13 Kardinäle an den Papst gegen die "Erstickung" der Synode und Bergoglios modernistische Thesen ist ziemlich sensationell, besonders wegen der Autorität seiner Unterschreiber.
Was dann passierte, um den Brief zu diskreditieren und seinen explosiven Inhalt zu verschleiern, muß erzählt werden.
Zuerst wurde der Brief als Zeichen einer Atmosphäre der Verschwörung der sogenannten Konservativen (also mit anderen Worten- der richtigen) Katholiken abgetan.
Marco Tosatti, ein ernsthafter und unanbhängiger Vaticanist, bemerkte zu Recht, daß ein privater Brief an den Papst mit Namen und Nachnamen, die transparenteste, loyalste und mutigste Sache ist, die wir kürzlich im Vatican gesehen haben (wenn man bedenkt, daß Bergoglio selbst -zumindest in Worten- um Offenheit bittet). Das ist das genaue Gegenteil einer Verschwörung. In der Tat hat er (der Brief), wie Tosatti sagt, den zahlreichen Verschwörungs-und Rebellions-schreibern eine goldene Gelegenheit verschafft.
Inzwischen erfahren wir- was verborgene Dinge angeht -von der deutschen "Tagespost" , daß es Papst Franziskus ist, der in Santa Marta seine eigene "Schattensynode" hat, der die Steuerung der offiziellen Synode obliegt.

Was die Verwirrung befeuerte, war das Leugnen von vier der 13 unterschreibenden Kardinäle.
Was war passiert?Am Montag Abend bestätigte Kardinal Pell durch einen Sprecher, daß der Brief von ihm und anderen Kardinälen unterschrieben worden war und fügte hinzu, daß es ein privater Brief sei, der von ihnen nicht veröffentlicht worden war. Außerdem erklärte er, daß in dem von Magister veröffentlichten Text "Fehler seien -sowohl im Inhalt als auch in der Liste der Unterschriften."
Montag Nacht erfuhren wir dann, daß das amerikanische Jesuiten-Magazin (mit progressiver Tendenz) bestätigte, daß er Brief von 13 Kardinälen unterschrieben worden sei, allesamt Synodenväter, und eine Liste mit 4 neuen Namen veröffentlichte- den richtigen-anstelle der 4 falschen, die zuvor geleugnet hatten, den Brief unterschrieben zu haben. Darüberhinaus bestätigte das Jesuiten-Magazin den von Magister veröffentlichten Text, ebenso wie es Elizabetta Piqué, Biographin und persönliche Freundin von Papst Franziskus in der in Buenos Aires erscheinenden "La Nacion" tat, die auf viele glaubwürdige Quellen zurückgreifen kann.