Synode/ Konzil : Kontinuität versus Bruch
Der philippinische Erzbischof Luis Tagle, einer der Synodenväter, sprach über die Rezeption des II.Vaticanischen Konzils und die Sicht des Hl.Vaters. Der, so sagte er, habe nicht nur die Hermeneutik der Kontinuität als die richtige Lesart der des Bruches gegenüber gestellt- er messe die Bedeutung der Konzilstexte und ihrer Interpretation auch daran, welche Folgen sie für die Kirche hatten.
Man müsse sehen, welche Folgen es für den Glauben und das Leben in den Gemeinden hatte, wenn die sich die Interpretation eines totalen Bruches zueigen gemacht haben. So sei die Sichtweise des Hl. Vaters auf das Konzil nicht nur eine theologische, nicht nur eine hermeneutische sondern auch eine pastorale.
Weltkirche: Treffen der Nuntien in Rom
Wie Kardinalstaatssekretär T.Bertone heute den Synodenvätern mitteilte, hat der Hl. Vater alle Nuntien, Apostolischen Delegierten und ständigen Beobachter des Hl. Stuhles in der Welt zu einem Treffen im kommenden Juni in Rom zusammengerufen.
Es solle gemeinsam die Rolle und Funktion der diplomatischen Repräsentanten des Hl. Stuhles reflektiert werden. Der diplomatische Dienst lebe in der Geschichte der Kirche und gehe mit ihr gemeinsam den Weg des Glaubens, er müsse sich ständig erneuern, um auf der Höhe der Zeit zu sein.
Mittwoch, 17. Oktober 2012
GA
Bei der Generalaudienz hat der Hl. Vater eine neue Katechese zum Jahr des Glaubens begonnen.
Sein heutiges Thema war u.a. die Auslegung des Glaubensbekenntnisses.
"Wir brauchen einen neuen Enthusiasmus"- so sagte er- " um den Bruch zwischen Glauben und Leben zu überwinden."
Hier ist noch das deutsche Video:
Sein heutiges Thema war u.a. die Auslegung des Glaubensbekenntnisses.
"Wir brauchen einen neuen Enthusiasmus"- so sagte er- " um den Bruch zwischen Glauben und Leben zu überwinden."
Hier ist noch das deutsche Video:
Heiliger Ignatius von Antiochia bitte für uns !
Heute feiern die Katholische und die Orthodoxe Kirche den Tag des Heiligen Ignatius von Antiochien.
Er lebte im 2. Jahrhundert zur Regierungszeit des römischen Kaisers Trajan und war Bischof von Antiochia - und damit dritter Bischof und Patriarch nach dem Hl. Apostel Petrus und dessen Nachfolger Euodius in diesem Hirtenamt.
Er war der Erste, der der Kirche den Begriff katholisch zuordnete. " Wo Jesus Christus ist, dort ist die katholische Kirche" sagte er.
Auf ihn gründet sich auch das Verständnis des Bischofsamtes in der Katholischen, der Orthodoxen und der Anglikanischen Kirche.
Er wurde auf Geheiß des Kaisers nach Rom gebracht. Auf dem Weg dorthin verfaßte er die 7 "ignatianischen Briefe".
6 davon an die Kirchen der Region, einen an Polykarp, den Bischof von Smyrna. In ihnen befaßte er sich mit dem Wesen der Kirche und warnt vor Häresien. Die Römer bittet er, nicht für ihn um Gnade zu bitten.
In Rom stirbt er im Zirkus den Märtyrertod- über sein Todesjahr gehen die Meinungen auseinander. Nach der Überlieferung wurde er von Löwen zerrissen.
Alle Patriarchen von Antiochia tragen seinen Namen als Ehrennamen.
Bei der heutigen Generalaudienz stellte ihn der Hl. Vater als glühenden Verfechter des christlichen Glaubens und Missionar vor.
Heiliger Ignatius bitte für uns !
Er lebte im 2. Jahrhundert zur Regierungszeit des römischen Kaisers Trajan und war Bischof von Antiochia - und damit dritter Bischof und Patriarch nach dem Hl. Apostel Petrus und dessen Nachfolger Euodius in diesem Hirtenamt.
Er war der Erste, der der Kirche den Begriff katholisch zuordnete. " Wo Jesus Christus ist, dort ist die katholische Kirche" sagte er.
Auf ihn gründet sich auch das Verständnis des Bischofsamtes in der Katholischen, der Orthodoxen und der Anglikanischen Kirche.
Er wurde auf Geheiß des Kaisers nach Rom gebracht. Auf dem Weg dorthin verfaßte er die 7 "ignatianischen Briefe".
6 davon an die Kirchen der Region, einen an Polykarp, den Bischof von Smyrna. In ihnen befaßte er sich mit dem Wesen der Kirche und warnt vor Häresien. Die Römer bittet er, nicht für ihn um Gnade zu bitten.
In Rom stirbt er im Zirkus den Märtyrertod- über sein Todesjahr gehen die Meinungen auseinander. Nach der Überlieferung wurde er von Löwen zerrissen.
Alle Patriarchen von Antiochia tragen seinen Namen als Ehrennamen.
Bei der heutigen Generalaudienz stellte ihn der Hl. Vater als glühenden Verfechter des christlichen Glaubens und Missionar vor.
Heiliger Ignatius bitte für uns !
Dienstag, 16. Oktober 2012
Warum das Christentum fortbestehen wird
Für seine Dokumentation "Die Glocken Europas", Beitrag zur Neuevangelisierung, hat CTV u.a. den Hl. Vater zur Zukunft des Christentums befragt. Hier im Video seine Antworten:
1.Die Suche nach Gott gehört essentiell zur menschlichen Natur
2. Die Wahrheit altert nicht und verliert ihre Bedeutung nicht. Deshalb werden das Evangelium und die Botschaft Christi für immer bleiben.
3. die Jugend.
Außer Papst Benedikt wurden auch der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus I , der Anglikanerprimas und Erzbischof von Canterbury Williams, Patriarch Kyrill der Russisch Orthodoxen Kirche sowie der Präsident der Lutherischen Kirchen Deutschlands W.Huber befragt.
1.Die Suche nach Gott gehört essentiell zur menschlichen Natur
2. Die Wahrheit altert nicht und verliert ihre Bedeutung nicht. Deshalb werden das Evangelium und die Botschaft Christi für immer bleiben.
3. die Jugend.
Außer Papst Benedikt wurden auch der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus I , der Anglikanerprimas und Erzbischof von Canterbury Williams, Patriarch Kyrill der Russisch Orthodoxen Kirche sowie der Präsident der Lutherischen Kirchen Deutschlands W.Huber befragt.
Johannes XXIV
Oder nun ist auch das vorletzte Geheimnis der Menschheit gelüftet.
Warum auch immer - das gleichgeschaltete Medienprekariat klebt immer noch an den theologischen Untoten der 70-er Jahre, wenn es um die Katholische Kirche geht.
So fühlte sich anläßlich des 50. Jahrestages des II.Vaticanischen Konzils und der Bischofssynode in Rom die Mitteldeutsche Zeitung bemüßigt, den Uralttheologen und Revoluzzer von eigenen Gnaden Hans-im-Glück Küng zu befragen, zur Lage der Kirche im Allgemeinen und im Besonderen .
Eine der weltbewegenden Fragen des interviewenden -was religiöse Belange angeht leider sehr unmusikalischen- MZ-lers war allerdings persönlicher Natur.
Er wollte wissen, welchen Namen sich denn der seiner Lehrbefugnis verlustig gegangene Weltethoserfinder gegeben hätte, wäre er ( horribile dictu!) zum Nachfolger Petri gewählt worden. Der so retrograd papabile gewordene Küng ohne zu zögern: Johannes XXIV.
Da müssen wir wohl so manches Dankgebet sprechen und so manche Kerze anzünden, daß uns das erspart blieb.
Am Interessantesten an dieser journalistischen Skurrilität ist eigentlich, daß Küng sich -wann auch immer- einen Namen überlegt hat, den er sich als Papst geben wollte. Das spricht für vieles- nur nicht für ein ausreichend entwickeltes Realitätsbewußtsein und auch nicht selbst für das kleinste Fünkchen Demut oder Bescheidenheit.
Warum auch immer - das gleichgeschaltete Medienprekariat klebt immer noch an den theologischen Untoten der 70-er Jahre, wenn es um die Katholische Kirche geht.
So fühlte sich anläßlich des 50. Jahrestages des II.Vaticanischen Konzils und der Bischofssynode in Rom die Mitteldeutsche Zeitung bemüßigt, den Uralttheologen und Revoluzzer von eigenen Gnaden Hans-im-Glück Küng zu befragen, zur Lage der Kirche im Allgemeinen und im Besonderen .
Eine der weltbewegenden Fragen des interviewenden -was religiöse Belange angeht leider sehr unmusikalischen- MZ-lers war allerdings persönlicher Natur.
Er wollte wissen, welchen Namen sich denn der seiner Lehrbefugnis verlustig gegangene Weltethoserfinder gegeben hätte, wäre er ( horribile dictu!) zum Nachfolger Petri gewählt worden. Der so retrograd papabile gewordene Küng ohne zu zögern: Johannes XXIV.
Da müssen wir wohl so manches Dankgebet sprechen und so manche Kerze anzünden, daß uns das erspart blieb.
Am Interessantesten an dieser journalistischen Skurrilität ist eigentlich, daß Küng sich -wann auch immer- einen Namen überlegt hat, den er sich als Papst geben wollte. Das spricht für vieles- nur nicht für ein ausreichend entwickeltes Realitätsbewußtsein und auch nicht selbst für das kleinste Fünkchen Demut oder Bescheidenheit.
Nachrichten aus der Universalen Kirche
oder der notwendige Blick über den Tellerrand deutscher Kirchenprovinz
Zum Tag der Ernährung
Anläßlich des von der UNO ausgerufenen Tages der Ernährung hat der Hl. Vater einen Brief an die FAO geschrieben, die italienische Bischofskonferenz schloß sich mit einem statement an.
Der Hl. Vater betonte in seinem Brief, daß die globale Wirtschaftskrise die fundamentalen Rechte jedes Menschen auf ausreichende und gesunde Nahrung bedroht.
Abnehmendes Engagement und exzessiver Wettbewerb brächten die Gefahr mit sich, zu vergessen, daß nur gemeinsam adäquate Lösungen für die Bedürfnisse der Menschen gefunden werden könnten.
Wörtlich: "Ich begrüße daher mit besonderer Freude, den Beschluß der FAO diesen Tag unter das Motto:" Die landwirtschaftlichen Kooperativen ernähren die Welt" zu stellen. Die Kooperativen sind ein konkretes Beispiel dafür, daß die Bemühungen von Institutionen und der Beitrag der Menschen nur dann entsprechende Resultate erzielen können, wenn sie auf Solidarität und Teilhabe basieren, weil sie nicht nur für Produktion und Verteilung eine gute Lösung bieten, sondern auch ein bessere Entwicklung ländlicher Räume und Gemeinschaften mit sich bringen und so helfen können, den ausschließlich technischen Aspekt der Landwirtschaft zu überwinden.
Die italienischen Bischöfe der CEI schreiben: "Jetzt in die Landwirtschaft zu investieren, ist nicht nur eine ökonomische Wahl sondern eine kulturelle, ökologische,soziale und politische mit stark erzieherischer Komponente."
Sie beschließen ihr Schreiben mit dem Dank an Gott. "Wir danken Gott für jede Gabe, die von unseren Feldern und aus den Händen unserer Bauern kommt."
Quelle Radio vaticana
Bei der Synode:
der Mittere Osten
Der Hl. Vater traf sich mit Patriarchen und Würdenträgern aus dem Mittleren Osten.
Unter ihnen waren u.a. der caldäische Bischof von Bagdad, S.Warduni, der armenische Patriarch von Kilikien Nerses Bedros XIX,der syrische Patriarch von Antiochia Ignace Youssif III Younan, der koptische Bischof von Assiut Kyrillos William.
Wie Kardinalstaatssekretär T.Bertone heute bei der Nachmittagssitzung bekannt gab, hat der Hl. Vater beschlossen, eine Delegation nach Syrien zu entsenden, die in den nächsem Tagen abreisen soll.
Zum Tag der Ernährung
Anläßlich des von der UNO ausgerufenen Tages der Ernährung hat der Hl. Vater einen Brief an die FAO geschrieben, die italienische Bischofskonferenz schloß sich mit einem statement an.
Der Hl. Vater betonte in seinem Brief, daß die globale Wirtschaftskrise die fundamentalen Rechte jedes Menschen auf ausreichende und gesunde Nahrung bedroht.
Abnehmendes Engagement und exzessiver Wettbewerb brächten die Gefahr mit sich, zu vergessen, daß nur gemeinsam adäquate Lösungen für die Bedürfnisse der Menschen gefunden werden könnten.
Wörtlich: "Ich begrüße daher mit besonderer Freude, den Beschluß der FAO diesen Tag unter das Motto:" Die landwirtschaftlichen Kooperativen ernähren die Welt" zu stellen. Die Kooperativen sind ein konkretes Beispiel dafür, daß die Bemühungen von Institutionen und der Beitrag der Menschen nur dann entsprechende Resultate erzielen können, wenn sie auf Solidarität und Teilhabe basieren, weil sie nicht nur für Produktion und Verteilung eine gute Lösung bieten, sondern auch ein bessere Entwicklung ländlicher Räume und Gemeinschaften mit sich bringen und so helfen können, den ausschließlich technischen Aspekt der Landwirtschaft zu überwinden.
Die italienischen Bischöfe der CEI schreiben: "Jetzt in die Landwirtschaft zu investieren, ist nicht nur eine ökonomische Wahl sondern eine kulturelle, ökologische,soziale und politische mit stark erzieherischer Komponente."
Sie beschließen ihr Schreiben mit dem Dank an Gott. "Wir danken Gott für jede Gabe, die von unseren Feldern und aus den Händen unserer Bauern kommt."
Quelle Radio vaticana
Bei der Synode:
der Mittere Osten
Der Hl. Vater traf sich mit Patriarchen und Würdenträgern aus dem Mittleren Osten.
Unter ihnen waren u.a. der caldäische Bischof von Bagdad, S.Warduni, der armenische Patriarch von Kilikien Nerses Bedros XIX,der syrische Patriarch von Antiochia Ignace Youssif III Younan, der koptische Bischof von Assiut Kyrillos William.
Wie Kardinalstaatssekretär T.Bertone heute bei der Nachmittagssitzung bekannt gab, hat der Hl. Vater beschlossen, eine Delegation nach Syrien zu entsenden, die in den nächsem Tagen abreisen soll.
Montag, 15. Oktober 2012
Heilige Teresia von Avila bitte für uns
Heute am 15. Oktober feiert die Kirche den Gedenktag der Heiligen Teresa de Ávila.
Teresa wurde am 28.3.1515 in Ávila geboren.
Nachdem sie als Kind von Augustinerinnen erzogen worden war, trat sie 1536 -wohl ohne Wissen ihres Vaters- in das Karmelitinnenkloster in Avila ein.
Ihr Ordensname war Teresa de Jesus.
Es folgten viele Jahre schwerer Krankheit, die ihr die Teilnahme am Ordenslebens unmöglich machte. Durch die Lektüre des Buches " Tercer Abecedario Espiritual" des Franziskaners Francisco de Osuma fand sie für sich das stille Gebet.
Nach teilweiser Genesung und langen Kämpfen erlaubte Papst Pius IV ihr die Gründung eines eigenen Klosters- das der Unbeschuhten Karmelitinnen, in dem die Ordensregeln wieder streng eingehalten wurden.
Teresa de Jesus starb am 4.10. in dem von ihr gegründeten Kloster in Alba de Tormes.
Synodos = der gemeinsame Weg, oder Ökumene jetzt 2.0
"unsere Herzen gehen schon voraus...."
Am vergangenen Samstag, 13.10., hatte er Hl. Vater zur Feier des 50. Konzilsjahrestages die Synodenväter und die teilnehmenden Gäste anderer Konfessionen- so den Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomäus I und den Primas der Anglikanischen Kirche, den Erzbischof von Canterbury R. Williams zu einem gemeinsamen Festessen geladen.
In seiner Begrüßungsansprache sagte er:
"Wir dürfen unser Zusammentreffen als Zeichen werten, daß wir auf dem Weg zur Einheit sind und unsere Herzen schon vorausgehen. Der Herr wird uns helfen, auch äußerlich diesen Weg zu gehen.
Das Wort synodos bedeutet wörtlich: gemeinsamer Weg.
Es erinnert mich an den berühmten Weg des Herrn mit den den beiden Jüngern nach Emmaus, die man heute ein bißchen als Bild der Agnostiker unserer Tag betrachten kann
Jesus, ihre Hoffnung, war tot. Die Welt leer. Es sah so aus, als interessiere sich Gott- falls es ihn überhaupt gab- nicht für uns.
Mit dieser Verzweiflung im Herzen und einer ganz kleinen Flamme des Glaubens gingen sie ihres Weges.
Der Herr begleitete sie geheimnisvollerweise und half ihnen, das Geheimnis Gottes, seine Präsenz in der Geschichte , sein leises Mitgehen mit uns besser zu begreifen.
Am Ende nach dem Essen- als die Worte des Herrn, die sie gehört hatten, die Herzen erreicht hatten, wurde ihr Geist erleuchtet und sie erkannten ihn. Das Herz begann zu sehen.
So sind auch wir zusammen mit unseren Zeitgenossen auf dem Weg.
Beten wir zum Herrn, daß er uns erleuchte, unsere Herzen entflamme, daß sie sehend und unser Geist erleuchtet werde.
Beten wir auch, daß wir im Mahl, der eucharistischen Kommunion wirklich offen sein können, ihn zu sehen und so der Welt sein Licht zu bringen.
Möge dieses Mahl , das Jesus als Symbol für die Herrschaft Gottes benutzt, auch für uns das Symbol des gemeinsamen Weges werden und Gelegenheit, den Herrn zu bitten uns zu begleiten und zu helfen.
Die Freude, die daraus entsteht, scheint mir, gibt uns auch die Kraft zu Neuevangelisierung."
Quelle: AGI /Izzo
* immer noch nicht die "Ökumene" die unsere Ökumene-jetzt-Aktivisten herbeidemonstrieren wollen.
Sonntag, 14. Oktober 2012
Synode und Konzilsjubiläum, was in Rom bemerkenswert war
Ein Arbeitsbereich der Synode ist : "Glaube und Wissenschaft"
Geleitet wird die Arbeitsgruppe von Professor Werner Arber, dem Präsidenten der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, Mikrobiologe und Medizinnobelpreisträger von 1978 und erster Protestant der mit dieser Aufgabe betraut wurde. Bei den Debatten ging es u.a. um die Frage, ob der technische und wissenschaftliche Fortschritt der Menschheit Gutes bringe und welche Rolle die Kirche dabei spielen müsse.
Im Hinblick auf die wissenschaftliche Forschung und ihrer Triebfeder sagte Prof. Arber: "Die Neugier ist eine der Grundeigenschaften des menschlichen Geistes.Wissenschaftr und Glaube sind zwei sich ergänzende Elemente".
Der Sprache in der Predigt mehr Aufmerksamkeit schenken
Bischof Msgr. J.Echevarria vom Opus Dei sagte:
"Weil für viele Gläubige die sonntägliche Hl. Messe mit der Prcdigt die einzige Gelegenheit ist, die Botschaft Christi zu hören, muß verstärkt -auch aus Sicht der Doktrin-auf die Sprache in der Predigt geachtet werden."
Mit immer neuen Bemühungen könne die Predigt sehr wirkungsvoll werden, besonders, wenn sie auch die eigene Seele des Predigers anspreche : " wenn ich lebe, was ich predige und wenn ich predige, was ich lebe,"
Er empfahl den Bischöfen, ihren Priestern das Beispiel der Heiligen ans Herz zu legen ( den Hl. Pfarrer von Ars, den Hl. Pater Pio, Josémaria Escriva und Papst Johannes Paul II) und sich wie sie immer wieder auch in den Beichtstuhl zu setzen und die Beichte zu hören.
So würden auch Berufungen sowohl für das Priesteramt als auch für das Sakrament der Ehe, gute Familienväter und gute Familienmütter erwachsen.
Quelle AGI/ Izzo
Angelus
Der Hl. Vater sprach beim heutigen Angelus über das Tagesevangelium und die Frage des reichen Mannes, wie er ins Himmelreich gelangen könne.
Gott könne auch das Herz eines Reichen gewinnen, sagte er, und ihn dazu bewegen, sein Hab und Gut dafür einzusetzen, den Armen und Bedürftigen zu helfen, so wie es uns zum Vorbild einige Heilige auch getan hätte, er zählte die Hl. Elisabeth, den Hl. Franziskus von Assisi und den Hl. Carlo Borromeo auf.
Gott könne auch das Herz eines Reichen gewinnen, sagte er, und ihn dazu bewegen, sein Hab und Gut dafür einzusetzen, den Armen und Bedürftigen zu helfen, so wie es uns zum Vorbild einige Heilige auch getan hätte, er zählte die Hl. Elisabeth, den Hl. Franziskus von Assisi und den Hl. Carlo Borromeo auf.
Moguntia (Mainz) locuta
Die graue Eminenz aus Mainz - hat jetzt den Kardinalspurpur zumindest virtuell und vielleicht vorübergehend in den Schrank gehängt, läßt die Kreide beiseite und spricht das bisher stets Verleugnete aus: seine Antihaltung zum Lehramt und zur Kurie im "fernen" Rom.
Was sagt er ?
Nicht der deutsche Sonderweg wie das Los-von-Rom , nicht die manchmal bis zur Unkenntlichkeit protestantisierten Messfeiern- mit oder ohne Esoteriktouch, nicht die Anbiederung an den Zeitgeist auch durch die DBK sind schuld an der Misere so mancher deutschen Gemeinde nein - ROM !
Rom hat die alleinige Schuld.
So sprach der Mainzer Erzbischof ins Mikrofon des DF ( der hier als pars pro toto aller linken, gleichgeschalteten Medien, -Print wie Elektronik gleichermaßen verstanden werden kann) :
"Die Durchführung der Konzilsbeschlüsse durch die Kurie sei mangelhaft!
Der Regierungsstil des Papstes müsse ein anderer werden!
Nicht ganz geglückt sei die Internationalisierung der Kurie.
Der wachsende Einfluß des Vatikans auf die Ortkirchen sei von Übel !
So werde die Übersetzung des Meßbuches und die Arbeit an einem neuen Gesangbuch in D "kleinlich zensiert". "
"Das sei ein Einbruch ins Liturgierecht, den man sich eigentlich nicht gefallen lassen darf!" ruft der alte Kardinal praktisch zum Aufstand auf.
Über das Jahr des Glaubens, über die Synode ( außer daß sie nicht ausreiche....) und die Neuevangelisierung, die in so vielen Kirchen als Aufbruchssignal, als Ermutigung und Anhauch durch den Hl.Geist verstanden wurde- dagegen kein einziges Wort.
Quelle Tagespost, KNA
Dem setzen wir die Worte des Heiligen Vaters zu Beginn des Glaubensjahres entgegen:
"Wenn die Kirche heute ein neues Jahr des Glaubens und die neue Evangelisierung vorschlägt, dann nicht, um ein Jubiläum zu ehren, sondern weil es notwendig ist, mehr noch als vor 50 Jahren."
p.s. eine sehr schöne Karikatur dazu kann man auf dem blog " ´Sword of Peter" sehen.
Was sagt er ?
Nicht der deutsche Sonderweg wie das Los-von-Rom , nicht die manchmal bis zur Unkenntlichkeit protestantisierten Messfeiern- mit oder ohne Esoteriktouch, nicht die Anbiederung an den Zeitgeist auch durch die DBK sind schuld an der Misere so mancher deutschen Gemeinde nein - ROM !
Rom hat die alleinige Schuld.
So sprach der Mainzer Erzbischof ins Mikrofon des DF ( der hier als pars pro toto aller linken, gleichgeschalteten Medien, -Print wie Elektronik gleichermaßen verstanden werden kann) :
"Die Durchführung der Konzilsbeschlüsse durch die Kurie sei mangelhaft!
Der Regierungsstil des Papstes müsse ein anderer werden!
Nicht ganz geglückt sei die Internationalisierung der Kurie.
Der wachsende Einfluß des Vatikans auf die Ortkirchen sei von Übel !
So werde die Übersetzung des Meßbuches und die Arbeit an einem neuen Gesangbuch in D "kleinlich zensiert". "
"Das sei ein Einbruch ins Liturgierecht, den man sich eigentlich nicht gefallen lassen darf!" ruft der alte Kardinal praktisch zum Aufstand auf.
Über das Jahr des Glaubens, über die Synode ( außer daß sie nicht ausreiche....) und die Neuevangelisierung, die in so vielen Kirchen als Aufbruchssignal, als Ermutigung und Anhauch durch den Hl.Geist verstanden wurde- dagegen kein einziges Wort.
Quelle Tagespost, KNA
Dem setzen wir die Worte des Heiligen Vaters zu Beginn des Glaubensjahres entgegen:
"Wenn die Kirche heute ein neues Jahr des Glaubens und die neue Evangelisierung vorschlägt, dann nicht, um ein Jubiläum zu ehren, sondern weil es notwendig ist, mehr noch als vor 50 Jahren."
p.s. eine sehr schöne Karikatur dazu kann man auf dem blog " ´Sword of Peter" sehen.
Samstag, 13. Oktober 2012
Taizé -Weihnachten in Rom
Das alljährliche Treffen der jungen Erwachsenen der Gemeinschaft vonTaizé findet in diesem Jahr vom 28.12. bis zum 2.1.2013 in Rom statt, bei dem auch eine Begegnung mit dem Hl. Vater vorgesehen ist.
Während der Vorbereitungen beten auch immer Gruppen von Gläubigen in der Kirche des Bischofs von Rom, der Mutter aller Kirchen San Giovanni in Laterano für ein gutes Gelingen.
Die Jugend Taizés wird auch am kommenden Weltjugendtag in Rio de Janeiro teilnehmen..
Während der Vorbereitungen beten auch immer Gruppen von Gläubigen in der Kirche des Bischofs von Rom, der Mutter aller Kirchen San Giovanni in Laterano für ein gutes Gelingen.
Die Jugend Taizés wird auch am kommenden Weltjugendtag in Rio de Janeiro teilnehmen..
Freitag, 12. Oktober 2012
Ökumene jetzt......
allerdings nicht so, wie sich die Ökumene-Jetzt-Plakatierer sie vorstellen....
Der Primas der Anglikanischen Kirche Erzbischof Williams hat, als er am Mittwoch in Rom zu seinem 3-tägigen Besuch zur Teilnahme an der Synode eintraf, mit einer kleinen Gruppe Gläubiger, Anglikanern und Katholiken die San Gregorio-Kapelle in der Kirche des Klosters San Gregorio al Monte Celio zu einem Gebet aufgesucht, dem Ort wo der Hl. Gregor der Großen Augustinus von Canterbury den Auftrag zur Missionierung Englands erteilte.
Er wurde dort vom australischen Prior des Klosters Pater P-Hughes empfangen, der ihn mit diesen Worten begrüßte:
"Das symbolische Gewicht Ihres Pilgerbesuches an diesem Ort kann nicht hoch genug eingeschätzt werden"
Nach dem Gebet, in dem er Gott bat:
"Gewähre uns das Geschenk der Versöhnung, um die religiösen, ethnischen, rassischen Vorurteile überwinden zu können - wie Du den Hl.Gregor und Augustinus von Canterbury ermutigt hast, Zeugnis für Dich abzulegen, so gib auch uns die Kraft Deines Geistes, damit wir mit unseren Taten und Worten Instrumente Deines Friedens werden." Danach zündete er am Altar eine Kerze an.
Die Wiederherstellung von San Gregorio als Ort neuer Ökumenischer Inititativen hat bereits begonnen, eine Gruppe englischer Gärtner legt einen neuen Garten an, der dem spirituellen Rückzug dienen soll.
Bei diesem letzten Besuch des Erzbischofs von Canterbury in Rom (er geht im Dezember in den Ruhestand), der auch die Teilnahme an der Synode sowie am Essen des Hl. Vaters mit den Synodenbischöfen umfaßt, kamen Erinnerungen an seinen Vorgänger Erzbischof Ramsay zurück, der das Kloster und die Kirche auf Einladung Papst Pauls VI besuchte.
Damals begrüßte ihn der Pontifex mit diesen Worten:
"Auf der Suche nach Versöhnung kommen Sie in ein Haus, das Ihnen nicht mehr fremd ist und haben das Recht, es auch als das Ihre zu betrachten. Es ist eine Freude für uns Ihnen seine Türen zusammen mit den Türen unserer Herzen zu öffnen. Sicher schauen der Hl. Augustinus und der Hl. Gergor vom Himmel aus zu uns herab und geben uns ihren Segen."
Quelle Osservatore Romano/Philippa Hitchen
Der Primas der Anglikanischen Kirche Erzbischof Williams hat, als er am Mittwoch in Rom zu seinem 3-tägigen Besuch zur Teilnahme an der Synode eintraf, mit einer kleinen Gruppe Gläubiger, Anglikanern und Katholiken die San Gregorio-Kapelle in der Kirche des Klosters San Gregorio al Monte Celio zu einem Gebet aufgesucht, dem Ort wo der Hl. Gregor der Großen Augustinus von Canterbury den Auftrag zur Missionierung Englands erteilte.
Er wurde dort vom australischen Prior des Klosters Pater P-Hughes empfangen, der ihn mit diesen Worten begrüßte:
"Das symbolische Gewicht Ihres Pilgerbesuches an diesem Ort kann nicht hoch genug eingeschätzt werden"
Nach dem Gebet, in dem er Gott bat:
"Gewähre uns das Geschenk der Versöhnung, um die religiösen, ethnischen, rassischen Vorurteile überwinden zu können - wie Du den Hl.Gregor und Augustinus von Canterbury ermutigt hast, Zeugnis für Dich abzulegen, so gib auch uns die Kraft Deines Geistes, damit wir mit unseren Taten und Worten Instrumente Deines Friedens werden." Danach zündete er am Altar eine Kerze an.
Die Wiederherstellung von San Gregorio als Ort neuer Ökumenischer Inititativen hat bereits begonnen, eine Gruppe englischer Gärtner legt einen neuen Garten an, der dem spirituellen Rückzug dienen soll.
Bei diesem letzten Besuch des Erzbischofs von Canterbury in Rom (er geht im Dezember in den Ruhestand), der auch die Teilnahme an der Synode sowie am Essen des Hl. Vaters mit den Synodenbischöfen umfaßt, kamen Erinnerungen an seinen Vorgänger Erzbischof Ramsay zurück, der das Kloster und die Kirche auf Einladung Papst Pauls VI besuchte.
Damals begrüßte ihn der Pontifex mit diesen Worten:
"Auf der Suche nach Versöhnung kommen Sie in ein Haus, das Ihnen nicht mehr fremd ist und haben das Recht, es auch als das Ihre zu betrachten. Es ist eine Freude für uns Ihnen seine Türen zusammen mit den Türen unserer Herzen zu öffnen. Sicher schauen der Hl. Augustinus und der Hl. Gergor vom Himmel aus zu uns herab und geben uns ihren Segen."
Quelle Osservatore Romano/Philippa Hitchen
"Auch heute sind wir glücklich"
Die Grußworte des Hl. Vaters an die cirka 50.000 Teilnehmer des Fackelzuges von der Engelsburg zum Petersplatz- im Gedenken an den Eröffnungstag des II. Vaticanischen Konzils vor 50 Jahren, der abends ebenfalls mit einem Fackelzug endete:
zur Zeit ist nur dieses italienische Video verfügbar, sobald Übersetzungenvorliegen, tauschen wir es aus.
"Liebe Brüder und Schwestern,
Euch allen einen guten Abend und Danke, daß ihr gekommen seid, Dank auch der Azione cattolica, die diesen Fackelzug organisiert hat.
An diesem Tag vor 50 Jahren war auch ich hier auf dem Platz, den Blick nach oben auf dieses Fenster gerichtet, an dem sich der Gute Papst zeigte und uns unvergeßliche Sätze sagte, voller Poesie, Güte, Worte des Herzens.
Wir waren glücklich und voller Enthusiasmus. Das Große Konzil hatte begonnen und wir waren sicher, es würde ein neuer Frühling in die Kirche kommen, ein neues Pfingsten, eine neue starke Präsenz des Evangeliums.
Auch heute sind wir glücklich und tragen Freude in unseren Herzen- ich würde sagen eine ernstere und demütige Freude.
Wir haben in den Jahren erlebt, daß die Ursünde existiert- real und in persönlichen Sünden, im Netz Petri sind auch schlechte Fische. Manchmal haben wir angesichts der Stürme, die die Kirche erschütterten gedacht, der Herr schläft, er hat uns vergessen.
zur Zeit ist nur dieses italienische Video verfügbar, sobald Übersetzungenvorliegen, tauschen wir es aus.
"Liebe Brüder und Schwestern,
Euch allen einen guten Abend und Danke, daß ihr gekommen seid, Dank auch der Azione cattolica, die diesen Fackelzug organisiert hat.
An diesem Tag vor 50 Jahren war auch ich hier auf dem Platz, den Blick nach oben auf dieses Fenster gerichtet, an dem sich der Gute Papst zeigte und uns unvergeßliche Sätze sagte, voller Poesie, Güte, Worte des Herzens.
Wir waren glücklich und voller Enthusiasmus. Das Große Konzil hatte begonnen und wir waren sicher, es würde ein neuer Frühling in die Kirche kommen, ein neues Pfingsten, eine neue starke Präsenz des Evangeliums.
Auch heute sind wir glücklich und tragen Freude in unseren Herzen- ich würde sagen eine ernstere und demütige Freude.
Wir haben in den Jahren erlebt, daß die Ursünde existiert- real und in persönlichen Sünden, im Netz Petri sind auch schlechte Fische. Manchmal haben wir angesichts der Stürme, die die Kirche erschütterten gedacht, der Herr schläft, er hat uns vergessen.
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Echte Ökumene
In Rom sind zur Synode, zur Feier des 50. Jahrestages des II.Vaticanischen Konzils und zum Beginn des Jahres des Glaubens auch der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomäus I und der Primas der Anglikanischen Kirche, Erzbischof R.Williams von Canterbury in Rom anwesend.
Patriarch Bartholomäus, der Nachfolger des Hl. Apostels Andreas, sprach heute nach der Eröffnungsmesse für das Jahr des Glaubens seine Grußworte auf dem Petersplatz. Bartholomäus repräsentiert 300 Millionen Orthodoxe Christen.
Er sprach über die wichtige Rolle, die das II.Vaticanische Konzil für die ökumenischen Entwicklung und ihre sichtbaren Zeichen ( Aufhebung der gegenseitigen Exkommunikation von 1054, die Rückgabe von Reliquien, gegenseitige Besuche)spielte.
"Wir begrüßten die Kraft der Katholischen Kirche, " sagte er " sich aus den engen akademischen Grenzen zu befreien auf eine Öffnung für den ökumenischen Dialog hin.
"Die Tür muß offen bleiben" so Bartholomäus, und sprach dann über die Bedeutung und Wichtigkeit der Neuevangelisierung auch für die Orthodoxie.
Er dankte dem Hl. Vater für das Jahr des Glaubens - das auch ein sichtbares Zeichen für den langen Weg der Versöhnung sei, den beide Kirchen bereits zusammen gegangen sind.
Gestern.....
Patriarch Bartholomäus, der Nachfolger des Hl. Apostels Andreas, sprach heute nach der Eröffnungsmesse für das Jahr des Glaubens seine Grußworte auf dem Petersplatz. Bartholomäus repräsentiert 300 Millionen Orthodoxe Christen.
Er sprach über die wichtige Rolle, die das II.Vaticanische Konzil für die ökumenischen Entwicklung und ihre sichtbaren Zeichen ( Aufhebung der gegenseitigen Exkommunikation von 1054, die Rückgabe von Reliquien, gegenseitige Besuche)spielte.
"Wir begrüßten die Kraft der Katholischen Kirche, " sagte er " sich aus den engen akademischen Grenzen zu befreien auf eine Öffnung für den ökumenischen Dialog hin.
"Die Tür muß offen bleiben" so Bartholomäus, und sprach dann über die Bedeutung und Wichtigkeit der Neuevangelisierung auch für die Orthodoxie.
Er dankte dem Hl. Vater für das Jahr des Glaubens - das auch ein sichtbares Zeichen für den langen Weg der Versöhnung sei, den beide Kirchen bereits zusammen gegangen sind.
Gestern.....
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