Freitag, 19. Juli 2019

Heute vor 10 Jahren

Am 19. Juli 2009 rezitierte Benedikt XVI (mit Gipsarm)  auf der Piazza Ruggia vor der Pfarrkirche SS. Pietro e Solutore in Romano Canavese das Angelus-Gebet.

"Auf Grund meines Mißgeschicks bin ich in meiner Beweglichkeit ein bißchen eingeschränkt, aber im Herzen bin ich vollkommen anwesend und mit großer Freude bin ich bei Euch." 


Hier geht´s zum deutschen Text seiner Ansprache:  klicken 

Quelle: LEV, La Santa Sede



Deutlicher als Bischof Athanasius Schneider kann man es nicht sagen: das Instrumentum Laboris bereitet eine gnostische Naturreligion mit Priesterinnen vor..

Dr. Maike Hickson  hat für LifeSiteNews die massive -ja geradezu vernichtende Kritik von Bischof Athanasius Schneider am Instrumentum Labors und den erkennbaren Zielen der kommenden Amazonas-Synode zusammengefaßt.
Hier geht´s zum Original: klicken


"BISCHOF SCHNEIDER: PAPST FRANZISKUS HAT DIE STRIKTE PFLICHT BEI DER AMAZONAS-SYNODE DEN PRIESTERLICHEN ZÖLIBAT ZU VERTEIDIGEN." 
Bischof Athanasius Schneider, Weihbischof von Astana/ Kazachstan hat konstatiert, daß Papst  Franziskus die strikte- ihm von Gott gegebene - Pflicht hat" bei der kommenden Amazonas-Synode "das Apostolische Erbe des priesterlichen Zölibats zu verteidigen" und dieses Erbe"seinem eigenen Nachfolger und der nächsten Generation weiterzureichen."

Er darf auf keine Weise -.sei es durch Schweigen oder zweideutiges Verhalten-. die offenischtlich gnostischen und naturalistischen Inhalte von Teilen des Instrumentum Laboris unterstützen, noch die Abschaffung der Apostolische Pflicht zum priesterlichen Zölibat ( natürlich zuerst nur regional und dann Schritt für Schritt universal) unterstützen, hat Bischof Schneider in einem 8-Seiten-langen Dokument zu Äußerungen von Bischof Erwin Kräutler, dem Hauptorganisator der kommenden Synode und  einem der wichtigsten Autoren des Instrumentum Laboris gesagt.
Schneiders Dokument wurde zuerst in deutscher Sprache auf der österreichischen website "Kath.net veröffentlicht und erscheint jetzt in Englisch bei LifeSiteNews. (Der Gesamttext folgt unten)

Sogar wenn der Papst das bei der kommenden Amazonas-Synode täte- fuhr Schneider fort- würde er seines Pflicht als Nachfolger Petri und Stellvertreter Christi schwerwiegend verletzen und eine vorübergehende spirituelle Verfinsterung der Kirche verursachen. Aber Christus- die unbesiegbare Sonne der Wahrheit- wird diese kurze Finsternis wieder erleuchten, indem er Seiner Kirche heilige, mutige  und gläubige Päpste schickt, weil die Pforten der Hölle nicht in der Lage sind, den Felsen, der Petrus ist, zu überwinden (Mt, 16:18) Das Gebet Christi für Petrus und seine Nachfolger ist unfehlbar. Das heißt, nach ihrer Umkehr werden sie erneut ihre Brüder im Glauben stärken (Lk 22:32)."

Bischof Schneider sagte, daß es bei der Synode um eine europäische klerikale Elite geht, die "eine amazonisch-katholische Sekte" gründen möchte, die die Natur anbetet und eine weibliche Priesterschaft hat." Diese Prälaten- meist europäischer Herkunft- "wollen wirklich eine neue Christliche Konfession"- erklärt Schneider.


Donnerstag, 18. Juli 2019

Fundstück

Das Bistum Regensburg hat Domkapellmeister Roland Büchner in den Ruhestand verabschiedet. Neuer Domkapellmeister ist Christian Heiß.
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Tweets zum Tage....

Benedikt XVI hatte Besuch vom Weihbischof von Santiago de Chile Msgr. Alberto Lorenzelli und einem Begleiter

und

vor 11 Jahren in Sidney- beim Weltjugendtag 2008

George Weigel : Was A.Grajewski über die Beteiigung des Kremls am Attentat auf Papst Johannes Paul II herausgefunden hat

George Weigel, Professor für Ethik und Politik und engagierter Katholik, kommentiert für "First Things" die Ergebnisse der Recherchen des polnischen Historikers Andrzej Grajewski zum Attentat auf Papst Johannes Paul II in sowjetischen Archiven.
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"DIE STILLEN STUNDEN DES LEONID BRESCHNEW" 

"Bei der ersten Begegnung mit Dr.Andrzej Grajewski würde man wohl nicht vermuten, daß  dieset milde Polnische Historiker einer der führenden Experten für die kirchliche Dunkle Seite des Kalten Krieges- den erbarmungslosen kommunistischen Angriff auf die Katholische Kirche- ist. 

Dies ist jedoch der Fall, und sein Fachwissen stammt in erster Linie aus den Jahren, in denen er geduldig die Geheimdienstakten der"bad Guys" durchgesehen hat. Einige dieser Akten gingen 1989 in  Rauch auf (oder sind immer noch in Moskau unter Verschluss), aber viele stehen jetzt den Forschern zur Verfügung. Grajewskis jüngste Forschungen in dieser oft finsteren Unterwelt werfen einige interessante Fragen zum Attentat auf Papst Johannes Paul II am 13. Mai 1981 auf.

Was wissen wir mit Sicherheit darüber?

Wir wissen, daß Juri Andropow, der hochintelligente, rücksichtslose Chef des KGB (des sowjetischen Geheimdienstes) im Herbst 1979 zu dem Schluss kam, daß Johannes Paul II eine ernsthafte Bedrohung für das sowjetische System sowohl im Inneren als auch außerhalb des Sowjetreiches darstellte Reich. Und wir wissen, daß das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Sowjetunion am 13. November 1979 ein Dekret erlassen hat, durch das zum Einsatz "aller verfügbaren Mittel" zur Verhinderung der Auswirkungen der Politik  Johannes Pauls gegen die sowjetischen Menschenrechtsverletzungen autorisiert wurde.

Wir wissen, daß der Attentäter Mehmet Ali Agca ein Berufskiller war, der kurz nach dem Erlass des Dekrets von 1979 aus einem türkischen Militärgefängnis floh und in einem syrischen Lager des sowjetischen Geheimdienstes ausgebildet wurde. Wir wissen, daß Agca nach einem Treffen mit einem sowjetischen Geheimdienstoffizier in Teheran mit Hilfe des bulgarischen Sicherheitsdienstes nach Bulgarien gekommen ist und zwei Monate in einem Luxushotel in Sofia gelebt hat. Wir wissen, daß Agcas Finanzen von einem Türken verwaltet wurden, der mit kommunistischen Geheimdiensten in Verbindung stand und später unter ungeklärten Umständen starb.

Mittwoch, 17. Juli 2019

Wachet auf...

     ruft uns die Stimme.....

             

Fundtstück: Neues zu Notre Dame

Gefunden in "Die Welt"  Autor Peter Haentjes hat für seine Leser außer einigen interessanten Details über den Beginn des Brandes der Pariser Kathedrale zahlreiche Fotos.
Wenn man dem Artikel glauben kann, sind wir vor der unvorstellbaren Katastrophe eines Einsturzes von Notre Dame um 20 Minuten entkommen.
Hier geht´s zum Original mit dem Titel   "20 MINUTEN BIS ZUM EINSTURZ..."  :  klicken

Quelle:  Die Welt, :Peter Haentjes 

Roberto De Mattei über den Kampf des Bösen gegen die Kirche. 2. Fortsetzung

Fortsetzung von hier und hier

"Nihil armatum: Diese Definition fängt das Wesen der Revolution ein, das das Nichts ist, denn wenn es das Nichts wäre, würde es nicht existieren. Aber es ist ein organisierter Marsch, ein bewaffneter Marsch ins Nichts, der von der dunklen Macht geleitet wird, von der in den Briefen des hl. Paulus so oft gesprochen wird (Eph 6,12; Kol 1,13; Lk 22,53).

Der Selbstmord der Revolution 

Zum Herrn, der von sich selbst sagt: "Ich bin der, der ist" (2. Mose 3, 14), schreit Satan, Führer und Animateur der Revolution: "Es gibt nichts außer mir und ich hasse mich, weil ich bin." Der Teufel will die Erschaffung des Nichts herbeiführen und sich ins Nichts werfen. Das Mysterium iniquitatis ist das Geheimnis des Drangs des Bösen zum Nichts, ohne die Fähigkeit, dieses Ziel zu erreichen. 
Wenn dieser totale Selbstmord erreicht werden könnte, hätte sich die Revolution gegen Gott durchgesetzt, nicht nur, weil die Vernichtung der höchste Herrschaftsakt ist, der nur für Gott möglich ist, sondern auch, weil das Böse nur als Entbehrung des Guten existiert und es ohne das Gute nicht existieren kann. Genauso wie eine Krankheit nicht existieren kann, ohne daß der Körper der kranken Person angegriffen wird. Der Tod bedeutet das Ende nicht nur der erkrankten Person, sondern auch der Krankheit.

Deshalb kann die Reise der Revolution ins Nichts nicht ihren Zweck erreichen, nämlich die radikale und endgültige Zerstörung der Kirche und der christlichen Zivilisation. Das Gute, das bleibt und das die Revolution zum Überleben braucht, ist der Keim ihrer Niederlage.


Wir nehmen dieses Prinzip in der Geschichte wahr, wo Gott immer eine kleine Anzahl von wirklich Gläubigen einsetzt, um die großartige Rückkehr der Wahrheit und des Guten zu erreichen. Ein bedeutender Bibelforscher, Mons. Salvatore Garofalo hat eine umfassende Studie über den prophetischen Begriff des „Restes Israels“ gewidmet, in der er dieses Konzept als Eckpfeiler der prophetischen Tradition darstellt. Dieses Prinzip wird ausgedrückt als: residuum revertetur. Tatsächlich möchte Gott die Schwachen und die Kleinen vor den Menschen einsetzen, um die Mächtigen zu besiegen.

Der selbstzerstörerische Marsch der Revolution ist dazu bestimmt, gegen einen Rest des Wahren und Guten zu zerbrechen, der das Prinzip und die Voraussetzung seiner Niederlage ist. Wo eine Kerze brennt, leuchtet das Licht mehr oder weniger stark, je nach der Flamme der Liebe, die es aufnimmt. Der, wenn auch minimale, Lichtrest, der in der Nacht scheint, enthält in sich die unwiderstehliche Kraft der Morgendämmerung, das Potential eines neuen Tages, wenn die Sonne aufgeht. Licht durchdringt, erleuchtet, wärmt und belebt, ebenso wie das Gute, das von Natur aus mitteilbar, fruchtbar und umfassend ist. Das Böse ist von Natur aus steril und unfruchtbar. Das Drama des Bösen ist das Folgende: Es kann den letzten Rest des Guten, der überlebt, nicht auslöschen. Das Böse kann mit Sicherheit verbreitet werden. Seine Stärke ist jedoch nicht intrinsisch, sondern extrinsisch. Es wird durch die Taten der Gottlosen, Menschen und Dämonen verbreitet und setzt sich durch List und Gewalt durch, nicht durch die friedliche und siegreiche Kraft der Wahrheit und des Guten. Es ist in diesem Sinne ein "nihil armatum".


Dienstag, 16. Juli 2019

Fundstück: Kardinal Müller spricht Klartext zum Instrumentum Laboris

"Die Tagespost"veröffentlicht heute einen kritischen Kommentar, den Kardinal G. Müller zum "Instrumentum Laboris" für die kommende Amazonas-Synode formuliert hat,
Hier geht´s zum Original:  klicken

Die Kritik des ehemaligen Präfekten der Glaubenskongregation beginnt so- Zitat:

"Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus“
(1 Korinther 3,11)

Zur Methode des Instrumentum laboris (IL)

Allen, die bei der Vorbereitung und der Durchführung der Synode für die Kirche in Amazonien mitwirken, wird niemand den guten Willen absprechen, alles Mögliche zu tun, um den katholischen Glauben unter den Bewohnern dieses riesigen Gebietes und in seiner faszinierenden Landschaft zu fördern. Der Amazonas soll für Kirche und Welt „als pars pro toto gelten, als Paradigma, als eine Hoffnung für die ganze Welt.“ (IL 37)
Schon bei dieser Aufgabenstellung zeigt sich die im Instrumentum laboris immer wiederkehrende Idee der „integralen“ Entwicklung aller Menschen in dem einen Haus der Erde, für das die Kirche sich nun zuständig erklärt. Der Text ist in drei Teile aufgebaut: 1. Die Stimme des Amazonas; 2. Integrale Ökologie: Der Schrei der Erde und der Armen; 3. Prophetische Kirche in Amazonien: Herausforderung und Hoffnung. Die drei Teile sind nach dem Schema aufgebaut, dessen sich auch die Theologie der Befreiung bedient: Sehen der Situation – Urteilen im Licht des Evangeliums – Handeln zur Herstellung besserer Lebensbedingungen." (...)
Quelle: Die Tagespost, Kard. L. Müller

Roberto De Mattei über den Kampf des Bösen gegen die Kirche. Fortsetzung 1.0

Fortsetzung von hier

Der Teufel und die Hölle 

"Es ist wichtig, zu betonen, daß wir nicht vom Teufel sprechen können, ohne von der Hölle zu sprechen. Erde, Fegefeuer und Paradies sind Orte, die von Seelen bewohnt werden und die Civitas Dei ausmachen, Aber die Mitglieder der Civitas diabuli bewohnen ebenfalls Orte- Erde und Hölle, weil es für sie kein Fegefeuer gibt, Laut der Katholischen Lehre bedeutet Hölle nicht nur den Zustand der Verdammung, sondern auch einen Ort, an dem die rebellischen Engel und jene, die in Todsünde gestorben sind; für immer bestraft werden. 


Warum sprechen die Mitglieder der Civitas diabuli  vom Teufel aber nicht von der Hölle, außer um sie zu leugnen? Weil jemand, der einen Menschen liebt, dazu neigt, immer über ihn zu sprechen- im Guten wie im Bösen und über den Teufel kann man auf verführerische Weise sprechen, man kann ihn als Opfer darstellen, als abgewiesenen Engel, der seine dunkle Schönheit behalten hat und so den Weg für seinen Kult ebnen. Aber von der Hölle zu sprechen, bedeutet von einem Ort ewiger Qual zu reden, in sich grauenhaft und abstoßend, und die Gerechtigkeit Gottes beschwören, eines Gottes, der unfehlbar urteilt und unwiderruflich verurteilt. Aus diesem Grund lassen Übeltäter die Hölle außer Acht und sprechen nur über sie, um zu behaupten, daß sie leer ist, 

Pater Garrigou-Lagrange stellt fest, daß die Leugnung der Hölle durch die Freimaurer ein Beweis für ihre Existenz ist,. Tatsächlich- die Frucht offenbart den Baum.
Wer Gott hasst, erkennt nicht nur Seine Existenz an, weil er Ihn nicht bekämpfen würde, würde er Ihn nicht anerkennen- aber in seiner satanischen Perversität beweist er auch die Existenz der Hölle. Was anderes bedeuten die Profanierung der Eucharistie,  die dunklen Liturgien, die in Blasphemien gegen alles gipfeln, was göttlich ist, wenn nicht Manifestationen eines Hasses, der seine Quelle in der Hölle und dem Teufel hat? 

Die Ursünde

Der Kampf zwischen den beiden Städten kann nicht nur durch das Tun Satans erklärt werden, sondern auch durch die Ursünde- die seit Adam seinen Nachkommen weiter gegeben wird. Sünde ist eine Erbkrankheit. Jeder - nach Adam- ist in Sünde geboren, an jedem Ort und zu jeder Zeit. Die Menschheit ist deshalb krank, aber nicht tot, weil die Sünde den Menschen dem Bösen zugeneigt macht, ihn aber nicht völlig verdirbt. Die Natur ist krank, aber das Böse ist nicht die Essenz der Natur. 


Montag, 15. Juli 2019

Der Hl. Bonaventura

"Der 15. Juli ist der Festtag des Hl. Bonaventura (Giovaanni di Fidanza) aus Umbrien, Minderbruder der Franziskaner, scholastischer Philosoph, Theologe und Mystiker, Ordensgeneral der Minderbrüder, Kardinal-Bischof von Albano, Kirchenlehrer. Er starb am 15. Juli 1274. "


           HEILIGER BONAVENTURA BITTE FÜR UNS!  

Hier der die Ansprache, mit der Papst Benedikt XVI bei der Generalaudienz am 3. März 2010
den Hl. Bonaventura vorstellte:  klicken
Die begann so- Zitat:

"Heute möchte ich über den hl. Bonaventura von Bagnoregio sprechen. Ich muß gestehen, daß ich eine gewisse Nostalgie verspüre, während ich euch dieses Thema unterbreite, da ich an die Nachforschungen zurückdenke, die ich als junger Gelehrter gerade zu diesem, mir besonders teuren Autor durchgeführt habe. 
Die Kenntnis seines Denkens hat meinen Ausbildungsgang in nicht geringem Maße beeinflußt. Mit großer Freude habe ich vor einigen Monaten eine Pilgerreise zu seinem Geburtsort, Bagnoregio, unternommen, einer kleinen italienischen Stadt in Latium, die voll Verehrung die Erinnerung an ihn bewahrt.
Er wurde wahrscheinlich 1217 geboren und starb 1274, lebte also im 13. Jahrhundert, einem Zeitalter, in dem der christliche Glaube, der tief in die Kultur und Gesellschaft Europas eingedrungen war, im Bereich der Literatur, der darstellenden Künste, der Philosophie und der Theologie unvergängliche Werke inspirierte. 
Unter den großen christlichen Gestalten, die zur Herausbildung dieser Harmonie zwischen Glaube und Kultur beigetragen haben, ragt Bonaventura hervor, ein Mann des Handelns und der Kontemplation, von tiefer Frömmigkeit und Klugheit in der Leitung."  (....)

Quelle: LEV, La Santa Sede


Roberto de Mattei über den Kampf des Bösen gegen die Kirche

LifeSiteNews hat die Rede veröffentlicht, die Prof. de Mattei in Rom bei einer pro-Life-Veranstaltung gehalten hat- die sich mit dem Kampf Satans gegen die Kirche und das Christentum und seinen Auswirkungen befaßt. S. Kokx hat der Rede eine kommentierende Einleitung vorangestellt. Hier geht´s zum Original:  klicken

"KATHOLISCHER HISTORIKER: DIE REVOLUTION SATANS GEGEN DIE KIRCHE UND DIE CHRISTLICHE ZIVILISATION FINDET JETZT STATT."

"Der renommierte Kirchenhistoriker Roberto de Mattei sagte den beim Forum für das Leben 2019 in Rom im Forum Angelicum anwesenden Zuhörern, daß sie in einer "antichristlichen Ära" leben, aber daß sie die Pflicht haben, zu hoffen und für die Restauration der Kirche zu arbeiten-.inmitten des "Globalisierungschaos", das von denen angerichtet wird, die danach streben, die diabolische "Stadt des Menschen" gegen die Stadt Gottes zu errichten. 

Professor De Matteis Vortrag, der in seiner Muttersprache Italienisch gehalten wurde, trug den Titel „Die zwei Städte in der Geschichte: Mysterium Iniquitias: Von einer Weltordnung zum globalen Chaos“ und bezog sich hauptsächlich auf "Humanum Genus"  Papst Leos XIII Enzyklika über den Hl. Augustinus.  (Lesen Sie den vollständigen Vortrag unten).



De Matteis Hauptpunkt war, daß der mystische Leib Christi, von dem er sagte, er sei auf der Liebe Gottes aufgebaut, und der „mystische Leib des Teufels“, der sich auf die „Liebe zu sich selbst“ konzentriert, „unerbittlich“  seit die Engel sich von Gottes Gegenwart zurückzogen, als er das Licht von der Dunkelheit trennte, unerbittlich gegeneinander gekämpft haben.  Dieser Kampf ist in den vielfältigen „Revolutionen“ zu beobachten, die die Welt in den letzten Jahrhunderten erlebt hat, sowie im „weltweiten Chaos“ der Neuen Weltordnung. 

Professor de Mattei war der dritte Redner beim diesjährigen Life Forum in Rom, der sechsten Veranstaltung dieser Art, die an der Päpstlichen Universität Hl.. Thomas von Aquin im Osten der Vatikanstadt stattfand. Er erklärte, daß das Mysterium iniquitatis oder "Mysterium der  Sünde" "nicht die Sünde Adams und Evas" sei, sondern die Sünde Luzifers. Die "Hauptaktivität" des Teufels ist "Versuchung", bemerkte de Mattei. Er versucht, "sowohl die sichtbaren als auch die unsichtbaren Führer des mystischen Leibes Christi zu erobern", einschließlich und insbesondere die Geistlichen.

Prof. de Mattei erwähnte besonders eine Arbeit desn Brasilianischen Schriftstellers Plinio Correa de Oliveira aus dem 20l Jahrheundert, in der gezeigt wird, wie die Schlacht zwischen der Statd Gottes und der Stadt des Menschen im Mittelpunkt der Protestantischen Reformation, der Französischen Revolution und der Kommunistischen Revolution standen.  [....den Rest der Einleitung bitte im Original lesen...]


Können die Ostkirchen den Pontifex in Fragen der Synodalität etwas lehren?

In seiner wöchentlichen Kolumne in "Monday in the Vatican"  analyssiert und kommentiert A. Gagliarducci heute den Stand der Dinge bei Synodalität und Kurienreform nach dem Treffen des Papstes mit den Bischöfen der Ukrainisch-Griechisch-Katholischen Kirche.
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"WAS KANN PAPST FRANZISKUS VON DEN OSTKIRCHEN LERNEN?"

Das Treffen von Papst Franziskus, der Synode und den Metropolitanbischöfen der Ukrainisch-Griechisch.Katholischen Kirche ist in der letzten Presseerklärung des Hl. Stuhls als "neue Methodologie" bezeichnet worden.

In einem Gespräch mit ACI Stampa unterstrich der Vorsitzende des UGCC, Erzbischof Sviatoslav Shevchuk, daß diese neue Methode darin bestehe, alle Vertreter der Kirche gemeinsam  zu treffen. Auf diese Weise konnte Papst Franziskus erkennen, daß „einige meiner Erklärungen in der Vergangenheit keine persönliche Meinung waren, sondern ein tatsächlicher Ausdruck der Gemeinschaft unserer Kirche.“

Es ist möglich, daß der Papst andere Kirchen Sui iuris (das heißt mit eigener  Gerichtsbarkeit und Verwaltung, jedoch Rom unterstellt)  zu einem Treffen zu bestimmten Themen einlädt. Auf der anderen Seite scheint es, daß diese Art von Treffen nur in einigen besonderen Situationen stattfinden wird.

Papst Franziskus hat bereits versucht, diese neue Methode auf die Ad-limina-Besuche anzuwenden, die Besuche, die Bischofskonferenzen alle fünf Jahre bei Petrus abhalten. Während der Ad-limina-Besuche haben die Bischöfe ein Treffen mit dem Papst und eine Reihe von Meetings mit Vaticanischen Dikasterien. 

Vorher gab es ein allgemeines Treffen mit einer Rede, dann begegnete der Papsrt jedem Bischof einzeln. Papst Franziskus hat das Procedere geändert- trrifft alle bischöfe gemeinsam, hält keine Rede und es gibt Fragen und Antworten. 

Bei manchen Gelegenheiten hat Papst Franziskus Meetings mit verschiedenen Dikasterien hinzugefügt. : er leitete die Treffen der Bischöfe und der an kritischen Themen interessierten Dikasterien. Das war ein  Zusatz zum Programm, der nur bei manchen Gelegenheiten stattfand. 

In Anbetracht dieses Präzedenzfalls wird Papst Franziskus wahrscheinlich dieselbe Methode anwenden, um alle Sui-iuris-Kirchen zusammenzurufen. Auch wahrscheinlich ist jedoch, daß diese Treffen nur zu besonderen Anlässen stattfinden.

Eine bedeutende Beteiligung am Dialog mit den Sui Iuris- Kirchen könnte Papst Franziskus eine neue Sichtweise auf die Synodalität  vermitteln.


EIne kleine Erinnerung an Kardinal J. Meisner

HNA hat am 8.Mai 2013 ein Interview mit Kardinal Meisner veröffentlicht, das KNA geführt hat.. Der spricht frei von der Leber weg über den neugewählten Pontifex und den Papa emeritus. Gefunden haben wir dieses nostalgie-auslösende Interview beim Kreuzknappen (Dank dafür!)
Hier geht´s zum Original:  klicken 

Titel des Beitrags

        "Meisner: Papst wirbelt Gästehaus durcheinander"

und er beginnt so- Zitat:

"Kardinal Meisner sagt, er habe ein größeres Schlafzimmer als Papst Franziskus. Der Pontifex weigere sich noch immer, aus dem Gästehaus im Vatikan auszuziehen und wirbele den Betrieb dort durcheinander.

Papst Franziskus hat nach Ansicht von Kardinal Joachim Meisner einen ganz anderen Amtsstil als sein Vorgänger Benedikt XVI. „Aber in der Sache liegen sie eng beieinander“, sagte der Kölner Erzbischof am Mittwoch im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Was der neue Papst von der Armenkirche sage, passe zu Benedikts Wort von der „Entweltlichung“.
 Quelle: KNA/ HNA

Fundstück

Kardinal Müller warnt die Kirche vor einer Selbstauflösung - domradio. de berichtet.
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Unter dem Titel

"MEHR GLAUBE WENIGER POLITIK"

 beginnt der Artikel so- Zitat: 


"Intrigen und Machtspiele: Der ehemalige Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, hat der katholischen Kirche unter Papst Franziskus vorgeworfen, an ihrer eigenen Auflösung zu arbeiten."

Quelle: domradio. de